Beiträge von RenateO

    Hallo Girasole
    Vielleicht hab ich mich auch nicht genug mit dem Thema ,,innes Kind,,beschäftigt.
    Dieser kurze Ausflug in dieses Thema mit der Therapeutin hat mich auch erschreckt,sollte es denn so sein das ich diese unausgesproche aber extrem empfundene Ablehnung meiner Mutter mir gegenüber, so verinnerlich haben das ich bei dem Versuch die Mutter war und mich (als Kind) ablehnte?
    Jedenfalls bekomme ich gerade wieder eine Gänsehaut,weil mir das damals wirklich sehr nahe ging.
    Die Therapeutin meinte dann ich solle das Kind zum spielen rausschicken(schöner Spielplatz in sichtweite) ich war dazu erst fähig,als ich dem Kind eine Märchenwelt mit Feen und Elfen so quasi als ,,Beschützer,, mitgab.
    Zurückgeblieben ist bei mir dieses Gefühlt hey,, ICH wurde zu Leben rausgeschickt,, und eine Traurigkeit weil ich nicht wußte wie das geht.
    Klingt jetzt verworren und komisch,ich kanns grad nicht besser beschreiben...............

    Würde ich das 1:1 übernehmen ,würde das ja bedeuten das ich mir real auch eine Traumwelt gebaut habe,es vielleicht noch immer tue auf eine gewisse Art und Weise?
    Ich meine damit diese Vorstellung, das Leben und eine Partnerschaft sollten was schönes ,harmonisches sein und ich dazu bereit bin meinen Teil beizutragen .
    Als ich mal ein Einzelgespräch mit einem Suchtherapeuten hatte (letztes Jahr) weil ich gerne in diese Angehörigen Gruppe wollte ,sagte der nach dem Erstgespräch zu mir,, sie sind wohl sehr harmoniebedürftig und haben eine große Sehnsucht nach Familie,, und er sagte das in einem Tonfall ,als ob das was dummes /schlimmes /unrealistisches wäre.

    Vielleicht sollte ich da nochmal hinschauen,möglicherweise .................mh,komisch hab doch schon über 50 jahre gelebt und jetzt soll ich draufschauen ob das Ziel (meine Wünsche ) realistisch sind...................?

    Muß nachdenken

    LG R...

    Hallo Time
    schön mal wieder etwas von dir zu lesen,du hörst dich gut an und bleibst hoffentlich diesmal auch bei deiner Meinung,das wünsche ich dir sehr.

    Mir geht es ganz gut soweit,vom ex hab ich seit letzten Sept. nix mehr gehört oder gesehen und das ist auch gut so.
    Inzwischen hab ich einiges in meiner Wohnung verändert.
    Habe zu Weihnachten von den Kindern einen Ohrensessel bekommen und gestern nun endlich hat mein Sohn die riesige Sofa Wohnlandschaft die auch noch hier stand abgeholt.
    Nun gibt es keinen Platz mehr in meiner Wohnung wo jemand übernachten könnte,das ist wieder so ein Befreiungsschlag.
    Mein ex hat es als einzigster benutzt wenn er wochenends hier war um sich nachts rauszuschleichen (Bett) und dort weiter zu saufen.
    Ich bekam ,,Rücken ,,von dieser zwar schönen aber unbequemen Wohnlandschaft.
    So verändert sich jetzt auch mein ,,außen,, innen bin ich ja schön länger auf meinem Weg.

    LG R..

    Hallo starkemom
    Ich heiße dich hier auch sehr willkommen.
    Hier kannst du dich sortieren und schreiben was dir auf dem Herzen liegt.
    Ich schliesse mich Lindi an und vermute mal das er mehr trinkt(heimlich?),so wie du ihn beschreibst.
    Nun ist das keine Aufforderung ihn zu kontrollieren,,das ist sowieso zwecklos.
    Aber hör auf dein Gefühl,das zeigt dir den richtigen Weg und wir können dir weiterhelfen duch unsere Erfahrungen und Erlebnisse.

    Ja und manchmal dauert der Weg vom Kopf zum Herzen eine gefühlte Ewigkeit.
    Es ist doch diese Zerissenheit die uns schwanken lässt/unsere Wahrnehmung trübt.

