Beiträge von B.Nyborg

    ich grüße dich.

    und ich denke, ich verstehe!!!

    ich bin sehr froh, dass ich mittlerweile wieder zwei gute freundinnen habe, die mir in guten und in schlechten zeiten zur seite stehen. ich habe mir das auch nicht mehr vorstellen können. habe gedacht, ich werde immer allein durch die welt wandern oder auch allein vorm weihnachtsbaum sitzen. ich habe mich daran gewöhnt, allein zu sein. ich war sehr depressiv. manchmal liefen mir die tränen, einfach so und ich hatte tiefe sehnsucht, dass es einfach so vorbei wäre. ich habe dem allein sein sehr genau und sehr tief in die augen geschaut. ich bin auch heute noch oft allein. aber ich bin nicht mehr nur einsam. weil ich habe mich. da kommt wohl - wie so oft - der satz zum tragen, erst wenn du dich selbst liebst, kannst du liebe von außen empfangen und nach außen tragen.

    ich habe vor kurzem einige sehr sehr schöne bücher gelesen bzw. angefangen zu lesen. ein beispiel:

    "simplify your love - vereinfache deine liebe" - marion küstenmacher und werner tiki küstenmacher

    dieses buch habe ich nach dem ersten kapitel zurück gelegt. darin wird sie beschrieben, die liebe zu sich selbst und wie du sie finden kannst. Es sind schöne bilder zum träumen und vorstellen. im zweiten kapitel wird das verliebt-sein beschrieben. soweit bin ich noch nicht. daher weggelegt.

    ich glaube fest daran, dass die wahrheit immer im auge des betrachters liegt. jedes individuum hat seine eigene wahrheit. egal ob frau oder mann, ob einsam oder zu zweit. und wenn die eigene wahrheit nicht gelebt wird, ist das gut für niemanden. weder für sich selbst noch für den rest der welt. die eigene wahrheit sieht nicht immer schön aus und nicht jedem gefällt die wahrheit des anderen. aber das muss auch nicht so sein. wenn mir meine wahrheit gefällt und ich sie als meine annehmen kann, kann ich viel freier atmen. alles beginnt in mir und alles endet in mir. mich selbst umarmen. keine ahnung, wann der punkt erreicht war, dass ich diese erfahrung das erste mal machen durfte. aber es ist passiert. ohne drogen. ohne äußere einflüsse. ich mit mir ganz allein. einfach im tun. einfach im leben. auch wenn das leben viel zeit daheim in anspruch nahm. das gehört/e zu meinen leben dazu. ich nahm es mir nicht mehr übel. heute bin ich auch oft allein unterwegs. es stört mich nicht mehr. wenn mir langweilig ist, dann träume ich ein wenig oder denke einfach vor mich hin. lustig, was da manchmal so raus kommt. ich lächel mich einfach an. oder ich tanze oder ich singe.

    ich nehme mir auch meine gelegentliche verwirrtheit, naivität oder boshafte gedanken nicht mehr allzu übel. das bin ich auch. genauso wie ich ein guter, aktiver und auch geselliger mensch bin. ich bin. einfach. leben. probieren. hinfallen. aufstehen. wunden lecken. vorsichtig weitergehen.

    rausfinden was mir gefällt oder nicht. nicht mehr warten, bis mir jemand die welt zeigt. bin dieses jahr allein in urlaub gefahren. durch deutschland in 7 tagen, kurz mal nach frankreich rein, nur mal kurz über die grenze gefahren, damit ich mal in frankreich war. erleben. leben. spaß haben. vorsichtig sein. mir selbst etwas gutes tun. nicht warten, bis es jemand anderes für mich tut. nein sagen. üben. jein sagen und ärgern. und weiter üben. ja sagen. alles was ich will. rausfinden, was ich will.

    wärst du jetzt neben mir, vor mir, hinter mir. ich würde dich umarmen, ganz fest und ich würde dich hinstellen, dir einen klaps auf den hintern geben und dich losstolpern lassen. irgendwann klappt das mit dem gehen. irgendwann mit dem laufen. irgendwann mit dem anhalten und ausruhen. berührung findet nicht immer nur körperlich statt.

    morgens vor dem spiegel. anlächeln. mittags beim einkauf. buch holen. abends im bett. lesen. morgens vor dem spiegel. anlächeln. mittags beim einkauf. der verkäuferin zulächeln. abends im bett. darüber freuen. morgens vor dem spiegel. anlächeln. mittags beim einkauf. dir selbst ein dickes schokoherz kaufen. abends im bett. naschen und dir selbst danke dafür sagen. morgens vor dem spiegel. anlächeln. mittags beim einkaufen. einfach mal ausfallen lassen. abends im bett. kein bett, tanzen gehen.

    herzlichst

    kk.

    Heute, der dritte Tag NACH meinem nächtlichen Ausflug in die abenteuerliche Männerwelt verkleidet als Frau.

