hallo midnight
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iebe hanna,
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Hm-- wenn ich so recht überlege, wirke ich als starke selbstbewusste Frau, die ihr Leben in die Hand nimmt und der alles gelingt - ich höre diesbezüglich auch immer wieder Komplimente und Bestätigung--- in dem Moment aber, in dem Liebe ins Spiel kommt und ich tief und fest fühle und glaube, mein Glück gefunden zu haben, da verändere ich mich aus Verlustangst, aus dem erlernten Glauben heraus, ich sei nicht gut genug - es doch nicht wert. Und dann nimmt das ganze Dilemma seinen Lauf...Co-Abhängigkeit vom Allerfeinsten....
Mann, es ist schmerzhaft, aber auch gut zu erkennen
antwort:
da triffst da den nagel auf den kopf. ich bin sowas von selbstbewusst, das wurde mir immer vermittelt. eine starke frau, mann oh mann. nur, sobalt gefühle vor allem mein bedürfniss geliebt zu werden im spiel waren tat ich alles, alles um geliebt zu werden. leider fehlte in dem bereich ganz viel egoismus und selbstliebe. darum konnte ich das auch nicht leben.ich machte mich zur co abhängigen, aus dem bedürfnis herraus geliebt zu werden
meine einstellung dazu hat sich inzwischen sehr verändert. liebe, ein gefühl wie jedes andere gefühl. es bracht die bestätigung nicht. es bracht weder erwartungen von meiner seite an den anderen, noch das der andere von mir was erwartet. daran sind keine bedingungen geknüpft. ich muss nicht automatisch immer für den anderen zur verfügung stehen, weil wir uns lieben. wer sich liebt besitzt sich nicht. jeder der geliebt wird, wird es afgrund seiner persönlichkeit. wenn die persönlichkeit grenzen kennt, auch mal nicht zur verfügung steht heisst das nicht automatisch, das die liebe zum anderen erlischt. das hat dann wieder was mit respekt und akzeptanz zu tun. erwarte ich vom partner unendliche aufmerksamkeit, erwarte ich vom anderen, das er mir das leben schön macht bin ich dann gnadenlos dem anderen asgeliefert.erwarte ich bestätigung vom anderen, verlange ich diese vom anderen dauernd, immer überall, dann setze ich den menschen auch unter druck.es kann nicht gesund sein.wenn ich liebe dann ohne bedinungen, ohne erwartungen, dann ist sie da, die liebe. dann können zwei menschen miteinander das leben geniessen, weil beide auf sich acht geben.
ich weiss inzwischen das meine mutter tochter beziehung hier in ihrer kindlichen prägung gestört war. ich weiss, da meine mutter alkoholikerin ist und mich für ihren alkoholmissbrauch mich benutze, mich missbrauchte. ich weiss da ist etwas passiert, was mich prägte.ich bin meiner mutter heut nicht mehr böse, denn auch sie wusste nicht was sie tat. ich kann ihr das verzeihen, denn sie war und ist krank und will sich nicht helfen lassen. das ist geschichte, vergangenheit und ich habe noch sehr viel zeit zur verfügung mein defizit, meine überzäugung die ich mitbekommen habe zu ändern, so, das ich in zukunft auch eine partnerschaft, liebe , leben kann wie sie gesund ist.das mach ich für mich nd weine nicht mehr dem ganzen vergangenen nach. heute kann ich was für mich tun, ich habe es erkannt.
lieben gruß melanie
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weisst du, es ist ein schwieriges thema für mich. immernoch. ich bin schon wieder richtig fit, erholt und hab einiges aufgearbeitet bekommen. doch jedesmal wenn ich in den bereich partnerschaft gehen will, mich selbst dabei überprüfe merke ich in mir diese angst dafor. das was ich hier schreibe ist wissen. ein wissen wie es funktionieren kann. es ist leider noch nicht da angekommen, in meinen bauch, wo es hingehört. denn dort sitzt immernoch eine unsagbare angst. ich wurde verletzt. sehr sogar. ich kann im kopf damit abschliessen. ich kann es akzeptieren. es ist vergangenheit. doch ein kleiner teil, dort wo es für eine partnerschaft wichtig ist der leidet immernoch darunter.
