Beiträge von Melinak

    liebe fatima,

    auch ich habe kinder und mein ex mann ist alkoholiker.

    als er damals dann obdachlos wurde, weil er sich nicht mehr um eine wohnung kümmerte hatte ich den kontakt abgebrochen und bin ihm auch nicht mehr hinterher gelaufen. ich meine es ist die aufgabe des vaters sich darum zu kümmern, wie die beziehung zu den kindern aussieht. es ist nicht meine aufgabe, meine ist es eine gute mutter zu sein.

    sicher hatte ich alles erdenkliche versucht gehabt meinen kindern einen guten vater zu bewahren, nur bin auch ich hier masslos überfordert und kann es nicht verhindern, das es sich so entwickelt hat. ich kann nichts dafür, das weiss ich heute, die kinder können auch nichts dafür, das vermittel ich ihnen und gebe ihnen sie sicherheit, das ihnen keine schuld trifft. auch hier helfen sozialarbeiter und beratungen den kindern stabil und ohne schuldgefühle gross zu werden. darauf bin ich auch sehr bedacht, selbst bin ich ein kind einer alkoholikerin und möchte ihnen da helfen durch meine eigenen erfahrungen die ich mitbringe.

    wichtig ist es eben auch hier dementsprechend zu handeln. wir kinder wissen was es bedeutet solche eltern zu haben. ich kann ihnen nicht alle erfahrungen nehmen, sie haben viele erfahrungen gesammelt, die sicherlich auch nicht positiv sind. es kann aber auch positive wendungen geben für die kinder, die brauchen zwar einen vater, nur einen solchen vater zu haben ist bestimmt nicht schön. doch ob sie den kontakt nun wollen ist ihre entscheidung, da habe ich mit dem jugendamt schon gesprochen, sie müssen sich ihr eigenens bild von ihm machen, das kann ich ihnen auch nicht abnehmen.

    ich habe ihnen die fähigkeit gegeben, habe ihnen vorgelebt wie wichtig es ist sich zu distancieren und bei bedarf sich hilfe zu holen. alle drei sind heute so weit, das sie es können, das sie sich öffnen, darüber reden und das sie an die stellen wenden zu welchen sie vertrauen haben.auch ds sie zu mir kommen wenn was ist und darauf bin ich total stolz, denn ich habe den kreis durchbrochen und habe meine kinder da mit genommen, raus in ein freies leben, das auch sie später leben werden.

    lieben gruß melanie

    liebe fartima,

    Zitat

    erst muss man gegen den partner gewinnen

    dann gegen sich selbst

    nein man muss den kampf aufgeben und zu sich selbst finden, das eigenen leben als wichtiges überhaupt sehen.sich selbst zu spüren und die eigenen grenzen nicht zu überschreiten.

    meine gedanken sind nicht mehr die gleichen wie ich sie schon hatte. mein handeln ist inzwischen unabhängig dafon ob es meiner mutter gut tut, ob es ihr schlecht geht. was sie macht geht mich heute nichts mehr an. ich habe damit abgeschlossen.es hat heute nichts mehr mit mir zu tun was sie macht.

    der kampf den du schreibst, das nicht allein leben können, die angst vor dem allein sein ist auch so ne sache. warum kämpfst du gegen dich selbst?warum kämpfen? ich hörte irgendwann auf zu kämpfen und habe mir selbst einen gefallen getan. ohne kampf hab ich zu mir gefunden, weil ich mich nicht mehr geweigert hatte, nicht mehr gekämpft hatte, ich habe mich angenommen wie ich bin und akzeptiert das ich die war die ich bin. erst dann ging es in die arbeit, denn erst da konnt ich ehrlich erkennen wo ich wirklich stehe und was verändern. erhlichkeit mir gegenüber und meine "macken" konnte ich erkennen und daran arbeiten. aber das ohne zu kämpfen, denn das hatte mir gut getan hat mir geholfen. das was gut tut darum muss ich nicht kämpfen, das kann ich einfach so machen, verstehst du?
    lieben gruß melanie

    liebe antilope,

    wir waren auch beide zusammen im mietvertrag drin. durch die kinder war er einsichtig, zum glück kam er nicht auf die idee um das haus zu kämpfen. wenn dann wäre ich mit den kindern auf die suche gegangen, hätte ihn aber nicht bei mir rein gelassen.er war gewalttätig und daher hatte ich auch das recht ihn raus zu schmeissen.

