Beiträge von Melinak

    hallo zusammen,


    ich verstehe was du meinst, hartmut. ob das was ich schreibe für einen alkoholiker hilfreich ist? keine ahnung, ich kann das anbieten sich über das ein oder andere nachzudenken. ich halte es nach wie vor so, das das was ich schreibe von mir aus kommt und jeder selbst entscheiden kann ob und wie er damit umgehen kann.nur ist es für mich als co wichtig auch hier zu schreiben.

    auch sehe ich hier in meinem geschriebenen kein signal einene individuellen weg zu gehen. in meinem geschriebenen ging es nicht um einen individuellen weg, es ging um grenzerfahrung, grenzen setzen, wie es dazu kommt und wie manchmal damit umgegangen wird.

    ich denke genauso wie du, das es wichtig ist sich an diese grundbausteine zu halten, sonnst wär ich nicht hier. auch das möcht ich nochmals für alle unterstreichen.

    ich habe nach diesen bausteinen gehandelt und mein leben ist heute ein sehr schönes. hilfe nahm ich mir bei einem therapeuten, der sicch dem angenommen hatte, der mir half diese bausteine umzusetzen und in mein leben einzubauen.

    ich danke auch für diese diskussion und dir dirk alles gute auf deinem trocknen lebensweg.

    liebe grüße melanie

    hallo zusammen,

    ich bin als coabhängige auch suchtgefärdet, lediglich ist mein stoff nach dem ich süchtig bin nicht alkohol, der liegt eben bei demjenigen der alkohol trinkt, darauf springe ich an. ich denke auch hier gibt es die gefahr rückfällig zu werden.die gefahr ist zwar nicht stofflich bedingt das ich kaputt gehe, aber seelisch bedingt daran kaputt zu gehen. mein tot wird dann nicht der sein, dass mein körper ducht den stoff alkohol verkümmert, meine gefahr sehe ich eher darin so seelisch daran zu sterben, dass mich depressionen, lebensunlust und schlussendlich dann auch unter umständen der freitod aufgrund der auswegslosigkeit kommen könnte.hartmut ich habs erleben müssen, leider und auch das war nicht das erlebnis das ich gern wieder erleben möchte.ich bin vorsichtiger geworden. so vorsichtig das ich dann das machte was genausowenig gesund ist. vor lauter angst mich in meine bude eingesperrt und nicht mehr raus gegangen, angst vor menschen bekommen. jedes klingeln vom telefon machte mir angst, auch das an der haustüre. ich konnte kaum noch einkaufen gehen weil ich vor lauter panikattacken menschenansamlungen nicht ertragen konnte. einmal bin ich vor lauter angst zusammengebrochen. nicht schön.

    paralelen sind vorhanden. ich schreibe von mir.ich hab auch keineswegs dafon geschrieben weiterhin sich den stammtischbrüdern mit welchen da gesoffen wurde zu treffen. :wink:

    ob ich weiss das meine grenzen als coabhängige die gleichen sind wie die beim alkoholiker? nein das weiss ich nicht.

    doch weiss ich gerenzen müssen von innen herraus gesetzt sein und angenommen werden. die muss ich selbst erfahren. das denk ich mir werden alle suchtkranken für sich herrausfinden.

    zum thema naiven denken kann ich dir noch mitgeben, das meins da sicher weit weniger naiv ist, als wie du versuchst es hier darzstellen. wär ich naiv im denken gewesen wäre den ärzten ihrer meinung gefolgt säss ich heut nicht hier um mit dir zu schreiben. :wink:

    so und nun noch zum thema rausgehen. rausgehen ja, menschen treffen ja, aber wirklich nur da wo es gesund ist. nicht dort wo ich mich dieser gefahr wieder aussetze. da stimme ich denke ich jedem zu.so wie karsten schrieb: treff dich mit denjenigen die deine sucht akzeptieren und die nicht in deiner gegenwart trinken.dies ist fakt, dies ist die grenze. wer das ausprobieren will, der wird erfahrungen machen und merken das es irgendwann nicht gut ist so weiter zu machen, wie er es gewohnt war.

    meine erfahrung hier ist genau die gleiche. rausgehen ja, menschen zu treffen ja, aber nicht mit denen zusammen am tisch zu sitzen, die saufen bis zum umfallen betreiben.das mach ich nicht mehr mit.

    da seh ich dann wieder parallelen zum alkoholiker :wink:

    lieben gruß melanie

    danke mathias für deinen beitrag...seh ich auch so, verbiegen ist nicht gut. annehmen und akzeptieren einfach besser. ich denke auch, das wärst du gegangen um das nicht anzuschauen du weitaus mehr probleme mit dem trinkverhalten deines sohnes hättest als so, indem du ihn dabei zuschauen kannst. selbst wenn der anblick dir mit sicherheit die ein oder andere gefühlsregung bringt, wichtig ist dabei bei dir zu bleiben und das eben auch zu akzeptieren.

    lieben gruß melanie

    lieber karsten

    grenzen kann ich doch erst erkennen, wenn ich etwas ausprobiert habe.

    schau mal ein kleines kind, das mit ner kerze spielt, das wird niemals erfahren wie weh das tut, feuer heiss ist, wenn es nicht mindestens einmal in die flamme gelangt hat. hinterher hat es eine dicke brandblase am finger, aber die erfahruung gemacht, es tut verdammt weh.

    klar, es ist sicher eine totbringende krakheit, alkoholismus ist keine kleine brandblase an einem finger. doch ist es nicht doch so, dass gerenzen hier ausgetestet werden können, ohne dabei gleich das schlimmste an zu nehmen? ganz vorsichtig natürlich immer darauf bedacht auf mich und meine co abhängigkeit.

