Beiträge von Maruschka

    Liebe Caro,

    Zitat

    wie gesagt DAS WARUM ist dabei seinen "schrecken"für MICH zu verlieren

    Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Das Gefühl ist für mich richtig befreiend.

    Es ist wunderschön zu lesen und auch durch die Weiten des www zu spüren, wie du deine kleine Familie im Herzen trägst.

    Ich wünsche dir noch einen schönen 2. Feiertag!

    Liebe Güße
    Renate

    Liebe Nicole,

    auch von mir herzliches Beileid zum Tod deiner Großmutter.

    Auch wenn es sich bei dem Stress den du zur Zeit hast vielleicht jetzt komisch anhört. Vergiss nicht dich mal hinzusetzen und gut durchzuschnaufen. Nur ein paar Minuten. Davon geht die Welt nicht unter. Und dir wird es wieder Kraft geben.

    Ich wünsch dir alles Gute.
    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Caro,

    ich drück dir die Daumen, dass es schnell klappt mit der Kur.
    Auch wenn es nicht in die vertraute Kureinrichtung geht.
    Aber du kriegst das bestimmt hin. Du hast ja den Kurzen dabei. Der passt auf dich auf. :lol:

    Ich wünsche dir und deiner Familie ein schönes Weihnachtsfest.

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Weitsicht,

    da hab ich deine Ausführungen total mißverstanden. Ich galube das Wort "Empathie" hat mich getriggert. Und mich stark an meine Kindheit erinnert. Aber mittlerweile kann ich das gut einordnen. Aber ich weiss, dass ich dazu neige, meine Grenzen nicht zu beachten. Die Gefühle des Anderen als eigene annehmen (ich weiss jetzt nicht, ob das verständlich ist), so dass ich die Trauer oder den Schmerz des Anderen als meine Gefühle ansehe.
    Mit "aushalten" meinte die Mitpatientin übrigens, dass ich nicht sofort losspringen soll, wenn es jemanden schlecht geht. Nicht in Betriebshektik verfallen, ruhig bleiben, einfach da sein.

    Zitat

    Wichtig ist es unsere eigenen Gefühle wahrzunehmen und den anderen mitzuteilen. Es geht nicht die Gefühle und Bedürfnisse Deiner Mutter wahrnehmen zu wollen und Deine eigenen dabei zu übersehen oder zu übergehen. In einem liebevollem Austausch werden das Denken und Fühlen von beiden ernst genommen, benannt und im Handeln berücksichtigt.

    Da kann ich mich auch wiederfinden.


    Zitat

    Deine Mutter bleibt sicher bei ihren alten Verhaltensmustern und erkennt nicht Deine Grenzen an, Du bist nicht ihr Eigentum, da solltest Du Dich gut abgrenzen können, umsonst bist Du


    Das hast du richtig erkannt. Meine Mutter wird sich nicht ändern. Aber ich tu es gerade :lol: .

    Zitat

    Unsere Kindheit ist krankmachend gewesen. Wir sind jetzt für unsere Gesundheit verantwortlich und hierfür tun wir einiges, das zählt in der Gegenwart, darauf dürfen wir stolz sein.

    Wir arbeiten richtig hart dafür uns zu ändern. Darauf dürfen wir alle zu Recht stolz sein.

    Ich wünsche dir und deiner Familie ein schönes besinnliches Weihnachtsfest.
    Liebe Grüße
    Drück dich ganz fest.
    Renate

    P.S. Freut mich für dich, dass du "hart" geblieben bist und deinem "Suchtdruck" nicht nachgegeben hast. :D

    Hallo Weitsicht,

    Zitat

    nein das habe ich nicht gefragt,


    Kein Wunder, dass ich es nicht wiedergefunden habe. Sorry. :oops::oops::D

    Aber es hat mich persönlich beschäftigt, sonst hätte ich nicht danach gesucht.

    Zitat

    Ich glaube, dass ein Tiefpunkt nicht nötig ist, ich brauche nur Menschen die mich verstehen wollen, die meinen Wert erkennen und mir vermitteln können.

