Beiträge von B.Nyborg

    ich muss immer dann selbst über mich lachen, weil ich dann immer denke, die anderen Menschen um mich herum haben es gut, wenn ich zu sehr mit meiner inneren Zerrissenheit nerve und kämpfe, denn ich gehe ja irgenwann und die Menschen sind mich dann "los" ... aber ich selbst, kann mich ja nicht einfach so verlassen ... :)

    Vorgestern ist mir auch wieder was ganz Schräges passiert:

    Bin gerade beim Zubett gehen und lege eine Flasche Wasser neben mich auf mein Bett, weil ich noch was trinken will später ... die Flasche war nicht richtig zu und mein ganzes Bett inklusive meinem Hinterteil war klatschenass... und das mitten in der Nacht ... voll die Aktion ... dann denke ich auch von mir, mensch bist du heut wieder dusslig :)

    Also ich verabschiede mich jetzt ... Loslassen ist heute Abend mein Stichwort. Ich denke, selbst wenn ich mich nicht von meinem alten AG trenne, habe ich längst losgelassen.. ich nehme mir nur das Beste Angebot für mich heraus ... bis die Zeit ist, etwas wirklich Neues zu starten ...

    kk.

    Ich hab hier mal so ein bisschen mitgelesen... Und ich wollte eigentlich nur mal einen Dank an die "alten Hasen" hier lassen. Es erscheint mir tatsächlich so, dass sich gewisse Muster (vielleicht sogar alle?!) der Krankheit Co immer und immer wiederfinden, eine Wiederholung bei unabhängig von einander lebenden Menschen. Deshalb denke ich hier, tatsächlich: ich kann darauf hören, was man mir sagt, denn das Muster, was ich gerade durchlebe, den Weg, den ich gerade gehe, den hat schon jemand anders mit dem gleichen Muster vor mir beschritten: der alte Hase ... und der weiß, wovon er redet, innen tief in sich ...

    kk.

    Du schreibst:

    "Ich bin wie ein Stein, der ins Wasser geplumst ist .... während ich in den Tiefen meiner Selbst versinke und mich irgendwann wiederfinde, macht das Wasser an der Oberfläche viele schöne Kreise, die andere auch bewegen können. Das ist schön!"

    Das ist wirklich wirklich schön! Das ist z. B. etwas, was ich nicht zu spüren vermag, obgleich auch ich es so empfinde... Wenn ich z. B. etwas schreibe, und keine positive Bestätigung bekomme oder nach dem Schreiben den Rechner ausmache und dann wieder anmache, erwarte ich immer, irgendeine Form von Kritik zu bekommen, sowas wie ...boah, was schreibst du denn da fürn Müll oder wie arrogant bist du denn...

    Dann atme ich immer tief auf, wenn / weil es nicht so ist...

    kk.

    so nun habe ich heute meinen Probearbeitstag hinter mir...

    Was soll ich sagen, zwei Angebote stehen im Raum... Jeder hat seine Vor- und Nachteile... Das verbesserte Alte, was durchaus nerven kann. Das gute Neue, was durchaus schief gehen kann.

    Tendenziell bin ich bereits dabei, meinem alten AG zu sagen, ok ich bleibe. Aber so richtig glücklich macht es mich nicht. Der Tag heute war ok, die mir aufgetragenen Aufgaben waren machbar. Die Kollegen erscheinen mir nett, das sind sie aber auch im alten Betrieb. Allerdings fühle ich mich gerade viel besser, wenn ich die Sicherheit des Alten vor mir sehe. Das Neue erscheint mir gerade "etwas zu viel". Die neue Kollegin ist sich - denke ich - sehr sicher, dass ich nicht wieder komme, seit ich ihr erzählte, dass dies möglich ist, da der alte AG mich mit einem anderen Angebot halten will.

    Ich hatte heute auch noch ein kurzes Gespräch mit dem neuen AG, allerdings wieder nur so zwischen Tür und Angel. Das gefällt mir irgendwie nicht, weil ich mich nicht so richtig ernst genommen fühle. Allerdings die Punkte wie z. B. Urlaub in Arbeitstagen / Werktagen wurde geklärt und ich könnte wohl auch 26 Urlaubstage bekommen. ABER ich habe noch nix Schriftliches.. Sprich so oder so.. einfach in den blauen Dunst hinein kündigen, NEIN, das wäre blind und dumm!

