Beiträge von Melinak

    Liebe Weila,

    ich kann gut nachvollziehen, wie das ist. Wenn ich mich da reinbegebe in ein Leben, wo ein Mensch in meiner Wohnung lebt und ich auf all diese Dinge achten muss ist es ziemlich anstrengend. Klar, nach jahrzentelanger Gewöhnung spürt man die Last nicht mehr. Ich picke dir mal was raus was mir dazu einfällt.

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    Noch habe ich nicht alles abgeschafft, aber öfter, weil ich es gar nicht probiere und nicht, weil er schuld ist, aber sobald ich merke, dass ich mich irgendwo, gegen meinem Willen einenge lasse, arbeite ich daran, dass ich zu meinem Recht komme.

    Ich stelle es mir ziemlich anstrengend vor, meine Rechte einzufordern. Du weisst ja nie wann er dich wieder einengt. Du musst ja unter einer ewigen Angst leben, ständig unter "hab acht, pass auf dich auf".Wie empfindest du denn das für dich?


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    Wenn ich im Garten bin sorge ich dafür, dass er sich nicht mehr einmischt, klar probiert er es immer wieder aber dann lasse ich alles stehen und sage ihm, er soll halt selber weitermachen, wenn er es besser kann.

    Auch solche Szenen sind schrecklich. An das kann man sich gewöhnen, man sich einen dicken Panzer anschnallen. Doch der ist doch schwer oder nicht?

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    Ich lese nun auch die Bücher, die ich mich selber bestelle und verstecke sie nicht, damit er nicht die Titeln sieht, zb. habe ich einen über Alkoholismus und es ist offen auf dem Tisch.


    Steckt da nicht einwenig Hoffnung drin, das er sich das Buch mal nimmt und liest. Oder das er wahrnimmt, das du es liest und sich vielleicht ändert?

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    Also.... ein grosser Stück bin ich schon vorangekommen Richtung Unabhängigkeit und es passt ihm vieles nicht.... aber wer fragt denn schon danach?
    Ich sicher nicht!

    Genau, was es wirklich unabhängig macht ist, das es nicht interessiert, wie und was er damit macht. Das du dich für dein Leben orientierst und es unabhängig von ihm und seinen Reaktionen machst. Egal welche Reaktionen es sind und egal was er daraus macht.Du lebst in dem Moment frei und das ist wichtig.

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    Mich fragt er auch nicht, ob das was er macht, nach meinem Geschmack ist...oder?

    Sicher nicht.Aber auch das wird irgendwann egal werden.

    Lieben Gruß Melanie

    liebe Nici,

    als erstes habe ich mich niemals geändert, ich bin die die ich bin.Ichmeine ich habe michniemals verbogen. Ich habe mein Bewusstsein für mich entdeckt, mich selbst und erfahren wie wichtig in diesem Leben ich ganz allein für mich bin.

    Zum zweiten habe ich erfahren, das ich mit mir allein klarkomme und mich auch annehmen kann wie ich bin. Das ich wenn ich Hilfe brauche mir Hilfe suche die mir wirklich gut tut.Auch für mich.Ich bin in meinem Leben das Zentrum.

    Für andere leben und mich aufzugeben kommt heute nicht in die Tüte.

    Fragen nach dem WARUM sind sinnlos, die machen die Situation auch nicht besser. Annehmen wie es ist , dann vom hier und jetzt ausgehen und nicht vom gestern.Verschwendete Energie und fordert das Kreisen um die Sache anstelle das Handeln für ein eigenes Leben.Ich frage heute nicht mehr nach dem Warum, habe ich festgestellt das mir das nicht weiterhilft.

    Ich bin heute keine Macherin mehr. Keine Organisatorin, brauche das Gefühl nicht mehr alles in der Hand zu haben. Das ist nicht nötig in dieser Familie. Denn in der Zeit wo ich Macherin, Organisatorin war war ich CO und hielt das gesammte Gebilde zusammen.Vor lauter zusammenhalten habe ich vergessen das ich ja auch noch jemand bin.Dazu gehört auch das ich für mich spüre wenn ich etwas nicht aushalte es dann zu tun beherbergt eben die Gefahr dahinter, das ich wieder ins Co falle. Dann halte ich wieder zusammen. Loslassen und das auch mal lassen eine sehr sehr harte Übung für mich. Es ist alles um mich herum zusamengebrochen.Da habe ich am meisten geweint, mich hilflos gefühlt und unfähig.Bis der Groschen dann gefallen ist und ich merkte wie wichtig es ist es zu tun: Loslassen, es geschehen lassen, es zusammenbrechen lassen.

    Ich bin heute immernoch Mutter meiner Kinder, bin für sie da.Ich organisier für mich den Haushalt, so wie er mir gefällt. Die Kinder leben hier mit mir zusammen, wir versuchen miteinander klar zu kommen, ich biete ihnen meine Hand an, wenn sie die brauchen. Dennoch lasse ich ihnen die Freiheiten Erfahrungen selbst zu machen. So gehen die drei ihren eigenen Weg, ich Begleite sie so dann auch gern ohne Druck es zu müssen.

    Beziehungen sind heute ein rotes Tuch. Ich brauch jetzt erstmal Zeit fü mich. Wenn dann mal einer kommen sollte ist da gut, wenn nicht auch. Dafon bin ich heute nicht abhängig und lass mich auch nicht dafon abhängig machen. Ich habe mich kennengelernt, weiss wo meine Macken sind, meine Kanten und Ecken. Kenne meine positiven Eigenschaften und lebe damit ganz gut allein. Inzwischen mag ich mich wieder und das ist denk ich Grundvorraussetzung für ein freies Leben.

    Gedanken an andere mache ich mir schon auch, dennoch sind die nicht mehr so das ich mein Leben deswegen einschränken würde. Das die so in meine Leben einfliessen das ich mich verbiege, das ich meine Bedürfnisse hinten anstelle. Wer hier an dem Punkt nicht mit mir klar kommt der hat pech gehabt, der muss nicht glauben an mir ziehen zu müssen.Ich lass mich nicht mehr ziehen, wenn dann mache ich es aus eigener Motivation herraus.Hier bei mir und in mir bin ich mein eigenener Herr.

