Anerkennen was ist. Die Reise eines Co´s ins eigene Ich.

  • 8) falls Du Dein Gespräch noch nicht gehabt hast:

    Ich stell` mir immer vor, dass ich in einem Theaterstück mitspiele und mein Chef und ich z. B. Schauspieler sind. Wir spielen eine Rolle .....und ich kann sie jederzeit ändern und das mache ich dann auch.....
    Ich sitze aufrecht, mit erhobenem Kopf, mit dem Wissen, dass ich supergut bin, vor ihm, setz` ein Pokerface auf und tu` so, als wenn es eine besondere Ehre für ihn wäre, wenn ich bleiben würde.... 8)

    Das hat mir bei meiner Gerichtsverhandlung supergut geholfen (wo mir mein Ex-Chef, die Socke, mein Geld nicht zahlen will)...ich hab` soetwas wie Kämpfergeist entwickelt und ein gefährliches Funkeln in den Augen gehabt.... Nächtelang hab` ich "geschauspielert", das hat gut getan....

    Viele liebe Grüße,
    erzähl` uns, wie`s war, .... wäre superschön,
    Ingrid

  • Hallo Amai, dank dir für deine Worte...

    Lach.. So jetzt ists eh vorbei.. War grad beim Cheffe drin. Angebot ist ok.. Mir ist ein bisschen flatterig. Bin aufgekratz aufgeregt. Wie siehts nachher bei dir aus? Muss noch eben was zu Ende machen, aber dann mach ich hoffentlich erst mal kreatives Durchatmen ...

    kk.

  • 8) also....ich bin für Schandtaten bereit *g*....hab` alle Zeit der Welt, meine Tochter und ich haben gegessen, sie hat eine Verabredung mit ihrer Freundin und lässt mich gaaaaaaaaaaaaaaanz alleine zu Hause *gg*, bin auf Deinen Bericht gespannt.

    In der Zwischenzeit denke ich über Selbstliebe nach (mein Tagesthema...ähmmmmm...mein Lebensthema 8) ).

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • Hallo Amai,

    ich wollt mich nur kurz melden. Hatte heute Nachmittag dann doch leider keine Zeit mehr zum Durchatmen. Und leider fehlt mir auch jetzt die Zeit zu berichten. Ich wünsch dir aber ein ganz ganz tollen Abend mit dir. Wenn ich es schaffe, dann schau ich am WE rein, ansonsten bis Die muss ich mich entschieden haben, sprich spätestens Mo habe ich ALLE Infos (wg. Probetag bei der neuen Firma) und spätestens dann freu ich mich, wenn du mit mir das postitiv-negativ-Spiel spielst :)

    Lieber Gruß und eine ganz dicke Umarmung und ein ganz fester Dank dafür das du heute da warst..

    kk.

  • 8) vielbeschäftigte Frau, ich wünsche Dir einen superschönen Abend, ein überdrüberspitzenmäßiges Wochenende und bin auf Deine Liste gespannt. Du hast sowieso ein supergutes Gespür.... :D

    Von Herzen alles Liebe,
    Ingrid :D

  • so nun schaffe ich es doch noch kurz ein wenig zu plauschen. Fange mal von vorne an:

    Das Gespräch letzten Mo mit dem viell. neuen Chef (ich nenn ihn mal A): sehr merkwürdig.. Ich werde sozusagen von einem 3. möglichen Chef (ich nenn ihn mal B) abgeworben, der sich meine Arbeitskraft mit mit A teilen will (2 unterschiedliche Betriebe). Dieser Chef kennt mich noch etwas aus Azubizeiten aus einem sehr großen Büro, von dem wir letztlich alle mal weg gegangen sind (er allein, ich mit meinen jetztige Chefs = C!) ...

    na wird es schon verwirrend??? lol..

