Beiträge von Blaubaerchen

    Zitat von Sinnesrausch


    Wir tuen mehr sinnvolles, wenn wir uns um uns kümmern, wenn wir uns um unser Glück, um unser Leben kümmern und
    nicht in den Abgrund schauen.
    Wenn wir zufrieden sind, ist es ein gesunder Egoismus.

    Liebe Sinnesrausch,

    das sind starke Worte und genau das, was ich jetzt brauche. Gesunden Egoismus! Dieser Mensch tut mir nicht gut und das Leben zieht an mir vorbei, ohne die glücklichen Momente. Dafür ist es wirklich zu kurz!

    Ich weiß, Beziehungen gehen nicht wirklich oft in Freundschaft auseinander, aber es ist immer schwer, das Unverständnis und die Wut/Enttäuschung in den Augen des anderen wieder zu erkennen.

    ICh glaube ich brauche euch jetzt mehr denn je!!!

    Euer Blaubärchen

    Zitat von Fliegender Stern


    Ja, es war toll,bis zum Schluß...

    Lieber fliegende Stern,

    Ich konnte auch nie "Nein" sagen, hatte aber auch FAST nie das Bedürfnis. Eher im Gegenteil. Ich war immer bereit für ihn. Es gab aber auch unangenehme Situationen, in denen er zu viel getrunken hatte und es nicht merkte, wenn er mir weh tat... Mein Fehler, dass ich in diesen Momenten dann auch schwer "Nein" sagen konnte. Hab es ihm auf andere Weise gezeigt. Aber auch ich vermisse diese Momente mit ihm!

    Gestern ist es - leider - wieder einmal eskaliert, die Situation zwischen uns. Es ging nur um eine Kleinigkeit, zehn Euro um die er mich bat, und ich hatte ein Problem damit. Man muss dazu sagen, dass er mir eine Menge schuldet und in den letzten Monaten - natürlich, weil er keinen Job hat und auch noch andere finanzielle "Verpflichtungen" aus dem letzten Absturz dazu gekommen sind - keine Andeutungen gemacht hat, sie mir zurück zu zahlen. Im Gegenteil, wenn er von Geld verdienen sprach, dann immer nur, dass er seine anderen Schulden, extra erwähnt, nicht die von mir, zurück zahlen würde. Das frustrierte mich und dann immer wieder diese Situationen, in denen er sich einfach von mir nahm, was er brauchte, tagelang - wie zum Beispiel Zigaretten.

    Ich wollte ihm das Geld nicht verweigern, aber ich habe einen blöden Spruch gebracht, der ihm klar machte, dass ich das ungern tat. Schon stellte er alles in Frage (er hatte schon etwas getrunken) und wollte die Beziehung beenden. Eine lange Diskussion darüber folgte, verletzende Worte von beiden Seiten. Dann zogen wir weiter und ich gebe zu, er versuchte immer wieder eine Annäherung, die ich auch nicht abwies. Aber er machte obszöne Sachen, die mir vor Augen hielten, dass er wieder einmal zu viel getrunken hat, und die mich nur anekelten. Da hab ich mich entfernt von ihm.

    Naja, schlußendlich sind wir getrennt nach Hause gegangen.

    wie es mir jetzt geht, kann ich nur schwer beschreiben. Kaum kam ich zuhause an, hab ich es schon wieder bereut. Ich dachte an seine netten Eigenschaften und an seine Worte "Was macht es denn, wenn dein Freund betrunken ist und gut gelaunt, ich bin ja nicht schlecht zu dir!"

    Ich versteh mich selbst nicht mehr! In den letzten Tagen habe ich soviel bei euch darüber gejammert, wie unwohl ich mich in dieser Beziehung fühle und welche Zweifel ich an meiner Liebe habe, aber jetzt?

    Ich habe stark überlegt, ob ich heute von dieser "trennung" schreibe, denn es ist mir schon unangenehm, dieses ewige hin und her. Lächerlich, hat gestern ein Freund von uns beiden gesagt. Die Beziehung ist lächerlich.

    Es ist schwer, sich einzugestehen, dass einfach zu viel passiert ist und sich die Gefühle vielleicht verändert haben. Aber wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, stand ich wirklich nicht mehr voll und ganz hinter ihm. Ich hätte zum Beispiel nie einen Kredit für ihn aufgenommen oder selbst der Gedanke an Heirat war in weite Ferne gerückt.
    Warum? Weil mir die Sicherheit gefehlt hat!

    Danke, dass ihr mich verstehen könnt!

