Hallo ovivechen1,
so wie ich dich verstanden habe warst du damals vor 2 Jahren nicht dabei, als das mit dem "nur Problemtrinker, wir können Ihnen nicht helfen" und dem Abbruch des Aufenthaltes war.
Das heißt, daß dir dein Freund damals alles mögliche erzählt haben kann und das Gespräch in der Klinik vielleicht völlig anders war.
Vielleicht haben sie ihn gefragt, was denn nun genau er für Probleme hat. Vielleicht wollte er zu dem Zeitpunkt gar nicht an sich arbeiten. Und er hat sich das Gespräch so hingedreht, wie er es brauchte als Rechtfertigung, den Aufenthalt abzubrechen.
Ein Hinweis dafür ist, daß er sich nicht sofort anderweitig Hilfe gesucht, sondern abgebrochen und weitergetrunken hat. Die Gründe weiß nur er.
Im Moment ist er ja in Entgiftung, oder habe ich das falsch verstanden? Das wäre dann keine Therapie, denn die beginnt ja erst, wenn der körperliche Teil überstanden ist.
Zitatdie Hoffnung stirbt tatsächlich zuletzt.
Aber davor geht schon jede Menge kaputt. Und es geht DEINE Lebenszeit unwiederbringlich vorbei, in der du nicht viel anderes machst als hoffen, warten und dir Gedanken um ihn zu machen.
Wie wäre das, aus der Achterbahn auszusteigen?
LG, Linde