Beiträge von Linde66

    Hallo iwona,

    deine Begeisterung für die Ausstellung ist ja richtig ansteckend!

    Vielleicht hast du ja mal Gelegenheit in folgende Ausstellung zu gehen:

    Hidden Afghanistan - Verstecktes Afghanistan. Dort wird ein unglaublicher Goldschatz gezeigt, der in Nomadengräbern gefunden wurde. Außerdem Glaskunst und vieles andere mehr. Es lohnt sich sehr. Diese Ausstellung zieht quer durch Europa.

    Durch den Krieg in Afghanistan kann das dortige Nationalmuseum zur Zeit die Stücke nicht zeigen. Mir hat die Ausstellung das Herz aufgehen lassen. Dieses Land ist so viel mehr, als ein jahrzehntealter Kriegsschauplatz! Dort gibt es eine uralte Kultur.

    Schönen Sonntag, Linde

    Hallo Enva,

    willkommen hier im Forum.

    Möglicherweise ist er Alkoholiker und will einfach in Ruhe weitertrinken.

    Was machst du dann?

    Möchtest du denn etwas an deiner Situation ändern? Oder nur warten, bis er etwas tut?


    Lies viel bei den anderen Angehörigen, das kann dir gut dabei helfen, deinen Weg zu finden. Du mußt das nicht aushalten. Du darfst die Situation verändern. Für dich.

    LG, Linde

    Hallo und Danke für eure Beiträge. Da eröffne ich einen Thread und schleiche tagelang drumherum... :lol:

    Ich denke, also habe ich alles unter Kontrolle? Während ich denke, brauche ich in der Zeit nichts zu fühlen? Wenn ich x denke, dann muß mein Gefühl y doch falsch sein?

    Selbst wenn das Denken sich erst weit nach dem wortlosen Empfinden des kleinen Kindes entwickelt hat, wieso ist dann die Verbindung heute noch unterbrochen zu den Gefühlen? Wieso wage ich nicht zu fühlen? Schmerz, Trauer, Wut, Verlassenheitsangst...? Heute ist doch heute... Ich bin ja jetzt groß, sind Schmerz, Trauer, Wut, Verlassenheitsangst mitgewachsen oder nicht etwa doch nur so groß wie damals... dann könnte ich doch die gekappte Verbindung zusammenfügen...

    Hm.


    LG, Linde

    Hallo Anna,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Wenn dein Vater sich nicht helfen lassen möchte mit all seinen Süchten, dann könnt ihr von außen auch nichts erzwingen. Ihm in den Alk Glaubersalz zu kippen halte ich für Körperverletzung!!! Macht das auf gar keinen Fall! Wenn er ein Magengeschwür oder Darmprobleme oder Verletzungen in der Speiseröhre hat, dann kann das zu extremen Nebenwirkungen, z. B. Blutungen kommen!

    Wenn er nichts verändern möchte, dann ist es an euch, in der Situation zu bleiben oder euer Leben in die Hand zu nehmen und es zu verbessern, unabhängig von ihm!

    Zitat

    dass er mir jetzt eine Therapie aufgebrummt hat, weil er denkt ich kann mich nicht genügend abschirmen...

    Da geht der Weg lang!

    Wie geht es dir inzwischen?

    LG, Linde

    Hallo Vonni,

    herzlich Willkommen bei uns Erwachsenen Kindern!

    Erst einmal mein herzliches Beileid. Da hast du als so junger Mensch schon einiges an Leid erfahren. Ich kann gut verstehen, wie nahe dir das jetzt geht, daß auch deine Mutter auf den Abgrund zusteuert.

    Mit Betreuung usw. kenne ich mich nicht aus. Wir können hier per "Ferndiagnose" auch keine Rechtsberatung machen. Da machst du dich besser bei dir vor Ort schlau! Du kannst auch mal in einer Suchtberatungsstelle nachfragen, was es für Möglichkeiten gibt!

    Halte uns auf dem Laufenden!

    Und vor allem: Es geht hier um DICH. Schau, daß bei aller Sorge um deine Mutter du dich selber bissel weiter in den Fokus rückst! Das ist wichtig, daß du für dich sorgst!

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo equity,

    herzlich Willkommen hier bei uns Erwachsenen Kindern.

    Nicht so schön, deine Situation. Ich hoffe, daß es dir schon etwas geholfen hat, einfach mal alles von der Seele zu schreiben. Du wirst hier gelesen und verstanden, auch wenn nicht gleich eine Antwort kommt.

    Leider ist es so, daß der Alkohol das Wesen der Menschen zum Negativen verändern kann. Er behandelt dich schlecht, möchte sich nicht helfen lassen und auch nichts selber tun.

    Kann sein, daß sich das auch nimmer ändert oder sogar noch schlimmer wird.

    Besteht nicht doch eine Möglichkeit auszuziehen? Wie wäre es mit einer WG? oder zu anderen Verwandten? Wenn du noch in Ausbildung bist, ist er unterhaltspflichtig, mach dich mal schlau.

