Man muss nur genug davon futtern, dann sieht man so aus wie Heidi Klum.
Ist doch so, oder?
Sonst würde die doch nicht Werbung dafür machen... ![]()
PS: Mir liegt's auf der Zunge trifft's nicht ganz.
Mittlerweile liegt's mir im Magen... ![]()
Man muss nur genug davon futtern, dann sieht man so aus wie Heidi Klum.
Ist doch so, oder?
Sonst würde die doch nicht Werbung dafür machen... ![]()
PS: Mir liegt's auf der Zunge trifft's nicht ganz.
Mittlerweile liegt's mir im Magen... ![]()
"Ich liebe es!" ![]()
Backmaus! Wie schön! ![]()
Jau du, ich bin echt ganz arg stolz auf mich!
Ernährungsphysiologisch (oder auch ökotrophologisch, klasse Wörter, was?
) plane ich heute Abend den Super-GAU: Ich habe meinen Mann auf die Suche nach dem Goldenen M geschickt... Und danach brauche ich dann bestimmt einen doppelten Espresso... und meine Lieblingsschokolode, Kaffe-Sahne von Discounter meines Vertrauen, einfach göttlich... ![]()
Sodala, der Herr des Hauses geruht in diesem Augenblick, von der Jagd heimzukehren... *speichel* Bis später!
Alles Liebe
espoir
Hallo samaca,
ich bin's mal wieder!
Wie geht's dir gerade?
Was macht dein Gedankenkarussell?
Die anderen haben dir ja auch schon Mut zugesprochen, ich hoffe, du konntest dir ein bisschen davon mitnehmen?!
Habe ich das richtig verstanden, du hast heute einen Anruf bekommen, dass du morgen erneut einen Anruf bekommen wirst? Hmmm... schon blöde für dich, gell? Aber wie lobanshee schon geraten hat - halte durch und übe dich in Geduld, denn das ist es wert! Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie du die Tage bis Freitag verbringen möchtest? (Und sag' jetzt bloß nicht "Hütte putzen!"
)
LG
espoir
Liebe lobanshee - herzlichen Dank! ![]()
Hallo zusammen,
nun möchte ich mich aber doch erst einmal für eure lieben Grüße und Ermunterungen bedanken! Das vergangene Wochenende war insofern wegweisend für mich, als ich offensichtlich in den letzten Tagen tatsächlich nicht mehr auf mein persönliches Tempo geachtet habe und demzufolge wirklich völlig erschöpft nach Hause kam. Ich habe mir also strengste Ruhe verordnet und eigentlich nur "gechillt", wie es neuerdings so schön heißt - und siehe da: Es geht weiter!
@RoteLampe: Dein "Entschleunigen" war für mich wirklich das Wort des Tages! Ich habe es beherzigt und die wohltuende Wirkung gespürt. Ich sollte das viel öfter in meine Überlegungen mit einbauen!
@Mandy2: Lieben Dank dir für deine nette Nachricht - und: mein Neid ist dir gewiss!
Das ohnehin diesige Wetter hier hat dann noch in einem halben Wolkenbruch gegipfelt, heute gab's sogar ein Gewitter...
@Mieken: Ich finde es gut, dass du mit deinem Mann offen über so eine Schlüsselsituation sprechen kannst, vor allem, wenn sie uns vielleicht selber gar nicht so bewusst war und wir ein Weilchen gebraucht haben, bis wir die Zusammenhänge erkannt haben. Ich persönlich habe speziell die Situation am Freitag gemeistert, indem ich einige lästige Hausarbeiten erledigt habe und darüber hinaus noch eine liebe Kollegin angerufen habe, die die ganze Woche über krank war. Die hat sich auch tierisch gefreut und mich gerne ein gutes halbes Stündchen abgelenkt... Kurz und gut - ich hake meine Stimmung als "netten Versuch" meines Suchtgedächtnis ab!
In wirklich ernster Gefahr war ich ja nicht, denn ich hatte doch mein heutiges neunmonatiges "Jubiläum" vor Augen, auf das ich so stolz bin!
Ja, das habe ich auch heute Abend in meiner Gruppe thematisiert und es tat einfach gut, ein freundlich-anerkennendes Kopfnicken und Glückwünsche von den anderen zu bekommen! Sehr viele von ihnen sind ja schon ein Weilchen länger mit dabei und wissen noch, wie ich drauf war, als ich den richtigen Absprung noch nicht geschafft hatte und immer wieder erzählte, dass ich doch wieder getrunken hätte, und die vielen Tränen, und die Verzweiflung und und und...