    Bei dem alten AG habe ich das innere Problem, dass es mir eigentlich ein inneres Bedürfnis ist, loszulassen. Was ist denn, wenn ich tatsächlich mein Leben lang bei ihm bleibe??? Nein, auch das wird nicht passieren, aber was wenn doch? Was wenn mein inneres Co mir einen Streich spielt...

    Irgendwelche Anmerkungen ??? Amai? Biste da?

    kk.

    Mensch Amy, ein erster Schritt... Freu mich total für dich!

    Mein Freund war übrigens IMMER so, dass er nach Zoff oder Unstimmigkeiten nach manchmal 2-3 Stunden, manchmal aber auch nach 1-2 Tagen wieder ganz NORMAL war. irgendwie auch lieb auf seine Art. Es war immer sowas wie ein an der Leine führen. Wegstoßen, wenn es unangenehm für ihn war und wieder ranziehen, wenn er sich sicher fühlte, dass ich keinen Ärger mehr machen würde bzw. klar war, dass mein Ärger schon längst im Abflug war... Ich bin immer drauf "reingefallen" ..... es war ja das, was ich mir wünschte...

    Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim Feiern heute Abend. Soziale Kontakte sind das beste Mittel, um sich nicht selbst innerlich zu zerfressen.

    kk.

    Ich muss mich jetzt leider verabschieden. Aber ich umarm dich jetzt mal ganz fest. Wir lesen einander sich noch einmal. Vielleicht liest du mal in meinem Thread. Dann ist vielleicht einiges besser zu verstehen, was ich dir gerade schreibe..

    Lieber Gruß

    kk.

    Eben ... es kann doch kein Fehler sein, wenn man für sich einsteht und für sich selbst auch mal etwas will, und sei es "nur" ein Gespräch. Amy wo bist du da? Du bist nicht in deinem Kopf, sondern in seinem.

    Der größte "Fehler" ist, dass du ihn weiter unterstützt, obwohl du das nicht mehr kannst, deine Kraft aufgebraucht ist. Wenn du ihn unterstützt, dann wird sich nichts für ihn ändern und somit muss er sich nicht ändern. Du musst allein für die Verantwortung übernehmen. Und wenn du nicht damit anfängst, dann wird sich nichts, garnichts ändern.

    Ich finde es wirklich traurig, mir die Frage überhaupt stellen zu müssen, wann ist es besser mit ihm zu reden, weil ich nicht seine Reizbarkeit abbekommen möchte. Wenn er seinen Spiegel erreicht hat, wird er es nicht glauben, weil es ihm ja gut geht. Wenn er seinen Spiegel noch nicht erreicht hat (morgens) wird er die wohl sagen, er ist nur gereizt, weil du ihn (schon wieder nervst). Die Frage ist, ob du dir eine der beiden Situationen überhaupt geben willst?

    Vergib mir, wenn ich so frei daher schreibe, ich kenne deine Geschichte nicht. Einfach nur so das, was mir gerade dazu einfällt.. Wo bleibst du bei der ganzen Sache??? Es gibt kein Richtig oder Falsch! Nur die Situation, die du doch schon erkannt hast oder?

    was mir noch einfällt: du fragst: Richtig oder Falsch? ich denke, es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt nur eine Situation, ein Handeln oder Nichthandeln und die Konsequenzen daraus. Wir sollten uns immer für das uns Beste entscheiden, nachdem wir es betrachtet haben, wenn wir bereit sind, es zu betrachten.

    :)

    Hallo Amy,

    ich habe jetzt nur die letzte Seite deines Threads gelesen. Ich fühlte genauso wie du. Ich wollte immer eine Situation, die mich zwingt zu gehen. Bei mir war das Weggehen wollen bzw. das Situationen finden aber seit dem Ankommen präsent. Und ich habe über 6 Jahre gebraucht um jetzt - nach der mir von Gott gegebenen Situation - zu kapieren: Es war eine vielzahl von Situationen, die mich schon längst zum gehen hätten bewegen können. ICH WOLLTE NICHT! Ich habe oft Gedanken aufgeschrieben, ihm darin gesagt, was mich stört und immer immer wieder die gleichen Sachen aufgeschrieben, die ganzen 6 Jahre lang. (ich habe viele Zettel jetzt wiedergefunden und musste schmunzeln darüber wie viele es unabhängig voneinander waren) aber ich habe sie ihm nie gegeben, nie danach gehandelt, weil ich mich nicht traute, mit den Folgen zu leben. Ich wollte nicht weitergehen. ich wollte lieber noch weiter hoffen.