    Besser kann ich es nicht schreiben, alles andere ist Erfahren, Fühlen und das kann ich dir hier leider nicht vermitteln, das kannst du für dich. :wink:

    Liebe Grüße Melanie

    Liebe weila,

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    Weisst du, ich mache immer so eine "Rechnung", fast 20 Jahre lang habe ich für meine Familie gelebt, 20 Jahre lang sicher für meine Kindern und für meinem Mann, 20 Jahre lang nur für meinem Mann, indem ich alles auf ihm bezog... und jetzt kannst du 2x raten, wem die nächste 20 Jahren gehören werden....
    Ich freue mich jetzt schon drauf!

    Das ist schön, das du dich dafür entschlossen hast. Du hast sicher auch viele Hobbys, Gelegenheiten und Freunde mit denen du dir dein Leben gestaltest. Ich bin gern im Garten, lese Bücher und bin am Laufen.Freunde habe ich auch mir fehlt so nichts (Ausser 1 Millionen Euro aufm Konnto.....lach). Ich könnte mir im Moment garnicht vorstellen mit jemanden zusammen zu leben der mir das so nicht ermöglicht, bei dem ich kämpfen müsste oder gar um Erlaubniss fragen ob ich das oder das darf. Manche meiner Bekannten müssen das und ich finde das so furchtbar. Für mich heute nicht mehr lebbar. Ich hoffe dein Mann ist kein solcher, der dann Theater spielt oder das du dich da noch schlecht fühlst, wenn du was für dich machst.

    Meiner hatte damals nicht mal die Kinder genommen. Ich passe nicht auf, du musst sie schon selber nehmen. So hat er sicher gehabt, dass ich nichts für mich allein hätte machen können. Arbeiten gehen durfte ich gerade so. Ich war mehr Eigentum als eigenständige Persönlichkeit. Das ist ja zum Glück vorbei.

    Lieben Gruß Melanie

    Guten morgen,

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    Ich denke, ich habe schon sehr viel an mir gearbeitet und habe auch keine Angst weiterhin an mir herum zu knabbern, aber ich habe mit bald 60 Jahre die Kraft nicht mehr gegen diese Feigheit anzukämpfen

    Liebe Weila. Ichbin noch keine 60 Jahre alt. Ich weiss ich bin da sehr unerfahren was das angeht. Arbeitskolleginen meinen immer ich sei ja noch so jung und wisse noch nicht wie sich das Alter bemerkbar macht. Klar ist mir, körperlich gesehen ist das die Kraft weniger als mit 20 , das kenn ich auch von mir. Aber das sind nur die äusseren Umstände.

    DAs das was grundgelegt ist,das du was mitbringst aus deiner Kindheit ist bei allen so. Ich habe eine Geschichte, du auch. Das wir irgendwann darüber stolpern werden ist glaube ich Mennschlich. Irgendwann packt es jeden, mutig derjenige der sich darauf einlassen will. Schmerzhafte Erkentnisse fordert so manche Erinnerung aus vergangenen Tagen. Da denke ich muss man durch um sich frei zu machen.

    Jeh früher umso besser. Für mich. Für jeden. Du schreibst es macht dir keine Angst. Ich hatte auch nie Angst dafor, warum auch ich kenne mich und habe keine Angst vor mir selber.Dennoch ist die Arbeit an mir extrem anstrengend gewesen, ist sie heute noch. Angst hatte ich dafor es nicht auszuhalten, das mir die Kraft ausgeht. Sie ist nicht ausgegangen, die Kraft ist noch da und wird immer mehr, jeh mehr ich an mir arbeite. Das denk ich mir ist ein gutes Zeichen.Der Angst bin ich entgegengestanden und habe gesagt"Dich brauch ich jetzt garnicht". Kahm sie über mich habe ich weiter gemacht , mit Angst weil ich wusste das ist meine eigene Angst, die kann ich überwinden indem ich weitermache und die Erfahrung sammle, das nichts passiert. Heute lebe ich fast schon angstfrei, zumindest haben sie diese Panikattaken nicht festgesetzt und ich kann gut damit leben.

    Gegen Feigheit ankämpfen.Das greife ich jetzt noch extra auf. Ich möcht dir mal vermitteln was so eine Aussage mit mir macht:

    Wenn ich schreibe ich bin feige, was binn ich dann? Irgendwas stört mich an dieser Aussage und auch daran, das man dagegen nicht ankämpfen mag.Gegen meine Feigheit ankämpfen schaffe ich nicht? damit mache ich mich doch so klein, da mache ich mich winzig.

    so, erstmal annehmen, das ich feige bin. Damit mache ich mich automatisch kleiner als ich bin.Ich bin aber nicht klein. Denn es ist mutig mit einem Alkoholkranken Mann zuisammenzuleben und dabei selbst nicht kaputt zu gehen.Ich schätze mal du bist schon ettliche Jahre, Jahrzente verheiratet und wirst daran gewohnt sein.

    Ich möchte dir deinen Satzt mal etwas positives geben.
    Ich muss nicht gegen Feigheit ankämpfen.Das kostet viel zu viel Kraft.Ich muss mich einfach als Mutige annehmen und schon werde ich diesen Kampf nicht kämpfen müssen.
    :wink:

    Weila, ich habe Eltern die haben sich irgendwie arrangiert und machen sich damit gnadenlos kaputt. Die sind in der gleichen Genneration wie du und halten zusammen in Guten wie in schlechten Zeiten. Leider auch in kranken Zeiten und es ist ein Graus ihnen dabei zuzuschauen wie sie sich gegenseitig zerfressen.MIch hat das angefressen gehabt, inzwischen habe ich es durch und werde mich da nicht zum frasse bereitstellen, die dürfen sich da gerne selbst zerfleischen. Das machen die total lautlos ohne das irgendjemand von aussen etwas mitbekommt. Mutig?Na wer früher im alten Rom gern bei solchen spielen zugeschaut hätte hätte sicher seine Wahre Freude gehabt. Genug ich werd hier zu sarkastisch, gehört wohl zur Ablösung dazu.