    Liebe Grüße R...

    Hallo Girasole
    Ich mußte richtig schmunzeln als ich das gerade las..........
    Und du bist wirklich große Klasse!!!!!

    Wie du (wir) vorher waren ,mit was man uns so ködern konnte ,ja ich denke es war menschlich und sie waren ja auch überzeugend.
    ER ist doch der ,,Dumme,, hat nix dazugelernt und dieselbe Masche probiert und du bist gewachsen ,hast dich verändert,das ist ein wirklicher Grund sich zu freuen.

    Sein Gesicht hätte ich gern mal gesehen.
    Vor allem denke ich das man diese neue ,,Stärke,, auch ausstrahlt,das der so garnix begriffen hat................unglaublich .
    So war doch all die Qual und der erlittene Schmerz nicht umsonst.
    Ich überlege gerade was ich machen würde wenn mein ex xy sowas versuchen würde,nein besser ich stell mir sowas erst garnicht vor.(meine Antwort würde ihm auch nicht gefallen !!)
    Bin froh das nix aber auch garnichts mehr von seiner Seite kommt.

    Ich habe heute das Wohnzimmer umgestellt,meine Kinder haben das Sofa abgeholt (ein Fehlkauf ,sieht schön aus bereitet mir aber ,,Rücken,,)So wurde es nur vom xy genutzt wenn er am den Wochenenden hier war.
    Jetzt ist viel mehr Platz in dem Raum und ich kann gemütlich in meinem neuen (von den Kindern zu Weihnachten bekommen)Ohrensessel ,,fernsehschlafen,,das ist mal ein ganz neues Lebensgefühl.

    Immer noch schmunzelnde Grüße R...

    Hallo Beno
    Von ganzem Herzen wünsche ich dir das deine Frau die Kurve kriegt,leider sprechen die Erfahrungswerte hier und in realen Gruppen,dagegen.Sie scheint ja kein Problem zu haben (außer das du nervst)
    Du hast nun nochmal deinen Standpunkt bei ihr klargemacht und dabei solltest du es nun gesprächsmäßig erstmal belassen.
    Sie ist sicher nicht dumm aber eben süchtig!
    Was jetzt zählt sind die Taten,bei Dir und bei ihr.

    Mir hat es damals geholfen ,soviel wie möglich über die Krankheit zu erfahren.
    Die Abläufe zu verstehen ,den Verlauf und die damit einhergehenden Verhaltensweisen des Trinkers,so gewann ich den nötigen Abstand,Dinge nicht persönlich zu nehmen etc.
    Ich sah wieder 2 einzelne Personen statt diesem ,,klebrigen,, wir in dem ICH gefangen war.

    Dann schrieb im letzten Jahr Kaleu(am26.9.13 als Orientierungshilfe) hier im Forum mal einen Rückblick auf seine nasse Zeit und da ging mir gleich ein ganzer Kronleuchter auf,sein Bericht war hart und schonlungslos aber sicher auch grundehrlich.
    Ich habe mir das damals ausgedruckt und wann immer ich glaubte sentimentale Anwandlungen zu bekommen,vielleicht doch nicht lange genug gewartet zu haben .....vielleicht hätte er ja beim nächsten Entzug durchgehalten etc und andere Verrücktheiten die einem so einfallen,dann hole ich mir das Papier hervor und begreife,,wenn ein Alkoholiker nass ist, ist seine Nummer 1 immer der Alkohol,er wird alles tun um an den Stoff zu kommen,jeder Versuch ihn dort weg zu bekommen ,verursachst ihm soviel Stress das er noch hecktischer, gieriger wird,sein Stoff könnte ihm ja wegkommen.
    Da ist kein Platz mehr für ein normales Leben,für andere Menschen, Familie etc.
    Ich dachte so oft,mein ex geht doch noch arbeiten....
    ja das war aber auch das einzigste was noch da war (ist?) alles andere war schon weggebrochen,sein Körper gezeichnet vom Suff.
    Sein Leben war einzig ausgerichtet nach dem Alkohol .
    Erstes Bier gegen 18Uhr
    Autofahren ab da nichtmehr
    Ich hätte Tod über den Zaun hängen können ,der wäre nichtmehr gekommen
    Familienfeste etc,er mußte pünktlich zuhause sein (er trank nur zuhause)
    Selbst als ich noch dachte ich würde ,,normale,, alltagsgespräche mit ihm führen ,Fehlanzeige erst viel später fiel mir auf das er wenig sprach und oft diesselben oder sehr ähnliche Redewendungen benutzte die irgendwie ganz oft passten,irre so rückblickend,aber ich habs damals echt nicht mitgekriegt, der war irgendwie wie ferngesteuert und ich war viel zu nah drin um es zu bemerken.
    Ich sah noch meinen ,,Mann,, aber in Wirklichkeit war es nur seine Hülle(und meine Einbildung) innen herrschte längst der Alkohol,war in jeder Zelle seines Körpers und vergiftete alles!
    Der Alkohol ist so stark und mächtig, man kann es sich kaum vorstellen bis man irgendwann aufgibt /einsieht das dieser Kampf einen anderen Menschen davon loszubekommen aussichtslos ist.
    Wenn der Trinkende es nicht einsieht,nichts dagegen unternimmt ,dann muß man den anderen loslassen um nicht selbst mit drauf zu gehen.

