Beiträge von Melinak

    liebe berlinerin,

    weisst du, auch du bist krank, seh das mal as etwas erleichterndes und nicht als was schlimmes an. co abhängigkeit ist ne krankheit. das du alles das was du gemacht hattest mit bestem gewissen machtest glaube ich dir sofort. ich tat das alles auch so. nur als ich erkannt habe, das mein verhalten eben auch durch diese krankheit gesteuert war wurde ich wach und es war mir richtig wichtig ewas an meinem leben zu ändern.

    wenn du den tunnel siehst geh mal rein, wirst schon erlennen, das ist nicht schlimm. steh dir da nicht selbst im weg, das licht kommt dann ja auch irgendwann und bis dahin ist es auszuhalten! besser als jetzt im leben zu stehen und trotz licht sich immer im kreis zu drehen und zu leiden.

    du wirst sicher darauf selbst kommen, lese hier weiter, beschäftige dich mit dir und deiner einstellung. du wirst sehen, es ist nicht so schrecklich schlimm sich mit sich selbst ausseinanderzusetzen. im endeffekt hilfst du dir da ja selbst und das kann ja nur positiv sein, findest du nicht auch?

    zudem wirf dir nicht selbst vor etwas getan zu haben, oder ihm, das er sein eigenes leben lebt. mit vorwürfen kommst du nicht weiter, genausowenig mit schuldzuweisungen. das macht alles nur viel schlimmer und wütend , zornig und du bist wieder auf dem weg dich im kreis zu drehen.

    finde zu dir selbsr, finde für dich raus, was dich an ihm so hällt, schau danach, das du aus dieser abhängigkeit raus kommst.ich bin heute soweit zu erkennen, das das was ich mal als liebe empfunden habe irgendwann nur noch mit abhängigkeit verwechselt habe. es war keine liebe mehr. wie schon gesagt, liebe braucht keine beweise, liebe ist ein gefühl, es ist da oder auch nicht.

    lieben gruß melanie

    liebe berlinerin,

    ich sehe du bist verzweifelt.

    liebe braucht keine beweise, liebe ist ein gefühl, es ist da oder es ist nicht da.

    was willst du, ausser das er sich verändert? das dein leben dann wieder angenehmer wird und es sich gelohnt hat 300 km zu fahren. du ihm ja bewiesene hast das du ihn liebst?

    dieses ewige hin und her kenn ich zu gut von meiner mutter. sie ist auch so eine alkoholikerin, die in den trinkpausen aushaltbar und liebenswert ist. wehe wenn sie ihren schnaps hat, dann ist es für alle besser keinen kontakt zu ihr zu haben.

    ich kann dir dazu nichts raten, weiss aber aus erfahrung herraus, das es besser ist sich neu zu orientieren. nämlich auf sich selbst und die eigenen bedürfnisse die du hast. auf dich.

    ändern wird sich dein frund nicht, er ist alkoholiker und das hast du sicher hier bei hunderten berichten schon gelesen. deine hoffnung die du in dir trägst wird mit jedem schluck kaputt gegen und ein teil von dir geht daran zu grunde.

    also frag ich dich, willst du dir das weiter antun?

    lieben gruß melanie

    guten morgen ,

    das ist ja das schlimme an dieser krankheit alkoholismus. es betrifft nicht nur den einzelnene, das geht die ganze familie an. nicht nur ich als kind auch die enkel machen sich gedanken um den alkoholkranken. jeh älter meine kinder werden um so mehr realisieren sie ja was los ist. es ist so, das ich meine kinder inder hinsicht auch schütze, ihnen die krankheit erklähre. wir reden offen darüber, fragen dazu werden immer beantwortet und ich glaube fest daran, das durch diese aufklährungsarbeit und das fest hinter den kindern stehen, sie dazu zu motivieren sich durchzusetzen, sich nicht alles gefallen zu lassen und die eigenen bedürfnisse in den vordergrund zu stelen sie hier vor dieser krankheit der co abhängigkeit schützt.

    mein sohn ist 16 jahre alt. ich bin generell sehr sehr froh, das gerade er, der ja schon balt erwachsene ist, es so gut abreissen kann und schon so viel weiss.
    das schützt ihn auch dafor, sich selbst jedes wochenende abzuschiessen. wenn er so erzählt wie er mit den kumpels weg geht und wie die unterwegs sind denk ich mir, oh weh.

    doch ich habe ihn nur ein mal erlebt, das er alkohol so exesiv ausprobiert hat, das er besoffen war. das war vor einem jahr ca. seit dem er weiss, was er durchmachen muss, mit dem sich übergeben, sich drehen, nicht schlafen können, sich schelcht fühlen am nächsten tag, macht er das so nicht mehr mit. er will das nicht erleben, sagt er und ich bin froh darüber.