    Es dauerte einen Tag, bis Negativ mich überholte. Es dauerte eine Nacht und einen Tag, bis die Emotion in mir mich und meinen Verstand nicht mehr vollständig verklebt einsäuselte. Ich brauchte eine Krankheit, um mich zurückziehen zu können. Um mich ruhig zu stellen.

    Viele Gedanken schweben in der Luft. Viele Fragen, die ich mir stelle. Über Begründungen Drogen zu nehmen. Über Begründungen Abhängigkeiten bei einem Menschen zu finden.

    Gewicht - Leichtigkeit und Schwere. Ich bin ein Federgewicht was mein emotionales und körperliches Gewicht betrifft. Ich lasse mich gern treiben in Aufgaben, die sich mir im Leben stellen und suche sie nicht in Eigenkraft. Und so schwebe ich also etwa einen halben Meter über den Boden und fliege vor mich hin und ankere an einem Individuum mit einem schweren emotionalen Paket oder einer anderen Schwere. Diese hält mich fest am Boden. Verleiht mir sozusagen Bodenständigkeit. Im Ausdruck von Gefühl, Erhabenheit, Traurigkeit, Wut. Manchmal drückt es mich zu Boden. Dann weiß ich, ich muss einen anderen Weg gehen, einen anderen Ankerplatz finden, damit die Schwere mich nicht gänzlich aus meiner Schwebe holt.

    Bei jedem Ankerplatz der mir begegnet, hoffe ich Jemanden zu finden, der ebenso aufsteigt. Einen fliegenden Wegbegleiter. Gemeinsam Einsam. Gemeinsames Wachstum. Doch zumeist hindert mangelnde Freiheit. Im Kopf, im Herzen, im Leben.

    Wenn ich dann den Absprung nicht schaffe, es nicht schaffe, aufzustehen und weiter zu fliegen, dann deaktiviert sich irgendwann mein Impuls zu schweben und ich setze mich nieder und erlebe die Schwere. Erlebe meine eigene Schwere - Machtlosigkeit, Gedankenfang. Mein eigenes Verlangen nach Mehr. Mehr Negativ, Mehr Unglück, Mehr Liebe, Mehr Sucht. Mehr Emotion. Mehr Warten. Mehr Unruhe. Mehr Taubheit. Mehr Boden. Mehr Wort. Mehr Kampf.

    Der Weg ist weit. Zuviel ist bereits passiert, dass ich meine innere Stimme völlig vernachlässigen kann. Es heißt, Zeit heilt alle Wunden. Doch vergessen werde ich sie nie. Gleichzeitig mit der Versuchung spricht die Vorsicht. Nicht mit jedem Mal bin ich bereit auf sie zu hören. Das Leben reizt oft zu sehr. So bringt Zeit jedoch auch den Wachstum. So einige Grenzen werden kennengelernt. Kennengelernt im Probieren über das Studieren. Der Versuch mit bestem Wissen und Gewissen. Wohl wahr, sind die Sterne manchmal näher gedacht als das Strecken danach sinnvoll und gesund ist.

    Schwachstellen am Ankerplatz jedoch werden nicht mehr gänzlich mit dem Eigengibs gefüllt. Das Ego erhält seinen Platz. Die Seele soll ihren Platz erhalten. Der Turm in der weiten Wüste. Die wertvolle Schatzkammer geschützt durch das starke Fundament. Der Rückzugspunkt im Eigenen. Atmen hilft fast immer. Rauch inhalieren auch. Mit bestem Wissen und Gewissen trifft nicht immer genau den Punkt und doch schon viel mehr. Das Zelt des Verliebtseins macht nur Sinn, wenn zwei Seelen sich dort treffen. Sich einander treffen wollen. Das Backsteinhaus der Liebe steht in weiter Ferne. Der Flug dorthin wird allein weiter fortgesetzt.

    kk.

    Unruhiges Warten ist einfacher als Aktiv sein. Unruhiges Warten bedeutet Kenn ich. Unruhiges Warten füllt die leere Blase in uns. Es kann traurig sein, wenn der Weg des Anderen nicht dem eigenen gleicht. Es kann wütend machen, allein weiter gehen zu müssen. Es kann Verzweiflung bringen, was man nicht versteht, was man verstehen soll.

    Niemand kann dir erklären, wie es geht: Sich selbst umarmen. Vielleicht lernt man es ganz langsam mit jedem Schritt, den man in seine eigene Richtung macht. Nein Sagen zu negativen Einflüssen von Außen. Ja Sagen zur Selbstbestimmung. Das Leben ist hart. Ungerecht. Das wirst du nicht ändern können. Füge dich ein. Sei traurig, aber gehe weiter. Schau in die Augen deines Kindes. Das was du vorlebst, wird sie mitnehmen!! Atme tief durch. Schau es an das Negativ. Wachse daran. Tu es für dich. Tu es für dein Kind.

    Umarmung kommt von hier von mir bis es allein geht.

    kk.

