Hallo Mark,
dem fertigen Gulasch einen Eßlöffel Kastanienhonig zugeben, durchrühren, aber nicht mehr kochen lassen.
Der hat eine kräftige, herbe Note.
Muß man mögen, ich mags...
LG, Linde ![]()
Beiträge von Linde66
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Zitat
Ich möchte keinen Kontakt mehr, traue mich aber weder ihm das zu sagen noch zu schreiben.
Hallo Carmen,
du brauchst das weder zu sagen noch zu schreiben. Du brauchst es nur zu machen.
Lass den Kontakt einschlafen.
Alle Informationen die er braucht, die hat er bereits. Ob er sich an die Gespräche und Begegnungen mit dir erinnern kann oder will, ist seine Sache.Ich spreche aus eigener Erfahrung. Es geht. Es tut zwar furchtbar weh und es fühlt sich auch völlig verkehrt an, aber um deinetwillen: Geh auf Abstand. Denn dadurch kommst du dir selber nah. Da geht der Weg lang.
Bis dermaßen emotional mißbrauchte Kinder sich von ihren Eltern trennen können, geht oft eine jahrzehntelange Sucht- und manchmal auch Mißbrauchsgeschichte in der Familie voraus. Kinder werden nicht beim Großwerden begleitet und stark gemacht, sondern sie werden emotional, manchmal auch körperlich mißbraucht und ihnen werden die Flügel gestutzt. Aber: Man war das Kind, man war auch das Opfer, aber man muß das ja nicht lebenslang bleiben. Man kann sich selber aus der Opferhaltung rausbegeben und den Kontakt zum Täter, um es mal so auszudrücken, einschlafen lassen.
Wie gesagt, es fühlt sich verkehrt an den Kontakt zu den Eltern abzubrechen, es fällt auch unendlich schwer und ist maximal stressig und aufwühlend. Aber es ist machbar. Und irgendwann fühlt es sich an wie eine heilende Wunde. Die ist narbig, die juckt auch, manchmal kratzt man sich noch dran, aber irgendwann kehrt innendrin Ruhe ein.
Irgendwann kommt der Punkt, da kann man einfach nicht mehr und es es steht im Raum, daß man selber mit den kaputten Eltern untergeht. Das darf nicht sein. Sich selber aus dem kindlichen Opferzustand rauszubegeben ist ein langer Prozeß, weil man ja jahrzehntelang als solches herangezogen und behandelt worden ist. Aber es geht. Du kannst gehen. Einfach so.
Lieber Gruß, Linde

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Hallo Schnitzel,
ich schreibe mal aus der "Kindersicht". Wenn ich damals meine Mutter angesprochen habe, hat sie wahlweise unglaublich aggressiv, verharmlosend oder verleugnend reagiert. Und vor allem hat sie nach solchen Gesprächen erheblich mehr getrunken, vermutlich um sich zu beruhigen oder nichts mehr mitzubekommen.Lieber Gruß, Linde
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Hallo liebe Gäste,
die Umstände sind gerade schwierig für alle.
Aber niemand muß alleine bleiben mit seinen Sorgen!Vermutlich sind inzwischen die gewohnten Anlaufstellen der realen Selbsthilfegruppen geschlossen oder nur noch sehr eingeschränkt nutzbar.
Das Alkoholiker-Forum ist ja schon viele, viele Jahre eine online-SHG und wir haben uns nie als Konkurrenz für reale SHGs gesehen. Beide Formen der Selbsthilfe haben ihre Berechtigung und können sich sogar sehr gut ergänzen!
Nun gibt es in vielen Städten und Landkreisen Ausgangssperren, manche Menschen sind in häuslicher Quarantäne oder die Räumlichkeiten der realen SHG sind vorübergehend aus Sicherheitsgründen dichtgemacht worden.
Wenn ihr Suchtdruck bekommt, wenn ihr häusliche Probleme habt, wenn ihr Fragen zu Lebensmitteln usw. usw. usw. habt: Ihr seid nicht allein damit.
Wir unterstützen uns hier gegenseitig. Wir sind keine Beratungsstelle, sondern selber Betroffene, also trockene Alkoholiker und Angehörige von von Alkoholkranken. Wer, wenn nicht die User und Userinnen untereinander, können sich genau jetzt in so einer völlig außergewöhnlichen, beängstigenden, verunsichernden Situation gegenseitig Mut machen, Tipps geben, unterstützen?!