    Für mich war der Tiefpunkt nötig (ich habe es so empfunden), um neu anfangen zu können. Ich hatte leider diese Menschen nicht um mich oder habe sie nicht verstanden oder auch verstehen wollen.

    Zitat

    Sich empathisch in andere einfühlen können, dessen hochkommenden Gefühle und Bedürfnisse verstehen wollen, annehmen können, dass wir Menschen nicht auf alle Fragen, eine Antwort erhalten werden, das ist für mich die Voraussetzung für mitmenschliches Miteinander.

    Ist aber gefährlich, dass damit die eigenen Grenzen überschritten werden. Ich habe hier meine Erfahrungen gemacht mit meiner Mutter, als ich versucht habe "mich in sie einzufühlen und ihre Gefühle und Bedürfnisse zu verstehen". Ich neige auch jetzt oft dazu, zu "spüren", wenn es jemanden schlecht geht und dann meine Grenzen und auch evtl. die des anderen dann nicht zu beachten. Für mich ist es wichtig hier auf gewisse Weise Distanz zu haben. Eine Mitpatientin bezeichnete es mal als "aushalten" können. Und das finde ich manchmal ganz schön schwer.

    Zitat

    Zuhören können ist eine grosse Gabe, die Antworten für das eigene Leben (Fragen), findet jede/r in sich selber.


    Das sehe ich genauso. Es ist wichtig, zuhören zu können, aber es ist auch wichtig, jemanden zu haben, der gut zuhören kann.

    Liebe Grüße
    Renate

    Halo Weitsicht,

    ich bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher. Und ich finde es nicht mehr :oops: . Aber ich glaube gestern irgendwo gelesen zu haben, dass du gefragt hast, ob man auch als EKA seinen persönlichen Tiefpunkt braucht.

    Für mich kann ich das mit ja beantworten. Mein persönlicher Tiefpunkt war im letzten Jahr. Es ging mir immer schlechter und ich wußte nicht warum. Aber dieser Tiefpunkt hat mich in die Klinik gebracht und dann in dieses Forum. Ich habe es gebraucht, dass ich buchstäblich "am Boden lag" um zu verstehen und zu begreifen. Und dann konnte ich erst handeln. Ich habe einfach vorher gar nicht gesehen, was ich für Möglichkeiten habe.

    "Nasses Denken" gibt es mit Sicherheit auch bei uns EKA´s oder den Angehörigen. Hier fällt mir spontan ein: Ohne mich geht es nicht. Ich kann es viel besser als andere. Ich muss alles unter Kontrolle haben. Wenn ich nichts tue, tut es sonst auch keiner. Da gibt es sicher noch hunderte andere Beispiele. Die muss jeder für sich selber finden.

    Ich wünsche dir noch einen schönen 4. Adventssonntag.

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Melinak,

    Zitat

    mir geht es hier darum den alkoholiker zu verstehen der mich als kind erzogen hat um zu verstehen warum der alkoholiker mich zu dem gemacht hat der ich bin.

    Ich denke, das "warum" kann dir keiner beantworten. Jeder Mensch ist verschieden. Und es wird dir nicht viel weiterhelfen, den Alkoholiker zu verstehen. Mir hat das Buch "Alk-Fast ein medizinisches Fachbuch" geholfen dies zu begreifen. Das Buch hat ein (trockener?) Alkoholiker geschrieben, der hier viel eigene Erfahrung reingebracht hat.

    Zitat

    mein bedürfnis ist es nicht nur an der oberfläche zu schwimmen ich will tiefer gehen, will nicht nur oberfläche kitten sondern mein innerstes verstehen.

    Das kann ich gut nachvollziehen. Ich will auch tiefer gehen und verstehen, was genau passiert ist. Aus diesem Grund mache ich auch Psychotherapie. Es geht mir darum, was hat es mit mir gemacht. Warum hat mich meine Kindheit so geprägt, dass ich so bin wie ich bin. Wie beeinflussen mich die Erlebnisse meiner Kindheit noch heute. Und wie kann ich mein Verhalten ändern. Was kann ich für mich tun. Ich glaube es wird mich nicht weiterbringen zu rätseln, warum meine Eltern so gehandelt haben. Und das war für mich auch ein Lernprozess dies zu begreifen.

