melanie und ihr leben

  • hallo,

    heute wieder beim arzt, dem erzählt vom ortopäden. er lachte nur und hatte wohl nichts anderes erwartet. um das spiel vortzusetzen will er jetzt nochmal totale blutkontrolle machen. weil er kaum daten in der hand hat, ihm die werte fehlen. also am montag von vorne, das spiel wiederholt sich wieder. na blutabnehmen wird noch zu meiner leidenschaft!wenn ich daran denke, das ich mit meiner blutgruppe jeden menschen dieser welt das leben retten kann, dann sollte ich das mal in nächster zukunft anstreben, wenn ich wieder gesund bin.

    weiterhin geniesse ich die tage im garten, die sonne, die wärme, das entspannte arbeiten. ich kann nicht ruhig sitzen und vor mich hinwarten. ist nicht mein ding, das macht mich klirre und dadurch wird es eh nicht besser.blos nicht zu viel im krank sein verharren, das macht nur noch kranker. raus an die frische luft und energie tanken im grünen!

    lg melanie

  • hallo Melanie

    Du bist so lustig im Katzenthread!:-)

    ich wünsche Dir sooooooooooooo ,das einer mal die Ursache Deiner Koliken herausfindet.
    Es gibt ja den sog.Reizdarm und es wäre doch auch möglich,das Du auf best.Lebensmittel/Getränke allergisch reagierst.
    Ich habe vor einiger Zeit festgestellt,das ich keine Milchprodukte mehr vertrage.
    Die Beschwerden waren auch nicht "ohne" .

    Ich bin auch kein Stillsitzer und kann Dich verstehen-immer in Bewegung bleiben und das bei so schönen Wetter!
    macht den Kopf frei.

    Liebe Grüsse
    Backmaus

  • hallo backmaus,hallo all die anderen,

    ja, katzen liebe ich über alles, die sind ganz besondere tierchen. grins, das macht mir einfach spass, da kann ich mich kugeln vor lachen, wenn ich meine so erlebe.

    das mit dem reizdarm kann auch möglich sein, ich weiss schon lange, das milch für meinen darm sehr sehr schlimm ist. aber das wahren bisher einfach andere auswirkungen, die sind nicht so, wie das hier.der darmdoc hat mir schon andeutungen gemacht, das es ein reizdarm sein könnte. betohnung auf, sein könnte, wissen kann man ds nicht.er zumindest meinte, er könne mir in dem fall nicht wesendlich weiterhelfen, dafür ist ruhe und entspannung von nöten und ne therapie. dazu kommen noch antidepressiva, die den reizdarm locker machen würden.

    ich werde das schon noch herrausfinden lassen, gebe nicht auf, nehme nicht einfach so hin. da kümmer ich mich drum, der hausarzt ist sicher , da ist was, er will es finden. also weiter gehts mit der suche.ich mach ja daduch auch bald ne therapie, das hat ja auch schon viel bewirkt für mich.irgendwann hört es sicher auf. ich hoffe auf die OP , hoffe, das nicht wirklich schlimmes dahinter steht, wäre sogar dankbar wenn die schmerzen mit einer therapie zu beheben wären.ich bin extrem sensibel, körperlich gesehen ein feehenhaftes zartes wesen, so auch innerlich ein sehr einfühlsamer empfindsamer mensch.vielleicht hat mein körper einfach nur gesagt, hey mel, da ist was in dir, das will ich nicht haben, gibt erst dann ruhe, wenn das ding draussen ist. ich werde es nächsten monat herrausgefunden haben, wenn der polyp draussen ist. bis dahin nehme ich den schmerz an, er hat mir das leben gerettet, er ist so gut zu mir gewesen, hört sich komisch an, ist aber so. damit kann ich leben, kann weitermachen, kann mich neu organisieren, den schmerz hab ich gebraucht um zu mir zu finden.vielleicht war er auch deswegen die letzen wochen mein begleiter.ich bin mir sicher, wenn ich ihn nicht mehr brauche , ist er wieder weg. ob es nun körperliche ursachen hat oder seelische, ewig muss ich sicher nicht damit leben, wenn ich nur daran arbeite, das es mir gut geht.