    Ich wünsche dir ein ruhiges Wochenende,versuch doch mal etwas nettes mit deinem Kind zu machen ,lass sie sitzen und auch ruhig alleine,vielleicht begreift sie dann irgendwann das sie so (nass) nur eine Belastung ist .
    LG R..

    Hallo
    Ich nochmal..............
    Für mich war es am schwersten aus dem ,,Wirgefühl,, auszusteigen.
    Ich habe mich an jede noch so kleine Hoffnung geklammert.
    Jede kleine ,,Normalität,, zum Anlass genommen zu denken ,,ach so schlimm ist doch nicht,,
    Ich habe mir lange was vorgemacht,konnte /wollte die Realität nicht sehen .
    Nun bin ich und mein ex mitte 50 ,er war nie ausfällig oder laut, Streit gab es kaum......aber er war gesundheitlich so angeschlagen (letzten März mehr Tod als lebendig) dazu immer mehr Gedächtnislücken und andere Ausfallerscheinungen,wie erleichtert war ich das er einen Entzug machen wollte.Der hatte auch richtige Angst damals das er sterben würde.
    In der Wartezeit (einige Tage) war ich so besorgt das er es nichtmehr schafft bis zum Beginn der Therapie.
    ER mußte dort sogar das Essen wieder lernen,war stark untergewichtig
    Ich habe ihn unterstützt ,gelobt, motiviert und ihm viel Zeit gelassen ihn nicht unter Druck gesetzt und wir waren in Paargesprächen..............
    Tja alles umsonst,5 monate später trank er wieder,erst heimlich und nachdem ich ihn dabei überrascht hatte wieder offen,erst nur am Wochenende (er hat alles unter Kontrolle,seine Aussage) inzwischen wie ich erfuhr schon lange wieder täglich.
    Ich trennte mich letzten September dann entgültig,weil wenn keine Einsicht beim Trinkenden ist ,richtet kein anderer was dagegen aus und ich möchte Leben und ihm nicht beim Todsaufen zusehen.
    Das hat auch alles nixmehr mit Liebe zu tun ,da kannst du soviel lieben wie du willst es hilft leider nichts.
    Ab irgendeinem Punkt muß man an sich selbst denken sonst ist man genauso kaputt,kraftlos,verzweifelt oder gar krank.

    LG R..

    Hallo Beno
    Rechtliche Auskünfte können und dürfen wir hier nicht geben.
    Aber erstmal ist es egal welcher Art ,,Trinker,, sie ist . Alle Arten bedürfen unbedingt der Behandlung durch Fachleute, da richtet ein Angehöriger nix aus auch wenn bekanntlich die Hoffnung zuletzt stirbt.

    Das Jugendamt ist sicher eine gute Anlaufstelle für dich (Beratung) denn das Kind kannst und darfst du nicht bei ihr lassen.Auch AWO,Diakonie, Familienberatungsstellen etc können hilfreich sein.
    Sie kann diese Verantwortung doch eh nicht übernehmen.