es geht nunmal tiefer rein, lässt sich mit dem kopf nicht steuern. gefühle liegen auf ner anderen ebene, lassen sich kaum steuern. es dauert lange bis die verbindung kopf gefühl ach paralel laufen. erfahrungen bringen einem weiter. erfahrungen machen, am eigenen leib. das ist wichtig. zu erleben, das es menschen gibt die einem nicht verletzen, weil sie keine suchtmenschen sind, sie normal sind
ich war viele jahre nur aussschliesslich mit suchtmenschen zusammen. gleiches gesellt sich gern mit gleichem. das normals interessierte mich nicht. denn es forderte mich nicht herraus. ich dachte tatsächlich um liebe kämpfen zu müssen! so ein schmarn würd der bayer jetzt sagen. ich sag das ich mir damit selbst die chance verbaut hatte das alles im positiven zu erleben. meine prägung stand auf einem ganz anderen blatt geschrieben.
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wenn man gern hilft, erwartet man auch gegenhilfe.
wenn man gern schenkt, erwartet man auch gegengeschenke.
wenn man gern reist, erwartet man das auch vom anderen.
...aber so geht das nicht!
da fängts doch schon an. erwartungen an den anderen. wenn ich jemanden liebe kann ich doch nicht erwarten das er all diese vorraussetzungen die ich habe auch mitbringt. er ist doch ein anderer mensch wie ich. wenn ich gernhelfe darf ich doch vom anderen nicht erwarten, das er das gelichermassen auch macht.
so oft hab ich erlebt, dass da gerade ein grosses problem besteht. zum beispiel das mit dem helfen. ich helfe selbst so gern. ich machs von mir aus. doch ich erwarte niemals vom anderen, das er auch irgendwann dieser hilfeleistung gegenleistung bringt. wenn ich dann viele menschen kenne, dann kommt die hilfe für mich auch wieder zrrück, von irgendwo anderst. aber ich darf es nicht erwarten, sonnst bin ich ewig entteuscht das ich für das was ich tue nichts zurrück kommt.
mein erlebnis mit meiner mutter war immer wieder das gleiche: melanie du hast mir zu helfen, dann bekommst du was dafür.
wenn ich nicht geholfen habe gab es ärger, vorhaltungen, erpressungsversuche.
half ich, machte ichs nicht richtig und bekam dann nicht einmal das versprochenen.
hinterher wusste ich wirklich nicht mehr was ist richtig, was falsch. ich spürte nur, hier passiert was genz ganz schlimmes schmerzhaftes.
heute weiss ich das es nicht richtig war. ich gebe heute da hilfe wo ich es will, erwarte dann keinerlei gegenleisungen mehr.bedinungslos. eine erkenntniss die mich ein stück weiter gebracht hat, ein gutes gefühl dabei zu haben. es tut mir gut so zu handeln mit einer solchen einstellung. was war ist vorbei, heute zählt. ich mache erfahrungen die sind gut. besser als das jeh war. darauf baue ich.denn ich machs für mich, für nichts anderes. weil ich es gern mache.
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um so älter wir werden, um so weniger sind wir fähig uns anderen anzupassen...wir denken anders nach, aber machen dadurch neue beziehungen komplizierter...
keiner will seine "alten" gewohnheiten umstellen...
doch, ich selbst habe erfahren wie wichtig es ist umzudenken. altes zu hinterfragen, umzustellen um neues an mich ran kommen zu lassen. doch das war nicht immer so. vor zwei jahren kam die wende, gesundheitliche probleme brachten mich dazu genau hier anzusetzen, mein leben umzukrempeln. ich werde nächsten monat 40 jahre alt, noch nicht so alt um da was ändern zu können. es macht mir inzwischen undenkbar vile spass mal was neues auszuprobieren um neue erfahrungen zu sammeln. das leben hört nicht auf und ich bin überzäugt dafon, das auch im hohen alter immernoch veränderungen möglich sind.
