Beiträge von Linde66

    Hallo Hilde,

    informiere dich in aller Ruhe für dich selbst und rede nicht mit ihm darüber.

    Das gibt nur unnötig Streß.

    Veränderungen verunsichern mich auch. Ich glaube ein Stück weit ist das normal.

    Geh einfach trotzdem hin. Laß dich unverbindlich vom Blauen Kreuz beraten.

    Bitte klicke als nächstes auf unseren Bewerbungslink und folge ihm. Dann schalten wir dich fürs Forum frei:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Lieber Gruß, Linde

    Eine Frage noch, du schreibst, daß du früher schonmal hier im Forum warst.

    Kannst du dich noch an den Nutzernamen erinnern?

    Vielleicht können wir deine Themen zusammenführen.

    Hallo Maria,

    mein aufrichtiges Beileid zu deinem Verlust.

    Den Mann sooo früh zu verlieren, das ist so traurig.

    Was der Pfarrer sagt, finde ich absolut grausam, ehrlich! Als Wiedergutmachung sollst du für alkoholkranke Menschen da sein??? Gehts noch? So etwas macht mich stinksauer.

    Du hast genug gemacht und getan und nichts und niemand konnte deinen Mann vom Trinken abhalten. Und jetzt sollst du bei anderen Alkoholikern mit diesem vollkommen sinnlosen Unterfangen weitermachen??

    Das ist ja geradezu ein Aufruf, dich co-abhängig zu verhalten. Bitte höre nicht darauf was er sagt.

    Du hast nichts wiedergutzumachen! Du hast keine Schuld am Alkoholismus deines Mannes und schon gar nicht an seinem Tod!

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Ruhrpott,

    herzlich Willkommen hier bei uns.

    Der Austausch mit den anderen wird dir sicher gut tun.

    Jammern muß doch auch manchmal sein... Wenn sich dadurch die Gefühle und Gedanken sortieren, dann kommen auf einmal gangbare Wege zum Vorschein. Die Gruppe ist da, hier kannst du dir Rückmeldungen holen für deine Schritte daheim.

    LG, Linde

    Hallo Mercedes,

    wir Moderatoren achten unter anderem auf zwei Dinge hier.

    Das ist hier ein Selbsthilfeforum.

    Der Fokus des Erfahrungsaustausches sollte auf einem selber liegen. Du bist nicht hier, um anderen zu helfen, sondern für dich. Wenn du so weitermachst, gerätst du früher oder später in sowas wie forums-co. Damit meine ich, daß gut gemeinte Hilfe, in deinem Fall sogar fachlich fundiert, einem immer weiter weg von sich selbst führt. Man lebt an den Usern hier die eigenen Co-Anteile aus, immer unter dem Deckmantel, daß man sich auskennt und es nur gut meint.

    Das ist das eine.

    Das andere ist, daß durch sowas wie Berater- und Therapeuten-Fragen die User gepusht werden. Wenn sie zu einer Beratungsstelle gehen wollen, würden sie das ja machen. Sie sind aber hier in der online-Selbsthilfegruppe für ihre Selbsthilfe, in ihrem Tempo, auf ihre Weise. Es hat noch nie etwas gebracht die Leute zu pushen, also mit der Nase auf irgendeinen Punkt stoßen. Und es steht niemandem hier zu, die Leute gezielt irgendwohin zu führen, wo sie von alleine nicht oder noch nicht draufkommen.

    In dieser Selbsthilfegruppe hier sind alle auf Augenhöhe. Genau so sollte auch der Erfahrungsaustausch stattfinden. Du bist als selbst Betroffene hier und es ist nicht deine Aufgabe, anderen Hilfestellungen zu geben, nur weil du vom Fach bist und das - so mein Eindruck - hier nicht trennen kannst.

    Wir brauchen hier keine Umfrage.

    Bitte versuche den Fokus auf dich selber zu legen und bitte lasse die User in ihrem Tempo ihr Ding machen.

    Viele Grüße, Linde

    Es gibt eine Methode, die nennt sich „paradoxe Intervention“.

    Dabei gibt der Berater/Therapeut seinem Gegenüber scheinbar unsinnige, eben paradoxe, „Ratschläge“.

    Das soll dazu dienen, bei dem Gegenüber eine Reaktion zu provozieren, so nach dem Motto: „Sind Sie bescheuert ?!“

    Jetzt sehr kurz / vereinfacht dargestellt.

    Hallo Mercedes,

    hast du beruflich mit dem Thema zu tun?

    Mir fällt auf, daß du in vielen Threads schreibst und nachfragst, wie wenn du selber in einer Beratungsstelle arbeiten würdest. Analysen, Zusammenfassungen, Erklärungen, Nachfragen.... Du bist, du hast, ihr seid...., aber wenig Ich-Botschaften.

    Gerade gezielte Nachfragen nach Angehörigen finde ich nicht gut, denn es sollte um denjenigen gehen, der hier angemeldet ist. Außerdem werden durch solche Nachfragen manchmal unbedachterweise Details preisgegeben, die dann hinterher wieder editiert werden müssen.

