Beiträge von Linde66

    Hallo Sandra,

    willkommen hier im Forum.

    Schade, daß sie wieder rückfällig geworden ist. Du siehst das schon richtig, daß nur sie selber sich helfen kann. Indem sie Hilfe von Profis annimmt, Arzt, SHG usw.

    Meine Mutter trinkt auch, leider können wir Kinder da nichts tun. Ich kann deine Traurigkeit gut nachfühlen.

    Wie wäre es, wenn du zu denen, die dich ansprechen sagst, daß sie rückfällig geworden ist? Alkoholismus ist eine Rückfallkrankheit mit einer sehr, sehr hohen Rückfallquote. Leider ist das so. Es ist auch keine Willensschwäche zu trinken, sondern eine Suchterkrankung.

    Du bist ja nicht für das Wohl und Wehe deiner Mutter verantwortlich, laß dir da von niemandem ein schlechtes Gewissen einreden.

    Grüße, Linde

    Hallo Kaleu,

    nach deiner Forumspause bist du vermehrt bei den Co-Abhängigen unterwegs.

    Zitat

    Ich versteh nicht was Du noch von ihm willst. Es wird nichts kommen Honey, gar nichts, nichtmal eine Freundschaft ist da möglich, nichts. Du kannst ja den Kontakt halten wenn es Dir wichtig ist, aber jede Erwartung die Du an ihn hast wird eine Enttäuschung. Jede!

    Honey, wenn er morgen Deinen Namen noch weiß ist das schon viel. Verstehst es denn nicht?

    Durch insistieren kann man kein Verstehen beschleunigen. Und deine Prognosen sind deine Prognosen.

    Was treibt dich um? Es scheint, daß du gerade nicht so gut bei dir selber bleiben kannst. Rückfall ins Co?

    Grüße, Linde

    Hallo Olyander,

    das ist nicht einfach zu beantworten.

    Ich habe den inneren Abstand zur alkoholkranken Familie sehr früh gespürt. Aber abgrenzen konnte ich mich erst, als der räumliche Abstand dazu kam.

    Daß Alkoholiker gute Tatsachenzurechtdreher sind, kannst du hier in vielen Threads lesen.

    Sie kannst du nicht ändern. Es ist egal wie du dich verhälst. Also kannst du dich auch so verhalten, daß es DIR gut geht und auch für die Kinder gut ist.

    Was sie macht, das ist Ihrs. Das ist ihre Verantwortung.

    Wenn du dich intensiver austauschen möchtest oder offener schreiben möchtest, dann überleg dir das mit dem geschützten Bereich. Dort kann das www micht mitlesen.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Stella,

    nochmal willkommen hier im Forum.

    Leider ist es so, daß wir die Entscheidungen unserer Mütter annehmen müssen, wie auch immer die sind.

    Die Gründe für den Alkoholismus und das sich-prügeln-lassen liegen manchmal ganz tief in der Biographie vergraben.

    Ob es ein Wunder gibt oder eine Notbremse kann ich dir auch nicht sagen. Hilfe nimmt ein Alkoholiker erst an seinem Tiefpunkt an, wie auch immer der aussieht. Den Lebensgefährten kann man anzeigen.


    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Hanna,

    gut daß du Kontakt zu deiner Wut hast.

    Das kann der Motor sein, die Dinge die du verändern kannst, zu verändern. Wenn du das möchtest. Möchtest du?

    Er hat per SMS Schluß gemacht.

    Bei dir hört sich das trotz deiner Wut so an, wie wenn du ihm die 98. Chance geben willst, oder? Ich frage einfach mal nach...

    Zitat

    ich habe momentan null Lust mehr. mit ihm zu sprechen. Natürlich wird er versuchen, mir ein schlechtes Gewissen einzureden..schließlich könne ich doch am Tel. nicht feststellen, dass er getrunken habe. Egal..ich weiß, dass ich im Traum da heut nicht hinfahre..vielleicht nie wieder..

    Ihn kannst du nicht verändern.

    LG, Linde

    Hallo Candygirl

    Zitat

    Mein Mann würde einen Rückfall haben.Meine Schwiegereltern wären traurig.Meine Mutter würde es nicht verstehen und meine Omas auch nicht.Und mein Vater würde sehr enttäuscht sein und sicher mir wieder die ganze Schuld geben.


