P.S. wie wäre es mit "er tut mir leid" durch "ich fühle mit" zu ersetzen? Mitgefühl ist gesünder als Mitleid ...
Umarmung kk.
P.S. wie wäre es mit "er tut mir leid" durch "ich fühle mit" zu ersetzen? Mitgefühl ist gesünder als Mitleid ...
Umarmung kk.
Liebe Emma.
Das Leben besteht aus Wiederholungen. Durch Wiederholungen erfahren wir uns. Lernen wir uns kennen. Lernen wir zu leben. Du gehst keine Rückschritte. Du erfährst dich in Wiederholungen. Das fühlt sich doch besser an, oder?!
Ganz liebe Grüße Emilie
Hallo Habibi.
Ich wünsche dir einen schönen Weg der Selbsterfahrung. Lese weiter. Schreibe viel. Da passiert dann schon eine ganze Menge. Was denkst du, was sind denn die offensichtlichsten fehlerhaften Cluster DEINER Festplatte?
Liebe Grüße Emilie
hallo malola.
mir hat mal ein freund gesagt, der sich von seiner freundin getrennt hat: es geht nicht immer nur um liebe. es geht darum, ob man miteinander klar kommt. die liebe ist da.
du hast dich ja nicht getrennt, weil du ihn nicht mehr liebst, sondern weil du für dich erkannt hast, dass es dir nicht gut tut, es dir nicht gut geht, oder? so war es bei mir.
liebe Grüße
Emilie
Liebe Emma.
Vielen Dank auch an dich für dein Feedback. Familienfeier / Weihnachtsabend / vollsaufen / Trinkpause einlegen /
Meist sind es doch die Spannungen und Erwartungen, die dann zum Trinken verführen. ---> Sind nicht gerade das Momente, die besonders große Erwartungen und Spannungen hervorrufen? Bei mir ist das jedenfalls so. Meine guten Wünsche für die Zeit werden zerstört. Mein Körper ist unter Dauerstrom, weil ... . Also ich könnte/konnte mir zu solchen Zeiten auch immer gut das Hirn vernebeln, damit ich das nicht mehr (er)tragen muss(te).
Mein Alltag ist irgendwie kein Alltag mehr. Ich erkenne mich kaum wieder. Mein emotionales Alter tangiert und pendelt zur Zeit meistens zwischen gefühlten 5/6 oder 14/15 Jahren. Ich bin viel unterwegs, ja. Viel im Forum. Und jeden Dienstag in einer neuen SHG. Ansonsten höre ich viel Musik und lasse meine Gedanken darin treiben. Lese viel über Psychologie, Traumen usw. Und wandere jeden Tag durch meine Vergangenheit.
Gestern hatte ich ein super Gespräch mit einem Alkoholiker, der gern trocken werden will. Stundenlang haben wir uns ausgetauscht. Und ich will dir sagen, er war so total das Gegenteil von dem "das macht mich wütend". Auch die Seelen hier im Forum. Alle die mir bis jetzt begegnet sind, sind alles andere als Wutfaktoren. Das sind alles liebe und emotionale, empfindsame (...) Menschen, die genau wie wir ihr großes und schweres Päckchen auf dem Rücken tragen. Und nur anders als wir Co-Abhängige damit umgegangen sind, sich etwas anderes als Mensch gesucht haben, um Schmerz, Traurigkeit, Traumen etc. vergessen zu können und sich zu schützen.
Ganz viele liebe Grüße.
Fühl dich herzlich umarmt und begleitet.
Emilie
Liebe Karottine.
In meiner Begriffsdefinition sehe ich den geschlossenen Bereich nicht mehr als "geschlossen" an. Er ist offen und er ist geschützt. Und Schutz ist wohl das was ich nun am meisten benötige.
Ich denke, man liest so wenig hier von mir, weil ich mich im Grunde an deinen letzten Rat an mich gehalten habe und bei mir geblieben bin ohne "fremd zu schreiben".
Aber gelesen hab ich trotzdem fast jeden Tag bei euch. Hab ja gesagt, ich bin nicht weg und vergesse - vor allem dich - nicht. Also fühl dich herzlich umarmt und begleitet.
Gute Besserung wünsche ich dir. Lass das schlechte Gewissen los. Konzentriere dich nur auf dich. Du bist es dir wert. Sei es dir wert. Du bist ein ganz wertvoller Mensch.
Emilie.
Mich selbst mit einem richtig schönen und leckeren Essen verwöhnen, meine Lieblingsmusik hören, ein Kamillebad für die durch die kalte Luft angespannte und trockene Haut nehmen, einen Trickfilm in den DVD tun und einfach mal wieder mit großen Kinderaugen die Welt neu entdecken.
