Nun, mir liegt die Zeit um Mitternacht mehr, als das morgendlich Unsortierte. Das Erstaunen des Erwachens ist zwar nur gelegentlich verwirrend, doch diese meine Verwirrung einem ganzen Forum zuzumuten, halte ich in meinem Fall für eine Überforderung an euch.
Das dumpfe ungeordnete leise Klopfen des Nachts ist mir vertrauter, als das erfrischende unbekümmert laute Klopfen des Herzens am Morgen. In der Abenddämmerung sind die Träume der Morgenröte der Realität gewichen – es bleiben Wünsche. Wirklichkeitsnäher als das frühe Hoffen.
Gruselig sind nur die „Dunklen Morgen“, die bis zum nächsten Tag Raum und Zeit verschlingen. Das sind meine Geisterstunden – unabhängig der „vorgeschriebenen“ 0.00 Uhr. Sie anzunehmen kostet Kraft. Der Vampir, der die dafür notwendige Energie verbraucht, bin aber ebenso ich. Das Wissen darum macht es erträglich – suhlen darin, will sich lediglich der „innere Schweinehund“. Diesem fehlen aber neuerdings die Anlässe dafür.
Uppsi – es klopft! – gute Nacht – Uwe.
Was ich wollen will
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glück auf uwe
Zitat von uwe.rothaemel„Wie geht es dir?“ - „Den Umständen entsprechend!“
da sag ich gern: "mittleres fenster" und freu mich, dass es keine tiefgarage is.
Zitat von uwe.rothaemelEine Schmerztherapie, mit Tabletten und Spritzen, habe ich abgelehnt. Eine rumwerkeln an dem Symptomen halte ich für überflüssig und bei dem Suchthintergrund auch nicht für förderlich.
stimmt, die meisten schmerzen lassen sich aushalten. ich kenn das von meinem phantomschmerz. und ich denk das "betteln" nach tabletten oder spritzen is schlimmer(??).
schöne zeit
matthias[will ich wirklich wissen, was da klopft (meist is es n wasserrohr beim abkühen)?]
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gestern gedanken unabhängig von dem was ich heute hier lese, doch die passen gut hier rein.
das kind hat angst. es bibbert, zieht sich die decke über das gesicht. vorsichtig bis gerade über die nase, die augen nicht zu bedecken, das es sehen kann was da auf es zu kommt. im schrank. es ist im schrank. das poltern. ich weiss es, denkt das kind, es kann nur ein geist sein oder noch viel schlimeres.
nachts hat das kind immer angst. es poltert so oft. auch der kassettenrecorder brummelt vor sich hin und das kind hört stimmen. sie schimpfen. streiten. sie sind böse, dankt das kind. böse auf mich. weil ich nicht artig war. weil ich nicht gut genug bin. das brummen im kassenttenrekorder wird lauter. stimmen schimpfen jetzt mit ihm. es steht auf, mutig will es den stecker ziehen. "doch dann bekommst du einen strohmschlag" sagen die stimmen, "wenn du uns aussteckst". mutig, jede nacht zieht das kind den stecker.
gedanken daran was war. ernst zu nehmend. ein kind. ein kind das das was es erlebte als real sieht. realität.was ist realität. die phantasie des kindes in der verarbeitung des streits der eltern nacht für nacht.schmerz.
erwachsene. heute. doch auch hier bemerk ich, wie oft schleicht die pahntasie sich ein, verhindert das reelle zu sehen, das was wirklich dahinter steht.
auch schmerz lässt sich steuern. gedanklich steuern. lenkst du dich ab, nimmst du schmerz nicht mehr wahr. so geht es darum schmerzen (wie so oft) an zu nehmen und diese dann (wie auch so oft) einfach laufen zu lassen. die gedanken an den schmerz verschwinden und der schmerz wird nicht mehr wahr genommen. so erlebte ich meine krebskrankheit, die schmerzen die ich hatte ein jahr lang damit, das ich versuchte mich auf was anderes zu konzentrieren wie auf diesen schmerz. dann wurde es erträglich.es verschwand dann irgendwann von selbst. ab und zu meldet sich der bauch wieder und erinnert daran, da war was, pass auf dich auf.
