hallo mora,
trotzdem schreib ich jetzt ne antwort, musst ja nicht gleich darauf eingehen, ich hab alle zeit der welt. übrigens, hier zu schreiben ist ein grosses geschenk. es muss hier keiner was. hier kann/darf nach aller lust geschrieben oder auch nicht geschrieben werden!
also erstmal zu dem austausch hier:
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nun will ich ja keinen grossen wind darüber machen. doch ich merke bei mir in meiner kommunikation ist auch so ettliches zu hinterfragen und ich möchte mich hierzu gern nochmal äussern.
Super Melanie, ich danke dir dafür!
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ich fragte dich ob du dich von einem arzt untersuchen lassen hast.
die antwort wäre ja einfach gewesen. ja, ich hab oder nein ich hab nicht.
mehr wollte ich nicht wissen, damit wäre eine frage ganz einfach beantwortet gewesen.
Upsa aber auch! ok! Du hast recht!! Danke!
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du schreibtest beim ersten mal als antwort
..und bin aktiv geworden.Dabei ist das traumatische Erlebnis in der Kindheit aufgearbeitet worden und Folgeschäden erkannt.
hier liesst du mich aufm trockenen sitzen. denn deine antwort war so schwammig in der aussage. du schreibst weder von arzt noch von therapeut. du schriebst was du gemacht hast. ich fragte aber ob du dich diagnostizieren lassen hast von einem arzt.verstehst du?
Upsa..nochmal! ok, bröseln für Eigenreflektion:
Ich habe meine Antwort als überhaupt nich schwammig empfunden. Warum nicht, so die Frage an mich selbst: Ich habe eigene Denkweise/Erfahrung über Wichtigkeit und Kompetenz gedanklich vorrausgesetzt und dann einfach in Folge formuliert. Du kannst nicht wissen, was ich denke etcpp. Mist! Entschuldige bitte meine Oberflächlichkeit Melanie.
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dann die zweite ansage von dir
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eine Aufarbeitung schließt Diagnostik, Diagnose wie auch Gespräche darüber ein. Und diese durch kompetente Fachkräfte sprich Ärzte.
nein eben nicht. du sezt das vorraus, das das so ist. es gibt heilpraktiker, homöopaten,es gibt alles mögliche, freunde mit welchen man kindheitstraumatas aufarbeitet hilfsorganisationen wie charitas die einem durch gespräche helfen,es gibt ne hotline die eingerichtet wurde um sowas aufzuarbeiten.internetforen und und und...... es setzt eben nicht vorraus das da ein arzt diagnose betreibt.
Ja du hast recht! Ich habe vorrausgesetzt. Die Essenz von annehmen dürfen/können, Erfahrungen und Denken und Handeln.
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darum habe ich ja meine frage so gestellt das du sie hättest einfach mit ja und nein beantworten können.
kommunikation ist schon was richtig schweres.
darum meinte ich ja auch manchmal ist weniger einfach mehr!
*antwotre dir mit verschränkten Ärmelchen und lachend..
Jo, schrieb ich ja! Ich habe Schwierigkeiten mit der Kommunikation!
So´n Mist aber auch ! *grummel-grins
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gu das wir darüber geredet haben...lach.
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doch ich bestehe jetzt nicht auf ne antwort. ich glaube ich habe dich erreicht und das wirkt. denn im grunde ist es nicht relevant ob oder ob nicht.
Melanie, ich habe dieses gelesen und sofort kam in mir die Frage hoch: Sie schreibt, das sie mich erreicht hätte...wie, mit was und überhaupt was meint Melanie damit, mich erreicht zu haben?? Und woran erkennt sie, das sie mich erreicht hat?!
tja ich sag ja, auch ich möchte lerenen und weiss das ich mich ab und zu etwas undeutlich ausdrücke. manchmal ist es auch in räzeln geschrieben. daran bin ich gerade und es macht mir mords spass das mal anzuschauen.
ich meinte dadurch das du auf meine texte eingegangen bist, mir antwort gegeben hast habe ich den eindruck ich habe dich erreicht. erreicht haben bedeutet in dem fall das du mich wahrgenommen hast.
es ist hier ab und zu so, dass ich auf das was ich schreibe keine antwort bekomme. warum das so ist weiss ich nicht genau. es ist halt so. dann habe ich denjenigen nicht erreicht.
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.denn im grunde ist es nicht relevant ob oder ob nicht.
Dieser Satz ist für mich ein einziges Fragezeichen Melanie
es ist nicht wichtig hier fürs forum ob du nun beim arzt ne diagnose gestellt hast oder keine ärztliche diagnose hast.darum ist es nicht relevant fürs hier weiterschreiben.auch nicht für mich.
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wichtig ist ja, das du dich in deinem leben als mittelpunkt siehst,....
Ich habe darüber nachgedacht und bin zu dem Schluß gekommen, das ich nicht der Mittelpunkt in meinem Leben sein möchte. Ich bin wichtig und es ist gut das es mich gibt, sozusagen freue ich mich (jetzt) über mich selbst, jedoch möchte ich davor bewahrt werden/mich selbst davor bewahren, mich ZU wichtig zu nehmen.
