Beiträge von Melinak

    Hallo Linde, hallo Matthias.


    Doch mich gibt es noch. Ich halte immer wieder etwas Abstand vom Internet, es ist nicht gut für mich mich darin zu verlieren. Mein Leben nehme ich in die Hand, ausserhalb von www und das ist gut so.

    Ja, Linde ich war sehr durcheinander und verwirrt. Ziemlich aufgelöst und hin und her gerissen von dem was bei mir abläuft. Ich wehrte mich gegen das was passiert und merkte ich muss mich fallen lassen, anderst gehts nicht. Ich hab mal alles rausgelassen gehabt, was in mir so rumeierte.Rausgelassen und abgelegt.

    Als letzten Ausweg und als Chance noch etwas abzulegen, was fremdartig war, ist gewesen, das ich meine Spirale habe ziehen lassen, dich ich noch vor einem Jahr mir legen liess. Ohrringe trage ich keine mehr, keine Ringe, kein Pircing nichts mehr und seit dieser Fremdkörper nun auch aus mir draussen ist empfinde ich mich wieder als Mensch.

    Etwas sehr verdreht aber wieder in meiner Mitte.Kein Hormon mehr das da wirkt und mich irgendwie durcheinander bringen kann. Tabletten nehem ich auch keine mehr und mir geht es gerade sehr gut. Am Boden aber sehr gut. Kein Überflieger und auch das empfinde ich als Positiv.

    Die Arbeit an mir kann getrost weiter gehen, ich habe wieder Mut etwas zu bewegen.Auch langsam wieder die Energie, langsam aber inzwischen mag ich nicht mehr schnell sein. Es ist mein Thempo, so wie ich kann und das nehme ich als gegeben an.

    Weiter mach ich erfahrungen, die sind so schön. Es ist Bewegung da und ich merke es jeden Tag aufs neue, wenn ich ihn bewusst erlebe. Das Leben scheint geordneter zu sein als jeh zu vor und ich versuche viel bewuster mit mir umzugehen. Seit dem ich in mir nicht mehr durchdrehe und das Gefühl habe an diesen quälenden Schmerzen drauf zu gehen fühle ich mich freier und wohler. Ausgelaugt bin ich, aber auch zufrieden.Im Moment geht es mir gut und das ist ein grosser Erfolg das hier so aufschreiben zu können.

    Alles liebe und schön das es euch gibt

    Melanie

    Hallo katharina,

    ich finde einen Vertrag zu machen recht gut.
    Ich würde da mit jemanden zusammen einen Vertrag aufsetzen, den du dann MIT DIR abschliesst.

    Das bedeutet, das jemand dabei war, der dein Vorhaben bestärken kann, der das mit dir zusammen gemacht hat. Der aber dadurch nicht in dem Vertrag mit rein gezogen wurde.Er ist damit aus der Verantwortung, die du für dich ja selbst übernimmst.

    Gruß Melanie

    Hallo liebes Forum,

    gestern hatte ich Therapie. Bei mir ankommen, das ist soo schwer. Ich war hinterher total müde und fertig. Es ich sehr schwierig für mich darauf ein zu lassen. Ich merke ich komme dabei so an meine Grenzen. Ich habe nun entgültig kapiert das es am mir liegt, all das ws geschehen ist ist meins. Das nicht nur im Kopf, da ist es schon lange.

    Ich spüre die hilflosigkeit in mir. Ich merke wie ich damit nicht klar komme, das ich in diesen Momenten nicht wahrhaben möchte es zu sein. Ich verfalle sofort in Aktionissmus, muss was tut um dieses Gefühl der Hilflosigkeit wegzuschieben. Ich lass es nicht zu, es tut so weh.

    Allgemein muss ich auch zugeben, das ich das mit all diesen Gefühlen mache, die mir nicht angenehm sind. Mich ablenken, was anderes machen, auf mich sauer werden wenn ich das nicht schaffe. Dann werd ich wütend auf mich, weil ich es nicht schaffe Gefühle zu verarbeiten. Wer verarbeitet schon Gefühle, wenn er sie nicht mal empfinden mag.Ich mags ja, aber es ist so angstengend.

    Manche von ihnen lebe ich intensiv aus. Da kann ich nicht genug dafon haben. Dann geht das ganze in eine ganz andere Richtung, da bin ich frustriert darüber, wenn die weggehen. Auch schlimm, den das macht mich wütend und frustriert, weil ich es nicht schaffe diese zu halten.

    Wie ich es mache das Ergebnis ist immer das gleiche. Ich darf sie nicht leben, denn sonnst geh ich auf mich selber los umd mache mich schlecht.Wenn ich sie nicht spüre mache ich das gleiche. Momentan bin ich total durch den Wind und weiss nicht ein noch aus.

    So lange ich hier schreibe, so lange habe ich mir um meine Prägung Gedanken gemacht. "Eltern die Gefühle nicht leben, diese nicht aussprechen Verhindern das ihre Kinder dies lernen. Diese Kinder haben es dann später im Leben zu erlernen und das ist sehr schwer."Sagt der Kopf.

    Ich weiss manchmal nicht wan ich wirklich tief bei mir bin und wann nicht. Ich merke nur, das wenn ich es war hinterher in Aktionissmus verfalle und wenn es dann diese unendliche Müdigkeit ist, die ich habe.Ich strampel mir einen ab, schaffe aber nicht vorwärts zu kommen.
    Ich könnte in einen tiefen Schlaf fallen und am liebsten hundert Jahre lang schlafen, so müde macht mich das.

    Meine Aufgabe ist es nun die Gefühle die ich habe zu spühren, egal welche. Das ich diese zulasse, das ich sie annehme und akzeptiere. Sie sind da und sollen es auch sein. Das ist der erste Schritt diese anzunehmen, dsmit ich weiter komme. Annehmen.Bei mir ankommen und mich annehmen.Heute merk ich wie fahrig mich das macht. Ich muss was tut, aber was? NICHTS tun es empfinden! Ich schaffe ds nicht, warum mach ich mir das so schwer?