    ich hab manchmal das gefühl mich isolieren zu müssen, nur um nicht miterleben zu müssen, wie sich die anderen betrinken. da mich zu schützen bringt mich in eine isolation, dann sitz ich nur zu hause rum, weil ich angst dafor habe rückfällig zu werden.das kann auch nicht der sinn des lebens zu sein. denn es ist nunmal zu akzeptieren das wenn ich unterwegs bin garantiert jemanden besoffenen begegnen werde.das ist wie lebendig begraben zu sein, sag ich dir, fühlt sich elend und mieserabel an, wenn ich da in meinem loch sitze vor lauter angst einen rückfall zu bekommen und das leben draussen an mir vorbei läuft.

    ich habe beschlossen trotz allem was ich als co abhängige mitbringe, meine suchtbereitschaft die ich sicherlich in mir trage raus zu gehen.mich unter menschen begebe. auch wenn ich da den ein oder anderen alkoholiker vor mir sitzen habe. ich möchte mich nicht von meiner co abhängigkeit abhängig machen und darum geh ich inzwischen wieder raus. ich begegne hier die anderen, die jenigen die nicht unter dieser krankheit leiden. die sind inzwischen in meinem leben eingezogen. das hätte ich mir genommen, wenn ich nicht raus gegangen wäre.

    dabei vertrau ich mir inzwischen mehr und mehr selber, denn ich hab ja gelernt damit umzugehen. klar, ich denke auch, ich mische mich nicht mehr unter die leute die saufen als lebenssinn betreiben. die meide ich sicherlich, darauf kann ich mich auch wieder verlassen. die gefahr besteht dennoch immer und immer wieder das ich dann doch mal an jemanden gerate, der süchtig ist. ich kann doch deswegen nicht aufhören zu leben und mich unter menschen begeben.

    grenzen kann ich nur dann erleben, wenn ich sie ausgetestet habe, oder etwa nicht? sonnst werde ich doch niemals lernen wo meine grenzen sind!

    vielleicht muss hier der ein oder andere diese rückfälle erleben, immer und immer wieder auf die nase fallen. doch ist es nicht so, das derjenige dem es dann auch wirklich ernsthaft wichtig ist, erkannt hat das das suchtfreie leben das wesendlich bessere ist als das in der sucht alles daran setzten dann nein zu sagen und sich schützen.ichbin mir heute sicher das ich wenn die begegnung mit einem süchtigen meine co knöpfe drückt bin ich so schnell weg und der aus meinem leben draussen so schnell kannst du nicht gucken. das mach ich nicht mehr mit. so kann ich auch wieder ins leben gehen und menschen begegnen, selbst wenn die alkoholiker sind. ich kenne inzwischen meine grenzen, weil ich diese erfahren und erlebt habe.

    lieben gruß melanie

    liebe freigeist,

    bist du nicht? nicht aufopfernd, über deine grenzen leistend? sicher nicht?

    Zitat

    Bin ich deswegen Co??? Weil ich ein Leben zu zweit einem Leben alleine den Vorzug gebe. Nein, kaum.


    sei ehrlich zu dir selbst. du hast dir den partner ausgesucht, der in dem moment zu dir passte.

    mir hat es sehr geholfen meine texte nochmal durchzulesen, so als habe das jemand anderer geschrieben. ich habe zwar schmerzhaft erkannt, ich bin co doch das half mir tatsächlich weiter. damals hatte ich einen anhaltspunkt für mich.

    ich denke, jetzt hast du klarheit, sei dir deiner mehr selbst bewusst und hinterfrage DICH warum du eine solche einstellung hast, was dich dazu bringt SO verdammt viel einem menschen zu geben. meiner meinung nach viel zu viel.du hast dich darauf eingelassen.

    ja, ich habe auch unglaublich viel angst gehabt mich selbst zu hinterfragen. nur warum denn? hab den mut dich zu hinterfragen, dann findes du die lösung auf all die vielen fragen die du gestellt hast.

    lieben gruß melanie

    liebe hanna,

    genau das ist der springende punkt:

    wenn mein partner mir in diesem moment nicht hilft und mich liegen lässt dann wäre für mich diese beziehung nicht lebbar. nur erwarten kann ich das nicht von einem menschen der dazu nicht fähig ist. ob ich dann kompromissbereit bin und sage ich kann das so leben oder nicht kommt dann wieder VON MIR aus, nicht in der erwartung AN IHN was zu ändern. zu akzeptieren er kanns nicht(aus welchen grund auch immer) und für mich zu entscheiden kann ich so leben oder nicht, mit diesem partner? ist er dann der richtige partner für mich?

    es gibt menschen die haben dafür keine sensibilität. ich habe es auch erfahren müssen, das mein partner damals, von dem ich dachte er steht hinter mir, mir in solchen situationen eher einen tritt in den hintern gegeben hat, mich aufforte mich nicht hängen zu lassen, mich aus dem bett schmiss und meinte:ich habe hunger mach mir mal ein brot.

    ich habe aufgrund der tatsache das der mann damals nicht fähig war etwas zu tun in allen schwangerschaften erleben müssen, das ich wehen bekam, mein muttermund sich vorab schon öffnete. eins der kinder hätte ich fast im 5. monat verloren die beinen anderen im 7. monat. mein damaliger partner hatte , nachdem ich aus dem KH wieder zu hause war mit der option"dauerhaft liegen bleiben" nichts besseres zu tun wie mich rum zu kommandieren, brachte nichts auf die reihe. ich hab zum glück eine haushaltshilfe bekommen. ich wüsste nicht wie das sonst geendet hätte. er war unfähig, alkoholiker.eine der haushaltshilfen hatte mich darauf hingewiesen, dann er wohl alkoholiker sein könnte, erst da, bei der schwangerschaft meines dritten kindes fiel mir das ganze wie schuppen von den augen.

    meine schwiegermutter damals gab mir zudem noch die peitsche, sie meinte ich wäre wehleidig, eine schlechte mutter und hausfrau wenn ich mich monatelang auf die faule haut legen würde und ihrem all so geliebten sohn die ganze arbeit liegen liess. böses weib. ich bin froh DIE NICHT MEHR SEHEN ZU MÜSSEN!

