Beiträge von Melinak

    danke euch beiden für die aufmunterung die ihr mir duch die post gebt. schön. das nehm ich auch herzlich gern an auch wenns virtuelle drücker sind die kann ich momentan gut ab haben.

    weisst du hanna, ich habe vor einigen jahren schon einmal dieses verliebt sein gehabt. die erinnerungen kommen auch wieder hoch , denn auch das war damals eine ähnliche geschichte. irgendwie scheint das alles miteinander sehr in verbindung zu stehen auch wenn das eine mit dem anderen auf dem ersten blick nichts zu tun haben scheint schreit bei mir eben mein kleines mädchen ganz laut "ich hab dich gewahrnt, lass nimanden so nah an dich ran, du wirst immer verletzt, ich hab dich gewahrnt" und das finde ich sehr traurig. ich möchte da hinschauen und mir auch sagen können, das es seine berechtigung hat zu weinen. doch bin ich heute eben nicht mehr klein heut bin ich schon erwachsen und kann damit umgehen. ich versuche es zumindest zu beruhigen und ihm zu sagen, diese entteuschungen die du da hast müssen nicht zwangsläufig dein leben lang passieren, nur weil du es hin und wieder immernoch erlebst. es werden bessere zeitenkommen. vertrau auf dich, du schaffst das, bleib so offen wie du bist und zieh dich nicht ins schneckenhaus zurück.

    gruß melanie

    hallo zusammen,

    ich unterstell hier keinem was. auch dir jessy sprech ich nicht ab das du gesucht hast.

    ich meinte das allgemein. hab ja nicht nur bei dir gelesen, das geht vielen so, ich lese es häufig das es an therapeutenmangel liegt und den langen wartezeiten. für MICH ist das eben nie der grund gewesen mich umzuhören und ich habe auch erst den zweiten therapeuten vertraut und nich gleich dem ersten.

    nun ist es aber eben MEINE SACHE gewesen ob ich mich öffnen kann oder nicht und ob ich denke der macht mir jezt schön nen plan und sagt mir wie es weiter geht oder nicht. ich dachte erst, das würde so gehn bis ich merkte, nö, das machen die nicht, beide. sie halfen mir dabei mir meinen plan selber zu erstellen und mich eben nicht wieder von nem therapeuten abhängig zu machen sondern selbst aktiv zu werden für mein leben was zu tun.das war anfangs sehr schwer für mich. ich verstand das nicht, als sie mir sagte, sie macht nicht weiter, das ginge so nicht, sie sei doch nicht dafür da. erst dann konnt ich mich öffnen und anfangen meins zu leben und zu sehen das ich die fanden in der hand habe und kein anderer.es ging weiter und es war das beste was ich für mich tun konnte, nicht aufzugeben. diese hilfe tat mir enorm gut und war für mich sehr aufschlusreich und wichtig zu erleben.

    gruß melanie

    hallo hana,

    treue begleiterin.

    na mir gehts emmozional immernoch nicht gut. es reisst einem ein stück herz raus, habe ich das gefühl. so eine situation ist nicht schön. aber ich kann ja nichts anderes tun, wie weilen und traurig sein, wenn ich traurig bin und einfach die situation wie sie ist so akzeptiern. ich merke so oft das die akzeptanz der dinge wie sie sind den inneren kampf und das sich auflehnen dagegen sehr beruhigt.

    ich habe für mich einen abschiedsbrief geschreiben . nur für mich. das half mir das so zu sehen und eben , nun ja, nicht nur in traurigkeit zu verharren sonden zudem noch nach vorne zu schauen und weiter zu machen.

    mich mit leuten zu treffen und das thema nicht nur ihn berteffend sondern auch was anderes zu reden und mich da gedanklich von ihm zu verabschieden.mit der zeit wird es leichter obwohl ich gestern wieder einen weinkrampf hatte wo ich mal zeit und luft hatte und darauf angesprochen wurde. weh tut eine trennung immer, egal warum, wenn man den anderen aufrichtig liebt sowiso . ich will mich deswegen nicht vom leben abhalten und mach weiter das denk ich mir ist das beste für mich was ich tun kann.es war ne schöne zeit, schade das sie um ist. nun gehts weiter.wird schon wieder, und vorallem kann ich dabei schon wieder lächeln wenn ich das so aufschreibe.

    gruß melanie

    liebe aurora,

    Zitat

    Und ich bin da raus aus dem Gespräch und es geht mir gut. Ich habe schon auch Gedanken, aber die sind schnell wieder weg. ich habe den nötigen Abstand zu all dem. Und ich merke schon, wie gewisse Co-Muster anspringen, aber ich kann sie stoppen, rausgehen. Puh, ein Glück! Denn - die Co-Muster sind da, unbestreitbar! Und sie zerren schon bissi...