    mir ging es besser als er draussen war. erst dann konnte ich mich lösen. anderst hätte ich nur noch in angst und ekel vor ihm weiterleben müssen, was mich immer mehr kaputt machte.ich hatte ja auch schon die drei jahre vor dem rausschmiss therapien mit ihm zusammen gemacht die nicht halfen.also ich kann mir da nichts vorwerfen das einzige was ich machen konnte das ich ihn rausgeschmissen habe.mir zu liebe.aber da ist sooooo viel schlimmes passiert bis ich tatsächlich so hadeln musste.

    lieben gruß melanie

    liebe fatima,

    Zitat

    Wenn die Beziehung zu einem Partner unser seelisches oder körperliches
    Wohlergehen gefährdet und wir ihn nicht verlassen, dann lieben wir zu
    sehr

    ich gehe da noch einen schritt weiter, denn wenn die liebe zum partner grösser ist als die liebe zu mir selbst lebe ich in der gefahr mich selbst zu verlieren und das ist krank.dann ist es wichtig wieder zu sich selbst zu kommen und die eigenliebe neu zu entwickeln. sonnst lebt die oder derjenige ewig in abhängigkeit vom anderen.

    alles liebe melanie

    liebe antilope,

    schön das zu lesen, ja ich denke schon das wir, die schon länger dabei sind den neuen etwas vermitteln können, was für sie positiv ist. es gibt ein leben nach dem alkohol, ein leben als co abhängige unabhängig und frei, wenn es einem selbst wichtig ist und es wirklich will.

    ich lese gerade öfter von menschen, die eben dies noch nicht soweit realisiert haben, wie wichtig es ist sich tatsächlich nach den grundbausteien dieses forums zu orientieren. mir hat es auf jeden fall geholfen genau dieses zu beherzigen und mich daran zu halten, ohne wenn und aber. ich habe darauf vertraut, das es gut wird, wenn ich mich an diejenigen halte die dieses umgesetzt haben und schon lange dabei sind.auch in die therapie konnte ich die grundbausteine einfügen, konnte da lernen und mich tatsächlich stabilisieren.

    die bausteine wurden nicht hinterfragt, ich habe sie angenommen als hilfe. schliesslich ging es mir noch vor zwei jahren extrem schlecht und ich war um jede form der hilfe einfach nur dankbar.nur so konnte ich mich entwickeln und zu mir kommen.

    es ist nicht der gedanke mich hier auszuklinken, ich selbst will hier weiter schreiben und anderen als positives beispiel vorrangehen. schön zu lesen, das eben das auch eintrifft, es tatsächlich menschen wie du gibt, die meine geschichte, meine erfahrungen als hilfestellung annehmen.

    ich behaupte nicht, mein weg ist der einzig wahre und richtige. doch solange er sich an den grundbausteinen orientiert ist es sicherlich ein weg der auch für andere gangbar ist, in dieser form, auch wenn jeder dann sein leben anderst gestaltet, sind grunsätzliche gemeinsamkeiten ja zu erkennen. sei es die schuldverteilung richtig zu stellen, sei es das selbstbewusstsein aufzubauen, dadurch selbstsicherer zu werden. das hilfe geben nicht immer hilfe sein kann und das jeder wohl seine scham seine angst hat sich zu verändern, sein leben zu ändern das es positiv läuft.das eben alles im leben erst einmal neu zu gestalten ist, an altem festzuhalten es nicht lohnt, wenn ein unabhängiges leben in freiheit einem eine positive zukunft bringt.sich zuzugestenen das veränderung auch erst mal angst macht und es sehr viel mut braucht es dann trotzdem zu tun.es macht so viel arbeit und dauert sehr lange zeit um dahin zu kommen. doch es lohnt sich allemahl sich selbst an die eigenen nase zu packen und mal bei sich selbst anzufangen aufzuräumen. :wink:

    liebe mohn,

    ging mir auch so. lach...ich war total orientierungslos, mich hat das ganze echt erstmal erschlagen. mit der zeit ging es besser du hast im geschlossenen ja auch ansprechpartner die dir helfen, mir war das anfangs eine grosse hilfe gewesen.....ich freu mich das es dir gut zu gehen scheint!

