Beiträge von Linde66

    Hallo Zerfreila,

    ich esse seit 2004 biologisch, saisonal und weitgehend regional.

    Einkaufen tue ich in einem Bio-Hofladen im Nachbardorf, Brot backen die selbst und den Großteil an Obst und Gemüse ist auch aus deren Betrieb. Solche kleinen Hofläden hat es mehr, als man denkt.

    Damit unterstütze ich einen Familienbetrieb und nicht die Industrie. Da die Lebensmittel mich satt und zufrieden machen, brauche ich nicht die Riesenmengen wie bei dem Plastikfutter, was ich früher in mich reingemüllt habe. Also komme ich preismäßig sogar billiger weg!

    Gentechnik wird da nicht angewandt.

    Saisonal zu essen hat den großen Vorteil, daß der Körper ja ein rhythmisches Wesen ist, will heißen, Sommer- und Winterbetrieb fährt... Mitten im Winter Gurkensalat? Nee, das kann nur Flugzeugware aus Übersee sein, da sträubt sich in mir alles, wenn wegen "mir" ein Flieger Sprit in die Umwelt jagt, nur damit ich im Winter Sommergrünzeug essen kann. Nee, im Winter gibt es typische Wintergerichte!

    Und regional zu essen ist auch ein Ansatz, da über Generationen der Körper manches zuträglicher empfindet, als das Überseefutter aus wer weiß woher. Und an die Haltbarmacher, die über die Kisten gesprüht werden mag ich gar nicht denken. Zudem wird oft unreifes Gemüse und Obst abgepackt, was nach nix schmeckt, nur damit es die Reise um den Globus übersteht.


    Wenn du Bio-Hofladen und deine Postleitzahl guckelst, dann spuckt der dir sicherlich paar Adressen aus.

    Und wenn du Lust und Laune hast ist der beste Ort der Welt der eigene Garten... :wink:


    Gruß, Linde

    Hallo Manfred,

    ich meine gerade, ich lese MEINE Geschichte. :shock:

    Diese unterschwelligen Manipulationsversuche der Schwägerin, deine Überlegung, auch zum Bruder den Kontakt abzubrechen, Mülleimer, Pferdeherderangordnung... das kommt mir alles sooo bekannt vor.

    Bei mir ist der Kontaktabbruch stabil in mir drin, fühlt sich ruhig und sicher an im Bauch. Aber ich kann mich noch gut an die Anfänge erinnern, wo sie immer mal angetestet haben und mich das jedesmal wieder auf's Neue daran erinnert hat, bei MIR zu bleiben.


    Magst du wegen deiner immer wiederkehrenden Ängste nicht doch bissel mehr schreiben? Ich weiß, du bist nicht oft online, aber vielleicht könntest du für dich im geschützten Bereich tiefer einsteigen, nur so eine Idee...

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Schlafloser Stern,

    mach dir doch einen eigenen Briefkasten an! Kostet nicht die Welt und nur du hast den Schlüssel. Irgendwo anschrauben oder sonstwie aufhängen, sowas geht immer...

    Oder wenn du in einer Stadt wohnst od. größeres Dorf, da hat es auch Postfächer, da kannst du deine Briefe abholen.

    Das wäre wieder ein kleiner, aber wichtiger Schritt in Richtung Abgrenzung.


    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Schlafloser Stern,

    solche medizinischen Fragen klärst du am besten mit dem behandelnden Hausarzt, wir sind ja keine Ärzte hier. :wink:

    Zitat

    Seit zwei Wochen bin ich also wieder "zu Hause" und schaue mir das Elend mit an. Ich bin nun wieder für alles verantwortlich.


    Du bist eben NICHT verantwortlich, du bist das Kind!

    In Suchtstrukturfamilien werden unmerklich die Zuständigkeiten umgedreht und das Kind fühlt sich verantwortlich. Ist es aber nicht.

    Du bist nur für DICH verantwortlich.

    Wie möchtest du denn weiter verfahren? Weiter im Elternhaus bleiben? Dir eine Stelle suchen? In eine WG ziehen?

    Wenn du nicht aktiv wirst für DICH, dann sitzt du in 5 Jahren immer noch in der selben Situation...

    Alkoholiker können ihre Erkrankung zum Stoppen bringen, aber nur aus innerer eigener Einsicht, zwangseinweisen bringt da gar nichts. Der Rückfall wäre vorprogrammiert.