    Ich treffe also gleichzeitig um 14:30 Uhr mit B bei A ein, der (B) übernimmt für mich das Gespräch mit A, lobt mich und meine Ausbildung in den höchsten Tönen. Lobt A in den höchsten Tönen. Das Angebot: bei A 30 Std/Wo für das selbe Gehalt, das ich jetzt für 40 Std/Wo bekomme = umgerechnet eine 25!!!! % Lohnerhöhung! B will mich eigentlich am liebsten unter der Hand bezahlen; von dem krieg ich nen Schlüssel und könnte kommen, wann ich will (ist nur ein Aushilfsjob = abarbeiten von Sachen, die seine Mitarbeiter aus Zeitmangel nicht schaffen) und könnte mir also bar auf die Hand ungefähr 200 € im Mo dazu verdienen...

    A sagt, er vertraut dem Wort von B und stellt mich sofort ein....!

    Jetzt kommt C ins Spiel: ich bin letzten Die gleich zu meinem nahen Chef gegangen (die Schlange) .. hatte voll Angst vor seiner Reaktion... ich berichtete meine Co-Eigenschaft ihm gegenüber. Hab mich halbwegs wacker geschlagen, aber doch sehr unbeholfen und unterwürfig vor ihm gesessen. Er war sehr angenehm, hat mir gratuliert .. ?! usw. meinte aber sie werden mir sicher ein Gegenangebot machen ...

    Nächsten Tag (Mi) bin ich zum BIGBOSS... Na, da hatte ich erst mal Schiss vor.. hatte den Abend davor so viele Selbstzweifel, hab wirklich total gelitten. Aber ich habe gute Freunde und die haben mit mir die ganze Situation durchgesprochen. Auch eine meiner Kolleginnen, die eingeweiht ist, hat mir ganz viel Kraft und einige gute Tipps gegeben. Ich bin also rein und habe ihm gesagt (nachdem ich vorher nochmal aufm Klo war und das, was ich sagen will im Selbstgespräch geübt hab :))))), dass ich ein Angebot erhalten habe (welches) und dass er immer fair zu mir war (schleim) und ich deshalb auch fair zu ihm sein will, weil ich sehr kurze Kündigungsfristen habe und wenn ich gehe, er ja in der unglücklichen Lage ist, sich jem. anderen suchen zu müssen und ich ja in der unglücklichen Lage bin zu kündigen. Etc. --- ich war so genial --- Er sagt, er will mich halten und macht mir ein Gegenangebot. Mit dem Angebot A kann er sicher mitgehen, er muss dies allerdings nochmal mit meinem nahen Chef besprechen... und ich wär ja sowie dran gewesen mit ner Lohnerhöhung und die Höhe des Geldes, was ich dann bekomme, wäre ja sowieso demnächst fällig gewesen etc. Zumindest legt er mir keine Steine in den Weg, aber ob ich denn schon entschieden hätte oder ob er mir ein Angebot machen dürfe? Ich sage, gern. Hätte dieses aber bis Freitag, damit ich mich übers WE entscheiden könne..

    Gesagt getan: Heute ist Freitag: ich werde reingerufen. Bin auch nur knapp 2 Minuten drin, hole mir mein Angebot ab: Er ist tatsächlich mit den 25!!! % mitgegangen. 35 Std/Wo für 400 E brutto mehr .... ?!?!?!?!?!

    Puh.. so siehts jetzt grad aus..

    Im Grunde müssen jetzt tatsächlich andere Umstände als Geld betrachtet werden, z. B. Sypmathie oder/und Lust auf was Neues? oder lieber weiterkommen im Alten?... oder ob ich mit gleichem Geld wie jetzt lieber 30 Std / Wo arbeite oder für mehr Geld nur 35 Std / Wo.. Aber in jeder Linie gewonnen :))))

    Am Montag hab ich den Probetag. Danach hab ich mir noch einen Termin bei A geben lassen. Dem werd ich dann auch sagen, C will mich nicht gehen lassen, geht mit deinem Angebot mit. Werde mich bis Die entscheiden (mit offenen Karten spielen), damit falls ich nicht wechsle, er weiter auf die Suche geht. Aber selbst wenn ich nicht kündige, kann ich mal kurz in einen anderen Betrieb reinschauen und sehen, was da so passiert.. Ja, und dann bin ich mal gespannt, was er (A) draus macht aus meinen offen gelegten Karten...

    Alles verstanden??? Lach...

    Liebe Umarmung

    kk.

  • 8) ich habe jedes einzelne Detail verstanden....glasklar. Interessante Geschichte, hollywoodreif!!!!

