Beiträge von Melinak

    liebe BC,

    aus meinem nähkästchen kann ich dir erzählen das ich damals als ich meine exmann kennen lernte mit 19 jahren auch gern mitgetrunken hatte. bis ich mit 23 jahren schwanger wurde und damit aufhörte. ich trank nicht so viel aber regelmässig und ich habe mit getrunken. das sich daraus keine alkoholsucht entwickelte, woran das dann lag weiss ich bis heute nicht. es hätte mir auch passieren können, mir ist das bewusst.ich sag für mich da hab ich sehr glück gehabt in dieser hinsicht.

    heute trink ich ab und zu mal was. ich lehne alkohol nicht von grund auf ab, muss es auch nicht, solange ich damit einen normalen umgang pflegen kann. mir gab ein rausch in dem sinne nie viel, empfinde das eher negativ. dann wenn ich spüre das der alkohol wirkt hör ich auf. manchmal nach einem glas, manchmal nach drei oder vier gläsern.zu hause ist komplett alkoholfreie zone. nur ab und zu zum grillen macht mich alkohol an, das aber wieder nur in kleinen mengen und nur zum essen. ich spür auch keinen druck alkohol trinken zu müssen, selbst in gesellschaft kann ich dann nein sagen und mineralwasser bestellen, das macht mir nichts aus.ich trinke weit weniger alkohol wie viele andere meiner bekannten. besoffene mag ich nicht, solche erlebnisse gehören der vergangenheit an. es gibt die menschen die normalen umgang haben können.

    hier kann ich meine grenzen ziehen, was ich in vielen vielen anderen bereichen von verhaltensstrukturen einfach nicht kann.

    gruß
    melanie

    liebe speranza,

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    Wenn ich mir aber jetzt den Kopf zerbrechen würde was denn jetzt sein könnte was diese Person bewegen könnte sich so zu verhalten mache ich ihr Problem zu meinem eigenen und mein Helfersyndrom lässt grüssen.

    das stimmt das hab ich auch schon erkannt für mich. das ist ein eher abwarten, das der andere sich öffnet und wenn nicht dann sein lassen.

    beruflich sieht es eher aus, das ich da eben etwas sensibler rangehen muss, wei die bewohner oft nicht in der lage sind mitzuteilen was ihnen fehlt. da sind sie vergleichbar mit kindern.

    privat muss ich sagen, die "klagemauer" bei mir ist inzwischen vollkommen eingerissen. ich habe privat keine lust darauf menschen die mich nur mit ihrem leid, so wie du es beschreibst, auf dauer zu belasten ( ich hatte mal so eine freundin bei der bin ich fast wahnsinnig geworden, die gehört inzwischen nicht mehr zu meinem leben).

    kurzfristiges zuhören, mal drücken ja aber auch hier nach gewisser zeit und dem erkennen meinerseits der andere tut nichts an seiner situation werd ich mich da nicht weiter anbieten.das ist inzwischen selbst bei mir so, das ich das so als unangenehm empfinde.

    ich sehe für mich es gibt unterschiedliche formen des jammerns und wehklagens. es tut gut kurzfristig sein leid zu klagen. dauerndes immer wieder kehrendes jammern lässt allerdings irgendwann jeden anderen dazu bringen sich um zu drehen und zu gehen.

    die absicht dahinter kann eine wirkliche tragödie sein oder aber lediglich ein auf sich aufmerksam machen.

    so ich mach mich vom "acker" danke für die rege beteidigung hier bei einem ich finde sehr interessanten thema.

    gruß
    melanie

    liebe speranza,

    nun die situation wie du sie beschreibst kenn ich auch. mein sohnemann kommt oft mit wehwehchens und jammert den ganzen tag. dann nehm ich das kerlchen in den arm und hör ihm zu, was er denn sonnst so auf dem herzen hat. meisst ists dann was anderes was ihn beschäftigt hat.

    mir ist klar bei kindern ist das auch anderest, da kümmer ich mir gern drum. bei erwachsenen gehts mir auch so, das ich denke mann eh was jammert die da wieder rum. doch hinter dem ganzen denk ich mir steckt so viel mehr.vielleicht hilfts wirklich nur mal kurz die aufmerksamkeit zu bekommen oder ein kurzes drücken und bestätigen du bist schon ok?