    Ich bin jemand, der sich selbst im Grunde als einen gut geratenen Mensch sieht. Ich habe die ein oder andere Macke, klar hat jeder. Doch jede dieser Macken, die ich bewusst wahrnehme wird zwar gesehen aber nicht als akzeptiert angenommen. Ich muss was verändern um diese Macke gerade zu biegen. Viele Macken seh ich und bearbeite eine nach der anderen. Das ist viel Arbeit, da merk ich, ich bin am Ende meiner Kraft angekommen, weil das zu viel ist.

    Ich kann sie nur nicht stehen lassen, akzeptieren. Kommen dann Kritik, (es kann lediglich eine Gestig meines Gegenübers sein), von aussen auf eine dieser Macken, so seh ich dies bestätigt um es dann dringend zu verändern. Wie vom Blitz getroffen scheucht mich das auf und lässt mich in wilden Aktionissmus verfallen. Es strengt mich total an, weil ich mich durch den Blitzschlag auch noch schlecht , klein und minderwertig fühle.Ich stelle das Urteil des anderen über meins, selbst wenn ich ihn da fehlinterprettiert habe und er das so nicht meinte.Meins!

    Da setzt nun meine Therapie an, ich denke, ich kann durch das erleben meiner Gefühle was erreichen. Noch bin ich im Aktionismus drin, denke ich muss was verändern.Da loszulassen ist schwer, weil ich mit dem Loslassen genau so ein Problem habe. Ich habe Angst da loszulassen, die Kontrolle zu verlieren und mich selbst zu verlieren. Ich weiss es passiert eigendlich nichts. Doch zu gross sind Verletzungen in mir, so das ich mich da nicht dran traue. Ich fühle mich manchmal sogar hilflos, mutlos und kraftlos mir selbst gegenüber. Mache mir selbstvorwürfe und mache mich kleiner wie ich bin. Dabei bin ich so gut geraten, ein toller Mensch, ich weiss das aber kann es nicht im gesammten spühren.

    Ich arbeite hart an mir, bin dauernd bei mir, doch so bringt mir das alles nichts, da ich irgendwie nicht wirklich weiter kommen kann. Das ist mein Leben immer schon gewesen, ich habe so viel gemacht, habe organisiert, habe mobilisiert, war unterwegs und habe mich beraten lassen. Ich habe im Endeffekt zwar viel Erreicht nur erstens lief das isns Leere, ich hatte nichts dafon, weil ich nicht wirklich annehmen kann, das ich diese Leistungen erbracht habe. Ich sehe das alles als selbstvertändlich an, da lobt mich keiner dafür, da mach ich mich selbst zum Affen und hinterher steh ich mit leeren Händen da.

    So erlebe ich seit Jahren mein Leben, in allen Bereichen. Heut morgen stand ich aufgelöst in der Küche, die Tränen flossen wieder an meinen Backen runter und ich fühlte mich als Versager. Jedes kleine bischen macht mich seit zwei Tagen so traurig,das ich weinen muss, ich habe versagt, ich habe alles gemacht was mir möglich war, da so viel Energie reingesteckt und fühle mich heute wie ein Versager, weil ich es mir selbst nicht gelingt das anzunehmen und für mich als gut zu empfinden.

    Mein grosser meinte zu mir"Mensch Mama, ich find das allmählich echt äzend. Du machst dich dauernd runter, Das ist kaum auszuhalten" Schlimm, das macht mich genau so wieder traurig wie alles andere. Ich habe so viel gemacht für meineFamilie, alles hätte ich gegeben um diese Kinder glücklich zu sehen, ich gönne ihnen Freunde und viel Spasss im leben und nicht eine Mutter die nur noch an sich selber zweifelt, sich fertig macht und Tag für Tag am häulen ist. Er übernachtet das Wochenende mal endlich wieder bei seinem Kumpel. Eigendlich freu ich mich darüber, hab ich ihm ja den Wink gegeben, das so zu tun. Nun habe ich wieder das Gfühl verlassen zu werden und ich weiss das ist nicht gut!Seht ihr was passiert?

    Ich will mich ja annehmen, doch das tut so sehr weh und Schmerzen hatte ich jetzt ein Jahr lang, genau ein Jahr ist es her und ich weiss gerade nicht wie ich es beschreiben soll. Ich habe Angst. Die die mich hier lesen wissen, was vor einem Jahr war. Ich hatte eine OP und es ist gut gegangen. Hätte ich die OP nicht gehabt, wäre ich dieses Jahr noch an Krebs gestorben. Diese Erfahrung brachte mein Leben so ins schwanken, das ich heute versuche se wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Heute habe ich einen extremen Durchhänger, mir geht es wieder nicht so gut. In liebe sollte ich mich annehmen, noch gelingt mir das nicht. Froh sein kann ich darüber, das ich lebe doch Angst macht mir dieser Stichtag Ende März. In mir Bewegt sich was, ich bekomme Panik.Im Kopf weiss ich, da bin ich sicher, das Leben geht weiter. Doch in mir brodelt die Angst.Was wenn nicht?

    Ich habe Angst, möchte ja ds Leben das ich habe geniessen. Blos was ist es denn für ein Leben, in dem ich mich momentan schäme für meine Herkunft, mich klein mache und minderwertig. Wo ich mich zu schwach sehe, die Starke Menanie inzwischen nur noch heulend in der Küche sehe und alles was sie bisher sich erarbeitet hatte sich ins Nichts auflöst. Ich steh ernsthaft nackig da, habe nichts mehr, habe mich isoliert weil ich Angst vor meinen eigenen inneren Abläufen habe. Ich trau mich nicht weil ich diese inneren Wunden wohl jetzt offen daliegen habe und es jedem Menschen möglich macht, in diese Wunden noch Salz zu streuen.Jedem weil ich es nicht geschafft habe mich in irgendeiner Form dafor zu schützen.Schon wieder steh ich da und mache mir deswegen Vorwürfe.

    Ich hoffe es wird sich wieder legen. Ich wünsche das ich das abgelegt bekomme. Mein Leben soll nicht in Einsamkeit enden, ich bin es jetzt, will es aber nicht mehr sein.