    Ich weiss auch, das ich manchmal sehr heftig reagiere, doch heftig ist was diese Krankheit mit sich bringt. Heftig ist das was wir Angehörige da mitmachen müssen, wenn wir nicht sehen können, das wir uns selber da rausnehmen müssen um unseren eigenen Allerwertesten zu schützen.

    Ja, mich macht es wütend, wenn ich siese Hilflosigkeit spüre, wenn ich an einem Punkt gelange wo es mir weh tut.Wenn ich mich wieder mal für was verantwortlich gemacht fühle, wo ich keinerlei Verantwortung habe. Dankbar bin ich heute, das bewusst zu erleben und reagieren zu können.So zu reagieren, das ich mir damit nicht schade, das mir mein Leben bereichert und ich daraus Kraft schöpfe um mir ein gutes und zufriedenes Leben aufzubauen.Im MOment von innen herraus und nicht von aussen.


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    Und das ich gern so weit wär wie Du Melanie, da meine ich deine Ruhe, deine Sicherheit. Ich muss an meiner Ungeduld noch arbeiten, und das tu ich jeden Tag.
    Sei stolz auf Dich Melanie, Du hast so viel für Dich erreicht, hast soviel durch gemacht ( so dramatisch wars bei mir nie ).

    Nun ich bin stolz auf mich. Das trage ich gern nach aussen. Die Ungeduld abzulegen wirst du dann, wenn du in dir im Fluss bist. Wenn du in dir spürst,das es sich wohl anfühlt und etwas strahlt. In mir strahlt es wie eine Sonne in alle Glieder in jede einzelne Zelle meines Körpers. Das ist es was mir die Ruhe bringt. Es ins nicht mehr dieses Aushalten, ich bin dafon weg. Ich kann reagieren ohne dieses Gefühl zu verlieren, kann wütend werden, traurig, kann fröhlich sein all das kann ich leben ohne dabei diese innere Sonne zu verlieren. Weil ich es geschafft habe mich anzunehmen, im guten, im positiven und das negative erdrückende denjenigen zurrückgegeben habe, die es mir gegeben haben.

    Genug für heute. Euch allen einen schönenTag.

    Liebe Grüße Melanie

    Hallo ihr lieben,

    ich denke es ist weder Bequemlichkeit, noch ist es Herzensgüte noch Mitleid warum ihr bei euren Männern bleibt. Wenn ihr euch als Co Abhängige outet dann meine ich steht dazu, ihr seid in irgendeine Form noch abhängig von ihm. Denn es macht mir den Anschein ihr drei löst euch richtig schwer von euren Männern. Ich denke auch viel Angst steckt dahinter, das Leben allein in die Hand nehmen zu müssen. Fatal, wenn ich lese, das es sogar abgewägt ist, man sich beschneidet in seiner Freiheit, weil anscheinend alles nicht so schlimm sei.

    Meine Mutter zum Beispiel ist eine Frau, die mir direkt niemals Schaden zugefügt hatte. Mit ihr zusammen sein und reden ging ja ganz gut. Auch das sie für die Enkelkinder da war war oberflächlich gesehen alles soweit OK. Wie das ganze aber in der Tiefe, in mir Wirkte, wie sehr ich in einer Abhängigkeit von ihr stand weiss ich erst jetzt wo ich den Schritt schaffe mir das ganze mal von aussen anzuschauen. Dementsprechend auch hier ein Beispiel: Ich habe meine Kinder in die Schulen eingeschult, in denen meine Eltern sagten, die sei gut für das Kind. Weniger meine eigene Entscheidung obwohl ich immer dachte ich wäre frei und entscheide unabhängig. Jetzt imMoment, wo ich frei und unabhängig bin entscheide ich für meinen Sohn die Schule und bin mir so unsicher wie noch nie zuvor.Weil ich allein und unabhängig entscheiden mag und mir selbst nicht sicher bin. Im Moment bin ich noch nicht so weit, das ich stabil da stehe. Ich schwanke oft genug noch hin und her. Ehlich ihr lieben, einfacher wäre es gewesen meinen Elternd die Entscheidung zu überlassen und mich darauf wieder einzulassen. Doch EINFACH WILL ICH ES GARNICHT MEHR HABEN. Denn ich will MEINE Entscheidung treffen und dazu dann stehen!Darum reagiere ich auch auf Empfehlungen vom Lehrer sehr gereizt, weil ich SELBST entscheiden mag. Alles was hier geschieht ist das sich frei machen von Abhängigkeiten und das schaffe ich nur dann, wenn ich keinen Kontackt mehr zu meinen Eltern habe.

    Jetzt versuch ich das mal in eure Situation zu tranzportieren.
    Er ist bequem und sitzt ruhig am PC. Flirtet mit anderen Frauen übers Internet. Er bewegt sich nicht, ihr bekommt ihn so nicht mit. Aber doch ist er da. Allein die Anwesenheit könnt ihr spühren und es ist unangenehm. Ihr wisst, er trinkt, er liegt neben euch im Bett und ihr riecht den Alkohol und in euch geht der Ekel hoch. Er macht sonnst nichts, lässt euch in Ruhe. Aber allein diese Tatsachen können euch das Leben zur Hölle machen.Das kanns ja nicht sein.Freiheit fühlt sich da doch anders an.


    Ich weiss wovon ich schreibe. Mein Ex Mann war ein sehr anhänglicher Mensch, der redete viel und hat mich Nachts nicht schlafen lassen.Er wollte immer Reden oder anderes mit mir machen. Zum Schluss war es die pure Angst in meinem Bett zu liegen, er nam keine Rücksicht auf mich, den Rest schreib ich hier nicht mehr auf.Er hatte ja auch nur seine Bedürfnisse.

