Beiträge von Melinak

    Hallo liebes Forum,

    Meine Kinder sind unterwegs als Sternsinger. Schön finde ich das. Doch mir fällt etwas auf, was ich hier ablegen mag. Weil ich so noch nie gefühlt habe.

    Jeden morgen stehe ich mit den Kindern auf. Ich habe es mir geschworen immer für sie da zu sein, sie da einbischen zu behüten. Klar können die das selber, doch schöner ist es wenn die Mama das Pausenbrot richtet und ihren morgendlichen Kaffe mit der Familie zusammen trinkt.Dann gehen sie aus dem Haus und ich bleibe zurrück.

    Und heir hängt der Haken. Ich habe die Kinder jahre lang so begleitet und miteinem guten Gefühl aus dem Haus gelassen. Zur zeit lasse ich sie gehen und hinterher kommt ein riesiger Abschiedsschmerz. Ich bleibe allein zurrück und damit habe ich grosse Probleme. Meinen Kindern sagte ich immer schon,* ihr müsst doch gehen, damit ihr auch wieder kommen* könnt. Sie verstehen das auch. Ich doch auch, sie kommen wieder und darauf kann ich mich freuen. Doch seitdem ich solche Todesangst hatte kann ich die Kinder nicht mehr so gut gehen lassen wie ich das früher konnte. Ich fühl mich elend damit, wie kann ich es schaffen, das wieder in Ordnung zu bringen?Hat es was damit zu tun, das ich jetzt so viel Angst in mir habe und sie deswegen nicht so leicht gehen lasse? Was kann ich tun, damit die Kinder nicht merken und mit Freude aus dem Haus gehen können? Ich will nicht, das sie es mir zu liebe dann nicht machen. Ich merke, wie sehr ich darunter leide und will verhindern, das sich das so festigt,oder gar schlimmer wird.

    Gruß Melanie

    Liebe Emma,

    Zitat

    Auf meine Bitte (und die des Therapeuten) sie solle doch in Langzeit gehen, meinte sie nur, daß sie noch nicht soweit ist!!! Nun hat sie seit gestern auch noch ihren Job verloren.....den letzten Grund nicht jeden Tag zu trinken. Ich weis einfach nicht mehr was ich tun soll. Ich weis, daß jede Hilfe die ich ihr gebe-keine Hilfe ist. Aber wenn ich meine Mutter in ihrer Wohnung auffinde, betrunken, orientierungslos, verstört, körperlich ausgemerkelt muß ich doch helfen!!! Oder?? Wenn ich dann aber wieder herausfinde, daß sie mich wieder belogen hat und ich den Verfall, den Dreck, die Antriebslosigkeit, ihren falschen Stolz, ihre Unfähigkeit mal für mich da zu sein sehe, empfinde ich Trauer, Enttäuschung und hass. Ich würde dieses Wort am liebsten ganz klein schreiben, weil es sich so schlimm anhört, aber es ist leider so.......
    Wo fängt die richtige Hilfe an....wo hört sie auf? Soll ich sie zu Behörden, Anwalt, Arzt, Therapie begleiten?? Oder muß sie es alleine schaffen?? Soll ich weiterhin zur Langzeit drängen, aber solange sie es nicht selber will bringt es doch auch nix! Was ist richtig und was ist falsch?
    Ich würde mich sehr über den einen oder anderen Ratschlag freuen, oder einfach nur eure Erfahrungen und Geschichten.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht EUCH emma


    Wenn ich das hier so lese , dann kommt genau das vor, was meier Mutter zur Zeit lebt. Saufen, auf dem Sofa liegen, abgemagert bis auf die Knochen, sabbernd.......Mitleiderregend und genau das ist es was sie will!!!

    Die weiss genau wo sie Knöpfe drücken kann, nur ich versuche inzwischen diese Knöpfe ins leere laufen zu lassen. Es berührt mich schon, doch ich bin mir sicher, würde ich ihr nur ein kleines bischen entgegenkommen und ihr nur ein kleines bischen helfen wäre ich selbst wieder gefangen.

    So beiss ich mir auf die Lippen, lenke mich ab um meiner selbst willen.Ich lebe mein leben und versuche gar nicht erst daran zu denken*was wäre wenn* weil mich das nur daran hindern würde, knallhart zu bleiben.Denn jetzt ist sie so weit das sie selbst entscheidet, wie sie leben will und dabei kann ich ihr nicht helfen, kann es ihr nicht abnehmen sie ist alt genug!Wenn sie nicht mehr leben will, dann will sie es nicht mehr.