    liebe grüße melanie

    liebe antilope,

    also ich kann nur berichten, das mein ex damals von selbst nie ausgezogen wäre. er wurde von mir regelrecht rausgeschmissen auf die strasse. er konnte bei freunden unterkommen und richtete sich dort häusslich ein. nach drei monaten dort auf dem sofa schmissen ihn die freunde auch raus, er musste dann eine wohnung suchen,ohne wenn und aber. denn deren ehe wäre damals auch fast daran kaputt gegangen.

    später musste er aus der wohnung aussziehen, er schaffte es nicht sich was neues zu suchen und landete tatsächlich für ein halbes jahr auf der strasse. wäre seine schwester nicht gewesen,die ihm eine wohnung organisierte ich wüsste heue nicht wo er ist. augehört zu saufen? hat er niemals daran gedacht!

    gruß melanie

    hallo zusammen,

    zur zeit geht es mir gut, die begegnungenmit dem ex und meiner mutter sind für mich kein problem mehr. ich lasse sie zu, merke inzwischen, dann sie für mich zwar momentaufnahmen sind die ich zum glück nach den begegnungen wieder gehen lassen kann ohne hinterher ein kopfkino zu haben. ich bin sehr froh darüber das ich soweit bin auch das so leben zu können, das es mich nicht mehr belastet, es keinen einfluss mehr auf mein leben hat, das ich mir selbst gut eingerichtet habe.

    ich denke das ist der optimale zustand den ich so leben kann.ich fühl mich wohl bin zufrieden und das ist gut so wie es ist.

    mit tat der abstand gut, den ich hatte. die kontaktsperren, dieses nicht begegnen dieses eine jahr in der ich für mich selbst einen weg finden wollte.das heutige wissen darum, das ich begegnungen nicht haben muss, wenn ich merke, dieser zeitpunkt tut mir nicht gut.

    auch zu sehen, das wenn es mir gut geht dennoch nicht rigeros sein zu müssen und auch das zulassen kann ohne weitere folgen für mich.schliesslich sind wir durch die kinder, durch die familie miteinander verbunden, mir tat es sehr weh so total komplett abbrechen zu müssen, doch auf der anderen seite merke ich es war sehr sehr wichtig für mich auf lange zeit komplett zu lösen.dadurch habe ich ein andere eben geschaffen ihnen begegnen zu können.

    ich merke auch, das mich nichts mehr zu ihnen zieht, von meiner seite kein bedürfniss besteht ihnen begegnen zu wollen. ich bin froh das ich meine ruhe habe. von mir aus können sie weiter machen wie sie es wollen, geht mich heute nichts mehr an.auch die kinder haben nichts mehr geäussert, sie waren froh, das wir nichts weiteres ausgemacht haben.meine tochter meinte zu mir, sie freue sich darüber nichts ausgemacht zu haben, das er sie so schnell wohl nicht mehr sehen wolle.gut, auch hier merke ich die kinder sind inzwischen auch so weit weg wie es ihnen einfach auch gut tut. auch mein junge , der nichts positives berichtet hatte, ist nicht mehr darauf zu sprechen gekommen, das er unbedingt wieder zum papa will. jetzt lass ich das mal so stehen, ich werde nichts unternehmen, da die kinder dieses bedürfniss auch nicht haben.

    was ich hier auch noch loswerden möchte ist, das ich mich schon hinterfrage, was ich hier schreiben soll, wenn mein co abhängigen zustand sich inzwischen soweit für mich in ordnung gebracht ist, das ich mein leben soweit im griff habe und mich wohl fühle damit.
    durch diese diskussionen, die hier im forum immer wieder auftauchen, das wir hier ernsthat uns mit dem thema ausseinander setzen sollen bin ich einverstanden.

