Beiträge von RenateO

    Hallo Karl
    Das was du gerade erlebst ist kein Spiel auch wenn hier von ,,Spielchen ,, geschrieben wird,damit ist gemeint das ein Alkoholkranker vermeintliche Spielchen spielt ,stimmt so aber nicht ganz ,es ist Bestandteil seiner Krankheit .Der Alkohol steckt bei einem Trinker in jeder Zelle ,auch in seinem Gehirn.
    sein Wollen und sein Können klaffen weit auseinander denn ab einem bestimmten Zeitpunkt kann der Trinker nichtmehr frei entscheiden ob er trinken möchte oder nicht.
    Er braucht das Gift,kommt nun Gegenwind von Angehörigen /Arbeitgeber etc. gerät er unter Druch um den auszuhalten braucht er womöglich nochmehr Alkohol,verstehst du was ich meine?
    Es ist eine Spirale,jede Form von Diskussion zwecklos davon dreht sich alles nur noch schneller.
    Wie sunshine schreibt,eine klare Ansage und das ensprechende Handeln dazu und gut ist denn ein Alkoholiker ist ja nicht zwingend dumm.
    Es muß nur deckungsgleich sein das was du sagst und tust,.mehr ist nicht nötig.
    Der Alkoholiker wird solange wie möglich versuchen beides zu haben seinen Stoff und die Angehörigen,so ist es an dir zu sagen das Maß ist voll ,sonst wird der Alkohol immer mehr dein Leben und das der Kinder beeinträchtigen.
    Das wird nicht weniger werden was sie zu sich nimmt ,sie wird langfristig mehr Stoff brauchen um denselben Effekt zu haben.
    Lg R..

    Guten Morgen sarawen
    Schön dich hier mal wieder zu lesen!!!
    Es war so ruhig hier in letzter Zeit.
    Was du schreibst klingt gut und deine Zufriedenheit ,deine Fortschritte ich kann es so gut nachvollziehen,könnte man doch den NEUEN hier etwas davon abgeben ,aber scheinbar geht das nur wenn sich jeder für sich selbst seinen WEg erarbeitet mit allem was dazugehört.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag und erde dich heute gut, auf dem platten Land soll der Sturm ja heftig werden ,nicht das du davon fliegst.
    Bis bald .liebe Grüße R...

    Hallo Whitetrashbeautiful,

    Du bist nicht die erste und wirst auch nicht die letzte sein die hier wieder weg geht, zu schockierend ist die Wahrheit,das muß man erstmal sacken lassen.
    Die meisten kommen hier her um die Pille /den Rat /die schmerzlose Lösung zu bekommen.
    Die gibt es leider nicht bei einer Suchterkrankung.
    So geht man nach dem ersten Einlesen hier erstmal in sich und denkt ,,nun soooo schlimm ist es nun auch wieder (noch) nicht,,wo uns Angehörige doch das Relativeren im Blut liegt ,nichts anderes tun wir doch im Zusammenleben mit einem Trinker und lange findet sich jemand oder etwas wo alles viiiiel schlimmer ist und man dreht noch eine Runde,auch ich tat das.
    Das ist keine Schande und die Weihnachtszeit ,so emotionsgeladen,so voller Erwartungen, ist auch nicht die beste Zeit für unangenehme Gedanken, was machen ,drüber nachdenken ,das geht auch noch danach oder beim nächsten größeren Vorfall.
    Das ist jetzt nicht zynisch gemeint ,das ist menschlich und zeigt wie sehr man sich selbst süchtig verhält(ein Trinker findet schliesslich auch immer Gründe)
    Hier kommt wieder mein Lieblingsspruch:
    wer will findet Wege wer nicht will findet Gründe.
    Du bist jederzeit wieder willkommen hier.
    LG R..