    Es ist knallhart und es tut auch tierisch weh, das ist die Mutter und nicht irgend jemand. Das macht die Sache so schwer für uns.Ich bin da auch noch ganz frisch und kann dir nichts raten ausser das was hier denke ich alle raten werden.Lass sie allein damit, sie muss sich Hilfe holen und um sich kümmern.Sonnst macht sie immer wieder weiter und du mit ihr.Leider ist es so.

    Lieben Gruß Melanie

    Liebe Gsche,

    Der letzte Abschnitt war denke ich für Martha bestimmt.. Ich habe ihn mir dennoch durchgelesen, weil ich selbst uter einer Angststöhrung leide und auch proffessionelle Hilfe in Anspruch nehme. Was mir auffällt ist, das hier scheinbar ein Mensch, der dir sehr nahe stand/oder steht suggerieren mag, das du eine Psychische Stöhrung hast. Ich möchte dir meine Meinung zu solchen Aussagen mitgeben.Auch im Sinne für all die anderen, die hier lesen und durch die Möglichkeiten die heute bestehen, sich über Psychische Krankheiten zu Informieren.

    Ich habe eine lange Ausbildung gemacht. In dieser Ausbildung wurden mir auch solche Krankheitsbilder vermittelt, diese zu erkennen, zu betreuen, zu verstehen. ABER NIEMALS um bei anderen Menschen DIAGNOSEN zu erstellen. Wir wurden eindringlich dafor gewarnt, das Fachwissen zu MISSBRAUCHEN. Was ich gelernt habe ist, das es viel mehr zu verstehen braucht , den Mensch an sich in seine Ganzheitlichkeit zu sehen, als einen kleinen Bericht in einem Buch oder in der Zeitung.Oder aber in einer Suchmaschiene im Internet.

    Oft genug versuchen Menschen andere Menschen zu diagnostizieren, doch Diagnosen stellen immer nur Ärzte und Therapeutetn, die dafür ausgebildet sind.

    Zitat Maier Psychologe am Institut an dem ich lernte.

    Zitat

    *Jeder Mensch hat sein Neuröschen*

    Stellvertretend für alle Psychischen Krankheitsbilder die es gibt kannst du jedes hier mit einer Neurose ersetzten. Sprich, jder Mensch hat einen Knacks, es ist immer nur die Frage, wie sehr er darunter leidet.

    Leidet er nicht, wird er damit weiterleben. :wink:
    Gelernt habe ich das hier im Forum....bin darüber stolz wie oskar...lach :wink:

    In diesem Sinne alles liebe Melanie

    Danke an euch, lasst es euch auch gut gehen. Es gibt für mich wenige Tage, an denen ich mich wirklich gut fühle. Aber jede Minute, in der ich mich wohl fühle ist eine Wonne. Dies zu geniessen ist schön und lässt alle Zeit der Welt vergessen. Für fünf Minuten Wohlfühlen verschindet der Rest der Zeit, der Vergangenen leidvollen Tage.Allein 5 Minuten schaffen es in eine andere Dimmension abzutauchen. Es ist schon bemerkenswert wie das bewust Gelebte anders empfunden wird, wie das was so automatisch läuft.

    War ich letztens auf einem hohen Berg hier in der Gegend. Ein Aussichtsturm steht oben auf dem Berg. Der Turm ist aus Metall. Ich habe Höhenangst, früher ganz stark. Ich kletterte den Turm hoch, mulmig war es mir doch ich hatte wenig Angst. Zwei mal blieb ich stehen, fragte mich ob ich weiter gehen soll oder wieder umkehren. Ich ging weiter, habe die Angst überwunden, die war nicht zu mächtig. Oben angekommen sah ich meine Heimat in Puderzucker gehüllt, das gaze Tal konnte ich überblicken. Schön war es und ich habe es geschafft. Runter bin ich dann auch ohne Angst gegangen.

    Da mag ich hin, ein Leben das aus vielen 5 Minuten wohlfühlen besteht.Ein realistisches Ziel glaub ich. Heute moren ging es mir wieder richtig doof, bin in voller Sorge aufgewacht, mach mich selber verrückt, muss ich nicht, mach ich trotzdem. Es zu stoppen, was da läuft, zu verändern und dann Zeit für was anderes schöneres zu leben, das wäre schön. Neue Ziele, neue Abläufe festigen.Etwas schönes tun, dem Leben Sinn geben.