schmerzmittel sind nicht immer hilfreich. mir halfen die hämmer nicht die ich bekam. das waren extrem starke medikamente, die lediglich meine sinne trübten, die mich müde machten. unlebenswert wars. ich lehnte diese dann auch ab, lernte mit angst, schmerz um zu gehen. entspannungsübungen können enorm helfen. versuch das mal.
es gibt auch schmerztherapiene da geht es um den umgang mit schmerz. nicht medikamentös sondern das leben mit schmerz lebenswert zu gestalten und zu lernen damit um zu gehen.
gruß
melanie -
Danke Melanie
Ich weiß es sehr zu schätzen, was du mir sagen willst. Es hat zwar ein Durchatmen gedauert, doch ich nehme mir mittlerweile die Zeit, Sätze wirken zu lassen. Das erste Gefühl war ein Ruf: „Ich brauch kein Mitleid!“; „Ich will keinen Trost!“; „Ich verlange keine Ratschläge!“ – Das war auch nicht Deine Absicht.
Es bewegt mich doch mehr, als ich zugeben möchte. Daher die anfängliche Abwehrhaltung.
Angst macht mir die bevorstehende ungewollte – oder besser „zwangsverordnete“ Entschleunigung. Die Einschränkungen in der aktiven Bewegung. Die Auseinandersetzung mit dem Notwendigen hat noch Lücken.
Wie beim Kinde, ist die Wirklichkeit nicht so greifbar, wie die Wahrnehmung der Phantasie.
Es kommt für mich nunmehr darauf an - zu vertrauen – auf jene, die sich damit auskennen und auf mich. Als Kind hatte ich dieses Selbstverständnis – positive Fantasie. Es gilt sich zu erinnern!
Danke nochmal – Uwe. -
Hallo Uwe,
ZitatEs hat zwar ein Durchatmen gedauert, doch ich nehme mir mittlerweile die Zeit, Sätze wirken zu lassen. Das erste Gefühl war ein Ruf: „Ich brauch kein Mitleid!“; „Ich will keinen Trost!“; „Ich verlange keine Ratschläge!“ – Das war auch nicht Deine Absicht.
Es bewegt mich doch mehr, als ich zugeben möchte. Daher die anfängliche Abwehrhaltung.Klasse dieser Satz - mein Kompliment für diese Reflektion und auch Erkenntnis!!! Ich erlebe es hier ja häufiger, dass Ablehnung entsteht, die eigentlich hausgemacht ist. Was ich sehr schade finde.
Ich schaue auch darauf, was macht dieser oder jene Satz mit mir und wieviel hat er mit meinem Gegenber zu tun.
Grüßle
BC
Angst macht mir die bevorstehende ungewollte – oder besser „zwangsverordnete“ Entschleunigung. Die Einschränkungen in der aktiven Bewegung. Die Auseinandersetzung mit dem Notwendigen hat noch Lücken.
Wie beim Kinde, ist die Wirklichkeit nicht so greifbar, wie die Wahrnehmung der Phantasie.
Es kommt für mich nunmehr darauf an - zu vertrauen – auf jene, die sich damit auskennen und auf mich. Als Kind hatte ich dieses Selbstverständnis – positive Fantasie. Es gilt sich zu erinnern!
Danke nochmal – Uwe.[/quote] -
Guten Morgen Uwe
Danke erst mal.
Ich schreib dir mehr wenn ich das nächtliche Pochen verständlicher deuten kann.
Es sind die Heinzelmännchen, die mir helfen "liegengebliebenes" auf die Reihe zu
kriegen. Das weiss jedes Kind. Ein Wasserrohr das knackst ? So ein Blödsinn.
Ablenkungsmanöver sind jedoch gut. Das kleine Volk möchte ja keine
Aufmerksamkeit haben sonst ziehen sie weiter und ich muss all die Hausarbeiten
allein erledigen.
Sie haben eh nicht mal das Geschirr gespült wie ich grad sehe.Ich freu mich schon auf das Spiel heute abend und wer hätte das gedacht:
Ich drück echt den Bayern die Daumen.Schönes Wochenende
OF
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Zitat von Old Flatterhand
Sie haben eh nicht mal das Geschirr gespült wie ich grad sehe.
lehrlinge?
glück auf
matthias -
Morgen Matthias
Zitat
lehrlinge?In die Richtung geht´s wahrscheinlich !
