Beiträge von Melinak

    lieber mathias,

    ich bin die letzten wochen weg geblieben. vom forum, vom aufarbeiten, vom austausch.

    weil ich einfach das gefühl hatte ich hab genug geschrieben. das ich ab und zu mal sporatisch hier reinschneie liegt daran, das ich hier gern lese. mich mit dem ein oder andern gern ausgetauscht hatte und das beibehalten möchte.

    ich mach mir keinen kopf drum, warum die meissten die mich begleitet hatten über die letzten jahre heute nicht mehr schreiben. weils ihrs ist was sie tun.

    da geh ich meisst vom positiven aus, das diejenigen jetzt gut leben oder sich woanderst hilfe geholt haben. ich geh auch von mir aus, in der zeit wo es mir richtig mies ging hab ich das forum als halt und hilfestellung wert geschätzt gehabt. jetzt gehts im leben voran und diese hilfestellung ist immer in meinem kopf, dann wenn ich jeh dafon gerbauch machen werde, wenns mir nicht gut geht bin ich gern da und schreibe weiter.

    ab und zu ist ne pause auch hilfreich, lässt maches sich setzen.

    ich für mich möchte gerne mein leben selbständig leben und da wo ich es selber kann auch meine probleme für mich lösen. das war ja mein ziel als ich hier angekommen bin.ich wollte mich selbst nie von selbsthilfe abhängig machen, denn selbsthilfe ist für mich hilfe mich selbst zu finden und dann selbst weiter zu gehen.

    ich rede hier von mir. ich bin coabhängige gewesen. eventuell sieht das im anderen bereich anderst aus. dazu kann ich nichts sagen. das ist ja nicht mein bereich ;)

    ich wünsche dir schöne ferien.

    gruß
    melanie

    hallo manfred,

    ja das kenn ich. zeit brauch ich auch. inzwischen weiss ich auch warum. ich bin hypersensibel. dadurch werfen sich in meinem kopf fragen über fragen auf, die andere, die das nicht sind überhaupt niemals haben werden. das braucht viel zeit die alle zu beantworten. dadurch das aber unsere gesellschaft heute viel zu schnelllebig ist hinke ich so oft hinterher, weil ich verstehen will und nicht nur einscannen und ausspucken wie ein pc.

    gut, nun bin ich inzwischen ja auch reflektierter und weiss das ich einige viele dieser fragen nicht dringend beantworten muss. andere dagegen sind wichtig. so heisst es das wichtige vom weniger wichtigen zu filtern. das für sich heraus zu finden ist nicht immer leicht. wird aber immer leichter jeh bewusster ich damit umgegangen bin.

    ich weiss heute das ich mir nicht mehr über alles und jedes nen kopf machen muss. damit lebt sichs auch wesendlich freier und leichter. ich hau mir ganz klar nen stop rein, wenn ich mich beim grübeln einer frage erwische, dei im endeffekt für mich und mein leben momentan nicht wichtig ist. so wird der kopf frei für das wichtige im leben.das wichtige ist: ich, meine kidds, mein job. essen, schlafen,zudem das wohnen, die möglichkeit meine grundbedürfnisse an hygiene durch zu führen, menschen treffen.genau in der reihenfolge.allles andere an fragen über sinn und unsinn im leben haben pylosophen, sternegucker, wissenschaftler oder psychologen schon seit jahrtausenden gemacht und kein einziger ist heute in der lage den wahren sinn des menschseins raus zu finden. warum also den kopf machen. mein sinn ist das ich da bin und danach schaue das ich das leben das ich jetzt noch habe so gut wie es mir möglich ist so gestalte, das ich mich wohl fühlen kann mit mir.das ich mich nicht in die gefahren begebe, von denen ich weiss das sie da sind. das ich das so einrichte das ich gesund leben kann. mehr ist das nicht.seit ich das so handhabe bin ich mitten drin im leben, lebe, mal gut mal schlecht gelaunt. mal mit mehr, mal mit weniger frust oder freude. mal zurück gezogener, dann wieder offen. ich lebe, das ist wichtig. den sinn dafür zu hinterfragen warum ich gerade auf dieser welt bin, das ist mir inzwischen nicht mehr wichtig. ich bin da, das zählt.ich bin ich, so wie ich bin.