    Ich hab mich irgendwann auch auf mich konzentriert, auch wenn es sich erst mal komisch anfühlte. Jetzt leb ich außerhalb, hab eine gute Stelle.


    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Schlafloser Stern,

    herzlich Willkommen bei uns Erwachsen Kindern!

    Komme erst mal in Ruhe hier an, lies dich ein. Und was immer du schreiben mag, schreib es dir einfach von der Seele.

    Es braucht dir nicht leid zu tun, das alles aufgeschrieben zu haben.

    Viele EK-Biographien beginnen wie deine. Meine war auch mehr als krass. Aber Biographien kann man SELBER weiterschreiben!

    Ich wünsche dir einen guten Gedankenaustausch hier.


    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Anja,

    Verzeihen geht ja schon und es ist befreiend, aber es geht nicht auf Knopfdruck. Laß dir Zeit.

    Zitat

    vielleicht ist es ja garnicht verkehrt das sie es sehen wie er wirklich ist und das er nur seine wünsche durchsetzten will auf andere einfach nicht achtet ob er ihnen wehtut oder nicht


    Vielleicht ist es gar nicht verkehrt, daß DU das heute so gesehen und schmerzhaft gefühlt hast.

    Liebe Sonntagsgrüße, Linde

    Charly, wach endlich auf!!


    Inder, die auf dem Balkon sitzen.... Das hört sich nach Delir an.

    Dein Freund braucht nicht dich. Der braucht entweder weiter seinen Alkohol oder Profis an seiner Seite. Du bist nicht verantwortlich. Du bist kein Profi. DU mußt ihn nüchtern bekommen?? Wirklich? Muß er das nicht selber wollen? Wie wäre es, endlich den Krankenwagen zu rufen und mal Profis ranzulassen?


    Gruß, Linde

    Hallo Sonnenstrahl!

    Find ich gut, daß dir vorher alles zu wenig ist. Besser, als wenn dir mittendrin oder hinterher alles zu viel wird. Du hast die Wahl.

    Eine meiner besten Freundinnen ist Ü75, eines der lebendigsten Menschlein, das ich kenne. Hüpft sie beim gemeinsamen Urlaub am Meer über die Sandburgen der Kinder...! Kindisch, oder? Oder nicht?

    Optimismus ist zeitlos, Lebendigkeit auch.

    Du möchtest Energie haben. Hm. Energie ist aber nichts Statisches, was man einfach so haben kann. Energie ist immer im Fluß, die kann man nicht HABEN, die kann man nur fließen lassen, aus sich raus, in sich rein.

    Zitat

    ...möchte gerade einfach alles hinter mir lassen und ein neues Leben anfangen mit Lebensraum, Menschen, Dingen, die mir was bedeuten, die mir entsprechen.


    Wenn du von der Couch hochkommst, aus der Tür rausgehst und diese HINTER die zuziehst, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit all das zu entdecken um 229472 Prozent. :wink:


    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Henning,

    wann schreibst du wieder? In 2 Jahren, wenn es dir NOCH schlechter geht?

    Sprüche, Suff, Gefasel, deine Wortwahl klingt abwertend. Du kannst natürlich abwertende Worte benutzen, um deine häusliche Situation im Zusammenleben mit einem Alkoholkranken zu beschreiben. Anscheinend hast du deine feste Meinung und bist nicht an einem Erfahrungsaustausch hier interessiert.

    Du hast hier einige Anregungen bekommen und das Angebot zum Gedankenaustausch.

    Was du daraus machst ist deins. Vielleicht machst du ja einfach mal die Tür auf. Irgendwann. Wenn es sich für dich stimmig anfühlt.

    Ich wünsche dir alles Gute.

    Linde

    Hallo Hartnäckige,

    zitieren geht ganz einfach.

    Du klickst oben rechts in dem Beitrag, aus dem du zitieren möchtest, das Feld ZITAT an.

    Dann öffnet sich das Schreibfeld, und darin ist der komplette Text des entsprechenden Beitrages.

    Dann brauchst du nur all das zu löschen, was du NICHT zitieren möchtest, dein Zitat bleibt übrig und steht dann weiß unterlegt.

    Wenn du dann UNTER dem eingeklammerten Text weiterschreibst, ist das dann dein blau unterlegter eigener Text.

    Mit der VORSCHAU-Funktion kannst du dir das vorab anschauen, wie es dann nach dem ABENDEN im Forum steht.