    Ordne dein junges Leben nicht dem Alkohol unter, du hast keine Chance dagegen. Wenn du bei den anderen Kindern hier liest, findest du ähnliche Situationen. Am besten hilft man den Eltern durch "Nichthilfe", also Abstand. Manchmal wachen sie dann auf, wenn sie an ihrem Tiefpunkt angelangen.

    LG, Linde

    Hallo liebe EK's!

    Mir ist gerade aufgefallen, daß ich den Satz "Meine Mutter trinkt solange ich denken kann" selber schon x mal hier geschrieben habe. So war es ja auch. Und ganz vielen hier geht es mit ihren Müttern oder Vätern ganz genau so. Bei meiner Traumatherapie kam in den letzten Wochen immer wieder mal das Thema Wut und Trauer in Bezug auf die alkoholkranke Mutter auf. Deswegen eröffne ich dieses Thema.

    Ich frage mich, warum ich selber und viele andere hier immer schreiben "seit ich denken kann". Das Denken alleine ist es ja nicht. Warum schreibe ich nicht den Satz "Meine Mutter trinkt, solange ich fühlen kann"?

    Das Fühlen habe ich quasi abgestellt, das Denken ließ sich aber nicht abstellen? Ich weiß es nicht so genau. Hm.

    Analysiert und angeschaut und reflektiert habe ich die Familenkrankheit Alkoholismus aus x Blickwinkeln. Aber gefühlt habe ich noch nicht so recht, merke ich in letzter Zeit. Vorgestern ging ein Türchen ein wenig auf, da ist viel Traurigkeit dahinter und ungelebte Wut. Beides sind uralte Gefühle, die ich als Kind wohl nicht fühlen, geschweige denn zeigen konnte.

    Der Kopf als letztes Schlupfloch, damit man das Elend nicht fühlen muß?


    Ich freu mich sehr über eure Erfahrungen und Ansichten, bin was das Thema angeht wirklich überwiegend im Kopf.


    Viele Grüße, Linde

    Hallo Nelly,

    ich kann deine Erstarrung gut verstehen.

    Ich schreib dir mal aus Sicht eines Erwachsenen Kindes. Ich habe sehr früh schon, weit vor dem 10. Lebensjahr mitbekommen, daß bei meiner Mutter "etwas nicht stimmt". Sie war nicht wirklich da, obwohl sie da war. Sie war nicht zuverlässig ansprechbar. Ich wuchs ganz früh schon in die Co-Rolle hinein, inklusive vertuschen, schweigen, verdrängen, zu retten versuchen und vor allen Dingen aushalten und ausharren.

    Wenn es für dich soweit ist, dann geh dem leisesten Impuls nach. Verlaß dich auf dich. Du brauchst nicht erst mutig und stark zu sein, um die notwenigen Schritte zu gehen. Sondern die Schritte, die du jetzt gehst, die machen dich stark! Vertrau dir.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Suchende,

    wir sind ja hier eine eigenständige Selbsthilfegruppe, die nichts mit den AA zu tun hat.

    Ich weiß nun nicht, ob gerade hier der richtige Ort ist, sich über das AA-Programm auszutauschen. Diese Gruppe hat doch eigene Plattformen.


    Grüße, Linde

    Hallo Nina,

    manchmal denke ich, so wie ein Alkoholiker immer mal Saufdruck bekommen kann, so bekommt ein Co-Abhängiger Sehnsucht. In dem Wort steckt ja der Begriff 'Sucht' mit drin.

    Du machst das schon richtig, liest und schreibst im Forum. Das stabilisiert ja auch. Weiter so.

    Liebe Grüße und ich bin auch nicht neugierig, was du morgen für dich Gutes tust! 8)

    Linde

    Hallo Nelly

    Du kannst natürlich bis ans Ende deiner Tage warten. Oder von ihn erwarten, daß er dieses oder jenes tut. Wenn dich das ausfüllt...

    Was tust du denn für dich?

    Was unternimmst du?

    Wann kommst du selber in Bewegung, statt darauf zu warten, daß er sich bewegt? Er möchte trinken. Wenn er trocken leben wollte, dann würde er selber für sich die Verantwortung übernehmen und eben nicht auf einen Geburtstag gehen, wo Alk getrunken wird. Er möchte offensichtlich nichts verändern.

    LG, Linde

    Hallo Frage,

    super gemacht!! Wieder ein ganz wichtiger Schritt!

    Ich weiß nicht, ob sich dein Körper da wehrt, denn sonst hätte er ja VOR dem Gang in die Bank Kopfweh gezeigt... :wink: Vielleicht war das einfach die Anspannung, Anstrengung, Konzentration?

    Wie auch immer, du hast das prima gemacht.

    LG, Linde

    Hallo Frage

    Zitat

    ich merke, dass zumindest an guten Tagen, mal ab und an wieder ein Mann interessiert ist.

    Dreh es mal um. So wie du es formuliert hast, siehst du dich weiter in der Opferhaltung. Man interessiert sich für dich als Objekt...

    Nee, wenn dir danach ist und du soweit bist, strahlst du das auch aus. Und DU fängst an zu kucken!

    Geh weiter, du machst das gut. Wir begleiten dich.

    LG, Linde