    Es ist schwer, es ist machbar.Man muss es tun und nicht nur dafon reden.

    Wer von euch erlebt es, das er versucht von nichts auf etwas zufriedenes zu kommen? Ich versteh heute, was mich zum CO macht, der Sinn ist es nicht einen Menschen zu binden, oder sich an Menschen binden zu lassen um deren Sucht weiterleben zu lassen.Oder mich in der Sucht weiter zu erleben. Geben, dann wenn ich selbst dazu bereit bin, nicht wenn ich mich gezwungen fühle, mich nur deswegen wohl fühle weil ich vermeindlich etwas Gutes getan habe. Sondern weil es mir wert war.

    Ich schreibe hier bewusst über das was ich Entzug empfinde, weil ich der Meinung bin, das was ich an sozialer Sucht gelebt hatte heute nicht mehr leben mag. Das es für mich aber so schwer ist, der Körper mir mit Entzugserscheinungen rebelliert und momentan nur Verstand und Bauchgefühl auf einen Nenner zu bringen.Entzugserscheinungen als wenn ich selbst die trinkende war und es aufgehört habe. Wanke ich hin und her, suche unbewusst Nieschen um da weiter zu machen, werde mir dann jedesmal bewusst, weil ich dementsprechend geladen reagiere.Einheit, alles zusammen wiederfinden. Hoffendlich pendelt sich das noch ein. Frei sein, Leben,Mich selbst lieben, etwas so schweres.

    Hat jemand von euch auch solches empfunden, innere Leere und nichts zum auffüllen da? Ich fühl mich leer, suche nach was zu tun. Hätte viel Arbeit aber Arbeit allein füllt nicht alles auf. Die Kinder, ein Teil zum auffüllen, doch die werden gross und es entsteht dort immer mehr Leere. Mit was kann ich mein Leben noch auffüllen? Ich kann viel. Mir fehlt dazu aber oft mals das Geld. Im Winter ist so gar nichts geboten, Raus gehen und Stundenlang rum laufen ist schön aber manchmal auch sehr kalt. Mir ist oft langweilig und die Langeweile ist ein riesiges Loch das zu füllen gilt. Mit sinnvollem nicht mit Blödsinn.

    Ferneh schauen, nein danke, macht mir keinen Spass mehr. Berieselung von Blödsinn, Hirnwäsche vom feinsten. Nur was wirklich interessant ist wird geschaut. Sonnst bleibt die Kiste aus.

    Musik hören? Schön, füllt mich nicht auf.

    Buch lesen? Mal schauen ob ich was Interessantes finde, das wär schon was.Komisch seit ich mich löse von Süchten erlebe ich mich in vielen Bereichen anders im Verhalten.

    Einkaufen war vor dieser Zeit etwas was ich zu gern machte. Heute nicht mehr, es hällt nämlich nicht lang an, das Gefühl von Wohlstand gepaart mit schlechtem Gewissen, weil kein Geld da ist.Mir was vormachen, Scheinwelt suchen und finden. Hier ganz deutlich für mich zu erkennen, das ich ganz anders lebe.Einkaufen, das was zum Leben notwendig ist und mehr nicht.

    Verhaltensänderung scheinbar lebe ich dies auch. Nicht nur schreiben dafon, es zu tun, zu leben, sich neu erfinden.Doch schreib ich das hier auf, um zu lesen was ich verändere und ich kann es lesen, es tut sich was, auch wenn ich selbst noch nicht Glauben kann, was mit mir geschehen ist,ist bei mir was ganz klar und deutlich zu erkennen. Es tut sich was, irgendwann glaube ich wieder daran, das es gut ist. Im Moment wanke ich ein wenig, weiss es echt noch nicht so richtig zu geniessen. Da bin ich vorsichtig, normal oder?werde ich zu euphorisch komm ich leicht in das gelernte Fahrwasser zurrück das sich jahrzentelang in mir gefestigt hatte.Jahrzente lang, nicht nur ein paar Monate. Das brauch Zeit, oh wie bin ich ungeduldig und wünschte mir in die Zukunft schauen zu können. Ich wünschte es mir, damit ich mir sicher bin in dem was ich so mache. Unsicherheit, ein riesiges Problem was ich gerade so erlebe. Ich wäge viel mehr ab, ob es gut ist für mich, dies oder das zu tun, zu kaufen, zu erleben.

