Beiträge von Linde66

    Hallo alle,

    bitte führt die Gespräche erst einmal in euren Threads weiter.

    Hier wird abgeschlossen, bis Frau3003 wieder mitschreiben möchte. Ihr letzer Beitrag ist von Samstag und seitdem wurden hier 2 Seiten geschrieben.


    Hallo Frau2003,

    bitte einfach eine PN an mich oder einen anderen Moderator, dann schließen wir deinen Thread wieder auf.


    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Holdy, ich bin EKA, also Tochter einer Alkoholikerin.
    Absolut nichts von uns Angehörigen hat sie über die Jahrzehnte zum Aufhören gebracht. Erst eine lebensgefährliche OP Situation.
    Von daher kündige nichts an, was du nicht durchziehen würdest. Es bringt nichts.
    Es ist so frustrierend. Man ist komplett ohnmächtig, hat null Einfluss. Aber über die Veränderung des eigenen Abstandes kann man für sich selber was tun. Das ist in Ordnung. Der andere hat die Verantwortung für sich und ich hab sie für mich und mache was draus.
    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Mightymary,

    herzlich willkommen bei uns in der Gruppe. Ich bin auch EKA.
    Schlüpfst du in die freiegewordene Rolle deiner Mutter? Wirst du genauso lange brauchen, um aus der Co-Falle rauszukommen?
    Es ist erlaubt, dass es dir gut geht, während es ihm schlecht geht. Er kann jederzeit sich ärztliche Hilfe nehmen und aufhören.
    Aber einfacher und bequemer ist es, die Familienkrankheit Alkoholismus bestehend aus Süchtigen und ihren Co‘s aufrecht zu erhalten.
    Steig aus. Du kannst es und du darfst es. Ich hab den Schritt gemacht. Es war sauschwer. Aber aus der äußeren Abgrenzung wurde eine innere Haltung.
    Meine Mutter ist inzwischen sehr alt, trinkt immer wieder mal. Das ist ihre Sache. Ich halte den Abstand, der mir gut tut.
    Das mit den Waffen. Ganz im Ernst. Geh zur nächsten Polizeistelle, rede ganz offen mit denen, teile deine Sorgen und Beobachtungen mit. Dann geht das seinen Weg. Die behandeln das vertraulich.
    Kann sein, dass er sich erschiesst. Kann sein dass er aus Frust deine Mutter erschiesst. Kann sein dass er aus Wut dich erschiesst. Nein, würde er nie tun? Doch. Fast jeden Tag wird in D eine Frau im Rahmen häuslicher Gewalt umgebracht. Ich würde mit ihm darüber kein Wort reden und den Ball flach halten. Da sollen sich die Profis drum kümmern.

    Ich glaub dir, daß du Schlafstörungen hast. Es ist gut, dass du hier bist. Meistens ist auch nachts irgendjemand online. Aber lesen und schreiben geht immer.

    Lieber Gruß, Linde


    Mir hat es beim Lesen alles zusammengezogen. Für mich wäre das nichts. Den anderen beim Saufen zuschauen und die dann heimfahren, iiih. Ich hatte mal meine betrunkene Mutter im Auto. Der Geruch und die künstlich lustigen Monologe waren unerträglich. Nie wieder.

    Hallo Holdy,

    herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.

    Bei meiner Mutter ist es wohl Betäubung oder Streßkompensation, ich weiß es nicht so genau. Sucht ist von außen nicht zu verstehen. Alkohol wird an den seltsamsten Stellen versteckt, aus Scham? Keine Ahnung.

    Deinen häusliche Situation hört sich sehr anstrengend an. Du willst helfen, sie will keine Hilfe und verhält sich aggressiv und teils irrational. Aber so ist Sucht. Man hat als Angehöriger keine Chance den Alkoholiker trocken zu bekommen.

    Liebe Grüße, Linde

    Ich weiß nicht ob ich nochmal jemanden finden werde, der mir so vertraut ist.

    Das wirst du nie herausfinden, wenn du mit einem Alkoholiker zusammenziehst, ihn heiratest, Kinder bekommst, Schulden aufnehmt usw. usw.

    Es wird nicht einfacher. Von daher lieber früher trennen.

    Aber genausowenig wie er aufhören möchte zu saufen, möchtest du ja auch nicht aufhören ihn zu retten, oder? So gehen Jahre um.

    Du bist in einem Alkoholikerhaushalt aufgewachsen und landest später in einer Beziehung mit einem Alkoholiker.

    Deine Tochter wächst in einem Alkoholikerhaushalt auf und landet später in einer Beziehung mit einem Alkoholiker oder beginnt selber das Saufen, weil sie es als Normalzustand vorgelebt bekommen hat? Da wäre Scheidungskind doch eine echte Alternative, um aus dem Suchtmuster auszusteigen, oder?

    Ich bin selber EKA, also erwachsenes Kind aus einer Alkoholikerfamilie und ich hätte mir so gewünscht, daß mich da jemand herausholt. Ich bin auch süchtig geworden.

    Nur Mut. :)

    Wir sammeln einfach mal die To Do's.

    Falls euch etwas auffällt, einfach hier reinschreiben.


    Info: Wenn ihr momentan zwischen Threads hin und her hüpft und unten Antworten anfangt, dann hat sich die alte Software eure angefangen Texte gemerkt. Das scheint aktuell nicht hundertprozentig zu funktionieren. Bitte speichert also eure angefangenen Texte irgendwo zwischen oder öffnet das Forum in einem 2. oder 3. Tab, damit nicht plötzlich eure angefangenen Antworten "weg" sind.

    Hallo AmEnde,

    herzlich Willkommen hier bei uns.

    Ich habe für die bessere Lesbarkeit Absätze in deinen Text eingefügt und sämtliche Ortsangaben und das Bundesland entfernt, damit du nicht zufällig erkannt wirst. Das würden die mit Kusshand wieder gegen dich verwenden. Bitte schreibe zu deiner eigenen Sicherheit hier so anonym wie nur irgend möglich.

    Ich komme aus einer Familie, in der nur eines wirklich geholfen hat: ABSTAND. Größtmöglicher Abstand.

    Abstand zur Familie wurde zur Nähe zu mir.

    Ich wünsche dir gute Entscheidungen. Die Frage nach dem "Warum" bringt dich keinen Millimeter weiter. Versuche es mal mit "wie". "Wie" kann ich genau jetzt genau hier für mich eine Verbesserung umsetzen?

    Das kann darauf hinauslaufen, daß du manches einfach mal einschlafen und ruhen läßt. Nichts mehr rechtfertigen, nichts mehr erklären. Einfach dein Ding machen. Ich schätze mal, deine Oma hätte sich das für dich gewünscht. Daß ihre Enkelin endlich ihr Ding macht.

    LG, Linde