liebe dorothea,
ja das hat den grund, wenn ich aus dem fenster von meinem sohn rausschaue sehe ich direkt auf das haus meiner eltern. auch wenn ich das auto brauche. das auto hol ich inzwischen fast nie. nur zur not( und zur not meine ich wenn wirklich nichts anderes mehr geht, keine freunde die fahren können, es regnet wie aus eimern und ich drei kinder irgend wohin bringen muss und kein bus mehr fährt, was SEHR selten mal vorkommt).
ich habe schon überlegt hier weg zu ziehen um dem ganzen mich zu entziehen, doch mein haus hier ist mein zuhause inzwischen da hänge ich sehr daran und die suche nach einer wohnung ist sehr sehr schwer im vergleich zu dem was mich das kostet und die verschlechterung die ich dann haben werde "nur" um diesem triggern aus dem weg zu gehen ist im vergleich dazu mir einfach zu hoch der preis.
im grunde hab ich es schon geschafft eben den abstand und die innere distance aufzubauen. es sind eben nur diese trigger die ich habe, mit welchen ich ja auch in vielen anderen bereichen hin und wieder zu tun habe. ich kann mich ja nicht einschliessen und weg bleiben das leben will ich geniesen ich will leben und stell mich dieser situation . mich zieht es ja zum glück nicht mehr dort hin. ich will damit nichts mehr zu tun haben. im grunde habe ich auch nichts mehr damit zu tun.
es sind eben diese noch vorhandenen kleinen momente, die da sind die ich gerne noch hinterfragt und aufgearbeitet bekommen möchte. nicht mehr darunter leiden will auch wenns nur einen kurzen moment ist nicht mal minuten, weil ich ja auch da inzwischen soweit bin mich dafon abzulenken und mir zu sagen, lass gut sein ist nicht deins.mach dann wieder meins.oft passiert mir das nicht, nur ab und zu wenn ich dort vorbei komme oder wie gesagt aus dem fenster schaue, wa auch nicht häufig vorkommt. ich habe das nämlich so gemacht, das ich mein schlafzimmer(zimmer mit blick aufs elternhaus) mit dem zimmer meines sohnes(zimmer im keller)gewechselt habe er eben nun dieses zimmer hat in dem ich mich nun nicht mehr aufhalte.so habe ich eben ganz selten den blick.
meine frage ist hier eher, wie gehen denn die anderen um mit diesen triggern? es sind kurze momente in meinem leben. aber auch nur kleine momente im leben wo es mir nicht gut tut möchte ich gern so erleben das es nicht mehr mich trifft.auch wenn ich das weiss wie umzugehen ist, wenn sie passiert sind( in mich gehen, bei mir bleiben, mich auf mein leben konzentrieren und zu mir kommen). nur hätte ich einfach gern das soweit in mir das sie nicht mehr auftauchen. verstehst du?
gruß melanie