    Übermannt ist die Frau in mir. Ein Stück angerissen ist die Seele. Der Körper versagt seinen Dienst. Ja, um Verzeihen des Alten Willens dreht es sich wohl und um Selbstwert.

    Ich wartete die ganze Zeit darauf, von Irgendjemandem einen Schlag ins Gesicht zu bekommen. Für die vielen unsanften Gedanken und den Übermut des durch das Unterbewusstseins geleiteten Taten. Jetzt – hier an diesem Punkt – sehe ich ihn, den Schlag. Er trifft mich aus mir selbst. Verletzlich. Klein. Kaputt. Wo ist denn die mir von mir versprochene Umarmung. Passiert ist nichts und doch alles. Ich bin müde – der wenige Schlaf. Ich bin traurig – zu viele Todesfälle. Das Herz blutet – den Schlag von Irgendjemand hat ein anderer lieber Mensch aufgefangen, abgefangen.

    Frau sucht Mann. Frau findet Mann. Will Mehr! Was Mehr? Mehr S**? Mehr Aufmerksamkeit? Mehr Umarmung? Was Frau nicht findet, sucht sich Mensch. Ein bisschen Mehr von Diesem und von Jenem. Ein bisschen Mehr Wein. Ein bisschen Mehr Musik im Ohr. Ein bisschen Mehr Schwarzen Tee. Ein bisschen Mehr Unruhe.

    Für das sich im Gegenzug wieder verlierende Weniger im Eigenen. Ein bisschen Weniger Musik aus dem Inneren. Ein bisschen Weniger liebevolle Eigenumarmung. Ein bisschen Weniger Selbstfühlen. Ein bisschen Weniger Schlaf. Ein bisschen Weniger Ruhe.

    Sie sucht die Sucht. Und läuft Gefahr, dass das Äußere ihr Inneres wieder übermalt. Und dabei ist es eigentlich einfach nur gefühltes Leben.

    Ja ja, meine Erkenntnisse tun gerade so, als ob sie alle vom Himmel fallen würden. Ach was, das ist ja auch unsinnig, bin es ja ICH, die mir meine Situationen kreeirt, um Erkenntnisse zu bekommen.

    Einige meiner Erkenntnisse der letzten Wochen vielleicht mal zu Gemüte getan:

    Ich habe mich und mein Leben sehr gern, auch wenn es mal nicht so gut läuft oder auch wenn ich mich mal selbst nicht mag. Ich kann mich sogar schon umarmen, auch wenn ich mich selbst ätzend finde. Ich kann mich viel besser annehmen, kann mich viel besser anschauen - und oft gefällt mir nicht, was ich sehe! Aber ich kann mir auch schon ziemlich gut Mut zusprechen und mir verzeihen.

    Ich kann traurig sein, ohne dabei innerlich jedes Mal vor einer Zerreissprobe zu stehen. Ein Extrem etwas weniger dosiert. Mit der Wut, nunja :) da tue ich noch so manches Mal Unrecht, obgleich Wut mir auch oft hilft, mich wieder hochzuziehen aus der Dunkelheit.

    Ich kann mich viel viel besser spüren und fühl mich so so viel besser, wenn ich Aufmerksamkeit von Außen bekomme. Wenn ein Mensch oder/und ein Mann mich mag und mir das zeigt oder mich kennen lernen will. Dann spüre ich, wie ich auf einmal ganz leicht atmen kann und ich ganz beschwingt positiv bin.

    Ich bin mir meiner weiblichen Reize bewusst und setze sie auch gekonnt ein, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich bin dabei sehr manipulativ und zur Zeit auch ziemlich krass mit meinen Worten und Taten. Allerdings sind meine Gedanken derzeit auch nicht die Sanftesten. Eigentlich muss man(n) schon ein sehr starkes Wesen sein und haben, um mir eine Grenze zu setzen, setzen zu können.

    Wenn ich nicht die Menge an Aufmerksamkeit bekomme, die ich gerne haben möchte, dann bin ich sehr sehr negativ. Mache in meinem kleinen Kopf alles schlecht. Ich habs weniger mit Geduld. Mir ist aufgefallen, dass ich derzeit nicht mit Feinfühligkeit glänze, sondern eigentlich ziemlich rücksichtslos durch das Leben ziehe und Verwüstungen hinter mir lasse.

    Mir ist gespiegelt worden, dass ich das nicht erst seit heute tue, sondern eigentlich schon immer viel und auch oft unfair gespielt habe. Ich selbst habe mich immer als Opfer betrachtet. Jetzt weiß ich, dass ich ganz ganz oft Täter war. Ich war immer bedacht, auf meine Seele aufzupassen. Die Seelen vieler Anderer waren mir dabei fast immer egal, um es jetzt mal in der krassesten Form zu sagen. Oder besser ich habe schon immer ziemlich krass meine Grenzen gesetzt. Obwohl ich mir das natürlich nie eingestanden habe. Ich war ja das Opfer und habe gelitten.