    Der Impuls der dir - glaube ich - fehlt ist, dass du erkennst, dass du gehen willst oder eben nicht gehen willst. Dass du weißt, was du willst - für dich. Es ist letztlich nicht wichtig, einen Plan zu haben. Pläne gehen meistens sowieso nicht in Erfüllung. Es kommt, wie es kommen muss. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Du bekommst nie das was du dir wünscht, sondern immer nur das was für dein persönliches Weiterkommen notwendig ist. Es ist wie es ist. Du kannst entscheiden, ob du das für dich willst oder nicht. Und wenn du es dir ansiehst, dem wie es ist wirklich in die Augen schaust, dann fällt es schwer, dort stehen zu bleiben, wo man steht. Deswegen trauen wir uns nicht, DEM in die Augen zu schauen, weil dann müssten wir ja vielleicht wirklich handeln und mit den Konsequenzen leben, die daraus resultieren. Du wirst wissen, wenn deine Zeit ist, DEM in die Augen zu schauen mit all den Folgen, die damit zusammen hängen.

    Ein lieber Gruß

    kk.

    Ja, im Grunde Adrenalin pur... Aber glaube mir, ich hätte mir lieber sanftere Impulse gewünscht, um mich selbst zu spüren... Diese Situationen haben mich auch sehr viel Leid gekostet, sehr viel Kraft verbraucht... Und es war nicht immer so, dass ich mich in dieser Hektik lebendig gefühlt habe...

    Ich denke, da ich viele Jahre (in einigen Dingen als Co ja auch schon mein Leben lang) mich selbst nach unten gedrückt habe oder auch mich nach unten habe drücken lassen, mussten eben solche Extreme passieren, damit ich tätsächlich überhaupt irgenein Gefühl in mir spüren konnte... und selbst diese Gefühle waren mir so fremd, dass ich lange brauchte, um zu lokalisieren, was ich denn nun wirklich fühle... nie wirklich wusste, wer bin ich denn, zu was bin ich denn fähig...

    Liebe Amai, wenn ich so deinen Thread lese... du spürst dich doch schon längst. Irgend ein großer Mann sagte mal: Es sind nicht die dunklen Seiten in uns die wir fürchten, sondern die des Lichtes! Ich denke mittlerweile auch, dass das Leben gelebt werden will. Ich hatte immer so viel gute Theorie im Kopf, aber in der Welt bin ich nie klar gekommen. Vielleicht bedeutet es, jeden Morgen vor dem Spiegel zu stehen und sich selbst anzulächeln und zu sagen, heute mach ich das Beste aus dem, was das Leben mir bringt. Ich - auf dem Weg in meine Mitte mit allen Aspekten in mir die dazu - zu mir - gehören (Mann, Frau, Kind, Mensch, Mutter, Freundin, Geliebte ...).

    Und ein guter Impuls z. B. mich selbst zu spüren, wäre z. B. eine Freundin fragt mich am Stand, ob ich ihr helfe ihren Freund auszutricksen (.. :)...) und ich ihr starken Rückens sage, nein liebe Freundin, das ist gar nicht mein Ding. Schon allein dieses Nein sagen ... ein Impuls, der sehr viel in die Gänge bringt, weil es mein Nein ist, aus meinem tiefen Inneren kommt und mein Wunsch ist. Das bedeutet, dass ich hinterfrage, mich hinterfrage. Und das bedeutet, dass ich erst einmal in sochle realen Situationen kommen muss, um mir überhaupt solche Fragen stellen zu können, wer bin ich und wie will ich sein. Und es bedeutet, nicht gleich zu antworten oder zu handeln, sondern eine Sekunde zu warten und erst dann zu reagieren. Ich in meiner Zeit und mit meiner Zeit. Und es bedeutet auch mal Ja zu sagen und im Ja zu handeln, um enen Fehler auch zu entdecken.