    Als ich die erste Nacht ohne ihn in meinem Bett lag habe ich erst mal geschlafen wie ein Stein.Ein Schlafen ohne Angst eine neue Lebensqualität, alles roch frisch und ich hatte Luft zum Athmen.

    Das allein ist doch Motivation oder nicht? Ich schlafe nicht mehr neben einen Menschen mit einer Fahne ausser sie Riecht nach Pfefferminz oder Mundwasser..........

    Liebe Nici, du schreibst so oft, du wärst gern so weit wie ich. Ich glaube nicht, das du das gern erleben möchtest was ich damals mitmachen musste. Ich mag aber auch nicht überheblich rüberkommen, wenn ich heute endlich mal schreiben kann, das ich die Freiheit Leben kann, wie ich sie mir immer gewünscht habe.

    Jeder hat irgendwo seinen Tiefpunkt erreicht und wird dann reagieren. Auch du hast die Schmerzgrenze und wenn du soweit bist wirst du eine für dich passende Lösung finden.

    Erleben musste ich erst Gewalt. Ich habe leben müssen ohne Geld und Möbel. Ich habe von ganz unten wieder neu angefangen um heute das schreiben zu können was ich schreibe. Letzes Jahr war ich zudem noch schwer krank und musste auch das durchstehen. Allein mit den Kindern.

    Meine heutige Schlussfolgerung ist, das ich trozdem ich in einer Alkoholikerfamilie gross geworden bin, mich als kleines Kind abgestossen und nicht geliebt gefühlt habe, immer wieder missbraucht wurde , der Ehe mit einem Akloholiker, Gewalt, Magersucht und der schlimmern Krankheit ein ganz ganz geordneter und intelligenter, toller sensibler Mensch geworden bin. Ich bin stets dagestanden und habe bis heute einen starken Willen zu Leben, eine Hoffnung an ein Erfülltes Leben.

    Darauf bin ich stolz. Das gebe ich hier gerne preis. Stolz kann ich sein, ich habe etwas wunderbares geschafft.Ich bin inzwischen wieder bei mir, fühle mich innerlich stimmig. Ich kann es gut mit mir aushalten, kämpfe für mich und mein Leben.Ich schaffe mein Leben heute ganz allein.Es geht so weit,das meine Psychologin mir heute gratuliert hatte und meinte das ich jezt soweit sei ohne Therapie weiter zu kommen.

    Ich mache dennoch weiter.Ich möchte noch vieles über mich herausfinden und auch Möglichkeiten lernen, wie ich Verhaltensmuster bewusst erkennen und verändern kann. Ich möchte stabiler werden indem ich Situationen nicht so nahe an mich ranlasse und sie mir auch von aussen anschauen kann. Es gibt noch ne Menge zu tun, die Erfolge spornen mich an.

    Viele Jahre hat das gedauert, wirklich viele Jahre..........

    Liebe Grüsse
    Melanie

    Hallo zusammen,

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    Ich schüttel die Würfel schon eine Weile in meiner Hand ( Hände tun schon ganz weh), aber sie sind noch nicht neu gefallen.

    Warum nicht loslassen, wenn die Hände schon weh tun? Probier das mal aus. Das Erbe von Co s ist die Kontrollsucht und die ist hinderlich wenns ums Würfel loslassen geht. Lass sie fallen und schau wie es dann weiter geht.Kaputt ist eh schon alles, was soll denn noch schlimmer werden?


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    Er unternimmt nicht so viel wegen der Wohnung, wie ich gern hätte.

    Das ist auch ein ganz typisches Verhalten. Dem anderen den Ball zuschieben und es nicht abwarten bis er sich bewegt.Ich unterstelle dir das nicht, das kommt so automatisch, ich glaueb echt das macht jeder irgendwann irgendwie. Wie wäre es, wenn du versuchst mit dieser Situation zurrecht zu kommen, dementsprechend zu handeln.Inititative kommt von dir herrraus.

    Sei froh das er sucht, nimm das hin, wenn er es nicht gleich schafft.

    Geh ihm solange aus dem Weg, wie es dir möglich ist. Lass ihn nicht an dir ran. Freundinnen von mir haben sogar in der Wohnung Zimmer so verteilt gehabt, das jeder sein eigenes Zimmer hatte, wie eine WG.Einen extra platz im Kühlschrank usw.

    Klare Grenzen, das ist meins, das ist deins.Eine von vielen Möglichkeiten. Oder verbringe deine Zeit bei deiner Schwester und und. Versuche das beste aus der Situation zu machen, er bewegt sich ja anscheinend.

    Wird er Laut und ungemütlich schmeisst du ihn raus, holst dir die Hilfe, zur Not die Polizei. Ich hatte damals meine Eltern und Freunde um mich herrum gehabt, die das Schlimmste dann verhinderten. Obwohl das nicht immer klappte.Aber als ds Schlimmste passierte konnte ich ihn endlich rausschmeissen. Das war dann mein Tiefpunkt, den ich erreichen musste.Ich erschrecke heute noch über mich, manch anderer Mensch hätte sich das so nie gefallen lassen. Doch das bin ich und das war wohl nötig.

    Liebe Ulrike

    Ich freu mich, das du noch da bist. Manche Leute hier sind gar nicht so lange dabei. Ich merk das nicht wenn sie gehen. Schön das es dich noch gibt und das du dein Leben versuchst in den Griff zu bekommen. Ich komme nicht ins Geschlossene, momentan geht es nicht.

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    Ich denk an dich und ich hab dich nie vergessen

    Danke dir.Ich denke auch an dich.

    Liebe Grüße Melanie

    Hallo Nici,

    Toller Titel,der andere war wirklich nicht sehr orginell. :lol:

    Du wirst die Veränderungen irgendwann merken. Irgendwann hast du es geschafft. Nich heute auch nicht morgen. Aber du kannst Anfangen den Tag den du lebst so zu gestalten, das er für dich lebbar ist.