    sei dir deinr co muster bewusst. gerade dadurch das er dein ex ist kann es auch bei dir leicht passieren, das du darauf anspringst. ein gespräch ist ok. dabei auch profi bleiben auch. aber du beschreibst es ja selbst das du anspringst. es ist und bleibt der ex und darum pass auf dich auf. ich würde meinen da auf nen andern profi hinverweisen und ihn nicht weiter diese beratungshilfen anbieten, wegen dieser befangenheit. eigenes autochen? geniale idee.....löse dich von ihm......auch wenns schwer fällt.gerade jetzt, wo du wohl doch so etwas da auf ihn anspringst.....lass das andere machen und nimm dich zurück, selbst wenn du beschreibst das dieses gespräch andere qualitäten hatte wie früher, denn genau das könnte eher dazu führen das du dich zu sehr darauf einlässt um ihn dann doch wieder helfen zu wollen.......ich wäre enorm vorsichtig in der hinsicht, weil du auch schon beschrieben hast das dich gewisse situationen triggern, heute noch.

    pass bitte auf dich auf, dante kann dich einwenig unterstützen....lebt ihr zwei ein zufrindeses miteinander das ist wichtig....:wink:

    lieben gruß melanie

    hallo speranza,

    ja stimmt. ich bin bei der ersten trennung die ich hatte, drei jahre vorher hingegange und hab ihm gesagt ich trenn mich weil du trinkst. gemeinsame freunde heban uns angeregt doch zusammen zu bleiben, sei ja alles halb so schlimm, er könne was verändern, die kinder blabla.........ich blieb.
    beim zweiten anlauf meinte ich wir trennen uns weil ich es nicht mehr aushalte und damit war, selbst mit ner ehetherapie nach der trennung für mich klar, ich wusste so mach ich nicht weiter und konnte es auch wärend der therapie immer klarer und deutlicher benennen. nach dem dritten gspräch in der therapie brach ich die therapie ab mit der aussage das sich an meiner überzäugung nicht rütteln lässt, das wenn wir einen solchen umgang in respektlosigkeit und verachtung miteinander umgehen keine möglickeit da ist jehmals wieder vertrauen geschweige denn emmozionen hochkommen könnten, die in einer partnerschaft notwendig sind zu leben. das aus lag nicht mehr am alkohol oder daran ds ich ihn ändern wollte oder emmozional bewegen was für sich zu tun. das aus hatte mit mir was zu tun, meiner einstellung zu ihm und der beziehung zu ihm zu tun. weder der alkohol noch wesensveränderung noch sonstige ausflüchte suchte ich noch um hoffnung zu haben das er was ändern könnte wenn er nur mal endlich kappieren würde das er was tun muss. auch nicht therapeuten oder freunde konnten mich noch in meinem entschluss bremsen und umlenken.

    NEIN nicht das war es was mich bewegt hatte sondern das ICH es nicht mehr AUSGEHALTEN habe.alles andere war in diesem moment vollkommen gleichgültig geworden. da war ICH MIR SELBST die nächste.

    auch jetzt bei meinen eltern spüre ich vollkommen diese gleichgültigkeit ich halte sie nicht aus also lebe ich mein leben ohne diese zwei weiter.

    ich liebe diese eltern, wohl wahr. doch ich halte sie in ihrer art ihr leben zu leben nicht aus. die bedeutung in liebe loslassen hat für mich den zweck zu sagen: ich liebe sie, dennoch mach ich mich emmozional nicht abhängig. diese liebe ist fei und unabhängig von leistung und gegenleistung, hilfe oder nicht hilfe. sie ist da einfach da. dennoch kann ich sie lieben UND loslassen und sie ihr leben so leben lassen, wie sie es möchten.

    das dauerte etwas länger und ist wesendlich schwerer als den partner zu verlassen, den ich nicht mehr liebte und da dieser hintergrund ja nicht mehr zur diskussion stand.

    wichtig für mich dabei eben ist, zu erkennen, das es eben nur dann möglich ist wenn entscheidungen die ICH für MICH treffe auch FÜR MICH so sind das ich nicht leide.das es mir gut geht dabei, wenn ich entscheidungen treffe. das ich dann auch hinter dem was in mir ist stehen kann voll und ganz. wer sich aufgrund emmozionaler abhängigkeit im bereich liebe nicht lösen kann vom partner triff unweigerlich die entscheidung für sich, weiter zu leiden.

    bis dann erkannt wird, das die liebe zu einem selbst die wesendlich wichtigere und lebensnotwenigere ist wie die zu anderen.sei es durch leidensdruck der immer grösser wird oder eventuelle körperliche krankheiten die da dann unter diesen seelischen belastungen einfach kommen werden.

    jeder co hat seinen tiefpunkt irgendwann wenn er eben das wie er lebt nicht mehr aushalten kann. der eine früher, der andere eben später. auch gibt es welche die eben niemals loslassen werden, deren liebe so weit geht, das sie sich aufgeben.

    das ist dann emmozionale abhängigkeit die nicht aufgegeben werden möchte, missverstandenes gefühl von liebe, die eben unter umständen fehlinterpretiert wird. rausfinden kann das allerdings jeder nur für sich selbst wie sehr er sich emmozional so abhängig von anderen macht und inwieweit er da coabhängigkeit lebt.coabhängigkeit ist eine emmozional sich abhängig von anderen machende abhängigkeit. sie hat immer was mit einem selbst zu tun, inwieweit derjenige eben andere wichtiger macht fürs eigene leben wie derjenige sich selbst wichtig ist.