Aber heute haben sie eine espoir erlebt, die mit beiden Beinen auf dem Boden steht, sich nix mehr vormachen lässt, die weiß, was sie will - und vor allem: die weiß, was sie nicht mehr will! ![]()
In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen, zufriedenen Abend!
Wir lesen uns!
LG
espoir
PS: Ach ja, und dann war ich noch so frech, meinen Osterurlaub um zwei schlappe Tage nach vorne zu verlängern, d.h. schon ab morgen bis zum Sonntag nach Ostern! Klasse, was? ![]()
Hallo samaca,
ich bin nur auf dem Sprung, will jetzt zu meiner SHG.
Ich melde mich heute Abend noch einmal!
LG
espoir
Wann hast du das letzte Mal mindestens 7 Tage am Stück keinen einzigen Tropfen angerührt? Und wie hast du dich dabei gefühlt?
Sieh mal, ich will dir keinesfalls einreden, dass du tatsächlich alkoholabhängig bist. Ich bin kein Arzt und von Ferndiagnosen halte ich schon mal gleich dreimal nichts. Aber ich kenne diese Spielchen mit dem Selbstbetrug und der vagen Hoffnung, dass ich es alleine ja vielleicht doch schaffen könnte und überhaupt! Bin ich es überhaupt?
Ich habe vor allem eines gelernt: Das, was "man" so allgemein für eindeutige Hinweise auf eine Alkoholerkrankung hält, ist de facto eher bullshit. Viele Menschen definieren
- nach der Trinkmenge: spielt keine Rolle.
- nach dem Getränk: völlig wurscht, ob Bier, Wein oder Schnaps.
- nach den zeitlichen Abständen: nur am Wochenende? Im Vierteljahr? Egal.
Tatsächlich wird danach definiert, wie leicht man das Suchtmittel weglassen kann. Ich selber war demnach schon seeehr weit fortgeschritten, denn ohne Alkohol hätte ich nicht mehr funktioniert, ich hatte dieses Händezittern, dieses Schwitzen, diese Stimmungsschwankungen, kurz und gut: den ganzen Scheiß, den ich niemandem wünsche (und den ich heute nimmer haben will!
)
Auch ich habe bis zum Schluss gezweifelt, ob ich nicht übertreibe, und glaube mir, ich bin gestorben vor Angst, als mein Mann mich in die Klinik gefahren hat. Aber ein sechsfach erhöhter Leberwert, ein jubilierender Kreislauf sowie meine optische Erscheinung (jaja, das berühmte aufgedunsene Gesicht) haben die Leute in der Klinik irgendwie nicht so recht davon überzeugt, dass hier gerade ein Hypochonder eincheckt... ![]()
Du kannst nur gewinnen, glaube mir!
Alles Gute weiterhin!
LG
espoir
Hallo samaca, da bin ich wieder!
Du, nur so nebenbei, wenn dir das zuviel wird, ich meine, dass immer ich antworte und du hättest vielleicht auch gerne mal den Kommentar von jemand anderes, dann sag's fei, gell! Musst ja net grob werden, ein unauffälliges "Was meinen denn die anderen dazu?" tut's auch...
Warum hast du heute Zweifel?
Nicht, dass ich das nicht verstehen könnte, Angst vor der eigenen Courage oder so, aber mal ehrlich - was quält dich denn? Sind das eher so diffuse Ängste oder hast du konkrete Bedenken?
Wie geht denn dein Jüngster damit um? Hast du ihm schon davon erzählt?
Schon wieder Fragen über Fragen... ![]()
LG
espoir
Grüß dich, Backmaus!
Ja, auch heute gaaaaanz ruhig!
Leider spielt heute das Wetter nicht so mit, nicht nur keine Sonne, sondern auch noch Regen, aber was soll's?
Wie war dein Tag?
LG
espoir
Und ich finde es schlimm, dass du für dich nicht da bist!
Samaca, ich spüre förmlich deine Verzweiflung und auch Wut auf dich selber, und ich kann es sooo gut verstehen. Ich habe keine Kinder, aber immerhin einen fantastischen Ehemann, und ich weiß, wie es ist, wenn man einfach weitertrinkt und sich selber dabei zutiefst verachtet, weil man das niemandem erklären kann, warum man trinkt, obwohl es doch jemanden gibt, den man liebt. Mit Kindern ist es bestimmt noch 'ne Ecke härter, denn die sind ja hilflos dem trinkenden Elternteil ausgesetzt.
Wie alt sind deine Kinder denn?
