Du hast vermutlich recht avalon, nicht nur vermutlich sondern sicherlich
hast Du Deine Geschichte hier im offenen Bereich geschrieben? Ich würde sie gern lesen....lebst Du noch mit Deinem Mann zusammen? LG Uschi
Beiträge von prof_schroeder
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Mein lag oben und schlief, ich glaube, er hatte schon getrunken klar. Er wurde wach als ich heim kam und fing das stänkern an. ich bot ihm keine Angriffsfläche, sondern meinte nur, er solle das Stänkern sein lassen. Er meinte, ich solle doch nicht immer alles tot reden, ich hätte Missbrauch an seinen Emails betrieben, welch ein unglaublicher Schwachsinn und deswegen habe er gestern getrunken. Ja sagt mal ist so was normal? Die Begründungen nehmen an Schwachsinn zu unglaublich. Als ich meinte, er solle doch so einen Stuss nicht von sich geben, meinte er nur, ich solle doch nicht alles tot reden. Der begreift wirklich nicht, dass er ein wirkliches Problem hat und krank ist...armselig ist das und wenn ich mir sein Verhalten hier so von der Seele schreibe, dann bemerke ich, wie die Wut und die Enttäuschung wieder hoch kocht in mir.....

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Liebe Avalon, ich versuche, bei mir zu bleiben, auch wenn es mich immer wieder erschüttert und ich einen step zurück gehe. Die schritte zurück sind kleiner als die nach vorn und ich fange mich sehr schnell wieder.
So habe ich schrödi geschnappt heut mittag, die am wochenende echt geil sauber von mir hergerichtete wohnung sieht aus wie ein trümmerfeld aber egal, und bin raus an die luft; habe den kleinen mit ins büro genommen und fühle mich sehr wohl, wenn er um mich ist
. LG Uschi -
Hallo Ihr Lieben, mir geht es außer dass ich müde bin ganz gut. Der Wochenanfang war das allerletzte gestern. Männe trinkt ja sein Bier, da er nicht glaubt, ein Problem zu haben und gestern kam dann mal wieder ein feiner Absturz mit vollem Programm: Anrufe im Büro, Beleidigungen ecetera....ich wunderte mich, dass ich vollkommen ruhig geblieben bin. ich habe mir den schrödi geschnappt und bin raus in den schnee im dunkeln *lach* habe die winterluft eingeatmet, mich ein paar mal lang gelegt *fg* und bin dann wieder rein. ich habe schweigend fern gesehen und bin schlafen gegangen. er ist heute morgen aufgestanden um 4 uhr, zur arbeit gefahren und gab an er sei kein schlechter mensch, er sei nur eben manchmal ein arschloch, ich solle ihn deswegen nicht kritisieren bla bla.....ich mag das gerede nicht mehr, ich schalte einfach ab, ich kann ihm nicht mehr zuhören, es ist eh immer das gleiche. es ist egal, ob ich bleibe oder gehe bzw. mich trenne wißt ihr?! ändern wird er sich nie, er wird never ever einsehen, ein alkoholproblem zu haben und es wird immer so weiter gehen für ihn. er findet sich ok dabei. tja, aber ich finde es für mich nicht ok. und ich liebe diesen mann nicht mehr, das habe ich für mich herausgefunden und merke es bei jedem exzess aufs neue. es schleicht sich verachtung ein und der wunsch wird immer deutlicher für mich, sobald es geht finanziell, zu gehen. der wunsch gewinnt langsam die übermacht....so soll es wohl sein lächel...es geht mir aber gut ich grüß euch ganz lieb....uschi
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Hallo Scready, so wie ich es schreibe, ergeht es Dir? Hm, davon lese ich nur kaum etwas davon, außer, dass Dein Partner sein Problem ebensowenig erkennt wie mein Mann scheinbar. Dazu kam wohl, dass Du aus Frust auch getrunken hast hm...aber ob Du deshalb wirklich ein Alkoholproblem hats, das Urteil möchte ich mir nun mal gar nicht erlauben, das entscheiden kannst nur Du für Dich allein. Liebe Scready, auch mußt Du für Dich ganz allein entscheiden, ob Du an der Seite des Menschen weiterleben möchtest, so wie ich es an der Seite meines Mannes noch tue derzeit. Dann mußt Du aber auch einen Weg zu DIR finden, Dinge tun für Dich, Dich abgrenzen, was sicherlich oftmals nicht einfach ist. Ich für meine Begriffe bin auf meinem Weg nach vorn, für den ich aber nun auch schon ewige Zeiten herumlaufe *lächel*. Und so wie Du es beschreibst, scheinst Du an der Seite Deines Partners es nicht mehr wirklich auszuhalten.