    Unsere Geschichte macht uns zu dem, was wir sind. Daher verdamme auch ich nicht einen Teil meiner Geschichte. Denn ich mag mich, wie ich bin, selbst wenn ich mal nicht mag, wie ich handle.

    Lieber Gruß und herzliche Umarmung.

    kk.

    Hallöchen Amai,

    das Brunch hab ich verpennt, bzw meine Verabredung wollte nicht mehr warten und hat schon allein ge"früh"stückt...

    macht aber nix, dafür war ich heut in den Pilzen... hab nur keinen einzigen gefunden *lach* ... macht aber auch nix... war eben noch kurz shoppen und hab mir ein paar schöne Teile gegönnt..

    wegen dem Job, nun ja ... mein Gefühl heute, nach einmal drüber schlafen, geht auch eher in die Richtung zu bleiben ...

    das ist aber bisher nur ein Vernunftsgedanke.. du hast Recht Arbeit ist Arbeit und letztlich wird es auf Dauer wohl immer irgendwann "stinken" ... und das ist tatsächlich das Angebot, was sie mir machen mussten, damit die Überlegung in diese Richtung geht... aber so richtig GLÜCKLICH macht mich das auch nicht ...

    aber ich sagte ja auch schon, ich weiß nicht, ob ich da schon fertig bin und das letzte Mal, als ich etwas Neues beginnen wollte: (auch eine hollywoodreife Geschichte):

    Ich wollte umziehen (im Juli letzten Jahres) in eine WG zu einer Freundin in eine Erdgeschosswohnung mit ausgebautem Keller. In der Nacht vor dem Umzug tobte ein unglaubliches Unwetter. Im Zuge dieses Unwetters lief dieser Keller voller Wasser (das Zimmer an das der Keller grenzt und der Keller sollten mein Wohnraum werden). Also stehe ich vor der Wohnung am nächsten Morgen mit meinem Umzugswagen und meinen Helfern und meinen gepackten Kartons ... und kann nicht einziehen. Voll gruselig ... :)

    (Heute sage ich gut, dass das passiert ist, denn das war nicht mein Weg, den ich gehen sollte, vor allem gut, dass es pasiert ist, bevor die Klamotten drin standen.)

    Auf jeden Fall stellte sich der Vemieter quer, wollte uns nicht entgegen kommen, keine Ersatzwohnung stellen oder oder. Ein Streit entfachte, der eigentlich jetzt noch immer läuft... (Meine Freundin ist dann auch ausgezogen, die Wohnung ist voller Schimmel ... Und der VM wollte keinen Cent bezahlen.)

    Ich hab derweil meine Klamotten untergestellt und bin dann zwei Wochen später in eine andere Wohnung gezogen. Auch mit dem Vermieter hatte ich nur Ärger. Also bin ich vor 4 Monaten nach etwa 9 Monaten nach dem Einzug wieder umgezogen - in meine jetzige Wohnung ... und da gehts mir endlich endlich gut !!! ;)

    Aber vorher hatte ich überlegt, wieder in eine WG zu ziehen, ich glaube ich erwähnte es schon (zu der lieben Frau, die, so denke ich, auch Alkoholkrank ist) und das war auch alles schon abgemacht und 3 Tage vor dem Umzug hab ich im INet meine jetzige Wohnung gefunden, die wirklich meine Traumwohnung ist und auch noch in der Gegend, in der ich vorher wohnte und die sich für mich nach "Zuhause" anfühlt. Hab aber gedacht, nee, kannste jetzt nicht machen, du ziehst in drei Tagen um!!! Aber alles lief so, dass ich dann 1 Tag vor meinem Umzug der Frau absagte und meinen Umzugshelfern absagte und dann 1,5 Woche später in meinen jetzige Wohnung zog. Unglaublich oder?!

    Ein lieber Gruß

    kk.

    ja, so in etwa gehts mir auch. Rauch jetzt noch ein Kippchen und dann mach ich mich auch ins Bett und werd erst mal ausschlafen morgen. Ich bin so müde, hab die ganze letzte Woche kaum oder schlecht geschlafen und wenig gegessen. Aber ich war auch shoppen und hab mich total hübsch neu eingekleidet.. *freu* ... endlich mal was für mich getan!