    Euer am Boden liegendes Blaubärchen

    Lieber fliegende Stern,

    ich glaube, das ist ganz normal für uns, dass wir wieder und wieder darüber nachdenken, ob wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Und dass wir in einsamen Momenten an die glücklichen (in diesem Fall den "S..") zurück denken. Wir sehen uns nach Nähe, körperliche wie auch geistige.

    Aber war der S.. am Ende auch noch so gut? Ich will jetzt nicht zu intim werden, aber ich erfahre die Entwicklung ja wieder einmal am eigenen Leib, da ich noch in der Beziehung bin. Am Anfang - ich spreche von dem Wieder-einmal-zusammenkommen - ist er wahnsinn und kann gar nicht genug bekommen. Dann ebbt es allmählich ab, und jetzt? Jetzt will er mich nicht mehr, egal welche anstalten ich mache oder wenn ich es deutlich ausspreche! Dann kommen mir Selbstzweifel! Warum? Was hat sich geändert? Bin ich nicht mehr attraktiv genug? Ist es die generelle Situation, dass wir uns vielleicht voneinander entfernen?

    S.. macht nicht alles aus, auch wenn er wichtig ist für die Beziehung. Ein deutliches Zeichen wahrscheinlich, dass meine sich dem Ende zu neigt. :(

    Liegt es vielleicht doch auch an mir? Wenn man das Vertrauen in einen Menschen verloren hat, kann man sich ihm denn dann noch in anderen Situationen so öffnen?

    Okay, ich will nicht dass ihr einen roten Kopf bekommt meinetwegen :)

    Nur ein Denkanstoß.

    Euer Blaubärchen

    Liebe Elke,

    genau das versuche ich jetzt auch. Ich habe wieder angefangen, mehr zu lesen, das was ich früher geliebt habe. Doch deutet er das jetzt als Distanziertheit! Es ist okay, solange er auch Beschäftigung hat und meinetwegen vor dem PC sitzt, aber danach spüre ich den Druck, dass ich ihm was bieten muss...

    Diese unangenehme Situation geht schon soweit, dass ich froh bin, wenn ich einen abend alleine bin und mal wirklich das machen kann, worauf ich Lust habe.

    Es ist einfach sehr anstrengend, und so sollte doch eine Beziehung nicht sein. Man sollte sich aufeinander freuen. Nur die Anwesenheit des Anderen sollte reichen und keiner sollte auf den anderen böse sein, wenn er vielleicht nur in der Ecke sitzt und ein Buch liest. Denn man ist ja zusammen.

    Liebe Grüße,

    ein etwas niedergeschlagenes und ratloses Blaubärchen

    Liebe Elke,

    vielen Dank für Deine offenen Worte! :)

    Ich weiß auch nicht, warum ich mich in diesen Momenten so unwohl fühle. Wahrscheinlich weil ich immer das Gefühl habe, ich müßte ihm etwas bieten, wenn er da ist. Damit er sich nicht langweilt.

    Ich denke es ist auch bei mir eine innere Unruhe vorhanden. Jetzt kommt es wahnsinnig oft vor, dass wir auf dem Sofa fernsehen. Das kam noch in seiner sehr aktiven Trinkphase maximal zwei Tage hintereinander vor und dann wurde es ihm zu langweilig. Dann zog er los.

    Wahscheinlich habe ich auch jetzt diese Angst davor, es könne zu diesem Ausbruch kommen und ich kann es nicht glauben, dass er sich so wohl fühlt, dass ihm das plötzlich genügt.

    ICh habe Angst davor, dass es so wie es ist wirklich ALLES ist. Dass wir bis zum Ende dieser Tage "so vor uns hin leben", eigentlich doch aneinander vorbei und beide unglücklich sind.

    Vielleicht ist es aber auch einfach eine schwierige Phase, die man bestehen muss...

    Vielleicht bin ich auch wieder zu sehr Co, dass ich die Realität nicht so wahr haben will wie sie ist!

    Liebe Grüße,

    Blaubärchen

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe eine etwas komische Frage, was eine "normale" Beziehung angeht. Wie ich vorher schon einmal geschrieben habe, habe ich diese wohl nie gehabt und kann deshalb schwer einschätzen, ob unser Umgang nicht vielleicht "normal" ist.