    Ist doch in Ordnung, wenn du NICHT vertraust. Dein Bauch hat auch ein Wörtchen mitzureden und wenn der NEIN sagt, dann wird er seine Gründe dafür haben. Die Gründe kannst du in einer Art internen Konferenz mit dir selber vorsichtig erfragen, wenn du das möchtest.

    Aber wo steht geschrieben, daß du deine Türen weit aufreißen mußt?

    Wie weit du aufmachst, das ist ausschließlich DEINS. Und sowas verändert sich ja auch. Und Veränderung ist auch DEINS. Du bist die Frau in deinem Haus, das ist alles deine Entscheidung.


    Gruß, Linde

    Hallo Seelchen,

    mir fällt folgendes zu deiner Fragestellung ein.

    Ich hatte Zeiten, da machte ich mir Beziehungen lieber selber kaputt, redete sie kaputt, dachte sie kaputt - um nicht erleben zu müssen, daß sie vom Partner vielleicht, eventuell kaputtgemacht werden...

    Lieber habe ich mir also den Trennungsschmerz selber zugefügt, das konnte ich kontrollieren und dosieren. Wenn der Partner vielleicht irgendwann mal gegangen wäre, dann hätte sich das meiner Kontrolle entzogen. Ich hätte mich ohnmächtig gefühlt. Und das wollte ich mit meinem Verhalten vermeiden.

    Durch die Vorwegnahme eines zukünftigen Vielleicht-Schmerzes, hatte ich die Kontrolle über die Beziehung.


    Erinnert dich das an deine Familie?

    Mich erinnert es an meine sehr stark. Wenn du magst schau die mal den Thread "Merkmale für ein EK" https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…topic16098.html an, da findest du solche und ähnliche Mechanismen beschrieben. So wie heute 'Partner und ich', waren es damals die 'Eltern und ich'. Die Mechanismen sind diesselben.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Sonnenstrahl,

    das ist hier kein Positivforum, wo man nur eiapopeia posten darf. Also raus mit allem Krams, raus mit den Gedanken und den Kampfspuren.

    Welches Leben möchtest du leben?

    Und wie kannst du dahin kommen, das so zu leben, wie du es gerne hättest?

    Da frag ich mich, ob ich mit einem Kerl zusammensein möchte, der Angst vor einer Beziehung hat. Da hüpft er vielleicht mal mit mir in die Kiste, wir haben einen netten Abend, aber wenn mal irgendwas ist, dann fällt ihm praktischerweise seine Beziehungsangst ein, und schwupps, isser weg! Praktisch für ihn, und für mich? Hm. Was ist, wenn ich mal Brustkrebs kriege oder arbeitslos werde, ist so einer dann weg oder da?

    Zitat

    Ich habe Angst, die Kontolle über mein Leben komplett zu verlieren.

    Hast du die Kontrolle aus deinen Händen gleiten lassen? weggegeben? Wem hast du sie gegeben?

    Die anderen haben nur soviel Kontrolle über dein Leben, wie DU ihnen gibst. Du kannst dir dein Leben wieder aneignen. Jeden Tag, Schritt für Schritt. Es ist deine Entscheidung, dich ohnmächtig zu fühlen, oder aber aktiv zu leben.

    Schreib einfach weiter, Umbruch hört sich gut an, gut wenn dein Net wieder geht!

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Henning,

    ich begreife nicht ganz, worauf du hinaus willst.

    Was wünschst du dir von uns?

    Wir sind hier eine anonyme Selbsthilfegruppe von Menschen, die entweder Angehörige von Alkoholikern oder Alkoholiker sind. Wir unterstützen uns gegenseitig durch den Erfahrungsaustausch hier im Forum.

    Du möchtest nicht über dich schreiben, aber vielleicht kannst du dir vorstellen, solange hier zu schreiben, bis du eine Therapiestelle hast. Wir sind ja keine Therapeuten, aber alleine beim lesen und schreiben hier klärt sich für den Einzelnen so manches. Es gibt ja auch die Möglichkeit, einen Antrag für den geschützen Bereich zu stellen (Erweiterter Forenzugang). Im geschützten Bereich kann das www nicht mitlesen. Dort ist die Möglichkeit gegeben, tiefer in die Thematik einzusteigen, wenn man das möchte.

