lieber rollof,
die hoffnung zu haben, der alkoholkranke würde sein suchtverhalten aufgeben, wei er sieht wie andere darunter leiden kannst du aufgeben. selbst wenn hier de ein oder andere liest, wird ers nicht dem anderen zu liebe aufhören.eher im gegenteil, der wird sich erst recht schlecht fühlen, dem anderen dann für sein sich schlecht fühlen veratwortlich machen und erst recht zur flasche greifen.
es ist wichtig das jeder der ein problem hat, der eine seine alkoholkrankheit, der andere seine co abängigkeit von sich aus zu lösen versucht. WEIL ER ES NICHT MEHR AUSHÄLLT, SEINEN TIEFPUNKT ERKANNT HAT und FÜR SICH ein neues leben aufbauen will.nur dann, wenn innerlich alles bereit ist , du dich selbst so viel wert bist zu ändern wirst du auch was ändern. ist ja in vielen anderen bereichen auch so. ich mach ja auch nicht alles, weil der andere das von mir verlangt, oder machst du es?????
mach dir mal dazu gedanken.
ich finde es genau so seltsam, das mit deiner besten freundin. nur für mich wieder mal offensichtlich das man 1000 km voneinander weg wohnen kann, einem seine co abhängigkeit aber doch ständig im kopf rumspukt und nicht losslässt. da erkenne ich , das es wichtig ist eine innere distance aufzubauen und nicht die äussere einem da hilft. danke dafür.
was hällt dich immernoch ab dafön dieser freundschaft aufgrund des trinkverhaltens deiner freundin abzubrechen und ihr das ehrlich und offen zu sagen???????
ich mag meinen ex mann immer noch, doch ich liebe mich und mein leben mehr. ich weiss ein kontakt selbst frendschaftlicher art und weise würde nur dann funktionieren, wenn er therapie machen würde und sein suchtverhalten therapeutisch in den griff bekommen würde.
doch ich kann ihn nicht dazu zwingen, überreden es zu tun. also heisst es hier , distance aufbauen, distance aufgrund meiner eigenen co abhängigkiet um mich zu schützen.zudem an meiner coabhängigkeit zu arbeiten und auch damit gut zu leben.
da kann ich ihn trotzdem mögen, das ist ja nicht der grund für die distance die es braucht.das darf auch weiterhin bleiben. doch ich bin mir klar geworden für mich selbst wieviel bereitschaft ich habe da mit zu leiden. ich habe keine bereitschaft mehr zu leiden, mein leben soll in zukunft nicht mehr aus solchen gedanken bestehen,darum habe ich den kontakt von mir aus abgebrochen, selbst wenn bei uns sogar kinder dazwischen stehen. und geht es damit viel viel besser und jeder kleine kontakt der wegen der kinder dann doch entsteht ist einer zu viel.ich möchte auch noch extrem viel dazu lernen um aus dieser situation für mich raus zu kommen.da brauchts noch einige arbeit an mir selbst.
alles liebe melanie