Hallo Correns,
ein alkoholfreies Rasierwasser? ![]()
LG, Linde
Hallo Correns,
ein alkoholfreies Rasierwasser? ![]()
LG, Linde
Hallo Claudia,
klasse Einstellung.
Hallo Claudia,
bitte schreib einfach mit deinen eigenen Worten, sonst wirst du immer wieder ediert werden. Keine Zitate, keine Links aus dem Internet hier ins Forum einstellen. Es geht ums Urheberrecht.
Du hast so eine klare Art dich auszudrücken, schreib einfach weiter deine Gedanken. Genau da geht der Weg lang.
Der Weg geht mitten durch den eigenen ALTEN Schmerz.
Dann können wir die inneren Anteile aus ihrer Erstarrung erlösen und endlich nachreifen.
Wenn ich mich selbst liebe, dann umgebe ich mich nicht mehr länger mit Lieblosigkeit.
Grüße, Linde
Hallo Claudia
ZitatIch glaube wir müssen diesem kleinen Kind das Schmerz erfahren hat oder sich nicht zur Frau entwickeln konnte usw... eine Chance geben einen Platz zu haben oder sich weiterzuentwickeln.
Genau das ist der Weg, den ich seit Jahren gehe. Ich erlöse die in ihrem Leid quasi "eingefrorenen" inneren Kinder, indem ich sie heute wahrnehme, sie versorge und ihnen ihren Platz gebe.
So kann ich mich weiterentwickeln. Und bleibe nicht in den alten Verhaltensmustern stecken.
Lieber Gruß, Linde
Hallo Rosa Li,
das sind genau die Fragen, die aus dem ewigen Kreis rund um den Alkoholiker herausführen!
Denn es sind die Fragen, die mich zu MIR hinführen.
Was glaubt ihr wo eure Coabhängigkeit herstammt,für euch persönlich? -
Ich weiß nach vielen Jahren der Aufarbeitung, daß meine Abhängigkeiten erlernte Muster sind. In der Kindheit erlernte und verinnerlichte Beziehungsmuster.
Hattet ihr eine schlechte Kindheit,ein zerrüttetes Elternhaus? -
Ich bin Erwachsenes Kind einer Alkoholkranken Mutter, mein Vater hat mich 6uell mißbraucht. Ich habe Sucht- und Mißbrauchsstrukturen zutiefst verinnerlicht. Meine späteren Beziehungen waren immer in irgendeiner Art und Weise eine Wiederholung der so früh erlernten und verinnerlichten kranken Beziehungsmuster. Die Beziehung zu Mutter und Vater sind die ersten und tiefsten, die wir erleben. Sie werden zur Vorlage für unser späteres Handeln.
Warum lassen wir uns auf Männer ein die uns nicht gut tun? -
Ich docke unbewußt immer wieder bei Menschen an, die das ALTE Muster repräsentieren. Und: ich selber strahle Sucht- und Mißbrauchsmuster aus, also docken bei mir immer wieder Menschen an, die unbewußt genau das suchen. Das geschieht solange, bis ich mir der alten Muster bewußt werde und sie ausmiste. Und neue, gesunde Beziehungsweisen zu leben wage.
Ist es die Langeweile die einem ein "normaler" Mann vermittelt? -
Eine 'normale' Beziehung war für mich nicht lebbar, nicht wegen Langeweile, sondern weil ich nur angespannte Situationen kannte. Ich selber spürte mich nur dann, wenn action war. Das heißt, im Zusammensein mit einem 'normalen' Menschen spürte ich mich nicht mehr. Je gesünder ich selbst wurde, desto mehr 'Normalität' kann ich um mich herum zulassen und selbst leben.
Warum können wir nicht loslassen wenn es uns nicht mehr gut tut? -
Wir können das, aber nur schrittweise, indem wir uns dessen bewußt werden, was uns nicht gut tut. Und gleichzeitig bewußt werden, was uns gut tut. Und und das dann auch geben.
Mögt ihr euch selbst nicht? -
Inzwischen liebe ich mich. War ein langer Weg dahin.
Wurdet ihr allein gelassen? -
Ja, schon im Säuglingsalter kam ich ins Krankenhaus, alleine. Dann später immer wieder gab es oft jahrelange Lebensumstände des völligen seelischen verwahrlosen Lassens. Ich war über weite Strecken meiner Kindheit völlig alleingelassen. Ich habe ALLES versucht, um Bindung zu den kranken Eltern herzustellen, wo andere Kinder in der Pubertät immer wegwollten... Unerträglich das Gefühl des Alleingelassenwerdens und der Resonanzlosigkeit im Elternhaus. Ich habe ALLES gemacht, um sie zu erreichen. Auch das verinnerlichte ich und wiederholte es in meinen Beziehungen. Solange, bis ich das Muster durchschaute.
Habt ihr ein Trauma durchlebt? -
Ja, ich wurde 18 Jahre lang vom Vater 6uell mißbraucht. Ich lasse mich seit langem trauma- und körpertherapeutisch begleiten.