    Wir leben zwar alle mit und in dem Prinzip der Eigenverantwortung, aber ich sollte so einigen Menschen, denen ich begegne, sagen, dass sie auf ihre Seele selbst aufpassen müssen, weil ich es nicht tue, obgleich ich ihnen das Gefühl vermittle. Ich habe nicht gelogen, war eher mit bloßer Ehrlichkeit in Worten geschmückt, doch Fairplay ist Manipulation für den guten alten eigenen Zweck noch lange nicht. Ich war/bin oft ein XXX.

    Wo ich dann zur Schuld komme. Schuldgefühle können unsere Erinnerung trüben. Wenn ich also jetzt Schuld empfinde für so einige Dinge in meinem Leben, die ich "anrichtete", dann kann ich viel weniger die schönen Seiten genießen, die natürlich auch mit diesen Situationen einhergehen. Es ist wie ist, ich kann es nur besser machen. Ich versuche das Ganze einfach sportlich zu sehen. Je dunkler die Wolken sind, desto schöner ist der erste Sonnenstrahl und die aufsteigende Wärme danach, auf die ich mich schon im Jetzt freuen kann.

    Ich denke mir oft, wer weiß wozu das jetzt wieder gut ist. Aber ich freue mich über jede Erkenntnis, weil diese Erkenntnis mir immer wieder das Leben leichter zeigt. Ich fühl mich einigermaßen gut abgeklärt, weil ich mir echt schon super viele Situationen hervorgerufen habe, die mich mich (vor allem negativ) haben kennen lernen lassen - natürlich - ich war immer das Opfer. Aber ich durfte ja jetzt dadurch erkennen, dass ich eigentlich Täter bin.

    Ich habe ein sehr großes und sehr gütiges Herz. Ich habe viel Liebe zu verteilen. Ich traue mich nur noch nicht, mich wirklich auf so etwas wie eine gute Partnerschaft einzulassen. Ich habe eine Freundin. Ich mag sie mittlerweile - auch - mit/trotz und wegen ihren Fehlern. Früher habe ich Freundschaften immer beendet, weil ich mit den Fehlern der Menschen nicht umgehen wollte und konnte. Lange Zeit hatte ich gar keine Freundin. Bei den männlichen Parts in meinem Leben war eigentlich immer klar, dass ist nicht der Mann, der mir wirklich das geben kann, was ich doch eigentlich will - Liebe. Entweder ich suchte mir einen Vollchaoten, einen Süchtigen oder einen XXXBitteRegelnbeachtenS.Käferchen. Manchmal auch alles in Einem vereint. Und die lieben Menschen/Männer - uninteressant!

    (Fällt mir gerade ein Satz ein, den vor einiger Zeit ein lieber Engel von einer Parkbank sagte: Ich hatte einen Ehemann, der hat auch gesoffen und war immer voll der XXX. Und als er aufhörte zu saufen, siehe da, er war immer noch ein XXX.)

    Über meine S**ualität habe ich mir die eigentlich erhoffte Liebe von Außen zugeführt. Das war einfacher und ich musste mich viel weniger auf den Menschen einlassen. Verantwortung übernehmen! Aber ich war ja das Opfer ;] S** - Opium für die Seele. Geklautes Glück auf Zeit, genauso wie Kiffen - gekauftes Glück auf Zeit.

    Ich bin ich und ich bin alles und nichts. Ich bin gut und schlecht. Ich bin freundlich und unfreundlich. Ich bin postitiv und negativ. Ich bin offen und arrogant. Ich bin lieb und bin fies. Ich bin weich und hart. Ich habe einfach von Allem etwas - alles zur richtigen Zeit. So soll es doch sein. Muss nur noch besser lernen, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Mein Gewissen arbeitet jeden Tag mit mir und erklärt mir schon öfters mit einem Kopfschütteln, warum dieses und jenes. Mein Herz sitzt auf dem richtigen Platz und schlägt vorsichtig, aufgeregt, traurig, mutig, hoffnungsvoll und lächelnd vor sich hin.

    Grüße in den Abend

    kk.

    manchmal wünschte ich mir, ich hätte ein diktiergerät in meinem kopf. eines dass ich an und abschalten könnte, wie ich wollte. so könnte ich die mir gegebenen gedanken einfach laufen lassen, ohne sie in worten auf papier zu bringen oder ihnen eine stimme zu geben. den ergossenen müll würde ich einfach weglassen, weglöschen. dies kommt wohl dem wunsch gleich, meine ungelebte realität an meine geliebte theorie anzupassen. ein engelhafter held mit offenen augen und sarkastischer stimme.

    alles kann sucht sein. schlafen, essen, tanzen, helfen, arbeiten, lachen. menschen, tiere, sport, ruhe, musik, spiritualität. bei der sehnsucht fängt es an und bei der drogensucht hört es möglicherweise auf. qualität statt quantität. ich hasse grenzen. und doch führe ich ein absolut eingegrenztes leben. mag sein aus angst verletzt zu werden, mag sein aus angst vor eigenem kontrollverlust, aber mit sicherheit, weil mein leib und meine seele mir ziemlich schnell bescheid geben, was gut für mich und was schlecht für mich ist. die eigenen grenzen sind immer die nahesten und doch auch die entferntesten. jedenfalls die eigenen beschränkungen liegen immer ganz dicht vor den eigenen füssen und den eigenen augen.