    Lg Melanie

    Liebe Tinka,

    Zitat

    vielen Dank für deine Worte. Tut gut zu hören und holt mich auch etwas runter. Ich habe immer das Gefühl, wenn ich traurig bin, darf das nicht sein, dass ist nicht bewusst, sondern kommt ganz unbewusst. Es fällt mir schwer die Trauer zu akzeptieren und sie anzunehmen. Ich finde es schwer, denn ich überspiele sie nur zu gern, irgendwie merke ich auch, dass Menschen in meinem Umfeld nicht damit umgehen können, wenn ich traurig bin, es kann keiner verstehen und so hinnehmen, jeder will trösten. Mir geht es ja genauso, möchte immer eine Lösung finden, damit andere nicht mehr traurig sind.
    Ich werde versuchen sie anzunehmen, denn ich merke ich brauche das und es tut mir gut auch negative Gefühle zuzulassen.
    Danke und ganz liebe Grüße Tinka

    Weisst du, solange deine Gedanken so sind, das du den anderen nicht zur last fallen magst, kann dich das nur bremsen. Ist sicher besser du lässt da die Verantwortung dafür bei den anderen. Das heisst, wenn du weinen anfängst und es nicht halten kannst, dann halte es auch nicht zurrück. Schau wie die anderen dabei reagieren. Klar, manche reagieren geschockt. Andere wieder nehmen dich in den Arm. Sie können sich selbst entscheiden wie die mit die umgehen.

    Eine Geschichte aus meinem Alltag:
    Meine Tochter ist jetzt 12 Jahre alt. Weine ich, weint sie mit. Am anfang hatte ich ein schlechtes Gewissen. Oh mein armes Kind, was habe ich nur gemacht. Später fragte ich sie warum sie eigendlich weinen muss, wenn ich weine. Sie wusste nicht warum. Sie meinte nur, das macht sie traurig mich so zu sehen. Ja, sie ist mein Kind und ich als Mutter mag mein Kind nicht traurig sehen. Doch auch das ist teil ihrer Person. Ich meinte nur zu ihr, Mäuschen, ich weine weil es mir danach ist, weil ich traurig bin. Ich bin ein Mensch. Menschen weinen.Hinterher geht es mir wieder gut und das ist gut so.Heute nehm ich mein Mäuschen in den Arm wenn ich weine, weint si immernoch mit. Doch wir beide wissen, die Welt geht dafon nicht unter und wir können hinterher wieder miteinander Lachen!

    Alles liebe Melanie

    Hallo Feuerengel,

    Zitat

    den Menschen achten in seiner Wertigkeit, habe ich mich lange zeit schwer getan.

    Mit dieser Aussage hast du mich Gedanklich auf einem guten Weg gebracht. Ich war die letzten Wochen so negativ meinen Eltern gegenüber nd sollte mir hier mal an die eigene Nase packen. Klar macht es mich wütend und traurig, das sie mich benutzten.Ein enormer Zweifel kahm auf, ob ich gut genug geworden bin.Das bin ich.Ich bin gut geworden, auch wenn einige Menschen im Umfeld mich nicht mögen. Dennoch bin ich gut geraten. Diese beiden Menschen, meine Eltern, sind krank.

    So wie hier geschrieben steht sollte ich anfangen beide in ihrer Wertigkeit zu achten, dabei bei mir bleiben und mich dann voller Respekt und Anerkennung für das was sie gutes getan habe gehen. In mein eigenes Leben.Denn solange ich mit dieser Wut lebe, lebe ich mit ihnen.Solange ich mich um ihr wohlergehen kümmere, bin ich bei ihnen.
    Weil sie Teil meines Lebens sind, Inhalt und Gedanken. Wenn ich gehe, dann mit Liebe und Anerkennung, die ich habe.Dann gehe ich nicht von ihnen weg, Körperlich gesehen, dann geh ich im Geiste und begebe mich in mein eigenes Leben.Dann leide ich nicht mit ihen, dann kanni ch sogar mitgefühl haben, etwas was mich nicht verpflichtet.Denn:

    Zitat

    nicht mitleiden, sondern mitfühlen, das ist was ich gerade dabei bin zu lernen.
    und es geht gut, denn ich bleibe bei mir.

    So soll es sein.

    Zitat

    Ich kann immer besser eigenverantwortlich leben.
    Ich habe den Mut, auch wenn es mich vorerst den Preis des Alleinseins kostet.

    Ich fange mich an mit anderen Menschen zu umgeben, Menschen die mir gut tun.

    Das ist mein Ziel, da geh ich hin. Das hört sich gut an und wird bestimmt schön.Ich bin zuversichtlich das ich meinen Weg mache.

    Deine Worte haben mich ein Stück weiter gebracht, ich spühre gerade wie die Anpsannung in mir sich löst und ich mich befreiter fühle!

    DANKE

    Alles liebe Melanie

    Liebe Tinka,

    mir geht es gena so wie dir. Was du beschreibst ist ganz normal, ich denke wir sind in dem Bereich wesendlich sensibler als viele anderen. Wir lieben unsere Mutter und können ihr nur damit helfen in dem wir sie fallen lassen. Der Schmerz muss raus, die Trauer ist berechtigt und die solltest du leben. Mir hat es sehr gut getan zu weinen, traurig zu sein. Auch meine Kinder sehen mich weinen, ich schlucke das nicht mehr runter, ja, ich bin traurig über das was geschehen ist.Ich bin traurig darüber meine Mutter so zu sehen, zu erleben, wie sie sich selbst immer mehr kaputt macht. Wie oft hatte ich die Hoffnung sie packt den Absprung. Ein dreivirtel Jahr später hat sie wieder angefangen. Sie kann es nicht, sie ist nicht in der Lage ihre Gefühle , ihr Leben anzunehmen, hat sich aufgegeben. Ihr Leben für sich. Sie hat sich entschieden, holt sich keine Hilfe, ich selbst kann ihr nicht helfen, ich muss sie machen lassen, um meiner Willen. Damit fühl ich mich nicht wohl aber ich rette mir mein eigenes Leben.

    Wenn ich fertig bin mit trauern fange ich an für mich zu leben.Ich werde mir mit der Zeit immer bewusster, das ich selber das grösste Recht habe glücklich zu sein. Egal ob meine Eltern im Loch dahin vegitieren, ich darf mir den Spass am Leben damit nicht verderben. Ich darf für mich da sein und mich um meine Bedürfnisse kümmern. An diesem Punkt angekommen und umgesetzt fängst auch du an, wieder spass zu haben. Natürlich wird deine Mutter immer Mutter sein, immer Thema bleiben aber da kannst du lernen mit umzugehen.