    gruß melanie

    hallo mia,

    ich habe mir inzwischen abgewöhnt eben zu denken weil andere 26 therapeuten angerufen hat und keinen gefunden hat der zu ihm past dadurch beeindrucken zu lassenund mich zu entmutigen. mein leben ist ein anderes, ich lebe wo anderst wie derjenige der das schreibt. mir hat ein einziger anruf genügt und ich hatte innerhalb von zwei wochen mein erstes therapiegespräch und bein zweiten psychologen bin ich dann geblieben. nun ich hatte eben auch um dringlichkeit gebeten und druck gemacht weil ich mich nichht mehr ausgehalten habe und so gelitten habe das ich das auch glaubhaft machen konnte das es dringend ist. immer eine frage wie steh ich dahinter und was bringe ich dem anderen rüber.ich bin der meinung wenn ich was wirklich will, dann bin ich auch in der lage es so zu vermitteln das ich mich durchsetzen kann und dementsprechend mich auch nicht abwimmeln lasse.

    zur therapie möchte ich dir schreiben, das es erstens schon wichtig ist das der oder die therapeutin mir symphatisch ist. anderst hätte ich mich nicht geöffnet. sicher hatte ich glück im unglück. das leben ist allerdings auch so, das es in der regel dann wenn die zeit gekommen ist dann auch das passende gefunden wird. also da nicht aufgeben. wenn du merkst du kommst mit dir nicht klar und brauchst dringend eine therapie dann steh hin und bitte dringend!!!!! um hilfe.das sind klare ansagen mit "ich halt das nicht mehr aus, ich bin fertig komm kaum noch raus das leben hat für mich so keinen sinn mehr, mir geht es sehr schlecht"

    therapeutisch kannst du dein leben sicher nicht auslöschen, wär ja sehr einfach. was du kannst ist dich kennen lernen. da hilft dir therapie sehr wohl.

    Zitat

    Aber mir fehlt noch das Handbuch wie ich diese Dinge ändern kann

    ein handbuch "MIA s LEBEN wie sie zukünftig leben wird" wird es sicher nicht geben. du kannst allerdings hingehen und anfangen DEIN EIGENES BUCH zu schreiben. darin das du anfängst dein leben zu leben und nicht das deiner eltern. auch nicht das was du denkst das deine eltern vor dir verlangen oder erwarten wie du zu leben hast. das ist im grund das wichtigste, dich kennen zu lernen, wovon du dich abhängig machst und das kann auch wärend einer therapie begleitet werden von einem therapeuten der nicht diese EK hintergründe kennt. im grunde geht es IMMER UM DICH, egal woher du kommst. meine therapeutin ist zwar ab und an darauf eingegengen was ich mitgebracht habe aber sie hat mich rech schnell ins heute gebracht und mir aufgezeigt das ich sehr in der vergangenheit lebte und nicht im jetzt. das war wichtig zu sehen wie lebe ichheute, welche einstellung zum leben bringe ich mir und was kann ich an einstellungen und überzäugungen verändern das es mir heute geling unabhängig von anderen zu leben. die vergangenheit kannst du nicht ändern, du kannst nur heute was tun um was zu verändern. annehmen und akzeptieren das das was passiert ist passiert ist und dann schauen wie es weiter geht.

    lieben gruß melanie

    liebe chrissy,

    ich habe den eindruck du machst es möglicherweise deine bezieheung am alkohol fest . glaubtest du das das nach dem entzug dan alles sich regeln wird und alles wäre vergessen? es tut mir sehr leid.

    aber im grunde liegt es ja tatsächlich nicht am alkohol sondern angewissen umständen zwischenmenschlicher ebene zwischen dir und dem partner. kann es denn sein das da was anderes schon kaputt gegangen ist und du den grund lediglich am alkohol fest gemacht hast in der hoffnung, ist der alkohol weg sind auch alle anderen probleme weg?

    gruß melanie

    liebe joanne,

    Zitat

    Hallo Melanie

    Danke,
    das es mir jetzt so gut geht daran bist du auch nicht ganz unschuldig

    viele Grüße
    Joanne

    sei dir gewiss, ich habe nur meine erfahrungen weitergegeben, den rest hast du gemacht ;) kannst stolz auf dich sein und das du deine angst überwunden hast. jetzt gehts leben erstmal richtig los, geniesse es mit deiner tochter zusammen. es ist so, das springen tut echt nicht weh und es gibt keinen bösen aufprall danach. nur die meissten haben zu dolle angst dafor. ich freu mich mit dir das es dir so gut geht und du das was dir hier an erfahrungen mitgegeben wurde für dich nutzen konntest!!!!!!

    lieben gruß melanie

    lieber uwe,

    mir hat wut und ärger sehr wohl weitergeholfen. ich bin dadurch nicht stehen geblieben. nein ich nutzte diese als ausstig aus diesem ganzen coabhängigen verhalten. spür ich wut, egal neu oder alt setzt die eine energie in mir frei die ich sehr wohl nutzen kann. bleib ich beim keinen mädchen werd ich bockig zickig allerdings vermittel ich damit auch dem anderen was. ich zieh damit klare grenzen. bin ich da erwachsen kann ich diese wut bewusst für mich einsetzen auf den tisch knallen und klar benennen das macht mich wütend, damit setze ich wiederum glare grenze. also macht mich die wut handlungsfähig. mich zumindest mal, wenn ich da mal so richtig wütend bin ;-).