    Gestalte dir deinen Tag, das Heute positiv und erlebe Momente der Zufreidenheit. Kleine Schritte führen auch ans Ziel.Es sind fürs erste ja auch die kleinen Dinge im Leben, die das Leben ausmachen.

    Vertrau auf dich und schau das du bei dir bleibst. Dann vergisst du automatisch ihn.Gedanken kannst du beeinflussen. Du hast die Fähigkeit deine Gedanken zu beeinflussen. Diese Schleifen die du Drehst, wie ein Flugzeug in Landeanflug kannst du durchbrechen, indem du dich hinsetzt und mal an nichts konkretes denkst. Es geht, Gedanken kommen, Gedanken gehen. Gefühle kommen, Gefühle gehen.Lass es mal einfach laufen und löse diese Blockaden. Dann landet dein Flugzeug sicher. :wink:

    Übe dich in Geduld.Auch das kann man lernen.
    Ich spreche aus Erfahrung, bin ich gerannt, gerannt gerannt. Habe ich mich informiert, informiert informiert. All das brachte mich nicht weiter. Erst am Ende meiner Kraft konnte ich meinen neuen Anfang beginnen.

    Ich wünsche dir viel Geduld und schicke dir nochmal ne extra Portion Gelassenheit zu dir rüber.

    Alles Liebe Melanie

    Hallo zusammen,

    schön zu lesen, wie gut dir das fotografieren tut. Das du dich da befreit hast, alle Achtung. Jeder hat so seine Fähigkeiten und mir zeigt es, das es egal ist wie alt man ist, wie lange man verheiratet ist , egal wo ich stehe wenn ich selbst etwas will, dann lasse ich es mir nicht madig machen oder gar ausreden. Prima.Ich denke wir können daraus nur gewinnen, wenn wir und frei machen. Frei von denjenigen Menschen die es nicht besser wissen und die uns nicht wachsen lassen wollen. Von denjenigen die versuchen uns was einzureden.

    Meine Tochter fotografiert super toll. Das werde ich weiter fördern. In der Schule ist sie in der Film AG und ich bin mal gespannt auf das was sie dort machen. Am Ende das Schuljahres wird uns der Film gezeigt.

    Ich für mich habe rausgefunden das ich nichts brauche um raus zu gehen. Keinen Grund mich aufzuraffen. Nicht den Hund, nicht den Fotoapparat. Es steckt in mir selbst, der Drang nach draussen in die Natur. Die Freiheit die ich dort habe. Selbst schlechtes Wetter hällt mich nicht ab vom rausgehen. Es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung.

    Das letzte mal wo ich wirklich Krank war war letztes Jahr als ich den Krebs hatte.Dafor war ich oft krank. Häufig wegen Magen Darm Sachen mit diversen unangenehmen Folgen.Seither war ich nicht mehr krank.

    Ich gehe seitdem täglich zwischen minimum 5 Kilometern und maximum 20 Kilometern laufen.Ich kann nicht Joggen, das machen die Kinie nicht mit. So laufe ich einfach im schnellen Schritt. Bei Wind und Wetter. Oft draussen über Wald und Feldwege, an Bächen entlang. Meine Kinder machen seit ich denken kann da auch mit. Sie sind sehr ausdauernde Läufer, darauf bin ich stolz. Nur eben der grosse mit seinen 15 Jahren kann sich da nicht mehr für begeistern. Ich denke aber der Grundstein ist gelegt, später mal im Leben wird er sich daran erinnern.

    Ich bin frei und unabhängig von allen hier. Geht keiner mit lauf ich eben allein. Das habe ich wieder und das macht mir auch sehr viel Spass, als auch mit meiner Freundin oder wie heute mit meiner Tochter zu laufen.

    Unabhängigkeit, was ist das und was bedeutet das für mich.?

    Inzwischen fühle ich mich frei und unabhängig. Die Kinder werden gross, da muss ich nicht mehr so danach schauen, kann mir eben solche Zeiten einrichten ind welchen ich unabhängig bin. Das ist so wichtig das ich das habe um auch meine Kinder loslassen zu können. Fatal wäre das, würde ich klammern und die von mir abhängig machen, nur um mir mein Leben zu füllen. Ich habe meins, die Kinder ihrs. Loslassen bringt auch hier unabhängigkeit. Das bedeutet nicht, das ich sie verliere, das bedeutet das ich nur Gewinne.

    Meine Freiheit und Unabhängigkeit bedeutet mir heute alles. Sie ist Grundbaustein für meine Genesung, meine Gesundheit, meine innere Zufriedenheit und mein Gleichgewicht. Ich war so lange unfrei abhängig von so vielen, von aussen.Ich mache mich frei, freier und das spüre ich.

    Dem Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit zu folgen ist manchmal schwer, wenn Termine im Kalender die Übermacht haben. Doch auch dagegen bin ich inzwischen gewappnet, mache ich Termine inzwischen so, das ich nur eine Fahrt habe oder das ich nur einen Termin am Tag habe und das gut verteilt bekomme. Ich bin nicht mehr gestresst, ich habe inzwischen Ruhe.Aufgaben die ich früher mir noch habe aufdrücken lassen wie zum Beispiel Elternbeirat (Irre bin ich gerannt wie ein aufgeschäuchtes Hühnchen) habe ich abgegeben. Da wo ich spass habe, da mach ich mit. Spür ich in mir , das ich es nicht will, das ich keine Lust habe, so sage ich ab und verschiebe das.Inzwischen schaffe ich es ohne schlechtes Gewissen sogar meinen Kolegen ne Schicht abzusagen, wenn jemand krank geworden ist und ich an dem Tag nicht in der Lage bin auszuhelfen.Ein andermal dann wieder gern.

    Ganz anderst ist das so zu leben.Anders aber besser. Auch wenn ich ehrlich gesagt manchmal damit noch nicht ganz grün bin.Aber das kommt noch, das grün werden, ganz sicher bin ich mir, dann noch das gelb, das rot das blau, das violett das orange..........das rosarotelilablassblaue........

