Beiträge von Linde66

    Hallo Deli,

    ich habe nachträglich ein paar Absätze eingefügt, kein Problem.


    erstmal die Depression weg müsse, bevor ich entscheide

    Hm, das kann eine Weile dauern, bis so eine Depression weg ist. Ich spreche aus langjähriger Erfahrung. Bei mir ist sie seit Jahrzehnten chronisch. Ich komme damit klar, bin in Behandlung, habe damit zu leben gelernt und führe trotz allem ein schönes Leben.

    Den Spruch finde ich übergriffig. Und er macht genau das was er soll: Dich verunsichern.

    Er will doch was ändern ist nur ein weiterer Spruch. Denn zwischen etwas wollen und etwas tun ist ein himmelweiter Unterschied. Alkoholiker, die wirklich ihr Leben ändern, die krempeln quasi ALLES um. Da wird die Trockenheit zur Priorität Nr. 1 und nur so wird das dauerhaft auch was.

    Eingestreute Absichtserklärungen drücken nur deine altbekannten Knöpfe und sollen dich bei der Stange halten.

    Ich kenne das mit den Lähmungserscheinungen sehr, sehr gut. Mir helfen Zettel schreiben und kleine Schritte machen. Und ganz konkrete Punkte abarbeiten. Ich war z. B. gestern in einer Beratungsstelle, um mich zu einem schwierigen Thema zu informieren. Das Gespräch war sehr gut und ich kam mit einer Menge an konkreten Infos nach Hause.

    Gegen Lähmungserscheinungen, Überforderung, Entscheidungs-hin-und-her, da hilft es mir sehr gut, wenn ich mich ganz konkret beraten lasse. Bei dir wäre das Bank, Immobilienmakler oder ähnliches. Einfach um mal Zahlen, Ablauf, Ideen durchzusprechen...

    Angst, dass ich jetzt voll abrutsche ohne ihn, total psychisch krank werde wegen dieser Situation

    Es ist auch denkbar, daß du abrutschst und psychisch krank wirst, wenn du mit ihm zusammenbleibst bzw. weil du mit ihm zusammenbleibst. An der Seite eines Alkoholikers gibts kein gesundes Leben. Das schließt sich meiner Erfahrung im Elternhaus nach aus.

    Von daher könntest du auch mal drüber nachdenken, daß du das mit dem Haus anders regeln könntest. Also nicht Angst haben es zu verlieren, sondern es geplant zu verkaufen und zu Geld zu machen. Sich einfach mal erlauben, in alle Richtungen zu denken, sich beraten lassen und dann einen gangbaren Weg finden.

    Fühl dich mal gedrückt.

    Mir helfen Tulpen. Hört sich banal an. Aber so ein Farbtupfer auf dem Tisch tut mir gut.

    LG, Linde

    Hallo Eshadan,

    ich habe dich freigeschaltet und dein Thema in den Alkoholikerbereich verschoben. Hier im Forum kannst du dich selbstverständlich auch über das Thema Co-Abhängigkeit austauschen.

    Du kannst dich überall im Forum beteiligen, nur bitte die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den anderen neuen Usern, erkennbar an den orangeroten Namen.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Erfahrungstausch!

    Linde

    Hallo Eshadan,

    herzlich Willkommen hier bei uns im Forum. Der Erfahrungsaustausch wird dir sicherlich gut tun und dabei helfen einen gangbaren Weg für dich zu finden.

    Herzlichen Glückwunsch zu zweieinhalb Jahren Trockenheit.

    An der Seite eines nassen Alkoholikers kann ich mir gar nicht vorstellen, wie das funktionieren kann. Dein Zuhause sollte ja eigentlich deine sichere Burg und knochentrocken sein.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo liebe Iwona,

    alte Photos können einem ganz schön aufwühlen. Ich finde es beeindruckend, daß du die Bilder sortieren, beschriften und deiner Tochter und den Enkelinnen zeigen wirst.

    Bei mir in der Familie sind früher auch viele schlimme Dinge passiert.

    Unsere Leben ist so kurz , darum leben ......sich Lieb haben .....

    Das stimmt!

    Liebe Grüße und einen schönen Urlaub.

    Linde

    Hallo Poni,

    streife dein selbstgemachtes Halfter ab und werde zum Wildpferd.

    Du "kennst" ihn erst so kurz. Gemeinsames Haus, gemeinsame Kinder, gemeinsames Konto machen es schwieriger....

    Wenn er weiter rumeiert, wird er zum Pflegefall und du zur Krankenschwester. Er macht sich schon jahrelang kaputt. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß er genau jetzt aufhört und bis ans Lebensende trocken bleibt?

    Wieso fühlst du dich von einem suchtkranken Menschen angezogen? Kennst du das aus dem Elternhaus? Viele erwachsene Kinder von Alkoholikern werden entweder selber süchtig oder landen in Beziehungen mit Suchtkranken. Man erkennt das altbekannte, vertraute Muster und schwupps ist man in der Co-Falle.

    Kennst du Alkoholismus von früher?

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Tomte,

    auch von mir noch herzlich Willkommen hier bei uns in der SHG.

    Ich habe dich gerade eben freigeschaltet für die Teilnahme im Forum und dein Thema in den Bereich 'Erste Schritte für Alkoholiker' verschoben.

    Du kannst dich ab sofort überall austauschen, bitte nur die nächsten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den anderen neuen Usern schreiben. Die erkennst du an den orangeroten Namen.

    Nun wünsche ich dir hier ein gutes Ankommen,

    Linde

    Hallo Luzy,

    über Medikamente schreiben wir hier im Forum nicht. Das hat den Hintergrund, daß jeder Entzug individuell mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden sollte. Da nützen einem Geschichten anderer Forenteilnehmer nichts, da Wirkungen und Nebenwirkungen bei jedem ganz unterschiedlich sein können.

    Bitte daher nicht weiter auf das Medikamententhema eingehen, danke.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Marilyn,

    ja, der Satz hat Wucht. Du kriegst hier virtuelle Unterstützung, während du draußen deine realen Schritte machst. Du bist nicht alleine damit.
    LG, Linde

    Ergänzung, auch aus aktuellem Anlass:

    Der Erfahrungsaustausch in den offenen Forenbereichen sollte in den Threads geführt werden und nicht per PN.

    Wenn ihr also eine PN eines anderen Users bekommt, in der es um private Kontaktaufnahme geht und euch das unangenehm ist, dann beantwortet die PN nicht.

    Ihr könnt euch auch in solchen Fällen jederzeit an einen von uns Moderatoren wenden.


    Euer Forenteam

    Es ist furchtbar zu sehen, wo die Sauferei hinführt.

    Hut ab vor deiner Reaktion. Klar tut das alles sehr weh und macht wütend gleichzeitig.

    Im Krankenhaus kann es sein, daß sie den sozialpsychiatrischen Dienst hinzu nehmen. Eventuell kann eine Pflege beantragt werden. Aber wenn er nix annimmt... hm. :?

    Die "geschlossene", was dein Onkel angesprochen hat, ist kein Allheilmittel. Zum einen sind die Hürden zum Glück sehr hoch, bis jemand gegen seinen Willen eingeliefert wird und zum anderen findet ein Alkoholiker immer wieder Möglichkeiten zu trinken - und sei es am Tag seiner Entlassung.

    Zieh dir den Schuh nicht an.

    Viele liebe Grüße, Linde