Vielleicht liest Du einmal hier Dich erst ein und schreibst über Dich und Deine Gefühle und Dein Verhältnis zum Alkohol. Fällt es Dir schwer nicht zu trinken?- Weißt Du, ich habe auch schon gern mal ein Glas Wein oder einen Glühwein getrunken, darum hat man nicht gleich ein Problem damit finde ich. Wenn es Dir natürlich zur Zeit schwer fällt, kein Bier zu trinken, dann mag es so sein, dass Du damit wirklich ein Problem hast, aber das mußt Du für Dich herausfinden.
Deinem Partner kannst Du definitiv nicht helfen, das kann er nur allein sich selber liebe Scready. Ich wünsche Dir viel Kraft, zur richtigen Zeit den richtigen Weg für Dich zu finden. Ganz lieben Gruß uschi -
Ihr Lieben ein sonniges Hallo am Montag, liebe avalon, hab Dank für Deine lieben Grüße....ich fühle mich gut. Das Wochenende war ab Samstag dann doch tatsächlich ruhig und erholsam, einmal, weil der Schneesturm uns nicht erreicht hat auf der Insel, zum anderen, da ich mich gefangen hatte bereits Freitag abend und zu guter letzt war der Exzess des Mannes von kurzer Dauer und Samstag bereits wieder vorbei und Ruhe ist eingekehrt vorübergehend....hier liegt nicht wirklich mehr viel Schnee und neuer kam nicht dazu, so dass Spaziergang im windgeschützten Bereich mit Schrödi gut möglich war *fg* jup Avalon, den schokoriesen find ich auch in Unmengen vom Schnee wieder *lol* seid lieb gegrüßt Uschi
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Linde Linde, liebe Linde, aber das kostet mich viel Kraft die mich manches Mal verläßt LG Uschi
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Ihr Lieben da bin ich wieder nach einem guten spaziergang mit dem 4pfotenkind lach, danke für eure wundervollen worte....
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Liebe Elke, dank Dir für deine Worte, das tut gut....ja wir halten gemeinsam durch.....
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habe mit meiner mama noch telefoniert, mit der ich glücklicher weise immer wieder reden kann; sie ist 82 jahre alt aber super fit, sehr weise und sie tut mir nur gut....sie gibt mir kraft und sie sagt, es klinge abgedroschen, aber es werde alles gut werden und für mich würden 2010 bessere zeiten anbrechen. schöner gedanke.....
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meine trauer, meine wut, meine tränen.....ich denke sie sind gut...nicht gut ist, dass ich mich doch in den letzten wochen zunehmend wohler fühlte und mich der ausbruch gestern vollends unerwartet getroffen hat, merkwürdig, obwohl mir die Stänkereien die Tage davor auffielen......das war wohl ein Schritt zurück, dass ich zunächst wie gelähmt dort saß, er loslegte, ich anfangs etwas dagegen sagte, er lauter wurde und ich es habe minutenlang über mich ergehen lassen....hm, das hat mich arg mitgenommen....alles etwas wirr heut oder? lächel....lg uschi
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natürlich geht es mir zwischenzeitlich immer wieder nicht gut, ich frage mich nach dem warum, ich frage mich nach dem wieso...es kommen immer wieder gedanken, ob ich kein recht darauf habe, glücklich zu sei usw........ich löse mich davon , gehe in mich, und versuche, positiv zu denken und daran, dass nur ICH etwas ändern kann für MICH und Schrödi......manchmal gelingt es mir nicht, die unendliche wut und trauer so zu vertreiben, dann fließen erleichternde Tränen......die helfen auch und bringen mich wieder zu mir zurück.....