    ich grüße dich
    melanie

    liebe gartenblume,

    mal zum thema berteuer ne kleine anmerkung:

    warum darf ein arzt seine angehörigen nicht operieren?

    weil er bertoffener ist und emmozional reagieren würde und nicht in der lage wäre sachlich zu agieren.

    ich sah das beim thema betreuer genau so. ich würd ne betreuer position nur dann übernehmen wenn ich emmozional in der lage wäre mich dann auch vom angehörigen zu distancieren.

    bist du das? kannst du das?

    wenn nicht dann sag dir doch, ich machs wie jeder arzt. denn dann setzt die vernunft ein und das schlechte gewissen hört auf.

    ich sag dir offen und ehrlich: ich würde die betreuung meiner eltern nie , nie, niemals übernehmen. es gibt genug andere die dazu in der lage sind. ich bin es nicht. ich hab da nicht mal ein schlechtes gewissen damit, das dann auch ab zu geben.

    denn ich will für meine eltern das beste und das kann ihnen nur jemand geben, der nicht betroffen ist und schon gar nicht in der coabhängigkeit steht!dazu sind andere da, die das können!

    lieben gruß
    melanie

    hallo manfred.

    bei diesem satz fällt mir spontan ein bild ein. ich reich dir meine hand, wenn du sie willst.solange du sie brauchst. wenn du sie nicht mehr brauchst lasse ich sie wieder los.

    euch ein wunderschönes wochenende.

    gruß melanie

    lieber uwe,

    nun ging es ja niemals mir darum das der eine dem anderen schreibt, das packst du mit der einstellung eh nicht. das ist ein umkehrschluss aus meinem geschriebenen. nene so war das neimals gesagt und gemeint.

    wer hilfe sucht wird hilfe bekommen. wenn er ernsthaft auch dahinter steht und hilfe annehmen kann. manchmal sind es eher die unangenehmen aussagen von usern, die schon erfahrungen gemacht haben und weiter sind, die einem auf die sprünge helfen. in meinem fall war das so. manches wollt ich nicht lesen, tat mir weh. wollt ich nicht annehmen. doch steckte da so viel potenzial darin das ichs mir dann doch überlegt habe um zu setzten. das war dann richtig gut für mich.

    ich überleg mir manchmal schon, was wäre gewesen wenn mir nicht ab und an auf dei füsse getreten worden wäre mit einer dermassenen ehrlichkeit und direktheit das ich spüren konnte ich lieg in meiner überzäugung die ich lebe total fatal krankhaft. mit blümchen schicken, kuscheleinheiten oder eideidei allein wär ich nie so weit gekommen wie ich jetzt bin. ne gute mischung aus beidem tat mir einfach gut.

    dir auch ein schönes wochenende.

    lieben gruß
    melanie

    ja karsten,

    doch dahin zu kommen, sich bewusst zu werden das man von sich aus, nicht für andere, was ändern muss um dann widerum in das unbekannte neue zu gehen ist ja schlussendlich aufgabe jeden einzelenen. da heissts dann ernsthaft sich mit sich ausseinander zu setzen.lesen, sich informieren, sich stark machen. ein ich will nicht mehr kommt erst dann zusande, wenn der mensch dann innerlich wirklich nicht mehr will und das auch spüren kann.das nimmt ihn doch hier keiner ab. das muss er doch ganz allein packen!

