Liebe Pellebär,
ich freu mich riesig für dich. ![]()
Was für ein schöner Tag!
Viele Grüße, Linde
Beiträge von Linde66
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Zitat
Alkohol ist ein billiges Konservierungs- und Feuchthaltemittel. Darum wird es oft reingemanscht
Aber in Toastbrot??
Das essen doch auch Kinder.
Nicht zu fassen.
LG, Linde -
Hallo Carl Friedrich,
ich habe gerade das Wort 'Kontrahierungszwang' gegoogelt. Die Ruhe hier hat wohl nichts damit zu tun. Es gibt langjährige User, die trotz Freischaltung und häufiger Anwesenheit nichts schreiben. Es gibt noch viel mehr neue User, die sich mit erheblichem Leidensdruck hier anmelden und freigeschaltet werden und nicht mal einen Thread eröffnen oder nur 2, 3 Beiträge schreiben. Ich fnde es auch schade, wie ruhig es geworden ist. Als Moderatorin habe ich früher manchmal 30, 40 Beiträge am Stück gelesen, wenn ich das Forum aufgerufen habe.
Selber schreibe ich aber auch wesentlich weniger als früher. Scheint alles im Wandel zu sein.Lieber Gruß, Linde
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Guten Morgen Peter,
deine Erfahrungen aus der Reha sind sehr berührend. Du hast dich darauf eingelassen, das kann nicht jeder. Hilfe annehmen und darauf vertrauen, daß etwas in einem richtig ist und den Weg kennt, das kann auch nicht jeder zulassen.
Ich bin zutiefst davon überzeugt, daß in einem drin alles ständig am Umbauen ist, hin in Richtung Gesundheit - trotz allem. Nur muß man sich darauf einlassen. Eine Art innerer Heilungsweg, sodaß man im beständigen inneren Abgleich ist, wie man vorm Trauma war und wie man danach werden möchte. Ich kann es gerade nicht besser formulieren. Ich habe selber PTBS und bin auf dem Weg.
Die Traumatherapie kann das Erlebte und Erlittene nicht ungeschehen machen. Aber Trauma kann sich verwandeln. Anfangs ist man in der Opferrolle, jeder Trigger ruft den Film auf. Es heißt ja "Trauma ist, wie wenn es JETZT ist". Aber durch die Arbeit an sich selber kann man nach dem Trauma wieder handlungsfähig werden und die Ereignisse werden zu einem Teil der eigenen Lebensgeschichte.
Viele Grüße, Linde -
Hallo John,
du kümmerst dich um dein 5 Tage altes Pflänzchen, gibt immer was zu tun.
Mir flog heute ein ganz junger Eichelhäher über den Weg, ich mußte so lachen, weil er sichtlich mit der Schwerkraft kämpfte.
Für solche Momente lohnt es sich, sein Leben in die Hand zu nehmen. Ich habe andere Baustellen als du, aber wichtig ist, daß man aktiv wird.
Dir noch einen schönen Abend!
Linde -
Hallo Rennsemmel,
so oder so hilft das alkoholfreie Zuhause, das Rückfallrisiko zu minimieren.
Man müßte erst mal was einkaufen gehen.
Und dabei wiederum hilft anfangs, z. B. nur ohne Geldbeutel spazieren zu gehen bzw.jemanden zum Einkaufen mitzunehmen.
Glückwunsch zu deinen 4 Monaten!
Du schreibst, du mußt dich manchmal ablenken. Was hilft dir konkret? Wäre sicher auch für andere Leser hier interessant.
Lieber Gruß, Linde -
Hallo Sireena,
was ein Paket du da auf dem Rücken hast...
Ich meine, es ist ja die eine Sache, was deinen Bruder angeht, aber du selber hängst doch auch total drin. 70 Stunden Woche! Wie geht das? 7 Tage à 10 Stunden? Egal wie, das hält man doch auf die Dauer nicht durch!Gibt es die Möglichkeit, eine (amtliche) Betreuungsperson für deinen Bruder einzustellen? Dann würdest du diese Aufgabe delegieren. Seine Erkrankungen sind so umfassend, das ist was für Profis bzw. für Betreuungspersonen, die sich emotional abgrenzen können.
Ich finde es schwierig, wenn Eltern ihren Kindern auf dem Totenbett irgendwelche Versprechen abnehmen, teils macht es mich echt wütend. Sie selber haben es ja auch nicht hinbekommen, aber sie bürden die Last der nächsten Generation auf, die ja jetzt schon hadert und völlig gerechtfertigt damit überfordert ist.
