Beiträge von Linde66

    Hallo Lavendelfrau,

    je gesünder du wirst, desto weniger krank braucht dein Umfeld zu sein. Man findet ja mit unterirdischer Sicherheit den Spiegel, was man darin sieht, läßt einem manchmal gruseln, aber auch reifen. Und gereift paßt das dann oft nimmer.

    In dir drin, da ist die Lavendelmutter, so ein uralter knorriger Strauch, duftend, verzweigt, warm, hat schon alles zu allen Zeiten gesehen, in sie kannst du dich reinkuscheln.

    Liebe Lindengrüße

    Hallo Kati,

    die Situation ist ja eine Chance für jeden von euch. Und jeder hat ja erst mal seine ganz eigenen Themen. Es gibt spezielle Angehörigengruppen. Und wir hier sind ja auch noch da! :wink:

    LG, Linde

    Hallo Röschen,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    So eine Therapie ist kein Urlaub. Ist doch gut, wenn er sich jetzt wirklich mal auf sich konzentriert und sich deswegen abgrenzt.

    Du könntest dich in dieser Zeit um dich kümmern.


    Viele Grüße und einen guten Erfahrungsaustausch!

    Linde

    Hallo candygirl,

    Alkoholismus und Rückenschmerzen sind in der Gesellschaft weit verbreitet. Vieleicht ist das "normaler" als Gesundheit...?

    Wenn er glücklich und zufrieden ist und du nicht, und ihr beide nichts an eurem jeweiligen Zustand ändern möchtet, dann geht das halt immer so weiter.

    Du hast deinen Thread 'Was kann ich tun' genannt...


    Viele Grüße, Linde

    Hallo Fini,

    wir EK's können dir hier noch seitenweise weiterschreiben...

    Möchtest du dich überhaupt austauschen?

    Du hast Mitte letzten Jahres mal einen Thread bei den Co-Abhängigen angefangen und nicht weiterverfolgt.

    Vor wenigen Tagen hast du keinen eigenen Thread eröffnet, aber in den Thread einer anderen Co-Abhängigen geschrieben

    Zitat von Fini


    ich bin in einer ganz ähnlichen Situation. Ich bin seit 10 Jahren verheiratet habe 2 Kinder und mein Mann trinkt. Die Situation ist für mich inzwischen unerträglich geworden. Er trinkt die ganze Nacht durch bis um 7 in der früh dann kommt er heim und schläft den ganzen Tag. Seinen Job hat er noch und er geht auch unregelmässig arbeiten (das geht, er ist im Aussendienst)
    mein Problem ist ich hab total Angst und irgendwie auch gar keine Kraft für diesen ganzen Akt mit den Kindern auszuziehen. Ich müsste erstmal zum Sozialamt (ich arbeite halbtags, davon können wir nicht leben und meine Kinder sind noch klein) dann eine bezahlbare Wohnung finden (im Münchner Umland ein echtes Problem). Den ganzen Umzug alleine stemmen (meine Eltern wohnen im Ausland) und ALL DAS DURCHZUHALTEN WAS JA BESTIMMT EINIGE ZEIT DAUERT OHNE MEINE TRENNUNGSENTSCHEIDUNG WIEDER ZU ÄNDERN. Darin sehe ich ein großes Problem dass ich nicht umfalle wenn er wieder nett ist weil er mich halten will. Und daneben noch die Tränen meiner Kinder zu trocknen die ihren Vater wirklich lieben. Wer das alles geschafft hat hat meinen ganzen Respekt. Ich trau mir das nicht so richtig zu. Es ist wie ein riesiger Berg vor mir. Andererseits halte ich es so auch nicht mehr aus.
    Hast du schon ein paar konkrete Schritte unternommen um dich zu trennen ?
    Oder an alle die das schon hinter sich haben. Wo habt ihr die Kraft hergenommen?

    Was möchtest du denn nun?

    Von uns hören, daß unsere Kindheit doch nicht sooo schlimm war und du deswegen dich nicht in Bewegung setzen brauchst?

    Du kannst natürlich noch weitere 10 Jahre neben einem Alkoholiker herleben und deine Kinder können in der Zeit das Suchtmuster gründlich verinnerlichen.


    Wenn du die Kraft, die du für's Aushalten nimmst stattdessen für DICH nimmst, dann hast du Kraft genug. Und jeder Berg besteht aus einzelnen kleinen Stufen. Es gibt Suchtberatungsstellen, Frauenhäuser, kirchliche Dienste, Sozialamt, Jugendamt, Gemeindeverwaltungen usw. usw. usw. Wir haben hier ein Netz.

    Hier mal ein Link zur Co-Abhängigkeit.

    LG, Linde

    Hallo Binemarie,

    du kannst die Fragen über die Entgiftung auch deinem behandelnden Arzt stellen. Keiner hier kennt deinen gesundheitlichen Zustand. Oder geht es gar nicht um dich?

