Beiträge von Linde66

    Hallo Lephielle,

    was auch immer jetzt ist, wie auch immer sich das jetzt entwickelt:

    ER ist für sich und seine Gesundheit verantwortlich!

    Nicht du.

    Er ist ein erwachsener Mann. Und Alkoholismus kann vom Alkoholiker zum Stoppen gebracht werden, wenn der Alkoholiker von sich aus die Initiative ergreift und professionelle Hilfe annimmt.

    Wir Angehörigen haben keine Chance, da etwas zu erreichen, wenn der Kranke nicht will!

    ER ist derjenige, der jahrelang weggeschaut hat. Die Gründe dafür werden in seiner Biographie liegen, aber das ist seine Sache. Bis auf diese Frage nach dem Blut schaut er ja heute noch weg...


    Linde

    Hallo Lephielle,

    willkommen hier bei uns Erwachsenen Kindern.

    So ähnlich geht es meiner Mutter auch, aber genau weiß ich das seit einiger Zeit nicht mehr, da ich den Kontakt abgebrochen habe. Lügen, Heimlichkeiten, Nichtwahrhabenwollen und trinken trinken trinken... Es tut mir nicht gut, das mit anzuschauen. Jeder darf sich zu Tode trinken, Alkohol ist legal. Und ich darf Abstand halten.

    Wenn dein Vater keine Hilfe annehmen möchte, dann werdet ihr das akzeptieren müssen. Aber vielleicht geht es ihm demnächst so schlecht, daß er bereit dazu ist. Ihr könnt ihm bis dahin seinen Hausarzt ans Herz legen und wenn es ihm erheblich schlechter geht auch den Krankenwagen rufen.

    Geh einfach mal davon aus, daß er weiß, wie es um ihn steht.


    Wie geht es eigentlich DIR?

    LG, Linde

    Hallo LaChela,

    du freust dich über die Freude und ich finde es eine Freude, dich dabei lesen zu dürfen! :wink:

    Wenn ich daran denke, wie verknäuelt du hier angekommen bist bzw. zwischendurch warst...

    Ich habe den Eindruck, daß du inzwischen in gutem Kontakt mit dir selber bist. Freut mich sehr.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Hope,

    herzlich Willkommen hier bei uns Erwachsenen Kindern.

    Beim Schreiben und Lesen im Merkmale-Thread, da ging es mir genauso, ich bin nicht allein damit! Das hat mich sehr entlastet. Und ich bin auch kein Alien, sondern ein ganz normales EK... :wink: Mit vielen Schrullen, aber mit mindestens genau so vielen Stärken!

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Erfahrungsaustausch!

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Murmeltier,

    das mit deiner Frauengruppe hört sich richtig gut an! Ihr könnt euch gut unterstützen.

    Ja klar, lese und schreib hier ruhig weiter.

    Mal braucht man reale Menschen um sich herum und mal will man sich nachts um 2 was von der Seele schreiben, dann kann man ins Forum gehen. Das kann sich beides gut ergänzen.

    Das mit dem Tee ist klasse!

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Lavandula,

    wie war dein Mal-Wochenende?

    Bei mir ist im Moment der Garten dran. Das tut mir einfach gut.

    Manchmal ist es so, daß die Zeit soweit ist, daß man innendrin wie einen Startknopf drücken kann und all das Brachliegende beackern kann. So Gedanken kommen mir beim Gärtnern.

    Liebe Sonnengrüße, Linde

    Hallo Katharina,

    das kenne ich gut, mit jedem Geburtstag oder Feiertag wird es leichter, schwerer, anders. So ist es bei mir. Jedesmal rührt es mich und doch bleibe ich lieber auf Abstand, es ist besser für mich.

    Ich dachte, Eltern sollten für ihre Kinder da sein, oder nicht?

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Nea,

    Willkommen zurück.

    Das hört sich alles so an, wie wenn sich die eingefahrenen Spurrillen immer weiter vertiefen. Im Januar hatte ich den Eindruck, wie wenn du noch bereit warst, wirklich genau, ohne rosa Wolke und HausHausHaus-Fokussierung auf den Ist-Zustand zu schauen.

