lieber hartmut,hallo midnight, hallo zusammen,
sicherlich , du hast hier schon recht. verkopfen und kompliziert machen. nur nach dem WAS ich elebte, WIE ich das erlebte und wie ICH MICH erlebte in der ehe, auch in partnerschaften danach war geprägt von alkohol, manipulation,kontrolle,machtausübung,gewalt verbal oder auch körperlicher art mit demensprechenden ... übergriffen. das will ich so nicht mehr erleben, das weiss ich schon lange.
doch ich bin da viel zu sehr rumgelaufen mit dem was ich nicht wollte, das ich ne mauer um mich rum aufgebaut hatte und niemanden mehr an mich rangelassen habe. keiner . selbst meine therapeutin sprach dafon, sie komme sehr sehr schwer an mich ran. mir fällt das schwer und selbst das war mir niemals so bewusst wie heute, das ich das so habe.
midnight fragte, mich einmal warum die menschen solche probleme haben miteinander zu reden,umzugehen. weil angst da ist, verletzt zu werden. ich bin mein leben lang ennteuscht, verletzt worden, ich weiss ja, ich habe das zugelassen. nun heissts nicht mehr zu zu lassen. deshalb die mauer, die isolierte. inzwischen bin ich wieder weiter und dabei ne mauer abzubrechen und das ist sehr sehr schwer für mich, denn das hat sich jahrzentelang ziemlich dick und fest und stabil um mich herrum gebaut. ich dachte bis vor nicht all zu langer zeit ich bin nicht fähig gefühle wahrzunehmen, das auch zuzulassen, das manche menschen in mir manche gefühle auslösen in der begegnung. hab mich verkrochen, verzogen, verkrümelt, eingesperrt.dann habe ich häufig überreagiert, weil ich damit einfach nicht umgehen konnte.denn selbst mit dieser mauer konne ich nicht verhindern, das sich da was in mir aufbraute, anstaute, verkapselte zu einem bösartigen ding in mir entwickelte. das macht mir heute nach wie vor angst, nicht mehr so wie es schon war, aber einwenig schiss ist noch vorhanden.ich möchte heute so leben, das ich nicht wieder sowas in mir entwickel.
doch wie ich es schaffe die angst, diese panik zu akzepieren, in meinem leben als notwendige gefühlsregung anzunehmen bin ich dabei auch diese anderen gefühle in mir anzunehmen und das ist ein grosser fortschritt, mal zumindest für mich. gefühle gleichzeitig in dem moment wahrzunehmen wo sie entstehen, nicht viel viel später.ist nicht so einfach, manchmal endecke ich an mir, das ich reagiere wie ichs immer schon tat, ich haue ab.
natürlich projeziere ich das nicht auf jeden mann und frau denen ich begegne. doch ich spüre bei so einigen menschen die mir begegnen diese gleichen gefühle, die ich als coabhängige hatte. das hindert mich oft daran weiter kontakte zu pflegen, unbefangen kann ich nicht mit ihnen umgehen. scheint ein teil von mir zu sein, welchen ich nicht löschen kann in mir fest verankert. das schützt mich wenigstens mich nicht mehr abhängig zu machen. denn nach der ehe die ich hatte versuchte ich beziehunen aufzubauen, begegnete leider immer und immer wieder den gleichen typ mann. bis heute. erst letztens habe ich wieder festgestellt, das zwei dieser begegnungen männer waren, die eben ein alkoholproblem , oder ein suchtproblem haben. woran das liegt, obwohl ich schon einiges verändert habe, ich trotzdem diesem typ mann immernoch anziehend finde liegt einfach daran, das sich da noch nichts in mir verändert hat. das ich heute viel früher erkenne, melanie, das ist einer der dir nicht gut tut, darüber bin ich sehr froh.doch scheinbar dauert das noch länger bis ich da für mich erkenne das es auch noch andere menschen gibt, die auch ihre attraktivität haben, etwas anderst wie die bei denen ich bisher diese atraktivität gesehen habe. da gehts hin, das weiss ich, dahin wos für mich noch fremd ist, wo kein alkohol im spiel ist, keine sucht, kein...... dahin wo das leben so eifach ist unkompliziert und unverkopft.
wenn alles analysiert wird, fehlt der raum für glücklich sein. schön geschrieben. doch schnell wirds bei mir, nach langjähiger erfahrung, eben aus dem glücklichsein leid. daran arbeite ich, das schaff ich auch noch, darum wird von meiner seite auch weiterhin in mich rein geschaut und erkannt was da so abgeht.
liebe grüße melanie