Das Alkoholikerforum ist für 24 Stunden online, jeden Tag in der Woche. Ihr könnt hier stundenlang lesen, ihr könnt euch mal was von der Seele schreiben und ihr könnt den anderen Teilnehmern Löcher in den Bauch fragen. Wer noch nicht hier war oder wer schon länger nicht mehr hier war: Bitte einfach in den Vorstellungsbereich gehen, dann werdet ihr begrüßt und freigeschaltet. Klar gibts bei uns Regeln, aber die gibts überall, auch in den realen SHG's.
Wichtig: Wer noch trinkt, bleibt bis zur Entgiftung im Vorstellungsbereich. Das haben wir schon immer so gehandhabt und das bleibt auch so. Wir weisen niemanden ab, möchten aber einschränken, daß jemand betrunken im Forum schreibt. Manche Menschen schreiben 8 Seiten im Vorstellungsbereich, bis die Entgiftung läuft. Ihr habt hier also Ansprechpartner, die euch durch die ersten Schritte begleiten, aber die Schritte müßt ihr dann selber auch machen, sprich: Arzt aufsuchen, Entgiftung einleiten, ambulant oder stationär. Auch das wird vermutlich aktuell nicht so einfach sein. Aber es lohnt sich dranzubleiben für ein selbstbestimmtes Leben ohne Alkohol.
Wer aktuell Saufdruck hat, melde dich.
Wer einen Rückfall hat und den stoppen will: melde dich.
Wer jetzt gerade keine reale Gruppe aufsuchen kann und nicht alleine bleiben will: melde dich.Viele Grüße, haltet 2 m Abstand, wascht die Hände und
laßt euch nicht unterkriegen.
Linde -
Hallo Sonnenblume,
Buchtipps sind hier immer erwünscht.
Wenn ich so ähnliche Situationen schon erlebt habe, kommt nach den aufgewühlten Gefühlen erst mal so eine Art Gefühlspause. Das fühlt sich wie tot an, ist vermutlich eine Art Selbstschutz.
Schau daß du dich ablenkst und verwöhnst. Die ersten Tage und Wochen zuckt und zwickt es in einem, aber fokussiere dich auf dich und fülle deine Akkus wieder auf.
Lieber Gruß, Linde
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Hallo,
aktuell habe ich das Gefühl, daß sich wieder vermehrt Spammer anmelden.
Sie suchen sich ältere Themen des Vorstellungsbereiches und hängen dann Dutzende ihrer Spam-Beiträge an.
Wir löschen das so schnell wie möglich alles raus und sperren deren Accounts.
Viele Grüße, Linde -
Bei mir war mein Großvater nasser Alkoholiker bis er gestorben ist.
Meine Mutter trinkt seit ich denken kann.
Jetzt ist sie ü70 und seit ca. 1 Jahr trocken.
Außerdem gab/gibt es noch weitere nasse Alkoholiker im engsten Familienkreis...Als Kind war es furchtbar für mich. Ich fühlte mich völlig im Stich gelassen, überfordert und gestresst. Ich konnte keine Freundinnen einladen, kein Mensch hat sich um mich gekümmert.
Ich bin so früh wie möglich ausgezogen. Jahrzehnte später, also wirklich Jahrzehnte später, war ich so stabilisiert, daß ich wieder Kontakt mit meiner Mutter aufnehmen konnte. Inzwischen ist es ganz o.k. Sie ist seit einem Jahr trocken. Zu den nassen Alkoholikern im Familienkreis halte ich Abstand.
Um deine Frage zu beantworten, ob man Lebensfreude empfinden kann, wenn man mit einem nassen Alkoholiker zusammenlebt: nicht wirklich. Ich habe mich hinter Büchern vergraben, später stundenlang Fernsehen geschaut. Ich war aber auch viel draußen im Garten oder im Wald.
Das "Familienleben" war beklemmend und verunsichernd. Von Lebensfreude keine Spur.Wie gesagt, mir hat nur Abstand geholfen. Ich war für sehr lange Zeit ziemlich weit weg, damit meine ganzen Wunden heilen konnten.