    Das einzige, wo mir ein paar "Bilder" über meinen geistigen Bildschirm gelaufen sind, war die Tatsache, dass Du für zwei Chefitäten arbeiten sollst. Am Montag würde ich die "Fühler" ausstrecken und ganz genau beobachten, ob sich A und B wirklich so gut vertragen oder ob das nur gespielt ist.

    Ich hab`"Machtspielchen"...."nicht teilen wollen" herinnen gehabt. Dass A und sowohl B ihre Macht demonstrieren wollen (gegeneinander), indem sie über Dich verfügen....also, dass Du in der Mitte stehst.

    Anhand von Mimik, Gestik, .... kann man viele "unausgesprochene" Sachen herausfinden.... Du hast ein gutes Gespür. Und Dein Chef C weiß, was er an Dir hat. Du gewinnst auf alle Fälle, egal, wie Du Dich entscheidest.

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • Also A und B sind ganz unabhängig von einander zwei Betriebe, die so mitander nix zu tun haben. Ich weiß auch nicht wirklich, ob ich das mit B überhaupt machen würde (da nicht legal). Aber ganz klar steht eben das Angebot von A und C :) ... B ist gerade ausgeklammert in meiner Betrachtung, weil B in meiner Freizeit stattfinden würde!

    Es ist einfach so krass, weil vorher mit Geld oder Zeit garnix ging in meiner jetzigen Anstellung C...

    Worauf ich am Mo achte, ist ob mir die Arbeit liegt, ob ich der Aufgabe überhaupt gewachsen bin und auf die Energie, die da fließt, auch zwischenmenschlich.. ja genau.. die unausgesprochenen Worte... Am Mo hatte ich schon das Gefühl "gute, fließende Energie", aber ich hab auch sofort gemerkt, die neue Kollegin kann sehr zickig werden und hat offenbar auch einen Zwist mit mindestens einem anderen in diesem Betrieb. Außerdem hat sie eine besondere Stellung zum Chef, d. h. zumindest zuerst vorsichtig sein, was persönliche Größe zeigen angeht. Aber das ist wohl immer so?! Ich denke mal, ihren alten Kolleginnen wird sie öfter mal sehr auf die Nerven gehen mit ihrer sich höher stellenden Art.

    Was postitiv aber auch negativ ist: ... der neue Betrieb ist eigentlich klein (ungefähr 10 - 12 Pers.) Das hat etwas familiäres, aber vielleicht auch etwas unproffesionelles. Mein jetziger Betrieb hat ca 20 Pers., der Alte ist Politiker a. D. und da geht es eigentlich (jedenfalls an der Oberfläche) sehr professionell zu.. Zumindest die Arbeitsverträge sind sehr unterschiedlich, der eine C regelt alles bis ins kleinste Detail u. a. mit einigen "Schlingen", der von A ist ziemlich frei gehalten und es ist viel Spielraum für Auslegung beiderseitig, was aber auch Schlingen bedeuten kann z. B. Urlaubstag in Werktagen (sprich 6 Tage-Woche) und nicht in Arbeitstagen (5 Tage-Woche), so können 24 UTage bestenfalls als 24 ATage bedeuten, schlimmstenfalls 20 ATage (da 4 Samstage als Werktag mitgezählt werden) ...

    Ich bin verblüfft über das Angebot von C, weil ich zwar schon gedacht habe, da kommt was, aber das hab ich wirklich nicht erwartet, das ist tatsächlich das was ich mir seit Monaten/Jahren wünsche.. Etwas weniger Arbeitszeit und etwas mehr Geld. Ein kaum abzulehnendes Angebot!

    Aber (A) 30 Std / Wo für gleiches Geld wie jetzt ist auch nicht wegzudiskutieren und würde mir eine Unmenge an neuen Möglichkeiten (durch die viele neue Zeit) geben, z. B. Zeit zum Tanzen lernen, einen Englischkurs machen, ein Fernstudium anfangen etc. Allerdings wird das mit dem Geld dann auch knapp, obwohl gutes Geld!