    ich glaube du sortierst nach positiven gefühl und negativem gefühl. da habe ich für mich entdeckt, das das was ich fühle diese bewertungen nicht braucht. sondern jedes einzelen gefühl seine berechtigung hat.

    selbsmitleid und opferhaltung haben ehrer was mit der inneren einstellung zu dir selbst zu tun weniger mit dem was von aussen an dich rankommt. ne andere baustelle würd ich mal behaupten. da gehts in die richtung: schau dich mal an, was du von dir selbst hällst und was du an gefühl für dich heute hast. indem du dich so annimmst wie du bist, eben mit all dem was du mitbringst.das gehört wiederum ins akzeptieren und auch dann ins sich selbst verzeihen können. wenn du das kannst, stehst du dir ja nicht mit selbstmitleid und opferhaltung im weg sondern bist ein schritt weiter gekommen und brauchst das nicht mehr. auch das macht handlungsfähig und lässt das neue erleben erst zu.

    dann brauchts auch nicht mehr die geschichten von wie kommen die menschen dazu sich solchen süchten hinzugeben, war das immer so, bauchts diese erklährungen dann überhaupt noch die frage nach dem warum? ich denke nicht.es ist wie es ist, es gibt die sucht ich weiss darum also achte ich da auf mich das ich dieser sucht mich nicht mehr hingebe.

    leben bedeut generell auch mal fehler zu machen auch mal was nicht so gut hinzu bekommen. der einzige fehler der eben nicht passieren sollte wäre sich aufzugeben und nicht weiter zu machen. dann wärs das der schritt zurück ins alte leben.auch hier sagt mir mein bauchgefühl, nein nie wieder. jeder schritt in diese richtung wird mir inzwischen sowohl gefühlt als auch dann bewusst wahrgenommen und eben damit versucht mit meinem eigenen willen gegen zu steuern.der keinste ansatz dahin wird wahrgenommen und sofort von mir dafür genutzt wieder zu mir selbst zu kommen.drum find ich es zumindest für mich und aus erfahrung sehr wichtig das bauchgefühl und kopf miteinander in verbindung treten und zeitgleich funktionieren.

    gruß melanie

    hallo penta, hallo uwe,

    mich interessiert diese frage sehr. sind gefühle zeitlos?

    auf der einen seite ist ein gefühl ein gefühl. allerdings werde ich in ganz bestimmten situationen in welchen ich mich immer wieder befinde emmozional betroffen.

    ich verändere mich, meine einstellung. ich erlebe mich heute anderst wie früher. das was ich an gefühlen in mir habe kann ich eindeutig erkennen welches früher war in bestimmten situationen und welches heute ist nach dieser veränderung. also habe ich ein gefühl "altes" in mir und ein "neues" und kann es in mir so sortieren in altem und neuem und daduch meine veränderung wahrnehmen. also ist ein zeitloses gefühl dann nicht mehr zeitlos.

    beispiel:
    wenn ich meine mutter angeschaut hatte früher, so sah wie sie dalag hatte ich das gefühl hilflos (altes) zu sein, das gefühl schmerz in mir und traurigkeit. das liess mich dann in aktionismuss verfallen ihr helfen zu wollen um den schmerz zu beteuben und mich besser zu fühlen weil ich was getan habe und war dadurch erstmal nicht mehr traurig.

    heute seh ich die mutter daliegen und ich fühl keine hilflosigkeit mehr in mir, weil ich weiss ich kann nicht helfen. es tut noch weh sie so zu sehen doch das nehm ich an als gegeben, doch der schmerz ist nicht mehr so stark ich lass ihn sein wie er ist er ist neues wie auch altes in einem. traurig werd ich nicht mehr ich kann bei mir bleiben und das was ich in diesem moment an gefühl mitbringe (freude im jetzt) auch beibehalten, das mich das nicht mehr beeindruckt. auch ohne schlechtem gewissen (altes) kann ich gehen weil ich heute (neues) ein gutes gefühl habe sie sein zu lassen wie sie ist.


    so erlebe ich heute situationen anderst wie früher kann unterscheiden was ist vom alten noch da und was habe ich mir neues angeeignet und wie reagier ich heute in so einer situation das es MIR gut geht.

    gruß melanie

    guten abend uwe,

    ich weiss ich bin mit dem was ich mitgenommen hatte damals aus der therapie eben eher mit diesem philosophischen hintergrund das leben im jetzt und heute zu leben. das war bei mir das was mir geholfen hatte mich selbst zu verstehen.

    keine verhaltenstherapie hätte mich soweit gebrach mir selbst gedanken zu meinem handeln zu machen oder verantwortung zu übernehmen. ich gebe zu das überstulpen einer neuen persönlichkeit durch verhaltenstherapie habe ich verweigert gehabt.