    momentan geht er zwar ab und zu weg am wochenende, scheint aber das nein sagen können schon sehr gut drauf zu haben und schiesst sich nicht ab, wie so manch jugendlicher in dem alter die komasaufen richtig gut finden.er kennt die grenze. mit 16 dürfen sie ja alkohol trinken, auch ich verbiete ihn das nicht. nur reden wir hier sehr viel darüber, was alkohol anrichtet und er weiss bescheid. aus seinen erzählungen kommt raus, das er seinen kumpels gegenüber sehr gut ein stopp geben kann und notfalls, wenn es ihm nicht mehr gefällt, weil die alle nur noch besoffen sind, ruft er mich an um ihn abzuholen.gerade wenn dann noch ab und an diese drogen mit im spiel sind, geht er.

    ab und an , wenns die kumpels wieder übertreiben, bleibt er zu hause. ich bin mächtig stolz auf ihn!natürlich mache ich mir als mutter gedanken dazu, sorgen mache ich mir im moment keine. er ist ein jugendlicher mit 16 jahren und die müssen sich auch ausprobieren dürfen, denk ich mir.


    Zitat

    "...loslassen bedeutet da ja auch sich selbst nicht als unersetzlich für die anderen zu sehen"
    Das ist sehr schwer für mich...ich lerne es, und arbeite dran, aber echt...das ist einer der schwersten Brocken

    ja, das ist ein schwerer brocken. ich habe es auch lange durchkauen müssen bis ichs geschluckt habe. es hat ja was damit zu tun, wie ich meine wertigkeit sehe.

    sehe ich mich nur dann wertig, wenn andere auf mich positiv reagieren bin ich abhängig von aussen. dann macht es mir was aus, wenn ich ersetzt werde.denn in dem momet ist es etwas negatives(ausgetauscht werden) von aussen, wird als solches empfunden,da mich das negativ von aussen ja abwertet. dann tut es auch weh.

    seh ich meine wertigkeit von innen herraus, bin ich mir sehr viel selbstwert, hab ich das geschaft ist das von aussen nicht mehr wichtig. dann kann ich auch zurrückgehen, mich zurrückziehen und mich ersetzen lassen, gerade wie in dem fall. denn wichtiger bin ich mir selbst .dann kann ich erkennen, das es nicht wichtig ist, ersetzbar zu sein kann auch was gutes haben, entlastet mich ja auch, dadurch hab ich mehr zeit für mich.

    ich denke hier geht es noch recht leicht. im beruf wirds da schon schwerer, denn dafon hängt ja auch mein lebenseinkommen, das geld ab von dem ich lebe. aber auch hier hört es auf, wie du, grazia richtig erkannt hast, wenns mir nicht mehr gut geht, geh ich besser. es ist wichtiger geworden, das ich mich gut fühlen kann. es hängt nicht alles vom einkommen ab, viel mehr von meiner inneren zufriedenheit.

    wie am beispiel mit dem hund: weils ja trotzdem nie gut genug war. es wurde trotzdem gemeckert, wehe war man nicht lang genug mit dem hund draussen, wehe, man kommt nicht jeden tag. dann wurden die erwartungen immer mehr. am liebsten morgens und abends spazieren gehen, dann noch mittags dann nur noch wir. das hat mich so geärgert gehabt, das ich sagte, nein ich mach hier nichts mehr.den morgenspaziergang, den ich meiner mutter anbot, aber nur dann wenn ich lust zum laufen hatte wollte sie dann täglich haben. ich wollte aber nicht morgens täglich spazieren gehen. muss ich ja auch nicht, ist ja nicht mein hund.dann zog ich erst mal die notbremse, später dann mein sohn, weil es ihm da genau gleich erging. wie gesagt, er lernte daraus auch nein sagen zu können. ich im übrigen auch.es ist und bleibt der hund meiner mutter und ihre verantwortung mit ihm raus zu gehen. punkt erkannt, punkt gesetzt.

    ich denke inzwischen schon sehr weit in der geschichte zu sein. spüre mein selbstwert und lass nicht mehr alles zu. auch ist es mir nicht so wichtig von aussen eine bestätigung zu bekommen. natürlich empfinde ich es als angenehm und schön lob zu bekommen, fühl ich mich auch gut. doch ist es nicht mehr nötig lob zu bekommen, ich weiss wer ich bin, was ich mache, was ich leiste und ich machs echt richtig gut. das muss mir keiner bestätigen, ich weiss es und das langt mir.das lob ist für mich dann ein angenehmer nebeneffekt den ich gern entgegen nehme.

