Guten Morgen Pia,
fühl dich einfach mal ganz herzlich gedrückt.
Das hier "
", genau das hatte ich auch. Es ist sooo wichtig zu wissen, das dieses ominöse "irgendwas ist doch da..." einen Namen hat.
Es heißt EK und ich konnte mich auf den Weg machen.
Wir KÖNNEN verändern! Das fühlt sich für mich unglaublich gut und entlastend an, mich verändern zu können. Ich habe nämlich die Wahl. Ich bin der alten kindlichen Situation nicht mehr ohnmächtig ausgeliefert!
Es heißt ja auch Erwachsenes Kind, es ist also an uns, wie wir - zwar vielleicht bissel später als andere
- unser Erwachsensein leben möchten. Hihi, und es macht zunehmend große Freude, mein Leben zu leben.
Bei mir ist es auch die Mutter die trinkt. Seit ca. 40 Jahren trinkt sie "heimlich". Letztes Jahr sprach ich sie an, da hieß es mit abgewandtem Gesicht: "Ich habe alles im Griff!" (Es waren eher 5 Ausrufezeichen, so wie sie den Satz betonte... Ich sagte zu ihr: "Ich glaube eher, daß der Alkohol DICH im Griff hat." Dann schwieg sie und dann kam "Linde, du riechst verkehrt, da ist nix, ich habe nix getrunken!" Ich rieche also verkehrt... ![]()
Es ist ihrs. Ich habe ihre Lebensentscheidung pro Alkohol akzeptiert. Aber ich schau ihr auch nicht beim Trinken zu. Habe den Kontakt einschlafen lassen. Abstand ist mir wichtig.
Ich lebe meins. Darum geht's. Übrigens habe ich bezeichnenderweise einen Weißkittelberuf gelernt... im Nachhinein denke ich, daß ich so im Außen üben konnte, was im Innen noch nicht klappt: mich kümmern um MICH.
Dir einen schönen Tag, Linde