Hallo Stan,
hier im Forum bitte keine Medikamentennamen nennen, danke.
Ich finde es gut, daß du das mit deinem Arzt alles besprichst.
Lieber Gruß, Linde ![]()
Hallo Stan,
hier im Forum bitte keine Medikamentennamen nennen, danke.
Ich finde es gut, daß du das mit deinem Arzt alles besprichst.
Lieber Gruß, Linde ![]()
Hallo Stan,
weiter eine gute Zeit!
Glückwunsch zu 1680 Std. ohne Alk. ![]()
Viele Grüße, Linde
Hallo,
in den Grundbausteinen für Angehörige findet sich Punkt Nr. 4: Ehrlichkeit und Offenheit. Damit ist auch die Ehrlichkeit sich selber gegenüber gemeint. Es geht darum den Blick zu wenden: Weg von alkoholkranken Partner/in oder Elternteil - hin zu sich selbst und der eigenen Symptomatik der Co-Abhängigkeit.
ZitatAlles anzeigenEhrlichkeit und Offenheit
Dies sollte bereits in der ersten Phase der Erkenntnis geschehen, dass man sich ehrlich und offen eingesteht, selbst erkrankt zu sein. Dies dann dem Arzt und seinem Umfeld zu erklären, hilft dabei, sich nicht mehr hinter einem Helfersyndrom zu verstecken, die Sucht des Partners und die eigene Abhängigkeit zu verschleiern, und damit den oft Leidensweg zu verlängern.
Sich selbst und der Familie, Nachbarn etc. einzugestehen, dass der Einzelne an der Co-Abhängigkeit erkrankt ist, ist ein erster Schritt, den Ernst der Erkrankung zu erkennen und sich Hintertüren zu verschließen, die zu weiterem Selbstbetrug führen.
Dazu gehört an oberster Stelle, keine Androhungen von Maßnahmen auszusprechen, die nicht auch durchgeführt werden!
Durch das Bedürfnis des Co-Abhängigen, durch seine *Leidensfähigkeit* aufgrund der Sucht des Partners/ Elternteils von Außen Anerkennung zu bekommen, kann hier durch Offenheit entgegengewirkt werden, und die Bereitschaft gefördert werden, aus dem Umfeld Hilfe zu holen, um sich nicht weiterhin *aufzuopfern*. Dies führt dann zu weiteren Schritten, sich aus der Sucht zu lösen.
Durch die Offenheit und Ehrlichkeit dem süchtigen Partner/Elternteil gegenüber, dass die Sucht eine Belastung ist, sich derjenige Hilfe für sich suchen wird und an sich arbeiten wird, gibt der Co-Abhängige die Verantwortung für seine Verhaltensweisen an den Süchtigen zurück. Und dies führt dann zur Übernahme der Selbstverantwortung.
Durch Offenheit und Ehrlichkeit der eigenen Krankheit gegenüber gebe ich mir Raum, mich nicht mehr von anderen Dingen, wie das Helferbedürfnis, der Opferrolle, dem Schuldgefühl ablenken zu lassen, an mir selbst arbeiten zu müssen. Damit ist der erste Schritt in ein selbstbestimmtes Leben getan.
Wo stehe ich gerade?
Kann ich meine co-abhängigen Verhaltensweisen und Denkmuster erkennen?
Kann ich den Blick lösen vom trinkenken Angehörigen?
Sehe ich, daß ich selber für mein Verhalten und der/die Alkoholkranke für sein/ihr Verhalten verantwortlich ist? Kann ich das im Alltag umsetzen?
Suche ich weiterhin für ihn/sie Hilfe oder endlich für mich selbst?
Kann ich mein Helferdasein, meine Kontrolliererei, das Schönreden, Vertuschen, Ausharren, meine Leidensfähigkeit und die Aufopferung als co-abhängiges Verhalten entlarven?
Wie lange noch verharre ich in der Erwartungshaltung, der Partner/das Elternteil müsse nur aufhören zu trinken, dann wäre meine kleine Welt wieder in Ordnung?
Komme ich Zug um Zug beim Bearbeiten meiner Co-Abhängigkeit in die Eigenverantwortung und ins Umsetzen der zur Veränderung notwendigen Entscheidungen und Handlungen?
Dies sind einige Fragen, die man sich stellen kann beim Thema Offenheit und Ehrlichkeit sich selber und anderen gegenüber. Wer möchte ist herzlich eingeladen, hier in diesem Thread oder auch im eigenen Thread diesen wichtigen Grundbaustein-Co einmal durchzudenken.
Liebe Grüße, Linde ![]()
Hallo Lena,
Glückwunsch zum guten Zeugnis, du hast dich ja ordentlich dafür ins Zeug gelegt!
Bei meiner Therapie wegen PTBS habe ich schon oft gemerkt, daß die Therapiepausen genauso wichtig sind wie die Therapie-Zeiten. Ziel ist ja für mich, daß ich ins Handeln und Gestalten komme. Und wenn ich pausenlos Themen beackere, dann halte ich mich zu sehr in der Vergangenheit auf.
Lieber Gruß, Linde
Hallo ihr beiden,
hier in den offenen Forenbereichen sind keine PN möglich.
Ihr könnt doch hier im Forum schreiben, oder nicht?
Liebe Grüße, Linde
Zitatich treibe nun viel sport, unteranderem mit arbeitskolegen denen ich die situation
erklärt habe. sie hatten es auch schon gemerkt das was mit mir seit
längerer zeit nicht mehr stimmte. ich erhalte gute unterstützung von ihnen.
Hallo Martin,
ist es dir schwer gefallen, dich zu outen?