    Morgen vormittag bin ich zum Brunchen verabredet.. mal sehen, ob ich wach werde..

    Liebe und herzliche Umarmung

    auf hoffentlich bald :)

    kk.

    Hallo klarerkopf,

    zur Zeit passiert ganz viel in meinem Leben, so dass ich eigentlich keine Zeit habe, mich mit dem Thema zu befassen. Ist aber auch mal nicht so schlecht. Andere Baustellen, die aufgeräumt werden wollen und es gelingt mir eigentlich zur Zeit ganz gut.. ;) Hab n Jobangebot mit ner 25%-Lohnerhöhung !!! bekommen und jetzt zieht mein alter Chef ebenfalls mit 25 % mit, weil er mich behalten will.. ist irgendwie grad total krass und nimmt mir viel Zeit, mich mit diesem Thema zu beschäftigen..

    Ich wollte nur mal kurz reinschauen und einen Gruß da lassen. Seit ich nicht mehr kiffe und meinen Entzug hinter mir hab und mich körperlich so langsam wieder erhole von diesen Strapazen, geht es mir immer besser. Ich kann nur sagen, was für ein Glück, dass ich keiner Suchtbefriedigung mehr nachgehen muss, das macht das Leben qualitativ so viel schöner!!! So viel mehr Zeit für schöne Dinge, die vorher genauso vor mir standen oder lagen, aber ich sie durch meinen verklebten Kopf garnicht sehen konnte und wollte. Ich kann zum Teil so genial reagieren, wo ich vorher nur den Kopf in den Sand gesteckt hätte.. Ist wahrscheinlich mit dem Alkohol nicht anders, oder?!.

    Auf bald :)

    kk.

    Also A und B sind ganz unabhängig von einander zwei Betriebe, die so mitander nix zu tun haben. Ich weiß auch nicht wirklich, ob ich das mit B überhaupt machen würde (da nicht legal). Aber ganz klar steht eben das Angebot von A und C :) ... B ist gerade ausgeklammert in meiner Betrachtung, weil B in meiner Freizeit stattfinden würde!

    Es ist einfach so krass, weil vorher mit Geld oder Zeit garnix ging in meiner jetzigen Anstellung C...

    Worauf ich am Mo achte, ist ob mir die Arbeit liegt, ob ich der Aufgabe überhaupt gewachsen bin und auf die Energie, die da fließt, auch zwischenmenschlich.. ja genau.. die unausgesprochenen Worte... Am Mo hatte ich schon das Gefühl "gute, fließende Energie", aber ich hab auch sofort gemerkt, die neue Kollegin kann sehr zickig werden und hat offenbar auch einen Zwist mit mindestens einem anderen in diesem Betrieb. Außerdem hat sie eine besondere Stellung zum Chef, d. h. zumindest zuerst vorsichtig sein, was persönliche Größe zeigen angeht. Aber das ist wohl immer so?! Ich denke mal, ihren alten Kolleginnen wird sie öfter mal sehr auf die Nerven gehen mit ihrer sich höher stellenden Art.

    Was postitiv aber auch negativ ist: ... der neue Betrieb ist eigentlich klein (ungefähr 10 - 12 Pers.) Das hat etwas familiäres, aber vielleicht auch etwas unproffesionelles. Mein jetziger Betrieb hat ca 20 Pers., der Alte ist Politiker a. D. und da geht es eigentlich (jedenfalls an der Oberfläche) sehr professionell zu.. Zumindest die Arbeitsverträge sind sehr unterschiedlich, der eine C regelt alles bis ins kleinste Detail u. a. mit einigen "Schlingen", der von A ist ziemlich frei gehalten und es ist viel Spielraum für Auslegung beiderseitig, was aber auch Schlingen bedeuten kann z. B. Urlaubstag in Werktagen (sprich 6 Tage-Woche) und nicht in Arbeitstagen (5 Tage-Woche), so können 24 UTage bestenfalls als 24 ATage bedeuten, schlimmstenfalls 20 ATage (da 4 Samstage als Werktag mitgezählt werden) ...

    Ich bin verblüfft über das Angebot von C, weil ich zwar schon gedacht habe, da kommt was, aber das hab ich wirklich nicht erwartet, das ist tatsächlich das was ich mir seit Monaten/Jahren wünsche.. Etwas weniger Arbeitszeit und etwas mehr Geld. Ein kaum abzulehnendes Angebot!