    Alles gute für euch, ich schenke heut jedem mit diesem Text 5 Minuten. Was ihr daraus macht ist eure Sache......Grins :wink:

    Grüße von Melanie

    Liebe Sonnenblume,

    Zitat

    Und gleich ist die große Angst wieder da, ihn zu verlieren. Aber was ist schlimmer, einen geliebten Menschen zu verlieren oder sich für diesen zu verbiegen? Ich kriege da die Balance nicht hin, auf einer Seite ich selbst zu bleiben und auf der anderen Seite keinen Ärger zu provozieren.

    Ich möchte doch aber sein wie ich bin und Empfindungen äußern können und meine Meinung sagen dürfen.

    Könnt ihr mir eure Meinung dazu sagen???

    Meine Therapeutin hat mir letztens in einer solch ähnlichen Situation klar gemacht, dass nicht ich die einzige bin, die reagieren muss.Der andere hat auch die Chance so zu reagieren, wie es ihm wohl ist.

    Du möchtest deine Meinung sagen? Dann mach das so, das du den anderen nicht verletzt. Aber bring es auf den Punkt. Viele Jahre bin ich rumgeeiert, wie du. Jetzt habe ich kapiert. Ich selbst mus nicht alles managen und viele Menschen, denen ich jetzt begegne sind froh darüber, das das Mädchen Mel inzwischen erwachsen ist und auch mal ihre Meinung äussert.Versuch das mit den Schimpfwörten sein zu lassen, das ist nicht schön.Ich muss niemanden um den Mund reden, wenn ich freundlich und bestimmt meine Situation/Bedürfnis/Meinung äusser ist keiner böse auf mich. Daran arbeite ich. Und jeder, der mich lieb hat kommt immer gern zu mir zurrück, auch wenn ich die Megazicke rausgehängt habe, weil ich noch sehr tolpatschig bin.Das ist sicher auch bei dir so. :wink:

    Ach Marina,

    Was du so schreibst, das kenn ich zu gut. Aber sei dir eins gewiss:Sensibilität hat so was Gutes. Zudem kommt, das du nicht schlechter bist, weil du noch nicht verheiratet bist. Lass dir nichts einreden und ich weiss, genau diese Hirnwäsche habe ich durchgemacht und fange mich an zu lösen.Hör da nicht mehr hin und lass dich nicht in dieser Rolle hängen. Komm aus dir raus, sei sensibel, Singel und geniesse es. Dann wirst du von hässlichen Entlein zu schönen Schwan!!!!

    Das Buch hört sich unglaublich interessant an, blätter mal durch, vielleicht bleibst du wirklich drin hängen. Mir helfen solche Bücher immer weiter!

    Lieben Gruß Melanie

    Oh, ihr seid alle sammt sooo lieb. Jetzt fängt mein Herz an zu hüpfen, vor Freude. Schön das es euch gibt.

    Nun heute habe ich ein interessanntes Gespräch mit meinem Sohn gehabt. Der grosse. Der meinte zu mir so liebevoll*Mama du machst dir zur Zeit zu viel Sorgen, mir geht es gut* Ich darauf* Ich habe dich einfach lieb. Ich weiss zur Zeit übertreiben ich, aber ich bin voller Angst . Meine Mutter war in dem Alter, wo du warst nicht mehr für mich erreichbar. Damals hat sie dem Alkohol als Begleiter gewählt und uns im Stich gelassen. Ich glaube, das ich deswegen sehr sensibel bin und Angst habe, die gleichen Fehler zu machen, wie sie. Ich will euch nicht im Stich lassen. Darum bin ich so Besorgt um euch. Ich trinke nicht aber ich war einfach schwer krank und konnte mich nicht um euch kümmern. Darum zieh ich falscher weise die falschen schlüsse, es tut mir leid.*Leute mir ging so die Glühbirne :idea: auf, ich glaub grad selbst kaum was ich heut wieder so erreicht habe. Es kahm wie ein Geistesblitz!

    Darauf hin Plapperte mein Sohn so gelöst alles von sich. Seine Kumpels, die er nicht treffen will, weil die sich alle Wochenends vollaufen lassen, er keinen Bock darauf hat. Der Freund von ihm da mitgemacht hatte und er deswegen zu hause blieb.Er weiss das sie unterwegs sind, die Ferien wohl nur am saufen wären. Das er einmal mitmachen wollte aber daran absolut nichts gutes fand, er habe nicht viel getrunken gehabt.Ich meinte, ob er es schaffen würde, sie zu begegnen und dann nicht mitzumachen. Er müsse sich ja nicht die Kanne geben. Er meinte, das er das nicht schaffen würde. Stark!!!Nein lieber nicht. Ich finde es nicht gut.Dann das Spielen am PC meinte er, mache ihm auch keinen Spass mehr. Denn es sei Äzend langweilig nur am PC zu hängen. OH???? Was hör ich da???Alternativen? Sollte er sich welche ausdenken, ich unterstütze ihn da. Hat jemand Iddeene die ich sammeln kann, was ein Junge mit 15 Jahren so machen kann? Ausser Sport....grins....