    Ich kenne auch diese Angst, die Angst die mich bremst genau das zu tun. Doch ich stelle mich der Angst, denn die mache auch ich mir selber. Sie hat in meinem Leben ihren Platz. Sie gehört auch zu mir und meldet sich so oft in mir. Ich lerne aber auch damit zu leben, damit umzugehen. Die Angst lenkt mich nicht, bremst mich nicht. Sie darf nicht übermächtig werden, da ich mich sonnst dem nächsten unterordne, der Angst und wieder nicht in der Lage bin zu leben.Also sag ich auch meiner Angst kurz "Hallo" und lasse sie zu um ihr dann kurze Zeit später wieder "Tschüss" zu sagen. Verstehst du? Meine Panikattaken dauern inzwischen nur noch Sekunden,ich habe das gut im Griff und lebe damit.Es geht.Ruhig bleiebn und wie gesagt sich dafon nicht bbeindrucken und bremsen lassen.

    Auch der Schmerz ist da. Lass ihn zu. Er geht auch wieder, wenn dein Körper merkt du kümmerst dich wieder mehr um dich selber. Glaube daran. Es dauert alles seine Zeit. Ich dachte anfangs das Problem innerhalb von ein Paar Wochen wieder in den Griff zu bekommen. Nun schaff ich seit 1,5 Jahren an mir und stehe immernoch ganz am Anfang meines neuen Lebes.Also du siehst, lass dir Zeit, Zeit ist etwas das du hast, ich denke wir werden unser ganzes Leben immer wieder neues erfahren und lernen. Das Leben ist schön, fange an es für dich zu leben!

    Lieben Gruß Melanie

    Liebes Forum,

    Auszug aus dem Angehörigenbereich. Hier geht es um den Hund meiner Eltern:

    Zitat

    Ich geh nur dann mit ihm raus, wenn ich Lust dazu habe. Dann nur zum Laufen und mehr nicht.Das ist mein Bedürfnis.Alles andere ist nicht in meinem Interesse und ich muss es nicht haben.Ich sage an, wann ich laufe und der Impuls geht von mir aus.Punkt.

    Einsicht.

    <<<<<<<<<<<<gestern gabe es wieder ein Telefonat mit S. Er fragt mich wie es mir geht. Geht schon, ich lebe, meinte ich als Antwort. Wann ich mal endlich wieder zu ihm kommen würde? Fragte er. Ähm, mein Bauch brodelte und Wut stieg in mir auf. Ich müsste ihn mal wieder besuchen! In dem Moment platzte in mir so eine Bombe, ihr glaubt es nicht. BOA!!!!! Was soll der scheiss? Ich sagte zu ihm, das ich garnichts muss und das ich keine Zeit für ihn habe. Er meinte ich müsste doch Zeit haben. Auch hier wieder die wut in mir, ich konnte noch ruhig antworten, das ich keine Zeit habe und ihn daher nicht sehen will.

    Eigendlich wäre es besser gewesen zu sagen, das ich ihn unter diesen Umständen nicht mehr sehen will. Das es für mich keine Freundschaft gibt, in der ich zu funktionieren habe, wie der andere will. Das kam mir aber erst nach dem Telefonat.

    Mir wird immer Bewusster und klarer unter welchen Umständen ich gelebt hatte. Was ich nicht merken konnte, was sich in mir festgefressen hatte. Ich habe auf solche Menschen keine Lust mehr und werde nun auch nicht mehr funktionieren.Immer klarer wird mir, das auch er jemand ist, der mich benutzt, der mich beformunden möchte.Jemand der mich nicht machen lässt, wie es für mich am besten ist.Er will und ich habe zu geben. Ein Manipulator! Ich habe darauf keine Lust mehr.Ich gebe mich nicht mehr her.

    Ich gehe dann mit jemanden weg, wenn es mir danach ist.Punkt.

    Liebe Grüße Melanie

    Liebes Forum,

    Ich habe die letzen Tage keine Lust gehabt mit dem Hund meiner Eltern spazieren zu gehen. Irgendwie habe ich es geschafft es dann auch sein zu lassen. Ich bin soweit, das ich in mir dieses Verantwortungsgefühl garnicht aufkommen liess. Die Notbremse ist mir gut gelungen, dieses mal bin ich nicht hingefallen, habe mich vor dem Fall noch gut gefangen. Auch wenn es mir richtig schwer gefallen ist, weil ich Tiere über alles liebe, doch ich bin soweit mir zu sagen, das er nicht mir gehört und ich dafür keinerlei Verantwortung übernehmen werde.
    Ich geh nur dann mit ihm raus, wenn ich Lust dazu habe. Dann nur zum Laufen und mehr nicht.Das ist mein Bedürfnis.Alles andere ist nicht in meinem Interesse und ich muss es nicht haben.Ich sage an, wann ich laufe und der Impuls geht von mir aus.Punkt.

    Liebe Grüße Melanie

    Liebe Shiva,


    schönen Namen hast du da!

    Zitat

    Ich kann mitrieseln oder mich in Sicherheit bringen.

    Ja, das ist jedem seine ganz eigene Entscheidung. Das nenne ich mal "eigenverantwortlich leben".

    Zitat

    Beides kostet meine Gesundheit und meine Lebensqualität - ein hoher Preis. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Mir kostet nur eins von beiden die Gesundheit. Das Mitrieseln. Wie vorhin geschrieben hat jeder selbst dafür die Verantwortung zu übernehmen.Siehst du einen Wiederspruch in dem was du hier schreibst?Ich meine schon.

    Ich für meinen Teil mag nimmer mitrieseln, je weniger ich riesel desto mehr bleibt bei mir. Ich denke je mehr bei mir bleibt desto gesünder werd ich.

    Zitat

    Den Mut, auf meine innere Stimme zu hören.

    Was hindert einem nur daran diesen Mut zu haben, ihn zu leben? Angst?
    Ich habe den Mut dazu und es kostet Kraft und Energie. Doch das was ich an Energie einsetze ist die Kraft aus etwas Gesundem herraus.Es ist ein kleiner Schitt, den kann jeder tun, wenn er es dann will!Ja, es tut erstmal richtig weh, doch Schmerzen gehen wieder. Sie bringen dich nicht um, sie helfen dir zu leben und jeder kennt es: ES TUT SO GUT WENN DER SCHMERZ NACHLÄSST. Richtig? Lach :lol:

    Zitat

    Wenn ich beruflich jemanden betreue, mit dem es zu einer nicht überbrückbaren Diskrepanz kommt, dann wird die Betreuung getauscht. Mein Alltag geht weiter. Ob ich A oder B in die Jacke helfe, ob die Jacke rot oder grün ist, aht keine elementare Bedeutung.

