Beiträge von Speedy53

    Hallo Susanne,

    ich denke, meine Beweggründe wieder zu kommen, habe ich in meinem Eingangspost schon dargelegt.

    Aber ich gehe gerne nochmal näher darauf ein;

    mir ging es damals nicht gut hier im Forum, vieles habe ich zu nah an mich ran gelassen und dadurch nicht mehr den richtigen Abstand bekommen.

    Das ich mit meinem Weggang einige Menschen sehr erstaunt habe, ihnen dadurch vielleicht sogar wehgetan habe, ist sicher richtig, aber in erster Linie musste ich an mich selbst denken (was ja hier auch immer propagiert wird).

    Jetzt aber, ein halbes Jahr später, habe ich reflektiert und meinen Abstand gefunden, mir geht es gut und weil ich dem Forum sehr dankbar bin, meinen Weg gefunden zu haben, möchte ich nun einiges zurückgeben.

    Lieben Gruss
    Speedy

    Ich danke auch Dir, Yvonne!

    Gerade habe ich erstmal nachgelesen, was bei Dir so alles im argen liegt und bin doch sehr erschrocken.

    Auf alle Fälle freut es mich, dass Du heute erstmal wieder nach Hause darfst und wünsche Dir weiterhin alles Liebe und recht gute Besserung!

    Lieben Gruss
    Speedy

    sorry Uschi,

    ich antworte shari mal hier in Deinem Thread, weil sie keinen eigenen hat;

    Hallo shari,

    da im Vorstellungsbereich nur wenige User lesen können, wäre es gut, wenn Du hier im Co-Bereich nochmal einen Thread eröffnest.

    Wenn Du magst, kannst Du ja den Text aus dem Vorstellungsbereich, dann in Deinen neuen Thread kopieren.

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo ossi,

    ja... ich verstehe :wink:

    Du hast wirklich tolle Kollegen, denn es gehört schon Mut dazu, ehrlich zu sein. Oftmals hat man ja Angst davor, den anderen zu verletzen.

    Zitat von ossi2

    Ich wollte eigentlich nur sagen, dass diese meine, ich sage mal "Schwäche", mir in diesem Moment sogar hilft, so konsequent mich von dem zu befreien, das mir schadet

    Und das ist sehr gut so!

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo ossi,

    warum sorry?

    Ich habe geschrieben "Co-Abhängigkeit ist ein Verhaltensmuster aus der Kindheit", Du hast ein anderes gelernt, hast aber auch daran gearbeitet und, wie Du schreibst, 20 Jahre gut mit Deinem "neuen" Verhalten gelebt.

    Wenn Du jetzt wieder in alte Verhaltsmuster zurückfällst, heisst es wieder daran zu arbeiten.

    Auch ich bin nicht dagegen gefeit, aber jetzt weiss ich, woran es liegt und ich kann dagegen wirken.

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo bibi,

    auch ich möchte Dich ganz herzlich hier im "Kinderbereich" begrüssen.

    Da ja nicht alle User den Vorstellungsbereich lesen können, wäre es schon hilfreich, wenn Du etwas mehr über Dich und die derzeitige Situation schildern würdest.

    Ich wünsche Dir aber auf alle Fälle hier einen hilfreichen Austausch!

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Kiki,

    dann möchte ich erstmal ganz ganz herzlich nachträglich zu Deiner Hochzeit gratulieren. Ich wünsche Dir von Herzen, dass das Glück ewig hält! :lol:

    Zu Deiner Frage; in einer Verhaltenstherapie geht es darum, zu analysieren, warum man ist, wie man ist. Warum man in bestimmten Situationen handelt, wie man handelt, auch wenn es völlig irrational ist und es einem mit seinem Handeln nicht gut geht.

    Ich habe dabei sehr viel über mich gelernt und kann jetzt auf mein Umfeld anders/besser reagieren. Ich muss nicht mehr versuchen, es allen recht zu machen und das ist unwahrscheinlich befreiend.

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Beccie,

    ich nehme Dir ungern die Illusion...