    da kommt dann wiederum meins in die geschichte mit rein. wie weit kann das gehen? wie gut tut mir das? wo ist meine grenze?

    gruß
    melanie

    lieber hatmut,

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    Ich kenne auch jammern in der Form , um auf sich aufmerksam zu machen , wie schlecht man doch behandelt wird . Einige nehmen auch eine Krankheit gerne als Schutzschild , um in einer Opferrolle weiter jammern zu können .

    klar kenn ich das auch.

    ich frag aber deshalb, weil oftmals erzählungen von alten geschichten als jammern bezeichtnet werden. das es dann erzählungen sind, die teil eines lebens darstellen und nicht das ziel haben aufmerksamkeit zu bekommen ist mir einfach wichtig.diese erzählungen dienen der bildlichen vorstellung des anderen um zu erkennen der hat das selbe damals durchgemacht wie ich jetzt.ein austausch über erlebtes.

    das das sich oft wie jammern anhört weil diese geschichten mit viel leid und schmerz geschehen sind. doch der einzelne erzähler sich diesem leid und schmerz schon angenommen hat und heute eben das ohne diesen hintergrund erzählt.

    was ich damit ausdrücken möchte ist nicht jedes erzählen schlimmer situationen ist gleich ein jammern.wer sich aus der opferrolle befreit hat erzählt diese geschichten mit einem ganz anderen background. die frage ist, ist das für den mitleser erkennbar oder nicht?

    gruß
    melanie

    lieber spedi,

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    Ich gehe nur von mir aus: alle Situationen, in denen ich gejammert habe, wäre ich besser beraten gewesen, meine Energie auf Veränderung der Situation zu verwenden, als auf jammern.

    Als ich das realisiert habe, habe ich das Jammern auch sofort wieder eingestellt und statt dessen gehandelt.

    interessanter denkanstoss. jammern bewirkte bei mir ein mich aufbäumen und aufrichten aus der jammerei raus zu kommen mich auf zu richten und was zu ändern.

    dafor musst ich aber erst mal anfangen zu jammern um zu sehen worunter ich leide.

    aber da stimm ich mit ein, reserven was zu ändern waren ja zum glück noch da und die jammerei hatte dann auch ein ende.

    gruß
    melanie

    legasthenie,

    nun ich habe nie wirklich richtig schreiben gelernt. mir ist das in der schule enorm schwer gefallen. früher konnte ich mich kaum überwinden mal ein buch zu lesen, schaffte es aufgrund der konzentration nicht, legte bücher wieder weg und dachte ich bleib ewig dumm und kanns eh nicht. die lehrer damals waren wenig einfühlsam. für falsches schreiben wurden wir, damals noch dorfschule hinter pfui teufel, in die ecke gestellt oder vor der klasse direkt vom lehrer ausgelacht.daran erinner ich mich heut noch und an die roten fingernägle der lehrerin die sich langsam und stetig in den nacken bohrten, wenn man was falsch machte.

    nicht nur das ich zu hause schon ein schwieriges umfeld hatte, eltern die sich darum nicht kümmerten und die lehrer weiter da handtieren liessen. mir selbst ging es sehr schlecht damit.später auf der neuen schule ging es mir dann besser, hatte ich nicht nur einen lehrer sondern einige die dann auch förderten was in mir steckten und mich nicht blos stellten dafür.dafür danke ich diesen lehrern heute noch das ich da menschen begegnete die mir vermittelten ich bin nicht dumm und blöd und unfähig sondern die positiven fähigkeiten förderten.

    heut ist es mir wichtiger denn jeh meine schriftlichen fähigkeiten zu sehen. ich weiss sicher das die rechtschreibung an vielen tagen nicht vollkommen ok und fehlerfrei ist. das ich mit punkt und komma regelungen nie klar kommen werde (ich blick das nicht). das meine sätze im satzbau anscheinend laut grammatik nicht in ordnung sind.das weiss ich alles. und doch schreibe ich, weil es mir wichtig ist es zu tun. ich schreibe so wie ich kann.und ich bin daran das immer weiter zu üben und mich zu fördern.