    gut ich bin kritisch dieser therapieform gegenüber, überstülpen wie ich das empfand hatte ich ja vorher im leben genug gehabt. das überstülpen von verhalten das mir auferlegt wurde so sein zu müssen wie der andere von mir verlangt das es gut sei.

    das innere kind das da weinte und meine liebe braucht das habe ich verstanden.

    grundliegend bin ich ja eher ein mensch der verstehen will warum ich etwas tue oder was mich bewegt es zu tun obwohl ich spüre das es irgendwie nicht stimmig ist und sich in mir komisch anfühlt.inzwischen kann ich das leben.

    ein idelalistisches bild das für sich selbt im reinen sein und im jetzt zu leben das weiss ich auch, schaffen nur die wenigsten wiklich. es kommt hin und wieder vor das von aussen was einen bewegt, so leben mönche in buddhistischen klöstern in tibet die ihre gesammte lebenszeit damit verbringen sich selbst zu suchen. die vollbringen unglaubliches mit ihrer energie, ich denke da an gewisse kampfszenen die ich aus dem fernsehen her kenne wow wiviel energie da in einem menschen steckt, kraft und wilenstärke bewundernswert.

    das kann ich nicht, ich lebe in einer gesellschaft in der ich auch irgendwie zu funktionieren habe, sei es nur beruflich oder auch als mutter.also verteile ich die kraft und energie so, das sie dort ankommt wo sie hingehört. einmal auf die arbeit, wenn ich arbeite, aber eben nur dann. einmal auf die kinder, wenn die kinder um mich rum sind und mich brauchen, aber nur dann. eimal für mich um für mich da zu sein aber auch nur dann.

    energieverschwendung sind eben diese gedanken die du ansprichst, mich auf irgendwelche ereignisse vorzubereiten und mir irgendwas vorstelle oder interpretiere. das gelingt mir inzwischen immer beser es sein zu lassen indem ich mich ins jezt zurückhole und mir "verbiete" es zu tun und mich auf das was JETZT gerade ist konzentriere.das ist bewusst inzwischen in mir und ich kann es steuern.es bringt nämlich nichts weil wie oft erlebe ich das es erstens anderst läuft zweitens wie man denkt.

    wie gesagt ich lebe heute, jetzt und zum glück tu ich das, hätte anderst sein können. seit ich weiss wie schnell es enden könnte das leben weiss ich auch wie wertvoll dieses leben ist und wie wertvoll lebenszeit ist. keine minute zu viel will ich verschwenden damit etwas zu tun was ich innerlich spüre das es nicht stimmig ist für mich.da trage ich liebend kerne auch die konsequenzen.

    es gibt wenige menschen die das wirklich verstehen und umsetzen können. doch mir ist das jetzt einfach inzwischen so lebbar geworden und auch positiv das ich dadurch auch wesendlich stabiler geworden bin. ich wünsch dir das du dein langsames zulassen deiner gefühle weiterhin beibehällst es ist ein richtiger schatz den du da in dir trägst drum achte da auf ihn.

    gruß melanie

    lieber uwe,

    deine antwort berührt mich und ich möcht noch etwas dazu schreiben:

    ja die erinnereungen bringen schmerz altes loslassen und sich verzeihen.nein nicht in depressionen fallen, das wär nicht der weg, das was daraus an erfahrungsschatz rauskommt und gelernt werden kann muss nicht depressiv machen. zum schmerz zu stehen der da hochkommt, laufen lassen annehmen und akzeptieren das es so ist.

    ja es tut weh, ja ich habe angst, umgehen lernen mit dieser gefühlswelt, sie anzunehmen. das wars doch warum ich als co handelte mich selbst zu vergessen, weil ich mich nicht annehmen konnte so wie ich bin. lieber ausschalten, nichts fühlen, nichts ranlassen blos nichts eigenes haben vergessen mich eimauern isolieren und was gewesen ist bedeutet für mich ausschalten und verdrängen. das was du beschreibst interpretiere ich mal in diese richtung eine strategie des verdrängens und nicht zulassen. lieber vergessen um die last nicht zu spüren. könnt ja wieder was auslösen an alten mustern, angst spielt da ne rolle mit.

    strategien die eben zum selbstschutz dienen. nun ich bin inzwischen soweit gekommen mich dem ganzen gefühlspacket der verdrängten und schmerzvollen erfahrungen genau diesen raum zu lassen die er einnimmt in meinem leben. er hat berechtigung da zu sein, weil das was ich erlebte schmerzhaft war, es ist realistisch gesehen etwas schmerzhaftes was ich durchgemacht hatte.

    auch durch die erfahrung meiner panikattaken und angszustände die ich hatte lernte ich gefühle anzunehmen und ihnen den raum zu lassen den sie haben.

    kein mensch ist gesund wenn er gefühle auszuschalten versucht und die nicht wahrnehmen kann und auch nicht laufen lassen kann.

    bei der angst die ich hatte war ich dann irgendwann in der lage diese als gegeben anzunehmen und siehe da, als ich aufhörte dagegen an zu kämpfen um sie nicht wahrnehmen zu müssen passierte es, das ich sagte gut nun hab ich angst. wird wohl mein leben lang so bleiben. da war die angst nicht mehr so überdimmensonal da wie dafor und diese panikattaken kommen nur noch dann, wenn ich wieder mal unterwegs bin das ich gefühle nicht zulasse.

