Beiträge von Linde66

    Hallo hasenpfote,

    halte dich von Leuten fern, die dich triggern.

    Und Offenheit, also klare Ansage daß du trockene Alkoholikerin bist, das kann dich auch schützen. Da bleiben gewisse Leute von ganz alleine weg.

    Schau vielleicht ruhig heute mal tagsüber, was die Institutsambulanz über die Osterfeiertage anbietet. Möglicherweise gibt es ja ein Angebot, eine reale Gruppe o. ä.

    Und viel Wasser oder Tee trinken nicht vergessen!

    Ich wünsche dir einen guten Tag, malst du heute wieder?

    LG, Linde

    Hallo Plejaden,

    so wie du es beschreibst, hat sich sein Rückzug schon länger angedeutet. Vielleicht kannst du solche Signale in Zukunft früh wahrnehmen und entsprechend handeln.

    Wenn du merkst, jemand verabschiedet sich achtlos, dann kannst DU ihn verabschieden. Und zwar konsequent.

    Ich habe gerade mal bei mir geschaut, da war das in meinen scheiternden Beziehungen, in denen der Mann gegangen ist, genau dasselbe. Wenn der Mann anfing achtlos zu werden, dann hätte ich es genau in dem frühen Stadium selber beenden sollen, ist eh nicht mehr besser geworden. Da hätte ich mir viel Schmerz ersparen können. Es hat auch etwas damit zu tun, wie tief man sich in das Ohnmachtsgefühl reinbegibt. Tu ich mir sowas jemals noch einmal monatelang an, daß mich jemand mißachtet? Nein, ich kann aus der Warte- und Hoffen-Ecke herauskommen und selber handeln - und gehen.

    Es gibt über dieses Thema ein sehr gutes Buch Wenn der Partner geht - Doris Wolf. Mir hat das einmal sehr geholfen.

    Klar kann man jetzt jegliche Neubeziehungen einfach blockieren. Ist ja aber auch nicht schön... Vielleicht geht es, die gemachten Erfahrungen für sich selber zu nutzen und wenn in Zukunft die Alarmglocken läuten, sofort aktiv zu werden, sprich: selber zu gehen. Ist zwar traurig, aber doch auch o.k., manchmal paßt es eben nicht.

    LG, Linde

    Hallo Plejaden,

    Bestandsaufnahmen zwischendurch finde ich immer mal wichtig. Wo stehe ich? Was klappt? Wo klemmts?

    Nur mal zu der Kontinuität in Freundschaften. Wo steht, daß Freundschaften oder das Schreiben hier im Forum kontinuierlich sein muß? Nirgends. Ich bin für mich selber auf den Begriff der "Punktfreundschaft" gekommen, eine meiner Freundinnen sehe ich alle paar Jahre, höre sie alle paar Monate, eher alle Halbjahre... und doch ist es eine Freundschaft. WENN wir dann mal Kontakt haben, dann auf den Punkt. Intensiv, bereichernd und nach paar Stunden auch wieder gut bis zum nächsten mal. So ungefähr. Es ist so wie es gerade ist.

    Hier im Forum hab ich schon x mal die Erfahrung gemacht, daß wenn jemand nach längerer Zeit sich wieder meldet, sie/er so herzlich begrüßt wird, wie wenn er nur 2 Tage auf Exkursion gewesen wäre. Niemand bewertet das hier. Also brauchst du das auch nicht zu tun. Es ist einfach in Ordnung so. Komm, bleib, geh und komme wieder, wie das sich für dich stimmig anfühlt. Du bist niemandem Rechenschaft schuldig, dein Verhalten liegt doch in deiner eigenen Verantwortung. Keinem steht es zu, das zu bewerten.

    Und man selber sollte dem eigenen Verhalten auch keine plus- oder minus- Etiketten ankleben. Es ist so wie es jetzt gerade ist. Und es verändert sich, weil man lebt und nicht im luftleeren Raum unterwegs ist.

    Was hast du denn für Sittiche? Ich habe meinen auch immer echte Zweige mitgebracht, z. B. Weide.

    Völlig frei gesponnen, laß die "muß" mal weg... Wo siehst du einen Pfad für dich, den du gerne entdecken möchtest? Was völlig verrücktes? Australische Sittiche mal in echt sehen zum Beispiel, ein Kinderbuch über die Abenteuer der Plejadenmädchen Alkyone, Asterope, Celaeno, Elektra, Maja, Merope und Taygete schreiben...?

    Zwischen mir und mir ist 'ne ganze Menge Luft habe ich gemerkt, Handlungsspielraum. So langsam verliere ich die Angst davor und mache mich auf den Weg.

    LG, Linde

    Hallo Wolfsfrau,

    dein Thema hat mich gleich angesprochen! :)

    Aktuell habe ich mich um meine Finanzen gekümmert. Also Lohnsteuer und sowas. Das schiebe ich immer wie einen Berg vor mir her. Und jetzt, wo ich soweit den Überblick habe, geht es mir besser.