    Das ist genau das wohin wir gehen können. Wir können das beruflich , also schaffen wir genau das auch irgendwann privat. Wir haben es doch gelernt..........Meine ich.


    Zitat

    Melanie - danke für den Thread

    Ich könnte jetzt sagen, nichts zu danken. Doch ich freu mich grad riesig über diesen kleinen Beisatz. Danke dir dafür.

    Gruß Melanie

    Lieber Karl,

    ich versuchs. 8)
    Jeden Tag einbischen mehr.
    Irgendwann werden s 24 Stunden sein....
    "Bin ja auch nur ein Mensch"....grins......
    ...für mein Wohl......

    Schön das es dich gibt :wink:

    Gruß Melanie

    Hallo liebes Forum,

    Seit gestern spaziere ich mit ner extra guten Portion Wohlgefühl in mir rum. Es scheint was befreiendes in mir passiert sein. Mal schauen, ich fühl mich wohl damit, obwohl meine Angst im Hintergrund immer mal wieder zeigen mag, das sie auch noch da sein mag. Die mag ich aber grad garnicht haben, weil es völliger Quatsch ist die zu haben. Ich darf Glücklich sein ohne wenn und aber. Auch ohne diese blöde Angst, es könnte was schlimmes passieren und das Wohlgefühl wäre weg.Blöder Automatismus, blöde Angst........Bewustes Erleben!

    Lieben Gruß Melanie

    Hallo Mattias,

    schön von dir zu lesen.

    Deine Antwort macht mir einige Gedanken, die ich dir hier wiedergeben mag.

    In liebe loslassen heisst für mich mir das beste für den anderen zu wünschen. Ich muss ihn loslassen, weil ich ihn liebe, denn würde ich ihn weiter begleiten, würde ich ihn dadurch nur tiefer ins Elend stürzen und mich gleich hinterher. Das hinterhältige an der Sache ist ja, wie ich sooft hier lese, gerade bei Süchtigen muss anders gehandelt werden als bei jeder anderen Krankheit.

    Das zu kapieren ist schwer, danach zu handeln noch viel schwerer. Erst wenn es in Fleisch und Blut übergegangen ist, kann man es ändern.Die Bereitschaft muss aber dann gegeben seit sich dabei selbst zu sehen und nicht den anderen.

    Denn der wird nicht immer so funtionieren wie ich es gerne hätte, vielleicht sogar den Anschein machen wirklich abzustürzen. Das muss mir für mich ganz klar egal werden, ich muss mich dabei in den Mittelpunkt stellen. Denn den Absturz kann ich vielleicht garnicht verhindern, doch mich selbst vor dem Ertrinken retten.

    Mein Ex Mann ist inzwischen kein Thema mehr für mich. Ich habe keinerlei Interesse mehr an ihm. Unser Band ist mit Hilfe dieses Forums und das seit ihr alle hier inzwischen nicht mehr da. Er ist mir egal geworden.Er lebt sein Leben.

    Punkt 2 was du hier schreibst ist das Mitleid. Du schreibst, das du nicht genug mitleiden kannst. Das du dadurch den Schmerz nicht aushalten kannst und das sei das Band zuwischen den beiden Menschen?

    Ich verste dabei ein Problem, ein grosses Problem der Co-Abhängigkeit. Das Mitleiden. Ich bin jemand die mitleidet und das tut extra schlimm weh. Erst dann, wenn ich nicht mehr mitleide sondern die Emphatie, das Mitgefühl gefunden habe und es schaffe Mitleid damit zu ersetzen kann ich ohne Schmerz weitermachen.Ein grosser Auftrag an mich und ich bin dabei das zu ändern.

    Zitat

    machs besser - frag mich bitte nich wie


    Ich werde es besser machen....lach und wie ich das machen werde? Wir werdens sehen, durch Austausch in diesem Forum und Fragen die ich stelle komme ich schon ein gutes Stückchen weiter....Danke dir

    Lieben Gruß Melanie

    Hallo zusammen,

    in meiner Therapiestunde war das genau das Thema. Was bringt einem Profi dazu im Beruf wirklich gut arbeiten zu können, es aber in Beziehungen nicht zu schaffen sich zu lösen.

    Ich glaube da ist mehr als das die Liebe ausmacht, denn es heisst ja auch, man soll in Liebe loslassen. Demnach müsste es ja einfacher sein einen Partner, bei mir sind es die Eltern, loszulassen und ihn selbst machen lassen. Wie sehr ihr eure Rolle darin? Liegt dahinter nicht noch ein tieferes Problem des nicht lösen könnens? Ich für mich habe erkannt, das es nicht die Liebe zu meinen Eltern ist, die mich daran hindert mich zu lösen. Denn sonnst würden alle Kinder ihre Eltern nicht loslassen. ich denke es ist etwas was uns dort hällt und wir uns dort halten lassen, weil wir vom Kopf her zwar wissen, das es nicht gut ist. Doch irgendeine Verbindung ist es, die einem daran hindert. Ein unsichtbares Band zwischen den beiden Menschen. Ich habe auch herrausgefunden, das ich ein solches Band auch zuwischen mir und anderen Suchtkranken entwickelt, wenn ich nicht auf mich aufpasse.

    Im Beruf lasse ich keinen meiner zu Betreuenden so nahe an mich ran, als das mir das passieren könnte.Distance zu halten ist dabei sehr wichtig.

    Distance aufzubauen und das Band zu lösen auch und dazu gehört meine Bereitschaft es zu lösen als auch die Bereitschaft des anderen, des Partners oder der Eltern. Schwierig wenn einder der beiden dazu nicht bereit ist und den anderen nicht gehen lässt. Was macht ihr in so einer Situation?

    LG Melanie

    Hallo Petra,

    ich möchte dich auch noch etwas stützen und dir sagen, das ich echt mutig von jedem finde, der diesen schritt macht. Nämlich anzufangen was zu verändern. Du hast schon begonnen was zu verändern, dafür gibt es erst mal ein dickes onlinelob von mir.