    alles liebe melanie

  • hallo zusammen,

    bin etwas untergetaucht,mir gehts grad wieder etwas besser, aber ich habe kaum zeit hier zu schreiben. habe extrem probleme mit dem mann, mit dem ich schon länger zusammen bin, wiss aber erst mal in der geschlossenen abteilung hier darüber schreiben.

    danke dir für die grüsse, kathrin.

    liebe odis, meine galle hat die ultraschall untersuchung auf steine schon hinter sich, auch blase und nieren wurden auf steine überprüft. dank dir dennoch für deine ideen, vielleicht gibt es ja noch was, was wir übersehen haben.

    gestern wurde nochal ein blutbild bgemacht. mal gespannt, es gibt so viele blutbilder die man machen kann. da hat der arzt noch einige möglichkeiten. wenn wir alles durch haben und ich gesund sein sollte, dann weiss ich bis auf letzte, das mein körper astrein in ordnung ist. im moment zehrt die ungewissheit und ich habe angst vor einer neuen, schlimmen diagnose. das zehrt an meinen nerven.zumal ich zur zeit nur pech habe, vieles was ich versuche anzugehen wir nur mist, ich weiss grad gar nicht was los ist. das macht nur noch mehr angst.manchmal glaub ich, da ist ein böser spuk auf mir, ein fluch oder gottes zorn, egal was man dazu sagt, doch bei mir läuft nichts rund.ich zweifel teilweise sehr an mir selber, versuche mich dennoch aufzurichten und positiv zu denken. manchmal ist das so, kann man nicht ändern, bessere zeiten gab es schon, die wird es in zukunft sicher auch wieder geben.ich frag mich gerade ob das mit dem zusammenhängt, das ich neue unbekannte wege gehe und mir darin einfach noch nicht so sicher bin?

    liebe grüsse melanie

  • Hallo, Melanie,

    es tut mir leid, dass es dir noch nicht so gut geht.

    Verzwickt, wenn kein Arzt dir helfen kann. Andrerseits: Gut, wenn die Ärzte nichts Ernstes finden! Aber das vertreibt nicht deine Beschwerden.

    Dass du dich vom Pech verfolgt fühlst, finde ich auch schade. Worin äußert sich das denn? Ich weiß, dass es solche Phasen im Leben gibt, in denen alles auf einmal zu kommen scheint. Aber auch das geht irgendwann vorbei, und plötzlich scheint alles wieder im Lot zu sein.

    Vor Jahren hat mir in einer wirklichen Pechsträhne das positive Denken sehr geholfen, so mit vorgefertigten Affirmationen.

    Und das Reden mit Freundinnen!

    Ich wünsche dir alles Gute!

    Oiseau.
    :D

  • hallo zusammen,

    das mt dem pech verfolgt sein, das dauert mir einfach schon zu lange. klar ich habe solche zeiten auch schon gehabt, da ging erst mal die waschmaschiene kaputt, dann der herd, der kühlschrank und dann noch der staubsauger. das war dann zu viel auf einmal. zur zeit sind das aber nicht die materiellen dinge, die lassen sich ja ersetzen. zur zeit laufen einfach so gesundheitliche probleme ab. gefunden werden dauernd irgendwelche krankheiten, doch die ursache für das schmerzhafte ist nicht raus. so hab ich nun heute einen heiden respeckt vor der blutabnahme, was findet der arzt schon wieder? diagnosen hab ich nun genug, mehr will ich nicht mehr, die ursache für die schmerzen will ich haben und dagegen was unternehmen können, nicht dauernd was anderes schreckliches rausfinden. im jannuar hat mir noch ein arzt gesagt, ich sei kerngesund, könnte mit der körperlichen kunstitution 120 jahre alt werden. dann dieser schock, das muss ich erst mal verkraftet bekommen. aber ich bin ja dran, versuche mich auch nicht reinzuhängen, mir mut zu machen. nach 5 wochen schmerzen ist es leider immer schwerer für mich noch positiv zu denken, ich hab das gefühl es hört nie mehr auf. so hab ich seit 5 tagen leichte schmerzen gehabt, gehofft, es wird besser und gestern abend ging es wieder los, wie vor fünf wochen, gleich stark, gleich mächtig, nichts verändert sich. das macht mich mürbe, raubt mir kraft, energie. so haushalte ich gerade mit meiner kraft, versuch mich irgendwie ruhig zu halten. das ende vom lied ist, das ich im moment zwar noch schmerzen fühle alles andere fehlt mir genzlich. ich bekomm das im moment nicht hin.zudem kommt noch das ich dennoch meinenhaushalt gebacken bekommen sollte, die kinder sind zu versorgen.auf die anfrage nach haushaltshilfe kam nur, das ich ja grosse kinder habe, die mir helfen können.