    Dir geht es schlecht, schreibst du. Deine Wohnsituation magst du nicht verändern, was ich gut verstehen kann. Den Alkoholismus deines Vaters kann nur er selber stoppen, wenn er sich für ein trockenes Leben entscheidet, da haben wir EK keinen Einfluß darauf.

    Was kannst du dir vorstellen zu tun, damit es DIR wieder besser geht?

    Vielleicht magst du mal in 2 Bücher schauen, die hilfreich für Erwachsene Kinder von Alkoholikern sind:

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…woititz&x=0&y=0

    Janet G. Woititz 'Um die Kindheit betrogen' und ' Sehnsucht nach Liebe u. Geborgenheit'

    Meine Mutter trinkt, so lange ich denken kann, Henning. Mal geht es ihr so, mal so. Mal wuselt sie herum und macht wie wenn sie alles im Griff hat, dann wieder hat der Alkohol sie voll im Griff und sie möchte einfach nimmer sein.

    MEINE Befindlichkeit ist völlig unabhängig von der meiner Mutter. Das macht mich frei, mein eigenes Leben zu leben.


    Grüße, Linde

    Hallo Henning!

    Herzlich Willkommen zurück hier im Forum. Ich habe gerade mal zurückgeblättert und dein Thema von vor 2 Jahren gelesen. Da ging es um deinen alkoholkranken Vater.

    So per Ferndiagnose kann natürlich niemand hier beurteilen, wie ernst es deinem Vater mit dem Sterben ist. Die Alkoholkrankheit geht oft mit einer Depression einher. Vielleicht kannst du deine Frage ja dem behandelnden Hausarzt stellen.


    Wie geht es DIR?

    Magst du bissel mehr über DEINE Lebenssituation schreiben?

    Hier im Forum kann es nur um DICH gehen. Wenn dein Vater trocken werden möchte, gibt es professionelle Hilfe: Arzt, Entgiftung, Therapeut, Suchtberatung... Als Familienangehörige sind wir da völlig überfordert.

    Und da wir EK in der Suchtstrukturfamilie aufgewachsen sind, benötigen wir oft selbst Hilfe.

    Hast du oft mit deinem Vater zu tun?

    Möchtest du denn mit ihm über das Sterben reden? Wenn du das nicht möchtest, mußt du das nicht tun. Dafür gibt es ausgebildete Sterbebegleiter.


    Lieber Gruß, Linde

    Liebe Susi,

    andere Kinder sind auch krank und die Eltern fangen deswegen nicht an zu trinken.

    Du bist nicht schuld, du bist nicht verantwortlich für seinen Alkoholismus.

    Du wirst deinen Vater so oder so verlieren. Alle Eltern sterben. Irgendwann. An irgendwas. Das ist so. Es ist seine Entscheidung, sein Leben zu verkürzen, seine Lebensqualität zu verschlechtern, indem er trinkt.

    Bei der Familienkrankheit Alkoholismus schafft es der Alkoholiker, die Rollen zu vertauschen. In einer suchtstrukturfreien Familie sind die Eltern für die Kinder da, immer, nicht nur wenn sie mal krank sind. Sie leben ihre Verantwortung als Eltern. In der suchtstrukturkranken Familie wird das alles umgedreht.

    Da fühlt sich auf einmal das Kind zuständig, verantwortlich, schuldig. Da meint das Kind, daß es die Eltern retten kann, wenn es nur genug strampelt, hilft, bleibt, tut. Es übernimmt Verantwortung, Kredite, putzt die Kotze weg, räumt die Flaschen auf, vertuscht alles schön, damit die Nachbarn nicht reden... all sowas und vieles mehr tun Kinder, je weiter die Alkoholkrankheit fortschreitet.

    Wenn du mal lesen magst, es hat da zwei sehr gute Bücher:

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…tz&sprefix=woit

    Woititz - 'Um die Kindheit betrogen' u. 'Sehnsucht nach Liebe u. Geborgenheit'


    Für bissel Liebe tun wir EK alles.

    Der entscheidende Punkt ist, daß wir darauf kommen, daß wir die uns selber geben können. Unabhängig werden in diesem Punkt, das macht innendrin frei und handlungsfähig für unser eigenes Leben.

    Wenn man losläßt, hat man Angst vor der Lücke, der Leere, dem Verlust. Aber woher willst du wissen, ob in dieser Lücke nicht eine schöne Blume blüht?


    Linde