    Bei (C) 35 Std / Wo ist das Ausprobieren im Leben weniger grenzenlos möglich, aber es steht mehr Geld zur Verfügung, z.B. kann ich mir endlich eine Putzfrau leisten :) und spare mir wieder etwas Zeit und freue mich riesig, immer in eine saubere Wohnung zu kommen. Das gibt mir ein gutes Gefühl und zumindest meinen Englischkurs könnte ich wohl in der mir gegebenen Zeit durchziehen..

    und - wie gesagt - A was komplett neues, C das Alte in verbesserter Form

    Bei A kann ich mich komplett verhauen, das ist sehr risikoreich, ob ich mit ihm oder/und im Betrieb klarkomme, mich integrieren kann, fange ganz von vorne an... Probezeit von 6 Monate, ggf. auch nur 25 Werk!tage Urlaub

    Bei C besteht die Möglichkeit, dass ich weiterhin jeden Morgen gefrustet aufstehe und mich zur Arbeit quälen muss, weil ich eigentlich keine Lust mehr habe, z. B. meinen Chef zu sehen, oder die Aufgabe, die nicht mehr meine Aufgabe ist, sondern nur noch Arbeit, erledigen muss.. , allerdings keine Probezeit und 26 Arbeits!tage Urlaub.

    C mit ziemlicher Sicherheit Urlaubs+Weihnachtsgeld in Höhe 13. Gehalt, wenns gut läuft noch ne Grati am Ende des Jahres. Allerdings mit ner ziemlich heftigen Rückzahlungsklausel bei Kündigung

    Bei A vertraglich unklar geregelt, wie überhaupt in welcher Höhe oder oder ABER keine Rückzahlungsklausel (achso: hab mir n Muster mitgeben lassen, daher weiß ich in etwa, wie der Vertrag aussehen wird - will mir aber Mo einen Vorvertrag geben lassen -wenns klappt-, damit ich was in der Hand hab und auch wirklich weiß, worauf ich mich vertraglich einlasse..)

    Tja, dass sind so die Punkte, die mir grad mal so einfallen..

    kk.

  • :D puhhhhhhhh....Deinen Text werde ich Morgen nochmals lesen...sehr vielfältige Infos, zu später Stunde.

    Was mich stutzig macht, ist dieses "Wischi-waschi" bei A...und die Zickenalarm-Tante, die dort arbeitet. Bei C hast Du Deine Position, Deinen festen Platz, Anerkennung.

    Bei A hast Du ein super Geldangebot, wischi-waschi Urlaubstage, eine Kollegin, die jetzt schon nicht super rüberkommt, wie ist sie erst als Kollegin? ....

    Ich lasse das jetzt über Nacht auf mich wirken....

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • ja, so in etwa gehts mir auch. Rauch jetzt noch ein Kippchen und dann mach ich mich auch ins Bett und werd erst mal ausschlafen morgen. Ich bin so müde, hab die ganze letzte Woche kaum oder schlecht geschlafen und wenig gegessen. Aber ich war auch shoppen und hab mich total hübsch neu eingekleidet.. *freu* ... endlich mal was für mich getan!

    Morgen vormittag bin ich zum Brunchen verabredet.. mal sehen, ob ich wach werde..

    Liebe und herzliche Umarmung

    auf hoffentlich bald :)

    kk.

  • :D Du hast ja auch eine stressige Zeit hinter Dir. ich wünsche Dir einen super erholsamen Schlaf und einen super Brunch Morgen und .... wir lesen einander sicher bald, ich hab` sturmfreies Wochenende. Nur ich, mit mir, dem Computer, Freunden, Kaffee trinken, ....

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • 8) wie war Dein Brunch??? Bestimmt super. :D

    Mir ist nur eine kleine Sache eingefallen: Jetzt, dann halt, wenn Du Dich entscheiden würdest, wäre die Arbeit bei A interessant, kurzweilig, .... weil Du Dich einarbeitest. Später wäre sie genauso Arbeit wie bei C. Bei C weißt Du, wie Du dran bist, kennst bereits alle Fehler und Stärken Deines Chefs, .... bei A musst Du es rausfinden.

    30 Stunden im Vergleich zu 35 Stunden....haut mich ehrlich gesagt nicht um.... die eine Stunde mehr am Tag würde ich persönlich nicht als Anlass nehmen, um zu gehen.