    Du wirst sie auch nicht zum Entzug zwingen können.wie das mit einem Auszug aus der Wohnung ist ,da brauchst du eine Rechtsberatung.
    Ein guter Grund wäre das dein Kind nicht sein gewohntes Umfeld verliert(Schule /Freunde etc)

    Du siehst daran das es nicht zu umgehen ist das Trinken deiner Frau offen zu machen,wenn du sie deckst ,schadest du dir.
    Im anderen Fall kannst du viel Hilfe bekommen,die du auch benötigen wirst um das zu stemmen.
    Denn so oder so kommt da einiges auf dich zu.
    Sollte sie wirklich zur Einsicht kommen und was gegen die Sucht machen dann dauert es Monate bis sie wieder ,,einsatzfähig ,,ist als Mutter ,Mensch und Ehefrau.
    Ob du in dieser Zeit daneben sitzen solltest ,mh.
    Wird nicht leicht.
    Hat sie keine Einsicht,hält dich mit Versprechungen ,Weinen, Terror uvm hin dann hast du gar keine Wahl,dann mußt du zu deinem und dem Schutz deines Kindes handeln.
    So oder so wird es also nicht lustig in der kommenden Zeit für dich.
    Ich wünsche dir viel Kraft und kann dir sagen ,der Weg lohnt sich auf jeden Fall.
    Es kommt dann wieder die Zeit wo du dich lebendig fühlst,das Leben spürst und Freude.
    Wo du eine ZUkunft planen kannst und nichtmehr in einem Mienenfeld lebst wo nix gewiß oder planbar ist außer der stetige Weg nach unten.
    Du kannst keinen anderen erwachsenen Menschen bewachen,kontrollieren oder gar aus der Sucht holen ,eher zieht sie dich und das KInd mit rein und macht euch euer Leben zur Hölle.
    LG R..

    Hallo
    Martha hat ganz recht ,man spricht einfach nichtmehr diesselbe Sprache.
    Ich habe die Trennung erst im 2ten Anlauf geschafft (als er noch in der Nachsorge rückfällig wurde,nach 5 monaten Abstinenz) Heute lebe ich damit das er sich wohl todsaufen wird,das ist sehr traurig und ich hätte es mir anders gewünscht für ihn.
    Mir blieb nur die Einsicht ,wenn ich nicht gehe muß ich das bittere Ende mit ansehen/erleben und das will und kann ich nicht.
    Ich wünsche dir das es bei euch anders ausgeht,aber dazu mußt du rechtzeitig Grenzen setzen und auch durchhalten,jede schwäche (nachgeben) deinerseits schafft Platz für den Alkohol.
    So ist das leider.
    LG R..

    Hallo Beno

    Du darfst aber auch keinen ,,kalten Entzug ,, von ihr verlangen ,das ist gefährlich ,oder was meinst du mit ,,ich werde keinen Alkohol mehr akzeptieren,,
    Ein Entzug gehört in die Hände von Fachleuten,les dazu unbedingt mal auf der trockenen Seite.
    Selbst wenn ein Entzug in Planung ist,wird dort gesagt man solle in der Wartezeit nicht alleine versuchen zu entziehen,ich war da auch sehr überrascht als das in der Klinik gesagt wurde.
    Mit Verboten treibst du sie zudem noch in die Heimlichkeit und zu Lügen.
    Ein Alkoholiker kann nichtmehr einfach aufhören zu trinken(Sucht/Krankheit)

    Ich finde auch deinen Satz
    ,,Ich lege viel Hoffnung auf das Gespräch, wobei ich mir schon vorstellen kann, was mir geraten wird. Dann liegt es an mir die weiteren Schritte zu gehen. Daher ist es auch für meine Frau enorm wichtig, bei diesem Termin dabei zu sein. Sie soll unmittelbat von den Konsequenzen des Trinkens aus 1 Hand hören und warum harte Einschnitte notwendig sind.