Ich hoffe Melanie, du erkennst was ich ausdrücken möchte.
also wie soll das denn gehen, sich ZU wichtig zu nehmen? warum schreibst du das so auf, als wäre ein sich ZU wichtig nehmen etwas negatives? es kommt bei mir so an.
ein sich selbst wichtig nehmen und sein eigenes ich in den mittelpunkt des lebens zu stellen ist für mich etwas so positives geworden. endlich bin ich dazu bereit mich zu sehen, meine gefühle warzunehmen , mich zentral als diejenige zu sehen, von der aus das leben dann organisiert wird. so das es gut und gesund werden kann.
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ob du das auch weiter konsequent durchziehst?
Kurze Irritation, die ich empfand.
Melanie, ich hoffe und vertraue darauf, das ich die Kraft habe und/ finde/annehmen kann, konsequent den Weg zu gehen. Konsequent, jedoch nicht mit dem übersteigerten Massstab perfekt sein zu müssen.
das hat absolut nichts mit perfektionismus zu tun. ein konsequentes handeln bedeutet, das das ich mir vornehme auch mit allen daraus folgenden konsequenzen auch durchziehe und verantwortung dafür übernehme was geschieht.coabhängige handeln häufig nur zeitweilig konsequent, sie fallen manchmal sogar wieder in alte muster zurrück. da heisst es sich jeden tag mit ausseinandersetzen um tatsächlich ein leben lang kosequent zu bleiben.denn für mich ist klar. ich bin coabhängige. ich kann miene krankheit stopen. heilen nicht.es ist eine aufgabe meinleben lang mir darüber bewusst zu sein um nicht wieder abzurutschen.
klar rutsch ich ab und an wieder mal ab in alte muster, so einfach ist das ja nicht. doch dafür übernehme ICH für MICH dann auch die ganze verantwortung. würde ich perfektionistisch an die sache rangehen,könnte ich mir ausrutscher nicht verzeihen. doch das kann ich sogar mit einem grinsen im gesicht, inzwischen, und mir dann sagen, nun ich bin ja mensch und aus fehlern lernt man.zudem werd ich mir da immer sicherer und kann bewusster mit meiner coabhängigkeit umgehen. das bedeutet für mich ich kann dadurch viel besser wieder konsequent meinen weg gehen.
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ich bin selbst im helferberuf tätig und da merk ich sehr, das ich mich oft wieder am näschen packen muss und wieder zu mir selbst finden muss um mich nicht vor lauter bei anderen mich beschäfigen mich selbst zu vergessen. das ist das erbe meiner coabhängigkeit und hier weiss ich habe ich ein leben lang auf mich schauen, das tag täglich.
Ich bin da nachdenklich Melanie. Immerwieder mal an das eigene näschen packen/Eigenreflektin: ja. Jedoch das hat für meine Begriffe nicht etwas mit dem Beruf zu tun, sondern in der Involviertheit in diesem Beruf. Selbstverständlich kann oder spielt da Co-Abhängigkeit eine Rolle oder das Erbe dieses Schlammassels, jedoch merkwürdigerweise habe ich da nicht so große Schwierigkeiten. Da konnte ich recht schnell lernen und manifestieren.Vor der Arbeit nehme ich mir die Zeit und "fahre mich runter", um nichts aus meinem privatem Bereich da mitzunehmen, in der Arbeitszeit habe ich mich zu konzentrieren auf das, was Für den mir anvertrauten Menschen (oder Angehörigen) notwendig und erleichternd und liebevoll ist. Da sollte/muss und nehme mein Ego auch raus. Da habeund kann ich eigenerantwortlich auf Grund von Weiterbildunge und Erfahrunswerten arbeiten/übernehmen wie ich auch tunlichst Verantwortung abzugeben habe. Eine einfache Frage der Kompetenz. Und nach der Arbeit "fahre ich mich ebenso wieder runter". Auch im Umgang unter Kolleginnen und Kollegen durfte ich hier merkwürdigerweise schnell lernen und umsetzen . Ist schon merkwürdig, wie manches so passiert.
du ich schaffe das auch, ich geh aus der tür raus und bin dann wieder melanie, nicht mehr die fachkraft. zum glück nehm ich von der arbeit selten was mit, was die verantwortung angeht. da bin ich profi. doch ich habe auch hier in der ausbildung gelernt, ich bin fachkraft und darf trotz alle dem meine eigenen persönlichkeit mitbringen. etwas menschlichse soll ja auch im alltag und im umgang mit menschen miteinfliessen. was meine zu betreuenden angeht klapt das sehr gut. ich mag diese frauen die ich betreue. ein mögen mit der notwendigen distance. das wissen darum, das ich nicht die einzige fachkraft bin, die dort arbeitet lässt das zu, denn durch das wissen da sind noch andere die sich um die belange der frauen kümmert kann ich mich ein stück zurrücklehnen und mir sagen, selbst wenn ich einmal nicht da bin, ist jemand anderer da.das entspannt diese geschichte .
das thema kollegen und team, dazu führ ich nichts weiter auf, da stekt einfach eine sehr ungesunde dynamik drin, die mit ner supervision erledigt werden könnte. doch das muss nicht ich entscheiden, das ist cheffsache.
lieben gruß melanie