Es grüßt herzlich Emilie
Hallo Karottine. Wie geht es dir? Du bist so still?! Liebe Grüße Emilie
Liebe Emma. Worauf bist du wirklich wütend? Was ging dir gegen den Strich? Läuft etwas nicht so, wie du es für dich/euch geplant hast? Geht dein Plan nicht auf? Hast du etwas mit dir machen lassen, was du eigentlich garnicht so wolltest? Hast du deine Grenze nicht setzen können?
Glaubst du wirklich, dass ein Suchtkranker maßvoll mit dem Alkohol umgehen kann? Glaubst du wirklich, dass Suchtkrankheit nur mit dem Willen zu tun hat? Glaubst du wirklich, dass es so einfach ist? Glaubst du, dass du mit deiner Wut auf den Alkohol(iker) maßvoll umgehen kannst?
Was steckt wirklich dahinter? Ganz liebe Grüße Emilie
Hallo Karottine.
Freu mich, dich zu lesen! Bei mir läuft es nicht, es ist mehr ein langsames Gehen, aber es ist vorwärts.
Ich habe heute zur Feier dieses Tages meine Wohnung geweihräuchert und die alten Geister, die mich umgeben in die Freiheit hinaus gelassen. Ich habe mich bei allen bedankt, die mich begleitet haben - auch den bösen - und die guten gebeten, weiter auf mich aufzupassen. Ich habe allen meine Liebe mitgegeben, auf dass sie sie in der Welt verteilen und mir ihre Liebe da lassen. Na, ein bisschen AllEin eben.
Mein Durchatmen ist zu einem langen Durchatmen geworden. Ich habe nun länger nicht meine Finger auf den Tasten bewegt. Das letzte Mal als ich schrieb, war ich so ausgelaugt, dass ich mir davon eine lange Pause gönnen musste. Ich drückte nicht auf Absenden. Ich fiel tot ins Bett. Aber langsam ist gut. Ich gehe einfach langsam Schritt für Schritt in meiner Zeit. Gelesen hab ich hier trotzdem.
Liebe Karottine, wenn du sagst, du siehst bei ihm mehr, als er sehen will und weißt bei vielem mehr als er über sich selbst. Ich bitte dich vorsichtig mit solchen Aussagen zu sein. Vieles was wir sehen, resultiert auch aus eigener Projektion. Wir sehen mehr und wir sind ja auch auf dem Weg, sehen zu wollen. Aber jeder geht eben sein Weg in seiner Zeit. Manchmal kann man sich einige Sachen selbst noch nicht anschauen, denn die Zeit dafür ist vielleicht noch nicht reif. Manchmal muss man entgegen seines eigenen Wissens, Ruhe walten lassen und Stürme von sich abwenden, weil man vielleicht daran kaputt gehen kann. Nicht jeder ist bereit (in diesem Leben?) diesen Weg gehen, den wir gehen.
Ich glaube - ohne es zu wissen - du hast ihm sicher mehrfach vermittelt, was du willst, wer du bist, was du siehst. Was soll das inzinierte Gespräch also noch bringen? Wenn die Zeit reif für ein solches Gespräch ist - ich bin mir sicher - wird sich dieses Gespräch ganz automatisch einen Weg zu euch suchen und die Tür von selbst öffnen. Bist du denn überhaupt bereit für ein solches Gespräch? Kannst du denn darüber lachen?
Es grüßt herzlich
die Emi
Karottine, wie geht es dir?
liebe Grüße
die Emi
hallo seti. kurz auf ein, zwei worte. ich glaube, niemand versteht dich hier falsch. und darum geht es auch gar nicht. ich wünsche dir, dass du weiter hier schreibst und liest, denn das kann dir nur helfen. es ist dein weg. den gehst du ganz allein. niemand will und wird dich für irgendwas verurteilen. du kannst hier gedanken teilen und dich, deine einstellung, dein tun reflektieren, überprüfen. das ist wichtig. ich wünsche dir, dass du auch das für dich nutzen kannst. ich wünsche dir ganz viel erfolg auf deinem weg. und noch ganz viele gute gespräche mit deiner frau.
es grüßt
emilie
so madels und jungens. einmal noch kurz oder lang durchatmen und dann geht die reise weiter. schon jetzt bin ständig irgendwo im nirgendwo, denn die gedanken reisen mir voraus oder auch zurück - wie auch immer.