Schönen Sonntag
OF
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Hallo
Ich habe heute für mich die Reißleine gezogen. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung steht auf dem Zettel – keine dauerhafte Belastung für die „Knoche“ möglich. Mein Termin im Krankenhaus ist allerdings erst in sechs Wochen. „Zwangsurlaub“, das wird anstrengend.
Mir fällt es schwer, der Situation ein paar positive Aspekte abzuringen.
Etwas unsortierte Grüße – Uwe. -
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Hallo
Geduld wird das „(Er)Schlagwort“ der nächsten Zeit sein.
Zu Beginn habe ich mir Montagnacht noch, für jeden Tag etwas in den Kalender geschrieben, was zu machen ist – was mir gut tut – etc. Wird sich so nicht abarbeiten lassen – es verhindert mir aber die Neigung zur Lethargie oder gar Griesgram.
Ich bin mal gespannt, wann ich anfange „zu schieben“. Es sind alles Kleinigkeiten, die eh schon eine Zeit lang gewartet haben. Nach der SHG gestern, geht’s mir zumindest etwas besser, was die Orientierung betrifft.
Die Frage: „Was würdest Du jemanden empfehlen, wenn er in Deiner Situation stecken würde?“ habe ich mir gestellt und einige Selbst-Rat-Schläge sind realistisch.
Es hat mir aber auch wieder deutlich gemacht – wie unwirklich einige „Lösungsansätze“ sind. Und was für mich möglich ist –ist für andere keine Option.
Also werde ich mich mal um den heutigen „Bewegungsansatz“ bemühen – geht doch!
Gruß - Uwe -
Hallo Uwe
Ich male mir bewusst immer das
Schlimmste aus was passieren könnte,
weil ich glaube das das die unbewusste
Triebfeder ist die mich in solchen Situationen
umtreibt und gefangen hält.
Und was wäre das in deiner Lage?
Lass mal die Bottle beiseite und
das du sterben könntest.
Du wirst das ja sowieso irgendwann.
Was könnte theoretisch passieren ?Theoretische Antworten.
Du wirst in deinem Beruf nicht mehr arbeiten können,
spürst deine Liebe für´s Familiäre" und wirst fortan in
der Rezeption oder ähnlichem eingesetzt.
Oder, dein alter Traum vom Philosophiestudium.
Nichts würde dem mehr im Wege stehen.
Das Leben hätte wie immer durch
seltsame Pfade, anders geht wohl kaum,
eine Tür in eine neue Welt geöffnet.
Na also.Gruss OF
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Auch mal ein Gedicht:
Humor ist`s, wenn man trotzdem lacht!
Wer hat sich dieses ausgedacht?
Wenn die Verzweiflung übermächtig -
Ist jedes lachen höchst verdächtig.Empfind ich im Moment des Leidens –
Doch keine Lust des Schmerz Vermeidens.
Allein – wie wär es - sollt Ichs versuchen?
Die Möglichkeiten abzusuchen?Was macht es, wenn ich nun beschließe –
Ich lach jetzt mal? – und es genieße!
Gefühlt: ist`s `ne Bereicherung!
„Fröhliche Verzweifelung!“ -
glück auf uwe
beim lesen deines letzten beitrags hab ich das gefühl, dass es dir schlechter geht. haben die schmerzen zugenommen? kannst du irgendwas tun damit es wenigsten für ne zeit etwas besser wird (wärme? kälte?)? kannst du wenigstens schlafen?
kraftpäckl und geduldsfadenverstärker
matthias -
Hallo Matthias
Ich meinte es wäre Muse Thalia gewesen (die mit der lachenden Theatermaske), die mich besucht hätte. Stattdessen war wohl doch Melpomene (die Muse der Tragödie) zu Gast.
Ich glaube Du weißt selbst wie es ist. Es gibt die guten und die weniger guten Tage. Zwischendurch die kurzen Zeiten, wo ich an die Decke gehen könnte.