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Mali,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Ich habe mich auch erst vor ein paar Monaten hier angemeldet, um mir selbst zu helfen. Und merke, dass es mir gut tut, mich auszutauschen und meine Gedanken hier aufzuschreiben. Es erleichtert ganz ungemein auf Menschen zu treffen, die verstehen was einen bewegt.

    Schreib einfach drauf los. Es wird dir helfen. :wink:

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Caro,

    ich hab mich gerade durch deine letzte Woche gelesen. War ja ein ganz schönes auf und ab der Gefühle.

    Ich habe für mich auch entdeckt, dass es gut ist die (negativen) Gefühle zuzulassen so wie sie kommen. Fühle ich mich schlecht oder habe ich Angst, schaue ich warum. Bin ich wütend, lasse ich es zu. Ganz ohne Schuldgefühle. In dem Moment ist es halt so. Aber ich habe gemerkt, dadurch dass ich die unangenehmen Gefühle annehme so wie sie sind, kann ich die schönen Gefühle besser auskosten. Das Leben gewinnt eine gewisse Leichtigkeit. Und die spür ich bei dir auch. Das ist toll, nicht wahr? :lol::lol:

    Das mit dem Nachfragen/Kontrollieren kenn ich zu gut von mir selbst. Ich bin mir jedoch sicher mit Übung wird das schon! :wink: Du wirst das schaffen. Lass dir Zeit. So eine Verhaltensänderung kommt nicht über Nacht.

    Ich wünsche dir einen schönen vierten Adventssonntag.
    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Angie,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Wenn es mir eine Zeitlang nicht gut geht, nehme ich Johanniskraut-Präparate. Aber auch nur immer wieder vorübergehend bis ich meine, es geht wieder ohne. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass diese bei leichten bis mittelschweren Depressionen gut helfen. Es muss jedoch hochdosiert sein. Du kannst dich in der Apotheke beraten lassen oder auch mit deinem Hausarzt darüber sprechen.

    Ich habe nur einmal einen Versuch mit Antidepressiva gemacht. Und auch nur mit geringer Dosierung. Es ging mir darum meine Spannungskopfschmerzen zu behandeln und der Neurologe meinte, dass mit dem Wirkstoff gute Erfolge erzielt wurden. Ich habe die Tabletten aber nach kurzer Zeit wegen der Nebenwirkungen abgesetzt.

    Ich kämpfe momentan immer wieder mit leichten Ängsten, die aufkommen. Das wird wohl damit zu tun haben, dass ich mich momentan intensiv mit mir und meiner Vergangenheit und wie mich die Kindheitsprägungen heute noch beeinflussen auseinandersetze. Aber ich sehe das auch so wie Weitsicht, dass ich mich mit diesen Gefühlen bewusst auseinandersetzen möchte.
    Ich muss auch noch dazu sagen, dass meine Mutter tablettenabhängig ist. Und ich daher auch die Einstellung habe, dass ich Medikamente nur nehme, wenn es nicht anders geht.

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Weitsicht,

    musste gerade herzlich lachen.

    Zitat

    Aber der 01.Januar 2009 kommt, liebe Caro, da bin ich ganz , und mit Renates (Maruschka) Unterstützung klappt dat auch wieder mit den purzelnden Pfunden


    Wo du Recht hast, hast du Recht. :lol::lol:

    Zitat

    Ich habe schon mein Bäumchen heute geschmückt


    Wir haben heute einen wunderschönen Baum gekauft. Geschmückt wird dann nächstes Wochenende.

    Ich wünsch dir viel Freude an deinem geschmückten Baum.

    Und einen schönen Abend mit deiner Familie.

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Thundervalley,

    auch von mir herzliches Beileid.