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ja natürlich, e werden wieder Fragen an mich kommen von wegen Leidensdruck und wie lange willst Du noch usw.....dürft Ihr Euch sparen: Ich will nicht mehr, ich harre aus, bis ich es finanziell ziehen kann, das ist unumstößlich. Ich will und werde mich trennen, sobald es geht. Nein, ich schiebe es nicht auf, es ist momentan bis ins Frühjahr frühestens hin nicht möglich. Ich würde Job verlieren und beruflich könnte man mir bei Zahlungsunfähigkeit meine Zulassung nehmen.
Ich habe euch, um verharren zu können, es mir runter schreiben zu können, um bei mir zu bleiben.
Ich bin sehr dankbar dafür. LG Uschi -
Guten Morgen, es ist gut, dass ich meinen Bereich habe. Es begann Montag, dass mein Mann arbeitet, um halb neun morgens heim kommt, wenn ich nachmittagsheimkomme schlief. Montag nur kleine Stänkereien, Dienstag Ruhe, Mittwoch kleinere Stänkereien und ich wußte, was kommt: Donnertag der Ausbruch Beleidigungen, Schreien, Beschimpfungen, Schuldzuweisungen, kurzum Kumpel Schnaps ist zurück, ein weiteres Quartal ist da nach überwiegender Ruhe wochenlang.
Es traf mich doch bis ins Mark, ich habe schlecht geschlafen, habe mich gefangen mittlerweile, bin maßlos wütend, voller Hass und Ekelgefühlen.
Heute morgen wieder Entschuldigung, Begründung, er habe Existenzangst, die übliche Leier, halb neun heim gekommen, ich sass noch Kaffee trinkender Weise oben, zack, wurde direkt angesaugt "er reiße sich den a...auf, um mir das auto zu überlassen und ich gammele da oben rum, ob ich denn nicht ins Büro müsse?" Würgegefühle, Lust, ihm eine zu knallen, unbändige Wut, habe das Haus wortlos verlassen. Heute bin ich vorbereitet aufs neue Quartal, werde gleich Feierabend und Wochenende machen, heim fahren, Schrödi schnappen und einen wundervollen Winterlandschaftsgang machen. Werde mir Möhreneintopf kochen, einen guten Tee machen, mich in eine Decke mit Schrödi wickeln und draruf warten, dass er morgen früh um 4 aufsteht und zur Arbeit fährt......*lächel* LG Uschi -
Liebe Elke, ja ich werde in Ruhe gelassen, habe unten Schlafzimmer, Bad für mich und mittlerweile *ho ho ho* einen kleinen Fernseher *g* LG Uschi
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Das mulmige Gefühl bleibt, ebenso wie die Angst und das Mißtrauen ihm gegenüber. Und ich weiß sehr wohl, dass das eine Basis nicht ist für ein auf Dauer angelegtes Zusammenleben.
LG Eure Uschi -
Moin aus dem Norden, mein gestriger Tag war ok, im Büro wie immer gedämpfte teils schlechte Stimmung *fg*, es fällt den Damen schwer, mich ebenso wie meinen Kollegen als Chefin zu akzeptieren und Weisungen von mir zu befolgen, aber damit kann ich gut leben, es sind ja auch nur 2 der insgesamt 6 Damen, die Probleme mit mir haben......daheim war alles in Ordnung, mein Mann hatte gearbeitet, es macht ihm immer noch Spaß. Er nervt ein wenig, da er mir Löcher abends hinsichtlich zu erledigender Dinge in den Bauch fragt, um , wenn ich dann keine passende Antwort geben kann, mich kurzfristig meint, in die Schuldschublade schieben zu können. Aber: ich bin nicht schuld, ich fühle mich auch nicht so, es prallt ab *lol*. Ein wenig Mulmigkeit bleibt, was die täglichen privaten Posteingänge angeht, aber auch damit kann ich leben. Es wäre halt einfacher, würde er eine Ehe als Ehe sehen und nicht als "ich Chef Du darunter und wehe klein Uschi macht was falsch...." Aber das ist mir momentan egal. Er war nüchtern gestern, als ich heim kam, wir haben gegessen, er hat 2 Bier getrunken ergo: ich habe unten geschlafen. ich habe einige Nächte oben geschlafen also im Ehebett. Er wußte, dass ich mit Schrödi wieder nach unten ziehe beim ersten Bier oder immer dann, wenn er Alkohol trinkt. Er hat es so entschieden und bitteschön: soll er !! Ich habe mir das so vorgenommen und ich ziehe das so durch, ich fühl mich gut dabei *lächeln*.....
