liebe karrotte,
ich weiss nicht warum es bei dir so ist. ich kann ja lediglich von meinen erfahrungen sprechen. wenn ich mir das so anschaue dann erkenne ich halt , das dieses verhalten das du hier aufschreibs eben sehr viel mit dieser kontrollsucht zu tun haben scheint. dieses festhalten müssen. den drang zu haben etwas nicht geschenen zu machen, im alten zu verharren weil die bereitschaf los zu lassen nicht da ist. der grund der mir dazu einfällt das zu tun ist die angst dafor das es weh tut. so ne art ungeschehen machen und die realität nicht wahrhaben wollen das es vorbei ist.so wie ein kind das die scherben einer vase zusammen klebt und denkt es ist nichts passiert um es ungeschehen zu machen(alte mails zu lesen z.B.).doch die vase ist kaputt, man kann sie nicht zusammenkleben und so tun als wäre nichts passiert.ich hatte das auch sehr lange gelebt und so getan als wäre nichts geschehen und bin dann als ich wach wurde vollkommen erschrocken. das tut oft viel mehr weh als sich von vorne weg der situation zu stellen und da zu stehen und zuzugeben die vase ist kaputt, kaputt ist kaputt es geht nicht zu flicken. da los zu lassen ist eben das annehmen und akzeptieren. klar tut auch das weh. liebe und liebeskummer tut immer weh. daran führt kein weg vorbei und wir wären keine menschen wenn uns das nicht weh tun würden. dann hätten wir auch icht geliebt usw.
es ist danach eben die frage wie geh ich damit um. quäle ich mich noch weiterhin selbst oder lass ich solch eine entscheidung nicht einfach mal im raum stehen ohne dieses analysieren. mir half es nach der letzten beziehung die ich hatte und dieser trennung vor nicht ganz so langer zeit mich da eben weiter auf mich zu konzentrieren und vorwärts zu gehen. mir hat es weh getan. es war schlimm. doch ich habe mich daraus erholen können und das ist das was zählt und wichtig ist.ich verschliesse mich nicht den anderen gegenüber. alles hat seine zeit. ich lebe heute und nicht in der vergangenheit. ich mache meine fehler und lerne daraus. ich bin ein mensch der fähig ist zu lieben und das ist was sehr schönes. nur ich bin niemals in der lagen einen anderen menschen so fest an mich zu binden das er immer bei mir bleiben wird und ich akzeptiere diese entscheidungen die er trifft wenn er nicht mehr will, ohne mich dabei dann in frage zu stellen.
ich wünsche dir das du das für dich auch herausfindest. das leben geht weiter und auch ohne ihn kannst du ein wunderschönes leben haben, für dich. fülle diese leere die du hast , weil er nicht mehr da ist, mit etwas was du dir geben kannst. erlebe für dich ein wochenende wo du dich selbst mit dir wohl fühlen kannst.mach was schönes für dich und du merkst relativ schnell, das du allein mit dir auskommst.das du keinen anderen brauchst um diese leere zu füllen. wenn du das hast, kannst, lebst dann bist du für dich, dann ist es kein muss mehr eine beziehung zu leben. dann ist es ein kann und das ist dann was schönes, weil du in dem moment nicht mehr darauf angewiesen bist das er da sein muss das du dich wohl fühlst. das ist dann was schönes wenn du soweit bist das es nicht sein muss. somit ist der druck dann auf den anderen, der man festhällt und nicht loslassen will auch nicht da und das ganze geht in eine gesunde richtung der freiwilligkeit.
ZitatDas Ding ist, und das kristalliert sich immer mehr herraus, das ich eben keine echte Chance hat in diesen letzten Wochen, weil er mir eben was vorgemacht hat. Da komme ich mit meiner Ehrlichkeit nicht weit, sondern ins Leere, zumindest im gemeinsamen Energeiraum, und der wiederrum beeinflußt mich ja...
Das war auch alles in letzter Zeit wieder ein größeres Thema für MICH, weil ich gemerkt ich rutsch manchmal wieder so ab...ich war in einer totalen analysierphase meines Coseins in diesem Moment und auf der Suche nach Wegen. Ich weiß noch wie oft ich ihn gefragt habe ob das mit der Zeit so geht, und ich habe da auch schon gemerkt das für mich da was nicht mehr so richtig passt.
Und ich habe mich so sehr schwach gefühlt die letzte Zeit und jetzt weiß ich auch warum.
Mein Unterbewußtsein muß total die Differenz gespürt haben die da zwischen Realität und Verstecktem war...mir is aufgefallen wie viel ich Ihn gefragt habe in letzter Zeit...
Is schon erstaunlich. Aber ich bin halt nicht drauf gekommen was war sondern dachte nur immer wieder was nur mit mir los ist...
es ist oft schwierig wenn man den anderen mit der eigenen problematik zu sehr belastet. wie ich herauslese habt ihr zusammen mehr auf der ebene der problemlösungen miteinander gelebt als auf der ebene lass uns gemeinsam das leben geniessen.sowas macht druck. sowas belastet. sowas hällt der andere auch nicht ewig aus. wenn beziehung lebt indem man sich gegenseitig nur probleme löst dann fehlt was.dafür ist der partner nicht da.in einem gesunden mass ist das möglich nur wenns dann nur dafür ist dann ist das das aus.ich neige heute noch dazu mich viel zu sehr auf die ebene einzulassen für den anderen als gesprächsparten für problemlösungen zu begeben. inzwischen weiss ich darum und gebe dem ganzen ein stop und verweise dann, wenn ich nicht mehr mag auf spezialisten, freunde oder sonstwen um eben in der beziehung nicht die position zu haben das ich nur noch für den anderen als seelenmülleimer diene.
so auch bei dir, dein co meldete sich ja auch schon frühzeitig an glaube ich heraus zu lesen. das du dichschwach fühltest klein und zerbrechlich. das ist das was ich auch meinte, es sind diese vorankündigungen die du spürtest. da kannst du dich drauf verlassen, wenn du das spüren kannst macht dich das sensibel für dich. lerne das zu schätzen an dir das du es hast.dann trift dich sowas nicht mehr wie ein blitz aus heiterem himmel.
das du nun wieder kräftiger und stabiler wirst das ist was sehr schönes. nimm das für dich. diese beziehung hätte dich warscheinlich aufgefressen und sei froh das sie vorbei ist.
so nun hab ich ganz viel text hier gelassen....manches kann ich nicht kurz und knapp halten. ich hoffe es ist ok für dich.
gruß melanie