    nur kann ich langsam aber sicher ,darüber bin ich ja sehr froh, von mir hier nicht mehr viel berichten. ich kann wie es diejenigen die schon lange dabei sind auch nur berichten wie gut es mir inzwischen geht, was ich und wie ich heute leben kann in freiheit und unabhängigkeit.klar wird es ein oder andere tage geben wo es mir nicht so gut geht doch das sind ganz banal gesehen probleme die normal sind, die wohl jeder hat, die mich nicht aus der bahn schmeissen.

    muss ich nun aufhören zu schreiben, weil ich merke, das ich mehr und mehr mich hier in meinem tread aufgrund meiner zufriedenheit die ich lebe nur noch über alltägliches schreiben kann?

    lieben gruß melanie

    hallo dobby,

    hast du dir nicht schon mal darüber gedanken gemacht dass du nicht dein leben lang dafonlaufen kannst. es wirt immer überall irgendwo einen platz geben der dich an etwas erinner. jeh älter wir werden um so mehr plätze auf dieser erde haben wir, wo wir irgendwelche erinnerungen an jemanden, an ein gespräch, an eine schöne oder eine schlimme zeit hatten.
    ich weiss selbst war ich auch so unterwegs und froh damals aus dem haus ausgezogen gewesen zu sein, in dem wir uns nur noch zerstritten hatten. jeder raum hatte eine andere schreckliche erinnerung. ich konnte nicht mehr darin wohnen.ich lief auch erst dafon.

    ich habe auch noch heute meine plätze der erinnerung, klar sie kommen noch hoch. nur inzwischen hindert mich das nicht mehr diese plätze aufzusuche und sie mit neuen erinnerungen zu füllen.wir leben heute und haben die möglichkeit unser leben unabhängig zu leben. würdest du nun deinen turn aufgrund der erinnerungen verschieben oder gar nicht machten, dann nimmst du dir doch damit die möglichkeit altes mit neuem aufzufüllen.du machst dich damit abhängig von den erinnerungen , somit auch wieder von ihr. willst du das ?

    lieben gruß melanie

    liebe antilope,

    ja, ich kann von meiner seite auch bestätigen, durch die erfahrungen die ich machte bin ich sicherlich in mancher hinsicht wesendlich konsequenter und auch "härter" geworden.die härte bezieht sich aber lediglich darauf, das ich eben wenn ich was gesagt habe auch dazu stehe und es dann auch durchziehe. auch ich kenne und habe diese mauer um mich herrum. klar, ich könnte versuchen diese mauer einzureissen, habe da schon therapeutisch daran gearbeitet. ich bin dennoch sehr stolz zu mir gefunden zu haben. ich denke wie deien freundin es eben auch jemand ist, bin ich zuverlässig und auf mich kann jeder zählen. gerade dadurch, das ich so oft belogen wurde, so oft im stich gelassen wurde und für mich selber sein musste habe ich doch die sensibilität für andere, das ihnen das eben so nicht passiert, zumindest nicht mit mir.das wünsche ich keinen anderen.ich kann mir vorstellen das so eine feundin etwas wunderbares ist. sei froh jemanden wie sie zu haben. wie gesagt, vielleicht weiss sie nicht das sie durch ihre worte etwas an dir berührt was dir weh tut. weise sie darauf hin und ich denke sie wird dadurch weicher werden, ich selbst weiss es auch von mir, bei dem thema bin ich hart und sicherlich manchmal sehr konsequent nur leider gehts hier ja auch um eine totbringende krankheit.

    lieben gruß melanie

    liebe antilope,
    da gotti zu dem thema bei dir ja auch was geschrieben hat und es da besser aufgehoben ist, nämlich bei dir hab ich den text zudem noch bei dir in den tread reingestellt, kannst also bei dir weiter schreiben....grins...

    gruß melanie

    liebe antilope,

    da deine freundin schon lange trocken ist weiss sie natürlich wie die nassen alkoholiker ticken. ich denke sie wird sich deinem ex freund nicht annehmen weil sie weiss das das der falsche weg ist und ne vergebene liebesmühe. sie hat sicherlich erkannt das sie ihn nichts helfen kann, denn sie hat wohl selbst die erfahrung gemacht ihren tiefpunkt erreicht zu haben.da denke ich wird sie sich aufgrund ihrer erfahrung zurrückhalten was auch richtig ist!