Gruß, Linde -
Hallo Schnitzel,
bei dem Versuch es allen recht zu machen, geht es DIR aber gar nicht gut, oder?Klar freuen sich die Großeltern über die Enkel.
Aber die Enkel schauen sich das Suchtverhalten bzw. Co-Verhalten ihrer Großeltern ab.
Ich bin mit einem ewig betrunkenen Großvater aufgewachsen, das war furchtbar.
Er war unberechenbar.
Ich wollte, mich hätte niemand dieser beklemmenden Situation ausgesetzt.
Aber ich mußte das jahrelang aushalten.
Klar gab es auch schöne Momente, aber die Schlimmen haben überwogen.
In mir hat das was kaputt gemacht.Lieber Gruß, Linde
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Hallo Florian, hallo alle,
angeregt durch den Thread hier habe ich aufgehört Industriezucker zu mir zu nehmen.
Ich bin überrascht, wie einfach mir das fällt.
Da ich schon ewig eine Milchunverträglichkeit habe, nehme ich seit langem Hafermilch. Die ist natursüß.
Espresso trinke ich schon immer schwarz.
Obst und Obstsaft nehme ich weiterhin zu mir, auch mal einen Löffel Honig.
Aber ich kaufe keinerlei Süßkram mehr und esse keinen Kuchen.
Auch achte ich aufs "Kleingedruckte", weil an den unmöglichsten Stellen Industriezucker versteckt ist!Nach zwei, drei Wochen merke ich wenig Veränderungen, also weder Gewichtsabnahme noch Hautbildverbesserung noch Heißhungerattacken. Alles ziemlich entspannt.
Was ich merke ist was anderes: Mein Geschmackssinn explodiert förmlich!

Davon bin ich ganz begeistert!
Ich werde immer feinfühliger für jegliche Geschmacksrichtungen, nicht nur süß. Das überrascht mich. Ich nehme die verschiedenen Sinneseindrücke viel differenzierter wahr. Krass.
Dadurch macht das Kochen und auch das Essen viel mehr Spaß.
LG, Linde
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Bin wieder da, vorerst nur per Smartphone.
LG, Linde
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Mein Alltag unterscheidet sich nicht wesentlich von nicht Alkoholikern. Arbeiten, Einkaufen, Essen, Urlaube, Schlafen, Hobbys.
Hallo Nobby,
ich glaube, das ist genau der Punkt, den die Neuen sich anfangs gar nicht vorstellen können. Irgendwann gibts den Aha-Effekt, daß ein trockener Alltag überhaupt möglich ist.
Das lag bis dahin außerhalb der Vorstellungskraft.Vom vielen Lesen hier, vor allem auch im Vorstellungsbereich bei den Neuen, ist mir immer wieder aufgefallen, daß sich die Leute am Anfang gar nicht vorstellen können, wie ein alkoholfreier Alltag aussehen k ö n n t e .
Da wird viel von Verzicht geschrieben und davon, was sie alles NICHT ändern können oder wollen...Ich bin beim Lesen quer durchs Forum immer wieder auf die Aussage gestoßen, daß gerade der stinknormale Alltag der LZT mit seinen Aufs und Abs, den Frischlingen als Orientierung dient. Learning by Reading sozusagen... und auch die Erkenntnis, daß Trockenheit einem nicht zum Superstar macht, aber daß man mit trockenem Kopf Alltagsprobleme besser anpacken kann. Mögliche Lösungswege dafür findet man bei LZT wie Sunshine, Petter, Silberkralle, Correns...

Mit Aufschreiben vom Alltag meine ich nicht solche ollen Facebook- oder Instagram-Stories. Ich kanns leider nur schwer in Worte fassen, was mir gerade im Kopf herumspukt.
Mein Briefmarkenalbum füllt sich mittlerweile auch mit diversen Zipperleins.

Freut mich sehr, daß es dir soweit gut geht - und wo es dir nicht so gut geht, du dich dem Gefühl nicht auslieferst.Lieber Gruß, Linde
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Hallo Sunshine,
es betrifft ALLE Anzeigen in ebay.
Grüße, Linde -
Hallo Correns,
danke für die Rückmeldung!