    hormone schießen mir durch den leib, verliebe mich, kokettiere und weiß schon jetzt ganz genau, welch ein unsinn, welch ein austausch der ersatzbefriedigung durch ersatzbefriedigung für die eigentlich gewollte und gewünschte innere zufriedenheit. dasselbe in grün oder blau, was vorher in roter oder gelber kreide auf der tafel stand. gehe vorwärts und rückwärts und wiederhole das ganze unfähr tausend mal. erhobenes gefühl nach tiefer traurigkeit. erhabene gedanken nach kindlicher verwirrtheit. lustige bilder im kopf nach dunklem kopfkino. oder auch einfach umgekehrt und alles da-vor.

    wenn ich könnte wie ich wollte oder auch wollte, wie könnte, wohlmöglich würde ich dann auch jeden tag im stehen pinkeln oder irgendeiner riskanten sportart nachdingen. wohlmöglich würde ich schon längst irgendeinem psychodoc meine schrängsten und geheimsten wünsche erzählen, die dieser dann als ganz normal erklärt, weil er selbst auch an all diesen wünschen "leidet". wir alle, menschen oder halbmenschen. der kreislauf ist überall der gleiche. und erhält doch durch das einzelne individum seine eigene geschichte. und so esse ich also vitamine und schwarzbrot anstelle von schokolade und weißem brot. soll ja gesünder sein. genauso wie wasser und wein. oder wein und wodka.

    alles beginnt mit der sehnsucht. schon wieder eine sucht. suchtlos wäre doch mal was neues. mein inneres brodelt, weil es will. was es will, weiß es warscheinlich auch nicht so genau. das verhältnis von dem was wir bewusst sehen und verstehen zu dem, was unser unterbewusstsein weiß, soll ja circa 7:10000 sein - wir wissen also mindestens tausend mal so viel, wie wir wissen, dass wir wissen. und weiß ich also bewusst, dieses ist richtig und jenes ist falsch. und mein unbewusstes weiß es viel besser, denn es treibt mich dazu, zu handeln, bilder zu sehen oder musik aus meinem inneren zu hören. ein ausgleich zwischen verstand und gefühl, qualität und quantität, liebe und hormoneller unzulänglichkeit.

    und am ende frage ich mich nun, ist das schon wieder ergossener müll oder ist es dies wirklich wert, dass es in meinem lebensbuch einen platz für wort und stimme findet.

    grüße an das stille verflixt.

    kk.

    Der Doc scheint deiner Tochter zu gefallen, sonst hätte sie dir wohl kaum ihren Segen gegeben :) … Und angemerkt ein Arzt in der Familie ist ja auch nicht das Schlechteste …

    Sieh es doch einfach sportlich. Dein Kind spricht aus, was du denkst. Das mag zwar in einigen Situationen peinlich erscheinen, aber du kannst das ja auch für dich nutzen und dies als Basis für etwas Neues/Anderes/Besseres – einfach Veränderung – sehen, die du allein möglicherweise nie in die Wege geleitet hättest. Du kannst dich selbst darüber auch immer wieder reflektieren. Das ist doch gut. Darüber schmunzeln ist auch viel weniger anstrengend als darüber wütend zu sein, ändern kannst du es eh nicht. Wir haben ja gelernt, dass Hilfe nicht immer so aussieht, wie wir sie uns gerne zurechtlegen würden.

    Und schließlich ist es nicht peinlich, Hilfe zu suchen und anzunehmen, wenn es notwenig ist. Und so ein Spruch kann schon mal Wunder wirken, denn er ist nur eine Hilfestellung. Du stehst nicht leidend vor deiner Vermieterin, es wird aber gesehen, dass es mal nicht so gut läuft. Und noch viel weniger schlimm ist es, weil du immer weiter gehst in kleinen Schritten. Du solltest den Umkehrschluss ziehen und ein wenig mehr stolz auf dich - und deine Tochter - sein.


    Ein lieber Gruß in den Abend.