    wenn sie dir gegenüber zu hart ist, es dir vor ihrer art graust sag ihr das. sag ihr, das es dir weh tut, das ihre art sehr hart ist. gestehe dir deinen schmerz zu und sag ihr das, denn nur so kann auch sie besser auf dich eingehen. ich denke sie kann dir ein guter ratgeber sein, denn sie hat sicher viel hinter sich gebracht. sie weiss was sache ist. ich halte es inzwischen auch so, wenn mein gegenüber mich verletzt hat dann sage ich es offen und ehrlich. das ist ein ganz menschliches verlangen nicht verletzt zu werden und dafür kannst du sorge tragen, das es dir im gespräch gut geht.gebe deine verletzlichkeit zu, die hast du, weil du mensch bist. stärke ist es, sich um sich selbst so gut zu sorgen, das es im gespräch einem gut geht.ich denke du kannst auch sowa offen und ehrlich ansprechen.

    beispiel: eine arbeitskollegin ist auch ein gebranntes kind. sie hat genau wie ich einen alkoholiker als mann gehabt und ihre kinder allein erzogen. das macht sie zu einer sehr harten persönlichkeit. "starke frau" sagen viele von ihr, ich spüre aber nur eine mauer, weil sie nicht verletzt werden möchte. das macht sie so hart in ihren aussagen. in einem gespräch hat sie mich sehr angegriffen gehabt. ich habe vor allen anderen kollegen ihr klar und deutlich gesagt, das mir das gerade sehr weh getan hat, und das mich ihre art und weise wie sie mit mir umgeht verletzt. hinterher war unser verhältniss wesendlich weicher und sie öffnete sich mir gegenüber, liess ein stück mauer um sich herrum fallen. heute können wir sehr gut miteinander umgehen.da hat sich was gelöst gehabt, weil ich zeigte das ich ein mensch bin, der verletzt werden kann. sie will ja nimanden verletzten sie war wohl in ihrem verteidigen so drin, das sie vergessen hat, wie sie durch ihre art rüber kommt. ich fühle mich jetzt auch nicht kleiner oder schwächer. ich bin ein mensch mit allem was ein mensch ausmacht und möchte einfach auch als solcher behandelt werden. damit fühle ich mich sehr wohl!

    einen lieben gruß melanie

    halo antilope,

    schön dich bei mir zu lesen.

    Zitat

    Dabei ist mir noch aufgefallen, dass sogar meine Freundin, die schon lange trockene Alkoholikerin ist, immer nur mich anspricht und mir sagt, dass ich ihn endlich rausschmeissen soll. Aber zu ihm hat sie noch nie etwas gesagt.
    Am Freitag treffe ich mich mit ihr. Davor graut es mir schon ein wenig, sie wird mir wieder mit ihrer knallharten Art alles mögliche an den Kopf werfen. Wann ihr was bei ihm aufgefallen ist und und. Dann werde ich aber auch so ehrlich sein und ihr sagen, sie soll dies doch bitte meinem Freund auch mal erzählen. Aber auch das muss ich tun, es ärgert mich schon eine ganze Weile.
    Puuh, eine große Herausforderung für mich, denn ich muss bei ihr auch riskieren, dass sie total beleidigt ist, weil sie ja immer Recht hat.

    da deine freundin schon lange trocken ist weiss sie natürlich wie die nassen alkoholiker ticken. ich denke sie wird sich deinem ex freund nicht annehmen weil sie weiss das das der falsche weg ist und ne vergebene liebesmühe. sie hat sicherlich erkannt das sie ihn nichts helfen kann, denn sie hat wohl selbst die erfahrung gemacht ihren tiefpunkt erreicht zu haben.da denke ich wird sie sich aufgrund ihrer erfahrung zurrückhalten was auch richtig ist!