    doch ich tu nicht mehr alles dafür gelobt zu werden. ich glaub das ist wichtig zu erkennen. ich muss es nämlich nicht. :wink:

    auch das negative lass ich so nicht mehr an mich ran. wie ich schon beschrieben habe, es ist für mich nicht mehr das wichtigste, dafon bin ich micht mehr abhängig. der eine findet gut was ich mache, der andere nicht. es ist normal das es menschen gibt, die einen die mich gut finden, die anderen die es nicht gut finden. solang ich bei mir bin, das mache was mir gefällt, woran ich spass habe, die motivation was zu tun von meinem inneren herraus kommt, solang ist das was ich mache auch gut.

    zudem habe ich auch für mich erkannt, das ich auch mal was falsch machen kann, ohne das mein gegenüber dann auf dieser gefühlsebene reagiert. er mich deswegen nicht gut findet oder mich nicht mehr mag. ich habe für mich festgestellt, das ich häufig bei kritik gleich auf der emmozionalen ebene reagiert habe. ich denke das liegt daran, das ich in meiner kindlichen prägung eben genau da missbraucht wurde. "wenn du das nicht so machst wie ich das will, dann habe ich dich nicht mehr lieb". so erzogen komme ich nur schwer raus, muss da sehr hart an mir arbeiten das ausseinander zu bekommen. schwerer brocken, du sagst es........

    zurrück zu meinen kindern. ich bin froh darüber selbst ein mensch zu sein, der das auch erannt hatte und ins leben einbaute. genau das würde mir im leben nicht einfallen meinen kindern so mitzugeben. machen die hier mal einen fehler, wird der fehler zwar angesprochen. doch ich bin fähig mein kind in den arm zu nehmen, ihm zu sagen, fehler machen alle menschen irgendwann, ich lieb dich so wie du bist und ich werde dich immer lieben. dadurch können die drei hier bestens aufwachsen.

    lieben gruß an alle und einen wunderschönen sonnigen tag :lol:

    melanie

    danke grazia, ich habe heute einen besonders guten tag!

    meine erfolgsgeschichte geht ja immer weiiter. es ist sowas schönes zu erleben, grazia, ja wie ein wunder doch es ist einfach das resultat an meiner arbeit an mir selbst.

    meine mutter hatte vor einiger zeit ja noch meinen sohn terrorisiert gehabt mit dem hund zu laufen. mit aussagen, sie haben den hund ja wegen den enkeln geholt. gespräche mit meinem sohn von meiner seite aus, sich nicht unter druck setzen zu lassen haben gefruchtet. er läuft nun seit längerer zeit nicht mehr mit dem hund, weil er null bock drauf hat. ist voll in ornung, wenn er nicht will, will er nicht, was ich dann auch, und er mit dazu meinen eltern dann auch so gesagt habe. selbst mit geld konnte sie ihm nicht mehr locken, er hat keinen bock auf den hund, weil der sehr anstrengt beim laufen und kein bisschen folgt. mein sohn machte sich aber unendlich sorgen um den hund, weil er ja ohne ihn nicht rauskommen würde. nun läuft seit neuestem mein vater mit meiner mutter mit dem hund. heute sah ich einen jungen den hund ausführen und konnte meinem sohn sagen, das er sich nun keine sorgen mehr machen muss, um den hund meinte ich. der kommt nun raus. schön, wenn ander nun die verantwortung übernehmen und man sich selbst erfolgreich gegen diesen zwang durchgesetze hat.

    nun zum auto, das ja auch immer wieder dieses belastungsthema war kann ich schreiben, ich habe den schlüssel nun bei mir. meine eltern haben den zweiten schlüssel bei sich. komisch, dieses thema auto hat sich so geregelt, das ich es heute kaum noch nutze. ich fahe im grunde mit meinem mopet sogar zum einkaufen. das wetter ist ja auch so gut, dass es mich nicht mehr freiert. der schlüssel hängt nun unbenutzt bei mir an der ablage und wird wie gesagt so gut wie nicht mehr benötigt.

    mein ex mann hat sich schon seit wochen nicht mehr gemeldet. wir melden und hier auch nicht mehr. kein bedarf. diese ruhe ist einfach nur entspannt.wie gesagt, holt er die kinder hier ordendlich ab, bringt er sie mir wieder ist das alles ok. dann wenn die kinder zeit haben und lust. hätten die mehr lust würden sie sicher anmelden, mal mit dem papa was machen zu wollen. scheinbar ist das nicht mehr so wichtig.

    somit kann ich heute mit aller gemütlichkeit dasitzen, mach mir keine sorgen mehr um diese menschen, lass ihnen ihr leben selbst organisieren und habe MEINEN spass.