    das ist mein ding das ich mache, was ich gern mache weil ich dabei was lernen kann.dabei kommen viele worte sätze bei raus und ich merke ich werd auch im schreiben immer fehler freier.mir ist es sehr wichtig es zu tun.das ich die gross kleinschreibung dabei im moment vernachlässige liegt daran das es im internet inzwischen üblich ist darauf nicht mehr so zu achten, die wenigsten mit welchen ich mich austauschen schreiben noch gross klein.

    zudem kommt dazu das ich angefangen hab zu lesen. ich fresse bücher mittlerweile, eins nach dem anderen.

    mich hat kein mensch so weit gebracht das ich zerbrochen bin. ich bin immer wieder aufgestanden und habe mich aufgerichtet. ein schöner spruch der mir einfallt ist: auf die nase fallen, krone richten, weiter machen. ich bin ein stehaufmännchen, das trotz wiedriger oder vielleicht auch durch wiedrige umstände die ich erlebt habe immer wieder zu mir gefunden habe. das mir das wieder und wieder hier im forum bewusst wird macht mich stolz.

    das ich genauer hinschaue ist mir wichtig in meiner ganzen selbsthilfe geworden. wichtig ist mir eben meins, wo ich schlüsse für mich aus erzählungen ziehen kann. erzählungen der anderen, die ihre geschichten aufschreiben und ihrs erzählen, da kann ich am allerbesten für mich sorgen. ich mehme das auf und schau es mir an und schau obs für mich passt oder nicht.

    wenig gut finde ich das spiegel vorhalten und das tu das so oder so. damit kann ich nicht viel anfangen. in der hilfe die ich biete spreche ich von mir und meinen erfahrungen, wie ich mit welchen situationen weitergekommen bin, was ich getan habe, wie ich was verändert habe. die form ist ich bezogen, ich greife in die kiste der selbsterfahrunge und selbsterkenntnis.es sind fragen die ich stellen kann, worüber sich jeder wer will gedanken machen kann aber beim besten willen niemals muss.

    sätze und hinweise wie tu das so, du bist so wie ich dir sage, da knallen sie bei mir an eine mauer, da mach ich zu, hör ich nicht hin. doch wer will das so schon. ich bin nicht in der schule und auch kein kleines kind mehr. ich will selber erkenntnisse bekommen und lernen und ich hab für mich die beste strategie rausgefunden es zu tun. ich kreide keinen an, der so unterwegs ist und anderen menschen damit helfen kann das ist nicht mein interesse. doch merke ich an auf diese art selbst nicht an zu sprechen, da bin ich ich und bleib ich auch ich.

    ich hab dazu ein bild in meinem kopf aus meiner arbeit. ich setze nimanden in den rollstuhl der noch irgendwie laufen kann. mag das laufen noch so komisch und anstrengend für mich aussehen, wer den rolli nicht von selbst als hilfe sieht der läuft auch selber weiter.


    nun bin ich abgeschweift aber egal, ich stell das jetzt so rein. ich bin zufrieden mit mir und meiner arbeit mit mir. will daran nichts ändern. seh mich stabil und glücklich. ich muss nicht ich kann wenn ich will etwas ändern an mir. das bleibt aber immer meins ob oder ob nicht.

    gruß
    melanie

    liebe speranza,
    siehst du und für mich ist jammern lediglich mein ausdruck bringen meines inneren schmerzes. nicht mittel um aufmerksamkeit zu bekommen.

    ich bin ein sehr zurückgezogener mensch gewesen und wollte keinem auf die nerven gehen. drum, weil ich viele kannte deren einstellung eher deiner einstellung von oben beschrieben entspricht fiel mir es schwer mich zu öffnen und mal zu jammern oder weh zu klagen. so blib ich in mich verschlossen und konnte mein leid keinem klagen und frass es in mich rein und litt unheimlich darunter keinem was zu erzählen um anderen nicht zur last zu fallen.dabei habe ich nicht an mein bedürfnis gedacht sondern aus rücksicht auf andere mich verschlossen gehabt.

    da es mir half jemanden zu finden mit dem ich über meine inneren schmerzen die ich hatte endlich reden zu können explodierte so vieles in mir. es kam so vieles aus mir raus was ich mit mir rum geschleppt habe.das das dann viel war das war mir nicht mehr bewusst.das ich vom reinfressen krank wurde das wurde mir bestätigt.