was ich hier jetzt noch mal loswerden wollte. ich habe mir in den letzten wochen immer wieder gedanken, um das wichtige thema "S" gemacht. unterschätze NIEMALS die macht eines kusses. und niemals die der liebe.
hungrige käufer sind unkritische käufer. das habe ich in den letzten wochen am eigenen körper erfahren, gelernt. und so lässt es sich wohl auf jeden lebensbereich ummünzen. konsequenz heißt verantwortung.
es grüßt mit einem "AUF WIEDERSEHEN"
eure emilie
liebe emma,
ich freu mich total, dich hier zu lesen! echt! da lächelt mein herz. emma, ich wünsche dir hier ganz viel austausch, anregungen, andere sichtweisen, gleiche sichtweisen, damit du findest, was du suchst. dich!
ich lass dir so so viele wünsche hier, glaub mir mal. ich wünsche dir, dass du ganz viele worte findest, die aus dir kommen und zu dir kommen. schreib, was das zeug hält. sei unsicher und dann werde sicher in dir.
ich glaube ganz fest an dich. los, du auch! der erste schritt ist getan und der zweite und vielleicht sogar dritte auch schon. fühl dich lieb gedrückt und verstanden. ich freu mich so, dich jetzt hier zu lesen.
mach dich frei von fesseln, damit du irgendwann einen lieben und guten mann - ohne ihn zu fesseln - an deiner seite wissen kannst. ich wünsche dir alles alles gute. einen schweren weg, um die leichtigkeit zu finden.
bis bald
kk.
liebe karottine.
es ist soweit, der geschlossene bereich ist nun offen für mich. und ich konnte es mir einfach nicht "verkneifen", schon mal einen kurzen und kleinen schritt hinein zu wagen. hab auch gleich was von dir entdeckt ![]()
meine liebe karottine. ich will heute gar nicht mit so langen ausführungen daher kommen, zu sehr bin ich schon mit mir beschäftigt. aber sei dir eines gewiss, dass ich nämlich in gedanken und im herzen bei dir bin.
dein schmerz. nun, alles was ich dir dazu sagen kann, ist mein gefühl, dass dieser hochkommende schmerz bedeutet, dass da etwas "altes" eben noch nicht so richtig verdaut und verarbeitet wurde.
ich kann das nur vermuten, aber ich vermute es, weil ich derzeit genau da angekommen bin. ich gehe in die tiefe, denn ich habe für mich gerade eine wirklich "alte" vergangenheit aufzuarbeiten. da stehe ich jetzt.
noch ist vielleicht nicht die zeit, zu sagen, ich segne dich mit liebe und gebe dich frei. vielleicht ist jetzt noch zeit, die dinge zu betrachten. aus ihnen zu lernen. dieses negativ zuzulassen um etwas zu entdecken.
du schreibst, vielleicht war es nötig, noch mal so tief zu gehen, diesen riesen schritt in die unterwelt zu tun, um daran zu wachsen. ganz sicher ist es das. und vielleicht solltest du diesen schritt jetzt weiter bewusst tun.
aber bitte mach diesen schritt erst, wenn du bereit dazu bist, mach ihn vor allem nicht ganz allein. und bis dahin, ja, lebe im jetzt! mach, dass jeder tag die möglichkeit hat, ein glücklicher zu sein. lieb dich!
ich umarme dich ganz fest! wir werden einander lesen. eingewickelt in wunderschön buntes geschenkpapier lass ich dir ein stück von meinem herzen da. bis bald.
kk.
hallo emma. eines habe ich feststellen dürfen, damit etwas wirklich vermasselt ist, bedarf es so einiges in masse oder/und in wiederholung. das was du fühlst ist möglicherweise ein über jahre aufgebautes defizit an "an-mich-selbst-glauben" an "mir-selbst-vertrauen" (...)
was jetzt hier bei mir ankommt, ist deine angst vor dem alleinsein und dein wunsch nach neuer partnerschaft. alles begründet und alles legitim. was aber auch bei mir ankommt ist sind worte einer frau, die angst hat anzuecken, negativ aufzufallen und vor allem angst vor sich selbst hat.
dein nacktes ich, auf das du geworfen wurdest?! was ist denn schöner als ein nacktes ich spüren zu können und die eigenen klamotten zur wärme anzuziehen, als ständig auf die suche nach abgelegten klamotten anderer gehen zu müssen, immer in der angst, keine passenden zu finden.
es wird niemals jemanden geben, den du für dein wohlergehen verantwortlich machen kannst. das kannst du auch in einer partnerschaft nicht machen! es bleibt immer das prinzip der selbstverantwortung. das prinzip des selbstbewusstseins. des selbstfühlens. des selbstwertes.