    wenn sie dir gegenüber zu hart ist, es dir vor ihrer art graust sag ihr das. sag ihr, das es dir weh tut, das ihre art sehr hart ist. gestehe dir deinen schmerz zu und sag ihr das, denn nur so kann auch sie besser auf dich eingehen. ich denke sie kann dir ein guter ratgeber sein, denn sie hat sicher viel hinter sich gebracht. sie weiss was sache ist. ich halte es inzwischen auch so, wenn mein gegenüber mich verletzt hat dann sage ich es offen und ehrlich. das ist ein ganz menschliches verlangen nicht verletzt zu werden und dafür kannst du sorge tragen, das es dir im gespräch gut geht.gebe deine verletzlichkeit zu, die hast du, weil du mensch bist. stärke ist es, sich um sich selbst so gut zu sorgen, das es im gespräch einem gut geht.ich denke du kannst auch sowa offen und ehrlich ansprechen.

    beispiel: eine arbeitskollegin ist auch ein gebranntes kind. sie hat genau wie ich einen alkoholiker als mann gehabt und ihre kinder allein erzogen. das macht sie zu einer sehr harten persönlichkeit. "starke frau" sagen viele von ihr, ich spüre aber nur eine mauer, weil sie nicht verletzt werden möchte. das macht sie so hart in ihren aussagen. in einem gespräch hat sie mich sehr angegriffen gehabt. ich habe vor allen anderen kollegen ihr klar und deutlich gesagt, das mir das gerade sehr weh getan hat, und das mich ihre art und weise wie sie mit mir umgeht verletzt. hinterher war unser verhältniss wesendlich weicher und sie öffnete sich mir gegenüber, liess ein stück mauer um sich herrum fallen. heute können wir sehr gut miteinander umgehen.da hat sich was gelöst gehabt, weil ich zeigte das ich ein mensch bin, der verletzt werden kann. sie will ja nimanden verletzten sie war wohl in ihrem verteidigen so drin, das sie vergessen hat, wie sie durch ihre art rüber kommt. ich fühle mich jetzt auch nicht kleiner oder schwächer. ich bin ein mensch mit allem was ein mensch ausmacht und möchte einfach auch als solcher behandelt werden. damit fühle ich mich sehr wohl!

    einen lieben gruß melanie

    liebe nici,

    ist vollkommen normal, ich hatte zwischendurch auch mal hänger gehabt und mir war das thema co abhängigkeit dann auch zu viel. ich legte dann eine etwas längere pause ein. es ist sehr anstrengend sich dauernd damit ausseinanderzusetzen, denn es kann auch zu viel werden. ein leben unabhängig zu leben vom co bedeutet auch mal einen abstand dazu aufzubauen.ab und zu mache ich auch pausen, dann wenn ich merke es wird zu viel. auch meine therapie beende ich aufgrund von unabhängigkeit, ich will allein für mich leben, meine entscheidungen für mich selbst treffen ohne dabei einen therapeuten zu haben bei dem ich sicherheit suche. auch da besteht eine gefahr sich abhängig zu machen, wenn die therapie zu lange geht.

    mein leben besteht inzwischen real nicht aus menschen mit welchen ich mich darüber austausche. ich habe menschen um mich herrummit denen ich einfach leben kann, spass habe, raus gehe und schlittschuhlaufen oder in die sauna. oder mal auf ne party gehen.besuche in konzerten usw....

    ich ab auch inzwischen nicht mehr diesen aber wenn die leute um mich herrum etwas alkoholisches trinken, solange sie sich nicht unter den tisch saufen geht es, zur späten stunde bin ich selber dann weg.da habe ich eine dementsprechende distance zu ihnen, ich lass mich nicht weiter da auf diese leute ein, lasse sie aber machen was sie wollen.

    problemgespräche würge ich sofort ab. ich habe da keine lust mehr drauf, wie du schreibst das "mutter theresa syndrom" habe ich inzwischen abgelegt.meine freunde die ich habe , die saufen sich nicht voll, denen begegne ich kaffetrinkend und antialkoholisches trinkend.sie habe alle ein gutes gefühl dafür was geht was nicht. es gibt da auch die normalen.wir treffen uns weil wir uns mögen, da kann sicher der ein oder andere problematische punkt auf den tisch kommen, der wird kurz raus gelassen und gut ist.dann wird sich wieder aufs leben konzentriert, das sich jeder wohl fühlen kann.