    In eine Gruppe zu gehen und sich dort zu öffnen, dafor habe ich grossen Respekt. Ich weiss was einem da überwindung kostet und dein Innerstes wirst du sicher nicht gleich am ersten nach aussen kehren wollen, oder? Ich würde dort erst mal hingehen und mir das ganze anschauen. Ich habe keine Scham vor mehreren Menschen zu reden, da ich im Team von 15 Leuten arbeite und dort auch reden muss. Dennoch würde ich sehr zurrückhaltend sein. Du siehst, deine Gedankn dazu sind nicht nur deine Gedanken, die selben Gedanken machen sich sicher auch viele andere hier, da bist du nicht allein damit.Mach das und finde raus ob das dir hilft.

    Lieben gruß Melanie

    PS Ich möchte noch einen Senf zum Kontrollierten trinken dazugeben. Ich war jahrelang Raucherin. Ich kann nicht kontrolliert rauchen. Ein Zug an der Zigarette würde mich heute wieder zum Raucher machen. Weil ich das nicht will lass ichs sein. Ich empfinde heute, ein dreivirtel Jahr nach dem Aufhören nicht einen Tag, an dem ich bereut habe damit aufzuhören. Keine Verzichtsgedanken Quälen mich. Ich denke heute, ich habs geschafft. Und das macht mich unglaublich foh und zufrieden.Aber nur so, indem ich dahinter stehe was ich gemacht habe und einem starken Willen das nicht mehr anzufangen.Die Sucht die trage ich ein Leben mit mir herrum und weiss heute, ein Zug an einer Zigarette und ich wäre wieder dabei. Darum lass ichs sein.Ich kann nicht kontrolliert rauchen, also denk ich nicht im Traum mehr darüber nach und vermisse keinen Moment in meinem jetzigen Leben eine Zigarette.Das zur Sucht.

    hallo Ulrike,

    schön das du dich bei mir gemeldet hast. Das freut mich sehr.

    Mein Bauch ist mein Wegweiser, der mir jedesmal zeigt, was mich belastet und stresst. Meisst stresst mich sowas wie das mit dem Hund meiner Eltern. Gott sei dank aber, muss ich sagen, dass mich das heute schon wesendlich weniger belastet, ich es schaffe nicht tagelang mein Hirn zu zermartern und vor Sorge und Angst Bauchschmerzen zu bekommen. Das ganze geht relativ schnell über die Bühne.Dank meiner Therapie und meinem neuen Bewusstsein.Ja und den neuen Strategieen die ich mir angeeignet habe.

    Befor ich wieder anfange irgendwie gedanklich im Kreis zu galloppieren und mir zu überlegen wie blöd das alles ist, wie krank die doch sind und mich darüber aufrege, was ich für blöde Eltern doch habe, mache ich es mir gemütlich. Kurz und klar sage ich mir dies sind nicht meine Sorgen und auch nicht meine Probleme, das haben die und ich lasse sie damit in Ruhe. Ausserdem will ich nichts dafon wissen, also verschwende darin keine Zeit. Das klappt oft gut, ich entspanne mich dann auch hinterher oder geh spazieren. Oder lese ein Buch oder oder.Demnach werden die Gedanken an meine Eltern immer weniger und ich bekomme dadurch einen besseren Abstand.

    Ich habe einen ziemlich negativen Slang meinen Eltern gegenüber, wenn ich hier schreibe, irgendwo muss ja meine Wut auch hin. Lieber hier im Netz mal einbischen rumnörgeln und dann ruhig zu hause bleiben.

    So und nun geh ich einkaufen. Samstag steigt hier die Party meiner bald 12 Jährigen Tochter und dazu brauchts noch so einige Vorbereitungen.......

    Bis bald und ich les dich hoffendlich mal wieder in deinem eigenen Tread?!?

    Danke fürs da sein und bitte nicht wundern, ich habe manchmal eine etwas eigene Art mich mitzuteilen. Aber dafür sind wir da um zu lernen.

    Lieben Gruß Melanie

    Hallo zusammen,

    ich habe eine soziale Ausbildung gemacht. Damals voller Überzeugung das ich dies aus Interesse an diesen Menschen gemacht habe. Heute sicherlich auch deshalb um mich zu schützen. Das war gut so, ich liebe meinen Beruf und kann dort sehr gut meine Grenzen ziehen, Menschen betreuen und die Türe hinter mir zu machen. Vielen gelingt das nicht, na ja, ich arbeite ja auch stundenweise, was mir das erleichtert.

    Ich bin dort nicht hilfloser Helfer, ich habe Hilfe, die der anderen Teammitglieder und kann mich dort austauschen.Das kann ich, kein Problem.Da ist immer jemand da und das gibt mir Sicherheit.

    Darum geht es mir hier. Ich stehe so oft da und mache mir Gedanken dazu, warum es mir beruflich gelingt diese Distance zu halten und meine private Seite mich genau dort im Stich lässt. Ich habe dort keine Fähigkeit entwickeln können, dürfen. Ich steh da bin hilfloser Helfer gewesen und hab mich total fertig gemacht.Ich bin aber auch nicht los gegangen, erst jetzt wo es mir richtig schlecht geht, um mir Hilfe zu holen. Ich Helfe gern, das weiss ich. Das ist eine Fähigkeit die nicht jeder Mensch in sich trägt. Aber auf Kosten meines eigenen Lebens? Nein danke.

    Wie geht ihr damit um, wenn ihr merkt ihr wollt helfen, könnt es nicht und müsst euch neu orientieren.

    Wie baut ihr diese Distance auf um euch zu schützen?

    Was macht ihr wenn euch das Gefühl der Hilflosigkeit überkommt?

    Holt ihr euch Hilfe?

    Gebt ihr euch auf?

    Wollt ihr was ändern, wenn ja, für wen?

    Fragen die mir immer wieder gut tun, sie mir zu stellen.Denn ich merke, der Prozess ist ein langer und wenn ich mir immer wieder diese Fragen stelle bekomme ich doch jeh nach dem wie ich drauf bin eine andere Antwort. Das ist total spannend.

    Alles liebe und viel Spass am Denken, Spühren und Antworten geben.