    Mir macht es sehr zu schaffen, dass es wenn wir uns abends sehen und uns gegenüber sitzen, kein richtiges Gespräch zu stande kommt. Wir fangen natürlich an, zu fragen, wie war dein Tag, was hast du gemacht, aber ehrlich: Ich gehe jeden Tag arbeiten, da passiert nicht immer etwas neues. Und er ist immer so kurz angebungen, dass ich das Gefühl bekommen, wenn ich etwas erzähle, dann interessiert ihn das gar nicht. Dann schweigen wir uns wieder an. Denn ich kann ja genausogut gegen eine Wand reden.

    Ist das normal? Passiert das immer in einer Beziehung, dass man sich nichts mehr zu sagen hat oder den anderen nicht mehr zum Lachen bringen kann?

    Ich meine, okay, das war eigentlich schon immer so, dass wir solche unangenehmen Schweigemomente hatten. Hab es dann immer auf seine Probleme geschoben, wenn er abwesend und nachdenklich schien. Auch das nichtvorhandene Lachen. Richtig unterhalten haben wir uns alleine und lange nur bei einem schönen Glas (oder Flasche) Wein.

    Aber das kann es doch nicht sein? Das muss doch auch im Normalzustand gehen! Ich kann mich doch auch mit anderen Menschen normal unterhalten! Und lachen...

    Wie schätzt ihr das ein? Ich würde mich freuen über eure Meinungen.

    Euer Blaubärchen

    Zitat von silberkralle


    :?: wenn er "deinen startschuss" setzt :arrow: wüdest du ihm dann nich mit fliegenden fahnen zu hilfe eilen :?:

    :arrow: tu jetzt was dir jetzt gut tut :!:

    Lieber Matthias,

    spontan würde ich sagen NEIN! Aber da es schon sooft passiert ist, muss ich da wohl wirklich Zweifel haben...

    Versuche auf deinen Rat zu hören!

    Blaubärchen

    Lieber Fliegende Stern,

    es ist manchmal schon erschreckend, wie ähnlich wir uns sind! Wir haben die gleichen Gefühle empfunden, die gleichen Wünsche gehegt!

    Aber weißt du was mir dabei bewußt wird? Es war für mich auch ein Reiz und Ansporn zu hören, dass ich was besonderes bin, WEIL ich bei ihm geblieben bin trotz dieser ganzen furchtbaren Sachen.

    Glaub mir, selbst wenn er Verständnis für deine Ängste zeigst, denkst du trotzdem im Hinterkopf, dass er es gar nicht verstehen kann! Weil er hat sich selbst nie so wahrgenommen wie Du ihn gesehen und erlebt hast! Es wird dir nichts bringen!

    Nur von uns kannst du es glauben, denn hier haben alle das gleiche erlebt!

    Ich drück dich ganz doll!

    Dein Blaubärchen

    Liebe Fliegender Stern,

    also wirklich, ein gutes hat das ganze ja - mindestens! Dass ich hier her gefunden habe und so tolle Menschen kennen lernen durfte! :)

    Ja, leider war nicht nur Alkohol hier im Spiel. Ganz oft hat er das Zeug genommen, damit er die Nächte länger durchhalten konnte. Und er hat bestimmt noch Kontakt zu den Leuten, die ihn damit versorgt haben. Deshalb dreh ich förmlich durch bei den kleinsten Andeutungen davon und meine inneren Alarmglocken schrillen auf.

    Meine Intuition sagt mir, dass da am WE etwas faul war... schrecklich wenn man sich so sicher ist und es aber nicht beweisen kann!

    Liebe Martha,

    ja, genau und wenn wir ehrlich sind, ist es uns doch auch schon bei Gesprächen zum Beispiel mit einer guten Freundin aufgefallen, dass man gute Tips gibt und sich mehr für das Problem des anderen interessiert als sich mit dem eigenen auseinander zu setzen und zu handeln.

    Wir haben aber viele Schritte zur Rehabilitation schon zurück gelegt!
    1. Wir haben das Problem erkannt, dass WIR krank sind. Dass auch wir süchtig sind. Wir wollen eigentlich nicht aufhören, uns in das Leben des anderen einzumischen und - das finde ich immer hart - zu manipulieren. Dadurch, dass wir über den anderen reden und überlegen, wieso hat er es gemacht, was macht er jetzt.. und vermutungen über ihn anstellen, lassen wir noch nicht los.

    2. Wir wollen etwas für uns machen.

    3. Wir teilen uns mit und verschleiern die Probleme, auch die eigene Krankheit nicht mehr.

    4. Wir holen uns Hilfe. Durch dieses Forum und viele auch durch SHG.

    Also, wir sind auf dem Weg der Besserung!

    Liebe Grüße,

    Blaubärchen

    Nein, fliegender Stern, du hast es leider nicht falsch verstanden. Oder was heißt leider?

