Beiträge von Linde66

    Hallo ovivechen1,

    so wie ich dich verstanden habe warst du damals vor 2 Jahren nicht dabei, als das mit dem "nur Problemtrinker, wir können Ihnen nicht helfen" und dem Abbruch des Aufenthaltes war.

    Das heißt, daß dir dein Freund damals alles mögliche erzählt haben kann und das Gespräch in der Klinik vielleicht völlig anders war.

    Vielleicht haben sie ihn gefragt, was denn nun genau er für Probleme hat. Vielleicht wollte er zu dem Zeitpunkt gar nicht an sich arbeiten. Und er hat sich das Gespräch so hingedreht, wie er es brauchte als Rechtfertigung, den Aufenthalt abzubrechen.

    Ein Hinweis dafür ist, daß er sich nicht sofort anderweitig Hilfe gesucht, sondern abgebrochen und weitergetrunken hat. Die Gründe weiß nur er.


    Im Moment ist er ja in Entgiftung, oder habe ich das falsch verstanden? Das wäre dann keine Therapie, denn die beginnt ja erst, wenn der körperliche Teil überstanden ist.

    Zitat

    die Hoffnung stirbt tatsächlich zuletzt.

    Aber davor geht schon jede Menge kaputt. Und es geht DEINE Lebenszeit unwiederbringlich vorbei, in der du nicht viel anderes machst als hoffen, warten und dir Gedanken um ihn zu machen.

    Wie wäre das, aus der Achterbahn auszusteigen?

    LG, Linde

    Hallo Petra,

    darum geht es ja, daß man die Entscheidungen umsetzt und nicht ewig rumeiert. Die gewonnene Zeit investierst du jetzt in dich und deine Trockenheitsarbeit.

    Freut mich, daß du in den geschützten Bereich kommst! Ich denke, das wird dir gefallen. Im Tagebuchbereich ist ein intensiver Austausch!

    Grüße, Linde

    Hallo Annette,

    so schlimm dieses Erlebnis war, es hatte einen positiven Effekt. Du hast etwas gemacht, worauf du aufbauen kannst: Du bist gegangen. Du hast gespürt, was dir nicht gut tut und hast dich artikuliert, hast den Abstand verändert und bist gegangen.

    Heute können wir uns aus solchen Situationen rausnehmen. Als Kinder in einer alkoholkranken Familie konnten wir das nicht, wie auch als Kind... :?

    Schreiben hilft beim Anschauen und Verarbeiten. Ich bin auch EK und habe hier viele schlimme Erinnerungen rausschreiben können.

    Wie geht es dir denn inzwischen?

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Vienna,

    herzlich Willkommen hier bei den Erwachsenen Kindern und Glückwunsch zu 12 Jahren Trockenheit. :)

    Hast du den hier bei den EK oben angepinnten Thread "Merkmale für ein EK" schon gesehen? Wenn du darin liest wirst du merken, daß du damit nicht alleine bist.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch!

    Deinen anderen Thread habe ich geschlossen und einen Link hierher gesetzt.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Faithfully,

    nicht wirr. Vertrau auf deine Wahrnehmung. Eine alkoholkranke Familie funktioniert u. a. dadurch, daß auf subtile Weise versucht wird, die Wahrnehmungen der Beteiligten Personen zu verdrehen. So wird das kranke System aufrechterhalten. Wer hinschaut und die Dinge benennt ist eine Gefahr für das kranke System. So kommen solche Reaktionen wie die seiner Mutter zustande.

    Vertrau auf deine Wahrnehmung!

    Grüße, Linde

    Hallo Ballerina,

    ich wünsche dir für morgen eine gute Zeit in der Gruppe.

    Für mich war es auch mit am schlimmsten, daß ich niemanden hatte, der sich mal mit mir über etwas gefreut hat. Dieses grenzenlose Desinteresse hat mich plattgemacht. :? Und die Traurigkeit darüber wirkt ja nach bis ins Heute. Ich kann dich da gut verstehen.

    Also, für morgen alles Gute! :)

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Michl,

    du bekommst im Imkergroßhandel sämtliche Propolisprodukte, die du weiterverkaufen kannst.

    Dann stellst du sie eben ab sofort nicht mehr selber her. Du hast ja immer noch den selbstproduzierten Honig, evtl. Kerzen und weitere alkoholfreie Produkte.

    Es ist halt so. Du bist alkoholkrank. Risikominimierung, Kompromisslosigkeit und alkfreies Zuhause sind wichtig. Deine Trockenheit sollte dir an allererster Stelle stehen.

    Ganz konsequent könntest du auch Propolislösung komplett aus deinem Sortiment nehmen und dir für die Zukunft überlegen, was für deine Kunden und für dich sich an Neuland auftun könnte.

    Nichts vermeintlich Wichtiges festhalten, das wünsche ich dir. Es gibt immer Wege.

    Grüße, Linde

    Zitat

    (fühl mich dann aber schon wieder ein stück weit egoistisch).

    Hallo Purzelbaum,

    bleib bei dir und kümmere dich jetzt gut um DICH, das ist ein ganz gesunder Egoismus! :)


    Hallo mutig,

    ich finde es sehr gut, daß du die Wichtigkeit des Arztbesuches in deiner realen Gruppe thematisieren wirst.

    Grüße, Linde

    Zitat

    ich kenn n paar hundert ehe- u. liebespaare bei denen sie/er während der beziehung/ehe trocken geworden ist und die jetzt glücklicher sind als je zuvor.


    Hallo Matthias,

    woher kennst du ein paar Hundert Ehe- und Liebespaare, bei denen das so ist?

    Gruß, Linde

    Hallo Thomas,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Ich habe dir mal einen Link herausgesucht zum Anfang von Papis Geschichte. Sein weiteres Tagebuch findet sich, auch um das Kind vor der Öffentlichkeit des Internets zu schützen, im geschützten Forumsbereich.

    Es ist eine Geschichte, die dir Mut machen kann. Bitte einfach das Wort "Link" anklicken.

    Bleib dran, für dich und für dein Kind. Ich wollte, mein Vater hätte mich damals herausgeholt.

    Zitat

    Nun die ersten Kontakte telefonisch über den Sohn.

    Der Satz ist mir beim Lesen in den Bauch gefahren... :? Da werden bei einem Kind jedesmal die Wunden aufgerissen. Abstand ist besser, nach meiner Erfahrung.

    Lieber Gruß, Linde