Beiträge von prof_schroeder

    Ich frage mich momentan ständig Wie konnte er Donnerstag so abstürzen und zack Freitag aufhören? Warum ist er dann überhaupt erst abgestürzt? 8) Das sind Dinge, die meinen geistigen Horizont übersteigen, die ich nicht verstehe und bei denen ich ihn nicht fragen kann, da er lediglich darauf antwortet "hey schatz das war ein tag, ich hatte frust". .....

    :) Liebe Bianca, ein herzliches Willkommen hier, lies einfach mal hier rum, es wird Dir helfen. Ob Dein Mann abhängig ist, kann er Dir nur beantworten, er wird es aber in jedem Fall mit Nein beantworten, wenn Du ihn fragst. Genau das sagt mein Mann, wenn ich ihn frage. Du mußt schauen, wie und ob Du damit umgehen kannst, wenn Du Dich hier einliest, wirst Du viele Parallelen finden in anderen Geschichten, so ist es mir ergangen :) . Der Austasuch und das Lesen hier hilft mir, gibt mir Kraft und hilft mir, MEINEN Weg zu gehen und bei MIR zu bleiben. Ich wünsch Dir Kraft und ganz viele wunderbare Gedanken trotz allem. LG Uschi

    :) Guten Morgen Ihr Lieben, danke Avalon für Deine Worte, jo mein Mann braucht den autoschlüssel nicht suchen, ebensowenig den mopedschlüssel, die habe ich :wink: in sicherer verwahrung und er hat sich damit abgefunden. gestern keinen alkohol und heute morgen probearbeiten beim nebenjob in bäckerei, er bekommt den job und fängt ab 23.11. dort an. das ist gut so, vor allem für ihn und ich kann ihm nur wünschen, dass er das durchzieht... oder hoffe ich dass er es durchzieht? ja eigentlich und schon wieder hoffnung :) , die enttäuscht werden kann, na ja ich lebe zur zeit von tag zu tag und bin abends froh, wenn ich sagen kann "es war ein guter tag". ich denke meistens positiv nur manchmal schleicht sich die angst ein und meine gedanken werden dann unendlich traurig. ich versuche dann immer an etwas schönes und gutes zu denken, meist gelingt es, jedenfalls öfter als noch vor wochen, nur manchmal nicht. dann liege ich wach und muss weinen.....so ist das lg uschi

    Hallo Olli....., ich habe Deine Zeilen gelesen und bin echt betroffen, ich kenne diese Situationen , vor allem die Aggressivität des Partners bei den Exzessen, das Schreiben und Lesen hier hat mir sehr geholfen, Du findest viele ähnliche Schicksale, aufmunternde Worte und Gedanken, gute Ratschläge und Kraft, vor allem letzteres, denn die brauchst Du, um das durchzustehen Olli...., ich wünsche Dir ganz viel davon und vielleicht-nein ganz sicher wünsche ich Dir trotz allem positive Gedanken und dass Du in kleinen Schritten-egal wie klein sie sind- den Weg zu Dir findest und ein bischen trotz allem bei DIR bist und Dich nicht verlierst.....ganz liebe Grüße Uschi
    P.S.: im übrigen kenne ich das mit dem Verhalten des Hundes, wir haben einen Schoki-Labrador, der ist auch über das Verhalten meines mannes in den exzessiven Phasen schwer verstört....ich nehme ihn dann immer abends mit ins Bett zum Kuscheln lächel...das hilft ihm ....

    -mit meinem Hund einen langen Strandspaziergang machen
    -lachen mit lieben Menschen
    -einen guten Tee in einer Decke eingekuschelt trinken
    - mit meinem Hund kuscheln
    - am Meer sitzen und in den Sonnenuntergang schauen
    - positive Gedanken sammeln
    .....das tut mir gut
    lg Uschi

    Hallo nochmal, eigentlich geht es mir heute wieder gut. Ich habe schneller als sonst mich wieder drehen können zu mir selbst hin. Früher hab ich Tage gebraucht, um zu verkraften, dass er wieder trank. Nun gut, er hatte nur den Donnerstag getrunken, aber es war heftig wie sonst, wenn er tagelang getrunken hat, also ich meine, die Wirkung auf mich war die gleiche....machtlos, traurig, wütend , schockiert ....nur dieses Mal ist es schneller für MICH wieder in Ordnung, ich meine, meine traurigen Gedanken dazu sind schneller als früher verflogen und der Gedanke ICH will LEBEN kam schneller wieder in mein Bewußtsein......lächel.....so hab ich heut wacker den Montag das Bürochaos beseitigt, ein bischen rumgeflachst mit dem Kollegen und werd mir gleich meinen geliebten Schrödi schnappen, zum catamaran-club fahren und einen guten Tee trinken, während Schrödi am beleuchteten Strand rumtollt lach...hey allen einen zauberhaften Abend trotz allem und positive Gedanken.....Liebe Grüße Uschi