    Mann schweiss von der Stirn abgewischt: Meine Sorgen waren unberechtigt, hoffendlich hällt das noch an.

    Ich geh mich weiterschütteln, da geht noch mehr!

    Liebe Grüße Melanie

    liebe gsche,

    Zitat

    Die Wellen schlugen damals sehr hoch.
    Heute nicht mehr, sie kommen in immer größeren Abständen,
    und sie sind viel, viel kleiner geworden.
    Manchmal komme ich mir so vor, als würde ich meinen
    Schmerz nur noch beobachten und dann denke ich,
    nein das brauchst Du nicht mehr.

    Ich frage mich zur Zeit oft, wie lange ich diese Schmerzen noch haben werde und ob es wirklich stimmt, das sie gehen werden. Jetzt habe ich ein Bild vor Augen und kann es mir vorstellen. Dein Beispiel zeigt mir, das es sich lohn abzuwarten.Das die Zeit diese Wellen abflachen wird, wie, wenn ein Stein auf die Wasseroberfläche geschlagen hat. Die Wellen am Anfang sind hoch, verlaufen sich ins nichts.

    DANKE dir, das gibt mir Hoffnung.

    Alles liebe Melanie

    hallo Julchen,

    Zitat

    Ich geh jetzt mal zu diesem Gespräch, vielleicht bringt es ja was.

    Ja tu das und ich bin mal gespannt was du daraus berichten kannst. Mich würde es echt interessieren.

    Liebe Grüsse und danke für die guten wünsche. Ich wünsch dir auch noch ein gesundes und gutes neues Jahr 2010.

    Alles Liebe Melanie

    Liebe Julchen,

    Zitat

    Bei der Suchtberatung der Caritas ist die Therapeutin von R., sie hat früher mit Kindern aus Suchtbeziehungen gearbeitet. Ich hab mich immer gut mit ihr verstanden, konnte aber keine Therapie bei ihr machen, weil R. da war. Ich möchte sie nächste Woche um einen Termin bitten und mit ihr über Besuche bei R. zu reden. Mein Gefühl sagt mir dass es im Moment besser für meine Tochter ist, den Vater nicht mehr zu besuchen.
    Allerdings bin ich sehr verunsichert. Da sind so viele andere Meinungen in meinem Kopf, die mich zweifeln lassen. Von klein auf wurde ich von meiner Mutter geimpft, ein Kind braucht seinen Vater. Sie hat ihre Schwiegermutter, die meinen Vater halb tot geprügelt, rausgeschmissen und enterbt hat immer wieder besucht mit der Begründung, sie ist die Mutter und sie muss ihr dankbar sein, dass sie meinen Vater geboren hat! Totaler Schwachsinn und trotzdem sitzt diese Meinung bei mir fest.
    Bei der Trennungsgruppe meiner Tochter wurde gesagt, der Umgang mit dem Vater ist wichtig, auch wenn es nicht optimal läuft. Was ist, wenn es Sch**ße läuft?
    Dann ist da natürlich auch die Stimme von R. im Kopf die sagt, ich hetzte die Kinder nur gegen ihn auf, ich bin schuld, dass sie ihn nicht mehr sehen wollen. Ich weiß, dass es nicht so ist, trotzdem hat er da einen Knopf erwischt! Sehr böse Sehr böse

    Oh wie gut kann ich mir vorstellen, was da bei dir im Kopf rumgeistert. Ich habe das auch schon so lange hin und herüberlegt. Sicher bin ich mir noch nicht, ob es gut war, das er die Kinder kaum noch sieht. Aber beobachtet habe ich, das die Kinder dadurch nicht mehr so hin und hergerissen sind. Das sie ausgeglichener sind und ruhiger, seit die Wochenenden wegfallen. Das sie ihr eigenes Leben besser planen und organisiert bekommen und keine Rücksicht auf Papawochenenden nehem müssen. Das si dennoch immer wieder traurig sind und fragen, warum ihr Papa so ist und nicht sein kann, wie der Papa von ihren Freunden. Ich kann es leider nicht ändern, sage ich ihnen dazu. Wir müssen es so annehmen und es ist wie es ist.