Super, daß du gute Unterstützung von ihnen erhälst. Und vor allem, daß du dich getraut hast zu reden.
Viele Grüße, Linde
Hallo Matthias,
wie das wohl ausgegangen wäre, wenn er bei 8 Richtern, Anwälten und Staatsanwälten jeweils die Monatsbezüge geklaut hätte? ![]()
Lieber Gruß, Linde
Hallo Neuweg,
bis alles soweit geklärt ist, wirst du weiterhin die Kinder zu ihm bringen? Das mischt ja jedesmal alles auf. Was meint das Jugendamt zum Umgang jetzt in dieser Phase?
Liebe Grüße und Durchhaltevermögen,
Linde ![]()
*off topic on
Hallo schnuffig, hallo alle,
stimmt, das hätten sie bei der letzten Rechtschreibreform echt mal umändern können! Manche Fremdwörter liegen mir quer. Wenn ich da an Projektion und projizieren denke.
Warum einfach, wenn's auch umständlich geht...
Außerdem sollten sie "unschnuffig" mit in den Duden aufnehmen! Echt gut.
Liebe Grüße, Linde
off topic off*
Wow! Großen Respekt, das war ein großer Schritt.
Alles Liebe, Linde
Hallo,
ich gehe auch in die Bücherei. Wenn sie tatsächlich mal ein Buch nicht haben, dann bestellen sie es per Fernleihe und ich kann es beim nächstenmal abholen. Früher "mußte" ich Bücher immer kaufen, aber inzwischen nicht mehr.
Aktuell lese ich "Raum" von Emma Donoghue.
Liebe Grüße, Linde
Geht doch! fällt mir dazu gerade ein. ![]()
Viele liebe Grüße, Linde ![]()
Hallo Neuweg,
auf deinen Wunsch hin habe ich den anderen Faden geschlossen. Schreib einfach hier weiter. ![]()
Kann dich wer abholen? Also mit dem Auto am Bürgersteig draußen warten? oder direkt vor der Tür und dir tragen helfen? und mit den Kindern helfen?
Liebe Grüße, Linde
Das steht in den Forenregeln.
Wieso möchtet ihr denn euch per PN oder mail austauschen?
Ihr könnt euch doch hier austauschen.
Liebe Grüße, Linde
Hallo Kaleu,
nee, das geht nicht und ist auch nicht sinnvoll. Denn es kommt leicht zu Verquickungen, die zu nah sind.
Lynielle, wenn du persönliche Ansprechpartner suchst, was ich auch für total wichtig halte, dann kannst du dich z. B. bei dir in der Nähe an eine Suchtberatungsstelle oder die Frauen vom Frauenhaus wenden. Die machen auch Beratungen und können einem weiterhelfen.
Hier im öffentlichen Teil des Forums geht das nicht, weil es schnell zu emotional belastenden Situationen zwischen 2 Teilnehmern kommen kann.
Versucht weiterhin, den Austausch hier über eure Beiträge zu führen.
Liebe Grüße, Linde
Nur zum Verständnis:
BS = Beratungsstelle?
SV = Sportverein?
Grüße, Linde ![]()
Hallo Lynielle,
in deinem Threadtitel hast du ja geschrieben, daß du dich für Alk prostituierst. Prostituierst du dich jetzt dafür, daß du nicht alleine bist?
Wenn ja, gibt es keine andere Möglichkeit, mit netten Menschen zusammen zu sein? Es geht doch auch ohne Sex. Oder kennst du nur diese Art von Nähe?
ZitatIch bin nicht einsam und die haben halt Spaß.
Zahlst du nicht einen zu hohen Preis dafür, nicht alleine zu sein?
Du bist doch nicht zum Spaßhaben für Männer da.
Wer sind die Männer? Deine Freier? Deine Zuhälter? Und wie viele sind das?
Bist du die einzige Frau dort?
Hast du eine Freundin, eine Verwandte, eine alte Lehrerin, mit denen du mal reden kannst?
Lieber Gruß, Linde
Hallo Neuweg,
im Forenbereich der Erwachsenen Kinder von Alkoholkranken Eltern gibt es einen oben angepinnten Thread Merkmale für ein EK. Es sind ca. 30 Seiten. Wenn du möchtest, lies dich dort mal ein.
Es sind teilweise erschütternde Beiträge, was für tiefgreifende, prägende und langanhaltende Auswirkungen das Aufwachsen in einer suchtkranken Familie hat. Nicht zuletzt sind viele Alkoholiker, die sich hier anmelden, selber erwachsene Kinder von Alkoholikern.
Ich habe den Konsum meiner spiegeltrinkenden Mutter schon extrem früh mitbekommen. Ihr saurer Geruch, ihre "Abwesenheit", ihre unvorhersehbaren Stimmungsschwankungen usw. usw., das hat mich völlig verunsichert. Ich schämte mich so sehr für mein Zuhause, sodaß ich keine Schulfreundinnen hatte, denn die hätte ich ja irgendwann einmal mit nach Hause bringen "müssen", das war unvorstellbar. Früh schon dachte ich einerseits, daß ich Schuld bin, daß sie trinkt und andererseits, daß ich sie retten muß und kann. Daher wurde ich als Kind schon zur guten Co und brauchte lange Jahre, um mich davon wieder abzugrenzen.
LG, Linde
Hallo Martin,
eine weitere Möglichkeit wäre es, wenn du in einen völlig anderen Supermarkt bzw. Getränkemarkt gehst, wo die Alkoholabteilung nicht direkt neben oder gegenüber der Sprudelabteilung liegt.
Lieber Gruß, Linde