    dann weiss ich bescheid, kann was daran ändern und laufen lassen was so in mir ist.ich habe gelertn das ich gefühle niemals kontrollieren muss um zu leben.das paradoxum ist ja das erst als ich mir zugestanden habe das ich mit dieser heftigen angst zu leben diese angst in der heftigkeit nicht mehr vorhanden war.

    möglich war mir das alles erst im rahmen einer therapie ich erzähle hier von dem wie ich es erlebte, doch allein hätt ich das so nicht geschafft. ich bin sehr froh und dankbar meiner therapeutin, die mir das möglich machte und wo ich das gefühl hatte ihr dahingehend auch vertrauen zu können, das eben NICHTS schlimes passiert wenn ich es tue!!!es sind "nur" gefühle, dieser satz prägt sich bis heute in meinem gedächtnis ein.und doch ist es mehr als nur die bedeutung wird mir immer klarer, ein gefühl hat im grunde nicht so viel macht über mein handeln, als das ich mich nicht dementsprechend um mich kümmern kann das sich was ändert.

    es wird mich nie in meine corolle zurrückbringen eher raus, weg dafon weil ich mich spüren kann , das was ich eben spüren muss, das was ich will was mich beweg durchzusetzen mit nem angenehmen gefühl. denn gefühle sind wichtig die zu spüren und zu erleben um zu leben.um handlungsfähig zu sein, für mich, mich frei zu machen und unabhängig von anderen.da wo ich spüre das tut weh schau ich hin da liegt was im argen das nehm ich an und verändere mein handeln so, das der schmerz der da war zwar die berechtigung hat zu sein, doch dieser ersetzt wird durch ein eher angenehmes gefühl. da kann ich was tun neues erleben bringt neues gefühltes mit und da ersetz ich altes mit neuem.das mir das inzwischen so oft und so gut gelingt verdanke ich eben auch dieser bereitschaft was ändern zu wollen und den mut zu haben mich meiner ganzen angst zu stellen. ich erlebe weitaus mehr positives als das alte schmerzhafte und das baut mich auf.

    so genug jetzt dafon, ein schönes WE dir lieber uwe.

    gruß melanie

    hallo matthias,

    klar haben meine eltern für mich ne ganze zeitlang als vorbild die ersten weichen gestellt. klar auch diese weichen waren in ne richtung die ungesund waren. nur vorwerfen werd ich das nicht mehr, denn sie sind krank gewesen. seit mir das bewusst ist kann ich meine eltern wieder lieben. nun kann ich diese weichen die damals gestellt wurden anschauen und erwachsen handeln. viel jahre habe ich das so nicht gesehen, gab ihnen diese schuld für das was aus mir geworden ist. nur ist das nicht die lösung meiner probleme gewesen sondern ein abscheiben meiner verantwortung die ich für mein leben habe auf die eltern, die kindheit die schlimmen erfahrungen die ich machte. da komm ich nicht weiter. :wink:

    hilf nichts ich muss da an ich selber ran und mich anschauen was ich dazu beigetragen habe. freiwillig verharrte ich in dieser opferrolle und fühlte mich zeitweise auch berechtigt als opfer. nur worin bestand die berechtigung die ich mir gab es so zu tun anstelle mich aus dieser opferposition raus zu katapultieren? darin das ich nicht den mut hatte mich meiner ganz eigenen problematik zu stellen. lieber das kind sein als erwachsen zu werden. verantwortung für mein leben und mein handeln zu übernehmen. mir ist das heute so klar das ich das was ich brauchte für mich in mir hatte und nur so kam ich da raus.

    ich lebe auch heute meinen kindern was vor. ungesundes zum teil aber auch wiederum gesundes muster. ich bin mir im klaren darüber das auch sie etwas mitnehmen für sich in ihr erwachsenenleben. sie nehmen mit, das ich als mutter auch fehler mache, weil mütter auch menschen sind die fehler machen. sie lernen daraus das ich als mutter zu meinen fehlern stehe, mir die eingestehen kann und auch das ich bereit bin an mir was zu ändern. daran zu arbeiten das es mir so nicht wieder passiert.so lernen sie selbstrefflektiert zu leben und nicht nach schuld zu suchen sondern nach wegen zu suchen ihr leben zu organisieren das es ok ist was sie tun und das sie ihr eigenes verantwortungsbewusstsein leben.

    so auch du matthias. der zwar erstmal etwas vorlebte was ungesund war allerdings auch gezeigt hat, das du sehr wohl in der lage bist dien leben in die hand zu nehmen und was zu ändern. das du gezeigt hast, das der weg im alkoholismus ist ungesund. allerdings das es auch einen weg da raus gibt. meine mutter ist ein so krasses vorbild gewesen das ich zumindest für mich niemals den weg der alkoholikerin hätte gehen wollen. zu extrem war es mir und darum liess ich alkohol niemals als lösungsmittel meiner probleme in mein leben ich war immer sehr vorsichtig wenn ich mal was getrunken habe. doch ist das thema immer da, als co. also ist auch der weg des vorbildes vater nicht der gesunde den ich mir aussuchte und somit löse ich mich dafon, auch wenn meine verbilder nicht den gesunden weg eingeschlagen haben.allerding ware es wie gesagt von mir freiwillig gangbare oder nicht gangbare wege die ich gehen kann oder auch nicht. inwieweit ich das weitermache oder auch nicht weitermache hat mit den eltern kein stück mehr was zu tun. erwachsene menschen handeln in eigenverantwortung egal woher sie kommen und wohin sie gehen. so wie es dein sohn auch tut.