    Ohne gravierende Einschnitte in den Alltag geht es selten. Denn wenn man nur entgiftet, dann aber so weiterlebt wie bisher, dann ist die Rückfallgefahr sehr groß.

    LG, Linde

    Hallo Kithi,

    vor Jahren dachte ich, es wäre so eine Art Entschädigung für alles mögliche, wenn ich dieses und jenes von ihnen annehmen würde.

    Es fühlte sich aber völlig verkehrt an. Ich kam mir bezahlt vor, denn sie verschenkten nichts, sondern erwarteten eine Gegenleistung.

    Ich habe so seltsame Geschichten lange genug mitgemacht, gerade das Auto war beliebtes Würstchen an der Angel vor meiner Nase...

    Nein danke. So cool bin ich eben nicht, daß ich mich auf Durchzug stellen kann... Also ABSTAND.


    Du hast ja ein unverfängliches freundliches Hilfeangebot bekommen...

    Gruß, Linde

    Hallo drybabe,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Ich wünsche dir einen guten Erfahrungsaustausch!

    Da hast du ja diese Krise sehr gut gemeistert. Finde ich schön wie du schreibst, daß es deine Liebe zu dir verstärkt hat und wie wichtig dir ist, daß es dir gut geht.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Nele,

    jou. :wink:

    Bis auf einen kleinen Einwand.

    Zitat

    Und wenn meine Mama mir mal wieder was von seinen Taten erzählt, einfach nur zuhören und sagen, jo, das ist echt sch..., oder so? Und es dann direkt wieder vergessen, also sozusagen auch nur mit einem halben Ohr zuhören?

    Was einmal in deinem Kopf drin ist, das macht da ja etwas... Also würde ich mich da abgrenzen. Du bist als Tochter nicht diejenige, bei der deine Mutter ihr Herz ausschütten sollte. Eher sollte das ja umgekehrt sein, daß eine Mutter für ihr Kind da ist.

    Du mußt dir das eben NICHT anhören. Es gibt objektive, professionelle Zuhörer, z. B. in Beratungsstellen... :wink:

    LG, Linde

    Hallo Nele,

    wenn deine Mutter sich nicht trennen möchte, dann ist das ihre Entscheidung. Sie ist erwachsen und wenn sie es an der Seite des Mannes nicht mehr aushält, dann wird sie sich Hilfe suchen. Sie weiß ja, daß es Beratungsstellen gibt.

    Wir Kinder können nichts tun.

    Hier mal ein Link zur Co-Abhängigkeit. Möglicherweise ist sie co-abhängig. Aber wenn sie da nicht hinschauen möchte, dann solltest du das akzeptieren, auch wenn es dir schwer fällt.

    Als Erwachsenes Kind ist man selbst gefährdet, co-abhängig zu werden und meint bei den Eltern etwas tun zu müssen, helfen zu müssen.


    LG, Linde

    Hallo Blimen,

    bitte lasse deinen Sohn aus der Sache heraus! Er ist ein Jugendlicher. Es ist nicht in Ordnung, daß du von ihm verlangst, daß er dort anruft!

    Du hast dich ausnützen lassen, der Mann hat dich ausgenutzt.

    Jetzt ist das vorbei. Wir alle haben Fehler gemacht. Jedem von uns ist schon ähnliches passiert.

    Man kann die Zeit nicht zurückdrehen. Das geht nicht.


    Was tust du heute für DICH?

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Tinka,

    schön, dich lesenderweise begleiten zu dürfen. Innehalten und mit sich selber zusammenarbeiten, guter Gedanke.

    Du bist da auf einem guten Weg. Laß dir Zeit mit dem dich selber spüren, du hast alle Zeit der Welt in dich hineinzuwachsen. Auch da mal innehalten und dich an dich selber gewöhnen.

    Klarheit geschieht auch auf der körperlichen Ebene, durch gesundes Essen, viel Wasser o.ä. trinken, bewußte Körperpflege.

    Viele Grüße, Linde

    Zitat von Monty

    glaube mein Co-knopf wurde gerade gedrückt...

    Hallo Monty,

    so hören sich deine letzten Posts an...

    Hast du alles vergessen, was die letzten Tage, Monate, Jahre war? "War ich 7 Jahre blind?" heißt dein Thread...

    Er ist im Krankenhaus in besten Händen und du bist nicht seine Krankenschwester.

    Was immer er aus seiner Situation macht, das ist Seins.

    Du kannst natürlich ins Hamsterrad zurückkehren.


    Grüße, Linde

    Hallo verwirrtes Kind,

    du bist ja sehr rührig unterwegs in deiner Familie und deinem Beruf, wenn ich das richtig verstehe. Vielleicht paßt ja das eine oder andere von der Co-Abhängigkeit auf dich? Deswegen meinte ich ja, paß da gut auf DICH auf.

    LG, Linde