Ich denke nicht, daß es deine Pflicht oder Aufgabe oder Verantwortung ist, deinen Bruder zu retten, wie auch immer man das konkretisieren würde. Da hat deine Mutter dir eine übermenschliche Last aufgebürdet.
Bist du so gestrickt, daß du dich über Arbeit, Leistung definierst und schlecht loslassen oder abgeben kannst?
Ich will dich nicht nerven mit solchen Fragen. Es ist nur so, daß ich denke, du DARFST deinen Fokus auf DEIN Leben verschieben! Du hast ja nur eins. Das macht dich nicht zum Egoisten. Wenn du pausenlos arbeitest, zusätzlich den Auftrag deiner Mutter im Hinterkopf hast und unentwegt deinem Bruder am Helfen bist, dann verrinnt dir dein Leben zwischen den Händen.
Vielleicht kannst du dich mal beraten lassen bzgl. gesetzlichem Betreuer, ich weiß nicht genau wie das heißt. Man kann nicht alles selber machen. Manchmal ist es besser, man delegiert etwas.Ich bin selber EK, also erwachsenes Kind einer alkoholkranken Mutter. Aus meiner Familie kenne ich so ähnliche verdrehte vermeintliche Verantwortlichkeiten. Da muß man echt aufpassen. Mir hat der Thread "Merkmale für ein EK" im EK-Bereich unglaublich geholfen. Ich konnte mir mit der Zeit besser klar werden, warum und wie ich auf manche Situationen (z. B. im Beruf) anspringe, während Nicht-EK's da ganz anderes agieren konnten. Ich reagierte, sie agierten. Das wollte ich genauer wissen und vor allem: Verändern, damit nicht lebenslang andere Menschen die Strippen an mir ziehen können.
LG, Linde
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Hallo Matthias,
jetzt habe ich so lachen müssen...
Du gibtst zu, daß du alt wirst.
Das Gute daran ist ja, daß es nicht nur die Alterszipperlein gibt, sondern auch die Altersweisheit.
Wie beruhigend!
Liebe Grüße, Linde -
Hallo Peter,
es tut mir unendlich leid, daß du wie so viele deiner Kollegen für sowas mißbraucht worden bist. Es macht mich traurig und wütend, daß die Leute so rücksichtslos euch gegenüber sind! Klar sind sie in einer Ausnahmesituation, wenn sie sich dafür entscheiden, aber trotz allem...
Ich wünsche dir einen guten Aufenthalt in der Reha,
lieber Gruß, Linde -
Hallo,
ich bin überrascht, wie gut ich bisher klarkomme. Morgen soll es ja nochmal extrem werden.
Morgens in aller Frühe gehe ich mit Hundchen spazieren, das macht richtig Spaß.
Tagsüber läuft der Ventilator, ab und zu dusche ich mich kalt ab. Das ist dann echt erträglich.
Nur trinke ich definitv zu wenig. Heute habe ich mir daher Limetten gekauft. Dann kommen hauchdünne Scheiben ins Wasser, ein Anreiz etwas mehr zu trinken.
LG, Linde -
Hallo,
das neue Wochenthema kommt von ShivaMaya.
Grüße, Linde
Hallo,
mich würde folgendes Thema interessieren.
Wie gehe ich mit psychischem Entzug um?Noch ist meine LZT nicht genehmigt, ist aber alles eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Kk sieht es sehr gut aus.
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Hallo,
wie kommt ihr aktuell mit der Hitze klar?
Grüße, Linde -
Hallo Angel,
ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken. Er kann auch nicht reduzieren, sich zusammenreißen, warten bis zum Wochenende o.ä.
Ein Zeichen von Alkoholismus ist ja gerade der Kontrollverlust. Er kann es nicht mehr kontrollieren, selbst wenn er es dir zuliebe wollte. (Will er aber sowieso nicht, wie du es gerade beschreibst.)
Sowie er weniger oder gar nichts mehr trinken würde, kommt er in den Kalten Entzug. Die Entzugserscheinungen können von zittern, schwitzen bis hin zu Delir gehen.
Damit das nicht passiert, verlangt der auf Alkohol eingestellte Körper weiteren Alkohol.
Alkoholismus ist eine Suchtkrankheit, keine Willensschwäche.
Am persönlichen Tiefpunkt angelangt, kann der Alkoholiker die Krankheit zum Stillstand bringen. Das erfordert eine Entgiftung und danach einiges an Lebensveränderungen.
Diese Fragen stellt er sich aber nicht...
Wann ist DEIN persönlicher Tiefpunkt, wo du sagst, jetzt kann und will ich einfach nicht mehr länger warten, hoffen, mich anlügen lassen, reden, kontrollieren, aushalten, diskutieren...
