guten morgen ,
das ist ja das schlimme an dieser krankheit alkoholismus. es betrifft nicht nur den einzelnene, das geht die ganze familie an. nicht nur ich als kind auch die enkel machen sich gedanken um den alkoholkranken. jeh älter meine kinder werden um so mehr realisieren sie ja was los ist. es ist so, das ich meine kinder inder hinsicht auch schütze, ihnen die krankheit erklähre. wir reden offen darüber, fragen dazu werden immer beantwortet und ich glaube fest daran, das durch diese aufklährungsarbeit und das fest hinter den kindern stehen, sie dazu zu motivieren sich durchzusetzen, sich nicht alles gefallen zu lassen und die eigenen bedürfnisse in den vordergrund zu stelen sie hier vor dieser krankheit der co abhängigkeit schützt.
mein sohn ist 16 jahre alt. ich bin generell sehr sehr froh, das gerade er, der ja schon balt erwachsene ist, es so gut abreissen kann und schon so viel weiss.
das schützt ihn auch dafor, sich selbst jedes wochenende abzuschiessen. wenn er so erzählt wie er mit den kumpels weg geht und wie die unterwegs sind denk ich mir, oh weh.
doch ich habe ihn nur ein mal erlebt, das er alkohol so exesiv ausprobiert hat, das er besoffen war. das war vor einem jahr ca. seit dem er weiss, was er durchmachen muss, mit dem sich übergeben, sich drehen, nicht schlafen können, sich schelcht fühlen am nächsten tag, macht er das so nicht mehr mit. er will das nicht erleben, sagt er und ich bin froh darüber.
momentan geht er zwar ab und zu weg am wochenende, scheint aber das nein sagen können schon sehr gut drauf zu haben und schiesst sich nicht ab, wie so manch jugendlicher in dem alter die komasaufen richtig gut finden.er kennt die grenze. mit 16 dürfen sie ja alkohol trinken, auch ich verbiete ihn das nicht. nur reden wir hier sehr viel darüber, was alkohol anrichtet und er weiss bescheid. aus seinen erzählungen kommt raus, das er seinen kumpels gegenüber sehr gut ein stopp geben kann und notfalls, wenn es ihm nicht mehr gefällt, weil die alle nur noch besoffen sind, ruft er mich an um ihn abzuholen.gerade wenn dann noch ab und an diese drogen mit im spiel sind, geht er.
ab und an , wenns die kumpels wieder übertreiben, bleibt er zu hause. ich bin mächtig stolz auf ihn!natürlich mache ich mir als mutter gedanken dazu, sorgen mache ich mir im moment keine. er ist ein jugendlicher mit 16 jahren und die müssen sich auch ausprobieren dürfen, denk ich mir.
Zitat
"...loslassen bedeutet da ja auch sich selbst nicht als unersetzlich für die anderen zu sehen"
Das ist sehr schwer für mich...ich lerne es, und arbeite dran, aber echt...das ist einer der schwersten Brocken
ja, das ist ein schwerer brocken. ich habe es auch lange durchkauen müssen bis ichs geschluckt habe. es hat ja was damit zu tun, wie ich meine wertigkeit sehe.
sehe ich mich nur dann wertig, wenn andere auf mich positiv reagieren bin ich abhängig von aussen. dann macht es mir was aus, wenn ich ersetzt werde.denn in dem momet ist es etwas negatives(ausgetauscht werden) von aussen, wird als solches empfunden,da mich das negativ von aussen ja abwertet. dann tut es auch weh.
seh ich meine wertigkeit von innen herraus, bin ich mir sehr viel selbstwert, hab ich das geschaft ist das von aussen nicht mehr wichtig. dann kann ich auch zurrückgehen, mich zurrückziehen und mich ersetzen lassen, gerade wie in dem fall. denn wichtiger bin ich mir selbst .dann kann ich erkennen, das es nicht wichtig ist, ersetzbar zu sein kann auch was gutes haben, entlastet mich ja auch, dadurch hab ich mehr zeit für mich.