    Danke dir für deine Worte… !

    kk.

    dass ich immer da war, reingeschaut und gelesen habe, auch ette vermisst habe, doch nicht in der lage bin/war zu schreiben, weil alles wort unsinnig erscheint. das leben fühlt sich nicht real an. worte fühlen sich nicht real an. die mauer in mir - keine schwache stelle gefunden, die ich zerhauen kann, keine niedrige stelle gefunden, um drüber zu springen.

    dass ich die letzten wochen experimentiert habe, mein leben auf das nötigigste reduzierte. "brot und wasser" - kein luxus hat mein leben begleitet und ich weiß ganz genau, welche suchtfaktoren mein leben beherrschen. aber was mache ich mit den erkenntnissen, die ich habe/hatte?

    dass ich mich nun nicht weniger abhängig fühle von einem menschen, dessen kontakt ich seit 4 monaten meide, wenn/weil er nicht da ist. es ist eher wie ein wegschieben aus den gedanken und den gefühlen. und taucht er dann auf, sei es auch nur ein wort über ihn aus der realen welt, bricht es das herz - immer und immer wieder.

    dass mir mein leben nicht so recht spaß macht, weil mir was fehlt. bin wohl einer derer, die sich gut fühlen im schlechtfühlen und schlecht fühlen im gutfühlen. ich weiß, ich sollte mich freuen, dass mein suchtpartner sein leben lebt und ich nicht mehr mit seinen problemen konfrontiert werde. aber mir fehlt das paradoxerweise.

    ich bin der affe, der das salz nicht loslassen will. ich frage mich, ob das personengebunden ist. überlege gerade, ob ich mit einem freund mein auto teile. es ist eigentlich eine gute idee - kosten sparend. aber irgendwie fühlt es sich auch falsch an, weil ich das gefühl habe, wieder verantwortung abzugeben. was ist denn richtig? was ist denn falsch?

    k.

    Aufstehen, Anziehen, Zähne putzen, Arbeitsfertig machen – das krieg ich hin … Arbeiten – das krieg ich hin …
    Nach Hause kommen, Spaß an der Freude haben, Ausgeglichen sein, Zur Ruhe kommen, Ausziehen, Zähne putzen, Schlafen – genau da fängt es an …

    Tut es weh, das Herz, schmerzt fast sterbend blind, weil Loslassen einfach nicht funktioniert. Was sind denn normale Gefühle, Gedanken, Wünsche, Taten? Bleibe ich stehen und gehe doch weiter – langsam. Und er noch viel schneller. Das ist es wohl was schmerzt. Irgendjemand kriegt das was ich nie bekam. Und es schmerzt trotzdem, dass ich das, was ich nie bekam nun auch gar nicht mehr will.

    Träume sind Schäume, ich schäume nur so mich hin. Schlafe viel – zu viel und doch zu wenig Ruhe für den geschundenen Leib, das kaputte Herz, die ungeweinten Tränen.

    Worte, einfach nur Worte. Was nützen sie, wenn in der Wirklichkeit keine Wirklichkeit existiert. Wenn die Wirklichkeit doch nur im Kopf passiert und das reale Leben vorbeizieht.

    k.

    ich vermag zu sagen, ich lebe.. und zur zeit wünschte ich mir mehr zeit und ruhe, als ich sie mir selbst geben kann. ich habe sehnsucht nach mir. alles fliegt mir um die ohren ... arbeit, familie, reisen ... alles ist gut, aber einfach gerade viel zu anstrengend. es gibt gerade so viele momente des erkennens von grenzen, überschreiten von grenzen und des bemerkens dieses umstandes.

    ich habe in der tiefe gesehen, dass es konsequent möglich ist, meine grenzen zü überschreiten, wenn ich unausgeschlafen bin und emotioanal "kaputt" durch z.b. stress oder traurigkeit, weil ich dann nicht mehr selbst auf mich achten kann und meine eigenen grenzen für passierende situationen nicht mehr sehen und spüren kann, erst im nachhinein kann ich alles reflektieren und zurückrudern.

    das ist gut, aber ich wünschte mir manchmal, ich könnte dieses testen und erkennen auf ein halbes jahr nach hinten verschieben und erst mal ein halbes jahr durchschlafen. ich bin so müde, kaputt und leer was alles äußere betrifft - es interessiert mich eigentlich überhaupt nicht. was jetzt aber nicht heißt, dass es mich nicht gut geht oder ich depressiv bin. ich genieße mich.

    ja, ich habe erkannt, dass in den momenten da draußen in der welt ich viel schneller zu erkenntnissen gelangen kann, weil die spiegelung funktioniert und ich recht schnell "mitgeteilt" bekomme, das war jetzt grenzüberschreitend oder oder ... ich kann mittlerweile ganz gut unterscheiden zwischen kritik an mir oder kritik an meinem tun, kann aber wohl beides als hilfe zum weitergehen annehmen.

    ich wundere mich manchmal über mich selbst, wenn ich grenzen setze oder gewisse dinge anspreche, die mich stören, weil ich merke, wie darauf reagiert wird. zum einen werde ich ernst genommen. zum anderen können so einige damit nicht umgehen, weil sie dies als "ansagen" betrachten und sich angegriffen fühlen. ich scheine eine harte stimme und auch eine ausdrucksstarke persönlichkeit zu haben. meine härte ist es in vielerlei hinsicht auch, die an mir bemängelt wird. diese härte ist auch etwas, was ich sehr tief spüre, obgleich ich versuche, meine worte immer mit einer gewissen milde und weisheit zu sprechen.

