Beiträge von Linde66

    Bei mir war die Wirkung auch erst nach 6 Wochen spürbar. Hab Geduld und besprich dich wöchentlich oder öfter mit deinem Arzt, wenn dir das seltsam vorkommt.

    Gartenarbeiten und den Haushalt machen finde ich super.

    Ein Tag nach dem anderen... bleib dran. :thumbup:

    Kannst du dich körperlich irgendwie auspowern daheim in der Wohnung? Zu einem youtube-Video irgendeine Gymnastik, hüpfen, irgendwelche Übungen? Mir hilft das sehr gut, wenn ich körperlich unruhig und nervös bin.

    Hallo Miga,

    hast du oder hast du nicht Kontakt aufgenommen?

    Seit Dienstag ist eine lange Zeit?

    Zitat

    Irgendwie fehlt ihm sehr ein Umfeld, welches ihm zu verstehen gibt, dass er wertvoll ist- um den Mut und die Kraft irgendwo in ihm drinnen wieder zu finden um einen neuen Schritt zu setzen.

    Hört sich an wie Mama und Papa - Ersatz sollen ihn betüddeln, bis er selber 82 Jahre ist...

    Und es hört sich an, wie wenn sich sein gesamtes Umfeld ihm gegenüber Co verhalten soll, damit es ihm gut geht.

    Niemand ist auf der Welt, um für einen anderen ein positives Umfeld zu sein. Man selber ist wie man ist. Einfach so da. Wenn es auf einen anderen postiv wirkt ist das schön. Aber es sollte keine "Aufgabe" sein. Solche Beziehungen sind mega anstrengend und haben Gefälle. Der eine ist der Patient, der andere der Retter.

    Wo ist da die Eigenverantwortung des Alkoholikers? Wo die Abgrenzung der Angehörigen?

    Er könnte selber aktiv nach einem positiven Umfeld suchen, statt die Erwartungshaltung zu haben, die anderen müssen sich für ihn anstrengen und es ihm schön und leicht machen.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Sula,

    Willkommen hier bei uns im Alkoholiker-Forum.

    So ganz habe ich nicht rauslesen können, ob du Alkoholikerin bist oder nicht.

    Du schreibst über deine körperlichen Probleme, aber Alkoholismus ist ja mehr als das.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Tanja,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Dir darf es gut gehen und du darfst deinen Weg gehen und dich aus der Suchtstruktur herausarbeiten.

    Seine Eltern kann sich kein Kind aussuchen, den Partner sehr wohl. Es ist nicht einfach, aber man merkt mit der Zeit die Unterschiede zu früher. Heute ist man handlungsfähig und unabhängig. Das war man damals nicht.

    Man ist erwachsen, genau wie der Partner (auch wenn er sich nicht so aufführt). Früher war man das Kind. Heute kannst du Entscheidungen treffen und die Weichen für dich stellen.

    Ich bin auch EKA. Es fühlt sich anfangs sehr schräg und "falsch" an. Sowie ich mich aus dem Dunstkreis (ihm wahrsten Sinne des Wortes) des Alkoholikers entferne, werden die alten Gefühle und verinnerlichten Befehle aufgerufen: Man muß seine Eltern lieben. - Selbst wenn sie einem die Kindheit zur Hölle machen. Und schwupps sind 5 Jahre oder mehr um und man ist immer noch im Sumpf.

    Aber es ist machbar.

    Liebe Grüße, Linde

    Jedesmal vor, während und nach Eltern-Terminen gehts dir schlecht oder du hast Suchtdruck.

    Das fällt mir beim Mitlesen auf.

    Vielleicht da mal hingucken?

    Als Trockene hast du in einem Haushalt nix zu suchen, in dem Alkohol konsumiert wird, selbst wenn er "weggeschlossen" ist. Könntest du dich mit deinen Eltern, evlt. einzeln, z. B. in einer Bäckerei auf einen Kaffee treffen?

    Lieber Gruß, Linde