    ok, die helfen so wie es ein kind halt kann, doch soll ich mein 11 jähriges mädchen an den herd stellen und kochen lassen, die vorstellung das sie das täglich macht ist gruselig. sie kann spagetti kochen und rührei, das wars. dann mein jüngster mit seinen 9 jahren, der wischte den boden im haus, mann gab das ne pfütze.manches können die kinder schon, letzends hat mein jüngster emsig das geschirr in die spühlmaschiene gestellt und töpfe abgewaschen. hat er so toll gemacht, doch hinterher stand die küche unter wasser. er findet plantschen einfach noch zu schön!ja und gläser und tassen waren einfach verkehrt herrum eingeräumt, was für eine überaschung als ich die maschiene öffnete, der meinte es ja so gut. er wollte mama überaschen. na dabei lernt das kind ja wenigstens was, er hat sich dann genau erklähren lassen wieso eine tasse in der spühlmaschiene andersrum reingestellt gehört.das sind so die kleinigkeiten, die sind spannend, leider aber nicht allzu hilfreich.mein grosser ist ein muffel, der will grad eh so wenig wie nur geht von mir wissen. froh bin ich das er mir den einkauf vom auto in die küche stellt. dann kommt mein kleiner und räumt die tüten aus, macht er so gern, ich finde hinterher leider nicht immer wieder was ich suche.auch das braucht anleitung, kann bei meinem sohn manchmal sehr anstrengend sein, denn er ist ein kleiner dickkopf.eins muss ich die drei aber dennoch hochloben, ihre zimmer sind immer schon sehr ordentlich.darum muss ich mich nicht wesendlich kümmern.

    ich meine einfach, das die kinder das lernen sollten, da sind sie noch in einer phase des lernens drin, können tun sie es eben noch nicht. klar, das tut ihnen jetzt auch mal gut, aber mir machen solche aktionen mühe.ich erklähre ihnen dies und das. nach meiner krankheit können sie wenigstens spühlmaschiene einräumen, kochen, putzen und aufräumen. wärend der krankheit habe ich ihnen dazu die anleitung gegeben. nun denn das hat ja auch was positives.

  • Hallo Melanie

    das tut mir leid für dich, ich stell mir das echt schwer vor, ständig Schmerzen zu haben. Und daß Kinder in dem Alter noch keine große Hilfe sind ist ja logisch.

    Kannst du nicht deine Mutter bitten, dir etwas unter die Arme zu greifen?

    Ich drück dir auf alle Fälle ganz, ganz fest die Daumen, damit sich das bald bessert und das eine Diagnose gefunden wird, bei der die Schmerzen weg sind!

    Alles Gute

    julchen

  • Zitat von Julchen148

    Hallo Melanie

    das tut mir leid für dich, ich stell mir das echt schwer vor, ständig Schmerzen zu haben. Und daß Kinder in dem Alter noch keine große Hilfe sind ist ja logisch.
    Kannst du nicht deine Mutter bitten, dir etwas unter die Arme zu greifen?

    meine mutter hilft mir so gut sie es kann. doch da sie sehr mit sich selbst beschäftigt ist, ihre lebensstruktur ja auch jetzt erst im griff hat, kann sie mir nicht so viel helfen. das würde ich auch nie verlangen. zur zeit sieht sie, das das erste mal in meinem leben das sie es tut, das es mir schlecht geht.sie greift mir unter die arme so wie sie es kann, das ist sehr schön.