    gruß
    melanie

    liebe dranbleiben,

    Zitat

    Liebe Melanie, dieser Thread passt gerade zu meiner Hier u Jetzt Situation - danke für die Anregung - durch deinen Beitrag/die Beiträge, bei mir zu schauen - und aufzuräumen und mich freizujammern -

    freijammern ist ein schöner ausdruck dafür. laufen lassen und sich nicht zusammen reissen und die starke sein müssen sondern zuzugeben hier bin ich auch mal jemand mit all meinen schwächen die ich habe. wenn man da überhaupt von schwäche sprechen kann, ich glaube nicht. aber das ist nicht thema.

    ich habe zeitlich gesehen eine extrem lange zeit geweint und gejammert gehabt, da war so viel was in mir drin war was raus musste.bestimmt 30 jahre meines lebens das ich mit schwierigen situationen und erleben gelebt hatte. da ist ein jahr glaub ich relativ wenig im verhältniss.damit tröstete ich mich dann wieder.

    gruß
    melanie

    hallo zusammen,

    "jammer nicht" scheit mir wohl eher der ausdruck von hilflosigkeit des mir gegenübers zu sein. aber auch die grenze des anderen die aufzeigen soll jetzt ist genug für mich. oder seht ihr das anders?

    ich kann dann in dem fall dafon ausgehen das wenn mir jemand sagt "jammer doch nicht so" das der mir gegenüber eben nicht in der lage ist mir dabei weiter zu hören zu wollen oder zu können.seh ich das richtig?

    gruß
    melanie

    liebe diarana,

    .

    Zitat

    Mit all zu vielen gebrauchten Wörtern kann man jemanden auch "erschlagen". Man liest einfach nicht weiter, weil derjenige nicht auf den Punkt kommt. Das hat auch nichts mit wortgewandt zu tun. Wenn ich einen Roman lesen möchte, dann besorge ich mir ein Buch.

    nun ich möchte gern mit vielen worten darauf eingenen . wenn du nicht lesen magst, lieber ein buch kaufen magst ist das deins. es gibt tatsächlich andere menschen die lesen gerne. auffällig sind für MICH formulierungen mit man aussagen die versuchen zu suggerieren das alle das so sehen wie du.

    Zitat

    Frech war das ganz sicher nicht. Gestehe den Menschen zu, dass sie beim Thema Krebs recht hilflos sind. Man beschäftigt sich damit nicht, weil man davor Angst hat. Und man will darüber eigentlich nicht reden. Viele werden dann eben auch burschikos. Ehrlicher wäre natürlich sie würden sagen, ich bin damit überfordert und will über dieses Thema auch nicht reden.

    auch hier fällt MIR auf, man will nicht reden. wer ist man?

    es war ein beispiel das ich aufschreibe um meine erkenntnisse und gedanken weiter zu führen.

    retorisch formuliert :wenn MAN damit nicht klar kommt, darf MAN sich gern anderen themen und anderen austausch widmen in der form die EINEM zusagt.

    und nun sag ichs dir dirrekt. wenn DU mit MEINEN themen nicht klar kommst dann lese sie doch nicht, ich zwing dich hier nicht mit ein zu bringen.


    Zitat

    Es ist wenig hilfreich, wenn die Quintessenz eines Dialoges zum Thema Jammern damit endet, das meins meins ist und Deins deins. Wenn wir damit anfangen dies jedesmal dann einzubringen, wenn wir nicht weiterkommen, dann hat sich die Selbsthilfe hier erledigt. Das ist kein Weiterkommen - das ist ein stagnieren.

    was verstehst du denn unter selbsthilfe denn dann wenn eigenes sich einbringen und mitteilen nicht form der selbsthilfe ist?

    ich habe weder den eindruck von mir das ich nicht in der lage wäre mich ein zu bringen, noch den eindruck von mir das nur meins gild. erkenntnisse die mir hilfreich sind im umgangmit meinem leben brauch ich nicht zu hinterfragen, das steh ich dazu, da kommen von mir dann auch klare ansagen so mach ichs, so hilft mirs und punkt.

    allerdinngs dränge zwinge ich mich hier keinem auf mir hier zu schreiben, keinem auf mich und meine ideen zu lesen, nichts in dieser richtung geht mich was an, wenn ich mich mitteile.wenn der tread hier ins leere laufen würde dann würde er ins leere laufen. doch es tauschen sich hier die menschen aus, also ist es kein stagnieren.