    Mir läuft es kalt den Rücken runter, wenn ich deine deutliche Interpretation und die Bedeutung daraus lese! Nein, ich wünsche ihm nichts böses! Ich wünsche ihm, dass er es schafft, aber ich zweifle stark daran. Ich weiß wie es in der Vergangenheit war und dass diese Einstellungsänderung der Anfang von allem war. Und immer habe ich es vorher geahnt und immer habe ich Recht behalten. Das zu seiner realistischen Chance, kontrolliert zu trinken.

    Es wäre der leichteste Weg, klar, wenn wieder so etwas in der Richtung passiert und mein Verstand wieder so laut schreit, dass er meine Gefühle und meine Wunschvorstellungen übertönt.

    Ich habe noch Gefühle für ihn, das möchte ich betonen, aber die Ängste und die gekränkten Gefühle durch das Geschehene überwiegen so oft. Ich weiß, der richtige Weg ist, ehrlich zu sein - zu mir und zu ihm. Und keinen Auslöser zu suchen oder darauf zu warten.

    Ja, verzweifelt bin ich. Da hörst du ebenfalls richtig. Ich fühle mich kraftlos und krank. Ich muss erstmal wieder etwas zu kräften kommen, werde nächsten Dienstag zur SHG gehen. Habe es mir fest vorgenommen. Weiß noch nicht, was ich sagen soll, aber werde allen Mut zusammen nehmen.

    Danke, dass Du da bist!

    Blaubärchen

    Liebe Stirling,

    ich habe keine Erfahrung mit diesen extremen Alkoholvergiftungserscheinungen, aber deine Situation und Gefühle kann ich verstehen! Du willst dich aus deiner Abhängigkeit befreien. Tu das! Betrachte ihn in diesem Moment als einen kranken Unbekannten und leiste 1. Hilfe, in dem du den Notarzt anrufst, wenn es wirklich so schlimm ist, wie du schreibst! Dann zieh deine Konsequenz und denk nicht daran, dass er es ohne dich nicht schaffen würde. Das ist sein Leben, er hat sich in diese Lage gebracht.

    Du hast deine entscheidung getroffen, wartest nur auf einen nüchternen moment, um ihm deine entscheidung mit zu teilen. Aber vielleicht weiß er das und läßt es deshalb zehn tage schon nicht mehr zu, nüchtern zu werden.

    Ruf den Arzt und das nächste Mal wenn ihr euch seht, teile ihm deine Entscheidung mit!

    Sende dir Kraft und Mut!

    Blaubärchen

    Liebe Sinnesrausch,

    tu dir selbst den gefallen und triff dich wirklich nicht mit ihm!

    Ich weiß, in schwierigen Situationen wie zum Beispiel mit deiner Tochter bekommst du das gefühl, es wäre leichter, wenn du jemanden an deiner seite hättest. Natürlich! Aber nicht ihn! Dann bist du auch alleine und hast noch die zusätzliche Sorge um ihn wieder am Hacken.

    Warte nicht auf eine Antwort von ihm auf deine Mail. Das wirft dich wieder zurück, du zeigst wieder Interesse an ihm, auch wenn es ein negatives ist. Das kann sich durch die "richtigen" Worte von ihm wieder in ein positives Interesse verändern. Gleichgültigkeit ist wahrscheinlich der beste Weg. Egal was er macht, egal ob er zurück schreibt, egal ob er in irgendeiner weise reagiert.

    Du bist eine starke, liebevolle und liebenswerte Frau! Gib die Liebe an deine Tochter weiter, konzentrier dich ganz darauf und auf dich selbst! Vielleicht kannst du auch merken, dass es deinen Kindern besser geht, jetzt wo er weg ist.

    Ich bin mir sicher, ich erzähl dir gerade schon Dinge, die du weißt und vielleicht schon selbst geschrieben hast.

    Ich habe auch gelesen... Co-abh. haben die Eigenschaft, einen offenen Blick für andere zu haben, ihnen klar sagen zu können, was sie falsch machen und wie sie sich verhalten sollten. Zum eigenen Leben ist der Blick getrübt und obwohl das gleiche passiert wie bei den anderen beschönigen sie alles. " Bei mir ist nicht so schlimm. Bei mir ist es anders". Ich glaube, diese Erkenntnis haben wir schon gemacht und wir beschönigen nichts mehr und trotzdem scheint es schwer, sich selbst an die eigenen Tips zu halten :)

    Ich umarm dich ganz doll und schick dir Kraft, Durchhaltevermögen!