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Hallo liebe Linde, ob ich das kann, weiß ich nicht sicher lächel, aber ich will es....lg Uschi
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Hallo ihr Lieben, ich bin zurück , war über die Feiertage erkrankt (Grippe total), dass ich nicht einmal am Chat teilnehmen konnte, sorry……ich wünsche allen lieben Menschen hier erst einmal alles nur Erdenklich Gute für das neue Jahr. Mögen wir alle bei UNS bleiben und den eingeschlagenen Weg tapfer und erfolgreich beibehalten…..mir auf meiner Insel geht’s gut wieder ebenso dem dicken Schrödi.
Im Laufe meiner Horror-Grippe konnte ich viel nachdenken, mich sammeln, mir überlegen, was das neue Jahr mir bringen soll für mich. Ich möchte zufrieden und harmonisch leben künftig, alle finanziellen Sorgen nach und nach regeln, bis ein normales Leben ohne Angst für MICH möglich sein wird.
Ich weiß, dass mein Mann dem Alkohol (ob nun Bier oder Schnaps es ist wirklich gleich) nur zu gern zuspricht, oftmals kein Maß halten kann, zwischendurch auch tatsächlich einen Tag sich mit Freund Wodka getroffen hat, um mal wieder einen Nackenschlag zu bewältigen, die Flasche mal wieder versteckte. Er wurde nicht agressiv oder attackierte mich verbal. Er sieht jedoch sein Krankheitsbild nach wie vor nicht ein und gab am darauffolgenden Tage lediglich an, er habe Frust gehabt und deshalb „sich einen gekippt“….wie üblich er es dann tut. Ich habe begriffen, dass sich daran never ever etwas ändern wird. Für mich habe ich entschieden, dass ich das Leben so auf Dauer aber nicht will. Ich entferne mich zunehmends emotional von ihm und lebe mein Ding neben ihm her. Ich verschweige ihm nach wie vor etliche Sachen, um meinen Frieden zu haben. Dass letzteres irgendwann als Bombe platzen wird, ist mir klar und momentan egal.
Wenn er gewisse Sachen herausfindet, was so sein wird, wird er vermutlich sich ins völlige Koma trinken. Er ist ein Problemtrinker, Gelegenheitssäufer, Quartalstrinker, wie auch immer man es nennen mag. Ich will und werde in diesem Jahr Stepp by Stepp meinen Weg weiter gehen und zur Mitte des Jahres viele Dinge abbezahlt haben. Ich habe irgendwie alles klar vor Augen: Wenn die Sachen abbezahlt sind, in denen wir gemeinsam stecken, sich bis dahin keine Veränderung oder aber Einsicht zeigt (was so sein wird und was mir klar ist), es aber auf diesem Level weiter bleibt ohne tage- oder wochenlange Exzesse, lebe ich damit und werde in der Zeit bis dahin mich umschauen nach einem Neuanfang. Diesen werde ich nicht auf dieser wundervollen Insel und vermutlich auch noch nicht in der ersten Jahreshälfte starten. Ich will und werde dann auch nicht mehr in meinem leidigen Beruf arbeiten wollen, in dem ich seit nunmehr 15 Jahren mich abrackere. Aber ich werde Zufriedenheit und Harmonie mit mir selbst erlangen und bin auf dem Weg, sie mir zu erarbeiten……hey das war das Neujahrswort vom professorchen *lol* Ganz liebe Grüße aus dem Schnee Uschi

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bin wieder da lächel, es kommt also zu seiner alkoholanhänglichkeit auch noch , dass er choleriker ist, ein cholerischer alkoholiker quasi, welch üble mischung.....