    loslassen bedeutet da ja auch sich selbst nicht als unersetzlich für die anderen zu sehen, sich zurrücknehmen und ihnen damit die chance zu geben ihr eigenes leben auf die reihe zu bringen. siehe da, ich nehm mich zurrück, kümmer mich nicht weiter drum. anfangst musste ich mich ganz schön durchsetzen und ihnen klar machen, das ich mich zurrückziehe, doch inzwischen scheinen sie es wirklich geschluckt zu haben und lassen mich in ruhe! genial.as sie nun daraus machn ist ihrs und wenn ich sehe, da organisieren sie sich schon selber, dann bedeutet das für mich ein riesen grossen schritt ind die richtige richtung.

    lieben gruß melanie

    hallo penta,

    ich denke wenn ich das so lese hast du vielleicht nicht optisch reagiert. aber sinne sind ja viele da und es sind oft auch gerüche, oder es sind reiz reaktionen die da plötzlich abgehen, die nicht steuerbar sind. weisst du, im grunde jeder mensch der alkohol trinkt hat irgendwo eine gewohnheit. geh ich in eine bar bestell ich automatisch das alkoholische getränk, das ich gerne trinke. so werd ich zum gewohnheitstrinker. nicht weil ich es gesehen habe, sondern weil ich es immer schon so gemacht habe. inzwischen bestell ich mir ganz bewusst einen kaffe oder ein mineralwasser um eben aus diesem gewohnheitsritual heraus zu kommen.

    warum wer wie auf was anspringt ist glaub ich schon sehr unterschiedlich oder?

    ich seh bei meiner mutter ja auch dieses sich kontrollieren. ich denke wenn sie nicht heimliche trinkerin wäre, würde sie offen ein alkoholisches getränk ja offen bestellen und trinken. doch das macht sie nicht. wenn wir unterwegs sind wird nichts getrunken um nicht auf zu fallen.

    zu hause geht dann aber die post ab und der druck, der sich den abend lang aufgebaut hat zwingt sie dazu jetzt erst richtig los zu legen. so meine beobachtung.

    das hat sicherlich nichts damit zu tun, das sie die anderen erlebt und ihnen zuschaut. ich glaube eher es hat was mit dem spiegel zu tun, den sie braucht um klar zu sein, sinkt der spiegel unter dem bedarf an alkohol den der körper braucht reagiert der sofort mit entzugserscheinungen und reagiert mit diesem drang danach zu trinken, selbst wenn in diesem moment kein alkohol auf dem tisch steht.ist der spiegel da wo der körper ruhig und entspannt ist braucht sie keinen alkohol und kann daher auch unbedarft ohne druck an regalen vorbei gehen und keinen alkohol kaufen. oder eben am tisch zu sitzen und nichts zu trinken, selbst wenn die anderen etwas alkoholischen zu sich nehmen. warst du spiegeltrinkerin?

    lieben gruß melanie

    liebe lori,

    auch ich empfele dir da sehr auf dich aufzupassen. bei mir war es beim rauchen so. lange zeit dachte ich, ich kann den anderen beim rauchen zuschauen und irgendwann, ich weiss heut nicht mehr warum, habe ich wieder angefangen. ich vergleich das schon auch mit alkohol, denn ich habe selbst kein alkoholproblem.doch ich bin ein suchtkranker mensch. daher denk ich es sind 100 mal die nichts passiert sind und beim 1001. mal bist du wieder dabei. pass auf dich auf.

    heisst ja wirklich nicht, das du den mann deswegen aufgeben sollst, wenn du mit ihm glücklich bist ist das ja schön. nur ich würde an deiner stelle die dringlichkeit ansprechen, das er in deiner gegenwart bitte keinen alkohol trinkt, nicht weil du ihm das nehmen willst, sondern weil du in der gefahr stehst unter umständen wieder rückfällig zu werden. ich kann mir kaum vorstellen, das jemand deine bitte dann noch abschlagen kann.ich denke es wäre sicherlich nicht in seinem sinne, das du einen rückfall erlebst. wie gesagt, mir persönlich würde so eine bitte überhaupt keinen zacken aus der krone brechen. wenn ich dein partner wäre ich würde garantiert rücksicht darauf nehmen können, weil ich mir damit nichts nehmen würde. damit würde ich mir ja eher was geben, eine liebevolle trockene frau an meiner seite mit der ich glücklich leben kann.

    lieben gruß melanie

    liebe pony,

    nun dann es ist dein leben, deine entscheidung. auf jeden fall ist hier immer jemand, wenns brennt kannst du hier ja weiter schreiben.