    matthias, egal welche weichen unsere eltern uns mal gestellt haben, wir kinder müssen irgendwann mal selber in ne richtung laufen die für unser leben richtig ist. auch vermeindlich falsch gestellte weichen können dazu führen, das ein kind den richtigen weg einschlägt. es ist schwerer als EK kind da im leben erstmal den richtigen weg zu finden, aber machbar, gangbar. unter umständen vielleicht sogar etwas was mir geholfen hat mich selbst zu finden und dadurch zu einem ganz besonderen menschen gemacht hat. kaum einer der "normalos" bringt diese lebenserfahrung mit, viele zerbrechen seelisch an wesendlich kleineren problemen wie unsereins. vertraue auf deinen sohn, das der irgendwann wenn für ihn der zeitpunkt gekommen ist genau diese stärke hat den willen da raus zu kommen. dann wird er sich bei dir melden, weil er weiss, der vater hat das alles durch, der kann ihm helfen.

    lieben gruß melanie

    lieber uwe,

    Zitat

    Ja ich darf vergessen und noch wichtiger – ich habe mir verziehen.

    ich würde es anderst beschreiben. ich habe mir verziehen. das ist wichtig. also schaue ich mir HEUTE meine vergangenheit in einem ganz anderen blickwinkel an. ich machte fehler, weil ich mensch bin. daraus lernte ich. ich verzieh mir meine felhler also kann ich sie mir heute mit gutem gewissen anschauen. ich vergesse nicht was ich tat. weil vergessen mich eventuell dahin bringt es wieder zu tun. nein, ich weiss wie sehr ich gelitten habe unter selbstzweifel und vorwürfen und dem schlechtem gewissen. das ist ALTES. die erinnerung daran bleibtbestehen. nochmal die gleichen fehler zu machen wie damals würde mich heute wieder in diese schuldgefühle bringen, denn heute weiss ich das ich falsch gehandelt habe. dahin will ich nie weider. also bleib ich achtsam JETZT, schau mir meine vergengenheit heute an, sie ist da, die erinnerung. ich kann sie mir anschauen, es tut nicht mehr weh.das ist wichtig. ich lebe JETZT damit und ich lebe gut damit.das kann ich, weil ich für mich und mein handeln die verantwortung übernommen habe und dazu stehen kann was ich tat.

    ich muss meine vergangenheit nicht vergessen um im heute und jetzt zu leben.sie hindert mich keinen moment daran neues zu erleben.denn ich weiss ja heute wohin ich gehen will und das ich dahin nur komme wenn ich neues ausprobiere.ich muss nur wissen wann altes hochkommt und mich daran hindert neues zu erleben.dann zu sagen, eh altes du darfst gehen, du hast berechtigung da zu sein, nur ich bin bereit neues auszuprobieren, also beeindruckst du altes mich nicht mehr und hinderst mich nicht am leben. :wink:

    gruß melanie

    liebe hexe,

    Zitat

    Ich habe den Schritt schon zweimal gemacht und er hat mich immer wieder soweit bekommen das ich zu ihm zurückkehrte

    jeder mensch, auch du bist in der lage nein zu sagen. ein sich überrreden lassen eine beziehung weiter zu führen hat etwas mit sich selbst zu tun. ich denke ncht, das er dich gezwungen hat oder erpresst hat oder dich bedroht hat das du zu ihm zurückgehst. das war deine freiwillige entscheidung.

    was hat er den gemacht das du eingelenkt hast? wenn du dir darüber bewusst wirst, wie sehr DU DICH mannipulieren lässt von ihm, mit was und welchen worten DU schwach wirst hast du dann die möglichkeit beim nächsten mal anderst zu reagieren wie du es gewohnt bist. einfach da zu stehen und zu sagen NEIN ich will nicht mehr und dabei zu bleiben erfordert auch ein eigenes durchsetzungsvermögen. auch nicht weiter darauf einzugehen sich da nicht darauf einzulassen braucht klarheit.

    als ich merkte, das ich es in der hand habe, was ich zulasse und was nicht konnt ich auch handeln. mein handeln war, das ich mich schlichtweg auf keine diskussieon mehr einliess und gegangen bin. kontaktabbruch, klares vorgeben: mit dir red ich NUR AUSSSCHLIESSLICH ÜBER DIE KINDER. jeden ansatz was anderes mit mir zu reden blockierte ich SOFORT indem ich entweder ging oder das telefon auflegte.das half.da waren dann keine versprechungen mehr, lügen vorhaltungen, das unterband ICH weil ich mir es wert war mir dieses nicht mehr anzuhören. ich brauch sowas heut nicht mehr. ich MUSS mit KEINEM menschen dieser welt ne diskussion führen, ich kann gehen wenn ich keine lust mehr darauf habe. ich steh keinem menschen in der verpflichtung mit ihm reden zu müssen. wenn schluss ist ist schluss da ist ALLES gesagt PUNKT.das sind klarheiten.