ich denke hier geht es noch recht leicht. im beruf wirds da schon schwerer, denn dafon hängt ja auch mein lebenseinkommen, das geld ab von dem ich lebe. aber auch hier hört es auf, wie du, grazia richtig erkannt hast, wenns mir nicht mehr gut geht, geh ich besser. es ist wichtiger geworden, das ich mich gut fühlen kann. es hängt nicht alles vom einkommen ab, viel mehr von meiner inneren zufriedenheit.
wie am beispiel mit dem hund: weils ja trotzdem nie gut genug war. es wurde trotzdem gemeckert, wehe war man nicht lang genug mit dem hund draussen, wehe, man kommt nicht jeden tag. dann wurden die erwartungen immer mehr. am liebsten morgens und abends spazieren gehen, dann noch mittags dann nur noch wir. das hat mich so geärgert gehabt, das ich sagte, nein ich mach hier nichts mehr.den morgenspaziergang, den ich meiner mutter anbot, aber nur dann wenn ich lust zum laufen hatte wollte sie dann täglich haben. ich wollte aber nicht morgens täglich spazieren gehen. muss ich ja auch nicht, ist ja nicht mein hund.dann zog ich erst mal die notbremse, später dann mein sohn, weil es ihm da genau gleich erging. wie gesagt, er lernte daraus auch nein sagen zu können. ich im übrigen auch.es ist und bleibt der hund meiner mutter und ihre verantwortung mit ihm raus zu gehen. punkt erkannt, punkt gesetzt.
ich denke inzwischen schon sehr weit in der geschichte zu sein. spüre mein selbstwert und lass nicht mehr alles zu. auch ist es mir nicht so wichtig von aussen eine bestätigung zu bekommen. natürlich empfinde ich es als angenehm und schön lob zu bekommen, fühl ich mich auch gut. doch ist es nicht mehr nötig lob zu bekommen, ich weiss wer ich bin, was ich mache, was ich leiste und ich machs echt richtig gut. das muss mir keiner bestätigen, ich weiss es und das langt mir.das lob ist für mich dann ein angenehmer nebeneffekt den ich gern entgegen nehme.
doch ich tu nicht mehr alles dafür gelobt zu werden. ich glaub das ist wichtig zu erkennen. ich muss es nämlich nicht. 
auch das negative lass ich so nicht mehr an mich ran. wie ich schon beschrieben habe, es ist für mich nicht mehr das wichtigste, dafon bin ich micht mehr abhängig. der eine findet gut was ich mache, der andere nicht. es ist normal das es menschen gibt, die einen die mich gut finden, die anderen die es nicht gut finden. solang ich bei mir bin, das mache was mir gefällt, woran ich spass habe, die motivation was zu tun von meinem inneren herraus kommt, solang ist das was ich mache auch gut.
zudem habe ich auch für mich erkannt, das ich auch mal was falsch machen kann, ohne das mein gegenüber dann auf dieser gefühlsebene reagiert. er mich deswegen nicht gut findet oder mich nicht mehr mag. ich habe für mich festgestellt, das ich häufig bei kritik gleich auf der emmozionalen ebene reagiert habe. ich denke das liegt daran, das ich in meiner kindlichen prägung eben genau da missbraucht wurde. "wenn du das nicht so machst wie ich das will, dann habe ich dich nicht mehr lieb". so erzogen komme ich nur schwer raus, muss da sehr hart an mir arbeiten das ausseinander zu bekommen. schwerer brocken, du sagst es........
zurrück zu meinen kindern. ich bin froh darüber selbst ein mensch zu sein, der das auch erannt hatte und ins leben einbaute. genau das würde mir im leben nicht einfallen meinen kindern so mitzugeben. machen die hier mal einen fehler, wird der fehler zwar angesprochen. doch ich bin fähig mein kind in den arm zu nehmen, ihm zu sagen, fehler machen alle menschen irgendwann, ich lieb dich so wie du bist und ich werde dich immer lieben. dadurch können die drei hier bestens aufwachsen.
lieben gruß an alle und einen wunderschönen sonnigen tag 
melanie