    ich bin sehr froh, dass ich derzeit nur mich habe, auf die ich aufpassen muss (ich meine damit, keine weiteren verpfichtungen wie kind, haustier oder einen freund, dessen bedürfnisse ich achten und respektieren will), weil ich gerade mal so viel zeit und kraft aufwenden kann, dass es für mich reicht und für mich auch schon sehr viel weniger stress bedeutet, den ich jetzt sowieso schon allein genug mit mir habe.

    ich habe letztens ein paar schlucke wein getrunken und wieder einmal gemerkt, dass ich das nicht tun sollte, weil dann wieder so einige zeit eine tiefe sehnsucht in mir herrscht, mich zu berauschen, was meinem eigenen stoffgebundenen suchtpotential absolut entgegen kommt. es ist ein schritt in die falsche richtung und ich würde es damit vergleichen, als ob ich in den innenhof meines verlassenen alkoholikers gehe, um zu schauen, ob licht brennt in seiner wohnung.

    letztens in prag war ich in einer kirche und habe wie immer ein gebet für ihn gesprochen, dass ich hoffe, er geht seinen weg und dass ich hoffe, er lebt noch. die antwort kam promt am ersten tag meiner heimkehr. ich traf eine bekannte, die mir nach 2 minuten zusammenseins erzählen wollte, sie habe in gesehen.. ich habe das gespräch abgeschmettert und sagte - ach, er lebt also noch - und verabschiedete mich wieder. es hat mich emotional nicht berührt. und doch merkte ich auch heute wieder, dass dieses "schnüffeln" mich viel stärker prägt, als ich es mir selbst immer zugegeben habe. nicht nur in seine richtung, sondern auch in viele viele andere richtungen.

    was es jetzt gerade bedeutet zu leben: prioritäten setzen. ich habe es nicht mehr geschafft in den letzten zwei wochen meine aufgabe "arzt anruen und termin vereinbaren" zu erledigen. das werfe ich mir nicht vor, aber ich sollte einige andere sachen in naher zukunft zurücktreten lassen und mich lieber wieder meinen eigenen belangen zuwenden und die welt die welt sein lassen. ich bin guter dinge, denn das we steht an und diesmal wird es ruhig. kraft tanken und genug schlafen, um mir gerecht zu werden.

    liebe grüße

    kk.

    ich denke, vorsicht ist die mutter der porzellankiste. angst ist ansich ja kein "schlechtes" gefühl. angst ist ein schutzmechanismus in dir. und ich empfinde die denkweise schutz bei anderen zu suchen nicht als fremdbestimmung. wozu gibt es sicherheitsdienste, bodygards etc. das sind ja keine unrealisten oder unnötigen jobs, sondern ein teil unseres gesellschaftssystems, weil eben eine notwendigkeit darin besteht. du weißt anhand deiner vergangenheit, zu was dein alki fähig ist. du solltest nur reflektieren, ist es panikmache oder ist es begründet. und im zweifel würde ich zumindest vorerst den sicheren weg gehen und mich schnell umschauen, einen selbstverteidigungskurs zu machen.

    liebe grüße

    k.

    Ich möchte gern meinen Post von vorhin erweitern. Ich glaube nämlich, es ist das SelbstMITLEID, was ich mir selbst nicht mehr zugestehe / zugestanden habe, denn im Selbstmitleid habe ich ja über Jahre gelebt - und das will ich ja jetzt nicht mehr. Ich denke, ich habe mir mittlerweile erlaubt MitGEFÜHL für mich selbst zu entwickeln. Das ist etwas, was ich durchaus guten Gewissens erlauben kann - auch in der Zukunft. Selbstmitleid hat für mich immer etwas Drehendes und Zermürbendes. Mitgefühl hat für mich etwas Liebevolles und Umarmendes.

    Und in der Tat glaube ich, es geht hier um eine Form der Traumatisierung. Das ist nichts Dämliches dran und hat denke ich auch nichts damit zu tun, dass das Leben weitergeht und sich auch schöner oder besser als vorher anfühlt.

    Lieber Gruß der zweite

    k.

    Das ist es, was mir manchmal dieser Tage durch den Kopf geht...

    Hallo Dagmar,

    mir geht es ganz ähnlich wie dir. Auch mir "quält" dieses Gefühl. Dieses Aufwachen und doch irgendwie nicht so richtig wach sein. Ich glaube es ist ein Definitionsproblem. Worüber habe ich mich jahrlang definiert? Über ihn. Worüber definiere ich mich jetzt? Über mich. Und dann wird man wach und denkt sich, WIESO um alles in der Welt hab ich das alles gemacht und wieso um alles in der Welt habe ich das alles mit mir machen lassen? Weil so ein bisschen mit Abstand betrachtet, ist es doch wirklich total unsinnig. Das Leben ist ein schönes Leben. Ich kann - wenn ich es will - ganz eigenständig für mich sorgen und mein Leben gestalten. Wir alle hier drehen uns, haben uns gedreht, gemacht und getan und das über Jahre. Ein Gut-Fühlen im Schlecht-Fühlen. Eine Entschuldigung der Huldigung. Und dann denkst du: ja, jetzt ist es vorbei - MEIN Leben geht weiter. Und doch fühlst du, irgendetwas blockt dich. Irgendetwas hält dich innen fest und du stehst vor dem Spiegel und fragst dich, wo sind eigentlich meine Tränen geblieben.