    viel glück auf deinem lebensweg

    alles liebe melanie

    liebe penta,

    nun bin ich selbst co abhängige, kann bei mir überhaupt nicht beschreiben warum ich mich von alkoholikern abhängig gemacht hatte. einen saufdruck gab es niemals, noch beim anblicke einer flasche ein bedürfniss zu trinken. und doch bin ich jemand der sich als suchtkrank beschreiben würde. im grunde, finde ich, ist es egal geworden, hauptsache ich weiss das ich co abhängige bin. ja und das ich da acht auf mich geben.

    ich glaube schon, das das jeder für sich herrausfinden sollte, wo er selbst steht. ich finds immer wieder schade das das was jemand schreibt dazu verleitet so die diskussion zu führen, das eine aussage die andere in frage stellt.vielleicht ist es ja so, das du etwas so empfindet, ein anderer eben anderst.

    wobei bei der aussage"ich konnte das noch relativ gut steuern" möchte ich dich direkt fragen, ob du dir da nicht etwas vormachtest? sei ehrlich, ich glaube nicht daran, das jemand der sich als akoholiker hier bezeichnet noch irgendwas hat steuern können.ich denke das ist ein wunschgedanke von dir. sei mir da bitte nicht böse, doch ich finde erst als ich gnadenlos ehrlich zu mir selbst wurde und für mich herrausfand, das auch ICH mich selbst belogen habe konnte ich wirklich richtig was in mir ändern. ich baue für mich nichts mehr auf wackeligen brüchigem untergrund auf, ich bau mein leben heute auf festen boden. da möchte ich mit meiner ehrlichkeit wirklich alles weggeräumt haben, auch solche illusionen, das ich jehrmals irgendwas wirklich im griff hatte, damals befor ich anfing was zu ändern.mit tat es richtig weh, dieses aufräumen. nur so konnt ich etwas für mich erreichen, mich nämlich so sehen wie ich bin. keine luftblasen mehr, keine illusionen, nur ich so wie ich bin, fertig.

    ich wünsch dir das auch !

    lieben gruß melanie

    liebe undergruound,

    Zitat

    Das mit der neuen Nummer ist SO ne Sache.
    Drüber nachdenken tu ich auch.... Nur ich hab sie schon Mal ändern lassen. Und jetzt schon wieder?
    Und das andere ist - wir haben ein Kind zusammen. Ich "verwehr" ihm so lang er drauf ist den Umgang mit ihr. Aber sollte er einen anderen Weg einschlagen, hat er ja das "Recht" mit ihr in Kontakt zu treten.

    ja, schon wieder. na und?

    das mit den kindern ist für mich einer dieser gründe es nicht tun zu wollen. denn du schreibst ja selber, solange er so drauf ist bekommt er sie sowiso nicht. also warum nicht nummer ändern, solang er so drauf ist ruhe bewahren und ruhe bekommen. telefonieren kannst du ja von einem ganz anderen apparat aus, einer öffendlichen telefonzelle, vom arbeitsplatz oder von freunden aus. das lässt sich doch sicher regeln oder?

    gruß melanie

    hallo h,

    Zitat

    Hallo,

    für mich gibt es zwei Sorten nicht trinkender Alkoholiker, das sind die wirklich trockenen, die sich mit ihrer Sucht beschäftigen und die Entwicklung, die sie während der nassen Zeit nicht gemacht haben oder die in die falsche Richtung gegangen ist, versuchen zu korrigieren. Dann gibt es wie von "Melinak" schon erwähnt, Leute mit Trinkpausen, die es aus irgend einem Grund aushalten, nicht zu trinken. Und je nach dem kann das schon mal längere Zeit, in einzelnen Fällen auch über Jahre, funktionieren. Im Prinzip wird das Suchtgedächtnis mit großem Aufwand (Muss nicht vom Betroffenen bewusst wahrgenommen werden.) "gedeckelt".
    Es gibt da auch keine klaren Unterscheidungsmerkmale für außen Stehende. Das kann nur der Süchtige selbst für sich entscheiden, wie er auch entscheiden muss, ob er süchtig ist.
    Ich kenne beide Seiten und habe früher auch längere Trinkpausen gemacht. Im Gegensatz zu jetzt ist der Trinkwunsch nie aus meinem Kopf verschwunden und ich habe mich immer quälen müssen, um nicht zu trinken. Ich habe mir und anderen gegenüber auch nicht zugegeben, dass ich süchtig bin, sondern habe das Nichttrinken anders begründet. Für mich fängt der Weg in die Trockenheit damit an, dass ich vor mir und anderen, wirklich und tief verankert, zugebe ein Alkoholiker zu sein.