    Nici mein WE war voller Arbeit, ich musste Geld verdienen.Aber es ging ganz gut, seit die Frau gestorben ist sind alle etwas ruhiger und wir haben weniger Arbeit. Das ist das Positive bei uns dann, bis der Plazt neu belegt ist kehrt erstmal Ruhe ein.Bald schon kommt ne Neubelegung rein, erstmal auf Ferien. Das ist aber ein ganz lieber Mensch, ne ganz süsse mit Sommersprossen. Pflegebedürftig aber sehr angenehm und ruhig.Ich mag dieses Mädchen.

    Wie es mir geht? Gut, soweit ich es sagen kann. Mir geht es gut. Schön, das ich es wieder sagen kann. Mir geht es gut, danke der Nachfrage......... :wink:

    Also dann gute Nacht euch allen hier draussen. Macht euch auch Frei von denen, die euer Leben nur belasten, es wird euch erstmal durchschütteln doch hinterher wird alles neu geordnet. Es ist ein Gewinn......

    Bis bald
    Liebe Grüße Melanie

    Liebe Weila,

    du kannst weinen und das ist gut so. Trauer ist einfach weinen, sich da gehen zu lassen und sich hinterher wieder zu fangen um weiter zu leben. Wichtig ist das und es gehört zu m Leben dazu. Freu dich um jede Träne die du vergiessen kannst und seh diese als Geschenk an.

    Schön wenn du dich in der Natur wohl fühlst. Für mich ist es der Ursprung da komme ich her, dort liegen die Wurzeln. Nicht im Einkaufscenter, nicht im Auto, im Internet usw. Obwohl ich auch diese Gegebenheiten annehmen kann und dafon auch profitiere vergesse ich den Ursprung nicht. Bewahre dir das wie ein Schatz.

    Liebe Grüße Melanie

    Na ich aufm Dorf hing noch auf den Bäumen rum mit 14.....tszsts.....Ich habe aber nichts verpasst, ich bin sehr froh darüber das so gelebt zu haben.........geschwärmt habe ich erst mit 15.

    Zickig ist meine süsse aber auch schon, das kann sie wie ne grosse.....

    hallo Julchen,

    meine güte, da ist meine mit ihren 12 Ja das Mauerblümchen schlechthin. Klar solls schön sein aber auch bequem.

    Gotti bei mir fing das erst mit 15 an wichtig zu sein. War ich da auch zu spät? hab ich was verpasst? gggrins breit.......

    Zitat

    Nein ich will auch nicht nachgeben, und seine Selbstmordandrohung ist ja auch nur der Erpressungsversuch gewesen, dass Klein-Co. wieder anspringt.

    Und auch die Therapeutin vom Frauenhaus hat sich aufgeregt über die Ärztin im KKH und mir geraten nächste Mal hart zu bleiben.
    Und bei Gott das bleib ich auch.

    Und mir ist auch sch..egal, ob er nun manisch depressiv ist oder nicht, da ändert sich nichts für mich und die Kinder, die Sch... bleibt Sch... .

    Ich weiß, da gibts noch tolle Steigerungen...Autotüre aufreissen bei der Autobahnfahrt (Kinder hinten drin)...der Opa hat uns so manche Überrachung beschert. Und das Programm kann und will ich bei IHM nicht nochmal durchmachen. Das hatten wir schon alles, und es gibt kaum eine Facette, die ich nicht kennen gelernt hab.
    Neee, keine Sorge, das Probramm will ich nicht mehr.

    Bau mir mein Häuschen auf dem Felsen, und schau lieber aus der Distanz, dem grollenden Meeresrauschen zu.
    nici

    Ich mag dir Helfen, meine Therapeutin hat mir in solchen Momenten gesagt: Melanie, sie wissen es ganz klar und deutlich. Können sie es auch spühren?Haben sie die Verbindung?Hast du die Verbindung?

    Mein Ex männe hatte auch mal sone Autofahrt gemacht, ähnlich wie du beschreibst. Auch die Kinder hinten drin und meine Angst, Todesangst galt mehr den Kindern als mir. Ganz fiese Sache!

    Ich meine das sind jetzt nur noch die Spitzen vom Eisberg.

    Ich seh das so wie Monty auch. Ich habe auch solche Bilder in mir und glaub mir, die vergisst du nie. Versuche wenigstend die Kindern vor solche Erlebnissen zu schützen indem du dich da mit den Kindern rauskommst.

    lieber Mathias,

    es ist ein Wunsch der in mir wie ein kleiner Schatz gehegt und gepflegt wird. Eine Perspektive, eine Vision die sich auch ändern kann. Aber ein grundliegender Gedanke der mir zeigt das ich heute sehr gern lebe und mir eine Zukunft wünsche. Eine harmonische Zukunft? Es ist nur ein kurzer Moment den ich dort beschreibe, der Mensch dem ich die Hand halte, der mich in den Arm nimmt, kann ein Partner sein, eine Freundin, eine Pflegerin? Meine Kinder können glücklich sein weil sie mich seit Jahren das erste mal wieder sehen, oder weil sie gerade ihren Abschluss gemacht haben oder oder. Meine Enkelkinder, ob ich die haben werde? Ich weiss heute nicht was kommt. Es lässt dich verändern dieses Bild ist nicht starr und steif, es ist lebendig so wie ich es auch wieder bin.

    Ich lebe heute im hier und jetzt. Heute geht es mir gut, weil ich in mir selbst im reinen bin. Heute habe ich gut für mich gesorgt, war unterwegs, hatte vieles gesehen und erlebt. Ich bin zufrieden, in mir fühlt es sich so warm an, so wohl. Ich ärger mich heute nicht rum, finde Ruhe.

    Ich habe mir gutes getan und freue mich auch auf morgen, weil ich weiss es gibt ein morgen dem ich in aller Ruhe entgegenblicken kann. Hier ist alles gut, heute und das nehme ich ins morgen mit.

    Liebe Welia schön das du da bist.....