    Aber (A) 30 Std / Wo für gleiches Geld wie jetzt ist auch nicht wegzudiskutieren und würde mir eine Unmenge an neuen Möglichkeiten (durch die viele neue Zeit) geben, z. B. Zeit zum Tanzen lernen, einen Englischkurs machen, ein Fernstudium anfangen etc. Allerdings wird das mit dem Geld dann auch knapp, obwohl gutes Geld!

    Bei (C) 35 Std / Wo ist das Ausprobieren im Leben weniger grenzenlos möglich, aber es steht mehr Geld zur Verfügung, z.B. kann ich mir endlich eine Putzfrau leisten :) und spare mir wieder etwas Zeit und freue mich riesig, immer in eine saubere Wohnung zu kommen. Das gibt mir ein gutes Gefühl und zumindest meinen Englischkurs könnte ich wohl in der mir gegebenen Zeit durchziehen..

    und - wie gesagt - A was komplett neues, C das Alte in verbesserter Form

    Bei A kann ich mich komplett verhauen, das ist sehr risikoreich, ob ich mit ihm oder/und im Betrieb klarkomme, mich integrieren kann, fange ganz von vorne an... Probezeit von 6 Monate, ggf. auch nur 25 Werk!tage Urlaub

    Bei C besteht die Möglichkeit, dass ich weiterhin jeden Morgen gefrustet aufstehe und mich zur Arbeit quälen muss, weil ich eigentlich keine Lust mehr habe, z. B. meinen Chef zu sehen, oder die Aufgabe, die nicht mehr meine Aufgabe ist, sondern nur noch Arbeit, erledigen muss.. , allerdings keine Probezeit und 26 Arbeits!tage Urlaub.

    C mit ziemlicher Sicherheit Urlaubs+Weihnachtsgeld in Höhe 13. Gehalt, wenns gut läuft noch ne Grati am Ende des Jahres. Allerdings mit ner ziemlich heftigen Rückzahlungsklausel bei Kündigung

    Bei A vertraglich unklar geregelt, wie überhaupt in welcher Höhe oder oder ABER keine Rückzahlungsklausel (achso: hab mir n Muster mitgeben lassen, daher weiß ich in etwa, wie der Vertrag aussehen wird - will mir aber Mo einen Vorvertrag geben lassen -wenns klappt-, damit ich was in der Hand hab und auch wirklich weiß, worauf ich mich vertraglich einlasse..)

    Tja, dass sind so die Punkte, die mir grad mal so einfallen..

    kk.

    so nun schaffe ich es doch noch kurz ein wenig zu plauschen. Fange mal von vorne an:

    Das Gespräch letzten Mo mit dem viell. neuen Chef (ich nenn ihn mal A): sehr merkwürdig.. Ich werde sozusagen von einem 3. möglichen Chef (ich nenn ihn mal B) abgeworben, der sich meine Arbeitskraft mit mit A teilen will (2 unterschiedliche Betriebe). Dieser Chef kennt mich noch etwas aus Azubizeiten aus einem sehr großen Büro, von dem wir letztlich alle mal weg gegangen sind (er allein, ich mit meinen jetztige Chefs = C!) ...

    na wird es schon verwirrend??? lol..

    Ich treffe also gleichzeitig um 14:30 Uhr mit B bei A ein, der (B) übernimmt für mich das Gespräch mit A, lobt mich und meine Ausbildung in den höchsten Tönen. Lobt A in den höchsten Tönen. Das Angebot: bei A 30 Std/Wo für das selbe Gehalt, das ich jetzt für 40 Std/Wo bekomme = umgerechnet eine 25!!!! % Lohnerhöhung! B will mich eigentlich am liebsten unter der Hand bezahlen; von dem krieg ich nen Schlüssel und könnte kommen, wann ich will (ist nur ein Aushilfsjob = abarbeiten von Sachen, die seine Mitarbeiter aus Zeitmangel nicht schaffen) und könnte mir also bar auf die Hand ungefähr 200 € im Mo dazu verdienen...

    A sagt, er vertraut dem Wort von B und stellt mich sofort ein....!