    liebe nici, ich bin mir sicher, das auch du angefangen hast für dich ein gutes gefühl zu entwickeln. auch das nein sagen wird dir irgendwann auch nicht mehr schwer fallen, das wird mit sicherheit so kommen.und dann öffnen sich türen von ganz allein, die du vorher nicht gesehen hast. du musst nichts dafür unternehmen, einfach anfangen unabhängig zu leben..... :wink:

    lieben gruß melanie

    liebe antilope,

    klar meine ich damit das wir co abhängige nicht anderst ticken wie die alkoholiker. was habe ich mich selbst angelogen, mir was vorgemacht, das schlimme erleben ausgeblendet und das schöne hochgehalten, mich daran festgehalten und sei es nur eine winzig kleine kleinigkeit die das ganze wieder gut aussehen lassen hatte.sei es nur eine kleine geste, einen blumenstrauss machte allses davor schlimme wieder gut.

    ich selbst habe mich erennen müssen, wie ich ticke und was aus mir geworden bin, das tat echt weh und ich musste richtig weien um meine seele.aber das war eben die einzige möglichkeit da raus zu kommen. ehrliche zugeständnisse die ich mir machte, für das ein oder andere auch eine verantwortung zu haben, die nämlich für mich selbst.ehrlich zu bleiben ist sooo wichtig für die zukunft auch wenns manchmal nicht sehr angenehm ist, doch für die zukunft kanns nur positiv weiter gehen!

    das mit deiner freundin hätte ich dir gern noch geschrieben nur das hier ist dobbys tread und daher lade ich dich gern bei mir ein weiter zu schreiben.https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…c21013-720.htmldenn dabei ist mir was aufgefallen was ich dir gern mal aufgeschreiben hätte, wenn du es möchtest.

    lieben gruß melanie

    liebe nici,

    mit der sicherheit, das ich auf einem guten gesunden weg bin. das ich sehr schnell inzwischen spüren kann was mir gut tut und was nicht. bei begegnungen die mir nicht gut tun bin ich inzwischen schnell bereit ein klares nein zu sagen, ich experimentiere heut lange nicht mehr so rum oder bin kompromissbereit. entweder der kontakt "funkt" positiv vom ersten augenblick an oder ich lass es sein.meine selbstsicherheit habe ich inzwischen wieder und bin selbstbewusst genug um zu sagen das tut mir gut und dasnicht. ich sortiere schenller aus und das tut mir gut.darum habe ich keine angst mehr vor kontakten, entweder es klappt oder es klappt nicht. ich kann schliesslich entscheiden für mich ob ich nun weiter kontakt haben will oder nicht. ein nein zu sagen fällt mir heute nicht mehr schwer, wenns um meine gesundheit geht und mein wohlbefinden.ich verbau mir vielleicht den ein oder anderen kontakt, doch ich glaube sehr daran das mein bauch mir da schon die richtigen signale sendet. ich bin mir heute sicher, das ich mich nicht mehr mit solchen mich verletzenden menschen umgeben werde.weil ich inzwischen mir selbst wert bin es nicht mehr zu tun. du siehst, jeh stabiler du wirst und sicherer wirst du auch die richtigen menschen für dich erkennen.zudem kommt ja auch noch, das ich mir auch allein genüge es für mich inzwischen nicht mehr wichtig geworden ist, ob mich nun jeder mag oder nicht. ich gebe mir dahin keine mühe mehr und wenn ich keine kontakte aufbaue(was mir nicht gelingt) dann bin ich zufrieden mit mir selbst.zuviele menschen um mich rum kann ich noch nicht vertragen, weil ich gern auch meine zeit für mich habe.darum ist dieses thema für mich auch nicht so ein wichtiges mehr, ich hab alles was ich brauche und der rest fügt sich ganz einfach dazu.