    lieben gruß melanie

    lieber uwe,

    der gedanke anderen auf die sprünge helfen zu können und dadurch ihr "ich will nicht mehr" zu fördern ist der gedanke der mich jahrzentelang begleitet hat. mit dem erfolg das ich selbst anfing draunter zu leiden, weil ich nicht einsehen konnte das das echt nichts bringt anderen ihr innerstes zu mannipulieren. entweder freiwillig ganz von sich aus oder eben nicht, das hab ich verstanden und wer heute noch nicht so weit ist zu wollen, der braucht halt noch zeit dahin zu kommen. von meiner seite aus kommt da nichts mehr. nichts. das ist besser.

    gruß
    melanie

    hallo manfred,

    danke für deine worte.

    bodenständiger bin ich geworden. ja, durch viele auf die nase fallen und wieder aufstehen hab ich schon bodenhaftung bekommen. heisst ja nicht das ich nich auch mal träumen kann. dann sinds träume, das weiss ich dann aber auch.

    zum inneren kind das geliebt werden will hab ich noch eine erfahrung. das möchte gestreichelt werden, anerkennung, liebe und zuwendung. da es sicher schwieriger war, in meinem fall zumindest mal das zu tun, hat es lange zeit nicht mal von mir das bekommen was es dringend brauchte. als ich ihm das geben konnte war es erst total traurig und durch den wind. wusste es nicht mal mehr was ihm fehlte. erst als es das bekahm wurde ihm das bewusst was fehlte. das ist dann erst mal ne ziemliche hürde zu nehmen, weils sich , bei mir wars halt so, erst mal traurig machte, anstelle der erwarteten glückseeligkeit. erst lange zeit später spürte ich erleichterung in mir. durch eben auch achtsamkeit das nicht zu vergessen, es zu tun trotz allem.

    doch die erwachsene frau hat genau so viel bedürfnis nach nähe zund zuwendung und aufmerksamkeit. weils doch so normal ist, zum mensch sein dazu gehört. da häng ich noch ziemlich in alten mustern fest. das wird sicher auch noch werden. das innere kind zeigt sich ja glücklich und zufrieden. dadurch wird das was ich als erwachsene lebe nach und nach auch offener für sowas.

    ich denke jehr offener und bewusster ich mich um mich kümmere und vertrauen zu mir habe, das es schon ok ist wie ich bin um so leichter wird das annehmen alter gelebter muster als was was ein mal war und heute nicht mehr so sein muss, weil ich es in der hand habe anderst zu handeln wie damals.erst brauchtre ich die aufarbeitung, inzwischen lass ichs sein. es ist gewesen und gott sei dank vorbei!

    lieben gruß melanie

    hallo,

    ich möcht ganz unabhängig von dem was ihr vor mir geschrieben hat darauf eingehen wie der titel "heuteeinfachleben" in mir auslöst.

    einfach ist es nie. es gibt zeiten, ja, da lebte ich nach aufarbeitung meiner ganzen geschichte sicherlich erleichterter. freudiger. zufriedenenr. sicher wars positiv das mal durch zu gehen und an zu schauen. das gehört für mich inzwischen zur alltäglichen achtsamkeit dazu.