    Hallo Karl
    Ich schreib das mal pausaler.
    Deine Kinder werden natürlich mitkriegen was da läuft ,das da was mit der Mutter nicht stimmt ,je nach Alter werden sie es nicht benennen können (das sie Alkoholkrank ist) das können wir Erwachsenen ja oft erst wenn wir uns mit der Krankheit beschäftigen, uns schlau machen.
    Aber sie sehen ,hören und fühlen das etwas nicht stimmt und das schlimmste was du tun kannst ,ihnen das ausreden (die eigenen Wahrnehmungen) es kleinreden ,relativieren oder ihnen gar eine Mitschuld geben, damit richtest du Schaden an den sie mit in ihr weiteres Leben nehmen.
    Sprech mit deinen Kindern ,zeig ihnen das du sie ernstnimmst aber erwarte nicht das sie die Entscheidung treffen müssen ,das MUSST du tun!!!!

    Zeigt ihnen das wenigstens ein Elternteil für sie da ist,wenn es der andere schon nicht kann.
    Sie haben ein RECHT darauf Kinder zu sein,dürfen nicht eure Erwachsenlast aufgebürdet bekommen.

    Zieh sie also nicht auf deine Ebene ,die Verantwortung liegt bei DIR!!!
    Entscheide weise......und wie ein großer !!
    LG R..

    Hallo Mimulus
    Ja das ist doch das größte Problem,alles ist so schleichend ,die Alkoholsucht und genauso unser Verhalten,genaugenommen das ganze Leben .
    Ständig wägt man ab ,aber wer stellt schon immer gleich die ganze Beziehung in Frage wohl kaum jemand?!
    Mir passiert es doch auch das ich mal was verlege oder vergesse,erst wenn es häufiger vorkommt bemerkt man das und schaut mal genauer hin.
    Ich bin auch ein Mensch der viel und schnell redet und denkt,mein ex ist eher so ein ruhiger,da ging wohl auch viel unter oder ich habe Dinge /Verhaltensweisen nicht hinterfragt.
    Als dann aber die Sorge um seine Gesundheit dazukam und ich Fragen stellte,bekam ich nichts greifbares.Dann ging ich in die Offensive stellte ein Ultimatum,schliesslich wollte ich ihn nicht irgendwann als Pflegefall haben .(sabbernd im Rollstuhl schieben oder gar tod)
    Jeder Mensch hat ja so seine Schmerzgrenze und ich Helferlein hatte meine Grenzen ihm (dem Alkohol) gegenüber viel zu lange immer wieder verschoben,das hat uns beiden nichts genützt ,eher geschadet so im nachhinein betrachtet.
    Der Alkohol hat ihn so sehr in den Fängen auch das habe ich extrem unterschätzt.
    Ganz zum Schluss jetzt als er nach Entgiftung und Tagesklinik ,rückfällig wurde hat mich am meisten sein mangelndes Vertrauen in mich (uns) verletzt.
    Den Rückfall habe ich irgendwie ,,eingeplant,, kenne schliesslich die statistischen Werte ,aber bei diesem Pulk von Menschen um ihn herum (Therapeut, Gruppe,Gleichgesinnte, Familie, Arbeitgeber etc) wieder still und heimlich in die Sucht zuzurückzugehen ohne auch nur den Versuch zu machen mal auf Menschen zu vertrauen,das war unfassbar für mich.
    Da vertraut der eher wieder auf das Gift das ihn im März/April schon fast das Leben gekostet hat.
    Dabei belog der mich mindestens schon 3 Wochen lang und da wurde mir klar ,das mit ihm und mir das wird in diesem Leben nixmehr(ohne Vertrauen unmöglich)
    Wenn man erstmal beginnt zu reden /schreiben z.B. hier dann hört und liest man Dinge die man nichtmehr vergißt(verdrängen)kann und die Gedanken gehen los/weiter.
    Zuerst dachte ich noch ,das ist doch alles zu schaffen,wir sind doch sowieso anders als die anderen ,was besonders,hier ist es nie laut gewesen er nie ausfällig etc. ich hielt mich an den wenigen schönen Dingen fest,aber die wurden ja immer weniger!!! Sein Zustand zuletzt bedrohlich (Gesundheit) Ich komme aus einem Pflegeberuf ,hab Menschen die sich um die Gesundheit (Schlaganfall etc) und den Verstand gesoffen haben ,als Pflegefälle mit knapp 50 in Altenheimem leben.
    Da sah ich ihn lange noch nicht ,ja manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht ,will nicht sehen weil man nicht aushalten kann?