    vor nem jahr habe ich sie noch gewarnt. damals versagte ich ihr jedlichen kontackt zu ihr, wenn sie weitertrinken würde.ich meinte da zu ihr, wenn sie ihr leben so weiterführen will, bitte, aber ohne mich und meine kinder!irgendwas hat sie wach gerüttelt, seitdem trinkt sie nicht mehr, ist gut drauf.ich erkenne meine mutter wieder, so ist sie ein lieber mensch.so wie ich sie in den positiven erinnerungen als kind hatte.

    inzwischen schaut sie sehr auf sich. im gespräch mit ihr habe ich mal gefragt, ob es ihr nicht zu viel ist, doch sie meinte , das sie sich gut fühlt und im moment keinen stress hat. das es ihr nicht zu viel sei, sie wäre jetzt wieder im stande zu leben. ein leben ohne alkohol.ohne sich zu beteuben, ohne stress abbauen mit alkohol. sie meinte jetzt braucht sie es nicht mehr, sie habe keinen stress mehr, würde sich auch keinen stress mehr machen und alles von sich abweisen, was sie stressen würde.jetzt ist sie in rente und fühlt sich endlich wie ein mensch.sie war ja in kur, die erfahrungen nimmt sie jetzt und setzt dies in ihrem leben um, meinte sie.

    es ist sehr schwer zu begreifen, was der alkohol im körper und in der psyche kaputt macht. meine mutter war zeitweise so neben sich gestanden, mit sprüchen, die so unter der gürtelliebnie waren, abartig schon fast. wenn sie so da sass und in ihrem rausch herumlallte, war sie unerträglich. auch äusserlich die aufgequollene haut, die dicken backen, meine güte kein schöner anblick. ich hab sie nicht aushalten hönnen, wollte das nicht erleben und sehen.

    ich kann wieder zu ihr kommen, die wohnung ist nun sauber, keine messimässigen ansammlungen von papier und flaschen.kein dreck mehr, die küche sauber, jeden tag immer ordendlich und sauber. die wäsche gewaschen, es riecht nicht mehr nach schnaps, sondern nach weichspühler.ich hab noch den "hab acht" in mir, den werd ich sicher immer in mir tragen.dennoch bin ich erstaunt darüber, wie alkoholkonsum im übermass die persönlichkeit so sehr beeinflusst, das der gleiche mensch so verschieden sein kann.in meiner situation eine sehr schöne lehrreiche erfahrung die ich machen darf.es gibt mir momentan die ruhe, die ich brauche um wieder selbst auf die beine zu kommen.

    lg melanie

  • Hallo melanie

    das freut mich für deine Mutter und auch für dich!
    Bei meiner Mutter daccht ich letztes Jahr nach dem Tod meines Bruders auch, daß sie wieder in die Tablettensucht abrutscht. Ich hab sie dann auch drauf angesprochen, jetzt merk ich Gott sei Dank nichts mehr.
    Wenn es bei dir arg wird, würd ich sie trotzdem um Hilfe bitten. Meine freut sich, wenn sie mir helfen kann.
    Was ist mit deiner Magen-Darm Geschichte. Immer noch so schlimm? Ist der Polyp schon weg? Erzähl doch mal!

    Schöne Grüße

    julchen

  • hallo,

    Zitat von Julchen148


    Was ist mit deiner Magen-Darm Geschichte. Immer noch so schlimm? Ist der Polyp schon weg? Erzähl doch mal!

    der polyp ist noch in mir drin, wird erst am 13.5.09 opperiert und ich bekomme immer mehr angst vor der op. bisher hatte ich noch nicht so viel angst vor ops gehabt, hab schon einige hinter mir, das ist nicht die erste. doch es ist eine unangenehme op. denn vorher muss ich abführen, von oben und von unten, mich leer machen. das wird sehr unangenehm werden. dazu kommt, das der eingriff nicht ganz ungefährlich ist, wird zwar ambulant gemacht aber ist nicht ohne risiko. der arzt könnte die darmwand durchlöchern oder es können blutungen auftreten. also schön ist das nicht. gut, ich versuch mich zu beruhigen in dem ich mir sage, wenn der polyp draussen ist, kann ich weiterleben, würde er in mir bleiben ist das der tot für mich.daher ist alles andere zu meistern.