    Kann alles sein, ist alles möglich und darf auch so sein.

    Du darst aber TROTZDEM gehen.

    Es sind deren Gefühle, deren Reaktionen, es ist deren Verantwortung.

    Du bist einzig und allein DIR verantwortlich.

    Du darfst die Tür rausspazieren. Dein Gefängnis hinter dir lassen. Wenn da keine Liebe mehr ist, dann ist das einfach so.

    Du bist erwachsen und mußt es deinem Vater nicht mehr rechtmachen.


    Grüße, Linde

    Hallo Britta

    Zitat

    Und ich sehe auch nicht ein den Raum immer zu verlassen, wenn er sich seinen Whisky einschenkt, ich wohne hier ja schließlich auch.

    Stimmt, du wohnst hier auch.

    Aber sehe es mal als aktuell notwendige Risikominimierung.

    Du hast keine Chance, einen Kampf gegen den Alk zu gewinnen. Geh ihm aus dem Weg.

    Der Rest findet sich mit der Zeit.

    LG, Linde

    Hallo Britta,

    willkommen hier jetzt im offenen Forumsbereich.

    Es ist schade, daß du von deinem Mann keine Unterstützung bekommst.

    Daß ihm der Alk wichtiger ist als seine Frau läßt tief blicken. Ihn kannst du nicht ändern. Aber du kannst deinen Abstand verändern.

    Wie geht es jetzt bei dir weiter? Hast du an eine Langzeittherapie gedacht oder ähnliches?

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo LaChela,

    bei mir war auch niemand auf der Abi-Feier. Weder die alkoholkranke Mutter noch der Co-Vater. Hatte so eine Mischung aus Erleichterung und Tränen im Bauch. Kann dich da gut verstehen. Mach dir keinen Kopp, was die anderen denken oder denken könnten. Das ist nicht wichtig.

    Studentenbude hört sich gut an. Und deine geschärften Sinne kommen dir im Leben sicher zu Gute.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Lillemann,

    ich hatte ein ähnliches Erlebnis, aber nicht per Brief, sondern im Gespräch mit meinem Bruder. Wir sind beide EK, aber ich bin raus aus der Co-Rolle. Auch er signalisierte überdeutlich "kein Redebedarf". Damals war ich fassungslos. Vielleicht ist er einfach überfordert und schützt sich dadurch, zusätzlich zum Co.

    Wie die Entscheidung des alkoholkranken Elternteils pro Alk, so haben wir auch die Entscheidung unserer Geschwister zu akzeptieren. Nicht einfach..

    LG, Lindee

    Hallo LaChela,

    was du beschreibst geht sehr vielen EK so!

    Wenn man in einer alkoholkranken Familie aufwächst, dann ist das wie mit Gehirnwäsche aufzuwachsen. Ständig wird dem Kind signalisiert, daß seine Wahrnehmung nicht stimmt, bis es irgendwann seinen eigenen Sinnen oder dem Verstand nicht mehr vertraut.

    Mit dem Abstand findest du da wieder zu dir zurück und stabilisierst dich!

    Du hattest ja immer und auch jetzt wieder eine sehr genau Wahrnehmung! Und das Vertrauen in sie kann in einem anderen Umfeld ganz stark werden.


    Lieber Gruß, Linde

    Hallo velvet,

    Hier sind mal die Grundbausteine für Angehörige.

    Da steht auch etwas über Kontrollsucht. Bitte schau da mal bei dir genau hin.

    Du kontrollierst was er tut, du kontrollierst seine mails, schnüffelst hinter ihm her.

    Du bist keine Sekunde bei DIR, sondern ausschließlich bei ihm. Da gibt es etwas in ihm, was du angeblich noch nicht herausgefunden hast...

    HALLO!!!!

    Wie würdest du dich fühlen, wenn jemand so mit dir umginge?

    Das ist absolut nicht in Ordnung was du da machst. Außerdem schreibst du über SEIN Privatleben hier ins öffentliche Internet sogar über seine intimsten Angelegenheiten!

    Es geht hier um DICH!

    LG, Linde