    so nun zu erwartungsen. ich habe es erwartet, das er hilft. doch er tat es nicht. das leid war unendlich schmerzhaft zu erkennen, ich war so entteuscht.

    erwartung hat immer was mit enneuschung zu tun.IMMER! wenn die nicht erfüllt werden.

    heute weiss ich, das ich niemals mit einem menschen zusammen sein möchte der nicht von sich aus die fähigkeit hat zu erkennen, wann er sich einbringen kann.diese fähigkeit setze ich vorraus. lach. demnach erwarte ich das schon vorab?

    grübel

    lieben gruß melanie

    lieber mathias,

    lach runde zwei:

    Zitat

    er hat im laufe des nachmittags und abends mehrere bier getrunken. ich hatte den eindruck dass er sich nicht "am riemen gerissen" hat, er scheint tatsächlich (noch) "normal" mit dem alkohol umgehen zu können

    du hast ihn beobachtet, weisst das er mehrere biere getrunken hat. wie beschreibst du dann dieses verhalten?. ich weiss das gleiche mach ich auch. wenn mein bruder mal ein bier bestellt schau ich nicht weiter drauf, wiviel da nach kommen. ich hab ja auch kein problem mit ihm und dem trinkverhalten, mach mir da überhaupt keine sorgen, lass ihn machen.ich weiss nicht einmal ob er ein zweites bestelt hat oder was sonnst so nachkam.

    wenn meine muttter ein bier bestellt klingeln bei mir irgendwo noch die allarmglocken und ich beobachte das unbewusst, zähle. wie gewohnt. heute noch, weil ich diesen mechanismuss nicht einfach so von mir abschütteln kann.

    zum glück mach ich mir keine sorgen mehr um sie, da bin ich ein stück weg von. doch ich gebe offen und ehrlich zu: dieses andere empfinden das ich be meiner mutter hab, das ich bei sonst keinem anderen in der familie habe, ist hundertprozent meine co abhängigkeit!

    zudem möchte ich dir mit auf den weg geben, das es sicherlich ganz natürlich und auch verständlich ist, wenn ein vater sich sorgen um den sohn macht, ich würde es genauso haben, wenn eins meiner kinder so unterwegs wäre. das zuzugeben ist doch nicht schwer.deine angst ist nachvollziehbar, auch die hätte ich. das wird denk ich mir allen eltern so gehen, die ihren kindern nur das beste wünschen, die ihre kinder lieben.


    Zitat

    ich hab gelesen dass es dir super geht und wünsch dir, dass es so weitergeht. ich bin gespannt wann es bei dir mit ner festen und andauernden partnerschaft klappt.

    danke matthias, mir geht es wirklich sehr gut. partnerschaft ist ein problem für mich, das werd ich die nächste zeit angehen, das thema, bin ja schon dabei. weisst du ich bin nicht scharf drauf wieder aufs näschen zu fallen. :wink:

    lieben gruß melanie

    liebe midnight,


    im grunde seh ich das ähnlich wie du. eine partnerschaft wie sie so in den köpfen der gesellschaft, in den hollywoodfilmen oder im liebesschnulzenromantikbuch geschrieben steht, den heimatfilmen und so weiter werd ich sicherlich nicht eingehen. das klappt sicher nicht. das typische mann geht arbeiten, frau bei den kindern und am herd, einpaar stunden arbeiten gehen um das selbstwert wenigstens ein bischen anzuheben kann ich mir nicht vorstellen. er kommt heim nach acht stunden arbeit, fertig, erst mal aufs sofa, ich warte auf ihn mit nem leckeren schnitzel nein danke!

    so zum pizza und schnitzelhema folgendes. ich sitze tag täglich da und bekoche meine kinder. der eine liebt pizza, der andere pfannkuchen meine tochter steht auf hähnchen und mir ist lustig nach gemüseauflauf. denkst du wirklich ich bekoche hier jeden einzelnen, wie er es möchte?lächel,nein danke dann müsst ich meine küche vergössern und mindestens zwei herde in der küche stehen haben.

    da muss ich und auch meine kinder kompromisse eingehen, diese fähigkeit besitze ich. so haben wie hier einen pizzatag, einen hänchentag, pannkuchentag und einen gemüseauflauftag. klar werde ich es niemals schaffen es jedem einzelnen recht zu machen, weil gemüseauflauf esse nur ich und mein grosser, die kleinen mögen das nicht und müssen da trotzdem durch. boa und ich find es inzwischen erbaulich und grossartig schon ältere kinder zu haben, die nämlich beim essenkochen helfen....die kröhnung ist es wenn mein grosser mir mal kocht oder meine tochter, weil sie weiss ich kann nicht backen, aber sie und ich liebe kuchen mir einen kuchen gebacken hat.

    ja und abends am fenseher ists genauso. meine kidds schauen gern diesen film an, ich aber gen was anderes. dennoch schaffen wir es so, das wir alle zusammenraufen und uns einigen können. klar ist es das immer einer mal verzichtet, der andere was bekommt. beim nächsten mal ist dann wieder der andere dran.reden miteinander ist ein hohes gut, vor allem wenn wir miteinander reden. es gibt da immer eine lösung.


    ich glaube nicht das egoismus was mit dem anderen was aufzuzwingen zu tun hat. ich denke das es wichtig ist das eigenen bedürfniss das man hat wieder zu geben und schauen was passiert. wenn ich merke meinem kind ist es wichtig das zu schauen, wichtiger wie mir kann ich auch einen schritt zurrück geht und dem das dann ermöglicht. so gehen meine kinder auch einen schritt zurrück, wenn die merken mir ist was wichtig und ermöglichen das mir. das nenne ich dann rücksicht aufeinander nehmen, das mach ich dann auch gern. wobei ich bei meinem kleinen einen kleinen kämpfer hier hab, der kann verbal mit der hohen kunst der überredungsgabe sich fast immer durchsetzen, nur nicht wenns um hausaufgaben hgeht...grins

    hier handelt es dennoch um kinder, die ja noch einwenig der mama folgen( grins mehr oder weniger gut). klar kann ich das so nicht einer partnerschaft gleichsetzen, dennoch kann ich sagen, das ich kompromissbereit bin...lach...