    Richtig oder falsch? Keine Ahnung, aber es wird einfach so gemacht. Leiden tun die Kinder sowiso, daran kann keiner etwas ändern. Für meine Kinder habe ich einen Weg in dem sie am wenigsten leiden müssen.Wenn sich etwas ändern sollte kann ich dementsprechend reagieren. Wichtig ist, das alles was du machst mit der Konzentration auf das wohlergehen der Kinder ist. Nich nach Aussagen von anderen, die es nicht besser wissen oder inneren anerzogenen Struckturen. Da vertrau ganz arg auf dich selber und das weiss ich kannst du sehr gut.

    Lieben Gruß Melanie

    Danke dir Linde , das wünsch ich dir auch!

    Guten morgen liebes Forum.

    Gearbeitet habe ich und fertig war ich gestern. Bin auf dem Sofa eingeschlafen, um 20.00 Uhr glaub ich, die Kinder spielten um mich herrum. Um 11.00 Uhr bin ich wieder wach geworden. Hab ich Kinder ins Bett gescheucht, mann, die müssen doch schlafen. Heut morgen um 7.00 Uhr bin ich wach und kann nicht mehr schlafen. Heut heisst es aufreumen, Chaosbeseitigung. Hier ist Festtagschaos, mann oh mann.Sonnst geht es mir wieder besser. Arbeiten tut gut, ist ne schöne Ablenkung.

    Dem Soziamt hab ich am Mittwoch ne Mail geschrieben, der Herr hat sich wieder mal nicht um meine Bescheide gekümmert. Hab ihn angerufen, doch er sei im Urlaub. So ein Mist, werd wieder nichts bekommen. Es ist schrecklich vom Amt abhängig zu sein.

    Das für heute
    Gruß Melanie

    Lieber Manfred,

    Ich wünsche dir noch weit mehr als 20 Jahre Lebenszeit. Meine Oma ist 95 Jahre alt also hättest du viel mehr als 7300 Leben zu leben.

    Keiner weiss was kommt. Ich lese oft, man soll jeden Tag leben als wäre es der letzte. Finde ich persönlich ein sehr negativer Gedanke. Ich lebe jeden Tag so , das ich glücklich bin um auch den nächsten Tag gut erleben zu wollen.Hört sich meine ich besser an.

    Lieben Gruß mel

    Danke euch für die guten Wünsche.

    An alle die ich hier lieb gewonnen habe, all die die ich hier lese, ihnen versuche so gut wie wöglich etwas für sich auf ihren Weg zu nehmen wünsche ich für heute einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2010.

    Ich auf alle Fälle bin eingeladen mit meiner Freundin die Zeit zu verbringen. Auch S möchte gern dabei sein. Wenns nicht regnet werden wir noch draussen am Feuer sitzen. Mal sehen. Ich muss morgen den ganzen Tag arbeiten, das heisst heute Mittag werd ich noch nach der Arbeit schlafen.

    Ich geh dann los, die Arbeit ruft.
    Liebe Grüße Mel

    Hallo Gsche

    Ja, ich finde es auch immer schön mitzulesen. Auch wenn ich oft mit mir selbst beschäftigt bin und es nicht schaffe, bei anderen mitzudenken bin ich aber immer da, wenns darum geht einwenig mut zuzusprechen.

    Auf der anderen Seite bin ich froh, wenn es solche Menschen gibt wie dich, die dann die richtigen aufmunterenden Worte schreibt wie du es schaffst.Danke dir dafür.

    Gruß Mel

    Bei Backmaus wurde ich noch inspiriert und ich glaube, das mache ich seit einigen Tagen schon von ganz alleine. Ich schreib jetzt mal auf was ich so alles in diesem einen Jahr durchgestanden habe. Was sich verändert hat, was geblieben ist.

    Vor einem Jahr hier angekommen. Mein jüngster Sohn hatte Probleme in der Schule. Ich habe mich hier wiederentdeckt, erkannt, das die Schwierigkeiten meines Sohnes mich an meine eigene Kindheit erinnert udn mich so reagieren lässt. Meinem Sohn konnte ich viel Hilfe Unterstützugng geben. Gespräce mit Lehrern, Sozialarbeiterin, eine Therapie usw gaben dem Jungen so viel Kraft, das er heute zufrieden und unabhängig von den anderen in die Schule geht. Für ihn habe ich ein Gutes Gefühl, er wird es packen. Ich selbst konnte loslassen. Es funktioniert, ich leide nicht mehr.Das habe ich geschafft.

