Meine Geschichte...

  • Hallo Angie,

    herzlich willkommen hier im Kinder-Bereich.

    Deine Geschichte hört sich nicht nach liebevoller Kindheit an, genau wie fast alle anderen Berichte hier.

    Alkoholkranke Eltern wissen nicht was sie ihren Kindern mit ihrem Verhalten antun.

    Du schreibst Du leidest unter Ängsten, ich kann gut nachvollziehen wie es Dir dabei geht. Mich überfielen Ängste nach der Geburt meiner Tochter, die ich seitdem versuche in mein Leben als Wegweiser zu sehen. Denn Ängste möchten uns aufmerksam machen, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist.

    Auf Seite 2 gibt es einen Thread "Ängste", dieser wurde von Majo geöffnet, vielleicht findest Du hier Anstösse für Dich.

    Ich habe es immer abgelehnt Tabletten zu nehmen, da ich bewusst mit meinen Gefühlen umgehen möchte.

    Schreibe und lese hier weiter, ich denke, dass Du für Dich hier einiges entdecken kannst, um mit den Folgeschäden unserer Kindheit mit alkoholkranken Eltern, leben zu können.

    Alles Liebe Weitsicht

  • Hallo Angie,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Wenn es mir eine Zeitlang nicht gut geht, nehme ich Johanniskraut-Präparate. Aber auch nur immer wieder vorübergehend bis ich meine, es geht wieder ohne. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass diese bei leichten bis mittelschweren Depressionen gut helfen. Es muss jedoch hochdosiert sein. Du kannst dich in der Apotheke beraten lassen oder auch mit deinem Hausarzt darüber sprechen.

    Ich habe nur einmal einen Versuch mit Antidepressiva gemacht. Und auch nur mit geringer Dosierung. Es ging mir darum meine Spannungskopfschmerzen zu behandeln und der Neurologe meinte, dass mit dem Wirkstoff gute Erfolge erzielt wurden. Ich habe die Tabletten aber nach kurzer Zeit wegen der Nebenwirkungen abgesetzt.

    Ich kämpfe momentan immer wieder mit leichten Ängsten, die aufkommen. Das wird wohl damit zu tun haben, dass ich mich momentan intensiv mit mir und meiner Vergangenheit und wie mich die Kindheitsprägungen heute noch beeinflussen auseinandersetze. Aber ich sehe das auch so wie Weitsicht, dass ich mich mit diesen Gefühlen bewusst auseinandersetzen möchte.
    Ich muss auch noch dazu sagen, dass meine Mutter tablettenabhängig ist. Und ich daher auch die Einstellung habe, dass ich Medikamente nur nehme, wenn es nicht anders geht.

    Liebe Grüße
    Renate

  • Hallo Angie,

    ich selber halte Johanniskraut für eine interessante Alternative zu Psychopharmaka aber auch Johanniskraut gehört "zu den Medikamenten" und somit in die Hände eines Arztes nicht umsonst sind gewisse Johanniskraut Präparate verschreibungspflichtig außerdem muss du eine gewisse Dosis einnehmen damit sie überhaupt helfen am besten berätst du das mit deinem Hausarzt.

    Lieben Gruß
    Marina

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