    es gibt was anderes an egoismus, das was wir ja oft sehr sehr als schimpfwort benutzen. das sind menschen die ohne rücksicht auf den anderen ihr ding machen. das ist eine form, da hat derjenige die gewisse soziale kompetenz nicht gelent, derjenige ist nicht einfühlsam genug. dabei gehts aber auch nicht um das mitleiden, da gehts um das sich reinspüren, wie ich mich fühle wenn mich so jemand behandelt. das fehlt. die gehen kein kompromiss ein machen nur ihrs. total ungesund und mit einem solchen menschn kann keiner wirklich gut umgehen. denn derjenige macht den anderen kaputt.


    Zitat

    dir zu raten -> bleib lieber allein! <- möchte ich nicht, aber daran zu glauben, dass es eine bedingslose liebe gibt (allein der widerspruch in dieser formulierung...), bringt dich nicht weit in einer partnerschaft, denn wenn du nur gibst ohne zu erwarten, dann wirst du für den partner bald langweilig oder unterwürfig...

    ich wollte mir das jetzt mal genauer anschauen und hinterfragen.

    ich glaube nicht, das wenn ich bedinungslos gebe ohne was zu erwarten dann unterwürfig handle. ich gebe etwas von mir aus, dann gerne. ohne zu erwarten.

    dennoch heisst es nicht, das ich immer allgegenwertig diejenige bin die immer nur am geben oder am machen ist. denn da wär ich wirklich doof, wenn alles nur von mir aus kommt ich mach und tue, von ihm aber nichts kommt

    .ich denke es ist keine bedinung, es ist eine selbstverständlichkeit, das der andere, der partner sich genauso gut um seine angelegenheiten kümmert wie ich das für mich.leben auf gleicher augenhöhe, jeder macht seins, für sich allein, mit unterstützung des anderen wenn der das will. wenn nicht dann nicht.hier grenzen setzen und auch mal nein sagen können genauso wichtig.ja und das dan auch akzeptieren zu können und nicht in panik zu kommen, das gelich zu setzen mit "der liebt mich nicht oder ich werde nicht geliebt weil ich nein gesagt habe"


    Zitat

    du machst mir eher den eindruck einer sehr starken frau, da brauchst du auch den starken mann an deiner seite und kein "weichei"...

    grins.......

    Zitat

    Aber das "sich um den anderen sorgen" in einer gesunden Art und Weise gehört für mich schon zur Liebe dazu .....

    wie weit gehst du mit der sorge um den anderen? wie viel umsorgen ist gesund, wann wirds denn krankhaft? denn zu viel umsorgen verindert ja auch den anderen sich um sich selbst zu kümmern.

    ach mädels das thema ist sehr schwierig find ich


    ich glaube ja, ds es ganz unterschiedliche formen von beziehung und partnerschaft möglich sind.

    eine bekannte erzählte mir von ihrer 30 jährigen ehe und meinte zu mir, wir wären nicht mehr zusammen wenn der eine den anderen nicht seine ruhe lassen würde.

    erst war ich entsetzt. dann erzählte sic mir von zwei schlafzimmern, jeder seinen fernseher. jeder kann so besser schlafen.

    nun ers mal schluckte selbst ich. doch ich habe es verstanden. leben und leben lassen. beide gehen nun in urlaub auf ne unheimlich geniale art und weise, das ist das was sie sagt, das sie beide verbindet.sie lieben sich und können sich auf der einen seite auch in ruhe lassen. eigendlich genial!

    lieben herzlichen gruß melanie

    liebe sunshine,

    na in solch einer situation kannste alles tun. meine würd sogar so ein gefühlsausbruch von mir nicht wahrnehmen.nur bringt mich das nicht weiter. na ja, ich war schon wütend und habs gemacht. das einzige was war ist ein schlechtes gewissen über mein schlimmes benehmen das ich mir dann machte.

    doch ich bin auch nicht diejenige die nicht ihre meinung sagt. klardoch. offen ehrlich sag ich meiner mutter heute ins gesicht was ich dafon halte, wie sie sich gehen lässt, das sie mich damit jahrzentelang belastet hat. nur inzwischen hab ich alles gesagt was gesagt werden musste und wir haben hier stillschweigend unsere ruhe inzwischen. ich lass sie saufen und gehe wenn ich sie so nicht aushalten kann.

    lieben gruß melanie

    lieber matthias,

    mir scheint das du nicht ganz so realaxt mit der situation umgehen kannst wie du es heir immer wieder versucht darzustellen.

    meine mutter trinkt bier, auch wenn wir unterwegs sind. nicht viel und sie "reisst" sich am riemen. nur wenn alle weg sind, dann gehts los. zudem denk ich wenn er unter seinen kumpels unterwegs ist, in den discotheken oder kneipen sich rumtreibt sieht das sicher anderst aus. all das was du gerade versuchts an eindrücken zu sammeln scheint deshalb so gesehen zu werden, weil du schon sehr co anteile in dir trägst. es dient für dich zur beruhigung. mit der realität hat so ein zusammentreffen meisst nichts zu tun.

    wenn dich das nicht berühren und belasten würde, würdest du ihn nicht so genau unter die lupe nehmen. lass ihn, mehr oder weniger saufen. du weisst doch am besten das bringt überhaupt nichts!