    War nur so eine kleine Idee.... :D
    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • Hallöchen Amai,

    das Brunch hab ich verpennt, bzw meine Verabredung wollte nicht mehr warten und hat schon allein ge"früh"stückt...

    macht aber nix, dafür war ich heut in den Pilzen... hab nur keinen einzigen gefunden *lach* ... macht aber auch nix... war eben noch kurz shoppen und hab mir ein paar schöne Teile gegönnt..

    wegen dem Job, nun ja ... mein Gefühl heute, nach einmal drüber schlafen, geht auch eher in die Richtung zu bleiben ...

    das ist aber bisher nur ein Vernunftsgedanke.. du hast Recht Arbeit ist Arbeit und letztlich wird es auf Dauer wohl immer irgendwann "stinken" ... und das ist tatsächlich das Angebot, was sie mir machen mussten, damit die Überlegung in diese Richtung geht... aber so richtig GLÜCKLICH macht mich das auch nicht ...

    aber ich sagte ja auch schon, ich weiß nicht, ob ich da schon fertig bin und das letzte Mal, als ich etwas Neues beginnen wollte: (auch eine hollywoodreife Geschichte):

    Ich wollte umziehen (im Juli letzten Jahres) in eine WG zu einer Freundin in eine Erdgeschosswohnung mit ausgebautem Keller. In der Nacht vor dem Umzug tobte ein unglaubliches Unwetter. Im Zuge dieses Unwetters lief dieser Keller voller Wasser (das Zimmer an das der Keller grenzt und der Keller sollten mein Wohnraum werden). Also stehe ich vor der Wohnung am nächsten Morgen mit meinem Umzugswagen und meinen Helfern und meinen gepackten Kartons ... und kann nicht einziehen. Voll gruselig ... :)

    (Heute sage ich gut, dass das passiert ist, denn das war nicht mein Weg, den ich gehen sollte, vor allem gut, dass es pasiert ist, bevor die Klamotten drin standen.)

    Auf jeden Fall stellte sich der Vemieter quer, wollte uns nicht entgegen kommen, keine Ersatzwohnung stellen oder oder. Ein Streit entfachte, der eigentlich jetzt noch immer läuft... (Meine Freundin ist dann auch ausgezogen, die Wohnung ist voller Schimmel ... Und der VM wollte keinen Cent bezahlen.)

    Ich hab derweil meine Klamotten untergestellt und bin dann zwei Wochen später in eine andere Wohnung gezogen. Auch mit dem Vermieter hatte ich nur Ärger. Also bin ich vor 4 Monaten nach etwa 9 Monaten nach dem Einzug wieder umgezogen - in meine jetzige Wohnung ... und da gehts mir endlich endlich gut !!! ;)

    Aber vorher hatte ich überlegt, wieder in eine WG zu ziehen, ich glaube ich erwähnte es schon (zu der lieben Frau, die, so denke ich, auch Alkoholkrank ist) und das war auch alles schon abgemacht und 3 Tage vor dem Umzug hab ich im INet meine jetzige Wohnung gefunden, die wirklich meine Traumwohnung ist und auch noch in der Gegend, in der ich vorher wohnte und die sich für mich nach "Zuhause" anfühlt. Hab aber gedacht, nee, kannste jetzt nicht machen, du ziehst in drei Tagen um!!! Aber alles lief so, dass ich dann 1 Tag vor meinem Umzug der Frau absagte und meinen Umzugshelfern absagte und dann 1,5 Woche später in meinen jetzige Wohnung zog. Unglaublich oder?!

    Ein lieber Gruß

    kk.