    Viele Grüße, Linde

    Zitat

    Sie war da recht entspannt und redete von dem begleitenden Getränk zum Essen, oder dem gemütlichen Getränk auf der Terrasse. Das wäre so ein normaler Umgang.

    Wenn es normal wäre Alkohol zu trinken, hätte der liebe Gott keine Milch, sondern Alkohol in die Mutterbrust gezaubert... Es ist eben nicht normal Alkohol zu trinken.

    Die Beraterin kann tatsächlich recht entspannt sein, denn die wohnt ja nicht bei euch.

    Zitat

    empfohlenen maximalen Tagesmengen unter Einhaltung der zwei alkoholfreien Tage pro Woche als Richtfaden.

    Dann müsste ich also 5 Tage die Woche Alkohol konsumieren, um einen "normalen" Umgang mit Alkohol zu haben?? <X

    Ich habe schon oft gedacht: Hier im Forum sitzen die wirklichen Fachleute und nicht in den Beratungsstellen. Warum? Weil hier trockene Alkoholiker schreiben und keine Leute, die sich ihr Wissen nur angelesen haben.

    Ich fasse es nicht, wie dir deine Wahrnehmungen und Gefühle abgesprochen bzw. kleingeredet werden. Der Konsum wird verharmlost. Und du wirst zu Co-Verhalten angeleitet.

    Mir könnte jeder Berater irgendwelche Richtlinien zitieren, ich würde niemals mit jemandem zusammensein wollen, der 5 x die Woche Alk trinkt, weil das ja offiziell normal ist.

    O.k., ich rege mich mal wieder ab, denn vielleicht hat die Beraterin das ja alles gaaanz anders gemeint.

    Nichts zu verlieren...? Doch. Lebenszeit, also die eigene Lebenszeit. Der Kopf kreist um den alk-trinkenden Partner, während die Kinder unbeachtet zu EKA werden, die das Trinken als normal vorgelebt bekommen, später selber saufen oder sich einen Säufer angeln.... So geht das immer weiter.

    Vertrau DEINER Wahrnehmung.

    Lieber Gruß, Linde

    Zitat

    sie denkt, das es möglich sein könne, dass sie sich fängt und wieder einen normalen Umgang mit Alkohol finden kann.

    Wenn deine Frau keine Alkoholikerin ist, kann das funktionieren.

    Wenn sie Alkoholikerin ist, wird der Versuch des kontrollierten Trinkens langfristig nicht funktionieren.

    Zitat

    Sie sagte, wenn es mir möglich ist, solle ich ihr die Chance einräumen. Offener sein, meine Distanzierung weiter abbauen um sie zu stärken. Ihr Mut zusprechen, honorieren, dass sie sich Mühe gibt,

    Pass auf, daß du dabei nicht co-abhängig wirst. Das liest sich wie eine Anleitung dazu.


    Wonach ist dir denn selber?

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Maddalena,

    schön, daß du dich wieder gemeldet hast.

    Zitat

    Leider sind meine Schmerzen in Muskeln und Gelenken immer noch da. Ich dosiere die Psychopharmaka zurück, die ich dafür verantwortlich sehe,

    Den Zusammenhang habe ich noch nicht gehört. Machst du die Reduzierung mit ärztlicher Begleitung?

    Viele liebe Grüße, Linde

    Es war niemand dabei. Das fällt mir bei der Diskussion hier ein.

    Wo ich im Umfeld fast täglich dabei bin ist der Anblick von blauen Flecken als Symptom einer Leberzirrhose. Die Leber ist verantwortlich für die Blutgerinnung. Wenn die nicht mehr funktioniert, gibts extrem leicht blaue Flecken, völlig unabhängig vom Alter, aber bei älteren Herrschaften um so deutlicher.

    Ich wäre in dem Fall mehr besorgt über die Leberzirrhose-Symptomatik, also der Tatsache, daß einfaches Festhalten schon blaue Flecken gibt.

    Keiner muß sich mit einer Pfanne schlagen lassen, man kann wahlweise gehen oder sich schützen. Es ist wie es ist, vermutlich ging das ziemlich schnell. Niemand war dabei.

    Was ist mit der Leberzirrhose? Ist das mal vom Hausarzt/Facharzt abgeklärt worden? Blutgerinnungsfaktoren? Mit Medikamenten kann man der Leber ein Stück weit helfen. Wäre gut, wenn das abgeklärt wird. Aber andererseits will ich nicht deine Co-Impulse befeuern.

    LG, Linde

    Hallo Emmaleah,

    die Erwachsenen können das anders kompensieren als Kinder und Jugendliche. Gut, daß deine Tochter jetzt stationäre Hilfe bekommt.

    Und für dich freut es mich sehr, daß du etwas aus deinem Leben machst. Manche Frauen gehen nach der Trennung zurück in die Hölle, weil sie es sich einfach nicht zutrauen, anders zu leben.

    Lieber Gruß, Linde