    lieben gruß melanie

    hallo sunshinelady,

    Zitat

    Mich belasten im Moment nur die extremen Stimmungsschwankungen und das wenn man etwas zu Ihr sagt , Sie es gleich persönlich nimmt und sich angegriffen fühlt. Sowas kenn ich von Ihr nicht

    das macht der alkohol, das ist das verhalten einer kranken frau. ist ihr verhalten, das zu erleben ist schwer. belasten sollte es nicht. mir geht es so, das ich mir inzwischen sagen kann, diese reaktion kommt vom alkohol. meine mutter ist krank, das macht sie nicht einmal mit absicht, gehört dazu. allso lass das nicht an dich ran, das es dich belastet. muss es nicht.

    ich bin soweit das ich in solchen momenten dann das gespräch beende. ich brauch das so nicht mehr. ich muss es nicht haben. es ist ihrs nicht meins.

    ich habe oft erlebt, wie sie "abgegangen"ist, meisst so alkoholisiert das sie sich an nichts mehr erinnert. sie nicht, ich schon. doch weil das so ist kann ich getrost gehen, auch daran wird sie sich nicht erinnern. aber ich, denn ich habe mich dadurch einer unschönen konversation entzogen, genau wie sie. aber nicht durch alkohol sondern durch konsequentes handeln das nicht weiter mit mir machen zu lassen. ich bin nicht mehr bereit das zu ertragen!ich bin ein feier mensch der hier klar nein sagen kann, auch wenn es die mutter ist. denn ich bin erwachsen und brauche meine mutter heut nicht mehr zum leben!

    einen lieben gruß melanie

    liebe hanna,

    das stimmt schon, wie du schreibst, es ist ein bedürfniss, das ist ja vorhanden. dochnicht um jeden preis und vor allem nicht um diesen preis mich selbst aufzugeben. partnerschaft. ja, was bedeutet für mich zukünftig partnerschaft?

    ich möchte mit einem menschen zusammen sein der mit mir zusammen das lebt, was uns beiden gefällt, ohne daran bedingungen zu knüpfen. mit respeckt tolleranz und akzeptanz sich gegenseitig stützen aber nicht manipilieren und funktional machen. hilfe annehmen, die von herzen kommt ohne daran bedingungen zu knüpfen.
    den menschen so annehmen zu akzeptieren, su sehen wie er ist. miteinander den weg zu gehen ohne sich dabei im weg zu stehen und entwicklung zu verhindern. sich nicht behindern, miteinander das zu leben was einem verbindet und dem anderen seine freiräume lassen, das zu tun was ihm gefällt, ihm gut tut. ich will nimanden erzeiehn, verbiegen das er so ist wie ich mir das vorstelle.

    darum bin ich heute immernoch singel, bald 10 jahre nach der trennung von meinem mann. ich lebe seither allein, was mir nichts ausmacht. dem bedürfniss nach partnerschaft habe ich bisher dann nicht nachgegeben, wenn ich merkte derjenige, der mich kennenlernte, den ich kennenlernte hatte ansätze, die mich einschränkten, mich wieder an ihn binden wollten. wie gesagt lieber bleib ich allein als mich irgendwelchen seinfenblasenmodellen die in meinem kopf entstehen, weil ich mit aller gewalt jetzt unbedingt jemanden brauche mir mein leben verbaue.meisst wachst du auf und siehst, was du dir selbst damit angetan hast. nein danke. keine seifenblasen mehr, so schön sie schillernd bunt leicht harehschweben. die platzen mir viel zu schnell und hinterher bleibt nichts als luft übrig.

    ich lebe lieber mit mir selbst, weiss ich kann mich auf mich verlassen, brauche dazu keinen mann. ich bin selbständig genug, weiss was ich will, kenne mich aus und haue auch mal nen nagel allein in die wand. alles das was ich zum leben brauch kann ich allein meisstern. ich habe mich damit arangiert, habe mich da auch weiterentwickelt in dem ich emsig immer wieder neues lernte, auch wenn mir so ne bohrmascheine echt erst einmal angst machte war ich glücklich das das loch in der wand gross genug für den dübel war und die schraube dann auch noch richtig passte.vor allem wenn das wandregal dann noch im wasser hing und nicht vin der wand runtergefallen ist. oder die neue lampe, die ich gekauft habe hängt noch am gleichen tag an der decke, weil ich inzwischen keine angst mehr habe, weil ich weiss wie ich die anzuschliessen habe. oder ich gehe arbeiten, verdiene mein geld, gebe es für mein leben aus und muss danach nicht fragen
    oder die kinder hier, die wissen die mama ist der cheff, die hat die ansage wolang es geht, schaut danach das es gut läuft, immer oreintiert am wohlergehen des einzenlen hier.die auch nachfrägt, was das kind möchte, da sensibel genug ist zu erkennen was los ist, was welches hind hier braucht.ganz allein ohne partner weiss ich wos lang geht.ich brauche keinen mann an meiner seite, ich habe mein leben fest im griff.

    nur auch das ist etwas was mir etwas angst macht. ich bin sehr stolz darauf das ich alles hier manage. manchmal ists echt viel doch ich schaffe das. natürlich wäre es leichter das zu zweit zu machen. nur dann wenn ich mich dann auch darauf einlassen kann. scheinbar ist das ein problem von mir.mich einzulassen und darauf zu vertrauen, das der andere mensch mir all das was ich bisher lebe auch solässt ohne mich einzuschränken. bis jetzt weiss ich das es gehen kann, blick das alles aber irgendwie nicht so druch, das es immer wieder in mir noch die andere seite gibt, die einer co abhängigen die sich jahrzentelang hinter einer mauer versteckte und nichts an sich rangelassen hatt. mal schauen wie es so wie es jetzt ist weiter geht. im moment wie gesagt geht es prima ohne mann. auch wenn hin und wieder da ein bedürfniss in mir etwas anderes meldet. doch ich glaube schon auch, das es sich lohnt darauf zu warten, bis einer mir über den weg läuft bei dem es dann auch klappen kann. solang mach ich weiter wie ich für mich empfinde, dass es geht ist.

    alles liebe melanie

    liebe hanna,

    ja mach das. früher haben sie auch gedacht spinat sein total gesund. man denke nur an popey den seemann, der mit spinat der supermann wurde, werbung damals für spinat!

    dann kahm raus, das da sich eine frau nur vertippt hatte, das komma falsch setzte. lach....die armen kinder damals wurden zum spinatessen verdonnert aufgrund solch einem fehler!

    das mit dem salat kasst dir mal anschauen. mein brude ist landschaftsgärtner gewesen und hat mir erzählt was für pestiziede da drauf landen, weil der vor insekten geschützt werden soll. das kann nicht gesund sein.