Kurz und gut - du kriegst ja gar nicht nix auf die Reihe. Du hast dich in einem Alkoholikerforum angemeldet und einen Termin für eine Entgiftung ausgemacht, ist das vielleicht nichts?
LG
espoir
Samaca, es kann nur gut werden, denn gut wird es schon, wenn es endlich anders wird!
Vielleicht ist es ja sogar besser, wenn du dir erst einmal Gedanken machst, wie du dich selber künftig haben willst? Laufen gehen ist zwar gut gemeint, scheint aber nicht wirklich dein brennendster Wunsch zu sein, richtig? Was hast du denn für Wünsche oder Träume? Was stört dich momentan am meisten, was findest du am schlimmsten an dir selber?
Solche Fragen können dir helfen, erst einmal ein Bild zu kriegen von dem, was ist. Und dann ergibt sich oft von alleine das eine oder andere, was sein soll. Mit der Entgiftung kommst du deiner Idealvorstellung schon einen großen Schritt näher.
Wie sieht denn z.B. ein typisches Wochenende bei dir aus? Magst du dein Wochenende, so wie es ist? Empfindest du es als Erholung, als Entspannung, als gelungenen Ausgleich für eine vielleicht anstrengende Arbeitswoche?
LG
espoir
Wieso sollten dich die Leute dort verachten? Das ist doch ihr Job, uns zu helfen! Hattest du je bei deinem Zahnarzt Angst, er könnte dich verachten, weil du ein Loch im Zahn hast? Oder bei deiner Friseurin, sie könnte dich verachten, weil du zu doof bist, dir die Haare selbst zu schneiden?
Aber ich versteh' schon, was du meinst. Ehrlich zu sagen, dass ich Alkoholikerin bin und ohne professionelle Hilfe nicht mehr da rauskomme, ist natürlich schon ein bisschen was anderes. Und deine anderen Gedanken - ach Gott, die hatte ich auch. Und weißt du, was das Schöne ist? Das ist tatsächlich das erste, was du nach der Entgiftung genießen wirst: jederzeit Auto fahren zu können, auch spätabends noch ans Telefon gehen zu können, kurz und gut: ein normales Leben führen zu können!
Was deinen Mann angeht, du hast geschrieben, er wüsste, was auf ihn zukommt. Trinkt er nicht selbst? Bloß eine Mutter zu haben, die auch getrunken hat, heißt nicht unbedingt, dass er wirklich versteht, was sich künftig alles ändern wird.
LG
espoir
Hallo samaca,
na wenn das keine Gedankenübertragung ist!
Ich habe gestern und heute viel an dich gedacht!
Super, dass du echt Nägel mit Köpfen gemacht hast! Glückwunsch!
Wovor hast du Schiss?
Welche Gedanken plagen dich?
Alles Liebe
espoir
Liebe RoteLampe,
genau das habe ich heute gemacht: Entschleunigen! (Schönes Wort!)
Und das war die einzig richtige Entscheidung...
Ich wünsche dir ebenfalls ein schönes Wochenende und vor allem viel Sonne! Die war bei uns heute noch ein bisschen schüchtern, es war ja wohl angenehm warm, aber eben eher diesig. ![]()
Alles Liebe, bis bald
espoir
Hallo Naje,
auch ich möchte dich herzlich Willkommen heißen hier im Forum!
Deine Geschichte ist ja echt bewegend, und ich find's super, dass du's jetzt noch einmal "so richtig" angehen willst! Aber ich habe mich ein bisschen gewundert, dass du schon so viel Kontakt mit Kliniken hattest und dann aber schreibst:
Zitat von NajeIch kam zu der Ansicht, ich bin eigentlich keine "richtige" Alkoholikerin .
Was ist denn mittlerweile anders?
LG
espoir
... ich heute die Entdeckung der Langsamkeit zugelassen habe.
Slow me down, oh I am tired Lord,
slow me down, oh will you help me Lord?
Wunderbarer Gospel von Linda Spevacek.
Nachdem ich gestern ja fast schon wie betäubt war, laufe ich heute im Standby-Modus rum und es tut sooo gut! Lange geschlafen, Frühstück wie ein kleines Kind mit Toast und dick "N..." drauf und ansonsten nix, aber auch wirklich gaaar nix gemacht. GöGa zum Einkaufen geschickt, Zeitung gelesen, den ganzen Tag hier eingeloggt und immer wieder mal vorbeigeschaut, Kaffee und Kuchen auf dem Balkon, Vogelgezwitscher gelauscht - einfach herrlich! Jetzt bin ich wieder ich! ![]()
Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr heute auch gut zu euch wart!