    Zitat

    Trotzdem bleibt bei mir die Frage, wie kann es sein das er schon soo lange auf diesem einem Level bleibt??!

    Ist das ein gutes Zeichen?

    Nein, das ist kein gutes Zeichen, denn Du weisst ja nichtmal genau, ob es wirklich so ist.

    Ich dachte auch, mein Mann trinkt ein bestimmtes Quantum und dann ist gut, aber er hatte schon lange heimlich nebenbei getrunken. Einfach, weil die Menge nicht mehr ausgereicht hat, um den Pegel zu halten.

    Zitat

    Übertreibe ich mit meiner Angst er könnte Alkoholiker sein?! Bin völlig verwirrt. Seh ich schon Gespenster?

    Nein, Du übertreibst nicht und Du siehst auch keine Gespenster. Tatsache ist, dass es Dir dabei nicht gut geht. Dabei kommt es nicht auf die Menge an, die er trinkt.

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Kiki,

    wie schön, Dich zu lesen! :lol:

    Ja... ich habe auch sehr oft an Dich und viele andere hier gedacht und mich gefragt, wie es Euch wohl geht.

    Mir geht es jetzt sehr gut. Mein Mann und ich führen eine ganz "normale" Ehe mit allen Höhen und Tiefen. Wir verstehen uns super, wobei es natürlich auch mal krachen kann. Ganz normal eben! :lol:

    Und Dir liebe Kiki... wie geht es Dir? Immer noch glücklich?

    Bist Du mittlerweile verheiratet?

    Zitat von kiki

    och..ich hätte noch siebenzwölfzehnbilliarden Fragen :lol:

    Na denn los... ich freue mich! :)

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Mandy,

    schön, mal einen Beitrag von der "anderen" Seite zu bekommen.

    Ja, Dia und Skye haben es auf den Punkt gebracht und deshalb habe ich auch nicht mehr viel dazu geschrieben.

    Zitat von Mandy2

    Auch glaube ich daran das ein Partner nicht unbedingt Co sein muss, mein Mann ist es auf keine Fälle, bin nun 27 Jahre mit zusammen, natürlich fand er meinen Konsum an Alk nicht in Ordnung, aber er hat mich nie kontrolliert.

    Genau das ist es... und ich denke, es gibt sehr viele Partner, die nicht Co-Abhängig sind, nur liest man sie hier seltener, weil sie eben das Problem des Partners nicht zu ihrem eigenen machen. Infolgedessen schreiben sie auch nicht darüber... warum auch?

    Wenn ich aber noch mitten drin stecke, ist es für mich Co-Abhängigen nicht nachvollziehbar, dass es auch anders gehen kann, weil ich mein Verhalten ja als völlig normal ansehe. Schliesslich ist es ja der Partner, der krank ist und man will ja nur helfen.

    Wie gesagt, ich habe 6-monatige Verhaltensthreapie gemacht und dabei gelernt, dass mein Verhalten nur am Rande mit meinem Mann zu tun hatte.

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo,

    danke Skye für diesen Beitrag!

    Zitat von picanha

    mein abgrenzen konnte nur durch eine trennung passieren, sonst wäre ich vor die hunde gegangen-

    Genau das wollte ich eigentlich auch rüberbringen. Auch ich musste mich von meinem Mann trennen, weil ICH mit der Situation nicht klar kam. Ihn konnte ich nicht ändern, also musste ich etwas für mich tun. Das ging aber auch nur über die Trennung. Deshalb habe ich aber auch meine Gefühle nicht abgestellt.

    Skye hat es sehr schön beschrieben, dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

    Lieben Gruss
    Speedy

    So ist es Dia,

    Du sprichst mir aus der Seele... :lol:

    Zitat

    Und jetzt muss ich Frühstück machen :oops:

    Lasst es Euch schmecken... Sonntags ist es doch legitim, mal ein wenig rumzugammeln, oder? :)

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Dia,

    auch ich hatte eine (überwiegend) schöne Kindheit und doch glaube ich, dass mir mein späteres Verhalten anerzogen wurde.