    Oh das liest sich aber sowas von harmonisch.... wie hab ich das blos erreicht? Schön solche Momente. Wenn ich daran denke vor einigen Wochen waren es die 5 Minuten Zufriedenheit in mir. Inzwischen sind es Tage die ich Zufrieden Leben kann. Auch dann, wenn es um mich herum nicht ganz so dolle aussieht, vieles im Argen liegt habe ich solche Tage. Das ist schon mächtig gut find ich und damit bin ich mehr als zufrieden!

    Glück auf Melanie

    liebe Nici

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    hab ihn grad angesprochen, weil ich entdeckt habe, dass er 200 euro wieder geholt hatte.
    200 euro ?? ich weiß nichtmal wie ich den Kindern das Vesper zahlen soll, bevor uns die Bank wieder den Hahn zudreht.
    und er holt 200.
    Und für was ? Er hat sich seine Ersatzdroge besorgt, weil es ja so viel besser ist zu kiffen, wie zu saufen, vielleicht hält er es ja dann doch mal 4 Tage am Stück aus ohne Alk.

    Wie soll das noch weiter gehen? Was glaubst du was der noch alles bringen wird? Er ist krank und braucht Hilfe indem du ihn das nicht mehr ermöglichst. Wenn di Kiffen sind sie ganz weg, dann erreichst du keinem mehr. Braucht er mehr Stoff, braucht er mehr Geld und ihr könnt bald nichts mehr zu Essen kaufen. Denk doch da an dich und deine Kinder!Das ist doch viel wichtiger erst mal als alles andere. Das ihr drei ein normalse Leben haben könnt. Der nimmt euch doch alles........Er ist krank und sieht doch die Realität nicht mehr.

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    Wie soll man hier zur Ruhe finden, nee.
    Ich kann so nicht weiter machen, nur Distanz ist das was uns hilft, mir hilft.
    So schnell spielen die Gefühle Karusell : erst Wehmut, dann Zorn.

    Ja, werd mal richtig zornig und wütend. Das gehört dazu und ermöglicht dir den Absprung......

    liebe Nici,

    oh we, da hat einer aber ne ganz schlimme Art und Weise gewählt dich am Bandel zu halten. Hast du der Ärztin auch über das Alkoholproblem gesagt? Ich habe hier im Forum viele Berichte gelesen, wo sich der Alkoholkranke Partner mit dieser Fiesen Art und Weise festgebissen hat. Hier ist es besonderst schwer loszulassen.Vor allem wenn die Ärztin dich da auch noch Verantwortlich macht. Das ist sehr traurig!Versuch dich da frei zu machen.

    Meine Mutter drohte mir vor einigen Wochen auch mit Selbstmord. Ich bin auf der Hacke umgedreht und gegangen!Damit habe ich wirklich nichts zu tun, wenn die will, dann soll sie doch, aber nicht mit mir.Ich bin nicht verantwortlich für ihr Leiden, dafür hat sie ihre eigene Verantwortung.

    Das würde ich auch in deinem Fall so beschreiben und wie schwer das ist kenn ich aus eigener Erfahrung. Doch was ich auch zu Berichten habe ist, das Alkoholiker viele viele Methoden haben dich an sich zu binden und die gemeinste aller Methoden ist mit Selbstmord zu drohen. Ich denke das ist der letzte Ausweg der ihnen bleibt. Ob das nun Depressionen sind oder der Alkohol oder beides ist da egal. Es ist einfach fies was die mit uns machen und dagegen muss man sich stellen. Es ist hart, doch um frei zu werden muss man da durch und darf sich von solchen Aussagen nicht Binden lassen.

    Alles Liebe Melanie

    Guten morgen Nici,

    Ich versteh all das was du geschrieben hast. Ich selbst werde gemobbt und mache die Erfahrung, das mich die Leute hier schief anschauen. Auch meine Kinder hier leben unter dieser Situation und das icht sicher nicht schön.

    Doch eins bewahre ich mir mit meiner Offenheit den anderen gegenüber: Ich bin Ehrlich mit mir und den anderen, muss nimanden mehr was vormachen, aufpassen was ich sage. Ich kann direkt reagieren ohne Ausreden zu erfinden und muss nicht Angst haben das alles auffliegt. Das habe ich erreicht und bin damit ein ganzes Stück aus dem Co raus.Das ist mir so wichtig, weil ich mein Leben lang belogen wurde. Warum das? Weil ich es mir wert bin!

    Meine Kinder müssen nicht Lügen, die können direkt sagen was mit ihrem Vater oder ihrer Oma los ist. Auch wenn das für die anderen Menschen hier schlimm erscheint und wir durch Oberflächlichkeit und Arroganz der Gesellschaft als "Assozial" gehandelt werden weiss ich im innersten das das was die meinen nicht sonderlich sozial ist.

    Ich weiss doch wer ich bin, was ich mache mit den Kindern und das ist gut.Ich bin nicht das was die von mir behaupten. Das muss mir genügen und das werde ich nach aussen tragen. So gibt es auch Menschen in mienem Umfeld die sagen. MENSCH mELANIE; WAS DU GESCHAFFT HAST IN DEINEM lEBEN IST UNGLAUBLICH: iCH BEWUNDERE DICH; DAS HÄTTE ICH NICHT GESCHAFFT.

    Jetzt zu mir und meiner Offenheit. Nici ich werde immer offen und ehrlich sagen was ich denke. Das habe ich mein Leben lang vermieden und immer um den heissen Brei geredet. Doch es ist vorbei. Du kannst es lesen oder auch wegdrücken, ich werde es dennoch ehrlich meinen und vor allem gut mit dir.Was du für dich mitnimmst ist deins, du musst es nicht so machen wie es dir hier irgendjemand sagt. Ich gebe dir meine Geschichte lediglich als Beispiel. Ich bin nicht dein Gegner, ich biete dir meine Hand an um dir einwenig Stüzte zu geben. Ob du die nimmst oder nicht ist deins.