Ich benutze die ebay Kleinanzeigen-Abteilung, also nicht die Versteigerungsplattform.
Plötzlich, ohne daß ich irgendwas selber verändert/verstellt hätte, erscheinen die Bilder anders.
Vorher war oben links das erste Bild groß, rechts untereinander die folgenden Bilder zum Anklicken und Vergrößern.Jetzt sieht man 3 Bilder auf einmal groß. Wenn man die anderen anschauen will, muß man klicken. Dann kommt eine Leiste mit Winzigbildern, die sich nicht vergrößern lassen.
Ich nutze nur das, was ebay anbietet, keine Drittanbieter.
Schon seltsam das alles. Ich finde auch nichts im Internet über eine Veränderung der Einstellungen.
Selber kann man ja quasi gar nichts verstellen. Das muß also von ebay direkt gemacht worden sein.Viele Grüße, Linde
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Leuts, das gibt es doch nicht. Hier muß es doch wen geben, der sich mit sowas auskennt! Bitte, bitte...

Wenn ich es verstanden habe, rege ich mich vielleicht nicht mehr so über die Änderung auf. Und irgendwie hoffe ich noch immer darauf, daß ich selber die Größe der Bilder einstellen kann... -
Hallo Waschbär,
deinen Thread habe ich auf Seite 3 gefunden.
Wie geht es dir denn?
Ich habe dich gerade bei Correns gelesen.
Ihr Langzeittrockenen habt so viel zu geben, einfach durchs Aufschreiben von eurem Alltag.
Ich wünsche dir ein gutes Neues Jahr und würde mich freuen von dir zu lesen.
Lieber Gruß, Linde
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Hallo,
seit gestern werden mir bei Ebay in den Verkaufsanzeigen die Bilder ganz anders angezeigt.
Ich bin ziemlich genervt deswegen.
Das erste Bild ist groß, die beiden nächsten gehen so und weitere Bilder erscheinen in einer Art Diashow in Winzigformat.
Ist das nur bei mir oder bei jedem?
Kann man es irgendwie hinkriegen, daß einem ALLE Bilder normalgroß angezeigt werden?
Vorher reichte es, mit der Maus über die Bilder zu ziehen, damit sie groß angezeigt wurden. Diese Funktion scheint abgeschafft worden zu sein, oder?Wenn ich selber Annoncen aufgebe, kann ich mir wohl sparen, mehr als drei Bilder aufzugeben, denn man kann ab Bild 4 eh nichts mehr erkennen...

Hat jemand eine Idee, was da los ist und wie man diese Winzigbilder groß bekommt?
Im Voraus besten Dank,
Linde -
Liebe Bagelinchen,
wie geht es dir?
Liebe Grüße, Linde -
Hallo ZZL,
ich habe selber jahrelang AD's genommen.
Nachdem ich mich ewig gegen eine Einnahme gewehrt hatte, war ich letztlich dankbar für die Wirkung. So konnte ich kontinuierlich meine Traumatherapie machen.Irgendwann sah ich es nicht mehr als Makel, AD's nehmen zu "müssen", sondern war dankbar für die modernen Medikamente, die mir bei der Depression geholfen haben.
Als ich mich wirklich stabil fühlte, habe ich die AD's unter ärztlicher Begleitung nicht abgesetzt, sondern über den Zeitraum von ca. 1 Jahr ausgeschlichen.
Lieber Gruß, Linde
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Liebe Iwona,
ich wünsche dir ein höchst lebendiges Jahr 2020!
Viele Grüße, Linde
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Liebe Morgenrot, hallo alle,
ich wünsche euch auch ein gutes neues Jahr.
Gesundheit ist das Wichtigste, glaube ich.
Manches hat man nicht in der Hand (z. B. Krebs), anderes doch (z. B. eine Suchterkrankung).
Es lohnt sich, jeden Tag Verantwortung für sich selber zu übernehmen und zu versuchen, die eigene Situation zu verbessern. Das beginnt oft mit einer Kleinigkeit, z. B. mit dem Aufräumen einer zugemüllten Schublade.
Wichtig ist es anzufangen und nicht nur denken und reden, sondern tun. Und man kann viel tun...Raus aus der Couch...!
Nun geh ich mal was tun.
LG, Linde