Warum quälen wir uns so? -
Ich bin gequält worden. Das habe ich verinnerlicht als Grundmuster. Ich konnte mir über viele Jahre absolut nicht vorstellen, daß es ein Leben außerhalb Sucht- und Mißbrauchstrukturen geben kann. Ein lebendiges, selbstbestimmtes, freies Leben war mir unvorstellbar.
Wir haben es in der Hand, hier und heute unsere Biographie selber weiterzuschreiben.
Danke für diesen Thread, er führt in die richtige Richtung, zu uns selbst.
Linde
Hallo,
die Frage ist, aus welcher Motivation heraus man aktiv wird. Tue ich etwas, um beim Alkoholiker etwas zu bewirken oder tue ich etwas, damit es mir selbst gut geht?
Von außen kann man nichts tun, man kann den Alkohliker nicht trockenlegen. Der Impuls trocken leben zu wollen, muß vom Alkoholiker selbst heraus kommen. Dann kann man unterstützen.
Wenn man aktiv wird ist es immer wichtig aufzupassen, daß man nicht in die Co-Abhängigkeit hineingerät. Hier eine gute Info dazu: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…bhaenigkeit.php
Liebe Grüße, Linde
Hallo Dali,
nochmal ein herzliches Willkommen hier im offenen Bereich des Forums! ![]()
Du schaust im Moment sehr genau hin! Das ist ganz wichtig, so eine Bestandsaufnahme. Damit fängt es an.
Vielleicht ist das mit der Sprache dann gar nicht mehr so eine Hürde, wenn der erste Schritt mal geschafft ist.
Ich wünsch dir hier einen hilfreichen Erfahrungsaustausch.
Lieber Gruß, Linde
Hallo Gloesen,
meine Mutter trinkt. Davon kann nichts und niemand sie abhalten.
Zitatwie konntet ihr euer Gegenüber davon überzeugen das er/sie ein Problem hat?
Ich muß meine Mutter nicht davon überzeugen, sie weiß es ja. Nur kann sie nicht mit ihren Problemen umgehen, deswegen betäubt sie sich ja. Es ist ihre Art und Weise, mit ihren Problemen 'umzugehen'.
Der Alkoholismus ist eine verquere 'Lösungsstrategie', die Probleme liegen weit, weit tiefer. Es wäre an ihr, da hinschauen zu wollen. Will sie aber nicht, das habe ich zu respektieren. Meine Mutter hätte ohne ihre tägliche Betäubung wohl ihre ganz eigentlichen Probleme nicht überlebt. Es gibt Frauen, die ihre Biographie nicht anschauen können. Klar, irgendwann wird auch der Alkoholismus zum Problem.
Dazu kommt, es ist ihr Problem, es geht mich eben NICHTS an. Es ist nicht an mir, ihr ihren letzten Strohhalm wegzunehmen.
Vielleicht gibst du die Vorstellung auf, ihr helfen zu müssen bzw. ihr helfen zu können. Sie, als Mensch, gibst du ja dadurch nicht auf. Du kannst den Abstand zu ihr variieren. Das kannst du tun.
Lieber Gruß, Linde
Hallo LS,
das ist doch eine gute Sache mit der Beratungsstelle. Ich habe gerade auch einiges, was mir im Kopf herumschwirrt. Und hole mir von außen so viele Info's und Begleitung, wie ich brauche für diese Zeit. Je breiter ich aufgestellt bin, desto weniger schnell kann mich was von den Füßen holen. Und je mehr ich an Info's habe, desto handlungsfähiger werde ich.
Ganz lieber Gruß, Linde
Hallo Sonnenstrahl,
schön, daß du a zu deinem Vereinstreffen gegangen bist und b daß es so schön für dich wurde!
Das mit dem Fremdfühlen in einer Gruppe kenne ich sehr gut. Gut, sich das bewußt zu machen. Und hinspüren. Wer in mir kann da gerade nicht unbeschwert sein und diesen inneren Anteil dann versorgen...
Das mit dem warmen Brot, das ist wichtig. Da hat ein innerer Anteil für sich sorgen wollen. Vielleicht ein ganz junger Anteil, der noch nicht weiß, daß warmes Brot Bauchweh machen kann. Es ist in Ordnung so, du machst das so gut wie du es jetzt machst!
Versorg dich gerade mit allem was dir gut tut, und wenn es dir erst mal noch so verrückt vorkommt.
Das hat alles einen inneren Sinn.
Ich wünsch dir eine schöne Zeit, toll das mit dem Meilenstein!
Lieber Gruß, Linde
Ich habe mir einen Tresor für meine Erinnerungs-Bilder vorgestellt. Da sind sie jetzt drin. Da kann ich sie rausholen, wenn es für mich soweit ist.
Linde
Spür einfach mal in dich rein, die kleine 5 jährige, was würde ihr jetzt gut tun?
Sie hat sooo viel gesehen, für heute darf sie es gut sein lassen.
Du kannst dir für sie alles vorstellen, was ihr jetzt gut tut.
Du kannst dir auch vorstellen, daß du die Bilder für heute wieder verpackst.