    Schönen Tag

    H.

    genau das ist der grund für mich heute nicht mehr in hoffnung zu leben, das meine mutter trocken ist, wenn sie mal nicht trinkt. es geht recht lang, manchemal monate, da trinkt sie nichts. früher dachte ich, JA sie hats geschafft, sie tinkt nicht und glaubte daran, das sie es nie mehr tun wird. leider musste ich jahrzentelang miterleben wie diese hoffnungen immer und immer wieder mit einem schluck aus der schnapsflasche wie eine seifenblase platzten. darum bin ich heute noch sehr sehr skeptisch, wenn hier geschrieben steht, "ich trinke keinen alkohol mehr also bin ich trocken". die gedanken, bedürfnisse zu trinken sind vorhanden und sie quält sich damit trocken zu bleiben.

    um trocken zu bleiben brauchte es eben diesen umdenken wie du es beschreibst und ein ständiges darauf achten keinen tropfen mehr zu trinken, das aber als notwendigkeit anzusehen und zu spüren, das es einem ohne alkohol besser geht. meine mutter gibt zwar zu alkoholikerin zu sein. sie sieht aber nicht, das sie nicht nur nicht trinken muss um trocken zu werden. traurig aber wahr!die sucht liegt wesendlich tiefer im menschen, als das es "nur" mit dem weglassen von alkoholischen getränken getan wäre.

    lieben gruß melanie

    liebe grazia,

    ja, das leben ist so einfach, wenn man sich einfach darauf einlässt....stimmts?

    die scheidung ist nicht schlimm. bei mir waren das damals 10 minuten. am anfang war ich sehr geschockt. bei der frage ob er damit einverstanden ist, das die ehe gescheitert wäre, hat er tatsächlich NEIN gesagt. das war ein schreck. dann ist die richterin etwas bestimmter geworden und hat ihm ziemlich ins gewissen geredet. nämlich weil ich so glaubwürdig rüber gekommen wäre, das ich nicht mehr mit ihm leben will hat sie so ähnlich gemeint: herr k. ihre frau will nicht mehr, was bringt ihnen daran fest zu halten? es ist eindeutig das die ehe gescheitert ist. sind sie einverstanden, das die ehe gescheitert ist? er dann ganz kleinlaut: ja.

    FREIHEIT! ich hatte hinterher das schönere fest als bei der hochzeit. er wohl nicht. ein grund zu saufen....mir war es damals schnurzpiepegal!!!!!ich hab bis in die nacht hinein mit meiner damals besten freundin gefeiert gehabt!

    lieben gruß melanie

    ja, leg dir ne andere nummer zu. so schlimm ist das ja auch nicht, du kannst die nummer jedem anderen geben, nur ihm nicht mehr. und geb den bekannten bescheid, das sie deine nummer keinem anderen weitergeben dürfen!

    lieben gruß melanie

    gut gemacht undergound, siehst du, wenn die polizei schon sagt, das er recht gefestigt aussieht ist da auch kein weiterer grund sich darüber gedanken zu machen. lass ihn einfach links liegen. er will nur eins erreichen, das du zu ihm kontakt aufbaust. der will sich nicht das leben nehmen, das nehm ich so jemanden nicht mehr ab.denk an dich und nicht weiter über ihn nach.

    lieben gruß melanie

    liebe underground,

    das sind erpressungsversuche. lass dich nicht drauf ein und meld dich nicht bei ihm. mach dir darum keine sorgen.

    eine studie zeigt, selbstmörder, die nicht mehr leben wollen, schreiben einen abschiedsbrief und wählen ganz schnell den freitot. ohne ankündigung. das sind dann die seelen, die keine auswege mehr finden und tatsächliche lebensmüde sind.

    jemand der noch solch provokativ schreibt wirds nicht machen. selbst wenn, dann ist auch das, so schrecklich das auch sein mag, ganz allein seine entscheidung es zu tun. ich glaube da nicht dran das ers macht. aufmerksamkeit bekommen steckt dahinter auf eine der übelsten erpresserischen art und weise. machs handy aus!

    lieben gruß melanie

    liebe regenbogenblume,

    schau mal. auch in meinem bekanntenkreis tummeln sich ab und an alkoholiker. ich weiss es, ich spüre das inzwischen, wenn derjenige ein alkoholproblem hat. es sind oft typen, die durch den alkohol sehr gesprächig sind, hemmungsloser, offener, die dann auch über sich reden oder gar sich deiner annehmen und mit dir über alles reden.anfangst sehr symphatisch, in laufe der zeit wird aber , für mich, erkennbar, das die darauf aus sind, sich den nächsten co abhängigen an sich zu binden.

    es ist schon eigenartig, die falle klatscht oft zu, wenn ich drinen sass, mittendrin und dachte, mann ist der aber nett.dann wurden meine probleme so gedreht das sie zum zwecke der abhängigkeit genutzt wurde. ich hab mich all zu oft in solchen menschen getäuscht gehabt.bin dann drauf eingegangen und plötzlich wurde sein problem zu meinem problem. co abhängig halt.

