Beiträge von Linde66

    Hallo Annette,

    so schlimm dieses Erlebnis war, es hatte einen positiven Effekt. Du hast etwas gemacht, worauf du aufbauen kannst: Du bist gegangen. Du hast gespürt, was dir nicht gut tut und hast dich artikuliert, hast den Abstand verändert und bist gegangen.

    Heute können wir uns aus solchen Situationen rausnehmen. Als Kinder in einer alkoholkranken Familie konnten wir das nicht, wie auch als Kind... :?

    Schreiben hilft beim Anschauen und Verarbeiten. Ich bin auch EK und habe hier viele schlimme Erinnerungen rausschreiben können.

    Wie geht es dir denn inzwischen?

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Vienna,

    herzlich Willkommen hier bei den Erwachsenen Kindern und Glückwunsch zu 12 Jahren Trockenheit. :)

    Hast du den hier bei den EK oben angepinnten Thread "Merkmale für ein EK" schon gesehen? Wenn du darin liest wirst du merken, daß du damit nicht alleine bist.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch!

    Deinen anderen Thread habe ich geschlossen und einen Link hierher gesetzt.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Faithfully,

    nicht wirr. Vertrau auf deine Wahrnehmung. Eine alkoholkranke Familie funktioniert u. a. dadurch, daß auf subtile Weise versucht wird, die Wahrnehmungen der Beteiligten Personen zu verdrehen. So wird das kranke System aufrechterhalten. Wer hinschaut und die Dinge benennt ist eine Gefahr für das kranke System. So kommen solche Reaktionen wie die seiner Mutter zustande.

    Vertrau auf deine Wahrnehmung!

    Grüße, Linde

    Hallo Ballerina,

    ich wünsche dir für morgen eine gute Zeit in der Gruppe.

    Für mich war es auch mit am schlimmsten, daß ich niemanden hatte, der sich mal mit mir über etwas gefreut hat. Dieses grenzenlose Desinteresse hat mich plattgemacht. :? Und die Traurigkeit darüber wirkt ja nach bis ins Heute. Ich kann dich da gut verstehen.

    Also, für morgen alles Gute! :)

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Michl,

    du bekommst im Imkergroßhandel sämtliche Propolisprodukte, die du weiterverkaufen kannst.

    Dann stellst du sie eben ab sofort nicht mehr selber her. Du hast ja immer noch den selbstproduzierten Honig, evtl. Kerzen und weitere alkoholfreie Produkte.

    Es ist halt so. Du bist alkoholkrank. Risikominimierung, Kompromisslosigkeit und alkfreies Zuhause sind wichtig. Deine Trockenheit sollte dir an allererster Stelle stehen.

    Ganz konsequent könntest du auch Propolislösung komplett aus deinem Sortiment nehmen und dir für die Zukunft überlegen, was für deine Kunden und für dich sich an Neuland auftun könnte.

    Nichts vermeintlich Wichtiges festhalten, das wünsche ich dir. Es gibt immer Wege.

    Grüße, Linde

    Zitat

    (fühl mich dann aber schon wieder ein stück weit egoistisch).

    Hallo Purzelbaum,

    bleib bei dir und kümmere dich jetzt gut um DICH, das ist ein ganz gesunder Egoismus! :)


    Hallo mutig,

    ich finde es sehr gut, daß du die Wichtigkeit des Arztbesuches in deiner realen Gruppe thematisieren wirst.

    Grüße, Linde

    Zitat

    ich kenn n paar hundert ehe- u. liebespaare bei denen sie/er während der beziehung/ehe trocken geworden ist und die jetzt glücklicher sind als je zuvor.


    Hallo Matthias,

    woher kennst du ein paar Hundert Ehe- und Liebespaare, bei denen das so ist?

    Gruß, Linde

    Hallo Thomas,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Ich habe dir mal einen Link herausgesucht zum Anfang von Papis Geschichte. Sein weiteres Tagebuch findet sich, auch um das Kind vor der Öffentlichkeit des Internets zu schützen, im geschützten Forumsbereich.

    Es ist eine Geschichte, die dir Mut machen kann. Bitte einfach das Wort "Link" anklicken.

    Bleib dran, für dich und für dein Kind. Ich wollte, mein Vater hätte mich damals herausgeholt.

    Zitat

    Nun die ersten Kontakte telefonisch über den Sohn.

    Der Satz ist mir beim Lesen in den Bauch gefahren... :? Da werden bei einem Kind jedesmal die Wunden aufgerissen. Abstand ist besser, nach meiner Erfahrung.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo,

    hier ist der Link zum Buch.

    Woititz hat auch noch ein weiteres sehr gutes Buch zum Thema geschrieben "Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit".


    Hallo Just,

    vielleicht ist es eine Art Schutz, so zu denken und v. a. zu fühlen? Wenn man als Kind alles in der ganzen Bedeutung verstanden hätte, wenn man das alles ohne Schutzfunktionen gefühlt hätte, da wäre man vielleicht kaputtgegangen. Bei mir war und ist es so, daß manche als Kind aus der Not und Überforderung heraus ausgebildeteten Schutzmaßnahmen, noch heute wirken. Also Vergessen, Verdrängen, Schönreden, nicht wahrhaben wollen, Hoffen usw., das ist ein Schutz vor Überforderung und als Kind muß man ja erst einmal irgendwie überleben.

    Es WAR schlimm. So langsam kann ich mit dieser Tatsache umgehen, hat aber viele Jahre Vorarbeit und Stabilisierung gebraucht.

    Grüße, Linde

    Hallo filzlaus,

    schreib dir die Wirrnis heraus, das hilf beim Sortieren.

    Als EK ist das so eine Sache mit der Selbstwahrnehmung. Wenn man damit aufgewachsen ist, die Sprüche der anderen über die eigene Wahrnehmung zu stellen...

    Wenn du magst, lies mal den oben angepinnten Thread "Merkmale für ein EK". Dort haben wir einiges zusammengetragen.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Clara,

    vielleicht ist das ja sogar ein gutes Einstiegsthema für das Gespräch? Daß du ansprichst, wie deine Gedanken rasen und du dadurch Probleme hast zu spüren, was jetzt wichtig ist und was nicht. Möglicherweise kann er dir dabei helfen.

    Daß du deiner Freundin abgesagt hast, hast du sehr gut gemacht. Ein Treffen in einem Café oder ein einfacher Spaziergang sind ja auch eine Möglichkeit. Kann sein, daß sich dein Freundeskreis verändert, lichtet. Dann ist das so und es eröffnet ja auch neue Perspektiven.

    Für heute mittag wünsche ich dir ein gutes Gespräch.

    Grüße, Linde

    Ich habe meine Kindheit wohl nur deshalb überstanden, weil sich mein Denken und Fühlen wie abgestellt hat. Ich war dabei und doch nicht, so eine Art standby-Betrieb des Systems.

    Wenn ich heute Kinder sehe, dann erschreckt es mich, WIE klein und zart die sind. Ich war ja auch mal so, da holen mich manchmal die alten Gefühle von Angst, Überforderung, Hilflosigkeit usw. ein. Wenn ich glückliche Kinder sehe, wie sie spielen, ihre Umgebung erobern, mit Freunden zusammen sind, da findet innendrin wie ein Abgleich statt. Und da liegen Welten dazwischen..., das tut weh. Heute kann ich darüber trauern, damals ging es ums Überleben, da war für Gefühle kein Platz.

    Grüße, Linde