    Nun ja die Würfel sind vor einigen Wochen gefallen und mir geht es gut, um ihn mache ich mir kaum Gedanken,ist nicht mehr meins,ich habe klare Grenzen und er steuert nun alleine (nein mit seinem besten Freund dem Alkohol) auf die nächste Katastrophe zu.
    Sein Arbeitgeber der ihn mit soviel Verständnis und Wohlwollen behandelte wird doch merken das er wieder säuft und auch sein Körper wird ihm die Grenze zeigen.
    Aber ganz egal was passiert und wie lange es dauert ,er wird diesen Weg ganz sicher ohne mich gehen müssen.
    Private Außenkontakte hat er nicht mehr.
    Das wird nüchtern betrachtet ein traurige Angelegenheit sein.
    Aber nichtmehr meine!!!!!!
    LG R..

    Hallo Time
    Das klingt doch nach einer Pattsituation?
    Alles ist gesagt ,geändert wurde nix,ok etwas rumprobiert aber mehr war es doch nicht.
    Du lebst seit langem in diesem Schwebezustand und ER wird den nicht beenden ,warum auch.
    Keiner wird richtig satt ,bekommt was er wirklich möchte ,ist zufrieden oder gar in LIEBE.
    Wenn ich heute zurückschaue auf meine Beziehung,dann müßte ich sagen sie bestand zum größten Teil aus der Hoffnung,,schön werden zu können,,
    es gab vom Anfang an jede Menge Geschehnisse/Hindernisse (auf seiner Seite)die erst bewältigt werden mußten (er war Witwer mit 4 minderjährigen Kindern und pitschnass als wir uns kennenlernten)
    Sicher war da auch sowas wie Liebe und die Aussicht eben nicht im Alter allein zu sein (bei mir) und er malte diese gemeinsame Zukunft die wir haben würden wenn.....auch in den schönsten Farben mit aus!!!!
    Dazu kam das er Pegeltrinker ist ,nie laut ,aggressiv oder ausfallend wurde,wir nie zusammen gelebt haben (jeder eigene Wohnung) so vergingen die Jahre und ich richtete mich irgendwo in dieser Beziehung ein.
    Die Wochenenden verbrachten wir zusammen,unternahmen was ABER ich bedachte nicht das der Alkohol immer mehr Platz fordern würde,meinen xy körperlich schwer zusetzte,es kopfmäßig Ausfälle gab,er immer weniger aß dafür mehr trank (Magen und Darm bedankten sich )er verlor sichtlich an Gewicht etc pp.
    Was will ich damit eigentlich sagen,der Alkohol holt sich im Laufe der Zeit immer mehr von dem Trinkenden und kein Mensch wird still dabei zusehen können wenn xy kaputtgeht sich wirklich todsäuft!!!
    Ok ihr seit noch jung ,da könnte es noch ein paar jährchen dauern bis das alles für dich so sichtbar und greifbabr wird,aber wenn der Alkohol sein Begleiter und bester Freund bleibt ,wird das deine Zukunft sein.
    Der Alkohol wird ihn nicht kampflos wieder hergeben um es mal blumig zu schreiben und DU kannst den Alkohol nicht aus seinem Leben /Körper entfernen.Das kann nur er (der trinkende) selbst und solange es für ihn noch irgende läuft, er den Alkohol und andere Menschen /Arbeit /das Leben noch unter einen Hut bekommt ist seine Welt doch noch ok,nicht glänzend aber OK,verstehst du wie ich das meine?
    Wird der Alkohol mehr ,Dinge für andere sichbar und die haben dann eine ,,gesunde,, Reaktion darauf ,wird es für den Trinker schwierig,er bekommt Stress /Druck von außen oder Frauchen verhandelt mit sich selbst tief innen und gerät immer mehr ins Abseits,verliert an Lebensqualität,stellt eigene Wünsche hintenan,das ist dann die für uns KRANKE Version! !!!!!
    Ab da gehen wir kaputt und wenn man das nicht stoppt hat der Alkohol 2 Opfer, den Säufer und den Angehörigen dahinter der nicht rechtzeitig losgelassen hat.
    Es ist unverantwortlich mit einem Nassen eine Zukunft/Familie zu planen,da kannst du auch gleich über ein Mienenfeld laufen und hoffen das nix passiert
    Alles liebe dir R.....