    die angst die ich habe ist noch aus der zeit, wo ich unter schock stand. da ich bis zur entgültigen diagnose und der entwarnung leider tagelang warten musste, hab ich in der zeit total schlimme angstzustände, todesangst, panikattacken bekommen. die sind nun ständiger begleiter, zu den schmerzen die ich habe. ich weiss das diese panikattacken nicht gefährlich sind, doch unangenehm ist das schon.erst hab ich medikamente genommen, doch da diese abhängig machen, hab ich die ins eck geschmissen. autofahren hab ich mich, nachdem die letze attacke kahm während ich auto gefahren bin, nicht mehr getraut. bis vor ein paar tagen, denn ich muss mich meinen ängsten stellen, diese nicht über mich bestimmen lassen. da ging es dann auch.zudem kommt, das ich kaum kraft habe. die schmerzen machen mürbe. dennoch sag ich mir, ich muss leben, darf mich jetzt nicht hängen lassen. so hab ich mein haus soweit in ordnung gebracht, die wäsche ist gewaschen und in den schränken verteilt. erleichterung hab ich mir geholt indem ch mir nen wäschetrockner geholt habe, eine gute anschaffung war das. bügeln entfällt dadurch und das ist wirklich unglaublich angenehm.schmerzen hab ich nun wieder mehr. am dienstag geh ich nchmal zum orthopäden, denn nun hab ich unglaublich starke rückenschmerzen bekommen. der orthopäde meinte die könnten auch ursache der krämpfe sein. mal sehen, vielleicht ist da was nicht ok, hab an der stelle ja schon seit 15 jahren immer wieder probleme gehabt, musst mir spritzen geben lassen. vielleicht kann der mir helfen, sicher aber nicht indem er mir nur ins kreutz juckt, ich denke er sollte das genauer beobachten. bekannte haben mir erzählt, eine frau habe sieben jahre bauchschmerzen gehabt, ursache war ein eingeklemmter nerv im rücken.jemand anders erzählte von einer frau, die wegen herzinfackt ins krankenhaus kahm und einen bandscheibenvorfall hatte. alles ist möglich.

    blutbild ist ok ich bin organisch gesehen topfit.

    Zitat von Julchen148

    Hallo melanie

    das freut mich für deine Mutter und auch für dich!
    Bei meiner Mutter daccht ich letztes Jahr nach dem Tod meines Bruders auch, daß sie wieder in die Tablettensucht abrutscht. Ich hab sie dann auch drauf angesprochen, jetzt merk ich Gott sei Dank nichts mehr.
    Wenn es bei dir arg wird, würd ich sie trotzdem um Hilfe bitten. Meine freut sich, wenn sie mir helfen kann.

    ja ich freu mich auch, vor allem weil sich unsere beziehung die wir zueinander haben jetzt wieder ins positive umkehrt. so viele jahre hab ich hinter mir,hab sie für ihr verhalten zeitweise gehasst. doch irgendwie hab ich es geschafft, dieses problem das sie hat für mich anderst zu sehen, eine krankheit. eine krankheit für die ich nicht verantwortlich bin, aus der sie sich nur selbst befreien kann. erst als der punkt gekommen ist, hat sie den schalter für sich umgelegt. für sich, ich merk das, sie tut es wirklich für sich.sie entdeckt nun neue fähigkeiten, wenn sie von sich erzählt kommt das alles mit kraft und energie zurrück. dazu kommt, das sie sich ausgeruht fühlt, "mensch ich habe jahrzehnte lang nicht mehr so gut geschlafen wie heute nacht" sowas freut mich für sie. sie braucht keinen alkohol mehr um sich zu beruhigen um zu schlafen, das hat sie nun gemerkt.nun kann ich auch wieder auf sie zugehen, ihre hilfe annehmen. muss nicht den rücken zudrehen und gehen, ihr zeigen ich mach da nicht mehr mit. nun ist sie für die enkel oma, für sie da mit feude und viel herz und vor allem , das hab ich meiner mutter immer abgenommen, mit viel liebe!