dass wir an der seite eines suchtkranken menschen leb(t)en, ist doch nur ein symptom dessen. aber nicht die ursache. denn so fängt es in uns an und so hört es in uns auf. was nicht bedeutet, dass wir allein bleiben, sondern wir nur nicht allein bleiben, wenn wir vorher uns selbst haben.
du hast dein ziel erreicht?! ich nehme an die meinst hier mit unabhängigkeit das ende deiner beziehung zu einem suchtkranken. aber ist es denn wirklich richtige und wahre unabhängigkeit, wenn du dein nackt gleich wieder mit den klamotten anderer wärmen willst?
deine ganze sehnsucht und dein lebenziel sind auf ein neues ziel ausgerichtet: gemeinsame, vielseitige, übersichtliche und spannende wege weiter zu gehen. verschwinden denn dadurch die wahren probleme, mit denen du kämpfst? ist das nicht eine überlagerung von problemen?
liebe emma, ich kann deinen wunsch verstehen und lebe auch mit dem sehnen nach einer guten und spannenden partnerschaft. aber auf gleicher augenhöhe und die sollte mindestens im geraden stand sein und nicht auf knien oder im auf dem boden liegend. darum geht es doch:
die eigene augenhöhe immer ein stück höher zu setzen. und das kann ich nicht, wenn ich mich selbst ablenke oder mich von ... ablenken lasse. es ist nie zu spät, anzufangen, zu beenden, neu zu beginnen und sich selbst ein leben in zufriedenheit und freude zu schenken.
das bedarf aber eben, dass ich mich mit mir selbst auseindersetze. meine wünsche und bedürfnisse erkenne und lerne sie selbst zu "befriedigen". denn wenn ich schief in eine zweierbeziehung rutsche, dann wird die auch schief. wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht.
wann hast du das letzte mal an dich gedacht, dich selbst mal in den arm genommen. wann warst du das letzte mal stolz auf dich? wann hast du dir das auch mal gezeigt? wann hast du dir das letzte mal gesagt, dass du dich lieb hast? alles fragen, die ich mir immer wieder reflektierend stelle.
ich will nicht hoffen, dass ich gemeinsam gut ist und trennendes gut überstanden wird. ich will das leben. ich will gemeinsam sein können und getrennt sein können. aber wenn ich mich nicht an meiner seite weiß, wie soll das dann gehen?
liebe emma, schau doch erst einmal zu dir und fühle dich, auch wenn es weh tut. das tut es nämlich meist immer. stricksachen einpacken, den eigenen kleiderschrank öffnen und reinschauen, was es da für schöne und hässliche kleider und hosen gibt.
gehe mit jedem schritt auf dir selbst entgegen. ich grüße und drücke dich. wir werden uns lesen.
kk.
mensch emma, mach dir ma keen kopp! is doch garnix schlimmes passiert! dieses gefühl, dass ändern nicht in ordnung ist, ist nur in deinem kopf! dafür sind wir doch auch hier. um zu ändern. um in andere richtungen zu schauen. ich denke, deine message ist angekommen und ich freu mich auch, dass du dich mit meinen worten so auseinandersetzt und mir damit andere blickwinklel aufzeigen willst. das wollen wir wohl alle hier ein stück weit.
ich bin ja hier, damit ich meinen weg nicht alleine gehen muss. damit ich gegenüber habe, die mich aus einer schleife holen, die nicht gut für mich ist. ich will meinen weg auch gar nicht alleine gehen. für mich war es sehr schwer, deinen meinen text anders zu lesen. denn es waren ja viele meiner worte, die ich eben genauso fühle, wie ich sie gerade fühle. vielleicht schreibst du mir noch einmal kurz, was DU fühlst, wenn du meine worte liest.
vielleicht kann ich das dann besser verstehen.
es grüßt die emilie, die dich weiterhin immer gern einlädt, ihre worte zu lesen .)
hallo diandra und seti.
ich schließe mich den ausführungen "auszeit, besinnungszeit, funkstille nehmen" an. das ist wohl das, was ich sagen wollte. denn nun herrscht doch durch dieses verquerte gespräch und die gesagten worte eine situation, die sich auf keiner der beiden seiten für eigenes vorangehen positiv auswirkt, oder? zumindest als co-abhängiger stehe ich doch danach immer wieder vor der situation, dass ich wieder weiter darüber nachdenke, was in dem gespräch gesagt wurde und habe noch immer keinen klaren eindruck davon, was passiert. ich drehe also wieder eine runde mehr damit zu überlegen, was jetzt gemeint ist, gemeint sein könnte. und hier ist dann auch noch der fall, dass einer part einen therapeutischen ansprechpartner hat und der andere nicht und das ja dann immer erst einmal allein mit sich klar machen muss.