Ja Umschläge helfen, wende ich auch an. Das Badezimmer ist mein Kneipprefugium. Ich versuche im Moment keine Ruhe, im Sinn von Passivität, aufkommen zu lassen. Für mich, als weniger spontane Persönlichkeit, etwas ungewöhnlich. Es ist jedoch auch ein gutes Übungsfeld.
Ich habe einige Ämtergeschichten in der vergangenen Woche erledigen können (Versorgungsamt, Rathaus, Arbeitsamt), die mir in der Form, vor zwei oder drei Jahren, gar noch nicht möglich gewesen wären. Ich war über meiner Zielstrebigkeit erfreut. Das Zaudern und die Scham sind verschwunden. Entscheidungen brauchen am Amt sowieso etwas länger. Eine derartige Zeitspanne habe ich früher jedoch erst einmal verstreichen lassen, ehe ich hingegangen bin.
Vorgestern habe ich unweit meiner Wohnung, im Schönberger Wald, einen Baum gepflanzt. Die Idee kam mir unterm schreiben an Anonymous Wochenendplanung. Er soll symbolisch für das Kommende gedeihen.
So, nun kommt noch ein schlichter, autobiographischer Reim aus dem Zyklus meines epischen Werkes:Der Durst war gar nicht so verwegen,
Der Rausch - der, kam nicht ungelegen.
Weil meine Welt so Unerreichbar,
Nahm ich das Wirkliche nicht wahr.
Das Ideal hielt ich für echt,
Doch wurde ich ihm nie gerecht.Heut weiß ich – und brauch nicht vermuten,
Ich scheiterte am Absoluten.
Kein Wunder das (im Wortes Sinn),
mein Leben „in die Hose ging“.
Das will ich gerne nun vermissen
(Die Beinkleider sind weggeschmissen).Heut achte ich bei der Toilette,
nicht mehr so arg auf Etikette.
Wichtig ist nun für den Anzug:
Passt er - und ist es auch kein Unfug.
Ist er praktisch und bequem,
So lebt sich`s beschaulich, angenehm.Die Moral, von solcher Handlung:
Nässe im Schritt – schreit nach Verwandlung. -
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Hallo
So langsam kommt auch der „Bauch“ zum „Hirn“ dazu. Wie erwartet, hat es eine geraume Zeit gedauert, das miserable Gefühl „nicht zu funktionieren“ soweit abzulegen, als das es mich den gesamten Tag beschäftigt.
Es ist keine annähernd angenehme Situation im Moment, jedoch sind die Zweifel für die persönliche Entscheidung nunmehr nicht mehr vordergründig. Die Ungeduld hat somit auch keinen Zugang mehr. Wie ich mich derweil kenne, wird dies aber auf die nächsten vier Wochen die Herausforderung bleiben. Erst dann fällt ja auch medizinisch eine Entscheidung.
Ich denke, so wie ich mit mir zurzeit umgegangen bin ist ganz o.k. Ich war sozusagen auf meine Gedankenschleifen vorbereitet. Das hat geholfen, nicht zu weit in Trübsal abzugleiten. Ein Vertrauen in die „kleinen Schritte“ ist auch jetzt angeraten. Das war vor viereinhalb Jahren auch erfolgreich und lediglich diesmal auch körperlich nicht anders drin.
Schönen Sonntag - Uwe. -
Guten Morgen Uwe
ZitatAlles anzeigenWenn die Gegenseitigkeit zu wünschen übrig lässt,
ist es hernach förderlich lediglich eine Bewertung
des eigenen Erlebens durchzuführen.
Aus einer inneren Distanz heraus nachzuhaken:
bin ich zufrieden mit meiner gewohnten gedanklichen
Sicht auf die Dinge, oder ist es möglich etwas anderes
zu denken und zu wollen.Seh es bitte nicht zu eng oder auch ernst wenn ich sage:
"Und die Zeit läuft ab jetzt" oder auch
"Ankomme Freitag den Dreizehnten."Gruss OF
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Hallo Old Flatterhand
Ich verstehe nicht ganz. Ist Dir der Satz zu pauschal?