    ich hoffe alles wird gut. ich bin sehr gereitzt und genervt von der ganzen situation, kann nicht wie ich will. das macht mich sauer. so lange, sechs wochen. ich will nicht mehr.bei mir selbst ist so viel am aufholen, die kinder sind auch zum teil genervt, ich merke die wollen auch wieder die mama, die für sie da ist. ich merk wie wichtig es ist, gesund zu sein. in zukunft werd ich mehr auch mich achten, das hab ich mir geschwohren.

    habe nun ein gespräch mit der psychotherapeutischen ambulanz gehabt. die suchen nun einen geeigneten psychologen für mich. einer ist dabei, ein mann, der macht verhaltenstherapie, die aber auch vegangenheitsbewätigung intigriert. ich kann mir das nich nicht so gut vorstellen, weiss auch nicht ob ein männlicher psychologe für mich geeignet ist. ich werd ihn mir mal anschauen, denn im moment weiss ich eh so viel nicht, also lass ich vieles einfach mal ohne es zu wissen auf mich zukommen. keine ahnung.vielleicht ist es auch mal nicht schlecht, was nicht zu wissen, so geh ich eher mal in situationen rein, die ich selbst nicht kontrollieren kann, mit meiner kontrollsucht hab ich schon einiges so mannipuliert, das ich mir selbst geschadet habe. vielleicht ist das ganz gut? auch das weiss ich nicht. doch eins weiss ich im moment ganz sicher, ich werd nichts machen, was ich für mich nicht mehr will.da kann ich ja auch nein sagen, wenn ich merke es geht für mich nicht gut.

    soviel dazu.

    was ich jetzt noch schreiben möchte ist, das ich mich getrennt habe. zumindest für sechs wochen hab ich ne auszeit genommen. ich konnte den mann nicht ertragen, nachdem er mir wärend meines krankheitsverlaus nur vorwürfe gemacht hat. zudem kommt noch eine aktion, da hat er mir gezeigt, wie viel gewaltbereitschaft er besitzt, wenn er mit einer situation nicht umgehen kann. das hab ich ihm hinterher so klar und deutlich gesagt, kein mensch behandelt mich so wie er es getan hat und meint er könne sich hinterher bei mir entschuldigen. ich wäre sehr doof wenn ich mich darauf wieder einlassen würde.die entschuldigung hab ich nicht angenommen, das wäre für mich ein falsches signal für ihn gewesen. das ist nicht zu entschuldigen gewesen.

    sechs wochen ausszeit, ich will erst einmal klar werden, wie sehr ich ihn vermissen werde, wie ich eigendlich zu ihm stehe. manchmal komm ich soweit, das ich glaube, ich war mit ihm zusammen, weil er für mich da war. da hab ich ihn gebraucht. aber es hätte sicherlich jeder andere auch sein können. so denk ich mitlerweile, weil ich hier im moment auch nicht weiss was ich will. manchmal glaub ich, ich bin zu lange allein, das ich einfach nur das gefühl haben möchte, das ich nicht ganz allein da stehe, ihn deswegen so bereitschaftlich bei mir augenommen habe. jetzt wo es ernsthafter wird, er mir immer näher kommen will, hat er eine grenze übreschritten, zu der ich noch nicht bereit bin. so was nahes will ich gar nicht.zumindest nicht mit ihm, nachdem er sich so verhalten hat. seine erwartung an mich ist genzlich nur, eine frohe, lebenslustige offenbar starke frau zu haben, um spass zu erleben. mit traurigkeit, müdigkeit und schmerzen hat er bei mir nie gerechnet. doch das bin ich auch. damit kann er nicht umgehen, gibt mir dauernd das gefühl mich damit nicht zu akzeptieren, das auch ich mal krank bin und hilfe brauche.dann dieser ausflipper, damit zeigt er mir, wie wenig kontrolle er über sich hat.
    ich bin ein gesammtpacket, nicht nur was halbes.wenn ich beziehung ernsthaft führe, dann nicht nur zum spass haben. dazu gehört so viel anderes noch dazu, ich glaube auch ich bin selbst nicht bereit das zu geben. mann ich frag mich schon, wie sehr geschädigt ich in diesem bereich doch bin. ganz klar, ich hab so viel schlimmes hinter mich gebracht, nochmal will ich das nicht mehr erleben. mit keinem!