    solche menschen meide ich inzwischen. auch wenn die echt nett sind, ich auch den ein oder anderen sehr gern mag, dennoch bin ich mir echt zu schade mich wieder zu opfern. die zeiten sind vorbei und wenn ich merke, der kommt mir zu nahe, ich spüre ja dieses von sich abhängig machen wollen inzwischen schon ganz früh, dann kündige ich die freundschaft. mir zu liebe, weil ICH MIR wichtiger bin als der andere.darum meine aussage es ist "nur" ein freund.

    ich denke inzwischen, solche freunde sind keine freunde. genauso wie so ein partner kein partner sein kann, wenn er ein alkoholproblem hat. er ist immer nur darauf aus sich und seiner sucht hinzugeben, sich dafür sein leben so einzurichten da weiter machen zu können und so jemand braucht co abhängige, die ihm das ermöglichen. so wie dein freund dich braucht um weiter zu machen und du deinen freund brauchst um in deiner co abhängigkeit weiter zu leben. verstehst du was ich damit sagen möchte?

    ein wahrer richtiger freund lebt für sich sein leben, ist unabhängig und lässt dir auch deine freiheit. ich mute meinen freunden auch nicht alles zu, so wie die auch versuchen ihr leben auf dei reihe zu bekommen. wir hören uns sicher zu, dann kommen aufmunternde worte, doch dann ist das schon genug, mehr braucht eine freundschaft nicht. für die wirklich tiefen inneren probleme geh ich inzwischen beim fachmann, nem therapeuten vorbei. ich missbrauche da meine freunde nicht mehr um meine probleme von ihnen lösen zu lassen, das mach ich lieber selbst!anderstrum ist das auch so. hier sind einfach die grenzen schon viel früher gezogen worden und das tut unserer freundschaft einfach nur gut. denn dann belastet der eine den anderen nicht mehr.darum distance.

    lieben gruß melanie

    liebe sonne,

    Zitat

    Ich hoffe nur, dass ich in ein paar Jahren wo anders stehe als jetzt!

    na ja, ne garantie gibt es hierfür nicht. doch wenn du einwenig an dir und deiner coabhängigkeit arbeitest wird sich sicher was ändern. es dauert alles seine zeit. es klapt nicht von heut auf morgen. jahre können vergehen, ich weiss das aus eigener erfahrung. ich sass oft da und dachte ich schaffs nicht, warum dauert das denn so lange? doch ich hab ja auch jahrzentelang mit ner ganz anderen überzäugung gelebt gehabt. ich kann nicht erwarten von mir selbst, das ich das dann innerhalb von zwei wochen hinter mich gebracht habe und dann locker leicht ins leben gehe. ich bin kein computer dessen festplatte mit dem komando "format f" gelöscht und mit nem neuen programm wieder hochgefahren werden kann. gibt dir zeit, nimm dir zeit, zeit heilt alle wunden, ein schönes sprichwort. du wirst sehen in zwei jahren redest du ganz anderst, wenn du dich verändert hast.doch das ist harte arbeit auf die du dich einlassen kannst wenn du willst. oder du bleibst stehen, äderst nichts um weiter zu leiden. alles ist möglich!

    lieben gruß melanie

    guten morgen zusammen,

    nun das leben läuft, so schnell das ich manchmal denke, das gibt es doch nicht! der ganz normals wahnsinn und ich steh mitten drin.

    nun habe ich feststellen können, das mich so manches nicht mehr aus der bahn wirft. es funktioniert. ich lass mich nicht mehr so sehr beeindrucken von aussen, das ist gut so. klar lass ich so einiges an mich herran, wär ja auch schade , wenn ich mich total abschotten würde. doch es wird in mir ganz anderst hinterfragt wie das früher der fall war.

    ich nehme es eben nicht mehr so an, als haben alle anderen um mich rum recht mit ihrer aussage, frage mich selbst ob ich das auch so sehen kann. bin ich der meinung, das stimmt so nicht, dann lass ichs als kritik einfach so stehen lassen und geh darauf nicht mehr weiter ein.es ist schön in mir zu merken, das es immer mehr zu einer inneren stabilität kommt. bei mir bleiben, mich spüren, mich sehen grossartig!

    wenn ich heute das vergleiche mit dem was früher war, wie leicht ist das leben so heute. habe ich so viel lebensenergie verschwendet mir über andere gedanken zumachen, das ich selbst nicht zum zug kam. ich freu mich sehr darüber, das es mir heute gelingt erst mich zu sehen und nicht die anderen um mich herum. es bringt mich dazu wesendlich ruhiger und gelassener zu werden. es ist wirklich eine bereicherung in meinem leben, das ich das für mich so geschafft habe.