    wie gesagt wenn dich persönlich meine gedanken nicht weiter bringen dann such den austausch wo anderst. da bleib ich bei mir da ist meins meins und punkt. das ändere ich nicht aufrgund des wunsches andere forenteilnehmer die da meinen da müsste ich was dran ändern um deren bedürfnisse wie zum beispiel kurz gefassten sätzen zu entsprechen. das ist meine persönlichkeit das bin ich.

    was mir auffällt heir geht es wieder mal nicht um das thema an sich sondern nur darum mir mit zu teilen wie ich was zu tun habe, weil hartmut mir dazu was geschrieben und ich ihm geantwortet habe. warum springst du auf den zug auf? was bringt DICH das PERSÖNLICH weiter mir mit zu teilen das du lieber bücher liesst? mich bringt das kein stück weiter das ich das weiss.

    in dem sinne wünsche ich mir einen austausch über das thema Jammern und wehklagen und solltest du dazu noch ideen haben bleibt es dir überlassen hier weiter in den austausch zu gehen. zum anderen thema würde ich dich höflich darum bitten zu schweigen, das es sicher nicht von interesse ist, was du von mir oder meiner art und weise des schreibens hällst.

    gruß
    melanie

    hallo zusammen,

    heut in einer unterhaltung mit einem betroffenen krebskranken ist mir was grundsätzliches aufgefallen, warum mich das thema jammern und wehklagen beschäftigt hat. da ich selbst ja vor drei jahren krebkrank war bin ich sehr erstaunt über die ruhe die dieser mensch ausstrahlt.ich selbst erinner mich an diese zeit zurück da hatte ich eine angst und panikstörung entwickelt.

    nun gibt es im austausch darüber für mich sehr wohl die erkenntnis das ich viel sensibler bin, das ich vielleicht auch dadurch das ich drei kinder habe sehr darunter litt, das die kinder eventuell ohne mich leben müssten, wenn der krebs gestreäut hätte. im austausch über dieses thema habe ich bemerkt das jeder mensch unterschiedlich wahrnimmt und fühlt und dinge verarbeitet und ich konnte erleben das es mir weiter geholfen hatte. was er wirklich spürt weiss ich nicht. ich fand es allerdings faszinierend das wir da uns auch sehr gut austauschen konnten und er viel verständnis hatte für meine situation. er erllebt es ja jetzt noch extremer wie ich.

    was ich damals frech fand waren aussagen von anderen, die nie krank waren zu behaupten, jammer nicht ist doch nichts passiert mach weiter wie erwartet.das konnt ich nicht nachvollzieren da provozierte mich solche aussage sehr. ich stand da und dachte mir: wenn du es selbst nie erlebt hast, dann gib nicht solche kommentare ab. denn erst wenn du es erlebt hast können wir darüber miteinander in den austausch gehen. dann kann ich das vielleicht von dir auch annehmen.

    im übertragenen sinne seh ich das hier genauso. wer etwas nie selbst erlebt hatte der kann theoretisch dafon erzählen. wer es erlebt hat, kann sein erleben weiter geben. dennoch geht jeder mensch wiederum anderst mit situationen um. wichtig ist, das jeder mensch das recht hat das was er erlebt, wie er es erlebt wieder zu geben, weils einfach gut tut.

    dafür verständnis auf zu bringen, zB jammern auch zu der aufarbeitung einer situation dazugehören kann, find ich sehr wichtig. ich weiss heute das ich diese sensibilität habe und das ich hier wiederum mehr darauf acht geben möchte das ich das bewusstsein darüber nicht verliere.

    gruß
    melanie

    hallo speranza,

    nun ja im grunde stimmt das sehr wohl.ich lass dir deins.

    nur wunder ich mich nicht mehr warum manche leute explodieren wenn sie bestimmte worte hören wo andere ruhig bleiben können und sich denken was ist da los. es geht um austausch und um bewusst sein. genau das sind die bewussten kommunikationsmissverständnisse die passieren können und warums immer wieder um missverständnisse kommen kann.

    jeder wie er will, mir ists persönlich lieber ich schau das genauer an um auch verständnis dafür zu bekommen.es geht dabei weniger um analyse sondern ein verstehen meiner reaktion bei bestimmten worten das ich dann wiederum empfänglich werde für veränderungen die mir das leben erleichtern können.

