hallo,
Zitat von Julchen148
Was ist mit deiner Magen-Darm Geschichte. Immer noch so schlimm? Ist der Polyp schon weg? Erzähl doch mal!
der polyp ist noch in mir drin, wird erst am 13.5.09 opperiert und ich bekomme immer mehr angst vor der op. bisher hatte ich noch nicht so viel angst vor ops gehabt, hab schon einige hinter mir, das ist nicht die erste. doch es ist eine unangenehme op. denn vorher muss ich abführen, von oben und von unten, mich leer machen. das wird sehr unangenehm werden. dazu kommt, das der eingriff nicht ganz ungefährlich ist, wird zwar ambulant gemacht aber ist nicht ohne risiko. der arzt könnte die darmwand durchlöchern oder es können blutungen auftreten. also schön ist das nicht. gut, ich versuch mich zu beruhigen in dem ich mir sage, wenn der polyp draussen ist, kann ich weiterleben, würde er in mir bleiben ist das der tot für mich.daher ist alles andere zu meistern.
die angst die ich habe ist noch aus der zeit, wo ich unter schock stand. da ich bis zur entgültigen diagnose und der entwarnung leider tagelang warten musste, hab ich in der zeit total schlimme angstzustände, todesangst, panikattacken bekommen. die sind nun ständiger begleiter, zu den schmerzen die ich habe. ich weiss das diese panikattacken nicht gefährlich sind, doch unangenehm ist das schon.erst hab ich medikamente genommen, doch da diese abhängig machen, hab ich die ins eck geschmissen. autofahren hab ich mich, nachdem die letze attacke kahm während ich auto gefahren bin, nicht mehr getraut. bis vor ein paar tagen, denn ich muss mich meinen ängsten stellen, diese nicht über mich bestimmen lassen. da ging es dann auch.zudem kommt, das ich kaum kraft habe. die schmerzen machen mürbe. dennoch sag ich mir, ich muss leben, darf mich jetzt nicht hängen lassen. so hab ich mein haus soweit in ordnung gebracht, die wäsche ist gewaschen und in den schränken verteilt. erleichterung hab ich mir geholt indem ch mir nen wäschetrockner geholt habe, eine gute anschaffung war das. bügeln entfällt dadurch und das ist wirklich unglaublich angenehm.schmerzen hab ich nun wieder mehr. am dienstag geh ich nchmal zum orthopäden, denn nun hab ich unglaublich starke rückenschmerzen bekommen. der orthopäde meinte die könnten auch ursache der krämpfe sein. mal sehen, vielleicht ist da was nicht ok, hab an der stelle ja schon seit 15 jahren immer wieder probleme gehabt, musst mir spritzen geben lassen. vielleicht kann der mir helfen, sicher aber nicht indem er mir nur ins kreutz juckt, ich denke er sollte das genauer beobachten. bekannte haben mir erzählt, eine frau habe sieben jahre bauchschmerzen gehabt, ursache war ein eingeklemmter nerv im rücken.jemand anders erzählte von einer frau, die wegen herzinfackt ins krankenhaus kahm und einen bandscheibenvorfall hatte. alles ist möglich.
blutbild ist ok ich bin organisch gesehen topfit.
Zitat von Julchen148
Hallo melanie
das freut mich für deine Mutter und auch für dich!
Bei meiner Mutter daccht ich letztes Jahr nach dem Tod meines Bruders auch, daß sie wieder in die Tablettensucht abrutscht. Ich hab sie dann auch drauf angesprochen, jetzt merk ich Gott sei Dank nichts mehr.
Wenn es bei dir arg wird, würd ich sie trotzdem um Hilfe bitten. Meine freut sich, wenn sie mir helfen kann.
ja ich freu mich auch, vor allem weil sich unsere beziehung die wir zueinander haben jetzt wieder ins positive umkehrt. so viele jahre hab ich hinter mir,hab sie für ihr verhalten zeitweise gehasst. doch irgendwie hab ich es geschafft, dieses problem das sie hat für mich anderst zu sehen, eine krankheit. eine krankheit für die ich nicht verantwortlich bin, aus der sie sich nur selbst befreien kann. erst als der punkt gekommen ist, hat sie den schalter für sich umgelegt. für sich, ich merk das, sie tut es wirklich für sich.sie entdeckt nun neue fähigkeiten, wenn sie von sich erzählt kommt das alles mit kraft und energie zurrück. dazu kommt, das sie sich ausgeruht fühlt, "mensch ich habe jahrzehnte lang nicht mehr so gut geschlafen wie heute nacht" sowas freut mich für sie. sie braucht keinen alkohol mehr um sich zu beruhigen um zu schlafen, das hat sie nun gemerkt.nun kann ich auch wieder auf sie zugehen, ihre hilfe annehmen. muss nicht den rücken zudrehen und gehen, ihr zeigen ich mach da nicht mehr mit. nun ist sie für die enkel oma, für sie da mit feude und viel herz und vor allem , das hab ich meiner mutter immer abgenommen, mit viel liebe!