    Hallo Aurora
    Ja seit die Kinder ausgezogen waren, sind ja beide schon groß(30/33) war es viele Jahre noch so das sie Heilig Abend zu mir kamen.
    Es war schon eine Umstellung für mich das ich auf einmal Gast bei ihnen bin.
    Letztes Jahr hatte ich vorher schon Bedenken das erste Mal ohne xy (allerdings auch ohne den Zirkus den er immer kurz vor Feiertagen machte/sich ganz kurzfristig verweigerte etc) bei den Kindern ,alle anderen Anwesenden waren Paare, aber es war wunderschön und so raumfüllend das ich nicht mal die hundertste Wiederholung der sonst immer im Fernsehen angeschauten Filme schaffte.(Sissi etc immer wieder schön und schnulzig)
    Die Feiertage gingen rum wie im Flug ,fast schon stressig!
    Deshalb kann ich eben auch noch keine Zeiten angeben.
    Letztes Jahr sollte es bei den anderen Schwiegereltern ,,nur,, ein Abendessen geben und es wurde späte Nacht bis ich wieder zuhause war.
    Ensprechend schwer kam ich am nächsten morgen hoch(bin sowieso eher ein Nachtmensch und abends lange fit !)
    Aber ich komme sicher mal in den Chat .
    Liebe Grüße R..

    Hallo Fera
    Sehr gut was du bisher geschafft hast,gratulation.
    Das Leben gibt dir mit diesem Baby die Möglichkeit auf dem richtigen Weg zu bleiben ,für dich und dein Mädchen,verspiele sie nicht um euer beider Willen.
    Eine wundervolle Zeit steht nun vor dir ,alles Gute dafür.
    Liebe Grüße R..

    Hallo Mimulus
    Danke für deinen Eintrag,habe mich sehr gefreut darüber.
    Ich bin ein sehr offener Mensch und schreibe was ich gerade so fühle und denke.(auch unsortiertes Zeug!)
    Schaue vor und zurück und lerne ja selbst was dabei.
    Mir hilft das im JETZT zu bleiben und meine Hobbys sowieso.
    Ist doch am Ende egal was man macht :Stricken ,Laufen, Meditieren, und was es da alles gibt ,hauptsache man (ich) kann sich entspannen ,sich auf das was man gerade mach konzentrieren und schon wird der Kopf frei.
    Ich bin dann immer ganz bei MIR und habe Erfolgserlebnisse,im Sommer in meinem Garten und wenn da nicht mehr viel passiert bei den anderen Hobbys.
    Das fühlt sich alles nach echtem Leben an.
    Gerade probiere ich neue Puppenmodelle aus und bin ganz stolz wenn was gelingt und wenn nicht beim ersten Mal dann halt ein neuer Versuch.
    LG R...

    Hallo Aurora
    Ja über den Chat bzw um ein Mitwirken denke ich seit tagen nach.
    Ich werde Heilig Abend bei den Eltern meiner zukünftigen Schwiegertochter sein ,bin dort mit eingeladen.
    Am ersten Feiertag bin ich den ganzen Tag bei meinem Sohn (andere Stadt) helfe dort beim Essen machen ,Schwiegertochter möchte ,,unsere,, Feiertagstradition fortführen und es gibt keine aufgeschriebenen Rezepte,ich mach das nach Gefühl,drum muß ich schon morgens anwesend sein.Am 2ten Feiertag bin ich ab Mittags bei meiner Tochter.Da die Uhrzeiten noch nicht fix sind ,konnte ich hier noch nichts verbindliches angeben,aber ich möchte gerne mitmachen.
    Sowie ich ungefähre Uhrzeiten habe ,kann ich dir sagen wann ich mitmachen kann.
    Also kannst mich vormerken .
    Geht der Chat rund um die Uhr?
    Ich bin nämlich ne Nachteule vielleicht macht ein ,,Nachtdienst,, dann Sinn.