Es ist gut, daß du das alles aufschreibst. In so Zeiten ist gut, wenn man mit sich selber ganz liebevoll und achtsam umgeht.
Lieber Gruß, Linde
Hallo Nalo,
vielleicht kannst du 5 oder 6 jährige aus der Situation herausnehmen, sie an einen guten Ort bringen. Was tut ihr gut? Gekuschelt zu werden? Musik? Mag sie eine Puppe oder einen Teddy bei sich haben? Vielleicht mag sie in eine Wolldecke eingemummelt sein?
Lieber Gruß, Linde
Hallo Sausestern,
du bist da gut unterwegs... Geh einfach weiter. Jammerst du wirklich? Oder reflektierst du...?
ZitatIch schütze mcih nicht.
Ich schütze lieber andere....
In der Peripherie kann man das üben, was man bei sich selbst, für sich selbst noch nicht so gut kann.
ZitatIch bin anstrengend heute, ich weiß....
Wer in dir sagt das? Wer in dir behauptet das?
Wenn mich im Forum irgendwas anstrengt, dann schreib ich das oder nehme mich aus dem Thread raus. Das liegt in MEINER Verantwortung, da gut auf mich aufzupassen. Jeder hier darf hier schreiben was für ihn dran ist. Es ist an mir, ob ich es lese oder nicht. ![]()
Lindengrüße
Hallo du Sausestern ![]()
Rauf und runter und mal genau hinschauen was JETZT ist, das ist doch o.k.
Mir ist aufgefallen, daß meine vielen Warums sich mit der Zeit von ganz alleine beantwortet haben. Ich habe die Antworten in die Fragen 'reingelebt'.
Vielleicht könntest du ja mal jede einzelne Frage mit einem Komma hintendran versehen und ergänzen..., WIE kann ich das JETZT ändern? Sms z.B. Handynummer ändern.
Das mit dem Mutterthema find ich wichtig. Bist du dir selbst eine gute Mutter? Wie war deine Mutter zu dir? Die Beziehung zur Mutter ist ja die erste Beziehung überhaupt und sie wird zur Blaupause für unsere späteren Beziehungen.
Lieber Gruß, Linde
Hallo Marina,
das mit dem Hochzeitskleid erinnert mich an etwas. Ich sollte ein Auto bekommen. Was habe ich mich gefreut!
Ich sollte das bekommen, aber nur, wenn ich diese und jene Bedingung erfülle. Mir wurde das baumelnde Würstchen vor die Nase gehalten, aber immer wieder weggezogen.
Ich habe dann Nein gesagt.
Die ganze Geschichte hat mir damals sehr weh getan. Ein Geschenk, an das Bedingungen geknüpft werden ist keines. Es hat sich das Gefühl eingestellt, daß ich nicht in Ordnung bin so wie ich bin. Wenn ich mich ändern würde, in seinem Sinne, dann, ja dann.................! So ein Gefühl der Unzulänglichkeit hat sich breitgemacht in mir.
War oft so, nicht nur bei "großen" Geschenken, auch bei Kleinigkeiten. Ich hatte immer das Gefühl, dafür etwas tun zu müssen, nicht im Sinne von Gegengeschenk, das auch. Eher mehr im Sinne von mich anpassen, verändern, schweigen. Ja, wie Schweigegeld fühlte es sich manchmal an...
Gut, daß ich meinen Abstand habe.
Lieber Gruß, Linde
Hallo LS,
wenn du eh nicht schlafen kannst, dann könntest du z. B. Wohnungsannoncen durchstöbern.
Deine Seele ist ganz und gar nicht verloren, die hat sich wahrscheinlich nur in einem ruhigen sicheren Ort tief in dir drin versteckt. ![]()
Du kannst für dich etwas tun und aktiv werden, Schritt für Schritt. Ich weiß noch genau, wie schwer mir das anfangs gefallen ist...
Lieber Gruß, Linde
Hallo Bianca,
da drück ich dir auch die Daumen! ![]()
Lieber Gruß und bis morgen!
Linde
Hallo Marawi,
wenn du magst, dann lies dich mal durch die paar Seiten dieses oben angepinntes Threads "Merkmale für ein EK" https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…pic16098-0.html. Hier haben wir vieles zusammengetragen. Vielleicht entlastet es dich ein wenig.
In der alkoholkranken Familie haben sich so oft die Verantwortlichkeiten vertauscht, plötzlich fühlten sich Kinder für ihre Eltern verantwortlich, wir mußten stark sein, obwohl wir Kinder waren. Das macht ja was mit uns.
Lieber Gruß, Linde
Hallo Marawi,
herzlich Willkommen hier im Forum.
Fühl dich wohl bei uns Erwachsenen Kindern und komm in Ruhe an.
Mein Beileid zum Tod deines Vaters. Selbst wenn es schon lange zurückliegt, ein Todestag kann vieles aufwühlen.
Aber im Aufgewühltsein kann auch eine Chance liegen, nämlich daß man hinschaut, hinspürt und die aufgewühlten Teile vielleicht geordneter ablegen kann.
Lieber Gruß, Linde