    meine erwartungen habe ich inzwischen soweit, das ich sagen kann, einfach leben ist nicht. es gehören so viele dinge dazu, die einfluss auf mich nehmen. ich selbst , das umfeld, die gemeinschaft.um micht rum kann ich nicht ausblenden. ich kann versuchen damit um zu gehen, so das ich eine gewisse gelassenheit dabei spüre. gelingt mir das nicht gehört das allerdings genau so dazu wie alles andere.das bin dann auch ich und damit lebe ich. ich muss nicht zwanghaft versuchen alles beschönigen, glauben, das leben ist einfach nur so leben. es gehören einsamkeit leere unerfülltheit genauso dazu wie das glück wie auch die innere zufriedenheit. ich glaube schon lang nicht mehr daran das es das erfüllte friedvolle leben gibt in dem alles rund läuft und ich nur noch zufrieden bin. das ist illussion, traum, das hat mit realität und leben kein bischen zu tun. sämtliche versuche das so zu leben scheiterten erfahrungsgemäss bei mir immer wieder an den vielen faktoren die das leben einfach so mit sich bringen. weils leben ist,dazu gehört, sich nicht verhindern lässt, passiert ob ich will oder nicht. massgeblich für meine innere zufriedenheit ist , das ich darazu vertraue das es weiter geht. das leid und schmerz sowohl auch freude und glück zum leben gehört und eine einheit bildet die zusammen gehört.das ich weiss ich kann damit umgehen, kann dieses annehmen in dem moment wo es da ist und zerbreche nicht daran, weil ich hilflos bin. nein ich bin nicht hilflos dem leben ausgeliefert. ich kann was tun. kann handeln. handeln so, das bestimmte lebenssituationen lebbar sind. mit lebbar meine ich, kompromisse ein zu gehen und mir selbst zu sagen, damit kann ich leben.das leben so nehmen wie es kommt. genau. es kommt, auf jeden fall und ich bin in der lage genau das an zu nehmen wie es ist. das ist nicht einfach. nicht einfach leben. das ist heute leben.so wie ich es kann.damit nehme ich mich selbst an wie ich bin und das ist gut so.

    gruß
    melanie

    liebe topas,

    es gibt höhen im leben und tiefen im leben. momentan etwas mehr tiefen und kleine höhen bei mir. allerdings ist das nur der finanzielle bereich der die tiefen abdeckt, denn in vieler hinsicht empfinde ich mich und mein leben so wie es ist als etwas positives.ich denke diese zeit der finanziellen schwierigkeiten gehn auch vorbei. da hab ich schon hoffnung das das wieder besser wird.ich bin fleissig daran das ganze irgendwie klar schiff zu bekommen, bekomm zwar hier und da ne breiteite aber treffer und versenkt war noch nicht dabei. spannend ist es auf jeden fall. noch hab ich pover und keine bauchschmerzen, das ist schon mal echt gut. das macht den kopf auch klarer und lässt mich richtig aggieren.

    gelernt hab ichs ja. das ganze zu entwirren und nicht zusammen zu schmeissen wie ein knäul um das hinterher wieder zu entwirren. das eine, finanzielle, hat mit dem anderen, trotz dem spass am leben zu haben im grunde nicht viel zu tun. solang ich zu essen hab geht das ja auch. freunde da sind, die unterstützend mithelfen das es dann auch gelebt werden kann.auch das hab ich und das gibt mir sicherheit.und auch das vertrauen darauf das das leben auch noch weiter geht wenn sich hier und da mal ne veränderung ergibt, sich neue wege auftun die zu gehen sind und deshalb auch die welt nicht untergeht. die angst hab ich inzwischen verloren und habe so viel vertrauen zu mir und meinem leben aufgebaut, das ich weiss es geht voran.alles ist gut. selbst wenns mal nicht so gut ist. :wink:

    danke das du nachfrägst.

    im forum tummel ich mich kaum noch rum. les auch nicht mehr so viel hier.irgendwie orientiere ich mich grad wo anderst hin.so in richtung raus gehn und leben.

    einen lieben gruß
    melanie

    liebe nici,

    Zitat

    Ich kanns gerade nicht anders ausdrücken, aber ich glaube, ich bin bei mir angekommen.
    Liebe Melanie, falls du das liest, jetzt weiß ich was Du damit sagen wolltest.

    schön. das freu mich sehr für dich. ein keines bischen zeit noch und dann glaubst du nicht "nur" du bist bei dir angekommen, dann weisst du es du bist bei dir an gekommen *zwinker*. auch das wird kommen.

    schöne zeit beim renovieren!!!!!