    äpfel sind auch was ganz wertvolles! einen apfel am tag fast ein muss.hier bei uns gibt es soooo viele gute leckere äpfel!!!!

    lieben gruß melanie

    hallo ihr zwei,

    ja fleisch kann so schmecken und so. ich denke wenn wie nach der pyramide gelebt es ja nur zweimal die woche fleisch sein soll, dann kann ich mir auch das gute gesunde vom mezger sein, dann brauchts nicht das billige, wässrige, inhaltslose, von überzüchteten, mit medikamenten vollgestopften geplagten tieren sein. :wink: denn das ist wie du sagst dirk, nur labbrig und geschmacklos. das will ich nicht essen, das schmeckt mir nicht.

    und hanna, eigendlich will ich hier keinen entteuschen, auch nicht schulmeisterlich rüber kommen, nur in salat ist leider nur 98% wasser und der rest zellulose drin. früher gald salat als was gesundes. inzwischen weiss man, das salat im grund nicht mehr so gesund ist wie man denkt. er entällt zudem sehr viel schadstoffe, gerade kopf und eissalate nehmen die dünger und schadstoffe auf und das ist inzwischen erwiesen.

    besser sind da eben gemüse wie zum beispiel tomaten, die sind hoch wervoll, das beste was es gibt. :wink:

    nur ich halte mich auch nicht immer an die pyramide, doch als orientierung ist mir das sehr wichtig. ich möchte schliesslich den rest meines lebens auch gesund leben und da gehört auch dementsprechend gesunde ernährung dazu. :lol:

    nichts desto trotz, schmecken sollte es auf jeden fall.......

    lieben gruß melanie

    liebe hanna,

    es dauert sehr lange bis sich das ganze zu einer einheit verbindet. ich weinte auch lange zeit, hab mein inneres kind in den arm genommen, heute als erwachsene, tröstete es, gab ihm endlich die sicherheit die dieses kleine mädchen brauchte: das ich es liebe und für es da bin.

    eine komische situation, erst dachte ich die spinnt doch, die therapeutin. doch ich konnte mich darauf einlassen, mich dahin bringen, emmozional genau das leid spüren, spüren was mir fehlte. eigendlich ganz einfach. mir fehlte es in den arm genommen , gedückt zu werden, geliebt zu werden und das auch zu spüren.

    nun bin ich heute erwachsen und kann das meinem inneren kind selbst geben und das macht mich unabhängig von meinen eltern. sie können das nicht. ok akzeptiert.doch ich brauch es auch nicht mehr.heut nicht mehr, ich hätte es als kind gebraucht, nicht bekommen. doch das lässt sich heute nicht mehr ändern.

    in dem moment wo ich mein inneres kind in den arm genommen habe, es gedrückt habe, geweint hatte war etwas passiert.ich empfand genau das was ich nicht hatte, aufgrund der suche nach liebe von aussen, die mir so fehlte, weil ich sie als kind nicht bekommen habe, habe ich meine eigenliebe nicht entwickeln können. in dem moment als ich mich spürte, spürte was mir wirklich fehlt, noch wichtiger als die liebe von aussen, die liebe für mich selbst hab ich was grundliegendes erreichen können. basis für mich selbst geschaft.

    ich liebte häufig männer sie unerreichbar für mich waren. männer die mit ihrer eigenliebe auch ein problem hatten. hier als helferin da zu stehen, ihm das auffüllen zu wollen was ihm fehlt war der hinterghrund.vergessen habe ich mich selbst dabei.doch das war ja zu dem zeitpunkt für mich auch wichtig. ich hätte es sicherlich nicht erwtragen können, damals, das mich jemand bedinngslos liebt. das wäre für mich unaushaltbar gewesen.ich bin immer dann aus einer beziehung gegangen, wenn ich merkte, das der andere mich liebt.schrecklich nicht wahr?ich kann mir sehr gut vorstellen wie ungesund deine beziehung war. sei froh das das vorbei ist.

    liebe hanna, wenn du heute noch weinen musst ist das ganz normal. es dauert erst mal eine zeit, zeit der trauer, die ist wichtig zu durchleben. jeh mehr du es laufen lässt, deiner trauer raum lässt, dich darauf einlässt um so schneller geht sie vorbei. nach der zeit der trauer kommt dann die zeit des annehmens, der akzeptanz. das geht nicht früher. daher, nimm dir die zeit der trauer, damit kommst du ein stück weiter hin zum die lösen können.

    lieben gruß melanie

    hallo midnight

    weisst du, es ist ein schwieriges thema für mich. immernoch. ich bin schon wieder richtig fit, erholt und hab einiges aufgearbeitet bekommen. doch jedesmal wenn ich in den bereich partnerschaft gehen will, mich selbst dabei überprüfe merke ich in mir diese angst dafor. das was ich hier schreibe ist wissen. ein wissen wie es funktionieren kann. es ist leider noch nicht da angekommen, in meinen bauch, wo es hingehört. denn dort sitzt immernoch eine unsagbare angst. ich wurde verletzt. sehr sogar. ich kann im kopf damit abschliessen. ich kann es akzeptieren. es ist vergangenheit. doch ein kleiner teil, dort wo es für eine partnerschaft wichtig ist der leidet immernoch darunter.

    es geht nunmal tiefer rein, lässt sich mit dem kopf nicht steuern. gefühle liegen auf ner anderen ebene, lassen sich kaum steuern. es dauert lange bis die verbindung kopf gefühl ach paralel laufen. erfahrungen bringen einem weiter. erfahrungen machen, am eigenen leib. das ist wichtig. zu erleben, das es menschen gibt die einem nicht verletzen, weil sie keine suchtmenschen sind, sie normal sind

    ich war viele jahre nur aussschliesslich mit suchtmenschen zusammen. gleiches gesellt sich gern mit gleichem. das normals interessierte mich nicht. denn es forderte mich nicht herraus. ich dachte tatsächlich um liebe kämpfen zu müssen! so ein schmarn würd der bayer jetzt sagen. ich sag das ich mir damit selbst die chance verbaut hatte das alles im positiven zu erleben. meine prägung stand auf einem ganz anderen blatt geschrieben.