    Zitat von Nea


    Der Kopf sagt auch:

    " So schnell findest du an diesem schönsten Ort der Welt keinen Job, du müsstest in Karenz gehen, um dorthin zu kommen, und dich dann dort um einen Job bemühen.
    Im Ernstfall hast du ein Haus am Arsch der Welt, keinen Job, ein paar kleine Kinder, 4 Pferde und einen Alki als Mann."

    Leider hat sich ja vieles genau in die von dir vorhergesehene Richtung bewegt.

    Aber im Unterschied zu damals findest du Erklärungen und Entschuldigungen für seine tägliche Trinkerei. Die Gaststätte als "Wohnzimmer" zu bezeichnen finde ich eine Verharmlosung. Es ist ein Ort, wo man gegen Geld seinem Alkoholismus nachgeht.

    Wenn ihr mit dem Haus fertig wärt, dann würde er vermutlich andere Gründe finden, nicht in eurem, sondern seinem "Wohnzimmer" zu hocken.

    Du bist zum Glück unabhängig, hast eigenes Geld und wohnst noch nicht mit ihm zusammen. Du hast ein Umfeld, wo du dich auskennst und das dich trägt. In dem Dorf bist du allein...

    Wenn er aus dieser Nummer nicht raus will, ist das sein gutes Recht, Alkoholismus ist ja nicht verboten.

    Aber du kannst den Abstand verändern! Noch geht das verhältnismäßig einfach. Später wird es immer schwieriger.

    Hier mal ein Link zu den Grundbausteinen für Co's. Leider ist es so, daß nicht nur er schleichend in die Sucht rutscht bzw. schon gerutscht ist, sondern die Gefahr ist sehr groß, daß man als Angehörige mit runtergezogen wird. Und für die Kinder, die du gerne hättest ist das Aufwachsen mit einem nassen Alkoholiker sicher auch kein Vergnügen. Ich bin Erwachsenes Kind einer Alkoholikerin, die Prägungen spüre ich im manchen Situationen heute noch, z. B. landete ich so gut wie immer bei suchtkranken Männern. Sicher kein Zufall.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo LaChela,

    herzlichen Glückwunsch zum WG-Zimmer!! Tolle Sache.

    Das mit Gruppen ist ja so, daß immer irgendwer der Älteste oder Jüngste ist. Die Mischung ist vielleicht sogar für den Einzelnen eine Bereicherung, weil man ein Thema aus unterschiedlichen Ecken anschauen kann. Kannst ja einfach nochmal schauen.

    Für morgen alles Gute.

    Gruß, Linde

    HIER stehen deine Argumente:


    Deine "Argument", du könntest den Kindern ihren Vater wegnehmen, halte ich für einen Vorwand. Lies doch mal deinen Text...


    Worauf wartest du noch?

    Kann das sein, daß es gar nicht um die Kinder geht, sondern um DICH?

    Wovor hast DU Angst?

    Vorm Alleinsein, vor der Verantwortung, vor dem Unbekannten, vor den notwendigen Taten?

    Du kannst dir Hilfe holen. Es geht vielen Frauen so wie dir. Und vielen Kindern...


    Linde

    Hallo huepferle,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Mein Beileid zum Tod deiner Schwester.

    Alkoholismus ist eine tödlich verlaufende Krankheit - wenn der Alkholiker sie nicht selbst zum Stillstand bringt. Das kann sie/er, aber nur mit professioneller Hilfe, konsequenter Änderung in der Lebensführung und lebenslangem an sich Arbeiten.

    Jeder ist selbst verantwortlich für sein Wohl und Wehe, auch ein Alkoholkranker.

    Von außen kann man nichts Entscheidendes tun, leider ist das so.


    Ich kann deine Gefühle gut verstehen. Schreib weiter, wenn dir danach ist. Wie geht es dir aktuell?

    Lieber Gruß, Linde