    liebe grüsse melanie

  • Hallo melanie

    daß du wegen der Schmerzen mürbe geworden bist, kann ich verstehen. Dazu die ständige Angst, das macht fertig.

    Trotz allem klingst du gut, du weißt, was du willst. Du suchst nach Lösungen und steckst nicht den Kopf in den Sand. Du hast so viel STärke in dir, ich kann nur sagen, Hut ab!

    Ich wünsch dir alles Gute weiterhin, mach dich nicht verrückt wegen der OP, das klappt.

    Schöne Grüße

    julchen

  • hallo julchen, hallo zusammen,

    danke dir, das ist mal was aufbauendes. ich hoffe es wird alles wieder gut und wenn ich das hier hinter mir habe, dann fange ich an zu leben, das schwör ich! ich versuche es im moment, doch leider macht mir mein körper da einen strich durch die rechnung. leider kann ich nicht so wie ich will. kaum hab ich den mut gefasst, was zu unternehmen oder bewege mich mehr hab ich diesen schmerz. ich frag mich, wann hört das denn auf? warum wird es nicht besser? was ist los mit mir? ich versuche lösungen zu finden, finde leider immer nur eine antwort, die bedeutet schmerz.schmerz der im moment noch keine ursache hat, keine organische. hab ich mich hier zu weit aus dem fenster gelehnt, ist das die antwort für meine aufarbeitung? hab ich mir zu viel zugemutet? hätte ich nicht vielleicht doch früher eine therapie beginnen müssen für mich? fragen in mir die bohren. noch mehr arbeitet in mir, was ist eigendlich aus mir geworden? werd ich jetzt verrückter als ich schon bin? wohin geht die reise, mein kopf sagt mir zwar was ich will aber schafft das körper und seele? wenn körper und seele hinterherhinken, es zeit braucht bis sie auch beim kopf sind, hört dann der schmerz auf?wie reagier ich auf diese schmerzen? erst war da der schockzustand, dann die angst. die fängt langsam an nachzulassen, ich begebe mich täglich in einen zustand, in dem ichnichts mehr fühlen möchte, da ich damit den schmerz etwas vermindern kann. doch damit verlier ich alles was an gefühl sonnst da ist, die freude, das lachen, die liebe. alles fehlt gerade. ich habe nicht denmut, mir auch mal kurzfristig zu lachen, denn dann geht es los, dann kommt der schmerz in meinem bauch. so versuch ich ruhe zu bewahren. ruhig bleiben, ruhig bleiben. ständig auf der hut, mich ja nicht zu überfordern, hey das ist anstrengend. nicht einfach mal loslaufen, joggen gehen können. nicht zum tanzen gehen können, das was mir so spass macht im leben. ich war letze woche freitag unterwegs, wollte tanzen, habe es auch gemacht. doch hinterher kahm die rechnung. massiv.das macht mich von einer lebenslustigen frau zu jemand, der nichts und niemanden um sich herrum aushalten kann, weils einfach anstrengend ist. ich geh zu freundinnen, gebe mir mühe. so hinke ich hier über die strasse, gebückt, weil jeder schritt schmerzen verursacht. dann hat mein gesicht einen ausdruck von schmerz, ich kann nicht mehr in den spiegel sehen, erschrecke vor mir selber. wie zusammengekniffen die augen sind, wie meine lippen inzwischen vor schmerz sich zusammenpressen. ich will das so gar nicht.aufrecht gehen, das wollt ich. dem leben entgegnen, hey ich bins, ich habe spass am leben. keiner kann mir was.ich weiss wer ich bin. jetzt krieche ich und auch das macht mich unglaublich traurig.