    LG Melanie

    Hallo liebes Forum,

    witzig wars am Wochenende und so klar wie Brühe das ich auf em besten Weg bin.

    Ich war mit ner bande von Frauen unterwegs. In ner Rockerkneipe. Gute Musik, nette Leute aber viele Betrunkene. Eigendlich im laufe des Abends immer mehr dafon. Ich beobachtete an dem Abend nur noch und es war richtig gut mal in dieser Position zu stehen. Beobachter.

    DAnn eine Begegnung mit einem Mann. Ich kannte ihn vor einigen Jahren hatten wir mal ne kurze Beziehung. 2 Wochen, dann war seine Liebe weg und er auch.Meine aber auch.

    Er redete und redete. Genau das gleiche wie damals, er erkannte mich nicht. Ich redete mit ihm, merkte immer mehr wie blöd ich damals war und wie schnell ich bereit war mich in ihr zu verlieben. Diesesmal kam er bei mir nicht an, kein bischen. Nur eins kam an:Melanie so jemand lässt du heute nicht mehr an dich ran......lach.....das war eine gute Erfahrung. Der mann erkannte mich bis zum schluss nicht.....entweder hat er mich nie wirklich wahrgenommen oder ich bin heute wirklich jemand ganz anderer. Eins weiss ich für mich jetzt ganz genau, mir ist es wirklich nicht wichtig gewesen ob der mich mag, ob mich die anderen mochten. Ich bin Nachts heim gekommen und habe mir gedacht, gut, das du es sehen kannst. Damit kannst du dich gut schützen. Ich bin bei mir.Im Moment bin ich wieder bei mir.

    Gruß Melanie

    Hallo zusammen,
    Erst mal einen Text den ich geschrieben habe. Zum Nachlesen und für mich hier, das ich nicht vergesse, das ich ihn habe.

    Liebes Forum,

    Shirley hat geschrieben:

    Zitat

    aber andrerseits müssen sie dann auch meinen weg akzeptieren.

    Das ist oft der Punkt an dem es bei mir hängt. Weil die es nicht akzeptieren und nicht dementsprechend reagieren wie ich das erwarte. Doch auch das geht furtbar in die Hose, habe ich gemert.

    Weil ich da schon wieder mitten drin hänge, nur anderst. Das hat nichts mit loslassen zu tun, eher mit einer veränderten Position. Am Schluss merke ich dann schaffen es beide Eltern wieder das durcheinander so zurrecht zu rücken, das ich mich wieder auf dem alten Platz befinde. Es nützt doch nichts!

    Genau das wie das mit dem Hund. Ich merke es heute und es fällt mir auf, das ich geradewegs mit vollster Freude in die Falle getappt bin.Rückfall vom feinsten!!!!!Kurzfristig. Egal, ich habs gemerkt, mein Bauch hat mir da schon extra viel Signale gesendet gehabt, mann waren das Schmerzen!

    Wichtig ist, ds ich die Distance wahre. Ich bin schon fast schwach geworden bei dem Anblick dieses niedlichen Tierchen. Ich übernahm schon fast Verantwortung für das Tier, bis mir in der Nacht sämtliche Alpträume signaliesiert haben, es stimmt was nicht. Dann dazu diese stechenden Bauchschmerzen. Da hinderte mich dernsthaft mein Bauch mit dem Hund zu laufen.Mein Körper reagiert inzwischen und das ist gut so.

    Bei der Therapiestunde wurde mir auch ganz klar, das ich selbst noch nicht bereit bin loszulassen. Diese Angst dafor loszulassen. Ich habe auch für mich herrausgefunden, das es nicht die Sorge um meine Eltern ist sondern meine Angst dafor allein zu sein.

    Im Bild gesprochen ist es so, ich steh in der offenen Türe, einen Schritt in die Freiheit entfernt und schaffe es nicht diesen zu tun. Ich stehe da, will nicht zurück. Leider ist das was ich dort in Freiheit sehe noch nicht so klar und deutlich zu sehen. Es ist noch nicht interessant genug und ich habe Angst dafor.

    Mir fehlt komplett die Selbstsicherheit. Zum Glück kann ich es üben und trainieren. Bilder kann man malen, ich bin ja sehr kreativ und kann mir ein wunderschönes Bild malen.Das tröstet mich und gibt mir Hoffnung das es gut werden kann, wenn ich es will.

    Zudem habe ich letzte Woche ein gutes Erlebnis gehabt, was mir auch weiterhilft.
    Ich bin mit der Sozialarbeiterin zusammen gesessen und habe über die GSEmpfelungen meines Sohnes geredet. Er hat die Empfehlung für die Realschule. Nur wir beide schaffen es nicht , Klarheit in das Hausaufgabenchaos zu bringen. Für meinen Sohn gibt es keine Hausaufgaben. Ich bin inzwischen nicht bereit, diesen Kampf zu kämpfen, da ich merke, das mein Sohn dann immer mehr von mir entfert.Da er hier nichts machte konnte ich mir nicht vorstellen, das er dennoch die Empfehlung für dei Realschule bekommen hat. Ich kann es nicht nachvollziehen und der Lehrer von ihm scheint mir da sehr locker zu sein.Da ich zu ihm langsam das vertrauen verloren habe, weil er sich nicht an absprachen gehalten hat. Im Guten soll es zukünftig weiter gehen und ich hoffe mit Hilfe von ihr kommen wir weiter.

    Zum Schluss meinte sie, das ich alles richtig mache, mir lediglich der zweite Part in der Familie fehlt, mit dem ich mich absprechen kann.Ich erziehe seit 8 Jahren meine Kinder allein, mir geht dabei manchmal die Puste aus.In meine Kindern ist so viel positives potential, so viel Feinfühligkeit und Fähigkeit sich zu äussern, ihre Bedürfnisse zu formulieren, sich Hilfe zu holen.Hier habe ich echt was geschafft, was ich selbst so gar nicht konnte. Es ist für mich wie ein Wunder!!!

    Bisher war das mein Vater, durch die Loslösung von ihm redete ich mit keinem mehr über die Kinder.

    Das macht mich so unsicher und bin damit überfordert. Die Sozialarbeiterin meinte, das sie mir helfen möchte und mir den zweiten Part gern ersetzen mag. Ich freu mich so darüber, das ich darüber weinen muss, das löst in mir etwas aus, was mich so erleichtert.