  • 8) yeah....hollywoodreif ist das, Deine Umzugsgeschichte-Storys.... 8) Peter Lauster, Autor von "Lebensfreude" würde jetzt sagen: Die Frau lebt. Traut sich. Schmeißt sich rein in die Ungewissheit, ins Leben. Ich sag: Coooooooooooooooooollllllllllllllll. So weit bin ich noch nicht ... dass ich soooooooo spontan und impulsiv wäre. Es hört und fühlt sich aber nach Adrenalinkick pur an, ... das, was ich derzeit brauche, damit ich mich spüre. (Erkenntnis von Tag 29)

    Nein, ausziehen aus meiner schnuckeligen, kleinen, sonnigen Wohnung möchte ich nicht, aber anders impulsiv sein, das möchte ich. Ich denke darüber nach, wo ich es sein könnte.... :D

    Statt "Brunchen" shoppen ist auch nicht das Schlechteste.... :D

    Ich wünsch` Dir einen superschönen Abend,
    viele liebe Grüße
    Ingrid :D

  • Ja, im Grunde Adrenalin pur... Aber glaube mir, ich hätte mir lieber sanftere Impulse gewünscht, um mich selbst zu spüren... Diese Situationen haben mich auch sehr viel Leid gekostet, sehr viel Kraft verbraucht... Und es war nicht immer so, dass ich mich in dieser Hektik lebendig gefühlt habe...

    Ich denke, da ich viele Jahre (in einigen Dingen als Co ja auch schon mein Leben lang) mich selbst nach unten gedrückt habe oder auch mich nach unten habe drücken lassen, mussten eben solche Extreme passieren, damit ich tätsächlich überhaupt irgenein Gefühl in mir spüren konnte... und selbst diese Gefühle waren mir so fremd, dass ich lange brauchte, um zu lokalisieren, was ich denn nun wirklich fühle... nie wirklich wusste, wer bin ich denn, zu was bin ich denn fähig...

    Liebe Amai, wenn ich so deinen Thread lese... du spürst dich doch schon längst. Irgend ein großer Mann sagte mal: Es sind nicht die dunklen Seiten in uns die wir fürchten, sondern die des Lichtes! Ich denke mittlerweile auch, dass das Leben gelebt werden will. Ich hatte immer so viel gute Theorie im Kopf, aber in der Welt bin ich nie klar gekommen. Vielleicht bedeutet es, jeden Morgen vor dem Spiegel zu stehen und sich selbst anzulächeln und zu sagen, heute mach ich das Beste aus dem, was das Leben mir bringt. Ich - auf dem Weg in meine Mitte mit allen Aspekten in mir die dazu - zu mir - gehören (Mann, Frau, Kind, Mensch, Mutter, Freundin, Geliebte ...).

    Und ein guter Impuls z. B. mich selbst zu spüren, wäre z. B. eine Freundin fragt mich am Stand, ob ich ihr helfe ihren Freund auszutricksen (.. :)...) und ich ihr starken Rückens sage, nein liebe Freundin, das ist gar nicht mein Ding. Schon allein dieses Nein sagen ... ein Impuls, der sehr viel in die Gänge bringt, weil es mein Nein ist, aus meinem tiefen Inneren kommt und mein Wunsch ist. Das bedeutet, dass ich hinterfrage, mich hinterfrage. Und das bedeutet, dass ich erst einmal in sochle realen Situationen kommen muss, um mir überhaupt solche Fragen stellen zu können, wer bin ich und wie will ich sein. Und es bedeutet, nicht gleich zu antworten oder zu handeln, sondern eine Sekunde zu warten und erst dann zu reagieren. Ich in meiner Zeit und mit meiner Zeit. Und es bedeutet auch mal Ja zu sagen und im Ja zu handeln, um enen Fehler auch zu entdecken.

    Unsere Geschichte macht uns zu dem, was wir sind. Daher verdamme auch ich nicht einen Teil meiner Geschichte. Denn ich mag mich, wie ich bin, selbst wenn ich mal nicht mag, wie ich handle.

    Lieber Gruß und herzliche Umarmung.

    kk.

  • :D ich spüre mich noch nicht richtig....so wie ich es gerne hätte. Da gibt es eine kleine Erinnerung in mir, so klitzeklein, dass das Spüren sich gannnnnnnnnnz anders anfühlt, als es sich jetzt gerade anfühlt. Liegt 36 Jahre zurück, ich war so glücklich, so zufrieden, strahlend, eins mit mir selbst und der Welt, ich freute mich soooooooooooo unendlich. Ich freute mich darüber, ein Mädchen zu sein. Das weiß ich noch ganz genau.... :D

    Unerreicht, bis jetzt, ist dieses "mich selbst spüren", ich brauche nach wie vor noch das Außen, in mir selbst finde ich dieses Spüren noch nicht. Aber ich habe ja viiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeel Zeit.