    ja der schmerz den hab ich ja angenommen, er hat mir das leben geretet. ich weiss das und bin ja auch dankbar. doch jetzt kann er wieder gehen, verschwinden, so plötzlich wie er gekommen ist. ich verlier solangsam die geduld, verlier meine hoffnung auf besserung, es dauert zu lange, keiner findet was und ich weiss noch nicht einmal, wird das was ich an schmerz hab mich mein leben lang begleiten?

    im moment wiess ich gar nichts mehr, mir kann wohl auch keiner so richtig helfen.habe tausend fragezeichen in meinem kopf. die hoffnung stirbt zuletzt heisst es, das ist mein strohalm an dem ich mich momentan festhalten möchte aber diese schwindet auch so langsam dahin.positives denken, ja, ich hoffe auch das wird mir bleiben, auch wenn ich momentan in so negativer haltung abrutsche, das bin ich nicht, eigendlich nicht, das kommt daher, das ich im moment so viel kraft zum leben brauche.

    lg melanie

  • Ich freue mich auch zu hören, obwohl ich neu bin, dass du die Krankheit überstanden hast und es dir besser geht, dann schon dich weiterhin und überfordere dich nicht.
    Das versuche ich auch.

  • Liebe Melanie

    Es beschäftigt mich sehr,dass Du solche Schmerzen hast.
    Ist bei Dir mal ein sog.MRT (Kernspin) gemacht worden?

    Liebe Grüsse
    Backmaus

  • liebe backmaus,

    das hab ich noch nicht machen lassen. heut geh ich nochmal zum orthopäden, mal sehen, der wird sicher noch den neurologen hinzuziehen oder vielleicht auch dann das MRT. das kommt weils zu teuer ist sicher erst zum schluss!

    im moment gehts mir wieder besser. zumindest in mir drin. gestern hatte ich gute gedanken, die haben so einige blockaden gelockert. mal sehen ob ich die noch gelöst bekommen werde, bin jedenfalls eifrig dabei wieder gesund werden zu wollen. ein gutes zeichen, nachdem ich schon in den strudel von selbsmitleid verfallen war ist das zumindest etwas , was mich nach vorne bringt.

    das gute ist, ich weiss ich bin im grunde gesund, laut blutbild hab ich ja beste vorraussetzungen , alles so gut das ich wenn ich hier schmerzfrei bin dann gesund weiterleben kann.das ist was sehr beruhigendes!

    liebe grüße melanie

  • hallo zusammen,

    es arbeitet so viel in mir.
    war beim psychologen. das gespräch war sehr anregend für mich , meine gedanken arbeiten, es geht nach vorne.
    zudem hab ich jetzt was ich irgendwie brauchte um mich zu beruhigen. die diagnose. weiss nicht warum, aber ich hab das gebraucht.

    das bedeutet, das ich nicht mehr suchen muss, gefunden habe was mit mir los ist. die antwort liegt tief in mir drinen, hat mit mir und meinem leben zu tun. das was ich hier mache und das was ich nun angefangen habe heisst aufarbeitung.

    der schmerz liegt in meiner vergangenheit. den hab ich mitgenommen und gelebt. aber nicht ausgelebt sondern tief in mir drin gelassen. jetzt ist er da und ich kann an ihm arbeiten. ein gutes gefühl, der schmerz hat auch hier geholfen.

    liebe grüße melanie

  • Hallo Melanie

    mmmmh,bin noch nicht ganz schlau...!:-(

    Stehe etwas auf der Leitung; heisst es jetzt Ursache Deiner Schmerzen sind psychisch?

    ...aber der Darmpolyp ist da--und wird auf jeden Fall entfernt?

    Wie sollst Du denn jetzt damit umgehen?
    Bekommst Du Medikamente ?

    Liebe Grüsse
    Backmaus(neugierig)!;-)

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