    lieben gruß melanie

    liebe antilope,

    es war matthias der das schrieb. und auch ich habe erst dann zu mir gefunden, als ich erkennen durfte das es soooo wichtig ist ehrlich auch zu mir selbst zu sein und zu bleiben. wie oft ertappte ich mich dabei mir selbst was vor zu machen, ausreden und lügen hatte auch mein leben oft im griff. heute weiss ichs besser und klar, erst schämte auch ich ich dafür nur helfen konnt ich mir erst als ich mir eingestand, das mein leben ein einzigartiges gerüst aus lügen bestand. ich ging soweit das alles abzureissen und neu aufzubauen. bedacht darauf ehrlich zu sein, zu mir und zu anderen. neu anzufangen und ehrlich zu sein und zu bleiben um ein gesundes leben zu führen.durch meine ehrlickeit bin ich dann tatsächlich zu mir selbst gekommen und konnte erst dann wirklich was ändern!
    lieben gruß melanie

    hallo zusammen,

    so nun habe ich wieder mal meinen dienst getan und habe heute frei. bei der arbeit läuft es gut, es macht spass und die kolleginnen sind mir gegenüber sehr nett.ich habe hier festgestellt, das sich was sehr positives geändert hat, ich kann inzwischen ganz anders reagieren und das ist nur von vorteil ist. ich lass mir nicht mehr alles gefallen und gebe gern auch mal kontra. sie vertragen das sehr gut und sind mir gegenüber inzwischen ganz anders unterwegs.positiv!!!!

    hier zu hause ist der wäscheberg fast unüberwindbar, ich komm nicht mehr an die waschmaschiene ohne darüber klettern zu müssen. nun werd ich das heut mal in angriff nehmen, meine güte haben die kinder klamotten daran merk ich das wir schon reichlich im überfluss leben müssen!!!!!uns gehts gut! positiv!

    ja und ich habe heute einfach mal wieder meine ersehnte ruhe, kein besuch hat sich angekündigt, ausser wäsche , die mich ja zu hause bleiben lässt keine rennerei und nun heisst es geniessen! positiv!

    auch sonnst lassen meine zipperlein einwenig nach, zu schnell wieder auf den beinen war ich gewesen, weil ich meinte ich müsse nach dem magen darm infekt und der vorhergegangenen angina wieder rumhüpfen wie ein junges mädchen. aber auch das ist nun vorbei und ich fühl mich wieder gut! positiv!

    nur leider habe ich eine allergie gegen antibiotika und mir schälen sich die hände wie eine heisse kartoffel....das einzig negativ das ich berichten kann...die schmier ich nun kräftig mit olivenöl ein.

    ansonnsten habe ich hier totale ruhe und sonnst nichts zu berichten, was in irgendeiner weise hier belastend für mich wäre. die besucherei meines ex mannes sind vorbei, da kann nun auch wieder viel zeit vergehen zum nächsten treffen mit den kindern. auch meine mutter hällt sich komplett zurrück das ist fein.

    ja, ich kann sagen mir geht es heute gut!

    lieben gruß melanie

    hallo Thassilo,

    auch ich bin kind einer alkoholkranken mutter. es hilft und nützt wirklich alles handeln nichts. deine mutter scheint sehr co zu sein, sie versucht ewas was sie nicht schaffen wird. ihr kannst du zwar gut zureden aber ob es hilft? mein vater ist auch co abhängiger, er leidert sehr darunter nur helfen kann ich weder ihm noch ihr. ich habe da inzwischen klaren abstand dazu, da mich weder eine schuld trifft noch das ich dort noch irgendwas erreichen werde. ich lasse beide ihr leben so leben wie sie es wollen und mache slebst einengrossen bogen um sie. denn ich will das nicht mit anschauen und vor allem nicht wieder selbst ind co abhängigenverhältniss rutschen. es ist wichtig dazu eine grosse distance aufzubauen und für mich war es wichtig mich vollkommen von den eltern zu lösen. ich orientiere mich inzwischen nach meinem leben, meinem empfinden das ich habe und mache mich von deren befindlichkeiten nicht mehr abhängig. mir geht es gut weil es mir gut gehen darf.was sie machen ist ihrs.

    lieben gruß melanie