    Blaubärchen

    Ach lieber Fliegende Stern,

    ich widerspreche dir nicht! Ich will glücklich sein in meiner Beziehung und ich will geliebt werden, so wie ich bin!

    Ich bin gerade in der Phase, in der ich mich emotional von ihm entferne, aus dem Grund weil ich Angst vor einer neuen Enttäuschung habe.

    Er hat gerade eine "gute" Phase. Ich habe das Problem mit der neuen bzw. alten Alkoholeinstellung angesprochen, die sich wieder von "nicht mehr trinken" zu "ab und zu unter Kontrolle trinken" geändert hat. Zu meinen Bedenken und Ängsten reagierte er verständnisvoll. Und trotzdem sehe ich die Vergangenheit wieder zurück kommen.

    Ich weiß, es hört sich bescheuert an, aber ich MUSS abwarten. Ich fühle mich wie erstarrt, kann mich nicht vor und nicht zurück bewegen. Weiß nicht wohin, kann nur stehen bleiben und beobachten. Der Startschuß muß fallen, dann kann ich los laufen... aber den muss jemand anderes geben. So scheint es...

    Ich denk an Euch alle!

    Blaubärchen

    Guten Morgen Ihr Lieben,

    Das was Du schreibst, Sinnesrausch, von deinem Ex und welche Anstalten er gerade macht, kommt mir wahnsinnig bekannt vor :) Das sind genau die Momente, in denen ich schwach geworden bin bzw wieder über eine gemeinsame Zukunft nachgedacht habe. Schon allein dieses Nachdenken war gefährlich und hat alle so festen guten Vorsätze ins Wanken gebracht. Und dann kamen meistens noch schwierige familiäre Probleme dazu, in denen ich mir wünschte, nicht allein damit feritg werden zu müssen... und schwups...war er wieder in meinem Leben.

    Auch konnte ich mir nie vorstellen, ihn ganz aus meinem Leben zu verbannen. Da kamen mir die Angebote von ihm "Ich will dass wir Freunde sind, weil ich dich nicht aus meinem Leben verlieren will. Du bist so ein toller Mensch!" gerade richtig. Nur dabei blieb es ja nie. Er machte mir bei irgendwelchen Treffen dann immer klar, dass es noch zu viele Gefühle gab - war ja bei mir auch so - und das wir den Kontakt doch ganz abbrechen müßten. Das brachte ich nicht über das Herz - egal welche schlimmen Sachen passiert waren - und so blieb nur die Möglichkeit (wenn ich ihn nicht ganz verlieren wollte) - die Beziehung.

    So wie du es machst, Sinnesrausch, ist genau richtig. Du ziehst es durch!

    Wenn er mir sagte, "Du hörst dich kalt an!" war das immer ein Vorwurf, mit dem ich nicht klar kam. Ich war schließlich immer anders in der Beziehung. Verständnisvoll und liebenswürdig. Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen - ist wie ein "Trau-Dich", wenn ich es mir recht überlege, wie kleine Kinder es immer versuchen, den anderen zu provozieren. Ja, und ich bin immer darauf reingefallen. :roll:

    Es hilft wirklich das eigene Verhalten und das des Partners mal richtig auseinander zu pflücken und diese Parallelen in den Beziehungen oder Nach-beziehungen zu sehen.

    Bleib stark und geh deinen Weg weiter, wie du ihn begonnen hast. Du bist mein Vorbild beim nächsten Mal! :D

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag!

    Blaubärchen

    Zitat von Sinnesrausch

    Das heisst Du warst bereits nicht mehr so astrein verliebt und konntest auch nirgends Deine Rosarote Brille finden?!


    Oh, danke Sinnesrausch!

    Ich habe in den letzten Minuten schon gedacht, ich werde verrückt, weil ich meine Gefühle nicht richtig beschreiben kann und wahrscheinlich keiner das verstehen kann, was ich ausdrücken will!

    Aber du schaffst es wieder einmal! :)

    Jetzt bin ich mir sicher, dass ich hier richtig bin!

    Zitat von Sinnesrausch

    Zeig mal den Vertrag, da lässt sich bestimmt was machen!

    Du hast Recht und ich weiß das! Es liegt alles in meinen Händen und ich habe ihm gegenüber keine Verpflichtung! ICh muss nur meine Kräfte sammeln... sicher verstehst du das auch :)

    Aber genug von mir heute. Wie geht es dir jetzt gerade?

    Ich drück dich!

    Blaubärchen