    Dann die Situation mit meinem Ex Mann. Unerträgliche Situationen, Übergabe der Kinder mit viel verbaler Aggression und Leid für alle.Mein Versuch was zu unternehmen scheiterte so lange, bis ich mich innerlich zu lösen began. Ihm die Kinder nicht mehr zu bringen, ihm seine Verantwortung zu geben.Mich zu lösen und nicht mehr in der Plicht zu sehen.Mit meinem Ex Mann habe ich keinen Kontackt mehr. Die Kinder wollten ihn nicht sehen, fragen sich aber, warum er sich nicht meldet. Vor ein paar Tagen der erste Arruf sein Monaten.Egal was kommt, ich mag mich da nicht mehr einlassen.

    Meine Eltern. Ständiges hin und her.Ich versuche mich zu lösen, es beginnt sich zu lösen.Es ist schwer, dennoch seh ich selbst auch, wie wichtig es ist, das ich mich innerlich löse.Das ich auf mein eigenes Leben besinne, ohne das meine Mutter die Hauptrolle spielt. Auch mein Vater sollte das nicht mehr sein. Ablösung, auf den Tisch geknallt, gesagt, das ich 38 Jahre alt bin und mein eigenes Leben führen will. Das ich gern Hilfe in Anspruch nehme, wenn diese nicht erpresserisch ist. Das sie ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen hat, die Probleme mit ihrem Mann selber klähren soll. Das sie ihren eigenen bereich hat und ich meinen.Das alles wurde mir klar, nachdem ich Krank war und meine Eltern sich kümmerten. Das sie mich aber nicht mehr gesund sehen wollten. *Lass dich weiter krank schreiben, geh nicht mehr arbeiten* der helle Wahnsinn was da passierte.Ich organisiere meinen Tag selbständig, mach mich auf vom letzten Bändel nicht mehr abhängig. Das Auto hole ich nur noch selten, dann wenn es wirklich nicht anders geht.

    Männer. Oh weh, gerade wieder ganz aktuell.........Daran habe ich nun wirklich noch sehr zu arbeiten....ich sollte wohl mal eine ganze Weile allein Leben , um mir selbst zu zeigen, es geht auch ohne. Mal schauen wie es damit weiter geht. Im Moment schwanke ich da auch noch sehr und ich werde auf jeden Fall sehr vorsichtig sein. Zentraler Mittelpunkt und Fokus auf mich legen und nicht auf andere.

    Gennerel habe ich ein Jahr Erfahrungen gesammelt. Die Zeit wo ich so schwer krank war war eine lehrreiche Zeit. Als ich Hilfe von aussen Brauchte, weil ich vor Schmerzen nicht ohne leben konnte wurde mir so viel bewusst. Die Krankheit als Chance zu sehen, meine Chance.

    Ja und das alles viel länger dauert, das ist mir nun auch klar geworden. Ich habe sicherlich einiges erreicht, dieses Jahr. Mache Therapie, werde in Zukunft mehr nach mir schauen lernen. Ich möchte das Jahr abschliessen. 2009 war das schrecklichste Jahr in meinem Leben. Es wird als eines der Schlimmsten Erfahrungen in meine Schatzkiste gepackt aber auch als ein Jahr der Chance, der Selbsterfahrung und der Loslösung. Die Richtung stimmt und daran kann ich wachsen.

    Was habe ich bekommen? na Gefühle für mich. Manche sind schön, manche auch nicht. Momentan macht mir diese Angst sehr zu schaffen, die mag ich überwinden.

    Was ist geblieben? Ja, die finanzielle Situation ist geblieben. Momentan sehe ich keine Möglichkeit mich beruflich zu erweitern. Dazu habe ich keine Kraft, das würde mich sicherelich zu sehr überfordern. So muss ich lernen mit dem auszukommen ohne das ich dauernd das Gefühl habe etwas ändern zu wollen. Annehmen und akzeptieren, das fällt mir noch sehr schwer.

    2009 ist bald zu Ende und 2010 kann kommen. Ich nehme Abschied von diesem Jahr, damit ich ins neue Jahr 2010 mit Hoffnung, Gelassenheit und Zufriedenheit starten kann.........Das wünsche ich auch euch allen.