    Ich glaube auch, es ist ein Verarbeiten. Zurück fühlen fällt schwer, fällt mir doch der Gedanke ein: "zurück gehen" - das ist es doch, was ich in gar keinem Fall will. Aber ich habe es geschafft, ich konnte Bilder vor mir sehen, die mich an irgendeinem Punkt haben weinen lassen. WEINEN. Liebe Dagmar, finde deine Tränen wieder. Du darfst sie zulassen. Du darfst dich selbst bemitleiden - jetzt und nur für dich. Einen großen Schritt bist du gegangen, jetzt ist die Zeit DEINE Wunden zu lecken. Und nicht vergessen, nach dem Selbstmitleid wieder aufstehen und weitermachen und ich sage dir, es wird besser - mit jedem Mal leichter.

    Ein ganz lieber Gruß

    kk.

    Hallo Gwendolyn, herzlich Willkommen.

    um deine Gedanken anzustoßen habe ich eine Bitte an dich und möchte dir eine Frage stellen:

    meine Bitte:

    Lies dir doch bitte in aller Ruhe DEINE Worte in diesem deinen Thread noch einmal durch. Danach stell dir bitte vor, deine beste Freundin steht vor dir und erzählt dir genau das, was du hier geschrieben hast.

    meine Frage:

    Was würdest du ihr antworten?


    Alles Liebe und viel Kraft

    k.

    Danke für eure Worte. Amai: Umarmung ist angekommen, schon heute Nacht.

    Hab vorhin beim Arzt angerufen, soll am Montag ab 16 Uhr noch einmal anrufen, dann kann mir weiter geholfen werden; jetzt ist keine Sprechstunde mehr wegen Abrechnungsgeschichten. Termin notiert!


    Ich denke oft an die Worte von Ette. Irgendetwas ist nicht richtig erwachsen geworden. Das kann ich unterstreichen, es für mich gut nachvollziehen. Ich hatte heute Nacht wieder einen Traum, an den ich mich sehr gut erinnern kann - eine Sequenz daraus:

    ... Ich bin ein junges Mädchen und bin im Urlaub mit meinen Eltern und treffe einen Jungen, den ich mag. Wir tauschen die ersten Zärtlichkeiten aus, schlafen zusammen in einem Bett. ...

    Jetzt kommt in meinem realen Leben immer der Akt der Penetration. In meinem Traum jedoch:

    ... Das war ein Ausprobieren, zaghaftes Anfassen des anderen Körpers, zaghaftes Küssen, nicht mal der Gedanke an Penetration. Aufschlagen der Decke und Anschauen. ...

    Mir ist auf einmal wieder klar geworden, dass ich was dieses Thema und auch viele andere Themen angeht, mich NIE ausprobiert habe. Ich habe immer vermittelt (mir und auch meinem Gegenüber), das kann ich schon, auch wenn es nicht der Fall war.

    Heute nach über 1,5 Jahren ohne Beischlaf weiß ich überhaupt gar nicht, ob ich das überhaupt noch kann. So geht es mir auch mit vielen anderen Dingen, ich kann viele Sachen einigermaßen gut, aber mir fehlen ganz oft die Grundlagen, so dass ein SEHR gut niemals rauskommen kann. Auch in meinem Job ist es so. Und mit meinem Perfektionismus wird das dann manchmal ganz schön anstrengend. Es ist mir also gut nachvollziehbar, dass ich emotional irgendwo nicht erwachsen geworden bin und deshalb viele Emotionen kindlicher Natur sind. Ich erlaubte mir nicht mich ausprobieren, „erwachsenere“ Emotionen zu entwickeln.

    Und weiter: Ich schaue auch überhaupt nicht auf das Naheliegendste. Ich schaue mir nicht das an, was am Einfachsten ist, ein Problem zu erkennen und ein Ziel zu erreichen.

    Ein Beispiel: Ich leide seit circa 1 Woche ständig daran, dass meine Hacken sich irgendwie nass und heiß anfühlen. Hab immer rumgerätselt, vielleicht die neuen Schuhe? Witzelte gestern Mittag mit meiner Kollegin noch darüber, ... dass ist bestimmt psychosomatisch ;) Gestern Abend fragte mich ein Freund: hast du denn irgendwie ne Blase oder so am Hacken? Da ist mir erst aufgefallen, ich weiß es nicht, weil ich noch nicht mal nachgeschaut habe ... Da musste ich ja wirklich selbst über mich lachen. Trockene und zum Teil bereits gerissene Haut.

    Was zeigt mir das? Ich übergehe immer mindestens den ersten Schritt.

    Gruß

    k.