Beiträge von Linde66

    Hallo YKMN,

    ich habe jetzt länger drüber nachgedacht und mich entschieden, deinen Thread für 24 h zu schließen. Danach öffne ich ihn wieder.

    Du stellst seit du hier bist unzählige Fragen, wie die anderen User hier deinen Fall einschätzen. Nun ist es so, daß keiner hier dich oder deine Partnerin kennt. Daher können die Antworten nur Mutmaßungen sein.

    Außerdem kommst du inzwischen so rüber, daß "wir" dir einen Weg zeigen sollen. Können "wir" nicht.

    Jeder ist für sich selbst hier. Wir sind hier eine Selbsthilfegruppe. Jeder hilft sich selbst durchs Lesen und Schreiben hier - aber nicht dadurch, daß er den anderen seit Tagen immer wieder diesselben Fragen stellt.

    Dann habe ich als Moderatorin noch den Blick darauf, ob ein Thread sich als Magnet entwickelt fürs Co-Verhalten der anderen User hier. Denn bei dir hier ackern sich inzwischen eine Menge Leute damit ab, dir Antworten auf deine Fragen zu geben, statt ihre eigene Selbsthilfe zu betreiben.

    Bitte übernimm ab jetzt die Verantwortung für dein Leben und deine Anmeldung hier in der Selbsthilfegruppe und recherchiere selbst, lies dich ein, stöbere im Forum, beteilige dich in anderen Threads und höre auf dir von anderen deine Fragen beantworten zu lassen.

    Und ganz wichtig nicht nur an dich: Hört auf so ausführlich über eure Angehörigen zu schreiben. Es geht um euch. Ihr könnt euer Leben in die Hand nehmen und verändern. Ihr könnt nicht eure Angehörigen verändern.

    Viele Grüße, Linde

    Müsste ich nicht den "Staffelstab" an irgendwen übergeben, am besten innerhalb der Familie, damit das jemand weiter beobachten kann, nachdem ich weg bin?

    Du bist co-abhängig, oder? Und das fühlt sich doch Schei*** für dich an, oder? Und du willst allen Ernstes das der nächste Mensch auch so drinhängt?

    für z.B. die Eltern oder Geschwister wäre das ein Ballast, nur sind die ja nicht mit ihr in einer Lebensgemeinschaft. Das würde nicht annähernd so den Alltag dominieren wie bei mir.

    Spontan möchte ich sagen: Was ein Quatsch. Sage ich aber nicht, weil ich als Moderatorin die Contenance wahren möchte. Wenn du hier im Angehören-, speziell im EKA-Bereich lesen würdest, dann würdest du den Hauch einer Ahnung bekommen, wie quälend die Last ist für Eltern, Kinder und Geschwister von Alkoholikern...

    Du kannst dich trennen und eine suchtmittelfreie Partnerin suchen. Aber Eltern, Kinder und Geschwister bleiben für alle Zeit die Angehörigen des Trinkers.

    Hallo Alvin,

    herzlich Willkommen im Forum.

    Ich bin schon ziemlich lange hier und ich kenne keinen Thread, den ich dir verlinken kann. Es geht einfach nicht, daß man mit einem nassen Alkoholiker eine glückliche Beziehung führen kann. Viele trinken mit, um wenigstens die Illusion einer Gemeinsamkeit zu haben.

    Ich wünsche dir sehr, daß du im Erfahrungaustausch hier einen Weg für dich findest. Versuche dir alle Optionen offen zu halten, also auch die einer Trennung. Es ist ja auch dein Leben und es kann nicht sein, daß du es komplett nach der nassen Partnerin ausrichtest.

    Wenn sie sich selbst als Alkoholikerin sieht und aufhören möchte, dann führt der nächste Weg zum Hausarzt und zur Entgiftung. Das Zuhause sollte konsequent alkoholfrei sein.

    Hast du sie mal gefragt, ob sie sich schon als Alkoholikerin einschätzt? und wenn ja, ob sie bereit ist ihre Suchterkrankung zu stoppen?

    Liebe Grüße, Linde

    Wir sind hier kein Forum für kontrolliertes Trinken.

    Du wirst hier niemanden finden, der dir Tipps geben kann, denn es funktioniert einfach nicht. Kontrollverlust ist Symptom der Alkoholsucht.

    Deine Partnerin will nicht aufhören. Dann ist das eben so. Ohne ihre Eigeninitiative wird sich nichts ändern. Alle deine Regeln bringen nichts.

    Du kannst mit ihr weiterhin mittrinken - oder dich trennen und dir eine Partnerin suchen, die mit dir schön Cocktails trinken möchte, weil dir das so wichtig ist.

    Die Alkoholiker hier im Forum sind trocken, d. h. sie trinken gar nicht.

    Einer der allerwichtigsten Stützpfeiler der Abstinenz ist ein trockenes Umfeld und ein alkfreies Zuhause. Selbst wenn also deine Partnerin trocken werden wollte, dann könnte sie das nicht mit dir zusammen, weil du weiterhin trinken willst.

    Hallo Ykmn,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Ich glaube dir, daß du mit deinem Latein am Ende bist. Suchtkrankungen des Partners kann man weder begreifen, noch beeinflussen. Leider ist das so. Der Versuch des kontrollierten Trinkens scheitert dann, wenn die Schwelle zum Alkoholismus überschritten ist. Ob das bei ihr so ist, kann ich nicht sagen.

    Ich habe Angst mit Blick auf die Zukunft. Ein Szenario, wo wir verheiratet sind mit Kindern und sie wieder abdriftet wie in 2020 oder schlimmer, wäre der absolute Albtraum.

    Als erwachsenes Kind (EKA) einer Alkoholikerin kann ich dir aus meiner Erfahrung nur ans Herz legen, mit einer nassen Alkoholikerin (so sie eine ist...) keine Kinder in die Welt zu setzen. Für mich war es ein Alptraum.

    Was kann ich beitragen, um das zu verhindern und es in eine gute Richtung zu drehen?

    Schwer zu sagen, ob Einflußnahme überhaupt möglich ist. Man kann niemanden trocken-lieben, das geht nicht.

    Hier im Forum kannst du beim Lesen und Schreiben einen für dich gangbaren Weg entwickeln. Dir gehts nicht alleine so mit dem Kopfkino.

    Liebe Grüße, Linde

    Jetzt erhole dich erst mal von dieser Mammut-Aktion.

    Du kannst ja nix dafür, daß es bei den unterschiedlichen Anbietern unterschiedlich lange gedauert hat.

    Bei meinem Handy mit O2 lief das Forum nach knapp 12 Stunden wieder und die sonst irrwitzig schnelle Glasfaser daheim am PC hat 22 Stunden gebraucht. Da wurde vermutlich jedes einzelne Bit manuell durch die Glasfaser getragen...

    Danke für deinen Einsatz!