ich danke euch für diesen austausch! ich kann das heute hier geschriebene und gelesene in diesem moment auch gut für mich mitnehmen und auf meine situation anwenden!
es grüßt und wünscht eine gute nacht
kk.
hallo ihr beiden. um hier nicht für noch mehr verwirrung zu sorgen - sorry, ist mir wohl ganz gut gelungen! - noch mal eine kurze erklärung dazu. ich empfinde solchen kontakt während einer phase wie dieser als für beide gegenüber unproduktiv. gerade weil sie noch mehr verwirren und eben keine klarheit schaffen. sind das denn jetzt gespräche, die auf gleicher augenhöhe stattfinden?
diese beiden unterschiedlichen aussagen an einem abend (verliebt sein und darauf hin nicht verschwundene gefühle) sind für mich nicht nur verwirrend, sondern sind für mich auch anzeichen von einem spiel, das nicht nur wir co-abhängige gut verstehen zu spielen. manipulation. hintertürchen aufhalten usw. klar, das empfinde ich auch als harten tobak, der erst einmal verdaut werden will. die macht der worte. ist doch klar, dass solche worte weh tun.
deswegen, magst du es verwirrt? ist es nicht sinnvoller, wenn jeder erst einmal in seine richtung schaut, seinen weg geht und so gespräche zu führen, wenn zumindest einer klarer durchblickt?! erscheint mir sinnvoller. aber es mag auch sein, dass ich verwirrt bin.
liebe grüße
kk.
hallo karottine,
wie geht es dir? nutzt du diese freien tage, um die notwendige entspannung zu erlangen und um mal durchzuatmen?
ich glaube, ich brauche es nicht näher ausführen - entspannung kommt aus dir heraus, von innen. ja, ja ... die koketterie oder emilie immer mit ihren klugen sprüchen, gelle? ich denke, ich kann diesen unmut und die unruhe nachempfinden. ging mir ja selbst nicht anders die letzte zeit. ich fühlte mich auch überfordert. da gilt es die notbremse für sich zu ziehen und eigene prioritäten zu setzen. was hilft mir weiter und was muss ich kürzen, damit aus leben kein überleben wird. genauso ist mit dem auseinander setzen mit den eigenen gefühlen und gedanken. manchmal brauchen wir auch davon eine pause. ich habe vor einigen tagen den fernseher wieder angeschlossen, um einfach mal abzuschalten und mich stumpf abzulenken. es hat geholfen und ich fühle mich sehr viel stärker wieder in mir hinzusehen. es zählt der weg. wenn aber der weg keine freue mehr bringt, dann kann man ruhig auch mal rast machen. auch das gehört dazu.
zu deinem immer wiederkehrenden schmerz habe ich zwei sachen, die ich dir sagen möchte:
zum einen möchte ich dich folgendes fragen (da ich deine vorgeschichte leider noch nicht gelesen hab): wie war denn das bei dir, als du hier her gekommen bist, als du von der/deiner co-abhängigkeit erfahren hast. wie waren deine gefühle damals? wie bist du damals mit dem immer wiederkehrenden schmerz umgegangen, so dass du nun heute die bist, die du bist?! kannst du dich erinnern? kannst du die erfahrungen, die du damals gemacht hast, nicht auch jetzt anwenden?!
zum anderen eine buchempfehlung, von der du sicher bereits hier mehrfach gelesen hast. "wenn frauen zu sehr lieben" von robin norwood. darin - glaube ich - wirst du jede menge antworten finden. ich habe vor ein paar tagen angefangen dieses buch zu lesen. sehr berührend. ich habe schon oft geweint. dieses buch ist auch mit ausschlaggebend, dass ich mich nun auch für den geschlossenen bereich angemeldet habe. es ist für mich zeit, tiefer zu gehen. dieses buch würde ich dir aber tatsächlich nur empfehlen zu lesen, wenn du bereit bist, noch tiefer zu gehen. ich finde, es ist sehr bewegend und sehr aufwühlend!
liebe karottine, ich bin dir so dankbar, dass du mich die letzten wochen so intensiv begleitet hast und mir rettende anker zugeschmissen hast. wohl auch auf kosten deiner eigenen inneren ruhe. ich werde sicher immer weiter bei dir lesen und dich auf deinem weg noch weiter begleiten. bin ja nicht weggesperrt .)
fühl dich umarmt und geherzt.
kk.