    gruß
    melanie

    hallo karl, hallo BC,

    egal wie das ding genannt wird, es ist immer und überall. bei jedem menschen. egal ob alkoholiker oder traumatisierter mensch. egal ob glücklicher und zufriedener mensch, es ist so, das in bestimmten situationen ind welchem der mensch schlimme erfahrungen gemacht hatte danach in selbiger oder ähnlicher situation wieder erinnert wird an altes. dafor kann sich keiner schützen, es kommt wies kommt und geht auch wieder. das einzige was mir dabei einfällt is generell mir zu sagen, eh melanie, das sind die alten erfahrungen, du kannst nun neue machen und das alte dadurch entschärfen oder ganz weg machen und mit positiven dingen auffüllen.machen nicht nur drum reden ist da die devise für mich inzwischen und ich mache sie.sie kommen und gehen. ganz normal. brauch mir darum inzwischen (zum glück) keinen kopf mehr machen.meine erfahrung ist das ich dadurch das ich mache auch positives auffülle und dadurch das unangenehme dabei inzwischen nach und nach verliere.leben bedeutet immer neue erfahrungen machen und nicht alten erfahrungen nach zu hängen. da gehts für mich lang....nach vorne!

    gruß
    melanie

    gestern gedanken unabhängig von dem was ich heute hier lese, doch die passen gut hier rein.

    das kind hat angst. es bibbert, zieht sich die decke über das gesicht. vorsichtig bis gerade über die nase, die augen nicht zu bedecken, das es sehen kann was da auf es zu kommt. im schrank. es ist im schrank. das poltern. ich weiss es, denkt das kind, es kann nur ein geist sein oder noch viel schlimeres.

    nachts hat das kind immer angst. es poltert so oft. auch der kassettenrecorder brummelt vor sich hin und das kind hört stimmen. sie schimpfen. streiten. sie sind böse, dankt das kind. böse auf mich. weil ich nicht artig war. weil ich nicht gut genug bin. das brummen im kassenttenrekorder wird lauter. stimmen schimpfen jetzt mit ihm. es steht auf, mutig will es den stecker ziehen. "doch dann bekommst du einen strohmschlag" sagen die stimmen, "wenn du uns aussteckst". mutig, jede nacht zieht das kind den stecker.

    gedanken daran was war. ernst zu nehmend. ein kind. ein kind das das was es erlebte als real sieht. realität.was ist realität. die phantasie des kindes in der verarbeitung des streits der eltern nacht für nacht.schmerz.

    erwachsene. heute. doch auch hier bemerk ich, wie oft schleicht die pahntasie sich ein, verhindert das reelle zu sehen, das was wirklich dahinter steht.

    auch schmerz lässt sich steuern. gedanklich steuern. lenkst du dich ab, nimmst du schmerz nicht mehr wahr. so geht es darum schmerzen (wie so oft) an zu nehmen und diese dann (wie auch so oft) einfach laufen zu lassen. die gedanken an den schmerz verschwinden und der schmerz wird nicht mehr wahr genommen. so erlebte ich meine krebskrankheit, die schmerzen die ich hatte ein jahr lang damit, das ich versuchte mich auf was anderes zu konzentrieren wie auf diesen schmerz. dann wurde es erträglich.es verschwand dann irgendwann von selbst. ab und zu meldet sich der bauch wieder und erinnert daran, da war was, pass auf dich auf.

    schmerzmittel sind nicht immer hilfreich. mir halfen die hämmer nicht die ich bekam. das waren extrem starke medikamente, die lediglich meine sinne trübten, die mich müde machten. unlebenswert wars. ich lehnte diese dann auch ab, lernte mit angst, schmerz um zu gehen. entspannungsübungen können enorm helfen. versuch das mal.

    es gibt auch schmerztherapiene da geht es um den umgang mit schmerz. nicht medikamentös sondern das leben mit schmerz lebenswert zu gestalten und zu lernen damit um zu gehen.

    gruß
    melanie

    nun ja, mal motzen ist denk ich auch nicht schlecht. für mich passt auch sowas.ist ja nicht von dauer und ursächlich liegts ja nicht in mir. es sind die kleinen trigger der vergangenheit die da wohl immer wieder lauern. na, ich nimms mit und als solches ists wies ist. nochmal danke für die aufbauenden worte hier. das hat mich einwenig runter geholt vom gedankenkarusell. so wars mal nen durchhängertag oder zwei.