    Oh habe ich mal wieder Romane geschrieben. Doch das tut so gut mich mitzuteieln, danke euch fürs Lesen, fürs da sein, fürs Kommentieren. Schön das es euch gibt.

    Liebe Grüße Mel

    Zur Zeit sitze ich hier und lese all die Threads, die im vergangenen Jahr geschrieben wurden. Ich bin nun in Jahr im Forum, einige Zeit war ich im Geschlossenen. Aus Zeitgründen habe ich mich dort erst mal nicht mehr angemeldet gehabt.

    Es ist komisch, all das zu lesen, das Vergangene. Ich fühl dabei sehr viel wehmut, das war noch eine Zeit in der ich mich recht wohl fühlte. Komisch, wie die Wahrnehmung einem so teuschen kann. Da war der Leidensdruck zwar schon gross, doch ich hatte eine ganz andere Energie in mir.

    Dann kam der Einbruch, dieser scheiss Darm und diese Ausseinandersetztung/Traumatisierung und Konfrontation mit dem Tod. Gott sei dank habe ich das auch geschafft, doch ich glaube, das mich das ganz schön viel Energie gekostet hat.

    Ich versuche immer wieder aufzustehen, doch fehlt oft diese Kraft und Pover die ich vor einem Jahr noch hatte. Wehmütig blicke ich dahin zurrück, ja, was ist blos geschehen?Kann ich mir jehmals wieder diese innere Energie zurrückholen? Schaffe ich es aus diesem Gefühlschaos wieder raus zu kommen? Mel ist nicht mehr Mel und das weiss und das spüre ich. Fühlt sich zur Zeit nicht schön an, wird sich das ändern?Oh mann ihr lieben da draussen, ich Eier hier ganz schön rum...............Ist das alles noch normal oder wieso kann ich das was geschieht nicht so positiv empfinden, wie es eigendlich sein könnte. Ist das das Abschiednehmen von einem anderen Leben?Einem Leben, das ich durch mein Abhängigkeitsverhalten vielen Menschen gegeben habe, die es dann getreten, und mies behandelt haben.Meine Psychologin meinte, das sei normal,das gehöre dazu.Ich weine und es ist tiefe Trauer in mir.Ich soll es laufen lassen.....ich lass es und wünsche mir das es irgendwann ein Ende hat. Das ich spüre, das es richtig war, mich los zu lösen, das ich ich mich wieder in mir wohl fühle.......................Ein Ende das ich endlich Anfangen kann.....

    Mel

    Hallo und guten morgen ihr lieben,

    meine Stimmung ist nicht so besonders gestiegen. Ich fühl mich wie gerädert.Ich fühle mich leer und mir fehlt was. Scheinbar komme ich jetzt in eine Zeit des Entzugs, das ist sehr schwierig auszuhalten.Es ist ein komischer Entzug, nicht vergleichbat mit dem Stofflichen glaube ich. Doch berichte ich hier mal fleissig weiter, was mit mir passiert.

    Heute morgen bin ich wieder extrem früh wach. Schweissgebadet war ich. Geträumt habe ich von meiner Mutter. Sie hat mich einfach stehen lassen, im Einkaufsladen, hat nicht auf mich gewartet. Sie setzte sich in ihr Auto ist einfach weggefahren und hat mich allein stehen lassen.Ich war wie verlassen.Es tat weh.Komisch all das was so läuft.Ich Zitter und habe Angst.Dabei bin ich schon erwachsen und müsste mich deswegen nicht aufregen. Ich komme immer heim.

    Meine Kinder sind zur Zeit sehr sehr gut gelaunt. Sie sitzen beim grossen im Zimmer und spielen zusammen am PC. WAS? Schon ewig nicht mehr gewesen, das die drei miteinander konnten. War denn der Kirchgang an Weihnachen so positiv? Mein grosser erzählt mir, das er manchmal einfach nicht weiss was er machen soll. Ihn käst es an, ständig vor der Kiste zu sitzen und er würde gern was anderes machen. Hallo?Dann spielen sie zusammen das Gesellschaftspiel von Weihnachen, wir kochen gemeinsam. Ähm ich weiss echt nich was los ist.

    Es kommt mir vor, als würde ich in einem solchen Schüttelschneeglas sitzen und durchgeschüttelt werden.Es bringt alles durcheinander, ich habe volle Kanne Chaos.In mir und auch draussen.Was für eine Zeit........

    Lieben gruß Mel