    Jetzt kommt C ins Spiel: ich bin letzten Die gleich zu meinem nahen Chef gegangen (die Schlange) .. hatte voll Angst vor seiner Reaktion... ich berichtete meine Co-Eigenschaft ihm gegenüber. Hab mich halbwegs wacker geschlagen, aber doch sehr unbeholfen und unterwürfig vor ihm gesessen. Er war sehr angenehm, hat mir gratuliert .. ?! usw. meinte aber sie werden mir sicher ein Gegenangebot machen ...

    Nächsten Tag (Mi) bin ich zum BIGBOSS... Na, da hatte ich erst mal Schiss vor.. hatte den Abend davor so viele Selbstzweifel, hab wirklich total gelitten. Aber ich habe gute Freunde und die haben mit mir die ganze Situation durchgesprochen. Auch eine meiner Kolleginnen, die eingeweiht ist, hat mir ganz viel Kraft und einige gute Tipps gegeben. Ich bin also rein und habe ihm gesagt (nachdem ich vorher nochmal aufm Klo war und das, was ich sagen will im Selbstgespräch geübt hab :))))), dass ich ein Angebot erhalten habe (welches) und dass er immer fair zu mir war (schleim) und ich deshalb auch fair zu ihm sein will, weil ich sehr kurze Kündigungsfristen habe und wenn ich gehe, er ja in der unglücklichen Lage ist, sich jem. anderen suchen zu müssen und ich ja in der unglücklichen Lage bin zu kündigen. Etc. --- ich war so genial --- Er sagt, er will mich halten und macht mir ein Gegenangebot. Mit dem Angebot A kann er sicher mitgehen, er muss dies allerdings nochmal mit meinem nahen Chef besprechen... und ich wär ja sowie dran gewesen mit ner Lohnerhöhung und die Höhe des Geldes, was ich dann bekomme, wäre ja sowieso demnächst fällig gewesen etc. Zumindest legt er mir keine Steine in den Weg, aber ob ich denn schon entschieden hätte oder ob er mir ein Angebot machen dürfe? Ich sage, gern. Hätte dieses aber bis Freitag, damit ich mich übers WE entscheiden könne..

    Gesagt getan: Heute ist Freitag: ich werde reingerufen. Bin auch nur knapp 2 Minuten drin, hole mir mein Angebot ab: Er ist tatsächlich mit den 25!!! % mitgegangen. 35 Std/Wo für 400 E brutto mehr .... ?!?!?!?!?!

    Puh.. so siehts jetzt grad aus..

    Im Grunde müssen jetzt tatsächlich andere Umstände als Geld betrachtet werden, z. B. Sypmathie oder/und Lust auf was Neues? oder lieber weiterkommen im Alten?... oder ob ich mit gleichem Geld wie jetzt lieber 30 Std / Wo arbeite oder für mehr Geld nur 35 Std / Wo.. Aber in jeder Linie gewonnen :))))

    Am Montag hab ich den Probetag. Danach hab ich mir noch einen Termin bei A geben lassen. Dem werd ich dann auch sagen, C will mich nicht gehen lassen, geht mit deinem Angebot mit. Werde mich bis Die entscheiden (mit offenen Karten spielen), damit falls ich nicht wechsle, er weiter auf die Suche geht. Aber selbst wenn ich nicht kündige, kann ich mal kurz in einen anderen Betrieb reinschauen und sehen, was da so passiert.. Ja, und dann bin ich mal gespannt, was er (A) draus macht aus meinen offen gelegten Karten...

    Alles verstanden??? Lach...

    Liebe Umarmung

    kk.

    Hallo Amai,

    ich wollt mich nur kurz melden. Hatte heute Nachmittag dann doch leider keine Zeit mehr zum Durchatmen. Und leider fehlt mir auch jetzt die Zeit zu berichten. Ich wünsch dir aber ein ganz ganz tollen Abend mit dir. Wenn ich es schaffe, dann schau ich am WE rein, ansonsten bis Die muss ich mich entschieden haben, sprich spätestens Mo habe ich ALLE Infos (wg. Probetag bei der neuen Firma) und spätestens dann freu ich mich, wenn du mit mir das postitiv-negativ-Spiel spielst :)

    Lieber Gruß und eine ganz dicke Umarmung und ein ganz fester Dank dafür das du heute da warst..

    kk.