Hallo Ehefrau,
ich habe deine beiden Themen zusammengefügt, damit es übersichtlich bleibt.
Viele liebe Grüße, Linde
Hallo Ehefrau,
ich habe deine beiden Themen zusammengefügt, damit es übersichtlich bleibt.
Viele liebe Grüße, Linde
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Hallo leila,
bitte klicke auf diesen Link und folge ihm, damit wir dich für den Erfahrungsaustausch im Forum freischalten können.
Lieber Gruß, Linde
Ich habe neulich 7 (!) Säcke Altkleider in den Container geworfen. Das schwierige war erst mal die viele Luft im Kleiderschrank auszuhalten, im übertragenen Sinn.
Es sind jetzt nur noch Sachen drin, die mir passen, die mir stehen, die mir gefallen. Alles weitere lasse ich auf mich zukommen.
Und jetzt, wo ich mich von überflüssigem Ballast befreit habe, ist Raum für die Kleidung, die zu meinem heutigen Ich passen.
Hallo leila,
herzlich Willkommen hier bei uns.
Das liest man tatsächlich öfter, daß Alkoholiker sich in der Entgiftung bzw. Langzeittherapie verändern und Abstand möchten - bis hin zur Beendigung der Beziehung.
Siehst du dich denn selber als co-abhängig? Manche Angehörige sind voll im Helfermodus drin und können nicht verstehen, wenn sich etwas verändert.
Lieber Gruß, Linde
Hallo wieweiter,
alles hätte-wäre-wenn nützt hier nichts. Bitte kümmere dich im real life darum, daß du eine ordentliche Rechtsberatung bekommst, denn mit Mutmaßungen kommst du nicht weiter.
Wir sind hier immer noch im Vorstellungsbereich.
Du hast oben sowohl von Elly als auch von Cadda den Bewerbungslink bekommen. Wenn du dich hier austauschen möchtest, bitte anklinken und folgen.
Gruß, Linde
Hast du Angst, daß er dir was antut?
Hallo Bernard,
die wenigsten hier haben auf der Parkbank gehaust. Die meisten kommen aus ganz normalen Verhältnissen, also Arbeiter, Angestellte, Beamte, Ärzte, es ist alles vertreten. Wir sind hier ja anonym und wo, wenn nicht in der eigenen SHG kann man Klartext reden?
Schön, daß du hier bist. Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.
LG, Linde
Gut das du hergefunden hast. Herzlich Willkommen.
Hallo Fee,
Zittern IST eine Entzugserscheinung und wenn er nicht zittert, dann bedeutet das, daß er darauf achtet seinen Alkoholspiegel nicht unter ein bestimmtes Level absinken zu lassen.
Lieber Gruß, Linde
Ich geh mal Dr. Google befragen... ![]()
Wieso heißt das Box?
Hallo Kopffüßler,
Glückwunsch zum 1. Quartal! Bleib dran. ![]()
Wir tun hier eine Menge dafür, daß es hier nicht so zugeht wie auf fb oder ähnlichen Orten.
Grüße, Linde
Achso, ich habe gerade nochmal zurück gelesen, du bist aktuell bei Tag 34 ohne?
Liest du eigentlich, was dir geraten bzw. verlinkt wird?
Der eigentliche Erfahrungsaustausch hier geht erst nach der Entgiftung los.
Was bist du bereit für deine Trockenheit zu tun?
Du kannst natürlich erst dann zum Arzt und zur Entgiftung gehen, wenn du zum "klassischen Alkoholiker" geworden bist, also täglich "1,5 bis 2 l" am Tag trinkst. In deiner Sprechweise: Vielleicht bist du aktuell einfach der "klassische Quartalstrinker".
Was ist denn nun dein Plan? Weitermachen oder aufhören? Und was bist du bereit dafür zu tun?
Meine Bäckerei hier im Dorf ist voll von Menschen, die alleine an ihren Tischen sitzen und frühstücken oder Kaffee trinken, dabei Zeitung lesen oder am Handy tippen. Ich gehöre auch regelmäßig dazu.
Es fühlt sich völlig o.k. an. Die Verkäuferinnen kennen inzwischen meine Lieblingskaffeesorte und fragen: Wie immer? Und ich sage ja.
Es hat eine wichtige Funktion für Alleinlebende. Ich komme raus. Ich bin schon am überlegen mir fürs Mittagessen eine Kantine zu suchen. Warum nicht?
Die Tage allein daheim sind lang genug.
Probiere es aus. Da ich meist zu ähnlichen Zeiten dort bin, treffe ich oft dieselben Leute. Kleiner Smalltalk, dann weiter Zeitung lesen.