ich hoffe alles wird gut. ich bin sehr gereitzt und genervt von der ganzen situation, kann nicht wie ich will. das macht mich sauer. so lange, sechs wochen. ich will nicht mehr.bei mir selbst ist so viel am aufholen, die kinder sind auch zum teil genervt, ich merke die wollen auch wieder die mama, die für sie da ist. ich merk wie wichtig es ist, gesund zu sein. in zukunft werd ich mehr auch mich achten, das hab ich mir geschwohren.
habe nun ein gespräch mit der psychotherapeutischen ambulanz gehabt. die suchen nun einen geeigneten psychologen für mich. einer ist dabei, ein mann, der macht verhaltenstherapie, die aber auch vegangenheitsbewätigung intigriert. ich kann mir das nich nicht so gut vorstellen, weiss auch nicht ob ein männlicher psychologe für mich geeignet ist. ich werd ihn mir mal anschauen, denn im moment weiss ich eh so viel nicht, also lass ich vieles einfach mal ohne es zu wissen auf mich zukommen. keine ahnung.vielleicht ist es auch mal nicht schlecht, was nicht zu wissen, so geh ich eher mal in situationen rein, die ich selbst nicht kontrollieren kann, mit meiner kontrollsucht hab ich schon einiges so mannipuliert, das ich mir selbst geschadet habe. vielleicht ist das ganz gut? auch das weiss ich nicht. doch eins weiss ich im moment ganz sicher, ich werd nichts machen, was ich für mich nicht mehr will.da kann ich ja auch nein sagen, wenn ich merke es geht für mich nicht gut.
soviel dazu.
was ich jetzt noch schreiben möchte ist, das ich mich getrennt habe. zumindest für sechs wochen hab ich ne auszeit genommen. ich konnte den mann nicht ertragen, nachdem er mir wärend meines krankheitsverlaus nur vorwürfe gemacht hat. zudem kommt noch eine aktion, da hat er mir gezeigt, wie viel gewaltbereitschaft er besitzt, wenn er mit einer situation nicht umgehen kann. das hab ich ihm hinterher so klar und deutlich gesagt, kein mensch behandelt mich so wie er es getan hat und meint er könne sich hinterher bei mir entschuldigen. ich wäre sehr doof wenn ich mich darauf wieder einlassen würde.die entschuldigung hab ich nicht angenommen, das wäre für mich ein falsches signal für ihn gewesen. das ist nicht zu entschuldigen gewesen.
sechs wochen ausszeit, ich will erst einmal klar werden, wie sehr ich ihn vermissen werde, wie ich eigendlich zu ihm stehe. manchmal komm ich soweit, das ich glaube, ich war mit ihm zusammen, weil er für mich da war. da hab ich ihn gebraucht. aber es hätte sicherlich jeder andere auch sein können. so denk ich mitlerweile, weil ich hier im moment auch nicht weiss was ich will. manchmal glaub ich, ich bin zu lange allein, das ich einfach nur das gefühl haben möchte, das ich nicht ganz allein da stehe, ihn deswegen so bereitschaftlich bei mir augenommen habe. jetzt wo es ernsthafter wird, er mir immer näher kommen will, hat er eine grenze übreschritten, zu der ich noch nicht bereit bin. so was nahes will ich gar nicht.zumindest nicht mit ihm, nachdem er sich so verhalten hat. seine erwartung an mich ist genzlich nur, eine frohe, lebenslustige offenbar starke frau zu haben, um spass zu erleben. mit traurigkeit, müdigkeit und schmerzen hat er bei mir nie gerechnet. doch das bin ich auch. damit kann er nicht umgehen, gibt mir dauernd das gefühl mich damit nicht zu akzeptieren, das auch ich mal krank bin und hilfe brauche.dann dieser ausflipper, damit zeigt er mir, wie wenig kontrolle er über sich hat.
ich bin ein gesammtpacket, nicht nur was halbes.wenn ich beziehung ernsthaft führe, dann nicht nur zum spass haben. dazu gehört so viel anderes noch dazu, ich glaube auch ich bin selbst nicht bereit das zu geben. mann ich frag mich schon, wie sehr geschädigt ich in diesem bereich doch bin. ganz klar, ich hab so viel schlimmes hinter mich gebracht, nochmal will ich das nicht mehr erleben. mit keinem!
liebe grüsse melanie