    Ja und zum ersten Teil deines Eintrags:
    genau das meinte ich,das die Kontakte hier abreißen sowie die Leute entweder beim Partner bleiben(noch die bekannten Runden mitmachen) oder sich getrennt haben und nun andere Wege gehen.
    Nun ist das ein Themenforum,vielleicht ist es auch so das man nur solange bleibt wie das Thema aktuell ist???.
    Mit 2 Leuten die ich hier kennengelernt habe ,bin ich noch im Kontakt obwohl unsere Wege und Vorgehensweisen sehr verschieden sind,schön ist das!!!!
    So nun nochmal ,,Gute Besserung ,, und Liebe Grüße R..

    Hallo Aurora
    Erstmal gute Besserung.
    Ich mache aktuell auch viel ,gehe noch zur Schule habe neue reale Kontakte.
    Einige Kontakte aus der Vergangenheit habe ich neu beleben können,schön ist das und dann sind da noch die Puppen,ich probiere gerade an neuen Modellen und Techniken.
    Also treibt mich nicht Langeweile hierher sondern echtes Interesse was aus den anderen so geworden ist und wie es Neulingen so ergeht.
    Ich hab mit meinem Enkelkind erste Plätzchen gebacken ,wir haben kräftig genascht..........
    Ich wünsche dir eine schöne Vorweihnachtszeit.
    Liebe Grüße R....

    Hallo Karl
    Ich gebe Zimttee da recht mit ihrer Formulierung.
    Ich konnte meinen xy erst loslasen als ich, erstens ihn mit Abstand anschaute,als er 9 Monate nach unserer Trennung vor meiner Tür stand und ankündigte das er in die Klinik geht.
    Zweitens :versuchte diese Distanz auch während seinem Klinikaufenthalt so gut ich konnte aufrecht erhielt (innerlich)
    Und als ich dann nach einigen wenigen Monaten mitbekam wie er wieder ,,in seiner Welt,, verschwand(dem Alkohol)
    Und ja, sie sind dort für uns unerreichbar,leben nach eigenen Regeln.Sie sind nicht da (hier) obwohl sie neben einem stehen ,mit uns reden ,irgendwie sogar oft ,,normal,, erscheinen und doch ist ihr Blick auf die Welt eine völlig andere als z.B. meine (nüchterne) Sicht!!
    Als mir das alles klar wurde konnte ich entgültig ,innerlich und auch außen loslassen und die Worte ,,in Liebe loslassen,die ich hier zu Beginn oft las wurden für mich Realität.
    Wir waren auch einige jährchen ein Paar und ja das fühlte sich nah und auch besonders an....heute würde ich schreiben ,,besonders krank,,
    denn auch ich habe aus Unwissenheit falsch gehandelt,einer meiner Beweggründe war auch Angst z.B. vor dem Alleinsein etc.
    Ich spürte lange nicht, das ich längst, wenn nicht immer allein war, denn ich lebte von den Worten und Versprechungen ,von schöner gemeinsamer Zukunft die er hinmalte (von wenigen sehr schönen Erlebnissen),leider folgten nie Taten und zum Probleme lösen war er eh nicht fähig ,ich war der Macher und merkte es lange nicht einmal .
    Wenn ich heute mal einen ,,schwachen ,, Moment habe,sentimental werde, das negative kurz verdränge etc. halte ich mir die Realität vor Augen und das ist ein Mensch der Suchtkrank ist .
    Für den das Suchtmittel an erster Stelle steht, der sich über kurz oder lang todsäuft etc und da wo er jetzt ist (beim Alkohol) da ist er unerreichbar für mich ,ganz egal was ich mache oder lasse.
    Ich stelle mir dann vor er ist am anderen Ende der Welt,eben unerreichbar,das ist eine Vorstellung mit der ich leben kann.
    Vielleicht hilft dir meine Ausführung etwas.
    Übrigens für kein Geld der Welt kannst du dir deinen Seelenfrieden oder den Kindern eine schöne Kindheit kaufen,vergiß das nie!!!
    Nicht das schöne Haus das große Auto etc pp bleiben in Erinnerung,sondern wie man miteinander gelebt hat,erinnere dich mal an deine Kindheit und dann wäge ab,was du deinen Kindern ,,BIETEN,, möchtest ,was wirklich ,,WERT,, hat.
    Ich habe vor vielen Jahren als meine Kinder klein waren so eine Entscheidung treffen müssen.
    Schöner Schein in ländlicher Gegend mit trinkendem Vater oder Trennung Großstadt und deutlich weniger Geld.
    Heute sind beide längst erwachsen und erinnern sich an die Innigkeit in unserer Restfamilie, die Liebe, das Vertrauen etc wie oft es nur Nudeln mit Ketchup gab,das ist völlig unwichtig !!!
    LG R..