    Du must ihr DEIN zukünftiges Verhalten und weitere Schritte nicht erklären ,dein Satz klingt irgendwie nach einer Entschuldigung im vorraus und das dir auch Andere dazu raten ,du es deshalb so oder so machen wirst (was auch immer Trennung/Grenzen setzen, etc)
    Ich weiß das alles ist sicher schwer für dich und du bist was die Ehe angeht sicher noch im ,,wir,, das war ich auch lange ,konnte /wollte nicht begreifen dass mein Ex die ganze Zeit im ,,ich (Er),, bzw beim Alkohol war.
    Zu begreifen ,sich einzugestehen und dann noch aushalten können das es so ist ,ist für Angehörige sehr schwer und schmerzhaft.
    Mit tat das überall weh und ich mußte nur für mich entscheiden ,hier ist noch ein Kind beteiligt.
    LG R...

    Hallo Beno
    Es ist zwecklos mit einem nassen Trinker zu sprechen.Sie werden entweder leugnen oder abstreiten oder aggressiv werden,egal in welcher Tonlage du das probierst, selbst dann wenn unsereins annimmt der andere sei,, nüchtern,, Fehlanzeige mein ex z.B. ist Pegeltrinker (begann erst abends) erst in der Beratung begriff ich das er eigentlich nie nüchtern war.(es dauert ja stunden bis der Körper den Alk abgebaut hat)
    Ja und dieses Versprechen ,,in guten wie in schlechten Zeiten,, und ähnliche haben viele von uns in so kaputten und für alle vernichtenden ZUständen gehalten.
    Das ist der sichere Weg in die Coabhängigkeit.
    Wir verschieben unsere Grenzen (Toleranz) immer mehr,damit es noch irgendwie ,,passt,, und hoffen bis wir kraftlos und selbst richtig krank sind.
    Vor allem damit helfen wir dem Alkoholiker nicht ,wir unterstützen (unbewußt) das er /sie weitertrinken kann.
    Nach den ersten Gesprächen folgen doch meistens Versprechungen ,die der Trinker oft garnichtmehr halten kann!(er ist krank und die Krankheit verändert auch sein Gehirn und sein Wesen)
    Dann wird heimlich getrunken etc,ist alles hier und im www nachzulesen.
    Ohne Einsicht des Trinkenden und Änderung ist das eine Einbahnstrasse, leider.

    Dein letzter Satz ist besonders bedenklich
    ,,ich möchte mir später keine Vorwürfe machen,nicht alles gegeben zu haben,,
    und kann für dich zur Falle werden,pass auf dich auf .
    Was willst du hergeben ,deinen Seelenfrieden , dein Kind ,deine Gesundheit,ein normales Leben etc
    Selbst wenn du alles wirklich alles aufgibst hört sie deshalb noch längst nicht mit dem Trinken auf ,warum auch .
    Die nummer 1 in ihrem Leben ist längst der Alkohol,probiers mal was was oder wen sie läßt wenn du sie vor die Wahl stellst.
    SIE hat längst gewählt
    LG R...

    Hallo jenile
    Ich versteh gut was du meinst,es ist als ob es so ein Thema fürs eigene Leben gibt ,das einem von außen ,,aufgedrückt,, wird.(bei dir dieses nicht wahrgenommen werden/falscher Name)

    Bei mir war es ,,du bist schon groß und schaffst das,, und noch heute begegnet mir mein Thema immer wieder.

    LG R...

    Hallo Beno
    Du bist ja mit viel Verstand bei der Sache ,das schützt dich schonmal ein bißchen und du versinkst nicht im Gefühlstaumel.

    Hier mal ein kleines Erlebnis von mir: heute suchte ich in alten Akten nach etwas und da fiel mir ein Psychologisches Gutachten meines Sohnes (damals 5 ) in die Hände.
    Mein Sohn stotterte damals sehr und deshalb waren wir in diesem Gespräch /Begutachtung.
    Es war zurückzuführen auf die häusliche Situation (ich stand damals unmittelbar vor der Trennung meines Exmannes wegen seines Alkoholkonsums)
    Ich hatte diese Tatsache wirklich verdrängt/vergessen (Gutachten Sohn)
    Beide Kinder sind inzwischen über 30 und mein ex ist letztes Jahr qualvoll am Alkohol (Folgen ) verstorben.
    Mein Sohn war noch 5 als ich seinen Vater verlies!!
    Soviel zu den oft ,,wortlosen,, Folgen für Kinder und ich hätte bis vor kurzem auch noch fest vertreten das mein Sohn (er ist das jüngere Kind) keinen Schaden genommen hat bzw nicht viel ,,mitbekommen,, hätte aus dieser Zeit.