    gerade kehrt wieder ruhe ein. er hat heut die zweite prüfung gemacht und kam wesendlich entspannter heim. war dafor auch nicht so aufgeregt. legt sich zum glück das ganze gerade. ich mach nur puhhhh geschafft!!!!

    meine fotos die ich mache werden immer besser. ich freu mich ja so, vor allem ist das da draussen ja auch so herrlich schön! viele motive, schönes zu sehen. das ich endlich das in bild umsetzen kann was ich sehe find ich das tolle am fotografieren. jetzt hab ich nicht nur das bild im kopf sonderen dauerhaft vor augen. das ist sehr schön.

    bilder. von mir gibt es keine bilder aus der kindheit. meine zeit wurde nicht in bild gefasst. jahre lang nicht. schade find ich. dafür gibt es nun um so mehr.

    einen schönen abend allen
    melanie

    hallo nici,

    familiendarlehn ist klasse. zinsfrei und ich denk auch wenns mal mau aussieht und ne abschlussfahrt kommt drückt familie dann mal ein auge zu. ich wünsch dir das! ich bin auch froh das es doch selbst in meiner familie gerade da in dem bereich immer wieder doch unterstützung gibt. wenn ich wieder besser da steh gibts geld auch wieder zurück.

    unter solchen umständen ist die freude über die neue küche dann doch viel grösser, so hoffe ich, weils mir so gehn würde. so wie ich das bei dir rauslese ist das auch so, das freut mich dann mit.

    auch dir gute nacht
    melnaie

    liebe doro, liebe nici,

    ich weiss ich mach mich oft sehr verrückt. ich hab damit so meine probleme, wünschte ich es den kindern einfach anderst. wie gesagt, ich bin mir ja bewusst darüber das ich es nicht ändern kann. es kommt eben auch bei mir ab und an mal hoch.

    ich lenke mich so gut ich kann auch ab. ich bin am bilder machen, bearbeiten und entspann mich dabei.

    heut war grosßeinkauftag. wichtige anschaffungen hab ich erledigt. puhhh was das zeug geld kostet!!!!

    danke euch für die aufmunternden worte. ich hoffe wirklich das regelt sich igendwann mal. ich weiss sicher das ich eben da nicht zu sehr mich rein steigern sollte. ich versuch mein bestes. lenk mich ab, mach meine sachen und lass ihn spinnen. ich freu mich auf die pfingstferien und den tag nach den prüfungen!!!!!

    gruß
    melanie

    hallo nici,

    ja so wiedrige zeiten hatte ich auch schon. leb ich auch noch weiter. nicht unter krigen lasssen. genau. was sein muss muss sein. ne neue küche? schön, die hast du ja dann auch lange! bei mir geht auch ab und an was kaputt. nur inzwischen bin ich klüger und mach nichts mehr auf raten. lieber spar ich mirs zam und beiss mich durch. aber das ist mein lehrgeld das ich zahlte.

    was mir geholfen hatte war ein offener umgang mit dieser situation. das ich da stand und erzählte es meinen bekannten und freunden. oft mals hatte irgend wer noch ein bett übrig oder einen schrank, den er mir billig verkaufte oder sogar schenkte. ich lebe hier fast nur mit geschenkten möbeln und auch das geht.klar ne küche schenkt mir keiner. auch meine geht langsam kaputt. da heissts für mich jetzt auf diese anschaffung sparen so gut ich kann. mal schaun wie lange es gut geht.