    Zitat

    wenn man gern hilft, erwartet man auch gegenhilfe.
    wenn man gern schenkt, erwartet man auch gegengeschenke.
    wenn man gern reist, erwartet man das auch vom anderen.

    ...aber so geht das nicht!

    da fängts doch schon an. erwartungen an den anderen. wenn ich jemanden liebe kann ich doch nicht erwarten das er all diese vorraussetzungen die ich habe auch mitbringt. er ist doch ein anderer mensch wie ich. wenn ich gernhelfe darf ich doch vom anderen nicht erwarten, das er das gelichermassen auch macht.

    so oft hab ich erlebt, dass da gerade ein grosses problem besteht. zum beispiel das mit dem helfen. ich helfe selbst so gern. ich machs von mir aus. doch ich erwarte niemals vom anderen, das er auch irgendwann dieser hilfeleistung gegenleistung bringt. wenn ich dann viele menschen kenne, dann kommt die hilfe für mich auch wieder zrrück, von irgendwo anderst. aber ich darf es nicht erwarten, sonnst bin ich ewig entteuscht das ich für das was ich tue nichts zurrück kommt.

    mein erlebnis mit meiner mutter war immer wieder das gleiche: melanie du hast mir zu helfen, dann bekommst du was dafür.

    wenn ich nicht geholfen habe gab es ärger, vorhaltungen, erpressungsversuche.

    half ich, machte ichs nicht richtig und bekam dann nicht einmal das versprochenen.

    hinterher wusste ich wirklich nicht mehr was ist richtig, was falsch. ich spürte nur, hier passiert was genz ganz schlimmes schmerzhaftes.

    heute weiss ich das es nicht richtig war. ich gebe heute da hilfe wo ich es will, erwarte dann keinerlei gegenleisungen mehr.bedinungslos. eine erkenntniss die mich ein stück weiter gebracht hat, ein gutes gefühl dabei zu haben. es tut mir gut so zu handeln mit einer solchen einstellung. was war ist vorbei, heute zählt. ich mache erfahrungen die sind gut. besser als das jeh war. darauf baue ich.denn ich machs für mich, für nichts anderes. weil ich es gern mache.


    Zitat

    um so älter wir werden, um so weniger sind wir fähig uns anderen anzupassen...wir denken anders nach, aber machen dadurch neue beziehungen komplizierter...
    keiner will seine "alten" gewohnheiten umstellen...

    doch, ich selbst habe erfahren wie wichtig es ist umzudenken. altes zu hinterfragen, umzustellen um neues an mich ran kommen zu lassen. doch das war nicht immer so. vor zwei jahren kam die wende, gesundheitliche probleme brachten mich dazu genau hier anzusetzen, mein leben umzukrempeln. ich werde nächsten monat 40 jahre alt, noch nicht so alt um da was ändern zu können. es macht mir inzwischen undenkbar vile spass mal was neues auszuprobieren um neue erfahrungen zu sammeln. das leben hört nicht auf und ich bin überzäugt dafon, das auch im hohen alter immernoch veränderungen möglich sind.

    wer meint, er ist zu alt was ändern zu können, eingefahren ist, der verpasst das beste im leben. klar geben einem rituale, immer das gleiche handeln sicherheit. sicherheit und man hat was unter kontrolle. weiss wie es läuft. selbst wenns immer schlimm abläuft, man ist sich so sicher das einem das nicht mel auffällt, das man sich immer und immer wieder der gleichen situation aussetzt unter der man leidet. die sicherheit ist wichtiger als der schmerz. der schmerz ist aushaltbar.man gewöhnt sich daran und dadurch wird er verrdrängt, man spürt ihn nicht mehr. doch selbst wenn man ihn nicht spürt, er ist da.

    doch viele haben angst. angst dafor die kontrolle die sicherheit zu verlieren. denn dann läuft etwas das nicht vorraussehbar ist, es nicht berrechnen kann. etwas einfach nur laufen zu lassen und darauf vertrauen, das nichts passieren wird haben viele verlernt, weil sie angst dafor haben. ich selbst kenn das ja auch. ich hatte sehr viel angst vor dem was kommen wird, wenn ich das alte sichere kontrollierte leben verlasse und mir was neues aufbaue. doch ich habe mich meiner angst gestellt, ihr gezeigt, das sie keinerlei einfluss mehr auf mich hat, sie mich nicht beeindruckt, ichs trotz alle dem mal ausprobiere. passiert ist nun nichts , vor allem nichts schlimmes. ich lebe sehr sehr gut und weiss, jeh mer ich mich dahinbewege, neues ausprobiere, etwas anderst mache wie gewohnt verändert sich etwas, inzwischen meisst positiv.