Wir lesen uns! ![]()
Alles Liebe
espoir
Hallo samaca,
du brauchst dich fei nicht schämen, weil du weinst!
Aber ich verstehe dich, wenn du heute erst einmal genug hast und das sacken lassen möchtest.
Melde dich doch einfach morgen wieder, sollst sehen, hier ist immer irgendjemand, manchmal dauert es auch ein kleines Weilchen, bis jemand antwortet, mei, dann lieste halt ein einfach ein bisschen! Themen gibt es hier ja genug! ![]()
Alles Gute dir!
Bis morgen
espoir
Hallo samaca,
keine Angst, du darfst hier freilich Fragen stellen, deshalb bist du doch hier!
Mein persönlicher Höhepunkt - oder sollte ich lieber sagen: Tiefpunkt? - kam, als ich zum ersten Mal schon am frühen Morgen getrunken habe, um das elende Händezittern in den Griff zu kriegen. Allerdings dauerte es dann auch wieder einige Wochen, bis ich nach der Erkenntnis: Du bist eine Trinkerin! die richtige Schritte unternommen habe. Nämlich Kontakt zur Suchtklinik aufnehmen und dann zur Hausärztin wegen der Überweisung.
Und das mit der Angst, samaca, das kenne ich nur zu gut! Du bist da nicht alleine! Ich hatte zum Schluss Angst vor allem, das waren fast schon Panikattacken, schon morgens saß ich im Bett und habe Rotz und Wasser geheult, weil ich solche Angst hatte vor dem Tag, der nun beginnen sollte. Vor jeder Herausforderung, sei es beruflich oder privat, habe ich vorgeglüht. Ich habe meine Angst förmlich "kleingetrunken". Ich musste sogar trinken, um ruhig sagen zu können: "Jawoll, nu isses mir ernst, ich geh' in die Klinik und mach 'n Entzug!" War ich nüchtern, habe ich wieder geschlottert...
Es ist ein Teufelskreis, eine Negativ-Spirale, die dich unerbittlich nach unten ziehen wird. Deshalb finde ich es so mutig von dir, dass du dich deiner Angst stellen willst! Bleib' dran! - Und stelle Fragen, so viele du möchtest!
LG
espoir
Hallo samaca,
also erstmal möchte auch ich dich ganz herzlich Willkommen heißen hier im Forum! Wenn du ein bisschen Zeit und Ruhe mitbringst und hier viel liest, wirst du merken, wie toll es ist, dass es dieses Forum gibt - da kannst du so unendlich viel für dich rausziehen!
Was die Entgiftung angeht, da klingt ja zunächst schon das Wort alleine ziemlich bedrohlich, ich zumindest habe auf dem Höhepunkt meiner Trinkerkarriere nicht eine Sekunde darüber nachgedacht, dass es "Gift" ist, was ich mir da reinziehe. Aber es bedeutet halt, dass dein Körper mit Hilfe von Medikamenten und natürlich unter ärztlicher Aufsicht vom Alkohol entwöhnt wird. Du musst also jeden Tag eine bestimmte Menge von diesem Medikament nehmen, außerdem habe ich etwas bekommen, das einen möglichen Krampfanfall verhindert, und noch ein bestimmtes Vitaminpräparat. Diesen "Cocktail" musste ich Gott sei Dank nur dreieinhalb Tage lang schlucken, den Krampfschutz und die Vitamine jedoch während des gesamten Aufenthaltes (der bei mir neun Tage gedauert hat).
Nebenwirkungen hatte ich kaum welche, von dem Hauptmedikament habe ich am Anfang ein merkwürdigen Kribbeln in der Nase gespürt, ansonsten war ich nur streckenweise recht müde. Ab wann jemand so richtig "entgiftet" ist, hängt nicht zuletzt davon ab, wie weit fortgeschritten derjenige in seiner Sucht schon ist. Normalerweise dauert das zwischen drei und sieben Tage. Es ist also - sofern man die Medikamente verträgt - eine Behandlung, die man gut wegstecken kann und die dann den Startschuss für die weitere Behandlung (möglicherweise Lang- oder Kurzzeittherapie, Einzeltherapie auch ambulant sowie möglichst eine SHG) darstellt.
Mit einem "qualifizierten Entzug" - so heißt die Entgiftung offiziell - bist du nicht nur auf dem richtigen Weg, sondern auch auf der sicheren Seite, denn ein Entzug alleine zu Hause kann lebensgefährlich werden.
Alles Gute dir!
espoir