    So langsam komme ich als EK vom Altlasten-Reparaturmodus in den Linde-Aktivitätsmodus. :lol:

    Dann gibt es noch den Garten! Der tut mir richtig gut.

    Grüße, Linde

    Hallo Kerstin,

    die e-mail deines Partners, die du hier veröffentlicht hast, habe ich ediert.

    Der Beitrag von gestern abend wäre eigentlich auch zu edieren.

    Wörtliche Gesprächswiedergaben sind hier im Forum unerwünscht.

    Wir sind hier im öffentlich lesbaren www und du veröffentlichst hier private Dinge Dritter. Stell dir mal umgekehrt vor, daß er wortwörtlich über dich im Internet schreibt. Wie wäre das für dich?


    Bitte bleibe bei DIR! Und TU etwas für dich.

    Du schreibst, du hast die Notbremse gezogen. Du willst eine Auszeit.

    Was heißt das konkret?

    Was machst du in dieser Auszeit für DICH und dein Kind?

    Warten? e-mails austauschen? über ihn im Internet schreiben?


    Wie wäre es, jetzt endlich mal ganz konkrete Schritte FÜR DICH zu unternehmen?


    LG, Linde

    Hallo Nadine,

    das Wörtchen Nein wurde aus gutem Grund erfunden. :wink: Du brauchst weder streiten noch dich zu rechtfertigen, schon gar nicht wochenlang. Nein heißt nein.


    Warum gehst du zu Freunden, wenn dort getrunken wird? Du spürst doch, wie gefährlich die Situation für dich ist.

    LG, Linde

    Hallo Alex,

    wenn du dir den oben angepinnten Thread 'Merkmale für ein EK' durchliest, dann finden sich Dutzende weitere Eigenschaften.

    Wir sind als EK's ja aber mehr als die Summe dieser Eigenschaften!

    Es gibt etwas zutiefst menschliches, einen Kern in jedem von uns, das ist meine Überzeugung.

    Ich habe mich einmal mit dem Bild einer Hainbuche beschrieben. Eine Hainbuche ist eine unscheinbare Heckenpflanze. Sie wächst rund um Gärten, an Straßenrändern und Einfahrten. Man schneidet sie jedes Jahr in Form, ab und zu kommt mal Streusalz an ihre Wurzeln oder ein Auto fährt rein und reißt ihr die Rinde auf. Die Hainbuche wächst einfach weiter. So geht das jahrelang.

    Wann immer aber das Eingreifen des Menschen aufhört, wächst die Hainbuche durch zu einem stattlichen lichten freundlichen Baum, der sogar blüht und Früchte trägt. Der Stamm mag voller Narben sein und die Äste vielfach beschnitten. Das ist nicht wichtig.

    In uns ist die Information für's Ganze. Und wie immer die Beschränkungen oder Einflußnahmen waren, wir können wachsen.

    Du merkst, ich habe es mit Bäumen... :lol:

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Eloise,

    weil ich erwachsene Tochter einer Alkoholikerin und eines Co-abhängigen Vaters bin. Ich bin meinem Leben schon mehrmals Beziehungen zu Süchtigen eingegangen.

    Ich habe im Partner das mir als Kind vorgelebte Suchtmuster wiedergefunden.

    Mit einem sucht-freien Partner habe ich solange nichts anfangen können, bis ich mein verinnerlichtes Suchtmuster aufgearbeitet hatte.

    Gruß, Linde

    Hallo Arv,

    deine Wortwahl "brauchbar" bzw. "unbrauchbar" fällt mir auf.

    Sollten Menschen brauchbar sein? Möchtest du brauchbar sein oder als unbrauchbar bezeichnet werden?

    Was steht hinter dieser Wortwahl bei dir für eine Einstellung? Ich frage einfach mal..


    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Eloise,

    willkommen hier im Forum.

    Ich möchte mich meinen Vorschreiberinnen anschließen, buche es für dich ab als Erfahrung. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

    Zitat

    Ich würde ihr auch gerne sagen....

    Körpersprache ist auch eine Sprache. Manchmal muß man gar nicht so viel reden, sondern einfach Fakten schaffen, das spricht für sich. Eine 14jährige wird sich ihr Bild schon selbst gemacht haben und ihre Schlüsse ziehen. Dasselbe mit dem Bruder, warum da nochmal hingehen...

    Abstand ist das Zauberwort.

    Sag, ist das das erste mal, daß du mit einem Alkoholiker zu tun hast? Ich selber bin erwachsenes Kind von einer alkoholkranken Mutter und irgendwann mal bin ich auch in eine Beziehung zu einem Alkoholiker reingeraten. :? Nach 3 Monaten habe ich das beendet, es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.

    Grüße, Linde

    Hallo Judecca,

    das hast du gut gemeistert gestern. Glückwunsch nachträglich zum 40. Trockentag!

    Vielleicht kannst du ja vorbeugend in Zukunft immer ein Mineralwasser von zuhause mitnehmen, damit du unterwegs nicht an Automaten mußt. Viele haben immer auch Wasserflaschen im Auto mit dabei.

    Grüße, Linde