    ich zb habe noch ein bett im keller stehn. brauch nicht. *zwinker*

    gruß
    melanie

    so nun zur zeit bin ich etwas oben drüber. ich bin extrem genervt. diese prüfungen, mein sohn, das geht mir so auf den geist. der spinnt. ich hab letztends ner freundin gesagt, den setz ich mir jetzt auf den schoss, steck ihm nen schnuller in mund dann ist ruhe.....spass beiseite. klar ich möcht ja für ihn da sein. nur das ewige rum genöle, hier tut was weh, da ist was nicht ok. oh ich fühl mich nicht gut mama. mama was ist das mein ohr zuckt......ich hab nen kleinen bzw grossen hypochonder hier sitzen.

    ich hab ja für alles viel verständnis. nur auffressen lassen will ich mich von dem genörgel nicht. ich sags ihm inzwischen auch deutlich, das ich die nase voll hab, das nichts ist bei ihm. das ich ihn jetzt dann bald zum arzt schlepp, damit der ihm sagt das er gesund ist.der junge hat nichts, nur angst vorm versagen. angst vor der prüfung. angst es nicht zu packen.

    ich weiss ja, das das was er spürt und fühlt für ihn da ist. ich hab nur den eindruck er fixiert sich immer mehr darauf, auf weh und ach. ich seh grad einen jungen mann vor mir der dem leistungsdruck wohl nicht gewachsen ist. ich ärger mich dewegen darüber, weil ich weiss, das all das was er erleben musste in seinem leben ihm jetzt ein bein stellt.

    nur ja, ich weiss, ablösung. mich da jetzt nicht verrückt machen. mir jetzt auch kein schlechtes gewissen machen. ich weiss es war scheisse. es war nicht gut für die kinder, was sie erlebt haben. ich weiss und kanns nicht ändern. ich hab mein aller aller bestes getan das ich sie danach wieder stabilisiere. nun ist ER dran an sich zu glauben.

    ich tus, das weiss ich und der anspruch das er klassenbester mit eins plus mit sternchen wird den hab ich ja niemals gehabt. den druck macht er sich ja selber.

    ich bin froh heut morgen mal wieder ruhe zu haben. puhhhh ruhe!!!!!!!!

    melanie

    hallo matthias,

    ich hol mir demnächst ne externe festplatte um meine daten zu speichern. mein sohn hat auch eine externe.da passt ein haufen daten drauf und die sind nicht mal so teuer. sehr praktisch find ich um eben daten von einem zum anderen zu transportieren.*zwinker*. mit usb stiks oder carts sammelt sich bei mir nämlich so einiges an und die verschlampern sich zu leicht.zudem kosten die ja auch geld und dauernd neue sticks oder cards zu kaufen ist auf dauer auch teuer. dann lieber ne externe festplatte und der lepi den ich hab ist nicht überladen mit daten, zudem kann ich die abstöpseln und keiner von aussen hat zugriff drauf.*zwinker*

    gruß
    melanie

    hallo dings bums,

    deine mutter ist kein kleines kind, das man beschäftigen muss. wenn sie nicht will, keine hobbys hat dann ist es doch ihrs. sie muss doch nicht, weil du der meinung bist sie muss doch was tun, ein hobby suchen damit du dich dann wieder wohl fühlen kannst.

    lass sie doch.

    mir kommt da ein scetch in den kopf von loriot. der sitzt im sessel und will einfach mal nichts tun. die frau von ihm meint aber er muss doch was tun. kennst du den? deine zeilen erinnern mich daran.

    kein mensch muss was tun wenn er es von sich aus nicht tun will. wenn sie ihren haushalt nicht auf die reihe bekommt, nun dann wird es zwar wild aussehen. aber dann muss sie damit klar kommen. entweder sie sitzt weiter im dreck und es wird sich immer mehr um sie rum türmen. oder sie begreift für sich das sie so nicht leben will und wird sich hilfe holen.das bewusst machen in welcher aussichtslosen situation so ein mensch lebt , die aussmasse der krankheit muss jeder alkoholiker selbst erleben dürfen. so meine erfahrung.

    für dich gild dich zu distancieren. sie sein lassen. ihr damit die chance geben zu erkennen das sie selbst was tun muss. nur so gehts.

    gruß
    melanie