    Ich wünsche dir viel Kraft und entscheide weise und verantwortungsvoll
    lG R..

    Hallo sarawen

    Ich lasse dir mal einen lieben Gruß hier und hoffe das du nicht zuviel auf einmal machst und planst.

    Eine Frage hätte ich da noch,möchtest du studieren um anderen etwas zu zeigen,zu beweisen oder mithalten zu können?
    Das wäre meiner Meinung nach der falsche Ansatz.

    LG R..

    Hallo Girasole
    Danke für deine ausführliche Erklärung.
    Soweit hatte ich das in der Therapie auch verstanden nur wie schon gesagt sprang das bei mir über und ich war meine (mich real ablehnende) Mutter ,empfand dieses (Kind) als fad/Neutrum etc ich fühlte Ablehnung.
    Wenn dir das innere Kind als Brücke und zugang zu deinen ,,schwachen/bedürftigen Anteilen hilft ist doch doch klasse.
    Ansonsten habe ich vieles was du schreibst (Kindheit/Verlustängste etc.) genauso erlebt wie du.
    Dieses ,,du(ich),, mußt irgendwie sein um geliebt und nicht verlassen zu werden,das hielt mich lange am ex,bis ich irgendwann begriff ,ich war schon die ganze Zeit alleine (auch in der Beziehung)
    Ich habe andere Wege gefunden da herauszukommen.
    LG R..

    Hallo Zusammen
    Ich komme von der Co Seite und hab es gerade umgekehrt erlebt.
    Nämlich wie sich mein ex ,je mehr er trank (Pegeltrinker) immer mehr zurückzog (er trank nur Zuhause und Allein) Während der Entgiftung und anschliessender Tagesklinik wurde er geselliger,mehr und andere Unternehmungen waren möglich.
    Inzwischen trink er wieder und hat außer seiner Teilzeitarbeit keinerlei Außenkontakte mehr ,er ist versunken in seiner Welt des Alkohols und PC spielen.
    Selbst Menschen aus seiner Gruppe und Verwandte schliesst er inzwischen gänzlich aus.
    Arbeit und Zuhause das ist noch sein Restleben.
    Ich finde das erschreckend.

    LG R..

    Hallo Rhein
    Ich hatte auch das Thema ,,inneres Kind,, in meiner Gesprächstherapie und konnte ehrlich gesagt auch nicht soviel damit anfangen.
    Es geht wohl darum sich selbst nochmal als das Kind wahrzunehmen das man mal war und zwar in den Situationen als ,,Mangel,, herrschte egal in welcher Form.
    Als ich dieses Thema bearbeiten sollte ,,sprang,, das über und ich war meine Mutter die mich anlehnte.
    Wir sind dann nicht tiefer in dieses Thema eingedrungen weil die Therapeutin meinte das würde manchmal passieren.
    Für mich was das schlimm weil ich genau diese ,,Ablehnung,, die ich selbst von meiner Mutter erlebte nun auch diesem Kind (also mir gegenüber) empfand.
    Mir hat dass nichts gebracht,außer unangenehmen Gefühlen und Ratlosigkeit.
    Vielleicht hat jemand hier ja bessere Erfahrungen damit gemacht ? Ich würde gerne mehr darüber erfahren.
    LG R..

    Hallo zusammen
    Hier ist es so ruhig geworden ,das ich mir dachte ich melde mich mal wieder.
    Bei mir ist alles ok,mir geht es gut.
    Heute ist Hausputz angesagt und später noch ein Spaziergang.
    Das neue Jahr läßt sich ruhig an............
    gut so.

    LG R..

    Hallo Benny
    So ein Entschluß fällt nicht leicht,ich spreche da aus eigener Erfahrung ,aber du mußt auf dich und deine kleine Familie schauen sonst zieht euch ihr Verhalten mit in den Abgrund.
    Liebe Grüße R..