    So wurde meine Generation ja noch mit vielen "Regeln" erzogen; sei schön lieb, gib' keine Wiederworte, wenn Erwachsene reden, müssen Kinder still sein usw. usw.

    So habe ich gelernt, still zu halten.

    Richtig gelernt, dass ich nicht stillhalten muss und auch mal "Nein" sagen darf und sogar muss, habe ich erst im meiner Therapie.

    Zitat

    weder in der Familie noch beim Arbeitgeber gibts auch nur kleine Anzeichen davon, dass ich dieser Abhängigkeit noch irgendwie fröne.

    So ist es bei mir auch... jedoch war das ein Lernprozess. Ich musste lernen, loszulassen. Das konnte ich als Kind schon nicht... wenn meine Mutter meine Lieblingshose weggeworfen hat, weil sie mir fast vom Leib gefallen ist, habe ich bitterlich Tränen geweint und als sie Spielzeug von mir hergegeben hat, weil sie dachte, ich wäre nun schon zu gross dafür, hätte ich es gerne zurückgeholt.

    Das hat sich in meinem späteren Leben fortgesetzt... mich von liebgewonnen Menschen zu trennen oder Situationen zu beenden, die mir nicht gut tun, fiel mir sehr schwer.

    Aber das hatte nichts mit dem Alkoholismus meines Mannes zu tun, aber es bewirkte , dass ich viel zu lange geduldet habe. Heute würde mir das nicht mehr passieren.

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Beccie,


    Zitat

    Mann kann so schön mit ihm erzählen...wenn er nüchtern ist.

    Ja... genauso ging es mir auch. Mein Mann war tagsüber auch sehr charmant, hatte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, war intelligent und hatte auf alle Fragen eine Antwort. Auch war er immer zuverlässig, hat nie alkoholbedingt, auf der Arbeit gefehlt und dennoch... ich wollte nicht jeden Tag einen besoffenen Mann neben mir auf dem Sofa haben.

    Er war (ist) auch meine grosse Liebe, trotzdem musste ich ihn verlassen und ich wäre auch weggeblieben, hätte er nichts getan.

    Gott sei Dank hat sich "meine Geschichte" positiv entwickelt, wofür ich sehr dankbar bin. Gleichwohl weiss ich, dass es ganz viele Schicksale gibt, die eben nicht so gut enden.

    Dir wünsche ich aber ganz viel Kraft und was immer Du für eine Entscheidung triffst... es muss Dir damit gut gehen.

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo und guten Morgen,

    danke auch an Hartmut, Backmaus und carolinefeifer. :)

    @ Lillith

    Zitat von Lillith

    ob wohl noch mehr zurück kommen?

    Die Frage kann ich Dir nicht beantworten.

    Zum anderen... es ist meine Wahrnehmnung und das was ich u.a. auch in meiner Therapie gelernt habe.

    Co-Abhängigkeit ist ein Verhalten, welches schon sehr früh in der Kindheit angelegt ist und an Verhaltensauffälligkeiten kann man arbeiten.


    @ Pincanha

    natürlich ist jeder Fall anders und nicht jeder Partner eines Alkoholikers ist Co-Abhängig. Es gibt sehr viele Menschen, die leben jahrelang nebem einem alkoholkranken Partner, ohne jemals Co-Abhängig zu werden.

    Es kommt darauf an, wie gehe ich mit der Situtation um. Kann ich mich abgrenzen? Oder gebe ich mein eigenes Ich für den Partner auf.

    Lieben Gruss
    Speedy

    Hallo Sandra,

    eine Einweisung ist nicht so einfach.

    Das geht nur, wenn sie für sich oder für andere eine Gefahr darstellt.

    Du kannst natürlich einen Krankenwagen rufen, die werden sie sich anschauen, aber mitnehmen können sie sie nur, wenn sie damit einverstanden ist.

    Hast Du keinen, den Du anrufen könntest, der Dir zur Seite steht.

    Ich versteh Deine Not, aber ich weiss im Moment nicht, was ich Dir raten könnte.

    Wie ist denn die Situation im Moment?

    Lieben Gruss
    Speedy