    trotzdem gelingt es mir mehr und mehr nach aussen zu gehen. hätte ich nie gedacht das das funktioniert. ich habe da sehr viel vertrauen auf meine therapeutin gehabt, die mir erklärte, das es eben funktioniert. ich dachte immer, das geht doch nicht, wie soll das denn funktionieren, bei mir zu bleiben, mich zu sehen und dann noch den kontakt nach aussen zu haben? verstanden habe ich es bis heute noch nicht, doch erfahren tu ichs jeden tag, das das geht. ich denke das hat tatsächlich etwas mit ausstrahlung zu tun, die signale die ich sende, dadurch das ich mich sehe und mich annehmen kann wie ich bin strahle ich genau das aus und es wirkt sehr positiv auf andere.

    wär ich im ewigen jammertal geblieben, täglich mir den kopf zu zermartern übner das ganze elend aus dem ich komme immer und überall mit hinnehmen würde, würd mich denk ich mir kein mensch mehr um mich herrum ertragen wollen. ich kann sie inzwischen so gut verstehen, die leute, die mich in der schwerden jammerzeit nicht mehr eingeladen haben. wenn ich heute leute um mich herrum habe, die die ganze zeit nur darüber reden, wie schlimm, schrecklich, übel das alles war, dann mach ich inzwischen auch ganz schnell die düse und mag das nicht dauernd hören. das geht übrigens hier an all diejenigen, die meinen hier seit monaten zu schreiben und sich immernoch nur mit einem beschäftigen, dem ex partner, anstadt sich gedanken darüber zu machen, wie wunderbar das leben sein kann, wenn der schritt überwunden ist, sich darüber gedanken zu machen.

    es werden dann automatisch gespräche anderst verlaufen, themen entstehen, die ich im jammermodus nicht mehr fähig war zu bereden. schönes. einfaches. einfach mal mitzuteilen, das ich heute eine windschutzbrille fürs moped gekauft habe und mich darüber freu wie ein kleines kind, weil ich nun keine brennenden augen mehr beim fahren habe und darum jetzt noch mehr mit dem mopet unterwegs bin.die kleinen gewinne im leben als jackpott zu sehen!

    klar ist mir auch, probleme im leben habe ich sicher immer noch. die kommen automatisch, lassen sich nicht verhindern. doch wie ich mit den problemen umgehe und was ich daraus mache liegt ganz in mir. ich habe die möglichkeit das leben für mich so einzurichten das mich das,was im normalen leben halt immer wieder betreffen wird entweder positiv zu lösen, was manchmal auch unangenehme folgen haben kann, oder ob ich mich dadurch zusätzlich noch schlecht mache und dann erst recht nicht mehr in der lage bin probleme zu lösen.

    ich will meine probleme angehen, die lösen mit allen konstquenzen die daraus folgen. einfach nur darum um nach der problemlösung einfach wieder weiter leben zu können und weiter machen zu können.meisst ist es nicht so unangenehm wie ich dachte und freu mich riesig, wenns angepackt wurde und beendet wurde. es gibt tatsächlich nichts was sich nicht irgendwie lösen lässt.

    das heute von mir, mir geht es gut und das macht freude!

    liebe grüße melanie

    guten morgen,

    Zitat

    lles in allem habe ich für meinen teil die beziehung völlig kaputt gemacht, auch wenn er nicht gesoffen hätte hätte es so wie ich mich verhalten habe nicht funktioniert. Wäre gut möglich dass die ganze Geschichte überhaupt ganz anders verlaufen wäre.

    Na und was bringt mir das jetzt. Ich sehe zwar dass ich dies und jenes getan habe um eine beziehung zu verunmöglichen, habe aber keine ahnung wie ich verhindern kann dass sowas wieder passiert.

    lass dich jetzt nicht vom schlechten gewissen runterziehen. er ist krank und DU AUCH. schau das du dazu eine GESUNDE einstellung bekommst. euch beide trifft keine schuld. jetzt rumzueiern und mit selbstvorwürfen alles schlecht zu reden was du getan hattest, lass es lieber sein. klar ist, es war kein gesundes verhalten. jetzt kannst du anfangen, danach zu schauen, das DU wieder gesund wirst. das co kann man nicht heilen, genauso wenig den alkoholiker. doch es ist möglich zu lernen damit umzugehen. es ist möglich die krankheit zu stoppen, in sich zu gehen und etwas an seinem verhalten zu ändern.

    les dich bei denjenigen ein, die es geschafft haben, die sind schon mehr als 2 jahre hier im forum. schau, einige schreiben hier ja auch ihre erfolgsgeschichten auf, dahin soll die reise gehen findest du nicht auch?

    lieben gruß melanie