    Du müsstest mich einmal sehen, wenn ich über meine Themen sprechen kann und der andere sich dafür interessiert oder noch besser, wenn er mich darum fragt....ein Leuchten, ein Strahlen, ein Glücklichsein....so würde ich mein Erscheinungsbild beschreiben.

    Aber da beißt sich für mich der Hund selber in den Schwanz.... wenn ich etwas so herbeisehne, sooooooooo sehr, dann richte ich meine Aufmerksamkeit auf den Mangel und *schwupps-di-wupps* bin ich wieder in dem Zustand, dass mir etwas fehlt. Diese Info muss jetzt ganz einfach den Weg von meinem Kopf in mein Herz finden. Ansonsten brauche ich nach wie vor meinen Pendelverein dringendst (für Austausch und Anerkennung) und meine feinstofflichen Partner (für`s Körperliche).

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

    PS: Wenn mich eine Freundin um einen Gefallen bitten würde....und ich wüsste, dass dies nicht gut für mich wäre....dann würde ich jetzt, nach meiner Seegeschichte *grins* ebenfalls "Nein" sagen. 8)

  • so nun habe ich heute meinen Probearbeitstag hinter mir...

    Was soll ich sagen, zwei Angebote stehen im Raum... Jeder hat seine Vor- und Nachteile... Das verbesserte Alte, was durchaus nerven kann. Das gute Neue, was durchaus schief gehen kann.

    Tendenziell bin ich bereits dabei, meinem alten AG zu sagen, ok ich bleibe. Aber so richtig glücklich macht es mich nicht. Der Tag heute war ok, die mir aufgetragenen Aufgaben waren machbar. Die Kollegen erscheinen mir nett, das sind sie aber auch im alten Betrieb. Allerdings fühle ich mich gerade viel besser, wenn ich die Sicherheit des Alten vor mir sehe. Das Neue erscheint mir gerade "etwas zu viel". Die neue Kollegin ist sich - denke ich - sehr sicher, dass ich nicht wieder komme, seit ich ihr erzählte, dass dies möglich ist, da der alte AG mich mit einem anderen Angebot halten will.

    Ich hatte heute auch noch ein kurzes Gespräch mit dem neuen AG, allerdings wieder nur so zwischen Tür und Angel. Das gefällt mir irgendwie nicht, weil ich mich nicht so richtig ernst genommen fühle. Allerdings die Punkte wie z. B. Urlaub in Arbeitstagen / Werktagen wurde geklärt und ich könnte wohl auch 26 Urlaubstage bekommen. ABER ich habe noch nix Schriftliches.. Sprich so oder so.. einfach in den blauen Dunst hinein kündigen, NEIN, das wäre blind und dumm!

    Bei dem alten AG habe ich das innere Problem, dass es mir eigentlich ein inneres Bedürfnis ist, loszulassen. Was ist denn, wenn ich tatsächlich mein Leben lang bei ihm bleibe??? Nein, auch das wird nicht passieren, aber was wenn doch? Was wenn mein inneres Co mir einen Streich spielt...

    Irgendwelche Anmerkungen ??? Amai? Biste da?

    kk.

  • 8) kann`s sein, dass Du jetzt gerade an dem Punkt stehst, wo Du Dir (bisher...ich bin nämlich aufmerksame Leserin *grins*) denkst: Mann...so ein gewaltiger Aufstieg, der Fall wird bestimmt suuuuuuuuuuuuuper arg....!!!!

    Schlaf` eine Nacht drüber, so wie beim letzten Mal, ich werde auch weiter mein "Gespür" befragen....

    Viele liebe Grüße
    und eine herzliche Umarmung,
    Ingrid :D

  • nun, ich muss mich morgen früh vor meinem alten AG outen! Vorher schaffe ich es nicht an den Rechner...

    Ich bin mir sicher, dass ich die richtige Entscheidung treffen werde ...
    aber gerade jetzt habe ich weder auf das Eine noch auf das Andere große Lust..

    Arggg...

    kk.

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