    Zitat

    Ich werd nicht mehr... Wieso das alles...Kurz vor Weihnachten

    Ich kenne diese Gefühle zu gut. Letztes Jahr im November ist mein Vater verstorben. Und 14 Tage später hatte meine Mutter einen weiteren schweren Schlaganfall, der für sie mit einer Halbseitenlähmung endete. Und das zu einem Zeitpunkt, wo ich selber schon gesundheitlich sehr angeschlagen war. Das war ganz schön heftig. Aber es geht auch wieder aufwärts. Ich sprech aus Erfahrung.

    Also gut durchschnaufen und Ruhe bewahren. Eins nach dem anderen.

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Default,

    auch von mir ein herzliches Willkommen im Kinderbereich.

    Zum Tod deines Vaters möchte ich dir noch mein herzliches Beileid aussprechen.

    Mein Vater ist letztes Jahr im November verstorben. Er hatte Lungenkrebs. Er war neben seiner Alkoholsucht auch starker Raucher.
    Das Verhältnis zu meinem Vater war sehr belastet und nicht frei von Streit. Aber ich konnte ehrlich um ihn weinen und habe für mich somit richtig Abschied genommen. Das war sehr wichtig für mich.
    In der Zeit vor und nach seinem Tod haben mein jüngerer Bruder und ich wieder zueinandergefunden. Wir haben lange nicht miteinander gesprochen, da unsere Mutter (Alkohol und Tabletten) uns erfolgreich gegeneinander ausgespielt und manipuliert hat. Und konnten somit beide gemeinsam um unseren Vater trauern.

    Wie meine Vorschreiberinnen schon gesagt haben und du auch schon selbst erkannt hast, kannst du deine Mutter nicht vom Trinken abhalten.
    Schau auf dich und deinen Bruder und nimm dir Zeit zum Trauern.

    Liebe Grüße
    Renate

    Wow Caro,

    als ich das gerade gelesen habe, dachte ich: Super!
    Du hast erkannt, dass du dein Kind, um ihm das Beste auf seinem Lebensweg mitzugeben, loslassen musst. Auch wenn es dir sicher nicht leicht gefallen ist. Respekt!

    Übrigens, ich finde deine Liste toll. Und möchte das meinige dazu beitragen.

    Ich hatte mich total zurückgezogen. Soziale Kontakte waren auf das Nötigste beschränkt.

    Jetzt macht es mir wieder Spass, auch mit Freundinnen was zu unternehmen. Kino, mal einen Kaffee trinken gehen, Spazieren gehen, Konzerte usw.

    Liebe Grüße
    Renate

    Hallo Weitsicht,

    Zitat

    Renate hast Du ihn gefragt, oder ist es nur Deine Vermutung, ich weiss, dass es schwer ist, solche Gespräche zu führen, aber sie sind der einzige Weg für Klarheit und verstehen können unserer Gefühle und unseres Denkens, sowie die von unserem Partner


    Bis jetzt noch nicht. Werde ich aber tun.

    Zitat

    Du hast eine Therapie hinter Dir, liest weiterführende Bücher, hat Dein Mann in dieser HInsicht etwas getan?


    Ich habe ihm ein paar Bücher (z.B. Um die Kindheit betrogen) gegeben, aber er hat sie bisher nicht gelesen.

    Zitat

    Wie sieht es mit einer Paartherapie bei Euch beiden aus?


    Wir hatten vor einiger Zeit ein paar Stunden bei meiner Therapeutin.

    Zitat

    Statt eine Verbindung zu unseren Bedürfnissen zu suchen, gehen wir in unser Denken, und fangen an darüber nachzudenken, was mit unserem Mann nicht in Ordnung ist, weil er manche von unseren Bedürfnissen nicht wahrnehmen kann. Das lässt wiederum Wut auf den Partner entstehen, Frustrationen sind vorprogrammiert.


    Das ist ein guter Ansatz. Darüber muss ich noch nachdenken.
    Danke hierfür.

    Drück zurück.
    :D
    Liebe Grüße
    Renate