wer meint, er ist zu alt was ändern zu können, eingefahren ist, der verpasst das beste im leben. klar geben einem rituale, immer das gleiche handeln sicherheit. sicherheit und man hat was unter kontrolle. weiss wie es läuft. selbst wenns immer schlimm abläuft, man ist sich so sicher das einem das nicht mel auffällt, das man sich immer und immer wieder der gleichen situation aussetzt unter der man leidet. die sicherheit ist wichtiger als der schmerz. der schmerz ist aushaltbar.man gewöhnt sich daran und dadurch wird er verrdrängt, man spürt ihn nicht mehr. doch selbst wenn man ihn nicht spürt, er ist da.
doch viele haben angst. angst dafor die kontrolle die sicherheit zu verlieren. denn dann läuft etwas das nicht vorraussehbar ist, es nicht berrechnen kann. etwas einfach nur laufen zu lassen und darauf vertrauen, das nichts passieren wird haben viele verlernt, weil sie angst dafor haben. ich selbst kenn das ja auch. ich hatte sehr viel angst vor dem was kommen wird, wenn ich das alte sichere kontrollierte leben verlasse und mir was neues aufbaue. doch ich habe mich meiner angst gestellt, ihr gezeigt, das sie keinerlei einfluss mehr auf mich hat, sie mich nicht beeindruckt, ichs trotz alle dem mal ausprobiere. passiert ist nun nichts , vor allem nichts schlimmes. ich lebe sehr sehr gut und weiss, jeh mer ich mich dahinbewege, neues ausprobiere, etwas anderst mache wie gewohnt verändert sich etwas, inzwischen meisst positiv.
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wir haben nur eine kleine chance (so 80 jahre), aber machen viel falsch...
meine erfahrung vor zwei jahren hat mir ganz klar die augen geöffnet. damals hatte ich einen bösartigen darmkrebs und eine lebenserwartung von einem jahr. der krebs konnte aber zum glück entfernt werden und ich bekam ein neues leben geschenkt.ich war vor schreck und angst erst wie gelähmt. ich kann von glück reden, das ich so hinter mir selbst stand, mich durchsetzte und trotz aller aussagen der ärzte, das da nichts sein kann, mich durchgesetzt habe. nur meines durchsetzungsvermögens lebe ich heute noch, gesund.
es waren damals das erste mal in meinem leben, dass ich tatsächlich anfing darüber nachzudenken wie ich sinnlos so manches ausgehalten habe, zeit verschwendet habe, dennoch gegen mauern rannte, mich aufopferte bis hin zur selbstaufgabe. NEIN heute nicht mehr. mein neues leben gestalte ich so wie ich will.
natürlich habe ich heute wieder das bedürfniss nach partnerschaft. sicher wünsch ich mir das. ich wills mich auch nicht verbauen, weil mir die angst im nacken sitzt, die angst verletzt zu werden. doch bin ich bereit es aus zu probieren. mir kann ja nichts mehr passieren, solange ich auf mich selbst aufpasse und mich nicht mehr verletzen zu lassen.dazu werde ich immer mehr und mehr mir selbst vertrauen, tag täglich erleben, das ich mich auf mich verlassen kann.spüre ich da läuft wieder etwas im alten muster bin ich weg. mir selbst zu liebe.
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"ich träume davon, dass jemand mich annähme, einfach so wie ich bin, mit meinen ungereimten wünschen, unfertigem charakter und alten ängsten.
ich träume davon, dass jemand mich gelten lässt, ohne mich zu erziehen, mit mir übereinstimmt, ohne sich anzustrengen.
ich träume davon, dass ich mich nicht verteidigen muss, nicht kämpfen muss, dass einer mich liebt"
(otti pfeiffer)
...geht das überhaupt?
ich bin überzäugt dafon das das geht. denn nur so kann es gehen. finde ich einen menschen dessen bedürfnis das gleiche ist wie ich es habe, bedinungslos lieben kann, dann passt es. wenn nicht dann werde ich eben allein meinen weg machen, das geht auch, denn ich bin dafon nicht abhängig einen partner zu haben. ich habe mein leben, erfüllt, bereichert, verändert und es ist ein gutes leben so wie es ist.ich bin mit dem was ich erreichte, mit mir, sehr zufrieden und glücklich. so kann ich auch ungezwungen frei auf andere zugehen.ja und vor allem mich darauf einlasen.
alles liebe melanie