    Liebe Evergreen, ich habe anfangs (du kannst es bei mir nachlesen) ebenso immer wieder geglaubt, gehofft, fühlte mich hier sogar teils angegriffen, wenn mir die lieben menschen/mitstreiter hier sagten, es laufe auf Trennung raus, bis ich irgendwann begriffen habe, dass es nit bös gemeint ist, dass der Alkohol ein Dämon ist, nur darauf aus, zu zerstören, den kranken Partner zu isolieren. ich habe anfangs meinen mann noch sehr geliebt, vielleicht liebe ich ihn immer noch, aber der alkohol verändert das wesen. und das schlimme ist, die sucht ist so übermächtig und meist sehen die betroffenen es scheinbar erst so spät ein, wenn unsereins nichts anderews mehr bleibt, als zu gehen. bei mir ist es so, dass bei jedem weiteren exzess immer ein stückchen mehr zerbricht, das wird wohl so gehen, bis ich dann gehen werde.
    nur die wenigstens bekommen ihr problem allein in den griff, das kannst hier vielfach nachlesen. in jedem fall mußt du zu dir zurückfinden, sonst gibst du dich auf und das darf nicht sein. du mußt kleine schritte machen, um zu dir zurückzufinden, entweder an seiner seite (so habe ich es auch versucht und bin noch bei ihm) oder ohne ihn, für dich gangbar egal wie klein die schritte sind. ich wünsche dir ganz viel kraft dazu uschi

    Liebe Elli, jup bin auch heilfroh mit Schrödi. Freitag lag er am Tropf...oh Sünde sag ich Dir....
    ich will mich nicht mehr demütigen lassen, es geht mir besser mit Distanz. Mein Mann hatte vorhin Gespräch und hat nen Nebenjob ab morgen, klar freut mich das für ihn und unseren Geldbeutel, aber so freuen wie früher kann ich mich nicht mehr....es ist klasse, aber es wurde auch zeit, er hat schließlich 1 jahr zeit gehabt, sich was zu suchen......lg uschi

    Lieber Micha, ja ich weiß, dass ich nichts dramatisiere. Ich weiß, dass es dramatisch ist, dass er sich das nicht eingesteht. Aber Micha, ICH kann nichts tun, nur ER und das führe ich mir immer wieder vor Augen. Zur Zeit will er es so, wie es ist. Er will nicht einmal merken, dass ich mich weiter entferne. Oder es ist ihm egal, keine Ahnung. Ich sage mir immer wieder seit Donnerstag "Nein nicht mit mir, ich lass mich nicht mehr treffen davon" . Es hat mich nicht mal gefreut, dass er Freitag direkt wieder aufgehört hat. Immer wieder versuchte er, mir einzureden, er habe kein Problem damit, habe es im Griff, sei nur Frusttrinker usw..der glaubt echt daran.....ich aber nicht punkt. lg uschi

    Liebe Elli, ein herzliches Hallo, das hört sich gut an bei Dir, genauso denke ich auch oftmals, ich wünsche Dir, dass Du es so beibehälst. Mein Mann hatte zwischendurch auch immer wieder Angst, mich dann zu verlieren, aber mittlerweile hat er das nicht mehr denke ich. Er fühlt sich gut so wie er lebt und mit Alkohol umgeht.....ich entferne mich und denk auch immer öfter so wie Du...aber eben nicht immer. Manche Male haut es mich dann doch wieder um....ich habe großen Respekt vor Deiner Denkweise und wünsch Dir, dass Du es auch so durchziehen kannst. Ganz lg Uschi

    .... und er glaubt, nach seiner entgleisung und dem trockenen wochenende ist wieder alles gut, tja für mich aber nicht *lächel* solange er es nicht begreifen will..... es war demütigend klar, ich habe mich freitag richtig mies gefühlt und natürlich war es entspannend, dass er am wochenende nicht getrunken hat, aber ich habe selbst gemerkt, dass ich mich entferne emotional, das ist auch wohl gut so.....ich wünsche mir einfach, dass es mich nicht mehr treffen wird beim nächsten mal und dass ich irgendwann gehen kann.....lg uschi