    Das was mir nun passiert ist das allse sich in mir zu lösen scheint und gibt einen unglaublichen Schwall an Emmozionen raus. Erleichterung, Entspannung,Wut und Zorn,Verletzlichkeit, Kraftlosichkeit und vor allem ganz viel Traurigkeit.Dann wieder diese Freude. Alles glaube ich auch Gefühle die ich so verdrängt hatte und die sich nun lösen. Ich hoffe sie lösen sich und es pendelt sich ein.

    Zumindest merke ich , das sich so einiges bewegt, ich mich bewege in Richtung Loslösung und ich endlich erfahren darf, was es bedeutet, wenn Menschen einem helfen. Gute Menschen die mich weiter bringen, die mich weiter selbst entscheiden lassen, die mich unabhängig begleiten und mir Mut machen.

    Liebe Grüsse Melanie

    Liebe Linde, ja ich spaziere tag täglich durch die Welt um mir neue Bilder zu holen, neue Eindrücke zu sammeln, Neues zu erleben.Die Sonne scheint und dabei geht es mir so richtig gut. Einen Trick darf ich noch verraten, ich habe mein Handy abgeschaltet, das liegt seit Wochen im Eck rum. Festnetzt gibt es noch, sonnst nichts mehr. Denn ich bin nicht mehr allzeit bereit und überal erreichbar!!!!

    Zudem kommt, wenn ich gehe, komme ich auch gern wieder nach hause und vielleicht schaffe ich es noch hier in diesem Haus nicht nur Möbel stehen zu haben und sauber zu machen, sondern mich hier zu hause und angekommen zu fühlen.Wenn nicht werde ich mir wohl was anderes suchen, das ich neu beziehen kann. Nur erst mal möchte ich es hier versuchen, keine Ahnung ob ich das schaffe.Alles ändert sich, vielleicht auch das?

    hallo

    Ich steh ja wie du in der gleichen Situation. Auch ich dachte immer, das ich meiner Mutter folgen und entsprechen muss. Aus Angst herraus sie würde mich deswegen weniger lieben.Aus Angst herraus weggestossen zu werden und allein da zu stehen.Weil ich mein leben lang hin und hergestossen wurde habe ich mich dahin entwickelt ablehnung von aussen auf mich persönlich abzulegen und darunter zu leiden. Denn wen habe ich noch um mich ausser meiner Familie, meinen Eltern? Keinen denn der Kreis um den wir uns seit Jahrzehnten keisen lässt dabei keinen Menschen,Freund oder sonstige Sozialen Kontacke mehr zu.

    So bei mir, denn inzwischen hat sich alles um mich herum verändert.Meine Eltern aber sind nicht dijenigen, die mir mein Leben erleichtern.Sie sind nicht diejenigen die auf gleicher Augenhöhe mit mir stehen und mir so begegnen. Sie erlauben mir heute noch kein Nein, bzw ich habe Angst dafor es zu formulieren, weis ich es ja noch nie sagen durfte.Egal warum, ich habe es nicht gewagt aus einer Angst herraus. So eine Beziehung möchte ich nicht haben. Nicht mehr. Inzwischen weiss ich was ich will. Mein eigenes Leben so zu gestalten wie es mir passt. Unabhängig von anderen, besonders von meinen Eltern, denen ich es eh nicht recht machen kann. Wenn diese beiden merken ich funktioniere nicht mehrwird sich schon einiges ändern.

    Für mich zumindestens ändert sich dabei mein ganzes Leben. Zwar treffe ich Entscheidungen ohne Absprache mit mein Eltern(BOA das habe ich wirklich gemach!!!!!) , die sich eh nicht dafür interessierten.

    Ich bin erst einmal ganz allein für mich und kann mich mit mir selbst beschäftigen.DAs tut so gut, wenn man da sich drauf einlassen kann.

    Ich begegne heute Menschen die mir gut tun, das bedeutet ich orientiere mich nicht mehr Hilfesuchend zu meinen Eltern, die mir echt nicht weiterhelfen, ich gehe auf andere Menschen zu , die meisst ein wesendlich hilfreicheres Gegenüber sind um mich zu "normalisieren".

    Ich lerne zu reden, mich zu öffnen, meine Bedürfnisse zu formulieren und über meine Gefühle zu sprechen. Das geht nicht von heute auf morgen aber das ist etwas was sich entwickelt und braucht eben Zeit.(Ich bin ungeduldig und kanns kaum erwarten).

    Es sind solche Ziele die du für dich formulieren und finden kannst. Nichts ist schöner denk ich als irgendwann dafon gelöst zu sein. Denn dann haben wir alle Chancen neu anzufangen und unser ganz eigenes soziales Netz aufzubauen, in dem wir uns fallen lassen können und uns wohl fühlen.

    Denn wenn ich dich so lese habe ich ein Bild vor Augen, das mir zeigt, das du eigendlich deswegen an deiner Mutter hängst weil du ohne sie nicht klar kommst, weil du Angst hast dich zu lösen und allein da stehst. Weil du dir selbst nicht genug vertraust und nicht den Mut hast zu lösen. Hört sich härter an, als es ist.Ich geh da ganz von mir aus.Denn Die Zukunft spielt eine ganz andere Musik als die von heute. :wink:
    Besuch mal deine Freundinnen und geh spazieren. Kümmer dich um Nachbars Hund oder such dir ein Hobby. Lesen ist was schönes oder einfach nur so rumsitzen. Alles Möglichkeiten die du hast um dich zu lösen und was dich daran hindert dauernd mit dem Kopf bei deiner Mutter zu sein. Das ist dann Loslösung.

    Lieben Gruß Melanie

    Der Hund ist ein kleines Nervenbündel. Der braucht viel Aufmerksamkeit. Ich geh gern mit ihm los. Gestern hatte ich schon total Muskelkater vom vielen Laufen. Das tut mir gut. Ich habe am Abend noch ne Gruppe die ihre Hunde laufen lassen, im Rudel und da hat er sich gut eingelebt. Jetzt laufen wir jeden Abend mit ihnen mit. Morgens lernt er mit mir das an der Leine Laufen. Sitz macht er schon und langsam hört er auf zuruf auch. Schön ist das.

    Gruß Melanie