    Hallo Karl
    schön wieder etwas von dir zu lesen.
    Ich verstehe dich ganz gut in deinem ,,verstehen wollen,, ich habe auch viel über die Krankheit wissen wollen hier, im www und aus Büchern.
    Zu gerne wäre ich die Ausnahme gewesen,nach dem Motto bei meinem xy und mir ist doch alles gaaaanz anders,lange habe ich mich daran geklammert und mein Leid nur verlängert.
    Sicher muß jeder seinen Weg finden zu akzeptieren und entsprechend zu handeln.
    Den Trinker können wir nicht retten(trockenlegen) aber irgendwann ist auch für Angehörige die Schmerzgrenze erreicht (überschritten) wenn dann noch die Einsicht dazu kommt wird gehandelt.
    Ein gesunder Angehöriger kommt erst garnicht in diese Situation weil er klare Grenzen hat und die auch hält,so sehe ich das.
    Dieses Helfenwollen heißt ja auch nicht loslassen können ,nicht für sich und auch den Trinker nicht loslassen können.
    Gründe finden sich da eben so viele wie beim Trinker fürs Trinken.
    Wenn du es schaffst ihrs bei ihr zu lassen (z.B.die Verantwortung für ihr Trinken) und die Verantwortung für dich und die Kinder übernimmst
    habt ihr alle die Chance gesund zu werden (jeder bei sich zu bleiben)
    Liebe Grüße R..

    Hallo Time
    ich bin bei dir nichtmehr auf dem aktuellen Stand ,bin ja nicht im geschlossenen Bereich unterwegs.
    Du schreibst da ist so eine unausgesprochene Kontaktstille?
    Nutze das doch dazu mal in dich reinzufühlen was das mit dir macht.möglicherweise fällt dir dann auf das daß Leben auch und besonders ohne xy schön ist,du weiterlebst und nix schlimmes passiert.
    Das ist doch die Gelegenheit!!!

    Und es setzt dich nicht so unter Druck als wenn ein ausgesprochenes ,,schluss,, da steht.
    Mir ging das früher so,ich kenne die Gefühle gut und ein Streit oder ausgesprochenes Schuß versetzte mich in Unruhe und schlechte Gefühle.
    Heute ist das alles Vergangenheit für mich und ich bin heilfroh darüber,das ich diesen Punkt erreicht habe (mir erarbeitet habe)
    Ich bin nah bei mir,genieße die Ruhe(sie macht mir keine Angst) ich wünsche jedem Menschen das auch zu erreichen.
    Liebe Grüße R..