    :) Guten Morgen all Ihr Lieben,
    ich hatte doch am Wochenende keine Gelegenheit, an den PC zu gehen. Erst hatte ich mit Schrödis Gesundheit zu kämpfen, den hatte es richtig erwischt, aber nun seit gestern gehts ihm besser. - Als ich Freitag mittags heim kam, saß mein Mann unten, schämte sich halbwegs aber meinte, er habe nur getrunken aus Frust . Er fuhr mit zum Tierarzt (er war nüchtern bzw. hatte nichts getrunken). Er erzählte dann, er habe aus reinem Frust getrunken, es tue ihm leid. Ich habe ihm gesagt, dass ich das vollkommen daneben finde, es auch nicht mehr ertragen wolle und werde und er bitte sich nach oben begeben solle daheim und mich und Schrödi in Frieden lassen solle. Er solle mir bloß nicht mehr sagen, er habe kein Problem und bräuchte keine Hilfe und er solle die nichtsnutzigen Versprechungen lassen usw..... Er war wohl betreten von meinen Worten. Abends habe ich fern gesehen bei ihm oben und bin Schrödi nach unten verschwunden. Samstag dann war hier ein bes heidenes Wetter, mein Mann hat gekocht nicht getrunken und war bemüht um mich (wie üblich ). Heute hat er ein Vorstellungsgespräch für einen Nebenjob. Ich habe das alles betrachtet, aber aus der Distanz, der Schlag vom Donnerstag saß tief und sitzt noch tief. Und er glaubt allen Ernstes noch, er sei kein Alkoholiker, sondern "gieße sich lediglich mal einen auf die Glocke, wenn er Frust habe" . Allein diese Aussage finde ich schon daneben und das habe ich ihm auch gesagt. Gestern war dann ein schweigender Sonntag und das war auch gut so.
    Ich wohne unten und da werd ich bleiben, ich entferne mich von ihm immer weiter und das ist auch gut so. Es macht mich zwar auch traurig, aber je mehr ich mache für mich, je mehr ich mir meine Zeit mit Schrödi allein ohne ihn einteile, desto ruhiger und entspannter werde ich.
    Ich habe nach dem Donnerstag die Hoffnung aufgegeben, dass er sich Hilfe jemals holen oder das Trinken lassen wird jemals.
    Er findet es immer noch normal, er hat den Entzug vergessen und ich lasse mir nicht mehr sagen, dass ich es dramatisiere.
    :wink: ganz lg uschi

    Ich würde auch so gern meine Gedanken abstellen und diese immer wiederkehrende Frage "Warum tut sich jemand so etwas an?" aber das geht irgendwie nicht. Ich kann mich nur ablenken. Das Üble ist, hier gibt es nur begrenzten Wohnraum, dort wo wir wohnen ist gemeinsames Eigentum und der Abtrag so hoch, dass ich mir nebenher keine Wohnung wirklich leisten kann. Darum habe ich mich ja auch nach untern verzogen, habe dort eigenes Schlafzimmer, eigenes Bad und Küche und Esszimmer. Er kommt nur in die Küche ab und an mal, wenn ihn der Hunger treibt. Ich bin einfach blöd gewesen und bin wieder nach oben gegangen. Bah......wenn man beim ärgern über sich die Haare verlieren würde, hätte ich gleich eine Glatze.....

    Ok Micha, ich red nicht mehr mit ihm, ich geh auch nicht mehr hoch, les ich halt nen buch statt fernsehen (wir haben nur einen fernseher oben); ich halte Dich nicht für radikal, sondern für unendlich hilfreich .
    Grüße sind angekommen hier Micha *lächel* ich wohn nit in Westerland, arbeite nur dort. Wohne ganz im Süden der Insel.
    Heut nachmittag bih ich ja sowieso nicht zuhause, da ich mit Schrödi zum Doc fahre. Und dann werd ich nicht hoch gehen und ich werd die Suchtberatung aufsuchen, ob er trinkt oder gerade mal nicht. Ganz lg Uschi

    Und ich weiß auch, dass er es ohne Hilfe nicht schafft und ich ihm nicht helfen kann. Ich will ihm auch nicht helfen, ich will es nicht mehr. ich war beschruppt, eben nicht zur suchtberatung zu gehen, als er pause gemacht hat, wieder oben dinge mit ihm gemeinsam zu tun usw.....ich ärger mich über mich heute....

    Hallo MIcha, ja ich weiß doch und ich will doch nicht kaputt gehen. Darum wohne ich unten, bis ich was gefunden habe, wo ich hin kann. Ich leb hier auf einer insel, der wohnraum ist knapp, ich habe niemanden den ich kenne hier und wo ich hin könnte, also muss ich mir selber was suchen und solange eben unten wohnen. es ist zum mäuse melken, ich weiß und ich will nicht kaputt gehen micha....lg uschi