Lieber Gruß, Linde
Hallo Mr. Kuchen,
herzlich Willkommen hier bei uns. ![]()
Freude und Gelassenheit sind schöne Ziele und ich wünsche dir, daß du sie erreichst.
Wenn du Alkoholiker bist, dann hat sich dein Körper an den Alkohol gewöhnt, auch wenn du heimlich trinkst. Es ist sinnvoll die Entgiftungsphase, d. h. ca. 10 bis 14 Tage ärztlich begleiten zu lassen. Du weißt ja nicht, was in deinem Körper schon beeinträchtigt ist und wie er aufs komplette Absetzen reagiert.
Kannst du dich damit anfreunden?
Du schreibst, dein Umfeld wußte nichts davon. Wissen sie es denn jetzt? Es ist sehr hilfreich, zumindest das enge Umfeld mit ins Boot zu holen, außerdem ein alkfreies Zuhause und ein Partner, der nicht vor deiner Nase trinkt.
Lieber Gruß und einen guten Austausch wünsche ich dir.
Linde
Hm. War das bei mir nur in der suchtkranken Familie erlerntes co-Verhalten oder schon krank co-abhängig? Wo ist die Grenze? Im Ergebnis hatte ich einen Burnout, Depressionen, ich war suizidal, mußte Tabletten nehmen, kam in Frührente. Ich fand und finde mein Verhalten damals und in der Rückschau als krankhaft. Ich bin eigentlich ein logischer Mensch, aber ich war damals unerreichbar. Ich habe zig Veranstaltungen pro Monat "gemacht", zusätzlich zum Vollzeitarbeitsplatz und und und. Bis zum völligen Zusammenbruch 2008/9.
Hallo,
ich halte mich für eine knochentrockene Co.
2008 habe ich mich als EKA hier angemeldet und über die Zeit begriffen, daß ich von Kleinkind an die Co-Verhaltensweisen tief verinnerlicht habe. Ich war extrem-Co, nur habe ich mein Verhalten nie an einem Alkoholiker "angewendet", sondern woanders.
Eine Beziehung mit einem Süchtigen war und ist für mich ausgeschlossen. Bin ich damit nicht automatisch davor gefeit, meine verinnerlichte Helferitis und Co-Strukturen auszuleben? Nein, denn ich habe sie extremst am Arbeitsplatz und im Verein ausgelebt. So Leute wie mich, die sich für den Betrieb oder die gute Sache vollkommen aufgeopfert haben, sind dort gerne gesehen. Bei mir ging das bis hin zu völligen Selbstaufgabe. Ich habe mich nur noch "gut" gefühlt, wenn ich helfen und retten und machen und tun konnte.
Bis hin zum Burnout und zur Berufsunfähigkeit und Frührente. Klar, da kamen auch noch andere Sachen zusammen damals, aber das Co-Verhalten war ein großer Anteil an meinem Zusammenbruch.
Nun wurde ich ja irgendwann hier Moderatorin. Wir lesen alle Beiträge, manchmal 200 und mehr am Tag. Ich habe ein Elefantengedächtnis, schnelle Auffassungsgabe und wer weiß was sonst noch für EKA-Eigenschaften. Als EKA war es überlebensnotwendig, schnell Stimmungen und Zustände erfassen zu können, schnell reagieren zu können usw. usw. Das kommt mir als Moderatorin einerseits zugute, andererseits kann es eine Falle sein.
Die Co-Falle nämlich. Als Moderatorin wäre es ein Leichtes, hier zur Forums-Co zu mutieren. Hier melden sich täglich neue Leute an, die ich retten könnte, denen ich auf die Sprünge helfen könnte. Aber ich mache es nicht. Ich kann gut bei mir bleiben und kann den Menschen die Verantwortung für ihre Selbsthilfe überlassen. Das war ein Lernprozeß. Wenn ich als Moderatorin über die Jahre auch nur den Hauch einer Ahnung von Co-Verhalten an den Tag legte, bekam ich eins auf die Mütze - und bin dankbar dafür.
Von wem bekam ich eins auf die Mütze? Von Hartmut, dem Threadersteller, der gerne unbequeme Fragen stellt und von dem ich so viel gelernt habe. Danke an der Stelle.
LG, Linde
Du hast dich darauf eingelassen, das bringt nicht jeder fertig.
Ich freu mich mit dir mit über deine 4 Monate. Bleib dran, es ändert sich weiter so viel, das kannst du in den Tagebüchern hier lesen. Mit mit zunehmend trockener werdender Birne kannst du dein Leben ganz anders gestalten, als du es vielleicht für möglich gehalten hast.
Lieber Gruß, Linde