    Die Krankheit und das Aussmass für die Familien ist verheerend. Ich habe in meinem Leben sowohl Gewalt als auch Machtkämpfe, Erniedrigung und Missbrauch erlebt. Alkoholismus ist eine der Schlimmsten Krankheiten die ich kenne und da raus zu kommen bedeutet unendlich viel Kraft, Mut und Willensstärke. Da sind einpaar Worte die etwas "hart"(ich versteh darunter eher direkt) geschrieben wurden und das im Guten ein Klacks dagegen.

    Ich möchte dich weiter ermuntern offen zu schreiben. Wenns viel ist ist das egal, das kommt aus dir raus. Jeh mehr du raus lässt desto besser für dich. Klar hier im offenen solltest du nach der Form schauen, nicht direkte Geschichten erzählen und anonym zu bleiben. Doch vieles was in dir steckt kannst du hier weiter geben ohne das dich jemand erkennen kann.

    Du schaffst das, bist so taff, das wird schon werden.

    Liebe Grüße Melanie

    Liebe Nici,

    Zitat

    Warum so agressiv Melanie ?

    Ich bin nicht aggressiv, ich bin nur ehrlich.Ein kleinesbischen Ironie ist auch dabei.

    Das schlimme ist ja, wenn der wunde Punkt getroffen ist flippt man aus und fühlt sich angegriffen. Mir haben offene und ehrliche Menschen hier geholfen erst mal zu mir zu kommen. Mir tat es weh, ganz klar und ich war hinterher sowas von sauer, wenn ich hier darauf hingewiesen worden bin, das was in meiner Wahrnehmung nicht stimmte. Das ist ein ganz schreckliches erleben.Aber sowas von normal. Mann hab ich gehäult, ich kann heut immernoch häulen. Auch das gehört dazu.

    Doch ich wäre heute nicht da wo ich bin, wenn mir damals nicht der ein oder andere Ehrlich und offen klar gemacht hätte, was läuft.

    Ich kann hingehen und dir über den Kopf streicheln, sagen wie arm dran du bist, doch das hilft in so einer Situation überhaupt nicht weiter.

    Aus Texten rauszukopieren die nicht in dem Zusammenhang stehen ist alles andere als fein, aber das scheint ja all zu gängig zu sein, wenn ich daran denke wie oft das hier im offenen schon so gemacht wurde.Vor allem jedesmal dann, wenn sich jemand angegriffen gefühlt hat.

    Ich meine das so wie ich das schreibe und steh voll und ganz dahinter. Doch einem Menschen in so einer Situation weiterhin zu empfehlen sich zu verschliessen und das gut heissen kann ich beim besten Willen nicht, ich lasse keinen ins offene Messer springen ohne meine Meinung gesagt zu haben. Auch wenn meine Meinung gerade im Moment nicht die meines gegenübers ist.


    Liebe Nici es ist weder aggressiv noch ein Angriff gegen dich und deine Kinder was ich hier mitteile. Es ist die pure Realität und die tut einfach weh.Es sind weder meine Erwartungen die ich an dich stelle, noch irgendwas anderes was von mir aus kommt. Denn ich erwarte nichts von dir.

    Ich bin hier weil du mich um Hilfe gebeten hast, du hast mich angeschrieben und bist hier gelandet in einem Forum in dem es um so manch schreckliche Geschichten geht. Ich bin offen und ehrlich zu dir und biete dir meine Geschichte an, um dir Mut zu machen und nicht um dich zu ärgern.Du packst das auch, ich denke du bist taffer als du denkst....

    Danke Martha, das du dich hier für mich ausgesprochen hast. :wink:

    Ich kann dich verstehen und ich sag dir, das auch ich solche reaktionen hatte. Das ist nicht schlimm, mach einfach weiter .

    Lieben Gruß Melanie

    Liebe Nici,

    Jo, da ist mal ne grosse Portion Mut gefragt. Ich wohne hier auch am a.... der Welt, in nem Dorf wo regelmässig die Sau umd Dorf gejagt wird. Heute ist es Familie D die Sau morgen du. Alle gehen einmal diesen Weg, manche häufiger andere wieder nich so oft.

    Nun ist das ja so, wenn du so reagierst und es nicht erzählst bist du in der Patt Situation.Willst du co bleiben oder raus aus dem Mist.

    Ich habe allen hier erzählt was los ist. Meine Mutter läuft hier besoffen durch den Ort und ich schäme mich oft genug dafür. Aber ich habe es nicht verheimlicht und fühle mich so befreit dadurch. Es zeigen die Leute eh schon mit dem Finger, was solls hab ich mir gedacht. Ich steh dazu. Meine Mutter ist Alkoholikerin und mein Ex Mann ist es auch. Ich selbst möchte da raus aus dem Co und Bitte jetzt um die Hilfe die ich dazu brauche.

    Das die Kinder einen Stempel bekommen und dadurch schlechter gestellt sind wage ich zu bezweifeln, wobei es so verständlich ist der Schein einer tollen Familie erhalten zu wollen um nach aussen zu glänzen.(Ironie lässt grüssen)Das machen doch die meissten so.............Und schon wieder lässt das Co sich Grüssen..............Genug für heute, ich denke es wird hart für dich werden........Melanie

    Liebe Nici,

    Zitat

    Bin halt auch bloß ein Mensch mit 24 Std.-Tag, und mit Gefühlen, und mit einer Schmerzgrenze.

    Genau das bist du und gesteh dir das selber ein, damit tust du dir einen gefallen. Entspanne dich so gut es geht, das mir dem Pfingsurlaub ist ne tolle Idee, das tut sicher enorm gut mal da raus zu kommen. Denn oft genug sieht man vor lauter Wald die Bäume nicht mehr. :wink:

    Ich schick dir ne Portion Gelassenheit rüber, heut habe ich wieder mehr dafon. :lol: Beim nächten Anflug von Überführsorge die ich habe bin ich auch froh, wenn es Menschen um mich rum gibt, die mir da das "Haupthaar waschen"......grins....... :roll:

    Alles Liebe Melanie