    sich einzulassen auf diskussionen führt da eher dazu das man sich mannipulieren lässt und dann doch schwach wird weil man glaubt dem anderen. nur kannst du nachdem dein partner das getan hat denn noch glauben? kannst du ihm noch vertrauen? ich könnte es nicht mehr.du weisst von einer monatelangen affäre reicht das nicht, brauchst du noch mehr?

    gruß melanie

    hallo leo,
    ich weiss selbser wie es ist aufzuhören mit dem rauchen. ich hab das schon 4 mal gemacht und rauche immer wieder, weil ich es nicht schaffe kontinuierlich aufzuhören damit.

    beim aufhören zu rauchen habe ich die ersten wochen immer dieses gefühl mir fehlt was gehabt. ich trinke nicht, habe nie alkoholprobleme gehabt nur weiss sich, das auch ich ein suchtpotential habe, habe damals dann auf zucker mein bedürfniss befriedigt gehabt.

    kaugummis mit nikotin sind auch ne gute alternative gewesen auch akkupunktur hat mir den druck genommen.vor allem auch mit nem arzt das zu besprechen war mir ne hilfe aufzuhören.

    nur durchgehalten ab ich das nie länger, das längste waren 9 jahre dann wurd ich wieder raucherin, dann mal zwei jahre und dann mal ein halbes jahr. immer wieder griff ich zur zigarette meisst zu zeiten wo ich dachte jetzt bin ich locker und easy lang genug weg dafon und kann mir mal eine genehmigen (blöd ich weiss). ich weiss heute ich bin da krank und das suchtgedächtnis auch beim rauchen funktioniert so wie bei allen suchtkrankheiten.

    gruß melanie

    liebe hexe,

    Zitat

    Du musst die Sache anders sehen, du bringst sogar sehr viele Kräfte auf um dein Leben noch irgendwie zu ertragen.

    so habe ich das auch erlebt. stadt zu glauben keine kraft zu haben kannst du dir sicher sein du hast sie. du verteilst deine kraft nur nicht da wohin sie gehört. du kannst all deine kraft für dich verwenden und dann klappt das auch, nur nicht aufgeben, das ist das wichtigste. :wink:

    gruß melanie

    guten morgen speranza,

    was denkst du wie oft dieses lied bei mir damals gelaufen ist? heute sieht es anderst aus. heute ist es mir egal was die leute reden. meine damals beste freundin war ein rädchen die diese mühlen vorantrieb. redlesführerin. seit ich sie nicht mehr als freundin habe ist ruhe. ich hätte das nie von ihr gedacht das sie das braucht um sich toll darzustellen.ich war 20 jahre mit ihr befreundet gewesen. heute sehe ich sie ab und zu und erzähle ihr schönes übers wetter mehr nicht. :wink:

    als ich erkannte ich muss mich für nichts schämen und rechtfertigen von den anderen konnt ich wieder mit erhobenen kopf durch die strasse gehen. das wirkte zudem, die ganze ausstrahlung heute ist eine andere wie früher. es sind so viele dinge die eben dazu beitragen ob der mensch nach aussen hin stabil erscheint oder angreiffbar.

    heute redet keiner mehr und wenn, dann verliert das den reiz weils ins nirvana verpufft, mir eben am rücken runter geht. ich weiss wer ich bin, was ich mache, was ich leiste und das ich als mutter meine kinder all das gebe was sie brauchen. ich liebe diese kinder über alles das wissen sie, weil sie es spüren, es hören und erleben im umgang mit ihnen. ich glaube an sie und vertraue ihnen das ist das was ich ihnen geben kann und ich denke das wichtigste für ein kind um wachsen zu können.materiell gesehen gehts halt nicht wie bei anderen und ich versteh das heute noch besser wie früher, das ich meine kinder nicht kaufen muss um sie zu lieben. das war ja generell in meiner familie so, liebe wurde gekauft.

    sie leben zufrieden hier mit mir und der jüngste sohn, der heute noch diese angst um mutter hat wird vom sozialarbeiter betreut und entwickelt sich prima.sie wissen und lernen das für das was sie hier materiell bekommen viel energie reingesteckt wird, sie schätzen kleinigkiten sehr und erwarten nie zu viel von mir. ich habe nunmal für mich die tollsten drei kidds auf dieser welt.

    hilfe hol ich mir inzwischen wo ich kann. es gibt genug hilfsangebote. für kinder, für alleinerziehende, für angehörige von alkoholikern, für arme, sozialhilfe, und noch so viel mehr. da heissts einfach über den schatten springen, sich hilfe holen und vorallem sich dabei nicht schlecht fühlen das man hilfe braucht. das ist für mich damals falscher stolz gewesen. richtig wäre es gewesen mir damals schon hilfe zu holen. das nächste mal weiss ich das ich handeln werde und mich darum kümmern werde.

    gruß melanie