    Zitat

    wir haben nur eine kleine chance (so 80 jahre), aber machen viel falsch...

    meine erfahrung vor zwei jahren hat mir ganz klar die augen geöffnet. damals hatte ich einen bösartigen darmkrebs und eine lebenserwartung von einem jahr. der krebs konnte aber zum glück entfernt werden und ich bekam ein neues leben geschenkt.ich war vor schreck und angst erst wie gelähmt. ich kann von glück reden, das ich so hinter mir selbst stand, mich durchsetzte und trotz aller aussagen der ärzte, das da nichts sein kann, mich durchgesetzt habe. nur meines durchsetzungsvermögens lebe ich heute noch, gesund.

    es waren damals das erste mal in meinem leben, dass ich tatsächlich anfing darüber nachzudenken wie ich sinnlos so manches ausgehalten habe, zeit verschwendet habe, dennoch gegen mauern rannte, mich aufopferte bis hin zur selbstaufgabe. NEIN heute nicht mehr. mein neues leben gestalte ich so wie ich will.

    natürlich habe ich heute wieder das bedürfniss nach partnerschaft. sicher wünsch ich mir das. ich wills mich auch nicht verbauen, weil mir die angst im nacken sitzt, die angst verletzt zu werden. doch bin ich bereit es aus zu probieren. mir kann ja nichts mehr passieren, solange ich auf mich selbst aufpasse und mich nicht mehr verletzen zu lassen.dazu werde ich immer mehr und mehr mir selbst vertrauen, tag täglich erleben, das ich mich auf mich verlassen kann.spüre ich da läuft wieder etwas im alten muster bin ich weg. mir selbst zu liebe.

    Zitat

    "ich träume davon, dass jemand mich annähme, einfach so wie ich bin, mit meinen ungereimten wünschen, unfertigem charakter und alten ängsten.
    ich träume davon, dass jemand mich gelten lässt, ohne mich zu erziehen, mit mir übereinstimmt, ohne sich anzustrengen.
    ich träume davon, dass ich mich nicht verteidigen muss, nicht kämpfen muss, dass einer mich liebt"
    (otti pfeiffer)

    ...geht das überhaupt?

    ich bin überzäugt dafon das das geht. denn nur so kann es gehen. finde ich einen menschen dessen bedürfnis das gleiche ist wie ich es habe, bedinungslos lieben kann, dann passt es. wenn nicht dann werde ich eben allein meinen weg machen, das geht auch, denn ich bin dafon nicht abhängig einen partner zu haben. ich habe mein leben, erfüllt, bereichert, verändert und es ist ein gutes leben so wie es ist.ich bin mit dem was ich erreichte, mit mir, sehr zufrieden und glücklich. so kann ich auch ungezwungen frei auf andere zugehen.ja und vor allem mich darauf einlasen.

    alles liebe melanie

    liebe hanna,

    Zitat

    Hm-- wenn ich so recht überlege, wirke ich als starke selbstbewusste Frau, die ihr Leben in die Hand nimmt und der alles gelingt - ich höre diesbezüglich auch immer wieder Komplimente und Bestätigung--- in dem Moment aber, in dem Liebe ins Spiel kommt und ich tief und fest fühle und glaube, mein Glück gefunden zu haben, da verändere ich mich aus Verlustangst, aus dem erlernten Glauben heraus, ich sei nicht gut genug - es doch nicht wert. Und dann nimmt das ganze Dilemma seinen Lauf...Co-Abhängigkeit vom Allerfeinsten....
    Mann, es ist schmerzhaft, aber auch gut zu erkennen

    da triffst da den nagel auf den kopf. ich bin sowas von selbstbewusst, das wurde mir immer vermittelt. eine starke frau, mann oh mann. nur, sobalt gefühle vor allem mein bedürfniss geliebt zu werden im spiel waren tat ich alles, alles um geliebt zu werden. leider fehlte in dem bereich ganz viel egoismus und selbstliebe. darum konnte ich das auch nicht leben.ich machte mich zur co abhängigen, aus dem bedürfnis herraus geliebt zu werden

    meine einstellung dazu hat sich inzwischen sehr verändert. liebe, ein gefühl wie jedes andere gefühl. es bracht die bestätigung nicht. es bracht weder erwartungen von meiner seite an den anderen, noch das der andere von mir was erwartet. daran sind keine bedingungen geknüpft. ich muss nicht automatisch immer für den anderen zur verfügung stehen, weil wir uns lieben. wer sich liebt besitzt sich nicht. jeder der geliebt wird, wird es afgrund seiner persönlichkeit. wenn die persönlichkeit grenzen kennt, auch mal nicht zur verfügung steht heisst das nicht automatisch, das die liebe zum anderen erlischt. das hat dann wieder was mit respekt und akzeptanz zu tun. erwarte ich vom partner unendliche aufmerksamkeit, erwarte ich vom anderen, das er mir das leben schön macht bin ich dann gnadenlos dem anderen asgeliefert.erwarte ich bestätigung vom anderen, verlange ich diese vom anderen dauernd, immer überall, dann setze ich den menschen auch unter druck.es kann nicht gesund sein.wenn ich liebe dann ohne bedinungen, ohne erwartungen, dann ist sie da, die liebe. dann können zwei menschen miteinander das leben geniessen, weil beide auf sich acht geben.

    ich weiss inzwischen das meine mutter tochter beziehung hier in ihrer kindlichen prägung gestört war. ich weiss, da meine mutter alkoholikerin ist und mich für ihren alkoholmissbrauch mich benutze, mich missbrauchte. ich weiss da ist etwas passiert, was mich prägte.ich bin meiner mutter heut nicht mehr böse, denn auch sie wusste nicht was sie tat. ich kann ihr das verzeihen, denn sie war und ist krank und will sich nicht helfen lassen. das ist geschichte, vergangenheit und ich habe noch sehr viel zeit zur verfügung mein defizit, meine überzäugung die ich mitbekommen habe zu ändern, so, das ich in zukunft auch eine partnerschaft, liebe , leben kann wie sie gesund ist.das mach ich für mich nd weine nicht mehr dem ganzen vergangenen nach. heute kann ich was für mich tun, ich habe es erkannt.

    lieben gruß melanie

    hallo dirk,

    lach, ich denk grad über die ernährungspyramide nach....lol.....das essen kannst du dir ja da mal anschauen, wie wertvoll das ist was du zu dir nimmst.....aber ich bin mir sicher....es schmeckt!!!!!!

    lieben gruß melanie