Viele liebe Grüße, Linde -
Zitat
ich will nicht das SEIN Problem zu meinem wird
Hallo Milena,
das ist genau der Punkt.Zitatich habe auch zu oft gesagt und gedroht "Ich Gehe "
Wenn so eine Ansage keine Konsequenzen hat, dann merkt ein Alkoholiker mit der Zeit, daß er bei der Partnerin nur paar Knöpfchen drücken muß und die knickt ein.Bei dir ist es zum Glück umgekehrt, du mußt ja nicht gehen. Es ist deine Wohnung und er kann bei seinen Freunden unterkommen. Und du kannst jetzt schon die Freitagsveranstaltung absagen. Es sind ja DEINE Verwandten. Nimms selber in die Hand, dann gehts dir besser.
Lieber Gruß, Linde
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Hallo Milena,
herzlich Willkommen hier bei uns im Angehörigenbereich! Nicht wundern, ich habe den Medikamentennamen entfernt, das machen wir immer.Hm, du hast da ja eine ganz schreckliche Beziehung.
Das ist ja ein einziger Krampf auf deine Kosten. Ich würde glaube ich nicht mehr bis zum Herbst warten. Warum auch, er hat ja bewiesen, daß er null Interesse hat, ein trockenes Leben zu leben. Aber ich weiß, daß wenn man in der Situation drinsteckt, es anders aussieht als von außen betrachtet. Gut daß du deinem Instinkt vertraut hast und Nein zum Heiratsantrag gesagt hast. Nee, die peinliche USA-Null-Nummer kann er wohl eher nicht mehr gut machen. 
Wie hast du vorher gelebt? also vor der Beziehung mit ihm? Schon komisch, wie man manchmal in Situationen reingerät. Aber vertrau dir. Wenn du dein Wohlergehen davon abhängig machst, wie er sich entscheidet, dann steht dir vielleicht ein langer Leidensweg bevor.
Es geht ja nicht nur ums Aufhören wollen, sondern um Entgiftung, Lebensumstellung, anderer Freundeskreis, andere Hobbies, Selbthilfegruppe, Nachsorge... Trockenwerden und langfristig Trockenbleiben ist eine Großbaustelle. Und wenn er nicht will, dann will er nicht. Dann kannst nur du selber schauen, wie lange du das Theater noch mitmachst.Lieber Gruß, Linde
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Hallo,
aktuell melden sich Spammer unter irgendwelchen Accounts an und eröffnen Themen, nur um ihren meistens englischsprachigen Mist an den Mann zu bringen.
Inzwischen schreiben welche sogar in aktive Themen rein. Dort fällt es nicht gleich auf.Was tun?
Wenn ihr so einen Beitrag entdeckt, dann klickt bitte das Ausrufezeichen an, damit der entsprechende Beitrag gelöscht und der Spam-Account so schnell wie möglich deaktiviert wird.Mein persönlicher Rekord liegt bei 12 Minuten, die ein Spam-Beitrag online war bis zur Löschung.
Raus mit den Spammern!LG, Linde

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Was für eine schöner Bericht! Ich freu mich für euch!
Bei mir lief es damals ganz anders, es war so traurig.
Ich hatte das Abi in der Tasche, niemanden hatte es interessiert und schon gar nicht meine ständig betrunkene Mutter. Sie war Spiegeltrinkerin und hat sich weder für Katastrophen, noch für Erfolge interessiert, konnte sie gar nicht. Sie war wie tot. Schlimme Erinnerungen sind das.
Inzwischen bin ich 53 und sie ist seit ca. einem halben Jahr trocken - glaube ich. Denn sowohl das Trinken als das Aufhören geschahen/geschehen "heimlich".Was ich damit sagen will, genießt diese hellwache, lebendige Zeit. Sie ist sooo kostbar. Du ahnst nicht was es für ein EK bedeutet, wenn die Mutter endlich trocken wird und endlich ansprechbar, greifbar, anwesend ist.
Ich freu mich für jeden, der trocken wird, aber für trockene Mamas freu ich mich am meisten, weil damit auch die Kinder soooo entlastet werden.
Lieber Gruß, Linde -
Gar keinen Kontakt. Ex ist Ex. Ist besser so.
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Hallo FreeWell,
bei mir ist es schon etliche Jahre her mit meinem Ex und wenn ich mich recht daran erinnere war das so ungefähr ein Jahr, bis ich mich stabil fühlte. War irgendwie auch ein Trauerjahr, ich auf Co-Entzug und Trauer gehört ja zum Ende einer Beziehung auch dazu...LG, Linde
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Hallo FreeWell,
wie gehts dir denn inzwischen?
Lieber Gruß, Linde