Ich kann es an einem Beispiel des eigenen Erlebens mal konkretisieren. Ich habe mich vor gut einem Jahr oft gefragt, warum ich so emotional reagiere, wenn jemand in der Selbsthilfegruppe mit der Aussage kam: „Das geht gar nicht!“ Ich konnte mich danach selbst nicht mehr leiden, da ich die vermeintliche Engstirnigkeit nicht nachvollziehen wollte. Es gibt doch der Möglichkeiten viele.
Oberflächlich betrachtet habe ich sagen können: „Der soll seine Erfahrungen selber machen! – Und gut ist es für mich.“ Das erklärt weder mein ungutes Gefühl – noch meine Reaktionen. Sicher, da ist auch ein wenig „helfen wollen“ dabei – und der Frust, keine Anerkennung dafür zu bekommen. Aber auch dies erklärte mir Garnichts.
Woher kam diese Besorgnis, das Gefühl der Beklemmung? War es Angst vor dem eigenen Versagen oder doch Ärger oder Wut? Und wenn ja, gegen wen war sie wirklich gerichtet?
Aus der distanzierten Inventur der eigenen Geschichte und dem Blick auf das gegenwärtige Geschehen, war es ganz einfach. Im Prinzip war es nichts anderes, als das Verstecken wollen der eigenen Orientierungslosigkeit. Der Notwendigkeit mich selbst zu bewegen und des tatsächlichen persönlichen Stillstandes in der Wirklichkeit. Ich war also selbst weit davon entfernt, von dem wie ich sein wollte und wie ich wirklich war. Der Andere war somit ein „gefundenes Fressen“, um die eigenen Unzulänglichkeiten zu überdecken. Ich konnte den Anderen nicht so annehmen, weil ich mich selbst gesehen und nicht annehmen konnte. Und neben der Wut auf mich selbst, war da ebenso die Angst, dass genau dies von den anderen erkannt wird.
Erst nach dem Erkennen und der Korrektur des Selbstbildes, war auch ein Handeln möglich. Dinge zu tun die mir wichtig waren (z.B. die stationäre Selbsthilfegruppe, Aussprachen mit mir nahestehenden Personen u.v.m.).
Das ist mit einer inneren Distanz gemeint - ein spiegeln der persönlichen Wertungen vor dem Hintergrund der eigenen Geschichte und Betroffenheit.Gruß – Uwe.
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Hallo Uwe
Die ganze Angelegenheit ist eher eine kleine Amüsiertheit
beim Lesen deiner Zeilen wieviel Zeit es bedarf den Anderen
"zurechtzurücken" im eigenen Innern.
Ich glaube wenn ich dich real kennen würde, beim Sprechen
und so, wären solche Sachen irgendwie recht unauffällig diese
französische Philosophie - Wo der Andere ist, ist die Angst -
aus der Welt zu schaffen.
Du hast sie halt sehr intensiv beschrieben.
Es ist einfach das Medium.Ich selbst habe das vor ein paar Tagen in meinem Thread erlebt.
Tagsüber war ich kompromisslos und erfolgreich in meinen
eigenen Angelegenheiten und Geschäften unterwegs.
Es wundert mich selbst immer wie konsequent ich mein Ding
durchziehe. Ohne Anstrengung und Umwege.
Am Abend habe ich mir dann eine meiner Auszeiten gegönnt.
Nur noch Tanzen und Unsinn. Es war ja alles getan.Dann hab ich im Forum einen Gruss von Gela entdeckt
und geantwortet aus meinem Pumuckelspace absoluter
Sorglosigkeit und Naivität heraus.
Das ist ja nicht unbedingt der Normalzustand hier im Forum.
Nach dem Absenden hab ich mir gedacht, allzuviel Leute,
die das Lesen werden den Space ja nicht mit mir teilen können
in diesem Augenblick.
Und wieder. Es ist einfach nur das Medium.Der Satz oder die Sätze eher waren mir nicht zu pauschal und
ich habe deine Wahrheit "dahinter" schon gut erkannt.
Zu neunzig Prozent zumindest, denn der letzte Rest wird ja
wohl immer das Geheimnis des Anderen bleiben.In God we trust one
OF
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