Beiträge von Linde66

    Zitat

    denn ich kann schlecht Gefühle zeigen.

    Hallo Kämpferherz,

    dein Text ist voller Gefühl und sehr intensiv. :)

    Ist deine Frauenärztin oder deine Hebamme vielleicht eine gute Ansprechpartnerin für deine Sorgen wegen der möglichen Wochenbettdepression?

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo ballerina,

    Willkommen zurück hier bei den EK.

    Diese Gefühlsmischung aus Mitleid, Wut und ähnlichem, das kenne ich auch. Mir hilft am besten, den Abstand so zu verändern, daß es mir wieder gut geht. Also weniger oft die Mutter sehen oder nur einen kurzen Zeitraum vormittags.

    Vielleicht hilft es dir auch, etwas zu lesen. Hier findest du ein sehr einfühlsames Buch für Erwachsene Kinder, eigentlich sind es 2 Bücher von derselben Autorin: Um die Kindheit betrogen u. Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit - J. Woititz

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Mia, hallo J-min,

    vielleicht eröffnet ihr zu den Themen entsprechende Threads? Ich bin sicher, daß ihr dann mehr Antworten bekommt.

    Hier in diesem sind die Merkmale für ein EK gesammelt, einfach zum Nachlesen...

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo und danke für die Aufklärung dieses Wirrwarrs! :)

    Wenn dein Bekannter einen Rückfall hat und wieder aufhören möchte, dann sollte er als erstes zum Hausarzt gehen und die notwendige Entgiftung mit ihm besprechen. Dann entscheidet sich ob ambulanter oder stationärer Entzug. Und auch, ob er anschließend z. B. in Langzeittherapie und/oder in eine Selbsthilfegruppe geht.

    Du kannst da eher nichts tun. Wenn er einen Rückfall hat, dann ist es an IHM, sich zu kümmern und sich ärztliche Hilfe zu holen.

    Gruß, Linde

    Hallo Suchti,

    ich habe diesen Thread in den Angehörigenbereich verschoben, weil du ja angeblich eine Angehörige bist.

    Aber so wirklich klar ist das hier alles nicht...

    Zitat

    ... und nun zum sechsten Mal zur Ex zurück.... Kann das gut gehen ? Wir haben es immer wieder versucht, aber sie kennt mich nur als "nasser Alkokoliker". Jetzt bin ich seit einigen Wochen trocken und wir starten einen neuen Versuch Smilie

    Denkt ihr, dass es klappen kann oder werden früher oder später wieder die alten Probleme angesprochen werden und hochkommen....


    Nun mal aber GANZ GENAU:

    Bist du eine Frau oder ein Mann?
    Trinkst du selbst?
    Bist du Co?
    Nutzt ihr beide gleichzeitig diesen Account?

    Welches sind DEINE Ziele für den Erfahrungsaustausch hier?


    Bitte um EINDEUTIGE Antworten.

    Gruß, Linde

    Hallo Schorschi,

    herzlich Willkommen hier im Forum und danke für deine ausführliche Vorstellung.

    Da hast du deinem Leben jetzt eine ganz entscheidende Wende gegeben. Das freut mich für dich.

    Eine Frage habe ich, du schreibst daß du anfängst, dein Leben aufzuarbeiten. Wie meinst du das?

    Viele Grüße, Linde

    Hallo,

    hier finden sich die Grundbausteine zur Co-Abhängigkeit.

    Grundbaustein Nr. 1 - Erkenntnis und der Tiefpunkt

    Zitat

    Der Weg aus der Abhängigkeit setzt i.d.R. auch einen Tiefpunkt (Kapitulation) voraus, aus dem man die Erkenntnis erwirbt, dass man selbst erkrankt ist, den süchtigen Partner oder Elternteil nicht retten kann.

    Weiterhin ist die Erkenntnis nötig, dass der Fokus der eigenen Gedanken und Gefühle auf den Anderen gestellt ist, sich das Verhalten nur drauf beschränkt, sich in den Hintergrund zu stellen und Verantwortung für den Süchtigen zu übernehmen bis hin zur vollständigen Selbstaufgabe.

    Die Erkenntnis, dass der süchtige Partner/ Elternteil nur ein Auslöser für die eigenen kranken Anteile ist und nicht Schuld daran ist, dass es einem schlecht geht. Jeder Mensch kann selbst entscheiden, wie er mit seinem Leben umgeht und befindet sich nicht in einer Opferrolle. Der Co-Abhängige lässt nur so viel mit sich machen, so viel er zulässt.

    Die Anerkennung, nicht selbstbestimmt zu handeln, sondern sich aufgegeben zu haben, lässt den Einzelnen handlungsunfähig sein.

    Wer möchte, kann hier gerne etwas zu seinem eigenen Tiefpunkt schreiben. Ein Tiefpunkt kann ja zum Wendepunkt werden...

    Wie war das bei euch?

    Grüße, Linde

    Hallo Suchti,

    wie geht ihr denn miteinander um? Redet ihr? Unternehmt ihr gemeinsam etwas und hat jeder aber auch sein eigenes Hobby?

    Ist euer Zuhause konsequent alkoholfrei?


    Zitat

    Habe nur Angst, dass man alte Sachen aufrollt und dann auch wieder Alkohol ins Spiel kommt.

    Das eine hat ja das andere nicht zwangsläufig zur Folge. Machen Gespräche bei dir Saufdruck? Dann wäre es eine Möglichkeit, das mit deiner Frau zu besprechen.

    Grüße, Linde

    Hallo faithfully,

    es gibt einen sogenannten "betreuten Umgang", das heißt, daß bei jedem Treffen jemand vom Jugendamt oder einer ähnlichen Stelle dabei ist. Wenn die dann merken, daß er betrunken ist, wird das Treffen sofort abgebrochen, zum Kindeswohl. Das Kindeswohl steht über seinem Besuchsrecht. Keinem Kind ist es zuzumuten, daß es mit einem Alkoholisierten zusammen sein muß.

    Informiere dich bei deiner zuständigen Stelle vor Ort, die damals den Beschluß für das alleinige Sorgerecht gemacht hat. Vielleicht machst du einfach gleich nächste Woche einen Termin für ein Beratungsgespräch aus.

    Liebe Grüße, Linde