    Hallo zusammen
    Hier ist es ja so ruhig geworden und nun gebe ich es auch auf hier noch Antworten oder Einträge zu erwarten.
    Möglicherweise ist das echte Leben ohne akuten Notfall zu langweilig um im Kontakt zu bleiben??
    Schade.
    Nun gut ,ich wünsche allen die das lesen einen schönen ersten Advent .
    LG R...

    Ich möchte mal etwas zu den Gefühlen /Gedanken schreiben und Euch fragen ,habt ihr das auch so erlebt?

    Ich fühle mich seit einiger Zeit erleichtert und sehr zufrieden Allein!!
    Hätte ich mir im entferntesten vorstellen können wie sich das anfühlt ,hätte ich sicher eher gehandelt (Trennung)

    In meiner letzten Therapiestunde gingen wir das Thema nochmal durch ,so als Zusammenfassung und um evtl. die Stelle ,das Wort zu finden was den Ausschlag gab innerlich loszulassen.
    Ich kann das nicht benennen.
    Ich kann nur versuchen anderen Mut zu machen ,sich aus quälenden Zuständen zu lösen,aus Verantwortungen die andere uns aufdrücken ,aus moralischen Zwängen der Verwandtschaft etc.
    Kein Hab und Gut ist es Wert in schmerzhaften Zuständen sitzen zu bleiben,denn unser Selenfrieden und unsere Gesundheit ist mit keinem Geld der Welt zu haben.

    Ich habe lange gebraucht um zu dieser Einsicht zu kommen,im Kopf war sie zuerst aber der Weg zu Herzen (Bauch) war weit und schmerzhaft.
    Ich wünschte ich könnte euch sagen wie genau ich es gemacht habe , ich kann das nicht ,aber ich kann euch, die noch drinstecken sagen ,die Welt dreht sich weiter und sie wird deutlich besser wenn man sich befreit hat, die Verantwortung für andere wieder dahin zurückgibt wo sie hingehört zum anderen(xy)
    Mich würde auch interessieren ,wie andere die sich getrennt haben das empfinden.
    Liebe Grüße R..

    Hallo Time
    Ja du hast uns vernachlässigt (heul) übehaupt ist es hier sehr ruhig geworden.
    Es ist traurig zu lesen das du immernoch an der selben Stelle stehst.
    Ich bin froh das ich das inzwischen hinter mir habe.
    Als ich es schaffte genau hinzusehen ,
    auch ,,Kleingkeiten,, und mich ernst nahm und nichtmehr wegschob,da wurde mir endgültig klar,so wird das nichts (Beziehung/Miteinander) was ich dauerhaft so haben möchte, es ist einfach nicht lebbar mit einen nassen Trinker ,außer man gibt sich selbst auf.
    Du bist noch so jung ,dir stehen noch alle Türen offen,verschwende doch deine Jugend nicht so.
    Weißt du wenn man sich erstmal hier angemeldet hat ,dann war da doch schon Leidensdruck und was man einmal bewußt wahrgenommen hat (das etwas nicht stimmt) das vergißt man auch nichtmehr,soviel Selbstbetrugt gibts garnicht.
    Vertrau doch deinen Wahrnehmungen und lass dir von deinem xy nicht ein X für ein U vormachen.
    Es gehört zu seiner ,,Krankheit,, zu lügen zu vertuschen,sich selbst und andere zu täuschen.Warum spielst du da noch mit??
    Liebe Time ich wünsche dir das du den Weg zu DIR findest und Ruhe und Zufriedenheit in deine Leben einziehen kann.
    Ich habe beides inzwischen und kann dir nur sagen es fühlt sich so gut an.
    Es grüßt dich eine zufriedene R....

    Hallo Sonne
    Auch wenn du nun deinen Weg alleine weitergehst muß du uns hier nicht verlassen,es wäre doch nett weiter zu lesen wie es dir geht usw.
    Ich bin ja auch noch hier und möchte die Kontakte nichtmehr missen.
    Ich gehe meinen Weg, nach dem gescheiterten Versuch meines Freundes dem Aklohol zu entsagen,
    auch alleine und das ist eine enorme Entlastung für mich.
    Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg.
    LG R..