    denn ich hüpf heut schon lange nimmer so an die decke wie früher wenn schlüsselworte mich erreichen die ich negativ bewertet habe und vom gegenüber so nicht geäussert wurden weil er mir was mitteilte. mir half es.das gehört für mich in den bereich achtsamkeit und mich um meine dinge kümmern um mein leben zu erleichtern. ich merke es wirkt schon sehr gut und die arbeit lohnt sich für mich, ich werde ruhiger in mir drin.

    das ist auch lediglich eine mitteilung an dich wie ich damit umgehe und was mich bewegt. was du mitnimmst ist und bleibt dir überlassen.

    gruß
    melanie

    liebe speranza,

    was du schreibst ist deine ureigene bewertung des wortes jammerns.

    in der gramatik steht jammern unter sein leid klagen, laut seuftzen stöhnen oder seiner unzufriedenheit über jemanden oder eine situation kund tun. unter gehobenen jammern find ich dann jemandens mitleid erregen oder jemanden im innersten leid tun.

    mir tut es wirklich gut mir diese worte dann mal ohne bewertungen an zu schauen. denn dann bemerke ich in vielen worten meine unbewusste haltung zu einem wort, ausdruck um daran dann für mich und meiner emmozionalität oder wie hier das jammern ohne negativ bewertung dann auch aus leben zu können. da jammern auch eines dieser negativ besetzen worte sind hab ich mir angewöhnt diese bewertung weg zu lassen und zum beispiel wenns mir danach ist auch mal zu jammern.

    :wink:

    ich bin selbst ja kein mensch der nichts unternimmt um diesen zustand zu ändern.

    da jammern durch mitleid eregen ja auch gut tun kann bleiben häufig menschen im jammern fest hängen weil sie merken sie bekommen aufmerksamkeit. nur wie lange wenns immer das gleiche ist? sicher nicht ewig und spätestens dann, wenn keiner mehr zuhört kann der,der jammert erkennen, das er was an seiner situation ändern kann. wenn er allein damit bleibt weil ihm andere nicht mehr zuhören und sagen du jammerst immer das gleiche unternimm was dagegen. :wink:

    gruß
    melanie

    lieber karsten,

    es ist schon schön anderen zu halfen. das mach ich ja auch. da wo ich mich auskenne, bei den cos kann ich das. im anderen bereich bin ich achtsam auf mich.

    der versuch rechtfertigung zu betreiben ist das nicht eher etwas was du auch unter den versuch einer erklährung ablegen könnest? nicht jede erklärung bedeutet für mich geleich rechtfertigung. sowie du auch so schön sagst nicht jede hilfsbereitschaft ist gleich co verhalten :wink:.

    ich wünsch dir einen schönen abend noch.

    gruß
    melanie

    lieber hartmut,
    ich bin ein wortgewannter mensch. benutze gern und viele worte, die weder den hintergrund habe mich zu verstecken sonderen eher den des mich verständigen könnens.

    klartext nun für die die einfache worte sprechen.auch das kann ich:

    jammern bedeutet für mich das was ich an schmerzen in mir trage dem daneren mit zu teilen.

    gruß
    melanie

    lieber hartmut,

    Zitat

    hast dich nie darüber beklagt das dein EX sauft bei anderen ? Oder hast dich nie entschuldigt, das er besoffen etwas gemacht hatte um dich damit wi9eder ins rechte Bild zu stellen?

    ichhab mich bei anderen nie beklagt das er säuft wärend der zeit wo ich noch mit ihm zusammen war. eher noch ihn in schutz genommen ( er trink manchmal zu viel wei er sehr hart arbeiten muss)wenn mich andere darauf angesprochen hatten. entschuldigt hab ich mich für sein verhalten nicht, da stand ich dann schon da und sagte das alkohol wohl dafür verantwortlich ist.ihn selbst hae ich vorgeworfen das er säuft und auch für sein für mich dummes verhalten verantwortlich gemacht wenn er mal wieder lautstark auf andere los ist und fast anfing zu prügeln bin ich dazwischen geganagn und hab ich raus gezogen ihn aber dann auch gesagt was ich von seiner sauferei halte.

    Zitat

    Was ist den Jammern für dich ?

    oben im ersten beitrag steht ja drin was ich unter jammern verstehe.:wink:

    gruß
    melanie